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16

Apr

2010

Reisehinweis: Im internationalen Verkehr nur mit Reservation

Wegen der Schliessung zahlreicher Flughäfen in Europa besteht derzeit ein sehr grosses Reiseaufkommen im internationalen Bahnverkehr. Die SBB bittet alle Reisenden im internationalen Verkehr, zwingend eine Sitzplatzreservierung vorzunehmen. Die SBB rät allen Reisenden ohne gültige internationale Sitzplatzreservierung von einer Reise ins Ausland ab.

Auch in Zürich HB wird's eng.....                                                  Foto: Marcel Manhart

 

Die Flugasche eines isländischen Vulkans hat derzeit grosse Auswirkungen auf den Flugverkehr in Nordeuropa. So sind zahlreiche Flughäfen vorübergehend geschlossen. Die europäischen Bahnen bewältigen ein sehr grosses Reiseaufkommen im internationalen Verkehr.

Auch in der Schweiz sind die Auswirkungen spürbar. Die SBB empfiehlt allen Reisenden im internationalen Verkehr, zwingend eine Sitzplatzreservierung vorzunehmen und rät allen Reisenden ohne gültige internationale Sitzplatzreservierung von einer Reise ins Ausland ab. Internationale Sitzplatzreservierungen erhalten die Fahrgäste an jedem Bahnschalter oder beim Railservice unter der Nummer 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz).

Die SBB verzichtet aktuell beim Billettverkauf in den nationalen Zügen auf Zuschläge. Dies wegen des gestiegenen Passagieraufkommens und den Wartezeiten vor den Billettverkaufsschaltern.

Flugreisende ab einem Schweizer Flughafen ins Ausland werden gebeten, sich vor der Reise an den Flughafen bei ihrer Airline über den Flugverkehr zu informieren.

Die SBB hat für ihre Kundinnen und Kunden eine kostenlose SBB-Hotline eingerichtet:

Telefon 0800 99 66 33. Aktuelle Informationen sind ausserdem auf www.sbb.ch/166 erhältlich.

 

 

Die ÖBB verstärken ihr Angebot

Der Flugverkehr in Teilen Europas ist aufgrund der Aschewolke aus Island eingestellt - die Bahnen fahren planmäßig und setzen darüber hinaus noch zusätzliches Material ein, um auch die Fluggäste schnell, sicher und umweltfreundlich an ihr Ziel zu bringen.

Züge von Wien Richtung Westen
Deutschland ist jener Flugraum, der für die österreichischen Fluggäste am meisten von den Einschränkungen betroffen ist. Die ÖBB haben sich daher kurzerhand entschlossen, Züge nach München, Passau und Innsbruck zu verstärken. Eine railjet-Garnitur mit 14 Wagen fährt heute mit der Planabfahrt 14:30 Uhr von Wien West nach München mit Aufenthalt in Linz und Salzburg. Darüber hinaus werden noch einige Züge mit zusätzlichen Wagen verstärkt.
Am Westbahnhof wurde das Personal verstärkt, alle Kassen sind besetzt und zusätzliche Kundenlenker werden aufgeboten.

Freitag 16.04.:

  • 12:30 h Frankfurt + 400 Plätze
  • 14:30 h München + 800 Plätze
  • 14:40 h Passau + 600 Plätze
  • 16:30 h München + 400 Plätze
  • 18:20 h München + 400 Plätze
  • 19:54 h Hamburg (EuroNight) + 140 Schlafwagen Plätze, + 200 Liegewagenplätze, 250 Sitzplätze;
  • 21:40 h Zürich + 130 Plätze
  • 23:45 h München + 400 Plätze

Samstag 17.04.:

  • 06:30 h Passau Entlastungszug zu ICE 228
  • 08:30 h München + 400 Plätze
  • 10:20 h Doppelführung + 400 Plätze
  • 10:30 h Passau Entlastungszug zu ICE 26
  • 12:20 h Langführung railjet bis München

Auch in den Nachtstunden verstärken die ÖBB ihr Angebot nach Köln und Hamburg.
Alle Züge zwischen Graz Hbf. und Spielfeld halten außerplanmäßig in Flughafen Graz-Feldkirchen.

Schnellbahn und CAT
Die ÖBB mobilisieren alle MitarbeiterInnen und Züge sowie Busse, die verfügbar sind, um Reisende vom Flughafen nach Wien und ihren nächstmöglichen Anschlüssen zu bringen. Vom Flughafen nach Wien Meidling und Wien Westbahnhof fahren zusätzliche Busse der Vienna AirportLines und Züge der Schnellbahn im Stundentakt (S-Bahn zusätzlich um 14:10, 16:10, 18:10, 20:10, 22:10, 00:10; Busse fahren zusätzlich zum Fahrplan um 15:10, 17:10, 19:10). Der CAT verkehrt im Planbetrieb und bietet so zusätzliche Kapazitäten.

Promotoren und Kundenlenker sowie verstärkte Lautsprecherdurchsagen unterstützen die Kunden an den wichtigen Bahnhöfen in Wien. Zusätzliche Security MitarbeiterInnen am Bahnhof bemühen sich um einen reibungslosen Ablauf.

Insgesamt stellen die ÖBB 3.500 zusätzliche Plätze im Fernverkehr sowie 1.200 zusätzliche Plätze auf der Strecke Flughafen - Wien.

 

 

DB reagiert auf Einschränkungen im Flugverkehr

Alle verfügbaren Züge im Einsatz / Zusätzliche Mitarbeiter in den Bahnhöfen / Generell hohes Reiseaufkommen am Wochenende kann zu vollen Zügen und Wartezeiten führen / Homburg: „Wir tun alles, um Reisende ans Ziel zu bringen“

Aufgrund der Aschewolke über Europa hat die Deutsche Bahn auf die erhöhte Anzahl an Reisenden auf vielen Strecken reagiert. Alle verfügbaren Züge sind im Einsatz und zusätzliche Mitarbeiter stehen als Reisendenlenker und Ansprechpartner auf den Bahnhöfen bereit.

Da das Reisendenaufkommen am Wochenende generell am höchsten ist, kann es teilweise zu vollen Zügen und Wartezeiten für Fahrgäste kommen. „Leider konnten wir für diese Ausnahmesituation keine Vorbereitungen treffen. Alle verfügbaren Kräfte arbeiten aber mit Hochdruck daran, die Einschränkungen für die Reisenden so gering wie möglich zu halten“, so Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn AG. „Wir bitten um Verständnis, wenn es dennoch auf einzelnen Linien zu vollen Zügen kommt.“

Die Lufthansa hat für Flugausfälle oder verpasste Anschlussflüge mit der DB das Kooperationsangebot "Good for Train" abgeschlossen. Flugreisende, die ihre Flüge nicht antreten können, können sich am Check-in-Schalter ihre Flugtickets für die eingetragene Strecke als Reisegutschein (Voucher) für die Deutsche Bahn ausstellen lassen.

Wichtig ist, dass sich Fluggäste mit einem elektronischen Ticket (etix) vor Reiseantritt einen Reisegutschein (Voucher) abholen müssen. Bei internationalen Flügen muss der Flug-Coupon im Reisezentrum gegen eine Fahrkarte eingetauscht werden.

Informationen zum Bahnangebot sind im Internet unter www.bahn.de oder unter 0180 5 99 66 33* abrufbar. Fahrgäste mit mobilen Kommunikationsgeräten können aktuelle Informationsabrufe oder Buchungen unter m.bahn.de vornehmen.

* 14 ct/Min. aus dem deutschen Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend.

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