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17

Feb

2012

Fehlalarm führte zu einem Streckenunterbruch im Rheintal

Auf der SBB Rheintal-Strecke zwischen Buchs (SG) und Sargans ist es am Donnerstag 16. Februar 2012 zu einem Streckenunterbruch wegen eines Fehlalarms gekommen. Ein Lokführer vermutete eine Gleisabsenkung.

Die Einspurstrecke bei Weite in Fahrrichtung Sevelen                  Foto: Marcel Manhart

 

Der Lokführer vermutete nach einer Dienstfahrt auf dem einspurigen Streckenabschnitt zwischen Sevelen und Weite eine Gleisabsenkung und erstattete Meldung. Allerdings hatte er sich in seinem Gefühl getäuscht, wie sich im Nachhinein herausstellte. Gemeldet wurde die vermeintliche Störung um 10.15 Uhr, darauf fielen acht Züge bis um 11.55 Uhr aus. Die Passagiere wurden während dieser Zeit mit Ersatzbussen befördert.

 

Die SBB hatten auf den Fehlalarm umgehend reagiert und die Strecke für den Zugverkehr gesperrt. Die vom Lokführer gemeldete mögliche Absenkung der Gleise wurde untersucht. "Ein Expertenteam vor Ort und eine Probefahrt einer Zugkomposition konnten allerdings keine Schwierigkeiten ermitteln", erklärte SBB-Mediensprecher Christian Ginsing. Der Lokführer habe aus dem Aspekt der Sicherheit richtig reagiert, betont er weiter. Solche Fehlalarme seien keine Ungewöhnlichkeit.

 

Aufgrund der einspurigen Strecke hat der Fehlalarm quasi zu einem 1 1/2-Stündigen Totalunterbruch zwischen Sargans und Buchs (SG) geführt. Ob dies als Beweis für die Notwendigkeit einer Doppelspur zu werten sei, verneinte Christian Ginsing aber schmunzelnd....

 

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