SBB Transportpolizei und Securitas begleiten Züge im Glarnerland

Ab kommendem Wochenende begleiten abends Transportpolizei und Securitas die Züge im Glarnerland. Die Mitarbeitenden sorgen so in den Nächten von Freitag und Samstag noch umfassender für Ruhe und Ordnung in Zügen und Bahnhöfen. Der Kanton Glarus und die SBB reagieren damit auf entsprechende Kundenreaktionen und Fälle von Vandalismus im Glarnerland.

Künftig werden die Züge im Glarnerland abends an Wochenenden begleitet verkehren

                                                                                                         Foto: Marcel Manhart

 

Transportpolizei- und Securitas-Mitarbeitende begleiten ab kommendem Freitag, 23. Juli 2010, an den Wochenenden abends die Züge im Kanton Glarus. Die Patrouillen sind jeweils freitag- und samstagabends unterwegs, in einem ersten Schritt bis Ende 2010. Der Kanton Glarus und die SBB wollen damit noch umfassender für Ruhe und Ordnung in Zügen und Bahnhöfen sorgen. Grund sind entsprechende Kundenreaktionen und Fälle von Vandalismus in den Zügen und an den Bahnhöfen im Glarnerland.

Bereits 2009 leitete die Transportpolizei im Kanton Glarus erweiterte Sofortmassnahmen ein. Sie führte vermehrte Schwerpunkteinsätze durch und setzte Securitas-Mitarbeitende an diversen Bahnhöfen ein. Gleichzeitig wollen SBB und Kanton auf präventive Massnahmen setzen, wie beispielsweise den Schulzug. In diesem werden Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klasse zu Themen wie Unfallverhütung, Vandalismus sowie Verhaltensregeln im öffentlichen Verkehr sensibilisiert. Ab 2012 sollen zudem alle Regionalzüge im Kanton Glarus videoüberwacht sein.

Die SBB-Sicherheitskette: Unterstützung für Reisende und Personal

SBB RailFair - Die Grundidee: Delikte wie Gewalt und Vandalismus haben in den letzten Jahren zugenommen. Von diesem Trend wird auch die SBB nicht verschont. Bahnhöfe und Züge sind vermehrt Schauplätze von strafbaren Handlungen. Diese Situation wird durch die Anonymisierung der Gesellschaft, mangelnder Zivilcourage und auch durch übermassigen Alkoholkonsum begünstigt.

Um diesen Einflüssen entgegenzuwirken, hat die SBB im Jahr 2003 ein Sicherheitskonzept eingeführt, das auch auf Prävention basiert. Das Motto heisst Vorbeugung durch Konfliktvermittlung - der eigentliche Grundgedanke für die Idee RailFair. Der unterstützende und erklärende Slogan «sicher fair» unterstützt diese Idee in den definierten Bereichen. Gestützt wird sie durch die Kooperation mit staatlichen Institutionen wie dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK), Partnerschaften mit Persönlichkeiten wie dem Zuger Alt-Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Hanspeter Uster sowie der prominenten Botschafterin - der Sportkletterin Alexandra Eyer.

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