Fr

08

Okt

2010

Neue Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm vorgestellt

Ministerpräsident Stefan Mappus MdL, Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG und Thomas Bopp MdL, Vorsitzender des Verbandes der Region Stuttgart haben als Nachfolger von Wolfgang Drexler MdL als Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm den ehemaligen Regierungspräsidenten von Stuttgart Dr. Udo Andriof und den selbständigen IT-Unternehmer Wolfgang Dietrich vorgestellt. 

"Wir sind sehr froh, dass es gelungen ist, in kurzer Zeit für die Nachfolge von Wolfgang Drexler namhafte Persönlichkeiten zu gewinnen." Wolfgang Drexler hinterlasse große Fußstapfen, betonte Regierungschef Mappus. "Wolfgang Drexler hat Maßstäbe gesetzt. Wir sind dennoch der gemeinsamen Überzeugung, dass mit Dr. Udo Andriof und Wolfgang Dietrich ein Team gefunden werden konnte, das die hinterlassene Lücke wird schließen können und dem Projekt in der öffentlichen Wahrnehmung positive Impulse bringen wird", so Regierungschef Stefan Mappus und Bahnchef Dr. Rüdiger Grube. Die Projektpartner - das Land Baden-Württemberg, die Deutsche Bahn AG, die Stadt Stuttgart und der Verband Region Stuttgart - wollten künftig verstärkt mit den Bürgern in Kontakt treten. "Dafür haben wir nun einen wichtigen Grundstein gelegt."

Die "Märklin-Lok" 120 159-9 in Stuttgart Hbf                                 Foto: Marcel Manhart

 

Dr. Udo Andriof, (68), werde seine Erfahrung als Regierungspräsident in Stuttgart aus fast zwei Jahrzehnten nutzen, um den Dialog mit der Politik verstärkt aufzunehmen. Zuletzt hatte sich Udo Andriof bei der Aufarbeitung des Amoklaufs in Winnenden als Leiter des von der Landesregierung eingesetzten Expertenkreises. verdient gemacht. Wolfgang Dietrich, 62, wird insbesondere den Dialog mit der Wirtschaft und den Gewerbetreibenden suchen. Dabei kommt ihm seine jahrzehntelange Erfahrung in führenden Positionen der Wirtschaft zugute.

Stefan Mappus, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg: "Die Ernennung von Dr. Udo Andriof und Wolfgang Dietrich ist ein deutliches Zeichen dafür, wie ernst wir das Projekt und die Bedürfnisse der Bürger nehmen. Wir haben zwei Persönlichkeiten gewinnen können, die in der Öffentlichkeit ein hohes Ansehen genießen und parteipolitisch unabhängig ihre Meinung äußern können. Ich bin überzeugt, dass es uns so gelingt, wieder einen konstruktiven Dialog in Gang zu bringen."

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG: "Parallel zu den baulichen Aktivitäten verstärken wir mit der Ernennung von Dr. Udo Andriof und Wolfgang Dietrich nochmals den Kontakt mit den Mens

Dr. Wolfgang Schuster, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart: "Wir alle spüren die Verantwortung für unsere Stadt, möglichst im konstruktiven Dialog mit den Bürgern dieses wichtige Bahnprojekt für unsere Stadt voranzubringen. Daran arbeiten alle Projektbeteiligten mit vereinten Kräften."

Thomas Bopp, Vorsitzender des Verbandes der Region Stuttgart: "Das Projekt ist entscheidend für eine Stärkung der Region. Durch die Fahrzeitverkürzungen im Regionalverkehr wächst der Einzugsbereich der Landeshauptstadt von 2,7 Millionen auf über 5 Millionen Menschen. Das ist eine gelebte Metropolregion. Mit den neuen Sprechern haben wir die richtigen Gesichter für dieses Projekt."


Dr. Udo Andriof: "Man muss mich von dem Projekt nicht erst noch überzeugen. Viele Einzelheiten sind mir bis ins Detail vertraut. Deshalb stelle ich mich gerne dieser neuen Aufgabe, obgleich ich mir bewusst bin, dass es schwierig ist, den hohen Anforderungen und auch den Erwartungen gerecht zu werden. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, so transparent und offen wie möglich das Projekt nach außen zu vertreten und zu kommunizieren, weil ich davon überzeugt bin, dass die Argumente ganz klar für das Projekt sprechen. Für uns liegt die große Herausforderung darin, neben der Versachlichung der öffentlichen Debatte, die Menschen auch emotional wieder zu erreichen und für das Projekt zu gewinnen."


Wolfgang Dietrich ist seit rund 40 Jahren selbstständiger Unternehmer und lebt in der Region Stuttgart. "Als Bürger stehe ich voll hinter dem Projekt. Als Unternehmer habe ich die Verantwortung, das Potenzial des Projekts für Stadt, Region und Land klar herauszustellen. Das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm ist eine Riesenchance, den Standort Baden-Württemberg langfristig für die Wirtschaft und für Investoren attraktiv zu machen und so tausende Arbeitsplätze zu sichern. Ich freue mich darauf, als Projektbotschafter künftig zwischen Bürgern und Projektpartnern vermitteln zu können", so Dietrich.

Um dem Wunsch vieler Bürger nach mehr Information entgegenzukommen, solle das Kommunikationsbüro Bahnprojekt Stuttgart- Ulm e.V. mit weiteren Kapazitäten ausgestattet werden. Als erste Aktion wurde bereits am 21. September 2010 die Internet-Plattform www.direktzustuttgart21.de  aufgeschaltet. Hierbei handelt es sich um eine dialogische Internetplattform, auf der Interessierte ihre Fragen direkt an die verantwortlichen Projektpartner stellen können. Jede Woche werden die Top-Anliegen der Bürger von den vier Projektträgern Stadt, Region, Land und Bahn beantwortet. Bereits vier Tage nach Start zeigt sich eine ausgesprochen hohe Resonanz - sowohl von Befürwortern als auch von Gegnern.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0