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26

Sep

2012

Zwei Drittel der Österreicher mit den ÖBB zufrieden

Eine Umfrage in den EU-Staaten hat ergeben, dass die Österreicher im Vergleich sehr zufrieden sind mit dem Angebot der ÖBB. Nur die Finnen haben noch weniger an ihrem Bahnangebot auszusetzen. Schlusslicht ist Bulgarien.

 

Bericht Kleine Zeitung.at

Die Österreicher mögen ihre Bahn                                                  Foto: Marcel Manhart

 

Die Österreicher sind mit der Bahn in ihrem Land sehr zufrieden. Nach einer am Montag präsentierten Eurobarometer-Umfrage ist der Zufriedenheitsgrad der Österreicher mit 66 Prozent der zweithöchste nach den Finnen mit 67 Prozent. Schlusslicht unter den 25 EU-Ländern - Malta und Zypern haben kein Bahnnetz - ist Bulgarien mit nur 18 Prozent.

 

Hinter Österreich und Finnland rangieren bei der Zufriedenheit Dänemark und Niederlande (je 64), Luxemburg (62), Schweden (60), Spanien und Frankreich und Irland (je 59), Belgien (57), Großbritannien (54), Lettland (51), Litauen (47), Deutschland (45), Tschechien (44), Portugal (43), Ungarn und Slowenien (je 40), Estland und Slowakei (39), Griechenland (30), Polen (29), Italien (27), Rumänien (23) und Bulgarien (18).

 

Gleichzeitig sind 82 Prozent der Österreicher der Meinung, dass mehr Wettbewerb im Eisenbahnverkehr zu niedrigeren Fahrpreisen führen würde. Hier liegen die Tschechen und Slowenen mit jeweils 85 Prozent voran. Österreich liegt an dritter Stelle. Am unteren Ende glauben nur 57 Prozent der Niederländer, dass mehr Wettbewerb die Tickets billiger machen könnte. Im EU-Durchschnitt befürworten 71 Prozent einen stärkeren Wettbewerb im nationalen und regionalen Schienenverkehr.

 

Laut Eurobarometer nutzen 55 Prozent der EU-Bürger die Eisenbahn. Dabei liegen die Schweden mit 86 Prozent klar vor den Finnen (74), dann folgen die Dänen (72), die Niederländer (69), die Deutschen (66) und die Briten (65). Österreich liegt mit 63 Prozent am siebenten Platz. Am wenigsten genutzt wird die Eisenbahn in Portugal mit nur 29 Prozent, gefolgt von Litauen (32) und Spanien (36).

 

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