BMVIT startet Frontrunner-Initiative mit neuer ÖBB Werbelok

Seit kurzem ist mit der ÖBB Taurus Lok 1116 130-6 im Frontrunner-Look die neuste Werbelokomotive auf Österreichs Schienen unterwegs. Getauft wurde die Lok am 03. April 2013 durch Verkehrsministerin Doris Bures, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats von AT&S, Hannes Androsch, OMV Generaldirektor Gerhard Roiss und ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Christian Kern. "Frontrunner" heisst ein neues Förderprogramm des BMVIT, das als Namensgeber für die Taurus-Lok fungiert.

Die Frontrunner-Lok am 06. April 2013 in Feldkirch mit dem ÖBB IC 961 unterwegs von Bregenz nach Wien Westbahnhof                                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Die am 03. April 2013 am Bahnhof Wien Praterstern getaufte neuste ÖBB Werbelokomotive 1116 130-6 weist auf das neue Förderprogramm des BMVIT hin und ist nun quer durch's Land unterwegs. Die volkswirtschaftliche Leistungskraft Österreichs ist massgeblich von der von der Industrie abhängig. Für das Wirtschaftswachstum eines hoch industrialisierten und wissensbasierten Landes wie Österreich ist es von zentraler Bedeutung, konkurrenzfähige Produkte herzustellen und Produktivitätssteigerungen zu erzielen. Darin liegt auch in Zukunft eine unverzichtbare Basis für Wertschöpfung und Beschäftigung.

 

Zentrale Aufgabe des BMVIT ist es, dem Druck der Globalisierung, den demografischen Entwicklungen in Bevölkerung und Arbeitsmarkt, den Herausforderungen zunehmender Ressourcenverknappung sowie den Anforderungen an Energieeffizienz und höchste Umweltstandards auf diese volkswirtschaftlich so zentralen Branchen zu begegnen. Hier setzt die öffentliche Forschungs- und Innovationsförderung verstärkt an, um die Rolle Österreichs als attraktiven Produktionsstandort sicherzustellen und zur Gruppe der "Innovation-Frontrunner" aufzuschliessen.

 

 

Frontrunner - Initiative

 

Die Frontrunner-Initiative richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Österreich, die eine technologische Spitzenposition innehaben oder gerade auf dem Sprung dorthin sind und ihre Position durch eine offensive Frontrunner-Strategie stärken möchten.

Das bmvit spricht mit der Frontrunner-Initiative die Zielgruppe der Frontrunner-Unternehmen gezielt an und etabliert entlang der spezifischen Herausforderungen dieser Unternehmen einen neuen Förderungsansatz.

 

Die Frontrunner-Eigenschaft kann sich in zwei Wettbewerbs-Dimensionen manifestieren:

  • Technologieführer: verfügen über überlegene technische Produktionsprozesse und in der Regel über die modernste Produktionstechnik. Diese Unternehmen fokussieren auf die Optimierung des Produktionsprozesses in Bezug auf Qualität und Effizienz.
  • Innovationsführer: für diese Gruppe steht die die Entwicklung neuer Produkt- oder Dienstleistungsinnovationen im Mittelpunkt.

Entlang der Umsetzung der Frontrunner-Strategie eines Unternehmens können sowohl F&E-Vorhaben als auch konkrete Investitionsvorhaben in der Phase der Markterschließung beziehungsweise des Markteintritts unterstützt werden.

Vor diesem Hintergrund wird die Frontrunner-Initiative gemeinsam von FFG und aws durchgeführt. Die Nutzung der beiden Instrumente - F&E-Einzelprojektförderung auf Seiten der FFG und Investitionsförderung auf Seiten der aws - ist dabei an keine Reihenfolge gebunden.

 

Die FFG deckt dabei die Forschungs- und Entwicklungsphase ab und setzt diesen Part der Initiative im Rahmen einer neuen Programmlinie in den Basisprogrammen um.

 

 

Zielgruppe

 

Die Programmlinie Frontrunner richtet sich an international aktive Unternehmen, die entweder als Unternehmen insgesamt oder in Teilbereichen ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten Frontrunner-Positionen innehaben oder gerade auf dem Sprung sind diese zu erreichen. Die mit der Frontrunner-Strategie eng verbundene Unternehmensführung muss ihren Sitz in Österreich haben.

 

 

Förderansuchen

 

Um eine Vergabe der zur Verfügung stehenden Mittel an die jeweils besten Anträge zu gewährleisten, werden in der Projektauswahl Elemente von Wettbewerbsverfahren eingesetzt. Projekte können laufend eingereicht werden, allerdings werden die Förderentscheidungen auf 3 Stichtage im Jahr konzentriert. Bis zum Stichtag eingebrachte Projektanträge werden bewertet und gereiht. Gefördert werden die bestgereihten Projekte.

 

 

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