Auf den Wiener Linien unterwegs mit Steffen Hofmann

Wer in Wien viel auf der U-Bahn Linie U4 unterwegs ist, ist ihm möglicherweise schon begegnet. Steffen Hofmann, Fussballer bei SK-Rapid und bekennender Öffi-Fahrer. Warum er lieber öffentlich unterwegs ist, wann er die Treppe benutzt, wie er sich die Zeit unterwegs vertreibt und vieles mehr zeigt der Beitrag im Wiener Linien Blog.

 

Wiener Linien Blog: Wie ein Elfmeter ohne gegnerischen Torhüter

Ein Zug der U4 "am Ziel" in Wien Hütteldorf                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Steffen, du fährst oft mit den Öffis zum Training. Warum verzichtest du aufs Auto?
Weil es ganz einfach viele Vorteile bringt! Ich kann die Zeit für An- und Abreise exakt einplanen und brauche keinerlei Sorge vor Staus oder Baustellen zu haben. Zudem wohne ich sehr zentral in unmittelbarer Nähe zu einer U-Bahn-Station und auch unsere Trainings finden direkt an einer Ausstiegsstelle statt.

 

 

Hast du eine Lieblingslinie?
Diese Frage ist leicht zu beantworten. Selbstverständlich die U4, mit der Farbe Grün und der Endstation Hütteldorf ist die Antwort dieser Frage wie ein Elfmeter ohne gegnerischen Torhüter!

 

 

Wie alt ist das Foto auf deiner Jahreskarte? Noch aus deinen Zeiten beim Nachwuchs von Bayern München?
Nein, das Bild ist recht aktuell und bei einer Kontrolle ist kaum ein Unterschied zwischen Foto und meinem aktuellen Erscheinungsbild zu erkennen. Da die Zeit beim FC Bayern doch schon mehr als ein Jahrzehnt her ist, könnte es sonst zu Erklärungsbedarf kommen.

 

 

Hand aufs Herz. Bist du schon einmal schwarz gefahren?
Wieder eine leichte Antwort! Nein, da ich Jahreskartenbesitzer bin, ist das nicht notwendig. Im Übrigen finde ich es ganz toll, dass die Jahreskarte seit gut einem Jahr viel günstiger geworden ist, aus vielen Gesprächen weiß ich, dass das viel dazu beigetragen hat, dass zahlreiche Leute vom Auto auf die Öffis umgestiegen sind!

 

 

Wie oft wirst du in den Öffis angesprochen? Ist das nicht nervig?
In Wien habe ich in der Tat einen gewissen Bekanntheitsgrad, aber das ist natürlich auch eine Auszeichnung. Gerade bei jungen Fans mache ich diesen sehr gerne die Freude und bin immer gerne auf einem gemeinsamem Foto dabei oder gebe natürlich auch Autogramme.

 

 

Was machst du während der Fahrt? Bist du der Lese-Typ, der Musikhörer oder schaust du aus dem Fenster ?
Ich nutze die Zeit in der U-Bahn sehr gerne zum Lesen. Auf der Strecke von Mariahilf zum Happel-Stadion bleibt Zeit für Zeitungslektüre, gerne checke ich auch auf dem Smartphone meine Mails und die letzten Nachrichten. Noch öfter aber plaudere ich mit meinem Mitfahrer, denn normalerweise sitze ich mit meinem Teamkollegen Harry Pichler im Zug. Gerade bei der U2 schau ich lieber nicht so oft aus dem Fenster raus, denn in den Stationen ist eine Farbe sehr dominant, die einem als Rapidler einfach nicht gefallen kann (lacht!).

 

 

Gehst du als Sportler eigentlich immer über die Stiegen in der U-Bahn-Station oder fährst du manchmal mit der Rolltreppe?
Nach meiner Verletzung im Frühjahr bin ich viel mit der Rolltreppe unterwegs gewesen, ansonsten bevorzuge ich die Treppe.

 

 

Schlusspfiff für das Interview – Leiberltausch! Tauscht du ein Dress von dir gegen eines unserer Shirts? Es ist Grün und drauf steht „U Hütteldorf“.
Aber klar, das ist Ehrensache. Ich werde eines meiner Shirts aus dem Trainingslager mitnehmen und mit Unterschrift zur Verfügung stellen. Das ist übrigens ebenso grün wie das U-Hütteldorf-Shirt. Einen Tausch mit einem violetten “U Stadion” Shirt hätte ich leider nicht zustimmen können!

 

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Das T-Shirt von Steffen Hofmann wird demnächst verlost.

 

 

Das Gerhard Hanappi Stadion des SK Rapid  liegt direkt neben dem Bahnhof Hütteldorf

                                                                                                          Foto: Marcel Manhart

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