Di

16

Jul

2013

Wirtschaftliche Bedeutung des öffentlichen Verkehrs für den Werkplatz Schweiz

Ob Züge, Busse, Schienen oder Strassen:

Der öV-Werkplatz sorgt mit Industrie und Bau dafür, dass die Schweiz mobil bleibt. 

Mit einer Studie wird erstmals seine volkswirtschaftliche Bedeutung ausgewiesen: Mit 38‘000 Arbeitsplätzen erwirtschaftete der Werkplatz 2011 einen Umsatz von rund 8.4 Milliarden Franken und eine direkte Wertschöpfung von rund 4.4 Milliarden Franken. Damit steuern Industrie und Bau einen gewichtigen Anteil zur Wertschöpfungskette des öffentlichen Verkehrs bei.

 

Fachverband Infra: Der öV-Werkplatz ist ein Wirtschaftsmotor

SBB Industriewerk Yverdon-les-Bains                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister des öffentlichen Verkehrs. Gerne geht dabei vergessen, dass dafür nicht nur ein gutes Verkehrsangebot notwendig ist, sondern auch Technik und Innovation. Der öV-Werkplatz mit Industrie und Bau schaffen mit ihren Zügen, Bussen, Trams, Schienen und Strassen die Voraussetzung, dass die Schweiz rollt. Erst mit einer Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette von der Infrastruktur über das Transportmittel bis hin zur eigentlichen Transportleistung wird man der öffentlichen Mobilität und ihrer Relevanz für die Gesellschaft und Wirtschaft gerecht. Flury&Giuliani hat deshalb im Auftrag von LITRA, SWISSRAIL und dem Fachverband Infra die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs für die Wertschöpfung und Beschäftigung auf dem Werkplatz Schweiz untersucht und damit eine Lücke von bestehenden Wertschöpfungsstudien geschlossen.

 

Die Ergebnisse zeigen, dass der öV-Werkplatz mit seiner Innovationskraft und seinen qualitativ hochwertigen Leistungen die stetige Weiterentwicklung und die nötige Steigerung der Effizienz unserer Verkehrssysteme tatkräftig unterstützt.

 

Der öV Werkplatz ist ein wichtiger Motor für die Schweizer Volkswirtschaft und für die Beschäftigung in diesem Land. So generieren die privaten Unternehmen des Werkplatzes mit ihren annähernd 30‘000 Arbeitsplätzen einen jährlichen Umsatz von 8.4 Milliarden Franken und eine direkte Wertschöpfung von 3.2 Milliarden Franken. Ein gesunder Heimmarkt ist zudem Voraussetzung für die globale Tätigkeit. Mit 1.4 Milliarden Franken Wertschöpfung und mit 11‘400 Schweizer Arbeitsplätzen steuert der Export einen beträchtlichen Teil bei. Rechnet man die industriellen Eigenleistungen mit ein, welche die Transportunternehmen mit ihren Industriewerken und Bauteams erbringen, so erhöht sich die Wertschöpfung auf 4.4 Milliarden bei 38‘000 Arbeitsplätzen.

 

Mit diesen Resultaten lässt sich erstmals die Bedeutung der gesamten Wertschöpfungskette des öffentlichen Verkehrs – vom Produkt bis hin zur eigentlichen Transportleistung – abschätzen. Mit einer direkten Wertschöpfung von rund 10.4 Milliarden Franken und gegen 100‘000 Arbeitsplätzen ist der öV-Sektor unverzichtbar für die Schweizer Volkswirtschaft.

 

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