Wissen & Technik - SWI swissinfo.ch

Blick in die Zukunft (Fr, 20 Jan 2017 10:00:00 GMT)
Treffen Sie Sophia – einen Roboter, der alle möglichen menschlichen Gesichtsausdrücke nachmachen kann. Hat das die Besucher des WEF überrascht oder erschreckt? (Carlo Pisani, swissinfo.ch) Im "The Loft" war die vierte industrielle Revolution das Thema. Delegierte des WEF konnten einen Blick auf Technologien der Zukunft werfen. Der Roboter namens Sophia wurde von der Firma Hanson Robotics aus Hong Kong entwickelt. Es gibt auch drei kleinere Roboter, die in 20 bis 30 Minuten ein Portrait einer Person zeichnen können. Die Schweiz war mit Artmyn vertreten, einem Ableger der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL). Die Forscher haben einen 3D-Scanner entwickelt, um genaue digitale Informationen von visuellen Kunstwerken zu erfassen, die dann online mit naturgetreuen Visualisierungen auf einem simplen Webbrowser erlebt werden können.
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Nostalgische Zeitreise ins Schneegestöber (Sa, 14 Jan 2017 10:00:00 GMT)
Die historischen Bilder der Braunwalder Fotografen Johann (1875-1954) und Hans Schönwetter (1906-1997), Vater und Sohn, stammen aus der privaten Sammlung von Fridolin Walcher, selber Fotograf im Glarnerland. Der grösste Teil des Nachlasses der beiden Fotografen ging an den Kanton Glarus. Er umfasst über eine halbe Million Diapositive, Negative, Glasplatten, Fotomontagen, Retouchen, Ansichtskarten, Abzüge auf Papier und Filme (ca. 50'000 Meter) in diversen Formaten. Das Bildmaterial ermöglicht eine einmalige Sicht auf eine verflossene Zeit und ist von hohem ästhetischen und historischen Wert. Bilder von Foto Schönwetter gelangten als Postkarten in die ganze Welt, wurden in vielen Publikationen verwendet und prägten so die Sicht auf das Glarnerland und seine Bewohner. Wir zeigen eine Auswahl von Bildern, die den Beginn der Mechanisierung des Wintersports dokumentieren: Die Braunwald Standseilbahn, die das Lithtal mit der Sonnenterasse von Braunwald verbindet, die 1901 errichtete ...
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Willkommen im iPhone-Land Schweiz (Mo, 9 Jan 2017 16:42:00 GMT)
In den zehn Jahren seit der Enthüllung des iPhones hat sich die Art und Weise, wie Internet und Mobiltelefone genutzt werden, total verändert. In der Schweiz gingen die Apple-Geräte weg wie warme Brötchen – und ihre Beliebtheit hat nicht nachgelassen. Als das neue Gerät im Januar 2007 auf den Markt kam, mussten Trendsetter, die unter den ersten Schweizern mit einem iPhone sein wollten, dieses online bestellen oder in den USA kaufen. Allerdings waren die SIM-Karten der US-Geräte damals gesperrt. Das nächste Problem war also, ein Computer-Programm oder einen kleinen Laden zu finden, um die Karte zu entsperren, so dass das iPhone im mobilen Netz der Schweiz einsetzbar war. "Ich kaufte das iPhone auf eBay für rund 1300 Schweizer Franken", erzählte Jean-Claude Frick, Tech-Blogger und Digital-Experte beim Vergleichsportal comparis.ch, gegenüber swissinfo.ch. Er erinnert sich, wie eine Community heranwuchs, die iPhones entsperren oder hacken konnte. Wenn einer ein ...
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Weisse Weihnachten in Schweizer Skigebieten? (Do, 22 Dez 2016 15:45:00 GMT)
Am Weihnachtstag aufwachen mit Blick aus dem Fenster auf eine weisse Decke frischgefallenen Schnees: Wie sehr ist diesbezüglich Verlass auf die Schweizer Alpen? Wir haben vier Skigebiete unter die Lupe genommen. Zwei der Skigebiete, Adelboden und Engelberg, befinden sich auf einer Höhe von weniger als 1600 Meter über Meer. Und zwei der Orte liegen höher als 1600 Meter: Arosa und Zermatt. Interessiert hat uns, wie viel Schnee in diesen Gebieten seit 1960 an Weihnachten jeweils lag und ob es gar Jahre gab, an denen die weisse Pracht an Heiligabend ausblieb. Auf einer Höhe von mehr als 1600 Meter über Meer lagen die Orte am Feiertag immer unter einer weissen Decke. Über die letzten 50 Jahre ist keine klare Abnahme von sogenannten weissen Weihnachten in Arosa und Zermatt ersichtlich. Zurückgegangen ist allerdings die Schneemenge. Vertiefte Studien bestätigen diesen Trend. Die eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in ...
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Der Kampf gegen Falschnachrichten wird lange dauern (Mi, 21 Dez 2016 10:00:00 GMT)
Schweizerische und europäische Forscher arbeiten an Algorithmen zum Auffinden von Falschinformationen, die auf sozialen Medien zirkulieren. Laut Forschern ist es jedoch keine leichte Aufgabe, Maschinen für diese Aufgabe zu trainieren. Falschinformationen sorgten 2016 für Schlagzeilen und gipfelten in Vorwürfen, dass falsche Nachrichten auf Facebook Donald Trump halfen, die Präsidentschaftswahl in den USA zu gewinnen. Nachdem Facebook-Chef Mark Zuckerberg zunächst einen möglichen Einfluss von Falschmeldungen auf Stimmbürger abgestritten hatte, testet Facebook nun doch Massnahmen zur Eindämmung von Falschmeldungen auf dem weltweit populärsten sozialen Netzwerk. Auch andere werden aktiv, vom Riesen Google bis hin zu einsam arbeitenden Computer-Nerds. Doch jene, die den Zuwachs an Falschinformationen schon untersuchten, bevor der unerwartete Ausgang der US-Präsidentenwahlen das Problem ins Rampenlicht brachte, warnen: Die Experten stünden bei ihrem Vorgehen ...
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Antarktis-Expedition unter Schweizer Leitung (Mi, 21 Dez 2016 07:25:00 GMT)
Wo bleibt der Schnee, was ist los mit dem Winter und welche Rolle spielt da der Klimawandel? Antworten auf diese Fragen erhoffen sich Wissenschaftler im Südpolarmeer rund um die Antarktis. Dieses Gebiet beeinflusst das Wetter auf der ganzen Welt. Geleitet wird die Expedition in die stürmischen Polargebiete erstmals von der Schweiz.
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Schweizer Weltraumfirma S3 Konkurs (Fr, 16 Dez 2016 08:18:00 GMT)
Die Waadtländer Firma Swiss Space Systems S3 verkaufte Tickets für Schwerelosigkeitsflüge und wollte Minisatelliten in die Erdumlaufbahn bringen. 2012 in Payerne gegründet, konnte das Unternehmen bis heute aber seine Ziele nicht erreichen und ist mit fast 6 Millionen Franken verschuldet. Das zuständige Gericht schickte jetzt das Unternehmen in Konkurs. Dieses wehrt sich dagegen.
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Rekord-Wetter 2016 (Do, 15 Dez 2016 07:42:00 GMT)
Das Wetter in der Schweiz hat 2016 in allen Kategorien Rekordwerte erreicht: Es war nässer und wärmer als in den Vorjahren. Der Klimawandel hatte auch hierzulande spürbare Folgen.
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Schweizer Skiresorts vor Zersiedelung retten (Mi, 14 Dez 2016 10:00:00 GMT)
Fiona Pià hat eine radikale Idee, wie Schweizer Skiresorts Zersiedelung und Staus begrenzen und gleichzeitig mehr Gäste unterbringen und die Landschaft schützen könnten. Um ihre Idee zu erklären, nahm sie swissinfo.ch mit auf eine Tour durch Verbier. Wie viele Schweizer Skigebiete ist Verbier im Kanton Wallis seit seinen Anfängen in den 1950er-Jahren organisch gewachsen, Stück um Stück, aber ohne eine einheitliche Vision für urbane Gestaltung und Transport. Die Aussicht ist atemberaubend und der Ort ist selbst an einem grauen Tag im November festlich geschmückt. Obschon die Skisaison noch nicht voll im Gange ist, herrscht dichter Verkehr, der das Gehen und das Sprechen miteinander schwierig macht. "Die Ausdehnung von Verbier umfasst etwa vier Quadratkilometer. Will man alles zu Fuss erledigen, dauert es zu lange, es ist eine Stadt, die für Autos geplant wurde", sagt Pià, eine Forscherin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). Die ...
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Gotthard-Bergstrecke: Ein Juwel verschwindet (Fr, 9 Dez 2016 10:00:00 GMT)
Wer mit dem Zug durch den neuen Gotthard-Basistunnel fährt, kommt schneller ans Ziel. Doch den Reisenden entgehen viele Eindrücke, die eine Zugfahrt durch die Alpen zum Erlebnis machen: die Landschaft und der Blick auf traditionelle Dörfer, die man durch die Fenster betrachten kann. Mit der offiziellen Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels am 11. Dezember 2016 können die Alpen in 20 Minuten durchfahren werden. Die Reisezeit zwischen Zürich und Mailand verkürzt sich um rund eine halbe Stunde. Im längsten Eisenbahntunnel der Welt bleiben die Reisenden allerdings im Dunkeln und können die Landschaften und spektakulären Bahninfrastrukturbauten dieser Bergregion zwischen den Kantonen Uri und Tessin nicht mehr bestaunen. swissinfo.ch nimmt Sie mit auf die alte Gotthard-Bergstrecke und zeigt, was Ihnen auf der neuen Strecke durch den Gotthard-Basistunnel alles an Eindrücken entgeht.
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"Die Gotthard-Bahnstrecke hat die Schweiz geprägt" (Fr, 9 Dez 2016 10:00:00 GMT)
Am 11. Dezember wird der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel fahrplanmässig in Betrieb genommen. In 20 Minuten unterfahren Bahnreisende im Schnellzug künftig das zentrale Gotthard-Massiv. Sie verpassen somit Eindrücke und Sehenswürdigkeiten entlang der historischen Bergstrecke zwischen Erstfeld (Uri) und Bodio (Tessin). Was ihnen entgeht, beschreibt Historiker und Schienenverkehrsexperte Kilian T. Elsasser im Gespräch mit swissinfo.ch. swissinfo.ch: Wie häufig sind Sie in Ihrem Leben über die Gotthard-Bergstrecke gereist? Kilian T. Elsasser: Als Kind sehr selten. Doch in den letzten 20 Jahren fahre ich monatlich ein- bis zweimal die Bergstrecke, vor allem bis nach Göschenen hoch. swissinfo.ch: Was macht für Sie das Besondere dieser Bahnstrecke aus? K.T.E.: Es ist einfach eine aussergewöhnlich spannende Fahrt durch die wilden Alpen. Die Strecke verbindet sich zudem sehr eng mit der Identität der Schweiz. Sie trieft sozusagen vor Geschichte. ...
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Schweizer Solarflieger will hoch hinaus (Do, 8 Dez 2016 09:52:00 GMT)
Der Schweizer Abenteurer Raphaël Domjan, der mit dem Solarboot Planet Solar die Welt umrundet hat, will mit einem zweisitzigen solarbetriebenen Flugzeug der erste Pilot sein, der mit einem solchen Gefährt in die Stratosphäre fliegt. Nun hat er sein Solarflugzeug der Öffentlichkeit präsentiert. Die Testflüge beginnen nächsten Februar. 8,5 Meter lang, 24,8 Meter Flügelspannweite, 450 kg leicht, 22 Quadratmeter Solarzellen. Dies sind die wichtigsten Eckwerte des Hightech-Flugzeugs, das der Abenteurer Raphaël Domjan am 7. Dezember am Flugplatz Payerne im Kanton Waadt präsentiert hat. "Unser Flugzeug kann bis auf 25 Kilometer Höhe fliegen, und es eröffnet die Möglichkeit elektrischer und solarbetriebener kommerzieller Luftfahrt nahe am Weltraum", sagte Domjan, Initiator und Pilot des Projekts Solar Stratos. Domjan hatte bereits Planet Solar entwickelt, das erste solarbetriebene Boot, das die Welt umrundete. "Unser Ziel ist, zu zeigen, dass die heutige ...
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Diese Frauen gestalten die Computerbranche der Schweiz (Mi, 7 Dez 2016 10:00:00 GMT)
In Zürich bringt eine Bewegung Frauen zusammen, die im Computerbereich arbeiten. Sie versuchen, die männliche Dominanz in dieser Branche zu knacken. Ein Mittwochabend in Zürich. Etwa hundert Frauen (und eine Handvoll Männer) haben sich in einem Raum der dortigen Google-Niederlassung versammelt. Sie sind Mitglieder des Netzwerks "We Shape Tech". Sechs Frauen haben dieses Netzwerk auf eigene Initiative in ihrer Freizeit auf die Beine gestellt. Ihm gehören Frauen an, die in grossen Computerfirmen oder in Startups arbeiten, sei es in der Web-Entwicklung, als "Scrum Master", UX-Designerinnen, Software-Entwicklerinnen oder in weiteren Berufsfeldern. "Ich liebe es, im Computersektor zu arbeiten, und ich möchte mehr Frauen dort sehen – ich will die Norm sein", sagt Petra Ehmann. Sie arbeitet in der Geschäftsentwicklung von Google in Zürich und lizenziert Inhalte, mit denen verschiedene Apps wie etwa Google Maps stärker gemacht werden sollen. Ehmann ist eine der ...
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Google sucht unterschiedliche Arbeitskräfte (Mi, 7 Dez 2016 10:00:00 GMT)

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Nationalrat verlängert Gentech-Moratorium (Mi, 7 Dez 2016 07:21:00 GMT)
Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen bleibt in der Schweiz weiterhin verboten – ausser zu Forschungszwecken. Der Nationalrat hat das Gentech-Moratorium um weitere vier Jahre bis 2021 verlängert.
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Schweizer Schüler: Mathematik sehr gut, Lesen genügend (Di, 6 Dez 2016 19:05:00 GMT)
Schweizer Schüler rechnen besser als alle anderen in Europa. Das zeigt jedenfalls die aktuelle Pisa-Studie. Weniger gut sind sie im Lesen. Die Datenerhebung wird allerdings kritisiert. Die 15-jährigen Schweizer Schülerinnen und Schüler belegen in Mathematik weiterhin den Spitzenplatz in Europa. Ihre Leistungen in der Pisa-Studie 2015 sind allerdings durchwegs tiefer als 2012. Lehrer und Erziehungsdirektoren begründen dies mit Veränderungen in der Methodik. Weil der Test erstmals am Computer gelöst werden musste und die Studienverantwortlichen bei der OECD auch an der Stichprobe und der Punkteskala geschraubt haben, verzichteten die Schweizer Verantwortlichen auf einen Vergleich und die Interpretation der Resultate. Stattdessen hoben sie an der Medienkonferenz die wissenschaftlichen Mängel der aktuellen Studie hervor.
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Kommt die Landwirtschaft wirklich ohne Pestizide aus? (Mo, 5 Dez 2016 10:00:00 GMT)
Noch immer hat die biologische Landwirtschaft den Ruf, eine Laune der reichen Länder zu sein. Immer mehr Fachleute sind aber überzeugt: Eine diversifizierte bäuerliche Landwirtschaft würde es erlauben, die ganze Welt ohne den Gebrauch von Chemikalien zu ernähren. Wie denken Pascal Olivier von Bio Suisse und Claude Peguiron, ein kürzlich zum Bio-Anbau konvertierter Bauer, darüber? swissinfo.ch hat nachgefragt.
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Rekordflieger ist zurück in der Schweiz (Di, 22 Nov 2016 18:02:00 GMT)
Das Schweizer Solarflugzeug, das in den letzten beiden Jahren den ersten Flug ohne Treibstoff um die Erde geschafft hat, ist in einem Transportflugzeug zurück in die Schweiz geflogen worden. (Carlo Pisani, swissinfo.ch) Mehr als 40'000 Kilometer war es in 16 Monaten geflogen, und damit ist es das erste Solarflugzeug, das die Erde ohne Treibstoff umrundet hat. Solar Impulse 2 hatte am 9. März 2015 Abu Dhabi verlassen und war am 26. Juli 2016 wieder am Ausgangspunkt gelandet. Insgesamt war das Solarflugzeug auf seinem Rekordflug um die Welt 550 Stunden in der Luft. Auf seiner Weltreise stoppte das Flugzeug an 17 Destinationen – allerdings nicht immer freiwillig: So setzten schlechte Wetterbedingungen und technische Probleme mit den Batterien das Flugzeug von Juli 2015 bis April 2016 auf Hawaii fest. Am 22. November wurde Solar Impulse 2 nun in einem Jumbo-Transportflugzeug des Typs Boeing 747 von Abu Dhabi auf den Militärflugplatz Dübendorf transportiert. Das Projekt hatte ein ...
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Atomkraftwerke in der Schweiz: zu alt und zu gefährlich? (So, 20 Nov 2016 16:00:00 GMT)
Die Atomkraftwerke der Schweiz gehören zu den ältesten der Welt. Steigt die Wahrscheinlichkeit einer Atomkatastrophe mit zunehmendem Alter eines Reaktors? Die Fakten scheinen dagegen zu sprechen. Die Grüne Partei und andere Verfechter der Initiative "Für einen geordneten Ausstieg aus der Atomenergie" argumentieren, dass aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Atomkraftwerke (AKW) in der Schweiz das Risiko für einen Reaktorumfall bedeutend höher sei. In einem Land mit einer so dichten Besiedlung wären die Folgen fatal, sagen sie. Was ist dran an dieser Aussage? Muss sich das Schweizer Stimmvolk tatsächlich vor einer nuklearen Katastrophe nur aufgrund des Alters ihrer AKW fürchten? Nein, sagen die Fakten. Denn bei der Risikoberechnung eines Reaktorunfalls spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Schwere Unfälle sind selten Die Welt-Atomvereinigung (World Nuclear Association) hält fest, dass wirtschaftlich genutzte Atomenergie "extrem sicher" und das "Risiko ...
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Die Schweizer Justiz ist ungerecht gegenüber Kindern (Sa, 19 Nov 2016 16:00:00 GMT)
Die Präventionsarbeit zu Missbrauch und Misshandlungen von Minderjährigen und zur Förderung des Kindswohls hat in der Schweiz zu Fortschritten geführt. Allerdings wird sie immer wieder von Hindernissen erschwert. Eines davon ist das Fehlen einer kinderfreundlichen Justiz. Der Internationale Tag der Kinderrechte ist Anlass dafür, sich dessen bewusst zu werden und zu ändern. "Mit etwa 13 war ich ein rebellisches Kind. Ich schwänzte die Schule, haute mehrmals ab, trieb mich mit Jungs herum, die nicht den besten Ruf hatten, und gebärdete mich teils wie ein Krimineller. […] Zwei- oder dreimal wurde ich auf den Polizeiposten gebracht. Auch die Jugendschutz-Behörde wurde eingeschaltet. Wenn ich diese Zeit Revue passieren lasse, muss ich sagen, dass ich das Glück hatte, an Polizisten zu geraten, die mich auf intelligente Art und Weise warnten, aber auch entschieden, es liege kein Grund für eine Anklage vor, auch wenn es durchaus einen gab. Sogar der Polizist, den ich als ...
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Aufbruch in das Ewige Eis (Sa, 19 Nov 2016 13:00:00 GMT)
Drei Monate lang wird die von der Schweiz initiierte Antarktis-Expedition ACE ab Dezember den Südpol umrunden. Kurz bevor das Forschungsschiff "Akademik Treshnikov" von der deutschen Nordsee aus zu seiner Reise ins Eis aufbricht, herrscht an Bord hektische Betriebsamkeit. Der 130 Meter lange mächtige Eisbrecher lässt sich am Kai von Bremerhaven bereits aus der Ferne gut ausmachen. Erstmals seit Tagen bricht die Sonne durch den verhangenen Nordseehimmel und bringt das orange-rot gestrichene Schiff zum Leuchten. Sein Heimathafen ist St. Petersburg, an Bord weht eine russische Fahne. Vor der Akademik Treshnikov liegt eine lange Fahrt: Am 19. November wird sich das Schiff zunächst nach Kapstadt aufmachen. Dort in Südafrika beginnt am 20. Dezember offiziell die Forschungsreise durch die Antarktis. Es ist die erste grosse Expedition unter Leitung des Swiss Polar Institute. Der Zeitpunkt ist gut gewählt: Im äussersten Süden der Erde sind die Tage dann so lang wie im ...
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Weniger CO2-Ausstoss bringt nicht nur dem Klima etwas (Do, 17 Nov 2016 10:00:00 GMT)
Der Klimawandel als wirtschaftliche und gesellschaftliche Chance? Ein neuer Bericht der Schweizer Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) zeigt auf, dass sich Anpassungen an den Klimawandel auch positiv auswirken können. Der Bericht hat zwei Hauptaussagen: Erstens werden die Ökosysteme in den Alpen sehr stark unter dem Klimawandel leiden. Denn dort wird die Erwärmung doppelt so hoch sein wie im weltweiten Durchschnitt. Zweitens braucht es auf politischer, industrieller und gesellschaftlicher Ebene sofortiges und koordiniertes Handeln. Letzteres muss aber nicht unbedingt eine lästige Pflicht sein, im Gegenteil: Die Autoren betonen, dass die getroffenen Massnahmen gegen den Klimawandel durchaus wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile mit sich bringen können. Unter der Leitung von ProClim, dem Forum für Klima und globalen Wandel der SCNAT, entstand der 200-seitige Bericht "Brennpunkt Klima Schweiz: Folgen und Risiken". Beteiligt waren auch das Bundesamt für ...
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Ein halbes Jahrhundert Atomenergie in der Schweiz (Mi, 16 Nov 2016 10:00:00 GMT)
Die Schweiz verfügt über fünf Atomkraftwerke. Das AKW Beznau I im Kanton Aargau ist das dienstälteste Kernkraftwerk der Welt. Kernkraft deckt in der Schweiz rund einen Drittel der Stromproduktion. Doch diese Energieform wird auch bekämpft und ist Gegenstand heftiger politischer Debatten. Die bewegte Geschichte der Kernkraft in der Schweiz hat swissinfo.ch in Bildern zusammengefasst. (Text: Luigi Jorio, swissinfo.ch; Bilder: Keystone, RDB) 
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Geologisches Tiefenlager für nukleare Abfälle (Di, 15 Nov 2016 09:41:40 GMT)

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Das Tier in der Manege der Demokratie (Sa, 12 Nov 2016 10:00:00 GMT)
Tiere funktionieren fast immer in der Politik. Denn diese hat fast immer auch mit Aufmerksamkeit, also Werbung zu tun. Auch in einer Demokratie. Das fette rosa Schwein aus dem heimischen Stall oder der vom Aussterben bedrohte Orang-Utang aus dem tropischen Regenwald: Tiere bringen Aufmerksamkeit und Emotionen in die Schweizer Politarena. Aber Tiere können noch mehr. Zwei Träger, die einen Orang-Utang wegschleppen. Und das vor dem Olympischen Museum mitten in Lausanne. Hoppla, was ist da passiert? Es sind zwei Polizisten im Dienst, die einen Greenpeace-Aktivisten wegtragen. Oder ist es eine Aktivistin? Der Kontext: Die Person im Affenkostüm machte die Aktionäre von Nestlé anlässlich der Generalversammlung darauf aufmerksam, dass der Schweizer Nahrungsmittel-Multi mitverantwortlich sei für die Abholzung des Regenwaldes in Indonesien – dem Lebensraum der Primaten. Ob global operierende NGO, sieggewohnte Partei oder versprengtes Aktivisten-Grüpplein: Das liebe Vieh hilft, die eigene ...
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Historische Highlights des Montreux Jazz Festival im Hier und Jetzt (Fr, 11 Nov 2016 10:00:00 GMT)
"Daah, daah, daaaaaah… daah, daah, da, daaaaaah..." Das ikonische Riff des Deep Purple-Songs 'Smoke on the Water' kann seit Kurzem 'live' auf einem Schweizer Universitätscampus in Lausanne erlebt werden – wie der grosse Rest des historischen Jazz-, Blues- und Rock-Archivs des Montreux Jazz Festivals. In einem dunklen Raum sitzt eine Gruppe von Medienschaffenden vor einem High-Tech-Bildschirm: Dort schmettert ein überlebensgrosser Ian Gillan den Song mit der bekannten Geschichte über den Rocker Frank Zappa und einen 'Blödmann mit einer Leuchtpistole', der das ehemalige Casino in Montreux niederbrannte, sowie 'Funky Claude [Nobs], der dem Publikum zu Hilfe kam. Zu unserer rechten Seite ertönt das bekannte Riff nochmals, hinter uns schreit die Menge. Wir befinden uns im "Heritage Lab II", einer hochmodernen audio-visuellen Jukebox im Montreux Jazz Café im neuen 250 Meter langen ArtLab-Gebäude auf dem Campus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL).  ...
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Die Klimaerwärmung ist eigentlich eine Klimaerhitzung (Fr, 4 Nov 2016 12:46:00 GMT)
Das UNO-Klimaabkommen, das vor einem Jahr in Paris beschlossen wurde, tritt diese Tage in Kraft. Trotz dieses Erfolgs ist der Weg noch steinig und lang. Eine deutsche Sprachforscherin findet, der Begriff "Klimaerwärmung" verharmlose das Problem. Manchmal ist auch die Klimapolitik für eine Überraschung gut. Am Freitag, 4. November tritt das vor einem Jahr an der UNO-Konferenz in Paris beschlossene Abkommen in Kraft, das die Erderwärmung auf unter zwei Grad begrenzen soll. Dies ist früher als erwartet. Nach China und den USA hat auch die EU den Vertrag ratifiziert und damit den Weg frei gemacht. An der UNO-Klimakonferenz vom 7. bis 18. November in Marrakesch geht es darum, wie das Abkommen umgesetzt wird und ob es allenfalls bereits vor 2020 wirksam werden kann. Alles paletti also mit dem Klima – können wir in der Schweiz im Winter bald wieder mit mehr Schnee in den Bergen rechnen? Nein, leider nicht. Erstens ist Klima eine Maschine, die nur mit riesiger ...
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Gravierender Fachkräftemangel im Bereich Informatik- und Telekommunikation (Mi, 2 Nov 2016 07:31:00 GMT)
In der Schweiz gibt es zu wenig IT-Spezialisten, heute schon und in Zukunft erst recht: 25'000 Fachkräfte dürften bis 2020 fehlen, das zeigt eine Prognose des Verbands "ICT-Berufsbildung". Gefragt ist darum mehr Ausbildung, und zwar in allen Branchen.
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Die spinnen, die Glarner! (Do, 20 Okt 2016 14:15:00 GMT)
Die Regierung des Kantons Glarus will keine elektronische Hilfe bei der Stimmenzählung an der Landsgemeinde. Ein mathematisch nicht exaktes Ergebnis gehöre zum Wesen der Versammlungsdemokratie, lautet die etwas sonderbare Begründung. Im Kanton Glarus versammeln sich Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einmal jährlich unter freiem Himmel, um über Verfassungs- und Gesetzesänderungen sowie die Höhe der Steuern zu entscheiden. Diese so genannte Landsgemeinde hat eine jahrhundertealte Tradition.  Gestimmt wird mittels Aufhebens der Hand beziehungsweise inzwischen mittels Hochhebens der farbigen Stimmkarten. Die Stimmen werden aber nicht ausgezählt, sondern mit blossem Auge geschätzt. Das Problem dabei: Bei knappen Entscheiden kann selbst das geübteste Auge das Ergebnis nicht klar erkennen. Den Stichentscheid fällt in solchen Fällen der Landammann (Regierungspräsident). Im Kanton Appenzell-Ausserrhoden verdanken die Frauen diesem Vorgehen wohl ihr Stimmrecht:
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In Genf jagt man den Staub der Sterne (Mi, 19 Okt 2016 09:00:00 GMT)
Sie kommen von der Sonne oder aus den Tiefen des Weltalls. Die Astroteilchen, kleinste, energiegeladene Körner, geben den Wissenschaftlern Aufschluss über die Herkunft und die Entwicklung des Universums. Zwei Detektoren – ein internationaler und ein chinesischer – verfolgen solche direkt auf der Erdumlaufbahn. Genf hat an der Konzeption dieser Maschinen teilgenommen und analysiert einen Teil der Daten, welche diese liefern.  Der erste heisst AMS-02. Er dreht seit fünfeinhalb Jahren auf der internationalen Raumstation (ISS). Für das Gemeinschaftswerk sind Amerikaner, Russen, Europäer, Japaner und Kanadier tätig. Der zweite namens Polar ist letzten Monat mit der chinesischen Raumstation Tiangong 2 gestartet. Ziel: Teilchen aufspüren und analysieren, die vor allem von Sternen abgegeben werden und dauernd in unvorstellbarer Geschwindigkeit im Weltraum kreisen. Nach diesem Prinzip funktionieren auch die Detektoren des CERN (Europäisches Laboratorium für Teilchenphysik), ...
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Maker Faire: Die Geeks kommen (Do, 6 Okt 2016 14:30:00 GMT)
In Zürich fand Mitte September die erste "Maker Faire" der Schweiz statt. Was ist das? Und wo steht diese Bewegung in der Schweiz? Intelligente Biergläser, Augmented-Reality-Programme, sozial vernetzte Schreibmaschinen, tanzende, zeichnende oder kriechende Roboter: Dies und vieles mehr konnte man an einem Wochenende im September an der ersten Mini Maker Faire in Zürich entdecken. Rund hundert Aussteller – darunter Designer, Ingenieurinnen, Hobby-Bastler, Wissenschaftlerinnen, Künstler und Programmierer – kamen im Jugendzentrum Dynamo zusammen, um sich auszutauschen und die Schweizer Do-it-yourself-Kultur zu feiern. Es war das erste Mal, dass sich die Schweizer Techie-Szene im Rahmen einer Maker Faire traf. Maker Faires finden regelmässig auf der ganzen Welt statt: Alleine im September werden in den USA fünfzehn und in Europa acht davon durchgeführt. Das Technologiefestival, das 2006 von der kalifornischen Plattform Maker Media ins Leben gerufen wurde, ...
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Der Weltraum geht auch uns etwas an (Do, 6 Okt 2016 11:10:00 GMT)
Die europäische Raumfahrt öffnet sich der Demokratie. Am 10. September befragte die Europäische Weltraumorganisation (ESA) die Bürgerinnen und Bürger ihrer 22 Mitgliedstaaten über Sinn und Zweck ihrer Aktivitäten. In der Schweiz versammelten sich hundert Personen in Luzern, um zu diskutieren. Mit Leidenschaft. Die Idee zu diesem beispiellosen Bürgerforum hatte der neue Generaldirektor der ESA, der Deutsche Jan Woerner. Bis heute war der Weltraum immer eine Sache von Staat und Wissenschaft. Einfache Bürgerinnen und Bürger hingegen profitieren jeden Tag von den Errungenschaften der Raumfahrt. Telekommunikation, GPS, Wetterprognosen – alles unmöglich ohne die um die Erde kreisenden oder geostationären Flotten von Satelliten. Und dies zu einem moderaten Preis: Die ESA kostet die Mitgliedstaaten im Durchschnitt pro Person und Jahr 12 Euro. Die Debatte wurde deshalb in 22 Mitgliedstaaten des Alten Kontinents gleichzeitig geführt, wie auch im Partnerland Kanada. Die Teilnehmenden ...
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Rosetta findet auf ihrem Kometen die ewige Ruhe (Fr, 30 Sep 2016 11:28:00 GMT)
Zum Finale der Rosetta-Mission gab es keine grandiose Explosion. Nur etwas Staub und Eiskristalle wurden aufgewirbelt. Am 30. September 2016 um 13 Uhr 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit zerschellte die europäische Sonde auf der Oberfläche des Kometen, nach einem langsamen kontrollierten Abstieg. 719 Millionen Kilometer von der Erde entfernt wird der Komet Tschuri (mit vollem Namen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko) zur Grabstätte der Raumsonde Rosetta, die ihn während zwei Jahren umkreist hat. In wenigen Monaten wird sich der Komet jenseits der Umlaufbahn des Jupiters befinden, und die Solarpanels würden der Sonde nicht mehr genügend Energie zum Überleben liefern. Die Verantwortlichen der Europäischen Weltraumorganisation ESA hatten deshalb entschieden, die noch vorhandenen Stromressourcen bestmöglich einzusetzen, weshalb die Sonden nun beim Anflug auf den Kometen ihre letzten Fotos schiessen und Messungen in Bodennähe vornehmen soll. Illustrationen (basierend auf chten ...
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Frankreich und Schweiz feiern 500 Jahre "Ewigen Frieden" (Mi, 28 Sep 2016 14:30:00 GMT)
Um den Schock von Marignano zu überwinden, schlossen die Schweiz und Frankreich am 29. November 1516 in Freiburg Frieden. Das Abkommen richtete die Schweiz auf ihren grossen Nachbarn aus und ermöglichte es ihr, eine erstklassige Diplomatie aufzubauen, wie der Historiker Gillaume Poisson im Interview erklärt. 1515 steht für Marignano. Und 1516? Das Datum markiert den Abschluss des "Ewigen Friedens" zwischen der Schweiz und Frankreich. Es ist weniger bekannt, doch die Auswirkungen des damals unterzeichneten Vertrags sind bis heute spürbar. Um diese Jahrhunderte einer turbulenten Allianz zu feiern, fand am 27. September 2016 im französischen Senat ein von der Schweizer Botschaft in Paris organisiertes Kolloquium statt. "Der Ewige Frieden hat verhindert, dass die Schweiz in zwei Teile zerfiel", sagte Bundesrat Alain Berset zur Eröffnung. Leseempfehlungen: 18 novembre 1663, Louis XIV et les cantons suisses [Der 18. November 1663, Louis XIV. und die Schweizer Kantone] ...
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Der Berg als sicherer Datenhüter (Fr, 23 Sep 2016 09:00:00 GMT)
Jede Information im Internet braucht einen physischen Ort, an dem sie gespeichert wird. Einer der wohl sichersten Orte dafür findet sich im Innern eines Schweizer Berges. (Carlo Pisani, swissinfo.ch) Rund 80 Kilometer von Zürich entfernt liegt einer der grössten Militärbunker der Schweiz. 2011 wurde er zu einem Daten-Zentrum umgerüstet, betrieben von der Firma Deltalis. Der Bunker liegt in der Nähe einer der grössten Übertragungsleitungen für Internetdaten in Europa – die Kabel befinden sich unter der Autobahn zwischen Mailand und Zürich. Die Internetverbindung ist dementsprechend schnell. Die Schweiz gilt als einer der geeignetsten Orte, um digitale Informationen sicher zu lagern. Sie geniesst den Ruf eines stabilen Landes, und die Gesetze mit Blick auf den Datenschutz sind ziemlich restriktiv (die Behörden dürfen Daten nur mit gerichtlicher Erlaubnis einsehen und die Betroffenen müssen informiert sein). Laut dem Cushman & Wakefield 2016 Data Centre Risk Index belegt die ...
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Wenn der Himmel für Emotionen und Frieden sorgt (Do, 22 Sep 2016 08:32:00 GMT)
Er war kürzlich in Luzern, zur ersten europäischen Bürgerdebatte über die Weltraumforschung. Claude Nicollier, bis heute der einzige Schweizer Astronaut, sprach mit uns über den Himmel, die Erde, Emotionen, die Zukunft, Herausforderungen und Hoffnungen. Claude Nicollier ist Astrophysiker und Astronaut und war Swissair- und Testpilot. Er ist der erste Nicht-Amerikaner, der von der NASA als Missionsspezialist zugelassen wurde. Er hat 6600 Flugstunden hinter sich, davon 4000 im Jet und 1020 an Bord der Raumfähre, ausserdem verbrachte er 8 Stunden und 10 Minuten im Raumanzug im Weltraum.
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Innovationskraft der Windenergie (Do, 15 Sep 2016 09:00:00 GMT)
Vor dreissig Jahren wurde die erste Windturbine in der Schweiz in Betrieb genommen. Seitdem wird immer mehr Elektrizität mit Wind produziert, auch wenn der Anteil der Windenergie in der Schweiz im Vergleich zu anderen europäischen Ländern unbedeutend bleibt. Spektakulärer ist hingegen die technologische Entwicklung eines Windrades mit drei Rotorblättern. Der Riss im Reaktor Nummer 4, die radioaktive Wolke über Europa und die Angst vor Strahlung – alle erinnern sich an den Unfall 1986 im Atomkraftwerk von Tschernobyl. Die Katastrophe hat die Geschichte der Atomenergie stark geprägt. Weniger bekannt dürfte sein, dass zwei Tage nach dem Unfall in der Ukraine, genauer gesagt am 28. April, auch die Schweiz bezüglich Energien in eine neue Ära getreten ist. In Langenbruck im Kanton Basel-Landschaft wurde an jenem Tag die erste Windkraftanlage der Schweiz in Betrieb genommen. Heute gibt es in der Schweiz 34 mit dem Netz verbundene Turbinen, und die Windenergie deckt den ...
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Der Roboter-Pöstler der Zukunft (Mi, 24 Aug 2016 08:44:00 GMT)
Wenn der Postbote nicht zweimal klingelt, sondern eine SMS schickt, dann steht der Lieferroboter vor der Türe. Die Schweizerische Post hat am 23. August ihren neusten Mitarbeiter präsentiert. Die selbstfahrenden Roboter sollen ab September in drei Gemeinden zur Auslieferung bestimmter Waren getestet werden. Die Roboter fahren auf den Trottoirs und zirkulieren im Schritttempo. Das Bundesamt für Strassen hat die Tests bewilligt. Die Roboter dürfen auch Zebrastreifen überqueren. Mit den Tests will die Post die Eignung der Gefährte für die Auslieferung von Spezialsendungen "auf der letzten Meile" prüften. Das können etwa Medikamente für chronisch Kranke sein, die ständig auf die Lieferung von Heilmitteln angewiesen sind. Doch auch Essenslieferungen gibt die Post als mögliches Einsatzgebiet an. Kein Ersatz für den "Pöstler" Es gehe nicht um den Ersatz der klassischen Paketzustellung und damit um die Verdrängung der Paketboten, sagt Dieter Bambauer, Leiter ...
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Sensationeller Meteoriten-Fund im Kanton Bern (Do, 18 Aug 2016 11:34:00 GMT)
Auf einem Feld im Kanton Bern haben Forscher zusammen mit Sammlern in den letzten drei Jahren hunderte Meteoriten-Stücke ausgegraben. Aus wissenschaftlicher Sicht eine Sensation. Die Stücke stammen vom sogenannten "Twannberg-Meteoriten", einem raren Eisen-Meteoriten. Das bisher identifizierte Gebiet erstreckt sich über eine Länge von fünf Kilometern, könnte aber bis zu 15 Kilometer lang sein. Es zählt damit zu den drei grössten Streufeldern Europas. Physikalische Untersuchungen zeigen, dass der Himmelskörper vermutlich einen Durchmesser von sechs bis zwanzig Metern besass und demnach eine Masse von 1000 bis zu 30'000 Tonnen besass. Seltener Eisenmeteorit Beim Twannberg-Meteoriten handelt es sich um einen äusserst seltenen Eisen-Meteoriten des Typs IIG, der sich durch einen niedrigen Nickel- und einen hohen Phosphorgehalt auszeichnet. Insgesamt sind weltweit nur fünf Fallereignisse dieser Art bekannt, hiess es an der Pressekonferenz. Der Twannberg könnte sich ...
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Sensationeller Meteoriten-Fund im Kanton Bern (Do, 18 Aug 2016 11:34:00 GMT)
Auf einem Feld im Kanton Bern haben Forscher zusammen mit Sammlern in den letzten drei Jahren hunderte Meteoriten-Stücke ausgegraben. Aus wissenschaftlicher Sicht eine Sensation. Die Stücke stammen vom sogenannten "Twannberg-Meteoriten", einem raren Eisen-Meteoriten. Das bisher identifizierte Gebiet erstreckt sich über eine Länge von fünf Kilometern, könnte aber bis zu 15 Kilometer lang sein. Es zählt damit zu den drei grössten Streufeldern Europas. Physikalische Untersuchungen zeigen, dass der Himmelskörper vermutlich einen Durchmesser von sechs bis zwanzig Metern besass und demnach eine Masse von 1000 bis zu 30'000 Tonnen besass. Seltener Eisenmeteorit Beim Twannberg-Meteoriten handelt es sich um einen äusserst seltenen Eisen-Meteoriten des Typs IIG, der sich durch einen niedrigen Nickel- und einen hohen Phosphorgehalt auszeichnet. Insgesamt sind weltweit nur fünf Fallereignisse dieser Art bekannt, hiess es an der Pressekonferenz. Der Twannberg könnte ...
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Fünf Gründe, warum die Schweiz Innovations-Weltmeisterin ist (Di, 16 Aug 2016 15:01:00 GMT)
Die Schweiz steht bei der Innovation an der Weltspitze, gemäss einem Index der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO). Das Land hält den Spitzenplatz das sechste Jahr in Folge, dieses Jahr gefolgt von Schweden und Grossbritannien. Der Index untersucht Institutionen, Bildungskapital und Forschung, Infrastruktur, Markt- und Geschäftsgewandtheit –besonders in den beiden letzten Kategorien ist die Schweiz stark. Wissensstand, Technologie und Erfindergeist, gemessen an Patenten, Handelsmarken und kreativem Schaffen wie Filmen, spielen in der Rangliste ebenfalls eine Rolle. Was also macht die Schweiz richtig? 1. Ein Erfinderland Die Schweiz konnte in der Kategorie "Wissensstand und technologisches Schaffen" besonders gut punkten. Ein Messfaktor war dabei die Anzahl Patentanträge – wo die Schweizer über die höchste Quote verfügen, was das Verhältnis von europäischen Patentanmeldungen zur Bevölkerungszahl betrifft. 2015 zählte die Schweiz 873 Anträge pro Million ...
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