Wirtschaft - SWI swissinfo.ch

Trump legt Eid ab, LeVine sagt "Goodbye Bern!" (Do, 19 Jan 2017 13:00:00 GMT)
Suzan "Suzi" LeVine, US-Botschafterin in Bern, ist eine rege Nutzerin der sozialen Medien. Am Freitag verlässt sie ihr Büro der US-Botschaft in der Schweiz. Gleichentags tritt mit Donald Trump ein US-Präsident sein Amt an, der auch keine Berührungsängste mit den sozialen Medien kennt und seine Politik und Geschäfte mit eigenen Tweets gestaltet. Ihre Haltung zum Kurznachrichtendienst Twitter könnte unterschiedlicher nicht sein. Auf der einen Seite ist da der neu gewählte US-Präsident, der gerne auf Medien, Geheimdienste und Hillary Clinton schiesst und sich dabei Wörtern wie "verlogen", "widerlich" oder "verdammt schuldig" bedient. Dem gegenüber stehen die peppigen und optimistischen Tweets der abtretenden US-Botschafterin in der Schweiz: LeVines Nachrichten mit 140 Zeichen sind mehrheitlich aufstellend und beinhalten Wörter wie "inspirierend" und "beeindruckend und unglaublich". Sie brauche Twitter einerseits als Kommunikationsmittel, erklärt sie. Andererseits biete ...
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"Nicht jede Idee muss zu einem Film werden" (Do, 19 Jan 2017 10:00:00 GMT)
Die Direktorin der Solothurner Filmtage, Seraina Rohrer, ist überzeugt, dass der Schweizer Film selektiver sein sollte und gleichzeitig Talente stärker gefördert werden sollten. Im Interview mit swissinfo.ch verteidigt die energische und engagierte Festivalleiterin eine offene Schweiz, genauso wie ein Filmschaffen, das sich der Welt gegenüber öffnet. swissinfo.ch: Die Solothurner Filmtage stellen ein Schaufenster für den Schweizer Film dar. Und sie sind zugleich ein Spiegel der Gesellschaft. Was sagt die diesjährige Ausgabe über den Zustand unseres Landes und der Welt?  Seraina Rohrer Seraina Rohrer (39) wuchs im Kanton Zürich auf. Sie studierte Filmwissenschaft und Publizistik an der Universität Zürich. Mehrere Jahre war sie für ihre Doktorarbeit viel auf Reisen, vor allem in Mexiko und den USA. Sie verfasste eine Dissertation zum Thema "Transnationale Low-Budget-Produktionen". Sie leitete mehrere Jahre das Pressebüro des Filmfestivals von Locarno und koordinierte ...
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Hape Waser (Do, 19 Jan 2017 09:39:00 GMT)
Hape Waser ist Inhaber von "Früchte Waser" in Davos. Er beliefert (nicht nur) während des WEF fast alle Hotels und Restaurants mit Früchten und Gemüse. (Kristian Kapp, swissinfo.ch) Seit Montag geht es bei "Früchte Waser" drunter und drüber. Hape Waser und sein Team sind praktisch 24 Stunden im Einsatz. Bis zu zwei voll geladene LKW fahren sie täglich vom Grossmarkt in Zürich in der Nacht nach Davos. Bestellungen kommen bis 4 Uhr früh rein, Waser, der selbst fährt, werden sie unterwegs telefonisch mitgeteilt. Um 7 Uhr ist alles in Davos. Extrawünsche haben die Asiaten: "Drumsticks, Jackfruit, viele frische Gewürze – Dinge, die wir in Europa normalerweise nicht finden." Und dann gibt es die russischen Wünsche: "Kirschen. Die lassen wir aus Australien einfliegen." Kostenpunkt: Rund 60 Franken das Kilo. "Der Preis spielt für sie keine Rolle", erklärt Waser. Weitere Kunden sind während des WEF die Privatköche diverser Forum-Teilnehmer. "Bis zu zehn Mal am Tag kommen sie vorbei.
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Stroh für Schweizer Tanks (Mi, 18 Jan 2017 10:00:00 GMT)
Die EU will in den nächsten Jahren synthetische Biotreibstoffe in den Verkehr bringen, die solche auf Basis von Nahrungs- und Futtermitteln verdrängen. Auch in der Schweiz könnten Kraftstoffe aus Stroh und Holzresten aus Klimaschutzgründen mittelfristig das Rennen machen. "Es sieht fantastisch aus", freut sich Jeremy Luterbacher. Er meint eine Flüssigkeit mit der Farbe von Blutorangen, die in einem Reagenzglas in seinem Labor rotiert. Der Stoff, der den Chemieingenieur der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL) so begeistert, heisst Lignin – ein zentraler Bestandteil vieler pflanzlicher Zellen und unverzichtbar für deren Stabilität und Festigkeit. Anders als andere Biomasse wie etwa Pflanzenöle, die als Basis von chemischen Produkten wie Biokraftstoffen dienen, wird Lignin trotz seiner hohen Energiedichte in der Industrie bisher nur als billiges Brennmaterial genutzt. Grund: Der Stoff ist äussert komplex. Luterbacher will das ändern. "Wir haben ...
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Xi Jinping wirbt für Freihandel (Mi, 18 Jan 2017 09:00:00 GMT)
Chinas Staatschef Xi Jinping hat das 47. Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos mit einem flammenden Plädoyer für weltweiten Freihandel eröffnet. Er kritisierte den Protektionismus, ohne dabei den künftigen US-Präsidenten Donald Trump ausdrücklich beim Namen zu nennen, der eine protektionistische Politik angekündigt hatte. Xi Jinping sprach sich zudem für die Globalisierung aus. Diese sei nicht der Grund für die grassierenden sozialen Unterschiede auf der Welt. Ungerechtigkeit und Ungleichheit seien vielmehr ein Resultat der weltweiten Finanzkrise und der Profitgier. "Wir sollten eine Balance finden zwischen wirtschaftlicher Effizienz und globaler Gerechtigkeit", so der chinesische Präsident. "Alle Länder und alle Menschen sollten von der Globalisierung profitieren können." Es sei an den Leadern der heutigen Zeit, diese Verantwortung zu übernehmen. "Die Menschen erwarten nichts anderes als genau das von uns."  Xi Jinping ist das erste chinesische Staatsoberhaupt, das ...
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Schweizer Unternehmen spüren Frankenschock noch immer (Mi, 18 Jan 2017 07:45:00 GMT)
Vor genau zwei Jahren hat die Schweizerische Nationalbank den Euro-Mindestkurs von 1.20 Franken aufgegeben. Die Export-Wirtschaft reagierte schockiert, deren Produkte wurden über Nacht bis zu 15 Prozent teurer. Noch haben nicht alle Export-Unternehmen diesen Entscheid verdaut. Zwei Beispiele.
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10 Fakten über das WEF (Di, 17 Jan 2017 14:00:00 GMT)
Wieviel kostet es, Partner beim WEF zu werden? Und wieviel kostet die Teilnahme am Jahrestreffen? Wie viel gibt die Schweiz für die Sicherheit in Davos aus? Und warum wird das Forum regelmässig kritisiert? 1. Was ist das WEF? Das Weltwirtschaftsforum von Davos (WEF) ist eine private Stiftung mit Sitz in Genf. Es wird von internationalen Mitgliedern und Partnern unterstützt, die sich finanziell an der Organisation des Jahrestreffens beteiligen, wo sie ihre Erfahrungen und Meinungen über diverse Themen austauschen. Die zentrale Veranstaltung findet alljährlich im schweizerischen Davos statt. 2. Wer sind die Partner? Es handelt sich um eine Gruppe von 100 multinationalen Unternehmen wie ABB, Nestlé, Barclays, Credit Suisse, Deloitte, Deutsche Bank oder Google. Die Partner bestimmen die Agenda des WEF mit und beteiligen sich an dessen Finanzierung: Jeder steuert jährlich 115'000 Franken bei. 3. Wer sind die Mitglieder? Gemäss WEF gehören die tausend weltgrössten ...
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Schweizer Vermögen: Wer hat, dem wird gegeben (Di, 17 Jan 2017 13:00:00 GMT)
Weltweit besitzt eine Handvoll Menschen gleich viel Vermögen wie die ärmere Hälfte, besagt die neueste Studie der Hilfsorganisation Oxfam. Doch auch in der Schweiz ist das Vermögen stark ungleich verteilt – ein paar Superreiche teilen sich den Grossteil untereinander auf. Ob Bill Gates, Mark Zuckerberg oder Carlos Slim – sie alle gehören laut der zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums WEF publizierten Oxfam-Studie zu den acht reichsten Menschen der Welt. Die Daten der Oxfam-Studie vom 16. Januar 2017 beruhen auf dem Credit Suisse Global Wealth Databook 2016 und der aktuellen Forbes-Milliardärsliste. Zusammen besassen sie im vergangenen Jahr 426 Milliarden US-Dollar. Der Unterschied zur anderen Seite der Vermögensschere ist frappant: Rund 3,6 Milliarden Menschen kamen auf bloss 409 Milliarden US-Dollar. Doch auch in der Schweiz ist die ungleiche Verteilung der steuerpflichtigen Vermögen eklatant, wie ein Blick auf die Daten der Eidgenössischen Steuerverwaltung ...
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Sind die Eliten in Davos mit einer "Rebellion des Mittelstands" konfrontiert? (Di, 17 Jan 2017 10:00:00 GMT)
Es ist eine Zeit der Nervosität für die globalen Führungskräfte, die in Davos am Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums zusammenkommen. Die Resultate von Urnengängen in Grossbritannien, den USA und Italien im vergangenen Jahr werden als Herausforderung der Mittelschicht an das politische Establishment interpretiert. In den Niederlanden, Deutschland und Frankreich stehen in diesem Jahr Wahlen an. Verschiedene globale Führungskräfte, darunter Frankreichs Präsident François Hollande, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kanadas Premierminister Justin Trudeau entschieden sich, nicht ans WEF zu reisen, sondern sich um Anliegen und Sorgen ihrer Wählerinnen und Wähler zu Hause zu kümmern. Auch die Schweiz, die als Bastion für komfortables Leben, Reichtum und betuliche Politik gilt, machte in jüngster Zeit Erfahrungen mit politischer Polarisierung und kontroversen Abstimmungen. Das World Economic Forum (WEF) ist entschlossen, sich dieser ...
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Martin Hänggi (Di, 17 Jan 2017 09:49:00 GMT)
Es gibt auch Davoser, die das WEF kritisch beäugen. Martin Hänggi, Besitzer des Bioladens, gehört dazu: "Ich sehe den Kreislauf und die Einnahmen, die das WEF hier vielen bringt. Trotzdem ist das WEF nicht nur ein Segen." (Kristian Kapp, swissinfo.ch) Martin Hänggi ist Idealist: Der Davoser ist mit 48 Jahren noch aktiver Eisschnellläufer, gibt im Eishockey den ganz Jungen Skatingtraining, führt ein Gym – und den Bioladen, der in Davos den Kontrast zum WEF bildet.  "Der Laden ist eine Oase. Er hilft mir, das Leben in Davos mitzugestalten", sagt Hänggi. "Finanziell bringt er mir aber wenig." Während des WEF bleibt die Kundschaft zudem grösstenteils aus: "Ich habe während des WEF keine Gelegenheitskunden und vor allem keine Gäste vom WEF, die bei mir einkaufen würden. Der Laden ist nicht auf der Promenade, ich bin wohl zu abgelegen." Vermutlich auch darum hat Hänggi noch nie ein Angebot erhalten, seinen Laden an eine Firma am WEF zu vermieten. "Ich würde es aber auch nicht tun.
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Daniel Paschoud (Di, 17 Jan 2017 09:44:00 GMT)
Als viele WEF-Teilnehmer das Forum auch für Wintersportferien nutzten, florierten die Sportgeschäfte in Davos wie jenes von Daniel Paschoud. Am verkürzten WEF finden die Teilnehmer heute aber keine Zeit mehr für sportliches Vergnügen. (Kristian Kapp, swissinfo.ch) Das Sportgeschäft "Bündasport" in Davos hat Tradition. Inhaber Daniel Paschoud führt es in zweiter Generation, eröffnet wurde es vor 61 Jahren. Paschoud ist gebürtiger Davoser; er weiss, was sein Heimatort am WEF hat: "Das Forum trägt den Namen Davos in die ganze Welt hinaus. Hotels und Gastronomiebetriebe profitieren enorm, und ich bin interessiert an guten Hotels in Davos. Viele von ihnen wären nicht hier ohne das WEF." Es gebe aber auch die Kehrseite des WEF: "In dieser Woche ist vieles blockiert. Zwei der fünf grossen Bergbahnen sind geschlossen, auch die Skischulen haben kaum Kundschaft", sagt Paschoud, dessen Laden ebenfalls betroffen ist. Er spezialisiert sich neben dem Verkauf von Wintersportbekleidung auf ...
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USR III: Ein Unterstützungspaket für die Kantone (Di, 17 Jan 2017 09:01:00 GMT)
Die Linke bekämpfe aus rein ideologischen Gründen die breit abgestützte Steuerreform, mit der die Schweiz die internationale Akzeptanz des Steuersystems sicherstelle. Einen Plan B hätten die Gegner der Reform nicht. Das sei fahrlässig und gefährde den Erfolg der Schweiz, schreibt Frank Marty, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Finanzen und Steuern bei Economiesuisse. Die Schweiz streitet aktuell über die Unternehmenssteuerform III (USR). Im hektischen Abstimmungskampf gehen die grossen Linien leider etwas vergessen. Denn wenn die Schweizerinnen und Schweizer am 12. Februar über die Steuerreform entscheiden, ist etwas ganz anders als bei anderen Referendums-Abstimmungen. Normalerweise kann sich der Stimmbürger bei einer solchen Abstimmung zwischen einer neuen Idee und dem Status quo entscheiden. Nicht dieses Mal. Denn das heutige Steuersystem der Schweiz steht in der Kritik, und die Kantone müssen die international nicht mehr akzeptierten ...
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Nein macht Weg frei für gerechte Unternehmenssteuer-Reform (Di, 17 Jan 2017 09:01:00 GMT)
Die speziellen Steuerregimes der Schweizer Kantone gehörten abgeschafft. Doch die Unternehmenssteuer-Reform III, mit der Bundesrat und Parlamentsmehrheit Steuerprivilegien abbauen möchten, sei ein überladenes Fuder, das zu neuen Steuerschlupflöchern und damit zu einem Leistungsabbau in der Schweiz führe. Das sagt Prisca Birrer-Heimo, Nationalrätin der Sozialdemokratischen Partei (SP). Die Schweiz hat während Jahrzehnten international tätigen Firmen ermöglicht, einem Teil ihrer steuerlichen Verpflichtungen zu entgehen, wenn sie ihren Hauptsitz hier ansiedelten. So genannte Statusgesellschaften (Holdings, Gemischte- und Domizilgesellschaften), wurden steuerlich privilegiert, die Schweiz wurde international zu einem Tiefsteuerstandort. Die speziellen Steuerregime dienten nur dazu, in anderen Staaten erarbeitetes Steuersubstrat (also zu versteuernde Gewinne) verschwinden zu lassen. Das Geld fehlt entsprechend in den betreffenden Ländern für staatliche ...
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Genfer Uhrensalon zum ersten Mal öffentlich (Mo, 16 Jan 2017 12:51:00 GMT)
Der Internationale Uhrensalon (SIHH) wird heute in Genf zum 27. Mal eröffnet. Ein Publikumstag macht den Anlass zum ersten Mal öffentlich. Keine schlechte Idee bei der schleppenden Konjunktur. Es sind keine leichten Zeiten für die Uhrenindustrie. Seit 17 Monaten nehmen die Exporte ab. Während sie im Jahr 2014 noch 22,2 Milliarden Franken betrugen, ist für das Jahr 2016 aufgrund einer Schätzung noch mit 19,5 Milliarden zu rechnen. Die Uhrenbranche hofft daher auf Impulse vom Uhrensalon. Vielleicht könnte auch folgendes Novum das Interesse an Uhren ankurbeln: Zum ersten Mal wird es am Salon einen Publikumstag geben. Bisher war der Uhrensalon für das allgemeine Publikum unzugänglich. Der Salon legte Wert auf ein exklusives Luxusambiente. Manche Vertreter der ausstellenden Uhrenmarken wünschten sich jedoch, dass auch der Normalverbraucher Einblick in die Ausstellungen erhält. Nun haben sie sich durchgesetzt: Am Freitag, 20. Januar 2017, öffnet der Salon ...
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Ex-Hotelier: "Ich belehre nicht, ich mache Menschen glücklich" (Mo, 16 Jan 2017 10:00:00 GMT)
Bill Clinton, Muhammad Ali, Angelina Jolie, Kofi Annan, Richard Gere, Angela Merkel: Die Liste liesse sich problemlos verlängern. Ernst Wyrsch hatte sie alle während des World Economic Forum (WEF) in seinem Steigenberger Grand Hotel Belvédère getroffen. Von 1996 bis 2011 leitete der Bündner Hotelier zusammen mit seiner Ehefrau das 5-Sterne-Hotel in Davos. Im Interview mit swissinfo.ch sprach er über die Bedeutung des WEF, über Staatsoberhäupter aus Ländern mit zweifelhaftem Ruf und die Abhängigkeit vom Profit. swissinfo.ch: Seit fünf Jahren sind Sie nicht mehr Direktor im Hotel Belvédère. Wie schauen Sie heute auf das WEF zurück? Ernst Wyrsch: Mit grosser Dankbarkeit und Stolz, 15 Jahre lang im Auge des Tornado mit dabei gewesen zu sein. Es ging oft drunter und drüber. Dankbar bin ich auch, dass die Schweiz, der Kanton Graubünden und Davos das WEF nie infrage stellten, sondern immer verstanden, dass es mehr bringt als es kostet. swissinfo.ch: Heute sind Sie ...
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"Chinesisch-schweizerische Beziehungen entwickeln sich auf hohem Niveau" (Sa, 14 Jan 2017 16:00:00 GMT)
Die beiden Staaten lägen zwar weit auseinander, schreibt der Präsident der Volksrepublik China in seinem Gastbeitrag, aber die Schweiz sei der chinesischen Bevölkerung durchaus nicht fremd. Die Chinesen sähen die Schweiz nicht nur als "Dach Europas" mit einer herrlichen Landschaft, sondern auch als wissenschaftlich und technologisch innovatives Land mit einem "arbeitsamen Volk". Vertiefte Zusammenarbeit Wenn China und die Schweiz vor dem Hintergrund der komplizierten und wechselhaften internationalen Lage ihre innovative strategische Partnerschaft weiter festigen, wird dies zum Nutzen für die Völker beider Länder sein. Ich freue mich sehr darüber, dass mich meine erste Auslandsreise im Jahr 2017 in die schöne Schweiz führt. Dies ist mein erster Besuch in der Schweiz in meiner Eigenschaft als chinesischer Staatspräsident, es ist auch der erste Staatsbesuch eines Staatsoberhaupts Chinas in der Schweiz im neuen Jahrhundert. Der bekannte Schweizer Dichter ...
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Sollen die Schweizer Medien vom Staat gefördert werden? Ja, aber ... (Fr, 13 Jan 2017 18:05:00 GMT)
Die Etablierung des mobilen Internets stellt viele traditionelle Branchen vor grosse Herausforderungen – so auch die Medien in der Schweiz. Der Staat soll gestaltend eingreifen, empfiehlt eine neue Studie. Ist das sinnvoll? Ein kurzer Überblick zur Studie und die Reaktionen darauf von Medien-Start-Up-Gründer Constantin Seibt. Die direkte Demokratie bringt mit sich, dass die Bürgerinnen und Bürger zu vielen teils komplexen Themen Stellung beziehen können. Viele sind sich einig, dass für die Entscheidungsfindung die Informationen und Diskurse in den Medien wichtig sind. Darüber, wie die Medienvielfalt garantiert werden soll, gehen die Meinungen jedoch weit auseinander. Was früher oft nur durch Bezahlung zugänglich war, gibt es heute massenweise gratis im Netz: Informationen und öffentliche Debatten. Das klassische Business-Modell „Journalismus“ ist dadurch ins Wanken geraten. Es sind aber nicht nur die Nutzer, die ins Netz abwanderten, sondern auch die Werbeeinnahmen.
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China, der grosse Freund der Schweiz (Fr, 13 Jan 2017 15:30:00 GMT)
Ob in der Wirtschaft, in der Finanzbranche, in der Forschung, mit Blick auf die Umwelt und das Klima, die Kultur und nicht zuletzt die Menschenrechte: Es vergeht kaum ein Monat, ohne dass eine chinesische Delegation die Schweiz besucht. Die bilateralen Beziehungen der beiden Länder basieren auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen. "Menschenrechte nicht ignorieren!" Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass bei den Gesprächen mit dem chinesischen Präsidenten die Menschenrechtsprobleme ignoriert werden. Sie ruft die Schweizer Regierung auf, sich nicht nur von Wirtschaftsinteressen leiten zu lassen. Im Freihandelsabkommen, das die Schweiz 2014 mit China in Kraft gesetzt habe, erscheine das Wort Menschenrechte kein einziges Mal. GfbV erwartet von den Verantwortlichen des WEF und der Landesregierung, den Umgang Chinas mit den Minderheiten mit Xi Jinping anzusprechen und Verbesserungen einzufordern.   Im April 2016 weilte der damalige Schweizer ...
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Medienwelt im Umbruch – auch die Politik ist gefordert (Fr, 13 Jan 2017 10:28:52 GMT)
Rendez-vous (SRF) zur Studie des Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung
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Rekordinvestition in Forschung und Entwicklung (Fr, 13 Jan 2017 07:22:00 GMT)
Wenn es um Innovation geht, ist die Schweiz Weltklasse. Die neuesten Zahlen bestätigen: Trotz der Schwierigkeiten mit dem starken Franken hat die Schweizer Wirtschaft 2015 so viel in Forschung und Entwicklung investiert wie noch nie, nämlich insgesamt 15,7 Mrd. Franken. Das sind zehn Prozent mehr als bei der letzten Erhebung des Bundesamts für Statistik von 2012. Im internationalen Vergleich gehört die Schweiz zu den Ländern, die am meisten Geld in Forschung investieren. In der Rangliste belegt sie den vierten Platz hinter Israel, Südkorea und Japan.
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Xi Jinping, ein "verantwortungsvoller Führer" in der Schweiz (Do, 12 Jan 2017 15:30:00 GMT)
Auf Einladung Berns trifft Chinas Präsident am Sonntag zu einer Staatsvisite in der Schweiz ein. Neben der Hauptstadt Bern und dem WEF in Davos wird er den Europa-Sitz der UNO in Genf sowie das Internationale Olympische Komitee in Lausanne besuchen. Xi Jinping dürfte während seiner Visite sein Engagement für UNO und Freihandelsabkommen bekräftigen. "Allein die Tatsache, dass dieser Staatsbesuch stattfindet, ist ein Ereignis. Chinas Präsident ist einer der gefragtesten Männer der Welt. Diese Visite ist auf jeden Fall eine grosse Chance für die Schweiz", erklärt Blaise Godet, ehemaliger Schweizer Botschafter in China und Präsident der Westschweizer Sektion der Handelskammer Schweiz-China, mit Begeisterung. Klaus Schwab, der Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF), das im Januar zu seinem grossen Jahrestreffen in Davos zusammenkommt – mit Xi Jinping als Stargast –, teilt diese Freude. Es ist in der Tat das erste Mal, dass ein chinesischer Präsident an dieser ...
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Schweiz setzt auf digitale Wirtschaft (Do, 12 Jan 2017 07:39:00 GMT)
Die Schweizer Regierung will freie Fahrt für die digitale Wirtschaft. Dafür brauche es keine neuen Gesetze, hält sie in einem Bericht fest. Die Regierung will aber die Chancen nutzen, die der digitale Wandel der Volkswirtschaft bietet. Statt herkömmliche Geschäftsmodelle zu schützen, setzt sie auf Deregulierung. So könne das Potenzial der Digitalisierung am besten genutzt werden.
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Unverkäuflich: Freie Meinungsäusserung in Genf (Mi, 11 Jan 2017 15:01:00 GMT)
Als Stadt, die sich die Werbung vieler Schweizer Luxusmarken gewohnt ist und in der viele dieser Firmen beheimatet sind, bietet Genf kurzfristig eine alternative Lösung – das hausgemachte Plakat. Mit weissen Plakaten gibt die Stadt ihren Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit, sich öffentlich auszudrucken. swissinfo.ch hat einige Beispiele der bemerkenswerteren Ergebnisse gesammelt (siehe unten). Seit Anfang Jahr hat die Westschweizer Stadt Genf rund 3000 dieser werbefreien Plakate aufhängen lassen. Das Experiment ist das Ergebnis eines Rechtsstreits über rund 3000 Werbeplakate. Nun haben zahlreiche Genferinnen und Genfer ihrer Kreativität freien Lauf gelassen, um sich künstlerisch oder politisch zu äussern und ihre Ideen mit einer grösseren Öffentlichkeit zu teilen.
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Prominente vergessen Geld auf Schweizer Konten (Mi, 11 Jan 2017 10:00:00 GMT)
Als einer der bekanntesten Kletterer seiner Zeit vertuschte Royal Robbins gerne sämtliche Spuren seiner Aufstiege. Bei einem Aufenthalt in der Schweiz aber hinterliess der Amerikaner etwas: ein vergessenes Bankkonto – eines von fast 4000 öffentlich gemachten sogenannten nachrichtenlosen Vermögen. Als nachrichtenlos gilt ein Konto auf einer Schweizer Bank, wenn der letzte Kundenkontakt mindestens 60 Jahre zurückliegt. Ausserdem muss der Wert des Vermögens mehr als 500 Schweizer Franken betragen oder unbekannt sein. Insgesamt belaufen sich diese nachrichtenlosen Vermögenswerte auf über 52 Millionen Schweizer Franken. Die Konto-Inhaber oder deren Nachkommen haben fünf Jahre Zeit, das Geld zurückzufordern. Ansonsten geht es an den Schweizer Staat. Royal Robbins bezwang als erster die Nordwestwand des Half Dome, einem 2693 Meter hohen Berg im Yosemite-Nationalpark im US-Bundesstaat Kalifornien. Er ist der Gründer eines erfolgreichen Unternehmens für Outdoor-Bekleidung, ...
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Chinas Präsident als "Star" des grossen Wirtschaftstreffens (Di, 10 Jan 2017 15:50:00 GMT)
Eine grosse chinesische Delegation, angeführt durch Staatspräsident Xi Jinping, markiert den Höhepunkt des diesjährigen World Economic Forum (WEF) im bündnerischen Davos. Die Organisatoren wollen die Führungspersönlichkeiten der Welt überzeugen, verantwortungsvoller und anpassungsfähiger zu sein. Erstmals in der Geschichte des Weltwirtschaftsforums in Davos wird dort in diesem Jahr ein chinesischer Präsident erwartet. Xi Jinping werde nach dem Staatsbesuch in der Schweiz von kommendem Sonntag anschliessend auch an dem Treffen in Davos teilnehmen, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums am Dienstag in Peking. Laut den Organisatoren des Treffens wird er zur Eröffnung des Forums zu den über 3000 Delegierten sprechen. WEF-Gründer Klaus Schwab erklärte, Chinas Teilnahme sei "besonders relevant" für das diesjährige Thema "Anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung". Im Mittelpunkt des Treffens von Politikern und Wirtschaftsvertretern dürften in diesem ...
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Wenn sich die Weltelite trifft: Die grössten Momente des WEF (Di, 10 Jan 2017 14:03:00 GMT)
Wie wurde ein abgelegener Schweizer Bergsportort, die höchstgelegene Stadt Europas, zum Treffpunkt der wichtigsten Führungspersonen der Welt, die dort über dringende weltweite Herausforderungen diskutieren? (SRF, swissinfo.ch/cp) Der Deutsche Klaus Schwab war Ökonomie-Professor in Genf. 1971 legte er mit der Gründung des European Management Forum den Grundstein zum World Economic Forum (WEF). Das Ziel dieses Treffens war ursprünglich, europäische Firmen mit weltweit und besonders in den USA angewandten Management-Praktiken vertraut zu machen. Die wichtigsten Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Politik sollten sich an einem abgelegenen Ort über die wichtigsten Themen der Welt unterhalten. Über die Jahre brachte das Treffen Schlüsselfiguren der Zeitgeschichte zusammen, die nie zuvor öffentlich über wichtige Streitpunkte diskutiert hatten, und es bot eine Bühne für zahlreiche Abkommen und Schritte in entscheidenden Verhandlungen.
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Das WEF Davos durch die Linse (Di, 10 Jan 2017 14:02:00 GMT)
Jedes Jahr im Januar trifft sich die globale Elite aus Politik, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft, Kunst und Zivilgesellschaft im verschneiten Davos, um dort über die brennenden Probleme der Welt zu diskutieren. swissinfo.ch blickt hinter die Kulissen des jährlichen Gipfeltreffens und zeigt einige der Akteure, die mit ihren Auftritten im Laufe der Jahre Akzente gesetzt haben. Zu sehen sind auch dramatische Momente und der Alltag hinter den Kulissen. Das World Economic Forum (WEF) hat seinen Hauptsitz in Genf und wurde 1971 von Klaus Schwab gegründet. Zuerst nannte es sich "European Management Symposium" und hatte zum Ziel, europäische Unternehmensführer mit ihren Kollegen in den USA zusammenzubringen. 1987 taufte Schwab sein Forum um und machte es zu einer Plattform für Lösungsansätze für die jeweils aktuellen internationalen Fragen und Probleme, aber auch zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt. In den Augen seiner Kritiker ist das WEF eine Plauderveranstaltung, an der jene ...
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Ist die Steuerreform zu unternehmensfreundlich? (Di, 10 Jan 2017 09:53:00 GMT)
Die rechtsbürgerliche Mehrheit des Schweizer Parlaments hat im Juni die Unternehmenssteuerreform III verabschiedet, um die Schweizer Gesetzgebung internationalen Steuerstandards anzupassen. Die Reform wird jedoch von den Sozialdemokraten mit einem Referendum bekämpft. Laut SP haben die bürgerlichen Parteien die Reform genutzt, um Unternehmen Steuergeschenke zu machen. Am 12. Februar 2017 wird abgestimmt. Die beiden ersten grossen Reformen der Unternehmenssteuer erfolgten in den Jahren 1997 und 2007. Sie dienten dazu, die steuerlichen Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Schweiz attraktiver zu machen. Die Unternehmenssteuerreform III (USR III), über welche das Schweizer Stimmvolk am 12. Februar befindet, erfolgte hingegen auf Druck von aussen, insbesondere von Seiten der Europäischen Union (EU). Grund: Das Schweizer Steuersystem ist „zu attraktiv“ geworden. BEPS Beim Aktionsplan BEPS (Base Erosion and Profit Shifting – "Aushöhlen der steuerlichen ...
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Panne bei der Schweizer Postbank (Di, 10 Jan 2017 09:44:00 GMT)
Rund 1,7 Millionen Kunden der Postfinance haben seit Sonntag keinen Online-Zugriff mehr auf ihr Bankkonto. Die Postbank ist von einem Totalausfall beim elektronischen Banking betroffen.
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Willkommen im iPhone-Land Schweiz (Mo, 9 Jan 2017 16:42:00 GMT)
In den zehn Jahren seit der Enthüllung des iPhones hat sich die Art und Weise, wie Internet und Mobiltelefone genutzt werden, total verändert. In der Schweiz gingen die Apple-Geräte weg wie warme Brötchen – und ihre Beliebtheit hat nicht nachgelassen. Als das neue Gerät im Januar 2007 auf den Markt kam, mussten Trendsetter, die unter den ersten Schweizern mit einem iPhone sein wollten, dieses online bestellen oder in den USA kaufen. Allerdings waren die SIM-Karten der US-Geräte damals gesperrt. Das nächste Problem war also, ein Computer-Programm oder einen kleinen Laden zu finden, um die Karte zu entsperren, so dass das iPhone im mobilen Netz der Schweiz einsetzbar war. "Ich kaufte das iPhone auf eBay für rund 1300 Schweizer Franken", erzählte Jean-Claude Frick, Tech-Blogger und Digital-Experte beim Vergleichsportal comparis.ch, gegenüber swissinfo.ch. Er erinnert sich, wie eine Community heranwuchs, die iPhones entsperren oder hacken konnte. Wenn einer ein ...
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Schweiz bewilligt erstmals Lieferung in den Irak (Mo, 9 Jan 2017 13:00:00 GMT)
Die Schweiz exportiert jedes Jahr Waffen im Wert von hunderten Millionen Franken. Ebenfalls sehr lukrativ ist der Export von sogenannten Dual-Use-Gütern. Diese sind sowohl zivil als auch militärisch einsetzbar. Im vergangenen Jahr hat das Staatssekretariat für Wirtschaft den Export solcher Güter im Wert von 1,2 Milliarden Franken bewilligt, darunter neu auch Lieferungen in den Irak. Lange war der Irak bei Schweizer Exporteuren von militärisch verwendbaren Gütern eine Tabuzone. Eine Recherche von SRF Data zeigt nun: Im letzten Jahr wurde erstmals ein Export von Chiffriergeräten im Umfang von rund 100 Millionen Schweizer Franken beantragt – und bewilligt. Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Statistik des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) hervor, das solche Geschäfte bewilligen muss. Gemäss Jürgen Böhler, Leiter Exportkontrollen beim Seco, handelt es sich dabei um Telefone, mit denen abhörsicher kommuniziert werden kann. Der Empfänger: ein ziviles ...
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Später Schnee in den Schweizer Bergen (Mo, 9 Jan 2017 08:30:00 GMT)
In den meisten Schweizer Wintersportorten hat es nun doch noch geschneit. Diese gute Nachricht kommt allerdings ein wenig zu spät, denn über die Feiertage fehlte der Schnee. Diese machen aber einen guten Teil des Winter-Umsatzes der Bergbahnen aus. Die Bahnen melden bereits über zwölf Prozent weniger Gäste als im Vorjahr. Die letzten Jahre waren für die Schweizer Bergbahnen schwierig und auch diese Wintersaison begann harzig. Es könne sein, dass die bisher schlechte Saison der einen oder anderen Bergbahn das Genick breche, sagt Ueli Stückelberger, Direktor der Seilbahnen Schweiz. Gefährdet seien insbesondere die Destinationen, in denen neue Investitionen anstehen. Es sei möglich, dass die Bahnen diese Mittel nicht mehr aufbringen können.
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Umfrage: Für Steuerreform könnte es im Schlussspurt reichen (Fr, 6 Jan 2017 05:00:00 GMT)
Zweimal klar Ja, einmal knapp Ja. Dies wäre das Ergebnis, hätte das Schweizer Stimmvolk bereits in der zweiten Dezemberhälfte über die drei Vorlagen der Abstimmung vom 12. Februar abgestimmt: Klar sieht es für die erleichterte Einbürgerung und den Nationalstrassen-Fonds aus, knapp könnte es für die Unternehmenssteuer-Reform III werden. Sichere Arbeitsplätze oder "Milliarden-Beschiss"? Genau 50% Zustimmung zeigt die SRG-SSR-Trendbefragung, durchgeführt vom Forschungsinstitut gfs.bern, für die Unternehmenssteuer-Reform III. 35% der Befragten sind bestimmt oder eher gegen die Vorlage und ganze 15% noch unentschlossen. Mit dem Bundesgesetz über steuerliche Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmensstandorts Schweiz soll die inländische Gesetzgebung internationalen Steuerstandards angepasst werden. Die Revision wurde hauptsächlich auf Druck von aussen in Gang gebracht, namentlich von Seiten der Europäischen Union (EU) und der ...
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Schweizer Bauern lancieren Qualitätsoffensive (Do, 5 Jan 2017 08:00:00 GMT)
Schweizer Bauern wollen vermehrt auf Qualität setzen und mehr mit Innovation punkten. Das kündigt der Bauernverband an seiner Jahreskonferenz an. Ein neuer Verein soll eine entsprechende Qualitätsoffensive in Gang setzen. Das Argument der Qualität zählt bei den Kunden und Kundinnen: Drei Viertel sind bereit, für Schweizer Produkte mehr zu bezahlen als für ausländische, wie eine Studie des Bundesamtes für Landwirtschaft zeigt.
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Schweizer stehen auf deutsche Autos (Mi, 4 Jan 2017 14:15:00 GMT)
Vier der fünf in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 2016 meistverkauften Automarken sind deutsch: Volkswagen, BMW, Mercedes-Benz und Audi gehören zu den beliebtesten Personenwagen, wie eine Auswertung des Branchenverbandes Auto-Schweiz zeigt. 4,7% der 2016 neu immatrikulierten Fahrzeuge verfügten zudem über keinen klassischen Verbrennungsmotor, sondern über alternative Antriebsarten wie Hybridmotor oder Elektroantrieb. Aus welchem Land kommt Ihr Auto? Und woher kommen die besten? Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren!
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Das Ende des Bankgeheimnisses (Mi, 4 Jan 2017 10:30:00 GMT)
Die Schweiz war einst bekannt für ihre geheimen Bankkonten. Vermögenswerte im Alpenland geheim zu halten, ist inzwischen allerdings schwierig geworden. (SRF/swissinfo.ch) Seit Anfang Januar sind neue globale Standards für den automatischen Informationsaustausch (AIA) in Kraft. Damit soll die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung verhindert werden. Ausländische Staatsangehörige mit Konten in der Schweiz müssen damit rechnen, dass bislang geheime Informationen den Steuerbehörden in ihrem Heimatland mitgeteilt werden – und umgekehrt. Dieses Abkommen gilt im Prinzip für rund 100 Länder, auch wenn die USA nicht mitmachen. Diese Änderung hat international für Aufsehen gesorgt, wie etwa die Kommentare auf Reddit zeigen. Dabei kam zum Beispiel die Frage auf, wohin Leute ihr Geld, das sie in der Schweiz deponiert hatten, transferieren werden. Erwähnt wurden etwa Singapur oder Hongkong. Zu den wichtigsten Fragen der User des online-Forums gehört, wie US-Bürger oder Leute mit Kapital in ...
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Zwei Jahre nach Frankenschock: Schweizer Wirtschaft erholt sich noch immer (Mi, 4 Jan 2017 10:00:00 GMT)
Die Schweiz erholt sich langsam vom geldpolitischen Schock, den die Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) ausgelöst hatte. Gewisse Schlüsselbranchen der Wirtschaft wie Industrie, Tourismus oder Detailhandel, leiden jedoch nach wie vor unter dem starken Franken. 15. Januar 2015, 10h29: Wie fast immer in den letzten dreieinhalb Jahren zuvor wird der Euro zu 1,20 Schweizer Franken gehandelt. Eine Minute später schlägt eine Nachricht wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein: Die SNB hat entschieden, den Euro-Mindestkurs aufzugeben, eine Massnahme, die sie im September 2011 eingeführt hatte, um zu verhindern, dass der Schweizer Franken gegenüber dem Euro allzu stark würde. Auf den Märkten breitet sich helle Aufregung aus: Innerhalb von wenigen Minuten taucht die europäische Währung gegenüber dem Franken bis auf das historische Tief von 85 Rappen. Im Verlauf der nächsten Monate stabilisiert sich der Euro auf einem Wechselkurs zwischen 1,05 ...
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Uhrenindustrie unter Druck (Mi, 4 Jan 2017 07:35:00 GMT)
Die Bilanz der Schweizer Uhrenbranche für das Jahr 2016 ist ernüchternd. Die Exporte sind um 10 Prozent eingebrochen, rund 2000 Stellen wurden gestrichen. Beschönigt die Westschweiz eine Uhren-Krise? Im Vallée de Joux, der Schweizer Uhren-Monokultur, will man nicht von einer Krise sprechen. Die sinkenden Exportzahlen bezeichnet man lediglich als «Abschwächung». Doch das Wirtschaftswunder an der Waadtländer Peripherie ist fragil.
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Weniger Geschlechterstereotype, aber auch weniger Medienpräsenz für Frauen (Mi, 4 Jan 2017 07:19:00 GMT)
Die Schweiz und nicht die USA wird 2017 eine der erfahrensten Politikerinnen als Präsidentin haben. Dennoch erhalten Männer, die für einen Sitz im Schweizer Parlament kandidieren, mehr Medienpräsenz als Kandidatinnen. Die Medienpräsenz zählt zu den zentralen Faktoren für den Wahlerfolg von Politikerinnen und Politikern, denn die meisten Leute informieren sich via Medien über Politik. Eine vom Bund in Auftrag gegebene Studie, die im Oktober 2016 publiziert wurde, kam zum Schluss, dass weibliche Kandidaten im Vergleich zu den männlichen Bewerbern im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2015 in den Medien untervertreten waren. Ein positiver Aspekt ist allerdings, dass – zumindest in diesem Wahlkampf – kaum sexistische Stereotype erschienen sind. Die Medienberichterstattung zeichnete sich durch eine erstaunliche Absenz von Kommentaren über das Aussehen oder das Privatleben der Kandidatinnen aus. Kontrast zu anderen Ländern Geschlechtsspezifische Vorurteile und ...
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Ferienwohnungen als Auslaufmodell (Di, 3 Jan 2017 07:20:00 GMT)
Seit einem Jahr ist das sogenannte Zweitwohnungs-Gesetz in Kraft, welches in den meisten Tourismusgebieten den Bau neuer Ferienwohnungen unterbindet. Nach der Annahme der entsprechenden Initiative im März 2012 rechnete man damit, dass mit dem sinkenden Angebot die Preise steigen würden. Doch es kam anders.
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"SWISS MADE" bringt der Uhrenindustrie Milliarden (So, 1 Jan 2017 10:00:00 GMT)
Das Resultat intensiver Lobbyarbeit und hartnäckiger parlamentarischer Debatten zum neuen "Swissness"-Recht ist seit Jahresbeginn in Kraft. Ein stärkeres "SWISS MADE" sei insbesondere für die Glaubwürdigkeit der Schweizer Uhrenproduzenten von Bedeutung, sagt Jean-Daniel Pasche, Präsident des Verbands der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH). Seit zwanzig Jahren setzt sich Jean-Daniel Pasche für eine Stärkung des Labels für Schweizer Uhren ein. Am 1. Januar 2017 ist der FH-Chef endlich für seine Anstrengungen – die von einer Mehrheit der Akteure in der Branche mitgetragen wurden – entschädigt worden: Zum Jahresanfang sind das neue "Swissness"-Recht und die Teilrevision der Verordnung über die Benützung des Schweizer Namens für Uhren  in Kraft getreten. "Swissness" in Kürze Unter "Swissness" versteht man die Revision des Bundesgesetzes über den Schutz von Marken und Herkunftsangaben (MSchG), die vom Schweizer Parlament 2013 verabschiedet wurde. Mit der Revision, die am 1.
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