Archiv der Beiträge vom März 2012

 

 

 

 

Sa

31

Mär

2012

Wiener Linien modernisieren in den Sommermonaten die U1 zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz

Die Wiener Linien machen die U1 fit für die Zukunft und modernisieren in den Sommerferien die U1-Strecke zwischen Schwedenplatz und Reumannplatz. Zwischen 07. Juli 2012 und 26. August 2012 können wegen der Bauarbeiten keine U-Bahn-Züge auf dem Abschnitt unterwegs sein. Die Ersatz-Strassenbahnlinien 66 und 68 verkehren zwischen Favoriten und dem Zentrum. Die Bauarbeiten wurden in die Sommerferien gelegt, weil zu dieser Zeit rund 25 Prozent weniger Fahrgäste unterwegs sind.

Statt auf die U1 geht es auf die Strassenbahnlinien 66 und 68      Foto: Marcel Manhart

 

Modernisierung bringt U1 auf neuesten Stand

Die U1-Strecke leistet seit fast 35 Jahren treue Dienste für die WienerInnen. Nach über 6 Mio. Zugfahrten ist die Zeit für die Modernisierung gekommen: ein neues Gleisbett, neue Stromschienen, neue Elektrik und neue Weichenverbindungen machen die U1 schneller, zuverlässiger und komfortabler. Damit wird die U1 fit für die Verlängerung nach Oberlaa, aber auch für neue Fahrgäste durch den Hauptbahnhof.

"Die Bauarbeiten im Tunnel erfolgen unter enormem Zeitdruck und sind eine logistische Herausforderung, die seit Jahren vorbereitet wird", berichtet Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer. Zu Spitzenzeiten werden über 100 Bauarbeiter im Tunnelbereich an einem neuen Gleisbett, zusätzlichen Weichenverbindungen und neuer Elektrik arbeiten.

Grossräumiges Ausweichen empfohlen 

Als Ersatz für die U1-Strecke richten die Wiener Linien die Linie 66 (Oberlaa - Favoritenstraße - Reumannplatz - Quellenstraße - Matzleinsdorfer Platz - Wiedner Hauptstraße - Karlsplatz, Oper) und die Linie 68 (Otto-Probst-Platz - Laxenburger Straße - Südbahnhof - Prinz-Eugen-Straße - Ring - Schwedenplatz) anstelle des normalen 67ers ein.

Zusätzlich werden die Linien 6 und 14A verstärkt. In der Innenstadt empfehlen die Wiener Linien ein Ausweichen auf die U2 und U4 bzw. auf die Ringlinien. "Die Straßenbahnen werden in möglichst kurzen Takten unterwegs sein - wir empfehlen aber, möglichst großräumig auszuweichen", so Steinbauer.

 

 

Grafik Ersatzverkehr U1-Modernisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Grafik zur U1-Modernisierung und dem Ersatzverkehr mit den Strassenbahnlinien 66 und 68 im Sommer 2012. (APA)

 

Quelle: Wiener Linien

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Fr

30

Mär

2012

SBB verbessert Produktivität und Effizienz: Mehr Passagiere und gutes Jahresergebnis – Verschuldung bleibt hoch

Die SBB hat 2011 jeden Tag 977 000 Passagiere sicher und gut aufgehoben an ihr Ziel gebracht – 2,7 Prozent mehr als 2010. Bei der Pünktlichkeit und der Sicherheit erzielte die SBB ausgezeichnete Werte, auch die Kundinnen und Kunden bescheinigten ihr gute Leistungen. Das Konzernergebnis fiel trotz eines markanten Ergebnisrückgangs im Personenverkehr und einer rückläufigen Nachfrage im Binnengüterverkehr mit CHF 338,7 Mio. erfreulich aus. Die kommerziellen Investitionen konnten weitgehend aus eigenen Mitteln finanziert werden. Es resultierte ein negativer Free Cash Flow von CHF 5,2 Mio. Die verzinsliche Verschuldung bleibt aber hoch und beträgt knapp CHF 8 Mia. Zudem wird die SBB das Angebot und den Service ausbauen und noch spürbarer auf die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden ausrichten. Gleichzeitig wird die SBB ihre Effizienz in den nächsten Jahren weiter verbessern.

Zürich HB an einem Donnerstagnachmittag um 16.25 Uhr             Foto: Marcel Manhart

 

2011 haben jeden Tag 977 000 Kundinnen und Kunden das Angebot der SBB genutzt, 2,7 Prozent (26 000) mehr als 2010. Die Passagiere legten in den SBB-Zügen 17 749 Mio. Kilometer zurück (+1,3 Prozent). Die SBB hat ihren Marktanteil im Wettbewerb mit den anderen Verkehrsmitteln auf 25,4 Prozent (2010: 25,2 Prozent) gesteigert, im Pendlerverkehr betrug er 34,1 Prozent (2010: 32,7 Prozent).

Der Güterverkehr stagnierte im generell rückläufigen Binnenmarkt und unter Druck des starken Frankens. Das internationale Geschäft wurde in die neue SBB Cargo International
überführt. SBB Cargo und SBB Cargo International transportierten 2011 195 000 Tonnen Güter pro Tag (2010: 200 000), die Transportleistung betrug 12 346 Mio. Nettotonnenkilometer (2010: 13 111 Mio.).

 

Die SBB nutzt ihr Schienennetz intensiver als jede andere Bahn auf der Welt. Die Zahl der zurückgelegten Trassenkilometer ist 2011 um 1,0 Prozent auf 165,1 Mio. gestiegen. Über jeden Kilometer Gleis auf dem Netz der SBB fuhren pro Tag durchschnittlich 96,3 Züge (2010: 95,4). 89,8 Prozent der SBB-Passagiere erreichten ihr Ziel 2011 mit maximal drei Minuten Verspätung (2010: 87 Prozent). In 97,7 Prozent aller Fälle konnten die Anschlüsse gewährleistet werden (2010: 97,2). Diese Werte lagen höher als je zuvor. Im nationalen Güterverkehr hatten 98,4 Prozent der Züge weniger als 30 Minuten Verspätung, die Ankunftspünktlichkeit lag auf Vorjahresniveau (98,2 Prozent).

 

Die Kundinnen und Kunden sind weiterhin zufrieden mit den Leistungen der SBB. Positiver beurteilt als 2010 wurden die Fahrgastinformation, Angebot/Leistung, Freundlichkeit/ Kompetenz des Personals, der Fahrplan und die Pünktlichkeit. Etwas schlechter beurteilt wurden das Preis/Leistungsverhältnis und das Wohlbefinden in den Zügen. Auch mit den Leistungen des Güterverkehrs, der Infrastruktur und dem Angebot in den Bahnhöfen waren die Kunden zufrieden. Die SBB musste 2011 einige unangenehme Entscheidungen verkünden und konnte den Kundennutzen nicht immer transparent machen. Die SBB dankt allen Kundinnen und Kunden umso mehr für das Vertrauen, das sie ihr auch 2011 entgegengebracht haben.

Die SBB blieb 2011 von schweren Zugsunfällen mit tödlich oder schwer verletzten Passagieren verschont. Dies ist vor allem auf das umfassende Sicherheitsmanagement zurückzuführen. Allerdings hatte die SBB bei drei gravierenden Zwischenfällen – dem Brand im Simplontunnel und den Streifkollisionen in Olten und Döttingen – auch Glück. Die Zahl der Arbeitsunfälle ging weiter zurück. Überschattet wurde dieses gute Resultat im 2011 aber durch einen tödlichen Arbeitsunfall anfangs März 2012.

 

Gutes Jahresergebnis trotz Gewinneinbruch im Personenverkehr


Die SBB erwirtschaftete 2011 mit CHF 338,7 Mio. ein besseres Konzernergebnis als 2010 (CHF 298,3 Mio.). Ein gezieltes Investitions- und Schuldenmanagement, Effizienzsteigerungen bei Infrastruktur, Personenverkehr und bei SBB Cargo, aber auch die Ausgliederung des internationalen Güterverkehrs wirkten sich positiv aus.

Der Bereich Personenverkehr schloss mit einem Segmentergebnis von CHF 213,9 Mio. und damit deutlich unter demjenigen von 2010 (CHF 292,6 Mio.). Zum einen flachte die Nachfrage nach Transportleistungen ab, zum andern waren die Trassengebühren höher als 2010. Vor dem Hintergrund, dass die Trassenpreise 2013 und 2017 erneut erhöht werden, bleiben der Druck auf das Ergebnis des Personenverkehrs hoch und Effizienzsteigerungen eine Daueraufgabe. Im Immobilienbereich erzielte die SBB ein Segmentergebnis vor Ausgleichszahlungen von CHF 182,5 Mio. (2010: CHF 173,5 Mio.). Davon flossen CHF 150 Mio. an die Infrastruktur, der restliche Betrag ging als zusätzliche Zins- und Amortisationsleistungen an die Sanierung der SBB-Pensionskasse. SBB Cargo konnte das Segmentergebnis auf CHF -45,9 Mio. (2010: CHF -64,0 Mio.) verbessern.

SBB Infrastruktur erzielte 2011 ein Segmentergebnis von CHF 72,4 Mio. (2010: CHF 4,8 Mio.). Die SBB erwirtschaftete 2011 einen Free Cash Flow von CHF -5,2 Mio., die verzinsliche Verschuldung beträgt neu CHF 7,965 Mia. (2010: 8,052 Mia.).

 

Die SBB baut ihr Angebot und ihre Kapazitäten weiter aus und richtet diese konsequent auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden aus. 2012 werden die ersten neuen Doppelstockkompositionen im Regionalverkehr in Betrieb genommen, 2014 sollen die ersten, 400 Meter langen Doppelstockzüge im Fernverkehr folgen. Sie bieten 40 Prozent mehr Sitzplätze als die heute im Einsatz stehenden Kompositionen. Gleichzeitig verbessert die SBB den Service an Bord. Um den Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden Rechnung zu tragen, investiert die SBB jedes Jahr rund eine Milliarde Franken in neues, komfortables und leistungsfähiges Rollmaterial. Die Eröffnung der Durchmesserlinie in Zürich (2014), des Gotthard-Basistunnels (2016), des Ceneri-Basistunnels (2019), aber auch die Inbetriebnahme der neuen Verbindungen Mendrisio-Varese (2014) und Cornavin-Annemasse im Raum Genf (voraussichtlich 2017) werden grosse Kapazitätssprünge im Fern- und Regionalverkehr ermöglichen. Darüber hinaus wird die SBB den Zugang zu den Bahnhöfen optimieren. Die SBB plant, 2012 Leistungen Dritter für rund CHF 4 Mia. zu beziehen, ein grosser Teil davon wird der Schweizer Wirtschaft zu Gute kommen.

 

 

Weiterhin grosse Herausforderungen für ein Unternehmen im Wandel


Die SBB hat in den letzten Jahren die operative Führung und die Transparenz im Unternehmen wesentlich verbessert. Der Nachholbedarf beim Unterhalt des Schienennetzes und der Sanierungsbedarf beim Güterverkehr sind ausgewiesen, die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Geschäftsfelder und die finanziellen Herausforderungen bekannt. Nun geht es darum, den Nachholbedarf im Netzunterhalt abzubauen und im Binnengüterverkehr das heutige Netz in Absprache mit dem Bund und den Kunden zu sanieren. Im Verwaltungsbereich, bei der Infrastruktur, bei SBB Cargo, aber auch im Personenverkehr wird die SBB die Effizienz und Produktivität jedes Jahr um zwei Prozent mit dem Ziel steigern, das leistungsfähige Bahnsystem in einem guten Zustand zu erhalten und für die Kundinnen und Kunden weiterzuentwickeln. Dank diesen grossen Anstrengungen kann sie auch die vom Bund verordneten höheren Trassengebühren und andere Mehrkosten zu einem guten Teil auffangen. Das Schuldenmanagement wird verstärkt und die knappen finanziellen Mittel sollen konsequent in den Bereichen mit dem grössten Kundennutzen und dem stärksten Ertragspotenzial eingesetzt werden.

 

Wesentliche Herausforderungen kann die SBB nur mit dem Bund und den Kantonen lösen. Die nachhaltige Finanzierung der Bahninfrastruktur ist mit der Vorlage FABI gut aufgegleist. Entscheidend ist, dass die wesentlichen politischen Kräfte und die Kantone eine einheitliche Haltung finden. Andernfalls droht die Vorlage zu scheitern, was einschneidende Auswirkungen auf die Qualität des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz hätte. Für die SBB könnte dies bedeuten, dass die Mittel für den Unterhalt der bestehenden Infrastruktur mittelfristig fehlen. Auch bei der Aushandlung der Leistungsvereinbarung 2013-2016 sind Bund und SBB auf gutem Weg. Beim Unterhalt des Netzes besteht Nachholbedarf, daneben müssen auch Engpässe behoben werden, um die Leistungsfähigkeit des Systems Bahn zu erhalten und punktuell zu erhöhen. Um die Attraktivität des Schienengüterverkehrs und der Verkehrsdrehscheibe Schweiz zu wahren, müssen die geplanten Gateways Limmattal und Basel Nord rasch realisiert werden.



Eine attraktive Arbeitgeberin


Hinter den guten Leistungen der SBB im Jahre 2011 stehen 28 586 (2010: 28 143) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3273 Mitarbeitende arbeiten Teilzeit, zudem bildete die SBB 1297 Lernende aus. Verwaltungsrat und Konzernleitung danken ihnen allen herzlich für ihre Arbeit und ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr. Als Zeichen der Anerkennung für ihren grossen Beitrag an die Effizienzsteigerungen wird die SBB ihre Pensionskassenbeiträge um zwei Prozent erhöhen. Die Pensionskasse SBB konnte 2011 dank eines Bundesbeitrages von CHF 1,148 Mia. den Deckungsgrad auf gut 96 Prozent erhöhen.

 

 

 

Bericht SF "10vor10" vom 30. März 2012

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Do

29

Mär

2012

Totalsanierung der THURBO-Strecke Wil - Weinfelden

Schienen, Schwellen, Schotter: Die Bahnlinie von Wil - Weinfelden erhält bis zur Wega-Eröffnung im September ein 50 Millionen teures Facelifting. Der Oberbau der 100jährigen Bahn stammt zum Teil noch aus der Gründerzeit. Seit dem 26. März 2012 und bis zum 28. September 2012 ist die Strecke deshalb für jeglichen Zugverkehr unterbrochen und es verkehren Bahnersatz-Busse.

 

Von Christoph Zweili - Thurgauer Zeitung

Die   Versorgung   über   die   Schiene   von   Stadler  Rail   in   Bussnang   ist   trotz den   Bauarbeiten   gewährleistet                                               Foto: Marcel Manhart

 

41 Kilometer Strecke von Wil über das nördliche Hügelland nach Weinfelden im Thurtal, in Schleifen weiter über den Seerücken bis nach Kreuzlingen, um hier die Landesgrenze zu überschreiten und im Bahnhof Konstanz der Deutschen Bundesbahn am Bodensee zu enden. Zur Obstblüte war eine Fahrt mit der privaten Mittelthurgaubahn (MThB) quer durch Mostindien jeweils ein optisches Aha-Erlebnis erster Güte. Das ist Vergangenheit: Die MThB wurde 2003 liquidiert, der Abschnitt zwischen Kreuzlingen und Wil gehört seit Dezember 2002 der Thurbo.


Strecke bis September gesperrt
Die SBB-Tochter, die die Teilstrecke Kreuzlingen–Weinfelden von 2007 bis 2011 bereits für 22 Millionen Franken saniert hat, erneuert nun für 50 Millionen den Linienabschnitt Weinfelden–Wil. An den Kosten beteiligen sich aufgrund des Streckenanteils der Kanton Thurgau mit 25,3 Millionen (50,6 Prozent), gefolgt vom Bund mit 21 Millionen (42,1 Prozent) und dem Kanton St.Gallen mit 3,7 Millionen (7,3 Prozent).

Während der sechsmonatigen Gesamterneuerung bleibt die Strecke gesperrt. Rechtzeitig zur Wega-Eröffnung am 27. September soll der Bahnbetrieb zwischen Wil und Weinfelden wieder aufgenommen werden. Die ersatzweise eingesetzten Busse brauchen etwas länger für die Fahrt als die Bahn: «Reisende, die in Wil und Weinfelden Anschluss ans nationale Bahnnetz suchen, müssen mit rund zehn Minuten mehr rechnen», sagt Thurbo-Marktleiter Werner Fritschi.


Investitionsschub auslösen
Mit dem Bau der Bahnlinie haben die Vorfahren den Grundstein für einen prosperierenden Mittelthurgau gelegt. «Die jetzige Erneuerung ist eine Investition in die Zukunft», sagte gestern der Thurgauer Regierungspräsident Kaspar Schläpfer in Märwil. «Es werden künftig mehr Züge, mehr Passagiere und mehr Güter auf der Strecke verkehren.»

Auf den Fahrplan 2019 hin will der Thurgau das heutige Angebot (Stundentakt mit Verdichtungen) zum durchgehenden Halbstundentakt von 5 bis 24 Uhr ausbauen. «Wir erwarten, dass sich die Passagierzahl von heute 760 000 kontinuierlich erhöht – dies dank des Halbstundentakts, wegen der guten Anschlüsse in den Knoten Wil und Weinfelden und der modernisierten Bahnhaltestellen», sagt Schläpfer.

 

Einst als Güterbahn ausgelegt
Der MThB war seit dem Spatenstich im Dezember 1911 die Rolle zugedacht, den grenzüberschreitenden Gütertransit zu pflegen. Mit spedierten 166 000 Tonnen je Kilometer Betriebslänge figurierte die Bahn einst in der Spitzengruppe der schweizerischen Eisenbahnen. Heute ist das längst nicht mehr so. 2011 verrechnete Thurbo 940 000 Trassenkilometer im Personen- und nur noch 20 000 im Güterverkehr. Bei den Bruttotonnen-Kilometern (Gesamtlast pro gefahrenen Kilometer) ist das Verhältnis mit 146 zu 6 Millionen noch deutlicher.

Zwei wichtige Kunden gibt es dennoch, denen die SBB als ausführende Bauunternehmerin die Versorgung über die Schiene nicht monatelang stilllegen kann: Das sind Stadler Rail in Bussnang und das Tanklager in Tägerschen, das mit Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen handelt. Der Schienenfahrzeugbauer Stadler Rail hätte nicht seine heutige Grösse ohne die Thurgauer Bahn vor der Haustür.

Die MThB war in den Neunzigerjahren einer der ersten Kunden für unseren Gelenktriebwagen», sagt Mediensprecher Tim Büchele. «Heute stammt das gesamte Thurbo-Rollmaterial von Stadler. Nur schon aus diesem Grund bestehen enge Beziehungen.»


Von Bussnang aus in alle Welt
Praktisch sämtliche Fahrzeuge, die in Bussnang – grösster Standort von Stadler Rail – hergestellt werden, verlassen das Werk auf dem Schienenweg via die ehemalige MThB-Strecke zu Kunden in Europa und sogar nach Algerien. «Die 64 Züge für die S-Bahn in Algier wurde von 2008 bis 2010 via den Hafen in Savona verschifft», sagt Büchele. «Wir haben dafür eigens Schienen auf dem Schiff verlegen lassen, so wie das früher im Trajektverkehr von Romanshorn über den Bodensee der Fall war.» Für Stadler bleiben solche Transporte nun trotz der Streckensperre gewährleistet. «Die SBB gewähren uns dafür ein kurzes Zeitfenster in den frühen Morgenstunden», sagt Büchele.

 

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Mi

28

Mär

2012

3 Personen an der SBB-Haltestelle Weite ausgeraubt - Jugendliche Täter ermittelt

Am Sonntag 25. März 2012 sind in der Zeit zwischen 10.35 und 12.35 Uhr an der SBB Haltestelle Weite innerhalb von zwei Stunden insgesamt 3 Personen von einem kriminellen Duo ausgenommen worden. Die jugendlichen Täter im Alter von 16 und 17 Jahren konnten noch gleichentags ermittelt werden.

 

Mitteilung KAPO St. Gallen

Tatort war die SBB Haltestelle Weite im Rheintal                            Foto: Marcel Manhart

 

Beim ersten Fall wartete ein 22-jähriger Mann an der Haltestelle. Dabei wurde er von zwei jungen Männern angesprochen. Sie verlangten Geld von ihm. Unvermittelt wurde er ins Gesicht geschlagen. Daraufhin entnahmen sie aus seinem Portemonnaie Geld und entfernten sich.

Beim zweiten Fall, zwei Stunden später, hielten sich zwei 14-jährige Jugendliche ebenfalls bei der Station Weite auf. Wie sich später herausstellte, waren es wiederum die gleichen Täter welche die Jugendlichen aufforderten, ihnen Geld auszuhändigen, ansonsten sie Schläge zu befürchten hätten. Die Jugendlichen kamen der Forderung nach und händigten den Tätern Geld aus.

Im Zuge der Fahndung konnte durch die Kantonspolizei St. Gallen in unmittelbarer Nähe des Tatortes eine Gruppe Jugendlicher kontrolliert werden. Abklärungen haben ergeben, dass sich unter diesen Personen ein mutmasslicher Täter befand. Dieser war aus einem Erziehungsheim abgängig. Der Mittäter konnte in der Folge ebenfalls ermittelt werden. Auch er ist in derselben Einrichtung untergebracht. Beide Personen nahmen angeblich an einer privaten Geburtstagsfeier in der Region teil. Die Täter sind geständig und müssen sich vor der Jugendanwaltschaft verantworten.

 

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Di

27

Mär

2012

Pro Bahn fordert weiterhin begleitete Züge im Rheintal

Die Ostschweizer Sektion der Vereinigung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs wehrt sich gegen die Idee der SBB, ab Dezember 2013 die Züge zwischen Chur und St. Gallen, beziehungsweise Wil, unbegleitet fahren zu lassen.

 

Von Karl Duijts-Kronig - St. Galler Tagblatt

Solche  Doppelstockzüge  sollen  ab Dezember 2013  den  bisherigen  Rheintal-Express ersetzen. Hier im Bild erst einmal auf Testfahrt in Sargans            Foto: Marcel Manhart

 

 

Unter dem Titel «Keine Aufhebung der Zugbegleitung im Rheintal ab 2013» hat die Mitgliederversammlung der Sektion Ostschweiz von Pro Bahn Schweiz am Freitagabend eine Resolution gegen das Ansinnen der SBB verabschiedet. Mit der «Sarganser Resolution» wird die Erwartung verknüpft, dass die SBB nochmals gründlich über die Bücher gehen werden.

 

 

Mit gleicher Elle messen

Pro Bahn als Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs zeigt sich in dieser Resolution erstaunt, dass bei vergleichbaren Zügen (zum Beispiel Interregio Zürich– Luzern oder Luzern–Bern) eine Begleitung nach wie vor gegeben ist, dies jedoch auf der Rheintallinie nicht mehr der Fall sein soll. Zwar wird Verständnis signalisiert für die Sparbemühungen der SBB, Pro Bahn fragt sich aber, ob dies ausgerechnet beim Kundenkontakt geschehen muss.

 

 

In 20 Jahren eine Tram-Bahn?


Eine spannende Auslegeordnung über die Eisenbahn in Liechtenstein machte Georg Sele. Das Fürstentum, sagte der Referent vom Verkehrs-Club Liechtenstein (VCL), habe während einiger Zeit die Beziehung zur Bahn verloren. Nun jedoch soll dem Bahn-Verkehr mit Blick auf die Pendlerströme wieder der ihm zustehende Stellenwert zukommen. Mit dem grenzübergreifenden Projekt S-Bahn FL.A.CH, der Ertüchtigung der Verbindung Buchs– Feldkirch für den 30-Minuten-Takt, soll ein erster Schritt getan werden. Dazu ist ein Ausbau auf Doppelspur zwischen Tisis und Nendeln nötig. Dank neuem Eisenbahngesetz hat der vertaktete Personennahverkehr Vortritt vor dem Personenfern- und dem Güterverkehr.

Und übermorgen? – Der VCL hat eine Neubaustrecke von Schaan via Vaduz, Triesen und Balzers nach Trübbach vorgestellt (mit Tunnel im Bereich Vaduz und Haltestellen unter Tag für eine Regionalbahn als S-Bahn oder Tram-Bahn). Nur für den Bahnverkehr (ohne weitere Anpassungen) sind für die S-Bahn Kosten von 315 Millionen Euro und für die Tram-Bahn 230 Millionen Euro errechnet worden. Die S-Bahn FL.A.CH müsste bis 2016 realisiert werden, führte Sele weiter aus, die Regionalbahn wäre ein Thema in 20 bis 25 Jahren. «Unsere Aufgabe als Verein ist es, voraus zu denken und für einen umweltverträglichen und menschengerechten Verkehr zu sorgen», schloss der Referent.

 

Mobilität und ihre Grenzen

Die ordentlichen Pro-Bahn-Geschäfte brachte Präsident Hans Schärer (Niederurnen) im Eilzugstempo durch. Er und Vizepräsident Max Ehrbar (Sargans) kündigten an, ihr Amt in zwei Jahren definitiv zur Verfügung zu stellen.

In seinem Jahresbericht hatte der Präsident unter anderem festgehalten, dass die uneingeschränkte Mobilität im öffentlichen als auch im privaten Verkehr an Grenzen stösst. «Das gilt für die Finanzierung von neuen Projekten sowie den Unterhalt der Infrastruktur», machte er klar. «Pro Bahn wird künftig mehr auf die nachhaltige Entwicklung und nicht mehr auf den grenzenlosen Ausbau setzen.» Weiter bedauerte Schärer, dass der Mitgliederbestand von Pro Bahn langsam abnimmt – erwünscht wären vermehrt auch jüngere Jahrgänge in der Vereinigung.

 

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Mo

26

Mär

2012

Ab August 2012 fahren erste Züge am Wiener Hauptbahnhof

Bereits im August 2012 werden am neuen Hauptbahnhof in Wien die ersten Züge fahren. Es wird nur ein Probebetrieb sein. Im Dezember 2012 werden erste Teile des Bahnhofs regulär in Betrieb genommen. Die Arbeiten verlaufen planmässig, versichern die ÖBB.

 

Bericht ORF Wien

Die Arbeiten am Hauptbahnhof gehen zügig voran                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Reisende der Ostbahn werden im Dezember die ersten sein, die den neuen zentralen Wiener Bahnhof benützen können. Bis dahin muss aber noch viel bewegt werden. Wien sei eisenbahntechnisch komplizierter als zum Beispiel Berlin, so ÖBB-Chef Christian Kern. Während in Berlin die Züge auf zwei Ebenen kreuzen, passiert dies in Wien nur auf einer Ebene.

Dafür muss aber die Ostbahn niveaumäßig auf die Höhe des Hauptbahnhofs angeglichen werden. „Der Höhenunterschied zwischen Ost- und Südbahn wird in den kommenden Monaten mit ungefähr einer Million Kubikmeter Erdmaterial ausgeglichen“, so Projektleiter Karl-Johann Hartig.

 

 

Rautendach wird verschraubt

Ist der Höhenunterschied ausgeglichen, wird der provisorische Ostbahnhof abgerissen. Ab 6. August fahren Züge dann im Probebetrieb auf dem neuen Hauptbahnhof, am 9. Dezember soll dann der reguläre Teilbetrieb aufgenommen werden, Ende 2014 dann der Betrieb im gesamten Hauptbahnhof. „Wir sind voll im Plan“, versicherte Hartig.

Derzeit wird am Rautendach über den Bahnsteien geschraubt. „Es sind zwei Bahnsteigdächer völlig fertig, das dritte wird noch gebaut“, so Hartig weiter. Bis Dezember sollen acht von 14 Rauten fertig sein, und fünf Gleise in Betrieb gehen. Unterschottermatten seien bereits aufgelegt, in den kommenden Monaten sollen noch Schotter, Schwellen und Gleise folgen. Bis Dezember fertig sein solle auch das Vordach für den südlichen Eingang zum Hauptbahnhof, wo Taxis und Privatautos halten werden können.

 

100 Kilometer Gleis und tausende Wohnungen

Derzeit arbeiten rund 500 Menschen an einer der größten Baustellen Europas. Bis 2014 sollen es aber insgesamt rund 2.000 werden, wenn es gilt, das Einkaufszentrum im Bahnhof einzurichten, die Stockwerke unterhalb des Bahnhofs fertigzustellen und Oberleitungen und Sicherheitstechnik zu verlegen. Bis zur kompletten Eröffnung im Dezember 2014 werden 100 Kilometer Gleis verlegt sein.

Rund um den Bahnhof entsteht ein neues Stadtviertel mit Büro- und Wohnkomplexen. Tausende Wohnungen, ein Bildungscampus und ein Einkaufszentrum mit etwa 100 Geschäften entstehen. Die Gesamtkosten dafür sollen rund vier Milliarden Euro betragen. Der Bahnbau soll mit etwa 987 Millionen zu Buche schlagen, die Stadt Wien investiert rund 500 Millionen.

 

APA/Grafik Margret Schmitt

 

APA/Grafik Quelle: APA/ÖBB; Bild: Architekten Hotz/Hoffmann + Wimmer

 

 

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Sa

24

Mär

2012

SBB, Swisscom und Microsoft veranstalten den dritten Schweizer Home Office Day

Microsoft, SBB und Swisscom veranstalten am 10. Mai 2012 erneut den nationalen Home Office Day. Ausserdem haben die drei Initianten einige Ergebnisse einer im vergangenen Jahr unter den Teilnehmern durchgeführten Studie veröffentlicht.

 

Am 10. Mai ist Home Office Day (PDF) 

 

Am 10. Mai 2012 findet der mittlerweile bereits dritte nationale Home Office Day der drei Initianten Microsoft, SBB und Swisscom statt. Erneut wollen sie an diesem Tag zusammen mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Umwelt dazu aufrufen, Home Office allen Erwerbstätigen zu ermöglichen, die aufgrund ihrer Tätigkeit regelmässig zu Hause arbeiten können. 

Home Office fördere die Lebensqualität und sei ein kostenneutrales Instrument, um Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung gleichermassen zu fördern sowie die Verkehrsinfrastruktur zu entlasten, erklären die Initianten. Untermauert wird die These mit aktuellen Zahlen: Heute haben in der Schweiz angeblich 11 Prozent der arbeitenden Bevölkerung das Potential, einen Tag in der Woche zu Hause zu arbeiten. Dadurch könnte der Pendlerverkehr in den Spitzenzeiten um 450'000 Personen pro Woche reduziert und jährlich würden 67'000 Tonnen CO2 gespart werden.

Die Initianten können weiter auch noch mit Ergebnissen einer Studie aufwarten, die die ETH Zürich und die Hochschule für Angewandte Psychologie der Fachhochschule Nordwestschweiz unter 195 Teilnehmern des letztjährigen Home Office Day durchgeführt haben. Gemäss diesen fühlen sich 69 Prozent der Teilnehmer im Home Office produktiver, 78 Prozent schätzen besonders, dass sie ungestört arbeiten können, und 88,5 beziehungsweise 61,3 Prozent erleben die wegfallende Reisezeit beziehungsweise die bessere Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben als Vorteil.

 

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Fr

23

Mär

2012

Das Privatbahn Magazin, Ausgabe 02/2012 ist da und behandelt unter anderem das Partnerschafts-Prinzip

Vor allem bei Privatbahnen sind häufig kleine und gemischte Fahrzeugflotten im Einsatz. Gerade diese Fahrzeuge stellen erhöhte Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit der Instandhaltung. Das Partnerschafts- Prinzip bietet hier interessante und einfache Lösungsansätze: von der Ersatzteilbeschaffung bis hin zur Reparatur- und Wartungsarbeit.

Wer bin ich? Für was steht das Unternehmen und wie mache ich aus einem Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) eine unverwechselbare Marke? Marketing-Fachmann Prof. Dr. Uwe Höft zeigt, wie Corporate Branding bei EVU funktioniert.

Skandinavien tickt anders

Schienenwege hoch im Norden: Die sprichwörtlichen Uhren des Bahnverkehrs gehen in Skandinavien anders, als hierzulande. Das Privatbahn Magazin hat sich im Land der Wikinger umgeschaut und stellt die Besonderheiten des Schienenverkehrs in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland ausführlich vor.

Im Interview: Kirsten Lühmann

Die Sozialdemokratin Kirsten Lühmann, MdB und Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, äußert sich im Gespräch mit dem Privatbahn Magazin über Y-Trasse, Seehafenhinterlandverkehre und Lang-Lkw: „Wir müssen die Bahn ertüchtigen."

Special: Bahnbaumaschinen

Den neusten Stand der Technik in Sachen Bahnbaumaschinen stellt das Privatbahn Magazin im Rahmen eines Specials vor und berichtet über High Speed Grinding aus dem Hause Vossloh, den neuen Stopfsimulator der Deutschen Plasser Baumaschinen GmbH im Schulungszentrum Bingen sowie das Service- und Dienstleistungsangebot der Robel Bahnbaumaschinen GmbH.

Das Privatbahn Magazin ist das Business-Magazin der Bahnbranche: mit aktuellen Nachrichten, Reportagen und Interviews aus Unternehmen, Verkehrspolitik, Wirtschaft, Technik und Logistik. Es erscheint zweimonatlich im Bahn-Media Verlag.

 

 

Die Ausgabe 02/2012  ist ab sofort im Bahnhofsbuchhandel

oder  per  Abo  ( abo@privatbahn-magazin.de )  erhältlich !

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Do

22

Mär

2012

2011 waren erneut mehr Fahrgäste mit den VBZ unterwegs

Rund 1.6 Mio. mehr Fahrgäste waren im Jahr 2011 mit den Trams und Bussen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) unterwegs. Gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2010 ist dies eine weitere Zunahme von erfreulichen 0.5 Prozent.

Die Verkehrsbetriebe Zürich sind auf Erfolgskurs                          Foto: Marcel Manhart

 

Insgesamt fuhren im Jahr 2011 316.2 Mio. Fahrgäste mit den VBZ. Der grösste Teil der Zunahme von 1.6 Mio. Personen gegenüber dem Vorjahr entfällt auf die dreizehn Tram- und sechs Trolleybuslinien in der Stadt Zürich. Sie bewältigen über 80 Prozent des Fahrgastaufkommens und bilden damit das Rückgrat der VBZ.

Bezogen auf die einzelnen Linien ist die Tramlinie 11 mit über 23.5 Mio. Fahrgästen weiterhin die am stärksten genutzte Linie, gefolgt von der Linie 14 (21.5 Mio.) und der Linie 13 (20.5 Mio.). Bei den Trolleybuslinien sind mit 14.1 Mio. Einsteigerinnen und Einsteigern die meisten Fahrgäste auf der Linie 33 unterwegs. Spitzenreiter bei den Dieselbuslinien war die Buslinie 80 mit 9.9 Mio. Fahrgästen.

Das höchste Aufkommen ist im Kreis 1 zu verzeichnen, mit mehr als einer halben Million Ein- und Aussteigenden pro Werktag. Gestiegen sind die Nachfragen vor allem in den Kreisen 2, 9, 10 und 11.

Steigerung auch im Limmattal und am Unteren Zimmerberg
Die Entwicklung der Fahrgastzahlen in der Agglomeration zeigt unterschiedliche Tendenzen. Mehr Fahrgäste waren mit den VBZ-Linien im Limmattal und am Unteren Zimmerberg unterwegs. Insbesondere durch die Angebotserweiterungen mit den Linien 311 und 314 im Limmattal konnte eine Wachstumsrate von 4.9 Prozent beobachtet werden. Am Unteren Zimmerberg ist die Nachfrage um 6.9 Prozent gestiegen. In der Region Pfannenstiel sind die Fahrgastzahlen in etwa konstant geblieben, während im Oberen Glattal eine Abnahme zu verzeichnen ist. Die Abnahme lässt sich damit begründen, dass die Linien 748, 752, 754, 760, 787 und 796 seit Dezember 2010 von den Verkehrsbetrieben Glattal (VBG) und nicht mehr von den VBZ betrieben werden. Bei den verbleibenden VBZ-Linien im Glattal resultiert aufgrund diverser Baustellen ein Minus von 3.2 Prozent.

Im Durchschnitt waren die Fahrgäste je Etappe auf 5 Haltestellen mit den VBZ-Linien unterwegs.

Damit die Erwartungen der Fahrgäste optimal erfüllt werden, sind die VBZ wie immer bestrebt, mit gezielten Anpassungen und Erweiterungen das Angebot kontinuierlich zu verbessern.

 

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Mi

21

Mär

2012

Stadler FLIRT in Norwegen: Keine technischen Mängel festgestellt

Die norwegischen Staatsbahnen (NSB) haben am Montag die Testfahrten mit den «FLIRT»-Zügen wiederaufgenommen, die sie nach dem Unfall einer solchen Komposition am 15. Februar 2012 ausgesetzt hatten. Die NSB beschaffen beim Schweizer Rollmaterialhersteller Stadler Rail fünfzig fünfteilige Triebzüge.

 

NZZ - Neue Zürcher Zeitung vom 21. März 2012

NSB FLIRT anlässich einer Testfahrt in der Schweiz                      Foto: Marcel Manhart

 

Diese fünfteiligen Triebzüge sind von jenem Typ abgeleitet, den die SBB und zahlreiche andere Bahngesellschaften seit 2004 im Regionalverkehr einsetzen. Wie Stadler-Inhaber Peter Spuhler am Dienstag gegenüber der NZZ erklärte, nahmen die NSB die Versuchsfahrten wieder auf, nachdem die norwegische Havariekommission am Dienstag vergangener Woche einen zweiten Zwischenbericht zu den Untersuchungsergebnissen des Zugunglücks veröffentlicht hatte. Daraus geht laut Spuhler hervor, dass bis heute weder an der Strecke noch am Fahrzeug technische Mängel festgestellt werden konnten.

Wie die Havariekommission bereits in ihrem ersten Zwischenbericht festgestellt hatte, ist die Entgleisung, in deren Folge der Zug gegen einen Felshang prallte, auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Die Maximalgeschwindigkeit im betroffenen Streckenabschnitt beträgt 70 km/h, der Testzug war zum Zeitpunkt des Unfalls aber mit 130 km/h unterwegs.

Die Gründe, weshalb der Lokomotivführer die Geschwindigkeit nicht angepasst hat, sind Bestandteil weiterer Untersuchungen. Laut Peter Spuhler waren die Testfahrten allein auf Wunsch der NSB ausgesetzt worden; weder die norwegische Behörde noch das schweizerische Bundesamt für Verkehr hatten den Abbruch der Testfahrten in Norwegen bzw. in der Schweiz verfügt.

Peter Spuhler erwartet die Zulassung der Züge für den regulären Verkehr in Norwegen in der ersten Aprilwoche. Damit ergäbe sich eine Verzögerung von rund einem Monat gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan.

 

 

 

UPDATE vom 01. Juni 2012

 

Das neue Rollmaterial von Stadler Rail ist seit dem 02. Mai 2012 für die norwegischen Staatsbahnen (NSB) erfolgreich im Einsatz. Grund für die Entgleisung eines Testzuges im Februar 2012 war gemäss den Untersuchungsbehörden überhöhte Geschwindigkeit. Der NSB-Flirt bedient die Strecke Lillehammer-Oslo-Skien. Erste Publikumsreaktionen zeigen, dass insbesondere die Niederflureinstiege geschätzt werden. NOSE hat das Exterior- und Interior-Design des neuen Passagierzuges entwickelt.

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Di

20

Mär

2012

Die WESTbahn hat ihr Umsatzziel noch nicht erreicht

Die zwischen Wien und Salzburg bzw. Freilassing fahrende WESTBahn dürfte ihr Ziel, im ersten Geschäftsjahr operativ einen Gewinn zu schreiben, verfehlen.

Züge der WESTbahn am Wiener Westbahnhof                               Foto: Marcel Manhart

 

Die seit Dezember 2011 zwischen Wien und Salzburg fahrende mehrheitlich private WESTbahn dürfte ihr Ziel, im ersten Geschäftsjahr operativ einen Gewinn zu schreiben, nicht erreichen. "Es kann sein, dass wir es nicht erreichen", so der Chef des ÖBB-Konkurrenten, Stefan Wehinger nach drei Monaten Geschäftsbetrieb laut einem Bericht der Tageszeitung "Die Presse" (Dienstagausgabe). Grund dafür seien die Billigtickets der ÖBB (Sparschiene), die zu einem erbitterten Preiskampf geführt hätten. "Beim Umsatz liegen wir deswegen um 20 Prozent unter unserem Planwert", so Wehinger.

 

Mit rund 4 Mio. Euro Umsatz pro Monat hatte die WESTbahn ursprünglich gerechnet. Nach 100 Tagen fehlten nun aber knapp 2,5 Mio. Euro Umsatz. heißt es im Bericht weiter. 

Das Geld sollte der WESTbahn aber nicht so schnell ausgehen: "Wir haben ein klares Bekenntnis der Eigentümer, um uns mit genügend Geld auszustatten", wird Wehinger zitiert. Dies schließe auch die französische Staatsbahn SNCF ein, die 26 Prozent an der WESTbahn hält. "Und die Finanzkraft der SNCF liegt deutlich über jener der ÖBB", sagt Wehinger.

Wie berichtet, will die WESTbahn die derzeitige Preispolitik der ÖBB aber nicht hinnehmen und hat vor der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) bereits eine Klage eingebracht.

 

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Mo

19

Mär

2012

Ab April verkehren bei PostAuto Schweiz die ersten 300 Fahrzeuge mit Gratis WiFi

In vielen Postautos gibt es bald einen kostenlosen Zugang zum Internet. Wie im November 2011 angekündigt, beginnt die PostAuto Schweiz AG am 10. April 2012 mit der Ausrüstung ihrer Flotte mit Gratis-WiFi. Zunächst werden in der Ostschweiz, im Wallis und im Aargau die ersten 300 Postautos ausgestattet. Danach kommen innerhalb eines Jahres schweizweit jeden Monat bis zu 100 weitere Fahrzeuge hinzu.

PostAuto Schweiz AG bietet schon bald Gratis Internet                  Foto: Marcel Manhart

 

Ab 10. April 2012 können PostAuto-Fahrgäste in Gebieten der Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Thurgau, Schwyz, Aargau und Wallis gratis im Internet surfen. Allein im April werden 300 Fahrzeuge ausgerüstet. Im Kanton Zürich beginnt die Ausrüstung im Mai, in den Kantonen Basel-Landschaft und Solothurn im Juni 2012. Innerhalb eines Jahres wird PostAuto landesweit rund 70 Prozent seiner Flotte mit Gratis-WiFi ausrüsten. Die Herausforderung liegt vor allem in der UMTS-Netzabdeckung ausserhalb der Städte und Agglomerationen, wo der Empfang teilweise schlecht ist. Deshalb kann Gratis-WiFi nicht auf allen rund 800 PostAuto-Linien angeboten werden. Obwohl PostAuto Wi-Fi prioritär dort lückenlos anbieten will, wo die Empfangsqualität gut ist, kann es vorkommen, dass mit WiFi ausgerüstete Postautos auch einmal in Gebieten mit schlechtem Empfang verkehren.


PostAuto in Pionierrolle

Bereits im vergangenen Frühling führte die PostAuto Schweiz AG in Sitten ein Pilotprojekt mit sechs Fahrzeugen durch. Aufgrund der sehr positiven Testergebnisse kündigte PostAuto Ende letzten Jahres als erstes ÖV-Unternehmen der Schweiz an, Gratis-WiFi anzubieten. Gratis-WiFi bietet den Fahrgästen neue Möglichkeiten, ihren Aufenthalt im Postauto zu nutzen und beispielsweise mit Smartphones im Internet zu surfen. Die Billettpreise steigen wegen WiFi nicht. Das Angebot wird weitgehend von der Schweizerischen Post finanziert.


Einfacher Zugang
Der Zugang zum PostAuto-WiFi erfolgt mit einem Registrierungscode, der auf der Einstiegsseite des PostAuto-WiFi, eingegeben werden muss. Die Kundinnen und Kunden müssen lediglich eine Mobiltelefonnummer angeben, an die der Registrierungscode übermittelt wird. Die mit Gratis-WiFi ausgerüsteten Postautos sind mit einem Piktogramm gekennzeichnet.

So funktioniert es
Die Benutzung von WiFi im Postauto ist gratis und benötigt lediglich eine einmalige Registrierung, welche Sie direkt in den mit WiFi ausgerüsteten Postautos vornehmen können. So einfach geht’s:


1. Verbinden Sie sich in einem mit dem WiFi-Symbol gekennzeichneten Postauto mit dem WiFi "PostAuto". Beachten Sie, dass das WiFi je nach Sprachregion auch "CarPostal" oder "AutoPostale" heissen kann.


2. Registrieren Sie Ihr Endgerät (Handy, Tablet, Laptop, etc.) auf der Webseite  
www.postauto.ch/wifi (Achtung: Registrierung nur im Fahrzeug möglich)


3. Bei der erstmaligen Nutzung des WiFi mit Ihrem Gerät wird Ihnen per SMS ein Freischaltungscode zugesandt. Sobald Sie diesen Code auf der Registrierungsseite eingegeben haben, ist Ihr Gerät für den Zugriff auf das WiFi freigeschaltet. Beachten Sie, dass Sie jedes Gerät registrieren müssen, mit welchem Sie auf das WiFi im Postauto zugreifen möchten.


4. Nach der erstmaligen Registrierung wird Ihr Gerät in jedem ausgerüsteten Postauto automatisch erkannt, sobald Sie sich mit dem WiFi im Postauto verbinden. Sie müssen sich jedoch auf www.postauto.ch/wifi  wieder ins WiFi einloggen. Ein Freischaltungscode ist hierfür nicht mehr notwendig.

 

Die Fahrzeuge sind mit einem WiFi-Symbol gekennzeichnet       Foto: PostAuto Schweiz

 

 

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So

18

Mär

2012

Hohe Kundenzufriedenheit bei der Rhätischen Bahn

Um die Qualität ihrer Dienstleistungen zu messen, führte die Rhätische Bahn (RhB) im Herbst 2011 eine Marktforschung zur Kundenzufriedenheit durch. Das Ergebnis der repräsentativen Kundenbefragung die Firma Polyquest AG, Marketing- und Sozialforschung, bescheinigt der RhB eine hohe Kundenzufriedenheit im Pendler- und im Freizeitverkehr. Sehr positiv bewertet wurde die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Zugpersonals. Verbesserungspotenzial sehen die Kunden insbesondere beim Preis-Leistungsverhältnis und dem Gepäckstauraum. Die Erkenntnisse aus der Kundenbefragung dienen der RhB als Basis für eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Dienstleistungen. Der Mittelwert beträgt 4.2 auf der 5er Skala und liegt dabei auf demselben hohen Niveau wie im Vorjahr.

Hohe Kundenzufriedenheit auch im Pendlerverkehr                      Foto: Marcel Manhart

 

Im Rahmen einer Kundenbefragung erhielt die RhB 250 resp. 710 Rückmeldungen von Reisenden im Pendler- als auch im Freizeitverkehr. Dabei bewerteten alle Kundensegmente die Dienstleistungen der RhB generell als qualitativ hoch. Nicht überraschend wurde deutlich, dass die Kunden im Freizeitverkehr andere Bedürfnisse und Erwartungen haben als die Kunden im Pendlerverkehr. Dies zeigt sich bei der unterschiedlichen Bewertung der Züge in Bezug auf Pünktlichkeit und Sauberkeit. Während die RhB für die Pünktlichkeit und Sauberkeit von Kunden im Freizeitverkehr sehr hohe Noten erhielt, zeigten sich die Pendler insbesondere bezüglich Fahrplanangebot kritischer. Im Vergleich zu den generell hohen Bewertungen wurde von den Pendlern auch das Preis-Leistungsverhältnis etwas weniger gut bewertet. Durchwegs positiv beurteilten die Kunden aus allen Segmenten die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals. Dies wird auch durch die hoch eingestufte Qualität des Glacier Express untermauert, die in einer separaten Marktforschung zusammen mit der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) erhoben wurde.

Reisemotiv

Die Albula- und Berninalinie sind bei vielen Kunden als Teil des «UNESCO Welterbes Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina» bekannt und sind im Freizeitverkehr eines der Hauptmotive für eine Reise mit der RhB. Die hohe Bewertung der Kriterien Reisekomfort, Informationssysteme im Zug und Sitzplatzverfügbarkeit belegt, dass die RhB im Bereich ihrer touristischen Angebote die Erwartungen der Kunden erfüllt. Die Befragung zeigt auch, dass die Kunden die Rhätische Bahn sehr gerne weiterempfehlen.

Im Pendlerverkehr sind die Umweltverträglichkeit sowie der Wegfall der Parkplatzsuche und das Vermeiden von Stau ausschlaggebend für die Wahl der Rhätischen Bahn. Kunden des Autoverlads Vereina schätzen die geografisch kürzeste Verbindung, die angenehme Erholung und den Zeitgewinn.

Jährliche Befragung

Die Befragung findet jährlich statt und richtete sich an die Kunden der sechs Zielgruppen Bernina Express, Bernina Express Bus, Freizeitverkehr, Pendlerverkehr, Autoverlad Vereina und Sonderfahrten. Die Erhebungen fanden im Zeitraum August – Oktober 2011 statt und wurden durch die Firma Polyquest im Auftrag der RhB durchgeführt.

 

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Fr

16

Mär

2012

SBB baut in Zürich Altstetten eine 420 Meter lange Serviceanlage für die neuen Fernverkehrs-Doppelstockzüge

In Zürich Altstetten baut die SBB bis 2013 eine neue Serviceanlage für die Fernverkehrs-Doppelstockzüge. Das Gebäude in der Herdern wird mit 420 Metern das drittlängste der Stadt Zürich sein. In dieser Anlage werden dereinst die 59 neuen Doppelstockzüge instand gehalten, welche die SBB vor knapp zwei Jahren bei Bombardier bestellt hatte. Die SBB investiert 123 Mio. Franken in die neue Serviceanlage. Heute fand im Beisein von Stadträtin Ruth Genner und der Leiterin SBB Personenverkehr, Jeannine Pilloud, der Spatenstich statt.

Spatenstich   für   die   Serviceanlage   in   Zürich   Altstetten   durch   Roger   Beier, 

Leiter  Development  SBB  Immobilien,   Stadträtin  Ruth  Genner   und   der  Leiterin 

SBB  Personenverkehr   Jannine  Pilloud  (v.l.n.r)                       Foto: Marcel Manhart

 

Die SBB transportiert heute rund 40 Prozent mehr Fahrgäste als noch 2004. Um die Kapazitäten insbesondere während der Stosszeiten weiter auszubauen, bestellte die SBB im Mai 2010 bei Bombardier Transportation Switzerland AG für 1,9 Mrd. Franken 59 Fernverkehrs-Doppelstockzüge. Diese Züge sind bis zu 400 Meter lang und können über 1200 Personen transportieren. Sie werden ab 2014 die wichtigsten Verkehrsknoten der Deutsch- und Westschweiz verbinden.

 

Um die neuen Doppelstock-Fernverkehrszüge professionell und effizient instand zu halten, baut die SBB in der Herdern bis Ende 2013 auf einer Länge von 420 Metern – das entspricht vier Fussballfeldern – eine neue Serviceanlage für 123 Mio. Franken. In dieser werden die für die Instandhaltung der Züge notwendigen Anlagen eingebaut: Hallenkräne, Hochperrons, Dacharbeitsbühnen, WC-Entsorgungssysteme und Logistikanlagen. Mit dieser Infrastruktur können Komponenten wie Antriebssysteme, Klimageräte oder die Bio-Reaktoren der Toiletten betriebstüchtig gehalten werden. Dazu kommen fünf neue Zug-Standplätze von insgesamt einem Kilometer Länge.

Aufwendige Trennmanöver entfallen
Damit professionalisiert die SBB die Instandhaltung ihrer Züge weiter: Künftig kann an einem ganzen, rund 900 Tonnen schweren Zug gearbeitet werden, ohne die einzelnen Wagen aufwendig trennen zu müssen. «Wir können so unsere Instandhaltungsarbeiten noch effizienter erledigen als heute», sagte Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr, anlässlich des Spatenstichs. Und dies nicht nur an den Fernverkehrs-Doppelstockzügen: Auch andere Züge wie etwa IC2000 und ICN werden in der neuen Anlage gewartet, um die vorhandene Infrastruktur bestmöglich auszulasten. Auch Zürichs Stadträtin Ruth Genner zeigte sich erfreut über das Vorhaben: «Unsere 24-Stunden-Gesellschaft profitiert ganz direkt von der neuen Anlage. Dank ihr verbringen die Züge ein Minimum an Zeit im Service, aber ein Maximum an Zeit auf den Schienen. Das hilft, die Preise tief zu halten und macht Zugfahren mit sauberen Wagen zu einem attraktiven Transportmittel für breite Bevölkerungsschichten.»

Instandhaltungsanlagen: SBB investiert jährlich 90 Mio. Franken
Neben Zürich-Herdern investiert die SBB bis 2023 über eine Milliarde oder 90 Mio. Franken jährlich in Anlagen für die Instandhaltung ihrer Flotte. Grössere Anlagenprojekte werden aktuell an den Instandhaltungsstandorten in Yverdon, Olten, Oberwinterthur, Zürich-Altstetten und Basel umgesetzt. Zusätzlich zu den Investitionen in Anlagen und Infrastruktur fallen pro Jahr mehrere hundert Millionen Franken Betriebsaufwand für die Instandhaltung an. Nur so kann die SBB ihre Flotte effizient und professionell in Schuss halten und für ihre Kundinnen und Kunden Sicherheit, Komfort, Verfügbarkeit sowie Pünktlichkeit im gewohnten Masse gewährleisten.

Nachhaltige Serviceanlage mit dreidimensionaler Fassade
Die neue SBB Serviceanlage in der Herdern (nähe Hardturm-Areal) kommt an prominenter, für Bahnreisende gut sichtbarer Stelle zu stehen – täglich fahren ein paar hundert Züge dort vorbei. Der Bau ist für die SBB mehrfach speziell: Zum einen wegen der hohen Ansprüche, die an eine solche Anlage in Bezug auf Infrastruktur und Sicherheit gestellt werden. Zum anderen aber auch der Dimensionen wegen. Insbesondere für die 420 Meter lange Südfassade – «die so genannte Stadtkante» – war bei der Planung eine enge Koordination zwischen den Beteiligten bei der SBB, beim Generalplaner und den Baubehörden von Stadt und Kanton Zürich erforderlich. «Wir sind überzeugt, dass das Resultat mit der dreidimensional wirkenden Südfassade dem viel beachteten Ort absolut gerecht wird», sagt Roger Beier, Leiter Development bei SBB Immobilien. Das Hallendach ist so konzipiert, dass eine Photovoltaikanlage in der Grösse von 4000 Quadratmetern Platz findet. Die SBB plant, auf dem Dach eine solche Anlage zu installieren.

Die 420 Meter lange Serviceanlage in Zürich Altstetten       Visualisierung: SBB CFF FFS

 

 

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Do

15

Mär

2012

Bahnhof Chur erhält Auszeichnungs-Plakette für Brunel Award

Im Oktober 2011 ist der Bahnhof Chur mit dem Brunel Award ausgezeichnet worden – ein Preis für Eisenbahndesign, der alle vier Jahre durch eine internationale Jury aus Designern und Architekten vergeben wird. Am 20. März 2012 wird die Auszeichnungs-Plakette nun am Bahnhof enthüllt.

Der Bahnhofplatz in Chur                                                                 Foto: Marcel Manhart

 

Der  Bahnhof  Chur  wurde  zwischen  2001  und  2008  umgebaut,  um  dem  gestiegenen Verkehrsaufkommen von SBB und Rhätischer Bahn (RhB) nachzukommen. Die komplexen städtebaulichen, verkehrsplanerischen und architektonischen Umbaumassnahmen haben dem Bahnhof Chur die Auszeichnung durch die Brunel Commendation beschert. Die Bauherrschaften SBB, Stadt Chur und RhB enthüllen im feierlichen Rahmen am 20. März 2012 die Auszeichnungs-Plakette am Bahnhof.

Mit dem Umbau wurden die Perronanlagen beider Bahnunternehmen logisch angeordnet und die Gleisanlagen mit einer grosszügigen Unterführung verbunden. Das Bahnhofsgebäude wurde durch einen langgezogenen, architektonisch minimalistisch gestalteten Neubau ergänzt. Dadurch konnte auf dem Bahnhofplatz eine grosszügige Busstation und eine Fussgängerzone erstellt werden. Das Neurenaissance-Aufnahmegebäude von 1878 wurde sorgfältig renoviert und bietet seitdem verschiedenen Geschäften sowie einem Restaurant Platz.

Neben dem Bahnhof Chur sind mit dem Bahnhof Brig, der elektrischen Zweifrequenz-Rangierlok und dem Lettenviadukt vier Projekte der SBB mit einem Brunel Award ausgezeichnet worden.

 

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Mi

14

Mär

2012

Wien Alsergrund: Die Studenten gehen - der Bahnhof bleibt

 

WIEN: Das Viertel um den Franz-Josefs-Bahnhof und die Wirschafts-Uni, die demnächst in den Prater übersiedelt, sollen bis zum Jahr 2020 umgestaltet werden. Ein Ziel der Stadtplanung ist dabei ein besserer Zugang zum Donaukanal.

 

Von Gerhard Bitzan - Die Presse

 

Julius-Tandler-Platz / Franz-Josefs-Bahnhof  in  Wien                   Foto: Marcel Manhart

 

Einladend wirkt das Bahnhofsgelände am Julius-Tandler-Platz nicht wirklich. Im Gegenteil. Die grosse Aussentreppe zum dominierenden Bank-Austria-Gebäude ist gesperrt – angeblich wegen zu vieler „Sandler“. Die Rolltreppe zur Bank hinauf ist angerostet. Der Eingang zu den Bahnsteigen ist unten im Erdgeschoß, neben dem Minimarkt und dem Fast-Food-Restaurant: eine Bahnhofshalle, die mit einem großstädtischen Bahnhof nur wenig gemein hat.

 

6000 Bahnreisende frequentieren täglich den Franz-Josefs-Bahnhof. Viele Passagiere, die aus der Wachau oder dem Waldviertel kommen, steigen aber schon in der Spittelau aus. Ein Umstand, der Stadtplaner im Rathaus und im Bezirk zu der Idee bewegte, den Bahnhof vom Julius-Tandler-Platz in die Spittelau zu verlegen.

 

Auch die Chefin im Ressort Stadtplanung, die grüne Vizebürgermeisterin, Maria Vassilakou, wünschte sich eine Absiedlung des Bahnhofs: Denn dann könne man großflächig planen und – wenn 2013 die Wirtschafts-Uni in ihr neues Gebäude im zweiten Bezirk übersiedelt – zwischen Spittelau und Julius-Tandler-Platz ein riesiges neues grünes Stadtviertel errichten.

 

 

Bahnhof bleibt bestehen

 

Die ÖBB signalisierten damals Gesprächsbereitschaft und kündigten eine Machbarkeitsstudie an. Doch mittlerweile ist die Untersuchung fertig – und das Ergebnis ist für die Stadtplaner enttäuschend. „Die Studie hat ergeben, dass der Personenbahnhof bestehen bleibt“, heißt es bei den ÖBB. Der Grund ist ein finanzieller: Den Status quo zu erhalten ist immer noch billiger als eine Absiedlung mit Ausbau der Spittelau.

„Schade“, meint Bezirkschefin Martina Malynar (SP), die ebenso wie die grüne Planungsstadträtin gerne eine Verlegung gesehen hätte. „Der Bahnhof ist ein massiver Riegel hier im Bezirk, von der Größe der Shopping City“, sagt die Bezirkschefin. Die ÖBB-Entscheidung mache die Gestaltung des ganzen Areals jetzt deutlich schwieriger. Aber immerhin habe die ÖBB-Studie auch ergeben, dass der Frachtenbahnhof an der Althanstraße „mittelfristig disponibel“ sei, also wegkommen kann.

 

Tatsächlich zerteilt dieser „Riegel“ – bestehend aus Wirtschafts-Uni, Frachtenbahnhof, Uni-Wien-Institute, Post, Bank Austria, Franz-Josefs-Bahnhof (siehe Grafik) – das ganze Viertel. Dazu kommt noch, dass die Besitzverhältnisse kompliziert sind: Der Großteil der Grundflächen gehört den ÖBB, das Bank-Austria-Gebäude einer deutschen Vorsorgebank, das Gebäude der Wirtschafts-Uni gehört wiederum der BIG (Bundesimmobiliengesellschaft), der Grund darunter den ÖBB. Die Stadt Wien selbst besitzt hier keine Flächen.

 

Vizebürgermeisterin Vassilakou sieht trotz der Einschränkungen durch den Verbleib des Bahnhofs großes Potenzial für das Gebiet: „Im Idealfall soll dort ein gemischtes Stadtviertel entstehen mit Wohnungen, Büros, viel Grün – und Zugang zum Wasser“, sagt sie im Gespräch mit der „Presse“. Es sei schade, dass ein Bezirk am Donaukanal liege, viele Bewohner aber wegen des „Riegels“ nur schwierig zum Wasser gelangen könnten. Bei künftigen Planungen für das Viertel müsse auf Durchlässigkeit geachtet werden, so Vassilakou, etwa durch Überplattungen des Bahnhofsgeländes. „Denn es zeigt sich an internationalen Beispielen, dass die Sehnsucht der Menschen, beim Wasser zu leben, immer größer wird.“

 

Beim Projekt Althangrund soll die Bevölkerung stark eingebunden werden. Das hat schon 2010 begonnen: Da schrieben die Stadtplaner 17.000 Haushalte aus dem Bezirk und angrenzenden Vierteln an und befragten die Bewohner zu ihren Vorstellungen. Dann gab es geführte Rundgänge, interessierte Bürger wurden ausgelost, die aktiv an Planungsgesprächen teilnehmen.

Und schliesslich wurden Studenten aufgefordert, Ideen für den Althangrund zu entwickeln. An dem Wettbewerb beteiligten sich Studierende der TU, der Akademie der bildenden Künste und auch der Pariser Ecole Nationale Superieure d'Architecture. Ergebnisse wurden im Jänner in einer Ausstellung in der WU gezeigt. „Da waren hervorragende Ideen dabei“, sagt Vassilakou.

 

 

Siedelt das Parlament in die WU?

Wie geht es jetzt weiter? Die Ideen der Studenten werden in ein grobes Leitbild einfließen und gleichzeitig wird es weitere Gespräche mit den Eigentümern, Investoren und dem Bezirk geben. Der Zeithorizont für große Entwicklungen reicht bis 2020: Die Bank Austria hat einen Mietvertrag bis zu diesem Jahr, wird aber schon 2016 ausziehen und in den neuen BA-Campus am Nordbahnhof übersiedeln.

 

Und auch das WU-Gelände soll nach dem Auszug der Studenten in Richtung Prater im Sommer 2013 nicht leer stehen. Laut BIG-Sprecher Ernst Eichinger ist „derzeit angedacht“, dass die Universität für angewandte Kunst, die ab 2013 renoviert werden soll, das WU-Gelände als Ausweichquartier nutzt. Und es gebe weiters intensive Gespräche mit dem Parlament. Auch dieses könnte bei einer Renovierung ausweichen auf den Althangrund und die WU als Zwischenquartier nutzten. „Die WU ist ja in einem durchaus brauchbaren Zustand“, sagt Eichinger. „Bis Ende 2020 wird sie sicher belegt sein.“

Grafik: Die Presse

 

 

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Di

13

Mär

2012

Catch me if you can - Wettbewerb FIAT Panda Lok

Finde die FIAT New Panda Lokomotive und gewinne tolle Preise

 

Wolltest Du schon immer mal einen Fiat Panda einfangen?

Die neuste Werbelok der SBB, die Re 460 001-1 ist  die "FIAT New Panda" Lokomotive und wurde am 14. Februar 2012 in Baden der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit dem 15. Februar 2012 und noch bis zum 14. Februar 2013 wird sie vor den Eurocity, Intercity und Interregio-Zügen "durchs Schweizerland brausen!

Gesucht werden die besten Fotos.....                        .....für den FIAT Panda Wettbewerb

 

Seit 15. Februar 2012 rollt die frisch getaufte Fiat Panda-Lokomotive Re 460 001-1 quer durch die Schweiz und macht sich dabei stark für Komfort und Nachhaltigkeit in der Mobilität. Werte, die bei den beiden beteiligten Unternehmen Fiat Schweiz und SBB im Zentrum stehen. Die SBB-Lok im FIAT-Kleid wurde im Industriewerk Yverdon gestaltet.

 

 

Nutze jetzt Deine Chance

Fange die Fiat New Panda Lokomotive mit Deiner Kamera ein und lade das Foto oder Video sofort hoch. Die abgelichtete Lokomotive mit den meisten Stimmen gewinnt zwei Wochen exklusives New Panda Vergnügen. Zudem wird unter allen Teilnehmern ein Digital-Kamera-Set im Wert von CHF 1'000.-- verlost!

 

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Mo

12

Mär

2012

Der Bahnverkehr rollt am Gotthard wieder durchgehend

Seit heute Mittag rollt der Verkehr wieder vollständig über den Gotthard. Nachdem sich gestern Sonntagnachmittag die während mehrerer Tage abgestellten Transitgüterzüge nach ihren Zieldestinationen im Norden und Süden Europas aufmachten, gesellten sich heute Montag auch die Personenzüge dazu.

Die wichtigste Alpentransversale Europas blieb wegen eines Felssturzes während gut vier Tagen für jeglichen Zugverkehr gesperrt. Verletzte waren nicht zu beklagen, die Schutzbauwerke entfalteten ihre Wirkung.

Auch die ICN Züge verkehren wieder durchgehend von Zürich bzw. Basel - Luzern über den Gotthard nach Lugano                                                                Foto: Marcel Manhart

 

Die SBB konnte ihren Fahrplan zur Wiederinbetriebnahme der Gotthardstrecke nach einem Felssturz bei Gurtnellen am vergangenen Mittwochnachmittag umsetzen. Nach der erfolgreichen Sprengung am Samstag kurz vor dem Mittag und der anschliessenden Bestätigung der Geologen, der betroffene Hang oberhalb des Bahntrassees sei nun sicher, machten sich in der Nacht Samstag/Sonntag gegen 50 SBB Mitarbeitende an die Räumungs- und Instandsetzungsarbeiten. Sie räumten hunderte Tonnen Gestein und Geröll weg, ersetzten zehn Meter Gleis, reparierten geknickte Fahrleitungen etc.


Ab Sonntagmittag verkehrten als erste die rund ein Dutzend nördlich und südlich des Gotthards abgestellten Transitgüterzüge über die in Stand gestellte Strecke. Heute Montag nimmt als erster Personenzug ein Intercity Zürich–Lugano um ca. 12.15 Uhr die wieder voll funktionsfähige Strecke unter seine Räder.


Während des Unterbruchs setzte die SBB zwischen Flüelen resp. Erstfeld und Göschenen bis zu 15 Busse ein, die während des Unterbruchs gegen 340 Züge ersetzten. Die Kapazitäten über den Gotthard betrugen etwa einen Viertel des normalen Angebots, die Reisezeiten von und nach dem Tessin verlängerten sich um bis zu 60 Minuten. Über die aufgeschaltete Gratis-Hotline der SBB erkundigten sich gegen 2600 Anrufende nach Reisealternativen. Die SBB dankt den betroffenen Reisenden für ihr Verständnis und ihre Geduld.

 

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So

11

Mär

2012

Die ersten drei vollbeklebten Werbetrams der VBZ sind in der Stadt Zürich unterwegs

Seit 02. März 2012 ist in Zürich das dritte VBZ-Tram mit Vollwerbung im Einsatz. Das Cobra Be 5/6 3019 wirbt für die "Saxo Bank". Die kommerzielle Ganzgestaltung wurde möglich, nachdem der Stadtrat der Stadt Zürich im Juni letzten Jahres einer dreijährigen Testphase zugestimmt hatte. Sie ist auf maximal fünf Cobra-Trams gleichzeitig beschränkt.

Das Saxo Bank Werbetram unterwegs auf der Linie 11                  Foto: Marcel Manhart

 

Das erste Werbetram der VBZ macht Werbung für die Swissquote Bank AG

Am 02. Februar 2012 verkehrte das erste komplett von einem Kunden gestaltete Tram erstmals auf dem Netz der VBZ durch die Stad Zürich. Die Einführung der Tramvollbeklebung durch die VBZ ist im Werbemarkt auf grosses Interesse gestossen. Aals erstes Tram mit einer Ganzgestaltung verkehrte das Cobra Be 5/6 3087  durch Zürich. Die auf Online Banking spezialisierte Swissquote Bank AG setzte als ersten Kunde auf diese auffällige Werbeform. Das Swissquote Bank-Tram kommt derzeit auf den Linien 2 , 3 , 4 und 13 zum Einsatz.

 

Das zweite Werbetram der VBZ macht Werbung für Sunrise

Am 15. Februar 2012 hat das zweite VBZ-Tram mit Vollwerbung die Zentralwerkstätte in Zürich Altstetten verlassen. Das COBRA Be 5/6 3056 wirbt für den Telekommunikationsanbieter Sunrise. Das Tram 3056 war zuvor als Ingenieurtram auf dem VBZ-Netz im Einsatz. Das Sunrise-Tram kommt derzeit auf den Linien 11 und 14 zum Einsatz.

 

Das dritte Werbetram der VBZ macht Werbung für die Saxo Bank
Seit 02. März 2012 ist nun auch das dritte VBZ-Tram mit Vollwerbung im Einsatz. Das COBRA Be 5/6 3019 wirbt für die Saxo Bank. Das Saxo Bank-Tram kommt derzeit auf den Linien 11 und 14 zum Einsatz.

 

Die kommerzielle Ganzgestaltung wurde möglich, nachdem der Stadtrat der Stadt Zürich im Juni letzten Jahres einer dreijährigen Testphase zugestimmt hatte. Sie ist auf maximal fünf Cobra-Trams gleichzeitig beschränkt. Während der Probezeit werden das Angebot im Markt und die Akzeptanz bei den Fahrgästen geprüft. Danach wird über die definitive Aufnahme ins Produktportfolio der VBZ TrafficMedia entschieden.

Die VBZ TrafficMedia vermarktet über 14‘000 Werbeflächen auf 574 Fahrzeugen der VBZ. Mit der Werbung in und auf Trams und Bussen werden täglich über 810‘000 Einsteiger in der Stadt Zürich erreicht.

Weitere Kunden aus verschiedenen Branchen folgen in der nächsten Zeit. Bis Mitte Jahr werden alle fünf vom Stadtrat bewilligten Trams unterwegs sein.

 

 

Dass die Werbetrams Anlass zu Diskussionen geben,

 zeigt Tele Züri im TalkTäglich vom 21. Februar 2012

 

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Fr

09

Mär

2012

SBB Cargo nimmt die erste Hybridlok 923 001 in Betrieb

Effizienter und umweltschonender Wagenladungsverkehr

SBB Cargo hat heute die erste von 30 bestellten Hybridloks getauft und in Betrieb genommen. Sie ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagen-Ladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.

Loktaufe  der  SBB Cargo  Eem 923 001 auf den Namen "Heitern"  mit Nicolas Perrin, Roland  Ravelli,   Giancarlo  Pelligra  und  Peter  Spuhler  (von links nach rechts)  im Rangierbahnhof Limmattal                                                            Foto: Marcel Manhart

 

Mit dem heutigen Tag starten wir in die Zukunft für einen modernen und noch umweltschonenderen Wagenladungsverkehr», sagte Nicolas Perrin, CEO von SBB Cargo, im Rangierbahnhof Limmattal. Zusammen mit Peter Spuhler, Inhaber und CEO des Herstellers Stadler Rail Group und Käthi Hagmann, Stadträtin von Zofingen, taufte er die erste Hybridlok des Typs Eem 923 auf den Namen «Heitern». «Ich bin stolz, dass wir mit dieser innovativen Lok Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit effizient unter einen Hut bringen. Damit setzen wir auf dem Markt einen neuen Standard», sagte Peter Spuhler. SBB Cargo übernehme so eine Pionierrolle im europäischen Schienengüterverkehr. Die Lieferung der zweiten Lok erfolgt im Mai, die restlichen 28 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG im 3-Wochen-Takt bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Mit der neuen Hybridlok lassen sich die künftigen Bedürfnisse der Kunden im schweizerischen Wagenladungsverkehr optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Sie reiht sich nahtlos in die modernisierten Fahrzeuge von SBB Cargo ein: Die Lok Am 843 wird hauptsächlich für den schweren Rangier- und Zustelldienst eingesetzt, diejenige des Typs Tm 232 für den leichten Dienst. Im Gegenzug lassen sich die Rangierloks Bm 4/4 sowie verschiedene dreiachsige Loktypen und Traktoren ausrangieren. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.

Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte – Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken. «Wir haben uns bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet», erklärte Nicolas Perrin abschliessend.

Namensgebung: Regionale Hausberge als Symbol für Nachhaltigkeit
Nicht nur mit der Hybridlok selber, auch bei der Namensgebung beschreitet SBB Cargo neue Wege: Da die Loks an regionalen Standorten zum Einsatz kommen, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge. Sie symbolisieren die nachhaltige, regionale und ökologische Verankerung. Die Namen wählt das jeweilige Cargo-Produktionsteam vor Ort aus. Im Fall der ersten Eem 923 001, die in Zofingen stationiert ist, fiel die Wahl leicht. Das RCP-Team unter der Leitung von Christoph Unternährer entschied sich für den Zofinger Hausberg «Heitern».

 

Die Fahrzeugdaten


- Spurweite: 1‘435 mm
- Speisespannung: 15kV / 16.7Hz und 25kV / 50 Hz
- Achsanordnung: Bo
- Länge über Puffer: 9‘100 mm
- Fahrzeugbreite: 3‘100 mm
- Fahrzeughöhe: 4‘306 mm
- Dienstmasse: 42 t – 45 t (ausrüstungsabhängig)
- Raddurchmesser, neu: 1‘100 mm
- Achsabstand: 4‘300 mm
- Max Leistung am Rad: 1‘500 kW
- Dieselaggregat: ca. 290 kW am Rad
- Anfahrzugkraft: ca. 150 kN
- Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (SBB Cargo 100 km/h)
- Umgrenzungsprofil: UIC 505-1 AB-EBV U3

 

 

Die Eem 923 001 "Heitern" nach der Taufe im RBL                         Foto: Marcel Manhart

 

 

 

 

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Do

08

Mär

2012

Gotthardstrecke bleibt nach Felssturz bei Gurtnellen bis Montagmittag unterbrochen

In der Nähe des Bahnhofs Gurtnellen sind am Mittwochnachmittag mehrere Felsblöcke und Geröll auf die Gleise der Gotthard-Linie gestürzt. Geologen haben den Berghang in der Folge als instabil beurteilt. Deshalb müssen am Wochenende Sprengungen durchgeführt werden. Die Bahnstrecke bleibt bis mindestens Montag, 12. März 2012 um 12 Uhr, zwischen Erstfeld und Göschenen gesperrt.  Es kommt zu Verspätungen und Zugsausfällen. Zwischen Erstfeld und Göschenen sind Ersatzbusse im Einsatz.

Felssturz auf der Gotthardlinie bei Grutnellen                                    Foto: SBB CFF FFS

 

Am Nachmittag des 07. März 2012, um ca. 15:50 Uhr sind einen Kilometer unterhalb des Bahnhofs Gurtnellen insgesamt 300 bis 400 Kubikmeter Gestein zu Tal gestürzt. Der grösste Teil wurde von den Schutzbauwerken oberhalb der Gleise aufgefangen, welche damit ihre Wirkung bewiesen haben. Nur rund 5 Kubikmeter Gestein landeten auf den Schienen. Der grösste Felsbrocken ist etwa 2 Kubikmeter gross. Wenig später fuhr ein Güterzug von SBB Cargo auf die Steine auf. Weil der Lokführer aber rechtzeitig die Bremsung einleitete, entstand am Zug kein Schaden, verletzt wurde niemand.

Geologen haben den Berghang in der Folge als instabil beurteilt. Es droht ein weiterer Felssturz. Voraussichtlich übermorgen Samstag wird das instabile Gestein gesprengt. Derzeit laufen dazu die Vorbereitungsarbeiten. Anschliessend müssen die Bahngleise geräumt werden.

Frühestens am Montag, 12. März 2012 um 12 Uhr, kann der Streckenabschnitt zwischen Flüelen und Göschenen wieder freigegeben werden. Die Fernverkehrszüge fallen zwischen Arth-Goldau und Göschenen aus. Zwischen Flüelen und Göschenen sind Ersatzbusse im Einsatz. Es muss mit Verspätungen gerechnet werden. Die Reisenden im internationalen Verkehr werden über die Simplonlinie umgeleitet.

 

Das Konzept und die Auswirkungen im Detail:
- Die Züge EC Zürich HB – Milano Centrale fallen zwischen Arth-Goldau und Göschenen aus.
- Die Züge ICN Basel SBB / Zürich HB – Lugano fallen zwischen Arth-Goldau und Göschenen aus.
- Die Züge ICN 100xx Zürich HB – Lugano fallen aus.
- Die Züge IR Basel SBB / Zürich HB – Locarno fallen zwischen Erstfeld und Göschenen aus.

Für den Lokalverkehr verkehren Ersatzbusse Flüelen – Göschenen:
- Reisende aus IR 21xx/22xx (Basel SBB / Zürich HB – Locarno) nach Göschenen ( – Tessin)

  benützen den Bahnersatzbus Flüelen – Göschenen und steigen in Göschenen um.
- Reisende von Erstfeld nach Göschenen oder umgekehrt reisen via Bus AAGU.
- Reisende von Milano Centrale nach Basel SBB / Luzern / Zürich HB oder umgekehrt

  reisen via Domodossola – Brig.

Bitte rechnen Sie zirka 60 – 90 Minuten mehr Reisezeit ein

 

Unterbruch auch zwischen Fribourg - Lausanne:  SBB-Mitarbeiter tödlich verunglückt

Ausserdem kam es nach einem Arbeitsunfall in der letzten Nacht zwischen Lausanne und Fribourg zu Behinderungen im Bahnverkehr. Bis um 10 Uhr blieb die Strecke zwischen Chénens und Cottens für jeglichen Verkehr gesperrt. Beim Arbeitsunfall wurden ein SBB-Mitarbeiter getötet und ein zweiter verletzt. Die Ursache des Unfalls ist Gegenstand von Untersuchungen.

 

Die Linie Lausanne–Freiburg konnte heute Morgen um 10 Uhr wieder in Betrieb genommen werden. Bis am Mittag war noch mit kleineren Verspätungen zu rechnen. Insgesamt fielen zwischen Romont und Freiburg 42 Züge aus. Im Regionalverkehr kamen Ersatzbusse zum Einsatz; im Fernverkehr wurden die Züge über den Jurafuss via Biel–Neuenburg umgeleitet. Die Reisezeit verlängerte sich dadurch um bis zu 60 Minuten.

 

Kurz vor drei Uhr morgens ereignete sich bei der Passage eines Güterzüges ein Arbeitsunfall zwischen Chénens und Cottens. Der Güterzug touchierte nach ersten Erkenntnissen einen Fahrleitungswagen auf dem Gegengleis. Zwei SBB Mitarbeitende befanden sich auf dem Fahrleitungswagen. Tragischerweise wurde dabei ein Mitarbeiter getötet und einer verletzt. Die Angehörigen wurden durch die Kantonspolizei informiert.

 

Die SBB sprechen den Angehörigen des getöteten Mitarbeiters ihr tiefes Beileid aus. Die Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe klärt die genauen Umstände des tragischen Unglücks.

 

 

Bericht SF "Tagesschau am Mittag" vom 08. März 2012

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Mi

07

Mär

2012

Mit 65 Jahren geht die RhB-Lokomotive Ge 4/4 I 602 “Bernina” in Pension und ist auf dem Weg ins Verkehrshaus Luzern

Die Lokomotive Nummer 602 «Bernina» des Typs Ge 4/4 I der Rhätischen Bahn (RhB) mit Jahrgang 1947 verliess heute um 10.00 Uhr zusammen mit dem Aussichtswagen B 2092 (Baujahr 1908) die Werkstätten in Landquart in Richtung Luzern. Hier werden die beiden Fahrzeuge vom 04. April 2012 bis 21. Oktober 2012 als Blickfang die Besucherinnen und Besucher des Verkehrshauses auf die Sonderausstellung «Sonne bewegt» aufmerksam machen. Die «Bernina» und der Aussichtswagen B 2092 werden als Leihgabe für 5 Jahre dem Verkehrshaus übergeben.

Die Ge 4/4 I Nr. 602 beim Verlad in Landquart                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Elektrolok Ge 4/4 der RhB ist, neben der Ae 4/4 der BLS und der Ae 6/6 der SBB, eine von drei Vorzeigelokomotiven der Schweizer Bahnen und der schweizerischen Maschinenbauindustrie der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach der Weltwirtschaftskrise begann Mitte der 1930er-Jahre wieder eine deutliche Verkehrsbelebung. Damals hatte die RhB zu wenig starke Lokomotiven. Daher wurden 1944 vier Loks bei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur (SLM) bestellt und im Juli 1947 die erste Maschine in Betrieb gesetzt. Hauptsächlich im Schnellzugdienst eingesetzt, bewährten sie sich sehr gut, so dass die RhB 1953 sechs weitere Exemplare bestellte.

«Kosmetische» Eingriffe

 

Die «Bernina» war eine wohl bekannte und beliebte Lokomotive auf dem Bündner Schienennetz. Zwischen 1947 und 1953 beschaffte die RhB 10 solcher Lokomotiven des Typs Ge 4/4 I mit den Serienummern 601 bis 610. Diese damals sehr modernen Lokomotiven dominierten während Jahrzehnten das Bild der Traktionsfahrzeuge und verstärkten den durch die legendären Krokodilloks aus den 20er Jahren geprägten Fuhrpark der RhB.

Während ihrem Einsatz auf dem Stammnetz der RhB (Ganzes Netz mit Ausnahme der Berninalinie), mussten sich die «Damen» verschiedenen Liftings unterziehen. Die auffälligsten «kosmetischen» Eingriffe betrafen dabei die Modernisierung und den Ersatz der alten Führerstände durch eine auch optisch völlig neue Frontpartie. Nicht minder für Aufmerksamkeit sorgte der Farbwechsel von grün auf rot zum 100-jährigen Bestehen der RhB 1989.

 

8 Mal zum Mond – und zurück

 

Im Lauf ihres Loklebens hat die «Bernina» eine Strecke von über 6 Millionen Kilometer abgespult. Oder noch anschaulicher: Dies entspricht einer Strecke von sage und schreibe 8 Mal zum Mond und zurück oder 150 Weltumrundungen! Nach 65 Jahren Einsatz bei Sonne, Wind und Schnee ist ihre Zeit nun abgelaufen. Mit dem heute erforderlichen Tempo kann sie nicht mehr mithalten und – wen wundert’s – ihre Grundkonstitution ist nicht mehr die beste. Zudem wurden sie durch neue, moderne und noch kräftigere Züge ersetzt. Mit anderen Worten: bald wird die gute alte Ge 4/4 I ausgemustert und ganz von den Bündner Schienen verschwinden. Ein Exemplar, die «Badus» mit der Serienummer 603, wird dem Bahnpark Augsburg übergeben und die 602 «Bernina» wird noch einige Jahre im Verkehrshaus Luzern zu bewundern sein. Vorerst wird sie jedoch während der Sonderausstellung «Sonne bewegt» vom 4. April bis 21. Oktober 2012 mächtig Eindruck machen. Unter anderem wird dem Besucher am Beispiel der «Bernina» auf sprichwörtlich spannende Weise erklärt, wie es sich mit Elektroantrieb fährt und seit wann man überhaupt elektrisch fährt. Mit Sicherheit 65 Jahre und mehr…

Im Verkehrshaus der Schweiz sind bereits heute zwei Elektroloks der RhB vorhanden. Die Universallok Ge 6/6 I, VHS-5223 (Baujahr 1921) und eine Meterspurige Gemischtzug-Elektrolok Ge 2/4, Nr. 207, VHS-7720 (Baujahr 1913). Und neu stellt die RhB die Lokomotive Ge 4/4 Nr. 602 «Bernina», Baujahr 1947 zur Verfügung. Sie wird am 21. Juli 2012 65 Jahre alt und darf «in Rente», gemeinsam mit dem Aussichtswagen B 2092 (Baujahr 1908).

 

Einige technische Daten zur Lokreihe Ge 4/4 I


- Anzahl Lokomotiven: 10 (Reihe 601-610)
- Achsfolge: Bo’Bo’
- Länge über Puffer: 12 100 mm
- Anzahl Motoren: 4
- Stundenleistung am Rad: 1 600 PS / 1 184 kW
- Gewicht: 47 Tonnen
- Vmax: 80 km/h

 

 

Sonderausstellung «Sonne bewegt»


Vom 04. April 2012 bis 21. Oktober 2012 legt das Verkehrshaus der Schweiz mit der Sonderausstellung «Sonne bewegt» den Fokus auf nachhaltige Mobilität – vom Elektrofahrzeug oder Solarmobil bis hin zu wendigen Segways. Überraschende Objekte, wie zum Beispiel auch ein Segelboot oder ein Segelflugzeug, schaffen für die Besucher Denkanstösse und veranschaulichen die Rolle der Sonne als vielseitige Energiespenderin.

 

 

 

 

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Di

06

Mär

2012

Match WESTbahn gegen ÖBB: Prozessstart vor dem Europäischen Gerichtshof

Die Auseinandersetzung zwischen der WESTbahn und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) erreicht einen neuen Höhepunkt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat für Mittwoch, den 21. März 2012, die erste mündliche Verhandlung im Rechtsstreit C-136/11 anberaumt. Im Mittelpunkt des Schlagabtausches steht die Forderung der Westbahn Management GmbH um Stefan Wehinger, den Eisenbahn-Infrastrukturbetreiber, die ÖBB-Infrastruktur AG, zu verpflichten, der Westbahn "in Echtzeit sämtliche Informationen über Zugbewegungen und insbesondere über eventuelle Verspätungen der Anschlusszüge zur Verfügung zu stellen". Die Privatbahn will ihren Kunden während der Fahrt über Monitore die Daten zur Verfügung stellen - ohne Erfolg.

 

Von Kid Möchel - Wiener Zeitung

Die WESTbahn fordert eine Gleichbehandlung der Bahnen             Foto: Marcel Manhart

 

Laut EuGH-Aktenlage haben die ÖBB-Infrastruktur AG und die ÖBB-Personenverkehr AG, beide Töchter der ÖBB Holding AG, die Herausgabe dieser Daten bzw. eine Vereinbarung darüber verweigert. Die Westbahn sieht darin eine Diskriminierung und Behinderung durch die ÖBB sowie eine Verletzung der EU-Verordnung 1371/2007. Denn: Ohne die Echtzeitdaten der ÖBB-Infrastruktur sei "ein chancengleicher und konkurrenzfähiger Wettbewerb bei der Erbringung der Personenverkehrsdienstleistung nicht gewährleistet". Die Westbahn hat daher die Wiener Schienen-Kontroll-Kommission (SCK) angerufen. Die hat beim EuGH ein "Vorabentscheidungsverfahren" zur Auslegung der Bestimmungen der Richtlinie gestellt.

Mündliche Verhandlung

"Wir sind zuversichtlich, dass der Rechtsstandpunkt der Westbahn vom EuGH bestätigt wird", sagt Martin Mödritscher, Leiter der Rechtsabteilung der Westbahn, im Gespräch mit der "Wiener Zeitung". Und Firmenanwalt Rüdiger Schender (Kanzlei Böhmdorfer & Schender) fügt hinzu: "Auch die EU-Kommission vertritt in ihrer Stellungnahme den Standpunkt, dass die begehrten Daten allen Eisenbahnverkehrsunternehmen im Interesse der Fahrgäste zugänglich gemacht werden sollen."

Laut EuGH-Aktenlage brachte die ÖBB-Infrastruktur, vertreten von Anwalt Gerald Ganzger vor, dass laut EU-Verordnung unter "Verspätungen nur solche zu verstehen seien, die den Zug, den der Fahrgast benütze, betreffen und nicht solche von Anschlusszügen". Auch beziehe sich die Informationsverpflichtung in der EU-Verordnung laut ÖBB "nur auf jene Informationen über Zugbewegungen, die für die Zugsteuerung nötig seien, was bei Echtzeitdaten von Anschlusszügen nicht der Fall sei".

Indes hat die EU-Kommission zu diesem Fall ihre Stellungnahme beim EuGH abgeliefert. Eine strenge Auslegung der Fahrgastverordnung würde "den Interessen der Fahrgäste widersprechen".

"Die EU-Kommission vertritt daher den Standpunkt, dass der Artikel acht der Verordnung weit auszulegen sei und die Informationen über die wichtigsten Anschlussverbindungen neben den fahrplanmäßigen Abfahrtszeiten und die Bekanntgabe von Verspätungen oder Ausfällen dieser Anschlusszüge umfassen müsse", heißt es in den EuGH-Akten.

Die Kommission schlägt vor, die Verordnung so auszulegen, dass der Infrastrukturbetreiber verpflichtet ist, "Eisenbahnunternehmen in diskriminierungsfreier Weise Echtzeitdaten von Zügen anderer Eisenbahnen zur Verfügung zu stellen, sofern es sich bei diesen Zügen um die wichtigsten Anschlussverbindungen handle".

"Es handelt sich dabei um Daten der ÖBB-Personenverkehr AG und die kann die ÖBB-Infrastruktur dem Konkurrenten nicht geben", sagt ÖBB-Sprecher Herbert Ofner zur "Wiener Zeitung". Die ÖBB-Infrastruktur vertritt den Standpunkt, "bei den Echtzeitdaten handle es sich nicht um Informationen, die der Infrastrukturbetreiber den jeweils anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen zur Verfügung stellen muss". Ofner: "Der ÖBB-Infrastruktur AG läge es fern, der Westbahnmanagement GmbH ein ihr als Eisenbahnverkehrsunternehmen zukommendes Recht vorzuenthalten."

 

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Mo

05

Mär

2012

Täglich bis zu fünfzehn SBB-Extrazüge an den Auto-Salon Genf

An den diesjährigen Auto-Salon in Genf setzt die SBB zwischen dem 08. und 18. März 2012 täglich bis zu fünfzehn Extrazüge ein.

Ermässigte SBB RailAway- Kombis inklusive Eintritt für Kunden mit und ohne Halbtax-Abo machen die Anreise per Bahn besonders attraktiv. Die SBB empfiehlt den Auto-Salon - Besuchern, die Extrazüge mit Speisewagen und SBB Minibar zu benutzen.

Plakat zum 82. Internationalen Auto-Salon Genf                            Foto: Marcel Manhart

 

Der Auto-Salon in Genf stösst jeweils auf grosses Publikumsinteresse. Viele der Besucher
umfahren die Staus und ersparen sich die Parkplatzsuche; sie wählen für die Anreise die Züge aus der ganzen Schweiz nach Genf-Flughafen und damit direkt zum Ausstellungsgelände. Auch dieses Jahr führt die SBB während des Salons vom 08. bis 18. März 2012 zusätzlich zum dichten Bahnangebot nach Genf-Flughafen direkte Extrazüge aus verschiedenen Landesteilen. Jeweils sieben Extrazüge fahren zusätzlich nach Genf-Flughafen und bringen die Besucher auf direktem Weg wieder nach Hause.


Reservieren und geniessen im Extrazug, nach 9 Uhr besonders günstig
Die SBB empfiehlt für die Anreise nach Genf-Flughafen die Benutzung der Extrazüge sowie eine Platzreservation für 5 Franken. Den Kunden, die einen Platz in einem Extrazug buchen, offeriert die SBB hierfür einen Konsumationsgutschein über denselben Betrag für die SBB Minibar, das SBB Restaurant oder das SBB Bistro. Die Extrazüge führen ein breites Verpflegungsangebot an Bord mit.


Neben dem ausgebauten Fahrplan bietet die SBB den Bahnkunden attraktive SBB RailAway-Kombis ab allen Bahnhöfen in der Schweiz: Mit dem «Tageskarte-Kombi» fahren bei längerer Reisedistanz – egal ob ab Basel, Zürich, Chur oder St. Gallen – alle Kunden mit Halbtax zum Einheitspreis von 79 Franken (2. Klasse) oder 123 Franken (1. Klasse) nach Genf-Flughafen und wieder zurück. Wer nach 9 Uhr von Montag bis Freitag losfährt, reist mit dem «9-Uhr-Karte-Kombi» noch günstiger: Inklusive Eintritt kostet die Fahrt nur 69 (2. Klasse) bzw. 107 Franken (1. Klasse).

 

Ohne Halbtax und auf kürzeren Distanzen profitieren Bahnkunden vom «Kombi» mit 10 Prozent Ermässigung auf der Bahnfahrt sowie dem Eintritt mit 30 Prozent Ermässigung. Kunden mit GA, Junior- oder Enkelkarte erhalten den ermässigten Eintritt. Zudem profitieren auch Auto-Salon-Besucher, die bereits einen Eintrittsgutschein besitzen, von einem um 10 Prozent ermässigten Bahnbillett.

 

 

Kombi-Billette gibt es auch als OnlineTicket mit integriertem offiziellen
Eintritt zum selber Ausdrucken im Ticketshop (www.sbb.ch/ticketshop)

Die Sonderangebote sind auch an allen modernen Billettautomaten,

beim Rail Service unter Tel. 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz) 

sowie an jedem Bahnschalter erhältlich. 

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Sa

03

Mär

2012

Neue SBB-Doppelstockzüge sind schon vier Monate in Verzug

Es war der grösste Auftrag in der Geschichte der SBB: Im Mai 2010 bestellten die Bundesbahnen für 1,9 Milliarden Franken 59 neue Doppelstockzüge beim kanadischen Bahnhersteller Bombardier. Pünktlich zum Fahrplanwechsel ab Dezember 2013 sollten die neuen Züge schrittweise in Betrieb genommen werden. So die Abmachung.

Doch daraus wird nichts. Die Produktion befindet sich vier Monate in Verzug, wie die Herstellerin Bombardier gegenüber der Aargauer Zeitung bestätigt. Die neuen Züge könnten frühstens Anfang 2014 nach und nach eingesetzt werden. Gemäss Bombardier-Schweiz-Chef Stéphane Wettstein sei das Ziel, dass die neuen Züge bis Ende 2014 – also zum Fahrplanwechsel – vollständig integriert seien.

 

Bombardier ist mit der Fabrikation der bestellten Doppelstockzüge deutlich hinter dem Fahrplan Wie kommt es zu diesem Produktionsverzug?    Von Thomas Schlittler - Aargauer Zeitung

Bombardier Testzug im März 2011 in Aadorf                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Verzug durch Änderungswünsche 

Die Verzögerung sei durch ein so genanntes «ausgedehntes Stakeholder-Management» entstanden. Im Sommer des letzten Jahres konnten 200 Fachleute und Interessenvertreter anhand eines Holzmodells im Massstab 1:1 Änderungswünsche an den neuen Zügen anbringen. Insgesamt wurden dabei über 1000 Vorschläge zur Optimierung eingereicht.

Der zeitliche Mehraufwand für die Umsetzung dieser Verbesserungsvorschläge bringt Bombardier jetzt offenbar in Zugzwang: «Im Moment liegen wir rund vier Monate hinter dem Fahrplan. Wir sind aber optimistisch, dass wir einen Teil dieses Rückstands im Produktionsprozess wieder aufholen können», sagt Wettstein.

Beim Schweizer Bahnindustrieverband Swissrail hofft man, dass Bombardier den Liefertermin möglichst einhalten kann: «Für die Glaubwürdigkeit unserer Industrie wäre die pünktliche Lieferung extrem wichtig», betont Swissrail-Direktorin Michaela Stöckli. Den genauen Zwischenstand der Produktion könne sie nicht beurteilen, sie verlasse sich dabei auf das Wort von Bombardier.

Es sei jedoch auffällig, dass für ein Projekt, das Ende 2013 fertig sein sollte, ausserordentlich viele Zulieferaufträge noch nicht vergeben seien. Das setze letzten Endes die Lieferanten unter Druck: «Wenn Bombardier unter Zeitdruck steht, geraten auch die kleinen Zulieferbetriebe in Zugzwang.» Diese könnten ihre Kapazitäten im Moment jedoch kaum erhöhen, um einen Produktionsrückstand aufzuholen: «Die Bahnindustrie ist momentan gut ausgelastet.
Es wäre kaum möglich, einen neuen Auftrag einfach vorzuziehen.» Deshalb zeichnet sich ab, dass es äusserst schwierig wird, den Produktionsverzug aufzuholen.

Auch eine Klage ist noch hängig

Doch damit nicht genug. Zusätzlich gefährdet wird eine termingerechte Lieferung durch eine hängige Klage. Behindertenverbände gelangten im letzten Herbst mit einer Beschwerde gegen die SBB ans Bundesverwaltungsgericht. Sie beschwerten sich darüber, dass die neuen Doppelstockzüge von Bombardier den Reisekomfort für Rollstuhlfahrer wesentlich verschlechterten. Wann in diesem Fall ein Urteil gefällt werden kann, wollte das Bundesverwaltungsgericht gegenüber der az nicht bekannt geben. Sollte das Gericht die Klage aber gutheissen, müssten die Konstruktionspläne für die Züge geändert werden: «In diesem Fall müssten wir mit den SBB zusammensitzen und das weitere Vorgehen besprechen. Eine Lieferung innert nützlicher Frist wäre dann aber kaum möglich», sagt Bombardier-Geschäftsführer Wettstein.

 

SBB bleiben optimistisch

Bei den SBB weiss man, dass die Produktion der neuen Züge momentan um einige Monate verspätet ist. Man gehe aber davon aus, dass die ersten Fahrzeuge 2014 eingesetzt werden können und somit keine negativen Konsequenzen für das Fahrplanangebot entstehen, liess das Unternehmen auf Anfrage verlauten. Grössere Sorgen machten sich die Bundesbahnen hingegen, wenn die Beschwerden der Behindertenverbände gutgeheissen werden sollten. In diesem Fall würden sich die Produktion und die Inbetriebnahme der Züge verzögern, was laut SBB-Sprecherin Meyer «noch nicht abschätzbare Auswirkungen auf den Bahnbetrieb» nach sich ziehen würde.

 

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Fr

02

Mär

2012

Durchmesserlinie Zürich: Erstmalige Begehung der unterirdischen Abschnitte

Heute hat die SBB zu einem Durchmarsch der Zürcher Durchmesserlinie eingeladen. Erstmals konnten Medienschaffende den unterirdischen Teil der Durchmesserlinie – sie führt von Altstetten über den neuen Durchgangsbahnhof Löwenstrasse nach Oerlikon – komplett begehen.

Die neue Durchmesserlinie Altstetten-Zürich HB-Oerlikon                  Bild: SBB CFF FFS

 

Seit bald fünf Jahren baut die SBB an der 9,6 Kilometer langen Durchmesserlinie, die Zürich in einem grossen Bogen von Altstetten über den Hauptbahnhof nach Oerlikon durchquert. Rund 60 Prozent der Durchmesserlinie liegt im Untergrund. Heute führte SBB-Gesamtprojektleiter Roland Kobel zum ersten Mal durch den gesamten unterirdischen Teil der Durchmesserlinie, dessen Rohbau grösstenteils fertiggestellt ist.

Der Durchmarsch begann auf der Rampe, die zwischen den Einfahrtsgleisen des Hauptbahnhofs auf Höhe des Zentralstellwerks abtaucht und in den neuen Durchgangsbahnhof Löwenstrasse führt. «Die Rampe hat eine maximale Steigung von 37 Promille», sagt Gesamtprojektleiter Kobel. Dies stelle eine Herausforderung dar für die ausfahrenden Fernverkehrszüge in Richtung Westen. 16 Meter unter den bestehenden Gleisen 4 bis 9 des Hauptbahnhofs mündet die Rampe in den Bahnhof Löwenstrasse. «Dessen Perrons sind mit rund 450 Metern lang genug für die Fernverkehrszüge der Zukunft», sagt Roland Kobel. Der Bahnhof Löwenstrasse wird in der Deckelbauweise erstellt, wofür in der Perronhalle jeweils zwei oberirdische Gleise des Hauptbahnhofes verkürzt werden müssen. «Eine weitere Herausforderung war die Unterquerung der Sihl, die zwischen dem neuen unterirdischen Bahnhof und den bestehenden Gleisen liegt, respektive durchfliesst», erklärt Kobel.

Gegen Osten mündet der Bahnhof Löwenstrasse in den Weinbergtunnel. Dieser unterquert den rund 150 Jahre alten, denkmalgeschützten Südtrakt des Hauptbahnhofs Zürich sowie die Limmat und mündet in einer S-förmigen Kurve in den Bahneinschnitt beim Bahnhof Oerlikon. «Sowohl am Bahnhof Löwenstrasse als auch am Weinbergtunnel haben wir den Rohbau praktisch fertiggestellt», sagt Roland Kobel.

Mitte 2012 beginnt die SBB mit dem Einbau der bahntechnischen Anlagen. «Wie man sich bettet, so liegt man: Dieses Sprichwort gilt auch für die Eisenbahn. Das Gleisbett ist entscheidend für den Fahrkomfort und die Immissionen. Die Gleistragplatte aus Beton hat deshalb innerhalb der Bahntechnikarbeiten einen wesentlichen Anteil. Im Mittelpunkt steht dabei der Schutz vor Vibrationen », erläutert der Gesamtprojektleiter. Die SBB setzt dabei auf eine feste Fahrbahn des Typs «Low Vibration Track». Ausserdem werden an besonders empfindlichen Stellen – der Weinbergtunnel unterquert die Gebäude von Universität und ETH sowie das DRS-Radiostudio in teilweise geringer Tiefe – sogenannte Masse-Feder-Systeme eingebaut. «Diese Fahrbahnbrücken werden bei Zugsüberfahrten bis zu 15 Millimeter zusammengedrückt und verhindern so störende Erschütterungsübertragungen», erklärt Kobel.

Die Bahntechnikarbeiten im Bahnhof Löwenstrasse und im Weinbergtunnel dauern bis Ende 2013. Danach beginnt der sogenannte Inbetriebnahme-Prozess, wobei die neuen Anlagen getestet werden. Die ersten Züge – S-Bahnen zwischen Oerlikon und dem linken Zürichseeufer – verkehren ab Mitte 2014 durch den unterirdischen Teil der Durchmesserlinie. Ende 2015 fahren auch Fernverkehrszüge durch die Durchmesserlinie. Dann sind nämlich auch die beiden Viadukte, die Richtung Westen das Gleisfeld des Vorbahnhofes überqueren, fertiggestellt und befahrbar.

 

 

Gleise im Bahnhof Museumstrasse werden umnummeriert

In der Nacht vom 13. auf den 14. Mai 2012 nummeriert die SBB die Gleise im S-Bahnhof Museumstrasse um. Die bisherigen Gleise 21 bis 24 tragen neu die Nummern 41 bis 44. So wird die bisherige Logik, die Gleise des Hauptbahnhofes von Süd (Seite Bahnhofstrasse) nach Nord (Seite Landesmuseum) zu nummerieren, beibehalten. Mitte 2014 wird nämlich der Bahnhof Löwenstrasse in Betrieb genommen. Dessen Gleise erhalten die Nummern 31 bis 34.

Für die Umnummerierung wählte die SBB eine Nacht, in der keine Nacht-S-Bahnen verkehren. Nach der Schliessung des Bahnhofes um 1.30 Uhr nimmt die SBB die Anpassungen an der Signaletik vor.

In diversen gedruckten Fahrplänen sind bereits die neuen Gleisnummern 41 bis 44 aufgeführt. Im elektronischen Fahrplan erscheinen die neuen Gleisnummern 41-44 erst am Stichtag der Umstellung.

 

 

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Do

01

Mär

2012

In drei Tagen sammelt die SBB alleine in Zürich 3600 kg Abfall

Im Jahr 2011 hat die SBB fast 32‘000 Tonnen Abfall in Zügen und Bahnhöfen gesammelt, rund ein Drittel mehr als im Jahr 2006. Um dieser Entwicklung gegenüber zu treten und ihre Kunden zu sensibilisieren, hat die SBB eine Plakatkampagne lanciert. Heute hat SBB CEO Andreas Meyer die prominenten Botschafter der Kampagne und SBB Personal in Zürich getroffen. Sie posierten gemeinsam vor einem Müllberg – symbolisch für 3600 Kilogramm Abfall, der innerhalb dreier Tage im Zürcher Hauptbahnhof gesammelt wurde.

Gilbert Gress,  Ariella Käslin,  Christa Rigozzi  und  Andreas Meyer  vor  dem  Müllberg im Zürcher Hauptbahnhof                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Mitte Februar hat die SBB eine nationale Plakatkampagne gegen Littering gestartet. Sie hat zum Ziel, die Menge des liegen gelassenen Abfalls zu reduzieren und das Entsorgen zu verbessern. Die Kampagne wird von vier Schweizer Persönlichkeiten unterstützt: Christa Rigozzi, Ariella Kaeslin, Gilbert Gress und DJ Antoine sind bis Mitte März 2012 auf verschiedenen Plakaten in zahlreichen Bahnhöfen und Zügen des Landes zu sehen.

 

Heute hat SBB CEO Andreas Meyer zusammen mit Christa Rigozzi, Ariella Kaeslin, Gilbert Gress sowie RailClean-Mitarbeitern in Zürich eine Medienkonferenz abgehalten. Zudem wurde ein fünf Meter hoher Müllberg in der Halle des grössten Bahnhofs des Landes aufgetürmt. Er repräsentiert den gesamten Abfall aus drei Tagen, der alleine im Hauptbahnhof Zürich gesammelt worden ist. Das entspricht rund 3600 Kilogramm Müll in 600 Abfallsäcken.

 

Andreas Meyer betonte, dass «sich mehr als 1200 Mitarbeiter jeden Tag engagieren, damit unsere Kunden die Züge und Bahnhöfe einwandfrei vorfinden». Für ihn ist die Kampagne ein erster Schritt, seine Vision zu verwirklichen: «Ich möchte, dass sich die Reisenden im Zug wie zu Hause verhalten». Christa Rigozzi ist auf ihren Reisen aufgefallen, «dass die Leute im Zug viel liegen lassen». Sie habe das Engagement für die Kampagne ohne zu zögern angenommen. Und Kunstturn-Europameisterin Ariella Kaeslin fügt hinzu: «Ich weiss jetzt, dass Altpapier im Zug separat gesammelt und recycelt, am Perron aber mit dem Müll entsorgt wird. Deshalb habe ich meine Gewohnheiten geändert und lege nun meine Zeitung auf die Gepäckablage.» Für Fussball-Experte Gilbert Gress kommt die Kampagne zur rechten Zeit: «Die SBB transportiert fast eine Million Menschen pro Tag. Wenn sich jeder Passagier ein wenig Mühe gibt, werden wir bestimmt einen Unterschied sehen.»

 

 

Bericht SF Tagesschau und Tele Top News vom 01. März 2012

 

 

 

 

 

 

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