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Aktuelle Meldungen:
Schweiz
Am Sonntag, 19. Februar 2012 findet die traditionelle öffentliche Winterdampffahrt statt. Unser Dampfzug führt Sie in diesem Jahr von Huttwil nach Willisau und wieder zurück. Wie auch in den vergangenen Jahren wird der Dampfzug die Strecke drei Mal befahren. Ein besonderer Leckerbissen für Eisenbahnenthusiasten ist sicherlich der Einsatz der Dampflok Ed 3/4 Nr. 11 sowie der E-Lok "Halbesel" Te 2/3 Nr. 31.
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Uhlenbrock digital: MARCo – Modulare Automatik für RailCom®
Uhlenbrock digital Neuheiten 2012.
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Wagenremise Bergün und Haus “Disentis” in 1:87
Wagenremise Bergün und Haus "Disentis" in 1:87 als Bausätze oder Fertigmodelle von HR - Modellbau.
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Lenz 0: V 60 oder V 100 mit individuellem Anstrich und Beschriftung
Lenz 0-Neuheiten 2012.
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Modelleisenbahn Presseschau und Links des Monats – Januar 2012
Modelleisenbahn Presseschau und Links des Monats - Januar 2012.
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ÖV Ostschweiz: Zufriedenheit der Fahrgäste konstant hoch
Im Gebiet des Tarifverbundes Ostwind (SG/TG/AR/AI) wurden zum dritten Mal Fahrgäste von 18 Bahn- und Busunternehmen zur Qualität des öffentlichen Orts- und Regionalverkehrs befragt. Das Fazit ist erfreulich: Wie im Jahr 2008 liegt die Zufriedenheit mit 76 von 100 möglichen Punkten auf hohem Niveau. Die Umfragen wurden im Auftrag der Kantone Appenzell AR, Appenzell AI, St.Gallen und Thurgau von Mitte August bis Anfang Oktober 2011 durchgeführt. Zuständig für die Gesamtkoordination war der Kanton St.Gallen.
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Die seit dem 14. November gesperrte zentrale Personenunterführung im Bahnhof Wettingen bleibt länger geschlossen, als ursprünglich geplant. Statt bis im Februar bleibt die Unterführung bis im April gesperrt. Dafür entfällt die zweite Vollsperrung, die im Sommer geplant war. Reisende werden gebeten, die Unterführung Alberich-Zwyssigstrasse zu benutzen.
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Mehr Strom aus Wasserkraft für die Bahn: Die SBB setzt auf erneuerbare Energien. (Fr, 27 Jan 2012)
Die SBB baut ihr Angebot für die Kundinnen und Kunden in den nächsten Jahren weiter aus. Dafür benötigt sie ab 2013 zusätzliche 400 GWh Strom. Sie wird diesen ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen beziehen. Damit steigt der Anteil der nachhaltig produzierten Energie am Gesamtverbrauch von heute 75 auf mehr als 80 Prozent. Die SBB hat einen entsprechenden langfristigen Bezugsvertrag mit EDF Trading abgeschlossen, das zum französischen Anbieter Électricité de France SA (edf) gehört.
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S-Bahn Schaffhausen: Baustart für mehr Bahn in und um Schaffhausen. (Do, 26 Jan 2012)
Vertreter von Kanton und Stadt Schaffhausen sowie der SBB feierten heute den Baustart für die neue S-Bahn Schaffhausen. Dank der Infrastruktur¬ausbauten erhält die Schaffhauser Bevölkerung mehr Bahnangebot mit besseren Verbindungen und optimalen Anschlüssen an den Busverkehr.
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Seit 70 Jahren gibt es die Firma Stadler in Winterthur. Aus diesem Anlass widmet das “Privatbahn Magazin” dem Bahnfahrzeughersteller ein Sonderheft. Darin werden auch die “Taylor made” Lokomotiven für die Schweizer Bundesbahnen vorgestellt. Dazu heisst es in der Zeitschrift: “Ihresgleichen sucht auch eine andere Lokkreation aus dem Hause Stadler: die Eem 923 für Güter- und Rangierdienste. [...]
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Vertriebsneuorganisation: Jeder ein Unternehmer (Teil 1) (Di, 24 Jan 2012)
Mit Jahresbeginn hat SBB Cargo den Vertrieb neu organisiert. In einer kleinen Serie stellen wir hier im Blog die Hintergründe und die Verantwortlichen für die einzelnen Business Units vor. Peter Schär, Leiter Vertrieb bei SBB Cargo, zeigt sich selbstbewusst: „Wir sind da, wo perfekte Transportlösungen zu finden sind“. Zum Jahresanfang hat seine Abteilung eine neue Organisation [...]
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Les CFF ont officialisé aujourd’hui l’achat des actions de la compagnie de chemin de fer Vevey-Chexbres SA détenues par les communes de Vevey, Chexbres, Puidoux, Rivaz et St-Saphorin.
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Augmentation de la part d’énergie hydraulique pour le train: Les CFF misent sur les énergies renouvelables. (Fr, 27 Jan 2012)
Au cours des prochaines années, les CFF entendent élargir l’offre proposée à la clientèle. Ils auront donc besoin de 400 GWh supplémentaires à partir de 2013. Pour cela, ils misent exclusivement sur les énergies renouvelables. La part de l’énergie durable passera donc de 75% (actuellement) à 80%. À cet effet, les CFF ont passé un contrat à long terme avec EDF Trading, qui appartient à Electricité de France SA (EDF).
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La linea S20 tra Locarno e Tenero è stata riaperta al traffico ferroviario alle ore 15.00. Il servizio ferroviario era stato sospeso verso le ore 12.30 a causa di un incidente a una persona avvenuto al passaggio a livello “Rivapiana”.
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Al carnevale del Rabadan il divertimento inizia in treno: 17 treni speciali Tilo nelle notti del carnevale. (Fr, 27 Jan 2012)
Anche quest’anno Tilo e le FFS sono pronte per l’importante appuntamento con il carnevale del Rabadan. Da giovedì 16 febbraio a sabato 18 febbraio 2012, Martedì Grasso 21 febbraio incluso, ogni notte numerosi treni speciali Tilo potenzieranno la già corposa offerta ferroviaria regionale. Anche lunedì notte tre collegamenti speciali da Bellinzona in direzione di Chiasso, Locarno e Biasca saranno a disposizione della clientela. Domenica 19 febbraio saranno per contro offerte le relazioni contemplate nell’orario ufficiale.
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The Board of Directors of STC Switzerland Travel Centre AG has appointed Michael Maeder as its new CEO. Maeder has a wealth of management experience in Swiss and international companies in the travel and tourism sector. He will assume his new position on 15 February 2012.
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Europa
Mit dem Auftakt zur diesjährigen Tourismussaison bekommen die Angebote für Tourismus und Freizeit im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ein neues Gesicht. Zukünftig erscheinen die auch inhaltlich überarbeiteten Flyer und Broschüren für
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Abteilungsleiter/in Betrieb (Do, 26 Jan 2012)
Arbeitgeber: Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH Aufgaben: Der Stelleninhaber trägt die Gesamtverantwortung für die Bereiche Straßenbahnbetriebshöfe, Busbetriebshof, Zentrale Personaldisposition und ZOB;
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Junior-Referenten Controlling und Berichtswesen (w/m) (Do, 26 Jan 2012)
Arbeitgeber: DB Regio AG, Regio Oberbayern Aufgaben: Sie sind verantwortlich für die Erstellung des kaufmännischen Berichtswesens und für die Sicherstellung der Transparenz von Erlösen, Kosten und
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Vorbereitungslehrgang Geprüfte Geprüfte/r Verkehrsfachwirt/in(IHK) - Schwerpunkt Personenverkehr (Do, 26 Jan 2012)
Lehrgang der Bizev GmbH in Bremen/Bochum, Start am 04.02.2012, jeweils berufsbegleitend samstags. Folgende Fachgebiete sind Gegenstand der Fortbildung: Rechnungswesen und Controlling, Verkehrswirtschaft und Logistik, Qualitätsmanagement
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In der Zange der Rahmenbedingungen? Der Wettbewerb im SPNV steht vor weiteren Herausforderungen (Do, 26 Jan 2012)
Am 23. Februar 2012 veranstaltet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs e.V. (BAG-SPNV) in Fulda bereits im 12. Jahr ihren traditionellen Fachkongress zum Wettbewerb im SPNV. Vor dem
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InfoForum Dialog rund um die Fahrgastinformation (Do, 26 Jan 2012)
Veranstaltung rund um die Fahrgastinformation der BBR Verkehrstechnik GmbH vom 21. bis 22. März 2012 in Braunschweig. Damit soll sowohl altbekannten als auch neuen Interessenten die Möglichkeit gebotenwerdenn, sich dem Thema Fahrgastinformation
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21.12.11 - 31.03.12 Die ungarische MAV hat die ÖBB-Personenverkehr AG heute (21.12.2011) informiert, dass sich ab sofort wegen dringend notwendig gewordener Streckenarbeiten die Fahrzeit zwischen Budapest und Wien um rund 15 Minuten verlängert. Die ÖBB-Personenverkehr AG hat in ihrem Bereich umgehend Schritte eingeleitet, um diese Verzögerung abfedern zu können und den KundInnen das gewohnte Reiseangebot machen zu können. Wir bitten Sie aber um Verständnis dafür, dass dies durch die sehr kurzfristige Verständigung unter Umständen nicht restlos möglich ist. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.
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Schienenersatzverkehr bzw. Zugausfall zwischen Graz Hbf und Bruck/Mur (Sa, 28 Jan 2012)
09.01.12 - 31.03.12 Aufgrund von Bauarbeiten werden von 09.01.2012 bis 31.03.2012 (Montag bis Freitag, und Sa.14.,21.,28.01. u. 17.,24.,31.03.2012) zwischen Gratwein-Gratkorn und Peggau-Deutschfeistritz die Züge 4014, 4021, 4016, 4023, 4018, 4025, 4020 und 4027 im Schienenersatzverkehr mit Autobussen geführt. Reisende nach Graz Hbf können bei den Zügen 4021, 4023, 4025 und 4027 in den Bussen des Schienenersatzverkehres sitzen bleiben. Von 09.01.2012 bis 31.03.2012 (Montag bis Freitag) können zwischen Graz Hbf und Bruck/Mur die Züge 4054 (ERSATZBEFÖRDERUNG: Zug 4018 Graz Hbf ab 12:05 Uhr) und 4057 (ERSATZBEFÖRDERUNG: Zug 4027 Bruck/Mur ab 13:09 Uhr) bzw. zwischen Peggau-Deutschfeistritz und Graz Hbf die Züge 8793 (ERSATZBEFÖRDERUNG: Zug 4025 Peggau-Deutschfeistritz ab 12:36 Uhr) und 8794 (ERSATZBEFÖRDERUNG: Zug 4020 Graz Hbf ab 13:05 Uhr) zwischen Übelbach und Peggau-Deutschfeistritz die Züge 8793 und 8794 nicht geführt werden. VERSPÄTUNG: bis zu 15 Minuten Beachten sie bitte den Baustellenfahrplan. Weitere Informationen
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Bahnsteig 4 und 5 gesperrt zwischen Absdorf-Hippersdorf und Absdorf-Hippersdorf (Do, 26 Jan 2012)
09.01.12 - 31.03.12 Aufgrund von umfangreichen Bauarbeiten sind im Bahnhof Absdorf-Hippersdorf von 09.01.2012 bis 31.03.2012 die Bahnsteige 4 und 5 gesperrt. Der Zugang zu allen Zügen erfolgt durch die Unterführung. Weitere Informationen
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Teil 3: Der Hauptbahnhof und seine Einbettung in das Nahverkehrsnetz der Stadt Direktor Dipl.-Ing. Günter Steinbauer, Wiener Linien Hier eine kurze Zusammenfassung des Vortrages. Der Anteil des Öffentlichen Personen Nahverkehrs soll von derzeit 33 % auf 36 % im Jahr gesteigert werden. Dies ist nur bei einem entsprechend verbesserten Angebot des öffentlichen Verkehrs möglich. Im [...]
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Fachveranstaltung der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG) (Mi, 25 Jan 2012)
Teil 2: (Bau)fortschritt beim Projekt Hauptbahnhof Wien Dr. Karl-Johann Hartig, Gesamtprojektleiter Hauptbahnhof Wien, ÖBB-Infrastruktur AG Hier eine kurze Zusammenfassung des Vortrages: High-Tech-Stützpunkt Matzleinsdorf Baubeginn war im Februar 2008. Nach nur 23 Monate Bauzeit ging der Stützpunkt im Dezember 2009 in Vollbetrieb. Auf dem Stützpunkt sind untergebracht: Hilfszughalle, Lokabstellplatz, Schiebebühnen, Unterflurradsatzdrehbank-Halle, Diesel Tankstation, Betriebsgebäude, Rüstgleise. Folgende [...]
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Weitere ET 442 kommen bei der S-Bahn Nürnberg zum Einsatz (Fr, 27 Jan 2012)
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Axel Marschall leitet Vertrieb von DB Schenker Rail (Fr, 27 Jan 2012)
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Üstra: So aufregend wird Hannovers neue Stadtbahn (Fr, 27 Jan 2012)
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Fahrschein-App der Wiener Linien ausgezeichnet (Fr, 27 Jan 2012)
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Störungsmeldungen plattformunabhängig und direkt zum Fahrgast (Fr, 27 Jan 2012)
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DB plant höhere Infrastruktur-Investitionen (Fr, 27 Jan 2012)
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Mehr Strom aus Wasserkraft für die Bahn: Die SBB setzt auf erneuerbare Energien (Fr, 27 Jan 2012)
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ÖBB: Europäischer Verkehrsknotenpunkt (Do, 26 Jan 2012)
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Schaltbau: Hans Gisbert Ulmke legt sein Amt als Vorstand mit sofortiger Wirkung nieder (Do, 26 Jan 2012)
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Ausgesuchte Meldungen der letzten Tage:
So
22
Jan
2012
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV mit neuem Markenauftritt
In diesen Tagen startet der Zürcher Verkehrsverbund die neue Kampagne „STEIG EIN. KOMM WEITER.“. Verschiedene Inserate, Plakate, Radiospots und Online-Aktivitäten zeigen die Vorteile des öffentlichen Verkehrs auf.
Neuer Markenauftritt für den ZVV Plakat: Zürcher Verkehrsverbund
Mit seiner neuen Kampagne stellt der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) die Vorteile des öffentlichen Verkehrs in den Fokus seiner Kommunikation.
Im Gegensatz zum bisherigen Kommunikationsansatz rund um Zonentarif, Vernetzung und Reisetipps stehen in der neuen Kampagne Themen wie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Ökologie im Vordergrund. Dadurch unterstreicht der ZVV die Position des öffentlichen Verkehrs als selbstverständliche und naheliegende Alternative zum Auto. Jeder soll je nach Reise und Vorhaben bewusst dasjenige Transportmittel wählen, das die entscheidenden Vorteile bringt.
Einheitlicher Auftritt
Die marktverantwortlichen Unternehmen im ZVV schliessen sich zum Teil der neuen ZVV-Kampagne an. Mit eigens auf sie zugeschnittenen Sujets schaffen sie einen einheitlichen Gesamt-Auftritt für den
öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich.
Do
19
Jan
2012
Der Verband öffentlicher Verkehr VÖV begrüsst FABI
Der Verband öffentlicher Verkehr VöV unterstützt die heute vom Bundesrat präsentierte Botschaft zur Finanzierung und zum Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI). Denn der direkte Gegenvorschlag zur VCS-Initiative stellt die Finanzierung der Bahninfrastruktur langfristig sicher. Mit Genugtuung stellt der VöV zudem fest, dass seine in der Vernehmlassung gestellten Forderungen fast alle erfüllt werden: Der Beitrag des Bundes schafft eine bessere «Opfersymmetrie». Hingegen erwartet der VöV, dass die 1. Ausbauetappe auf knapp 6 Milliarden Franken vergrössert wird.
Die Finanzierung der Bahninfrastruktur sollte langfristig sicher gestellt werden Foto: Marcel Manhart
Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur öV-Finanzierungsvorlage FABI vorgestellt und ist damit auf die wichtigsten Forderungen des VöV aus der Vernehmlassung eingegangen. Der VöV hat immer
wieder die Wichtigkeit eines direkten Gegenvorschlages zur VCS-Initiative herausgestrichen und betont, dass ein zeitlich unbefristeter Bahninfrastrukturfonds (BIF) eine zukunftsfähige Lösung für
den weiteren Ausbau und den Unterhalt des Bahnnetzes Schweiz darstellt. Denn ein leistungsfähiger öffentlicher Verkehr ist für die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Umwelt der Schweiz von
zentraler Bedeutung.
Der VöV stellt mit Genugtuung fest, dass seine wichtigsten Forderungen in der Botschaft berücksichtigt worden sind: Es ist für die Vorlage mitentscheidend, dass sich auch der Bund an der
Zusatzfinanzierung beteiligt und so für eine bessere «Opfersymmetrie» sorgt. Zudem begrüsst der VöV, dass einerseits mit den Kantonen eine Einigung über ihren Anteil gefunden werden konnte. Der
Pendlerabzug bei der direkten Bundessteuer andererseits sorgt dafür, dass das Pendeln in Zukunft steuerlich beim öffentlichen und dem privaten Verkehr gleichgestellt wird.
Der VöV ist überzeugt, dass die Vorlage FABI auch in einer Volksabstimmung mehrheits-fähig ist und dass damit die Grundlage für ein weiteres Kapitel der Erfolgsstory öV Schweiz gelegt wird. Die
Transportunternehmen tragen ihren Teil mit umfangreichen Effizienz-steigerungen in allen Bereichen bei.
Der VöV erwartet, dass die 1. Ausbauetappe (vom Bund mit 3,5 Milliarden angedacht) auf knapp 6 Mia. Franken vergrössert wird, damit Projekte in allen Regionen unterstützt werden können. Denn nur
mit einem leistungsfähigen Schienennetz kann die Schweiz ihren Standortvorteil auch weiterhin bewahren.
Mi
18
Jan
2012
Betriebszentrale Ost: Neues Herzstück der SBB eröffnet
Ab 2016 wird der gesamte Bahnverkehr der SBB aus vier Betriebszentralen (BZ) gesteuert: BZ Mitte, BZ Ost, BZ Süd und BZ West. Nach der BZ West in Lausanne weihte die SBB Ende 2011 das Herzstück am Flughafen Zürich ein. Von dort aus wird der gesamte Bahnverkehr der SBB östlich von Brugg bis zum Bodensee und nach Chur gesteuert.
Blick in die SBB Betriebszentrale Ost in Zürich Flughafen Foto: Marcel Manhart
Vier Betriebszentralen steuern ab 2016 den gesamten Schweizer Bahnverkehr. Als zweite von vier Herzstücken weihte die SBB Ende 2011 die Betriebszentrale am Flughafen Zürich ein – die BZ West in
Lausanne ist bereits seit Mai 2010 in Betrieb und die BZ Mitte in Olten wird ab kommenden Frühling gebaut. Die BZ Süd in Pollegio befindet sich im Bau und wird 2014 in Betrieb genommen.
Aus der BZ Ost wird der gesamte Bahnverkehr der SBB östlich von Brugg bis zum Bodensee und nach Chur gesteuert. Dies macht einen Drittel des gesamten Zugverkehrs der SBB aus. An der Medienführung
betonte Bruno Stehrenberger, Leiter Betrieb von SBB Infrastruktur: «Mit den Zentralen beginnt eine neue Ära der Betriebsführung». Zugverkehrsleiter und Disponenten arbeiten in Sektorenteams
zusammen.
Die örtliche Trennung auf national über 100 Standorte fällt somit weg und alle Arbeitsabläufe finden unter einem Dach statt. «Das erleichtert die Kommunikation und Zusammenarbeit wesentlich,
gerade auch im Störungsfall», so Bruno Stehrenberger. Von dieser engen Zusammenarbeit profitieren vor allem die Bahnreisenden: Mit der Konzentration in den Betriebszentralen schafft die SBB die
Voraussetzungen für den Betrieb, den prognostizierten Mehrverkehr bewältigen und die hohe Pünktlichkeit auch künftig sicherstellen zu können.
Die BZ Ost bietet moderne und attraktive Arbeitsplätze an zentraler Lage. Die Mitarbeitenden der bestehenden Fernsteuerzentren in der gesamten Ostschweiz und in Zürich werden schrittweise in die
BZ integriert. Seit der Eröffnung beschäftigt die BZ Ost 210 Mitarbeitende, bis 2016 werden es 480 Mitarbeitende sein.
Di
17
Jan
2012
Frau übersieht beim Bahnhof Matzingen einen Zug der Frauenfeld-Wil-Bahn und wird schwer verletzt
Bei einem Unfall wurde am Sonntagnachmittag, 15. Januar 2012 beim Bahnhof Matzingen eine 22-jährige Frau schwer verletzt und musste mit der REGA ins Spital geflogen werden.
Die Frauenfeld-Wil-Bahn am Bahnhof Matzingen Foto: Marcel Manhart
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte am Sonntagnachmittag eine 22-Jährige Frau in Matzingen kurz vor 14 Uhr die Geleise der Frauenfeld-Wil-Bahn überqueren. Dabei übersah sie den aus Richtung Wil einfahrenden Regionalzug 7137.
Trotz einer Schnellbremsung und Warnpfiffen des Triebfahrzeugführers kam es zur Kollision mit der 22-Jährigen. Diese zog sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen.
Zur Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau aufgeboten. Während der Unfallaufnahme wurde der Bahnverkehr teilweise eingestellt und die Frauenfeld-Wil-Bahn setzte Ersatzbusse ein.
Mo
16
Jan
2012
Die Wiener Schnellbahn feiert ihr 50-jähriges Jubiläum
Altbewährt: Am 17. Januar 1962 fuhr die erste Schnellbahn von Floridsdorf nach Meidling und nicht jeder in Wien wünschte ihr damals ein langes Leben....
Die Schnellbahn in Wien wird 50 Foto: Marcel Manhart
Am Anfang fuhren noch in jeder Schnellbahn zwei Lokführer mit: Einer im vorderen Triebwagen, der war auch der Bremser. Und einer im hinteren Triebwagenende war notwendig, weil der hintere Wagen
nicht vom vorderen Führerstand gesteuert werden konnte. Dazu gab es noch zwei Respektspersonen mit Kapperl, die Schaffner, sie haben unterwegs regiert.
Wie die Zeit vergeht ...
Heute noch leuchten seine Augen, wenn er von damals erzählt. Damals war Josef Ertl, ein gebürtiger Stockerauer, 25 Jahre jung. Damals war er ein Schnellbahn-Kutscher der ersten Stunde.
Zug fährt ab – in Floridsdorf. Sein Leben als Eisenbahner lässt sich in 25-Jahr-Kapitel einteilen. Mit 25 ging es mit der S-Bahn los, mit 50 ging er in Pension. Heute ist er 75 und seit 25 Jahren
nur mehr Fahrgast. Gerne erzählt er, während unser Jubiläumszug über die Donaubrücke bummelt, von seiner zweiten Leidenschaft – dem Eisenbahn-Modellbau.
Wiener Skeptiker
Es wär’ wohl nicht Wien, hätte man den Zug der Zeit (die Wiener S-Bahn war europaweit einzigartig, davon wird gleich noch die Rede sein) mit offenen Armen empfangen. „Unter den älteren Kollegen
gab es nicht nur Befürworter“, erinnert sich Herr Ertl, während ein weiterer prall gefüllter Pendlerzug den Praterstern in Richtung Norden verlässt.
Der KURIER zählte nachweislich nicht zur Fraktion der Skeptiker und Schlechtmacher: „Noch 72 Stunden bis zum Tag X“, freute sich das Blatt für seine Leser. Und gab ihnen gleich auch ein Gefühl
von der Zukunft mit auf den Weg: „Mit 100 km/h zwischen Meidling und Floridsdorf!“ (Dass es dann nur 80 waren, sei’s drum.)
Das Tempo war auch mit 80 km/h erstaunlich. Wien sollte in vollen Zügen näher zusammenrücken. Ebenso bemerkenswert: Zum ersten Mal durfte man mit einem Tramway-Fahrschein auch die Schnellbahn
benützen. Dies war deshalb möglich, weil man in der Stadt Wien und im Verkehrsministerium nicht gegen-, sondern miteinander arbeitete.
So haben zum Beispiel die Eisenbahner ihren Bahnhof Floridsdorf einen halben Kilometer weiter südlich, am Franz-Jonas-Platz, neu gebaut. Im Gegenzug haben die Wiener Straßenbahner ihre Züge nicht
länger beim Amtshaus am Spitz halten lassen, sondern die Gleise in Richtung Bahnhof verlegt.
So
15
Jan
2012
Im Jahr 2011 fuhren die Wiener Linien 1'650 Mal um die Erde
U-Bahnen, Autobusse und Strassenbahnen der Wiener Linien legten im vergangenen Jahr insgesamt 66 Millionen Kilometer zurück. An den 365 Tagen des abgelaufenen Jahres umkreisten die Wiener Linien also umgerechnet 1.654 Mal die Erde.
Die U6 fährt täglich eine Strecke von Wien nach Miami Foto: Marcel Manhart
Jeden Tag legen die Fahrzeuge der Wiener Linien etwa 180.000 Kilometer zurück. Das entspricht 4,5 Mal der Wegstrecke des Erdumfanges von 40.000 Kilometern. Allein die Züge auf der U6 legen jeden Tag eine Distanz von insgesamt über 8.500 Kilometern zurück. Das entspricht etwa der Entfernung von Wien nach Miami.
Hunderte Fahrzeuge sind Tag für Tag für die Fahrgäste der Wiener Linien unterwegs. Die Fahrgastzahlen steigen seit Jahren. "Das ist für uns Auftrag, unser Angebot für die Fahrgäste laufend
auszubauen," schreiben die Wiener Linien in ihrer Medienmitteilung von heute. "2012 geht der Ausbau des Öffi-Netzes in vollem Tempo weiter", so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter
Steinbauer.
Autobusse legen die meisten Kilometer zurück
Die grössten Wegstrecken - 29 Millionen Kilometer - legten 2011 in Summe die Wiener Autobus-Linien auf über 80 Linien zurück. Es folgen die Strassenbahn mit 23 Millionen zurückgelegten Kilometern sowie die U-Bahn mit einer Wegstrecke von 14 Millionen Kilometern. Im Durchschnitt sind werktags rund 900 Fahrzeuge der Wiener Linien gleichzeitig unterwegs, um die Fahrgäste rasch und sicher ans Ziel zu bringen.
Sa
14
Jan
2012
Neuer avec.-Shop am Bahnhof von Davos Dorf eröffnet
Am Freitag, dem 13. Januar 2012 öffnete der neue avec.-Shop am Bahnhof Davos Dorf der Rhätischen Bahn (RhB) seine Türen. Damit kann an dem für die RhB wichtigen Standort Davos Dorf ein moderner und den Kundenbedürfnissen entsprechender Treffpunkt angeboten werden. Die Gäste profitieren neu an 365 Tagen im Jahr vom grossen Frischesortiment und den langen Öffnungszeiten. Die Partnerschaft mit Valora wird damit gestärkt.
Bahnhof Davos Dorf Foto: Marcel Manhart
Davos Dorf ist für die RhB ein wichtiger Bahnhof mit grossem Personenaufkommen. Nachdem im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Gemeinde Davos bereits die ebenerdige, behindertengerechten
WC-Anlagen in Betrieb genommen wurde, erhält der Bahnhof Davos Dorf nun Dank dem neuen avec.-Shop eine weitere Aufwertung. Die RhB greift dabei auf ein sehr erfolgreiches und von den
Bahnreisenden geschätztes Konzept zurück, sind doch auch die beiden Bahnhöfe Landquart und Samedan mit einem avec.-Shop ausgestattet. Die RhB stärkt damit die Partnerschaft mit Valora – netzweit
sind nun 16 Bahnhöfe mit einem k kiosk und drei Bahnhöfe mit einem avec.-Shop ausgerüstet.
Qualitativ hochwertiges Angebot
Der erste avec.-Shop in Davos besticht durch das Frischesortiment, die Qualität des Angebots und die Gastfreundschaft der Mitarbeitenden. Frische steht im Vordergrund: Die Kunden finden von früh
morgens bis spät abends ofenfrische Brotwaren und Süssgebäck bis hin zu frischem Gemüse und Obst. Lebensmittel, Milch- und Fleischprodukte, Artikel für den täglichen Bedarf sowie Presse- und
Tabakartikel ergänzen das Sortiment. Eine Alternative zu den Markenprodukten bilden die Artikel der preisgünstigen Eigenmarke ok.-.
Neu kommen die Kunden am Bahnhof Davos Dorf in den Genuss des attraktiven Bistro-Angebots. Dazu zählen die täglich frisch von Hand zubereiteten Sandwiches, die beliebten Hot Dogs und Curry Würste
wie auch warme Snacks. Der Bistrobereich mit Tischchen lädt zum Verweilen ein.
Der avec.-Shop am RhB-Bahnhof in Davos Dorf ist für Valora die elfte Filiale, die im überarbeiteten Konzept und mit modernem Logo gestaltet wurde. Der Slogan «c’est la vie» beschreibt die
Neuausrichtung: Der gastfreundliche Convenience-Treffpunkt deckt die Bedürfnisse des täglichen Lebens aller mobilen Menschen ab.
Fr
13
Jan
2012
Dank SBB RailAway fährt der Mister Schweiz endlich auch Ski
Die ersten Schwünge sind geschafft: Zum ersten Mal stand der amtierende Mister Schweiz Luca Ruch heute in Engelberg Titlis auf den Skiern. Dies machte SBB RailAway möglich, indem die Freizeittochter der SBB für den Mister Schweiz einen Skilehrer suchte.
Luca Ruch steht in Engelberg erstmals auf Skis Foto: SBB RailAway
Die Snow'n'Rail-Angebote zählen zu den meistgefragten Winterkombi-Angeboten von SBB RailAway - denn Snow'n'Rail-Winterfans erhalten 20 Prozent Ermässigung auf die Bahnfahrt und den Transfer sowie vergünstigte 1-, 2- und 6-Tages-Skipässe.
Dieses Vergnügen blieb dem amtierenden Mister Schweiz Luca Ruch bislang verwehrt:
Der Thurgauer bekennt, er könne nicht Skifahren.
Kurzerhand suchte SBB RailAway für den schönsten Schweizer einen Skilehrer. Solveig Salomon aus Laufen hat das Rennen gemacht. Die 18-jährige Baslerin fährt seit ihrer Kindheit Ski, bezeichnet sich als geduldig und hat auch bereits Erfahrung als Skilehrerin gesammelt. Sie freute sich sehr, Luca Ruch zu den ersten Schwüngen zu verhelfen, so dass auch er in Zukunft von den Snow’n’Rail-Angeboten Gebrauch machen kann. Nach der gemütlichen Anreise im Zug brachte sie Luca Ruch im Skigebiet Engelberg Titlis einen Tag lang das Skifahren bei. Der schönste Schweizer entpuppte sich als Naturtalent: «Die Natur, die Berge, der Schnee – Skifahren ist eine geniale Outdoor-Sportart. Das war mit Sicherheit nicht mein letzter Tag auf den Skiern.»
Do
12
Jan
2012
Schnellbahn in Wien ab Dezember 2012 mit kürzeren Intervallen
Das Angebot bei den Schnellbahnen in und um Wien soll ausgebaut werden. Der Takt auf der Vorortelinie S45 soll ab Dezember 2012 auf zehn Minuten verkürzt werden. Langfristig soll es auch Linien geben, die die Stadt von Ost nach West durchfahren.
Eine S-Bahn Garnitur der S45 in Wien Hütteldorf Foto: Marcel Manhart
Derzeit laufen Verhandlungen der Stadt Wien mit den ÖBB, dichtere Intervalle und neue Strecken stehen im Mittelpunkt der Gespräche. Mit der Eröffnung des Teilbetriebs im neuen Hauptbahnhof im Dezember 2012 sollen vorerst auch die Pendler aus dem Westen Vorteile haben.
Auf der derzeitigen Westbahnstrecke wird es mehr Schnellbahnen geben, zudem soll auch ein Regionalexpress aus St. Pölten über die neue Westbahnstrecke durch das Tullnerfeld und den Wienerwaldtunnel fahren.
Neue Linienführungen möglich
Die Stadt Wien sieht durch den Hauptbahnhof mehrere neue Linienführungen möglich. So könnte die Verbindungsbahn zwischen Meidling und Hütteldorf kann nach der Inbetriebnahme des Lainzer Tunnels nahverkehrsgerecht ausgebaut werden. Der Hauptbahnhof soll mit dem Fahrplanwechsel 2014/15 am 14. Dezember 2014 in Vollbetrieb gehen - mehr dazu in Hauptbahnhof im Zeitplan.
Pläne für Vorortelinie und Flughafen-Schnellbahn
Die S45, die Vorortelinie, soll ab Dezember 2012 ganztägig im Zehn-Minuten-Takt unterwegs sein. Planungen der Stadt Wien sehen auch eine Verlängerung der S45 von der derzeitigen Endstation
Handelskai bis zur Station Praterkai vor. Dort wären Verknüpfungen mit der U2 und der S80 möglich.
Nach dem Wunsch der Stadt wien soll auch die S7 Richtung Flughafen Wien-Schwechat öfters unterwegs sein. Zusätzlich zur Direktverbindung des CAT hätte die Stadt Wien gerne ein
15-Minuten-Intervall auf der S7. Bei den ÖBB heißt es dazu, dass man diesen Vorschlag technisch prüfen müsse. Möglich wäre es nur, wenn die Schnellbahn nicht in allen Stationen gehalten wird, da
sonst der CAT auf der Strecke aufgehalten werde.
Mi
11
Jan
2012
Eine erste Bilanz nach einem Monat WESTbahn
Seit einem Monat verkehren auf der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg auch die Züge des privaten Anbieters WESTbahn. Eine normale Fahrkarte kostet so viel wie ein Halbpreis-Ticket bei den ÖBB.
WESTbahn-Sprecher Manfred Mader bei einem Interview Foto: Marcel Manhart
Laut dem Sprecher des Unternehmens, Manfred Mader, sei die Auslastung „sehr gut“ und man sei „sehr zufrieden“, genaue Zahlen will er aber nicht nennen. Nach dem elften Tag konnte bereits der
100.000 Fahrgast begrüsst werden. Die kleinen „Kinderkrankheiten“ der ersten Tage, wie nicht funktionierende Kaffeemaschinen, habe man inzwischen auch im Griff.
Spannungsgeladen ist das Verhältnis zwischen den Österreichischen Bundesbahnen und dem neuen Mitbewerber. Dass nun erstmals auch auf der lukrativen Westbahnstrecke ein Privater den ÖBB Konkurrenz
macht, sei durchaus bemerkbar, so die Sprecherin des ÖBB-Konzerns, Kristin Hanusch-Linser, glücklicherweise für das Unternehmen aber nicht an der Auslastung. Diese sei über die Feiertage
hervorragend gewesen.
ÖBB: „Pingelige Klagen“
Merkbar seien aber die Klagen, die vom Mitbewerber eingebracht werden: „Das sind Klagen, die schon sehr pingelig sind, wenn zum Beispiel für höhere Preise Klagen eingebracht werden. Wir sind der
Meinung, das entscheiden nicht Richter, auch nicht Gerichte, sondern das entscheidet der Kunde am Ende.“
Di
10
Jan
2012
Der Verband Öffentlicher Verkehr (VÖV) zeigt Perspektiven für den Schienengueterverkehr in der Schweiz auf
Die rasche Realisierung eines Vier-Meter-Korridors durch die Schweiz,
der Ausbau der Anschlüsse im Norden und im Süden sowie die Förderung des Einzelwagenladungsverkehrs (EWLV) mit neuen Geschäftsmodellen und Innovationen auf verschiedenen Ebenen durch den Bund. Das sind die Forderungen und Bedingungen, die der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) in einem mit der Schienengüterverkehrs-Branche abgestimmten Positionspapier erarbeitet hat.
Der VÖV fordert einen betriebswirtschaftlich ausgerichteten Wagenladungsverkehr Foto: Marcel Manhart
Der Schienengüterverkehr in der und durch die Schweiz weist im europäischen Vergleich noch immer sehr hohe Anteile aus – die Rahmenbedingungen jedoch verschlechtern sich kontinuierlich. Deshalb hat der Verband öffentlicher Verkehr ein mit der Schienengüterverkehrs-Branche abgestimmtes Positionspapier erarbeitet, in dem die Probleme der beiden Güterverkehrs-Sparten «Fläche» und «Alpentransit» analysiert werden und Forderungen aufgestellt werden.
Mit der Broschüre «Die Zukunft des Schienengüterverkehrs» zeigt der VöV detailliert auf, was es braucht, um dem Schienenverkehr in der Fläche wie auch im Alpentransit neue Perspektiven
aufzuzeigen. Denn unbestritten ist, dass die Schweizerinnen und Schweizer erwarten, dass der Güterverkehr auch inländisch zunehmend auf die Schiene verlagert wird – aus Gründen der
Nachhaltigkeit, aber auch, um die Strassen nicht noch stärker durch Lastwagenverkehr zu verstopfen. Auch die Umsetzung der in der Verfassung seit Jahren verankerten Verlagerung im Alpentransit
wünschen sich alle eher früher als später.
Die Forderungen des VöV in Bezug auf die Verlagerung in der Fläche:
- Der Einzelwagenladungsverkehr EWLV der SBB ist als gut funktionierendes System mit unternehmerischen Ansätzen zu erhalten. Unternehmerisch sinnvolle Lösungen bedingen die Ausrichtung auf die
Stärken des Schienengüterverkehrs und die Frei¬heit, Angebot und Netz nach betriebswirtschaftlichen Kriterien darauf auszurichten. Nach betriebswirtschaftlichen Kriterien muss das Netz
konzentriert werden, um die Stärken der Bahn ausspielen zu können. Ergänzend können EWLV-Verkehre bestellt und finanziell abgegolten werden, die den betriebswirtschaftlichen Kriterien nicht
genügen aber aus volkswirtschaftlichen Erwägungen dennoch auf der Schiene erfolgen sollen.
- Es ist alles zu unternehmen, dass durch eine allfällige Konzentrierung des EWLV-Systems der Schiene kein Verkehr verloren geht, sondern neuer gewonnen wird. Alternativen sind zum Beispiel
kostengünstige Lösungen im kombinierten Verkehr. Dabei muss es gelingen, den heute zu teuren doppelten Umlad Strasse-Schiene und Schiene-Strasse markant zu verbilligen. Der Bund ist hier mit
Impuls-Finanzierungen gefordert und muss wie beim Alpentransit garantieren, dass sich die Rahmenbedingungen – LSVA, Nacht- und Sonntagsfahrverbot, Längebegrenzung der LKW auf 18 Meter – nicht zu
Lasten der Schiene verschlechtern.
Mo
09
Jan
2012
Erste Raucher-Klage gegen die WESTbahn
Der neue private Bahnbetreiber kassiert für seine Raucherabteile die erste Klage,
will aber nicht klein beigeben und im Falle alle juristischen Instanzen durchfechten.
Von Heinz Binder - Niederösterreichische Nachrichten
Blick in das Raucherabteil in der WESTbahn Foto: Marcel Manhart
Die private WESTbahn-Gesellschaft hat nun erwartungsgemäss ihre erste Klage in Bezug auf das Tabakgesetz am Hals. Das Unternehmen hat ja in jedem Zug eigene Raucherabteile mit jeweils
16 Sitzplätzen angelegt.
Diese sind nach Ansicht des Gesundheitsministeriums illegal und verstossen gegen das Gesetz. „Wir haben vom Ministerium noch vor Jahreswechsel eine entsprechende Stellungnahme erhalten“, weiss
WESTbahn-Sprecher Manfred Mader.
Die Positionen: Das Bahnunternehmen pocht auf die rechtliche Ausnahmeregelung für Gaststätten, die auch bei Zügen anzuwenden sei. Das Ministerium hingegen meint, dass diese hier nicht anwendbar
sei. Demnach gebe es ein generelles Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Allein in der Gastronomie gebe es explizit diese Ausnahme. Fakt ist, dass es hier noch keine sicheren rechtlichen
Grundlagen gibt, da in einem derart gelagerten Fall noch kein Gerichtsurteil vorliegt.
Nach der am 29. Dezember 2011 erfolgten anonymen Anzeige wurde nun das behördliche Ermittlungsverfahren zu den Raucherabteilen gestartet. Kostenpunkt: bei der ersten Anzeige bis zu 1000 Euro
Strafe, im Wiederholungsfall bis zu 10.000 Euro.
„Wir sind bereit, bis zum Höchstgericht zu gehen“, zeigt sich Mader kämpferisch. Und das könnte Jahre dauern.
Sollte ein Gang zum Unabhängigen Verwaltungssenat der WESTbahn nicht Recht geben, könnte sie noch die obersten Gerichtshöfe anrufen. Allerdings gehen damit, wie berichtet, Risiken einher. Ab
einem ersten rechtskräftigen Urteil gegen das Unternehmen würden die Strafzahlungen fällig. Ab zwei rechtskräftigen Urteilen wäre sogar ein Konzessionsentzug der WESTbahn möglich, heißt es aus
dem Ministerium.
Wichtiges Detail am Rande: Auch rauchenden Fahrgästen drohen bei einer Anzeige saftige Strafen: bis zu 100 Euro beim ersten Mal und bis zu 1000 Euro im Wiederholungsfall.
So
08
Jan
2012
Im Vorjahr haben über 5 Millionen Personen die Nacht U-Bahn der Wiener Linien benützt
Rund 5,2 Millionen Fahrgäste verzeichneten die Wiener Linien im abgelaufenen Jahr 2011 in der Nacht-U-Bahn. Gut 45.000 Fahrgäste nützen pro Nacht das Angebot der 24-Stunden-U-Bahn, die am Wochenende sowie in Nächten vor Feiertagen durchgängig und im 15-Minuten-Intervall unterwegs ist. Das sind rund 50 Prozent mehr Fahrgäste als vor dem Start im September 2010 erwartet wurden. Seither fuhren insgesamt rund 7,1 Millionen Fahrgäste mit der Nacht-U-Bahn.
Die Wiener Nacht U-Bahn erfreut sich grosser Nachfrage Foto: Marcel Manhart
Die meisten Fahrgäste in der Nacht-U-Bahn verzeichneten die Wiener Linien 2011 mit rund 145'000 Fahrgästen in der Silvesternacht und zum Wiener Donauinselfest mit ebenfalls noch sehr beachtlichen
85'000 Fahrgästen.
U4 und U3 am stärksten frequentierte Linien im Nachtbetrieb
Die am stärksten frequentierten Linien im Nachtbetrieb sind die U4 sowie die U3 mit etwa 12.000 bzw. 11.000 Fahrgästen pro Nacht. 2012 wird die U-Bahn in insgesamt 115 Nächten durchgehend
unterwegs sein.
Die Nacht-U-Bahn erschliesst das gesamte Wiener U-Bahn-Netz mit 101 Stationen und allen fünf Linien. Die Wiener Linien setzen zur Sicherheit der Fahrgäste im Nacht-Betrieb videoüberwachte Züge
ein. Ausserdem sind im ganzen Netz Nightliner unterwegs, die auf die Einhaltung der Hausordnung achten und in enger Abstimmung mit der Polizei agieren.
Sa
07
Jan
2012
Streit unter Asylbewerbern legt Zugverkehr in Ziegelbrücke lahm
Gestern Freitag, 06. Januar 2012 sind sich Asylbewerber im Interregio 1790 zwischen Sargans und Ziegelbrücke und später auf dem Bahnhof in Ziegelbrücke in die Haare geraten. Auch das geschickte Vorgehen der Zugbegleiter konnte die Streithähne nicht beruhigen, worauf die Polizei beigezogen wurde. Der IR 1790 (Chur - Sargans - Ziegelbrücke - Zürich HB - Basel SBB) konnte fast eine Stunde lang nicht weiter fahren. Aufgrund seiner Angetrunkenheit wurde ein 18-jähriger Mann aus Somalia in Polizeigewahrsam genommen. Sein 6jähriger Neffe wurde bis zum Eintreffen der Eltern über Stunden durch die Polizei gehütet. Ein Zugbegleiter wurde am Kopf verletzt.
Ein Interregio am Gleis 6 in Ziegelbrücke (Archiv-) Foto: Marcel Manhart
Kurz vor 20.00 Uhr befanden sich zwei Iraker und drei Somalier im Interregio 1790 aus Chur in Richtung Zürich. Noch im Zug gerieten sich ein 18-jähriger Somalier und ein 21-jähriger Iraker in die Haare. In Ziegelbrücke verliessen die Asylbewerber den Zug. Zugbegleiter der SBB versuchten den Streit zu schlichten. Gerade der 18-jährige stark angetrunkene Somalier liess sich nicht beruhigen.
Die Auseinandersetzung auf Gleis 6 führte dazu, dass der Interregio nicht weiter nach Zürich und Basel fahren konnte. Erst als die Polizei Zwangsmittel gegen den Betrunkenen einsetzte, liess die Sicherheitslage eine Weiterfahrt des Zuges zu. Der stark betrunkene Somalier wurde zur Ausnüchterung in polizeilichen Gewahrsam genommen. Sein 6-jähriger Neffe wurde bis zum Eintreffen seiner Eltern aus dem Bernbiet, durch Polizisten gehütet.
Fr
06
Jan
2012
Premium Class im ÖBB Railjet: Jause wie am Schulwandertag
Zu wenig Personal - Damit das Publikum die Einsparungen nicht spürt, reissen sich die Kellner die Haxen aus und servieren die Zugbegleiter in der Premium Class.
In der Premium Class gibt es für 25 Euro Aufpreis u.a. ein fünfgängiges Snack-Menü und Freigetränke Foto: Marcel Manhart
Sage keiner, die ÖBB würde die Westbahn nicht kopieren: "Wenn Sie noch etwas brauchen, rufen Sie mich", erklärt der Zugbegleiter kurz nach Linz. Dann setzt er sich im gut gefüllten
Premium-Class-Waggon des Railjets nach Zürich auf einen leeren Platz - bis der nächste Getränkewunsch an ihn herangetragen wird. Dabei gehört Servieren definitiv nicht zu den Aufgaben eines
"Schaffners". Nicht bei der ÖBB: Dafür sind die Leute von E-Express, dem (Noch-)Caterer der ÖBB, zuständig. Wenn es sie denn gibt.
Das Service-System im Railjet ist einfach: Eine Servicekraft schiebt einen Trolley durch die Zweite Klasse. Wer mehr will, muss ins Bistro. Von dort aus wird auch in die Erste Klasse an den Platz
serviert. In der "Premium Class" dagegen wird Flugzeug-Businessclass gespielt: Für 25 Euro Aufpreis gibt es hier u.a. ein fünfgängiges Snack-Menü und Freigetränke. Dafür ist noch eine
Servicekraft abgestellt.
Verschwundene Kellner
Doch immer öfter kommt es vor, dass der Premium-Servierkörper rasch einen Drink bringt - und dann verschwindet. Wofür da der Aufpreis bezahlt wird, lässt sich dann nicht ergründen: Wenn in
Richtung Wien ab St. Pölten gar kein Servicepersonal mehr auftaucht, gibt es auch niemanden, den man fragen könnte
Mitte Dezember, im Railjet gen Zürich, lüftete dann ein Bistro-Kellner das Geheimnis der verschwundenen Kollegen: Vom eingesprungenen Zugbegleiter war er aus dem Bistro zum Zubereiten/Aufwärmen
der Premium-Gerichte in die kleine Premium-Kombüse geholt worden. Beim Servieren entschuldigte er dann immer wieder die "verschwundene" Kollegin: "Die ÖBB zahlen nur mehr zwei Leute pro
Railjet-Garnitur". Und das, obwohl allen klar sei, "dass das System dann nicht funktioniert".
Mission Impossible
Denn während er für Bistro und First Class zuständig sei, solle der Kollege nun gleichzeitig mit dem Snack-Wagerl alle Economy-Waggons betreuen - und die Premium-Class verhätscheln. Die liegt
jedoch am anderen Zugsende. "Schon wenn der Zug nur halb voll ist, geht das nicht. Heute (auch im Online-Fahrplan stand "starker Reisetag"; Anm.) ist es unmöglich. Alle beschweren sich - zu
Recht." Nicht nur im Luxuswagen: Auch die Holzklasse bleibe unterversorgt. Flucht ins Bistro? Sinnlos: "Ich muss ja in der Premium aushelfen - da steht im Bistro alles."
Abhilfe sei keine in Sicht: "Uns hört keiner zu. Vielleicht helfen ja Fahrgast-Beschwerden." Freilich: Auf Anfrage von derStandard.at betont die ÖBB-Kommunikationsstelle, dass es die
geschilderten - von mehreren Mitarbeitern als Regelzustand beschriebenen - Zustände gar nicht gebe: "Seit Fahrplanwechsel kann es bei nicht stark ausgelasteten Railjet-Doppelgarnituren (nur an
nicht starken Reisetagen) dazu kommen, dass in der hinteren Garnitur nur zwei Mitarbeiter im Einsatz sind. In den anderen Garnituren sind drei Mitarbeiter und ein Zugbegleiter im Einsatz,
zwischen Wien und St. Pölten sogar mehrere Personen", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme.
Do
05
Jan
2012
Neuer Tramtunnel zum Grazer Bahnhof ab November 2012 offen
In Graz ist in knapp elf Monaten die Strassenbahn-Unterführung unter dem Gürtel fertig. Anschliessend folgt der Neubau der Bahnbrücke in der Eggenberger Strasse.
Einfahrt zum neuen Tramtunnel: Jetzt folgen die Arbeiten im Inneren des Tunnels und am Platz selbst Foto: Marcel Manhart
Zug um Zug, wie es sich eben für eine Gleisbaustelle gehört, gehen die Arbeiten an der Errichtung der Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof planmäßig voran. Ende November 2012 wird der neue Tramtunnel von der Annenstraße unter dem Gürtel und dem Europaplatz zur Eggenberger Straße den Betrieb aufnehmen. Unterirdisch macht die Straßenbahn dann wieder die Schleife zum Bahnhof.
Das Riesenloch vor dem Bahnhof hat sich mittlerweile wieder geschlossen. Nur einige "Fenster" geben den Blick in den Tunnel frei. Jetzt folgen der Innenausbau der Röhre sowie die Neugestaltung
des Platzes darüber. Und schließlich beginnen mit Anfang Februar die Bauarbeiten für die kreisförmige Überdachung vor dem Bahnhofsgebäude. Dafür müssen die Haltestellen der innerstädtischen
Buslinien weiter nach Norden verlegt werden. Ende November ist der Grazer Part des Nahverkehrsknotens, die Unterführung mit einem Kostenvolumen von rund 90 Millionen Euro, fertig.
Eigentlich erst richtig los geht es dann allerdings mit dem auch schon länger laufenden ÖBB-Projekt Hauptbahnhof 2020. Denn unmittelbar nach der Tunnelfreigabe beginnt die Errichtung des neuen
Bahnbrücken-Tragwerks in der Eggenberger Straße. Die Bauarbeiten werden dort etwa zehn Monate bis Oktober 2013 dauern. Weitere Arbeiten der ÖBB im Bereich der Bahnsteige mit einem neuen
Personentunnel im nördlichen Bereich von der Waagner-Biro-Straße her und einer neuen Überdachung der Bahnsteige sollen dann 2015 abgeschlossen sein. Laut ÖBB-Projektleitung müssen lediglich Teile
der Bahnsteige zeitweise gesperrt werden.
Di
03
Jan
2012
Jubiläumslokomotive Ge 4/4 1 der Appenzeller Bahnen enthüllt
Während zwei Jahren wird die Lokomotive Ge 4/4 1 der Appenzeller Bahnen das Logo des Jubiläums 500 Jahre in der Eidgenossenschaft 1513 – 2013 tragen.
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden und die Standeskommission von Appenzell Innerrhoden weihten zusammen mit AB-Direktor ad interim Erwin Rusithauser heute am Bahnhof in Urnäsch
die Jubiläums-Lok ein. Die neu beschriftete Lokomotive, mit dem Jubiläumslogo "AR-AI 500" und dem Schriftzug «Wir FAIARN» soll gemäss dem Ausserrhoder Landammann Hans Diem das Jubiläum bekannt
machen.
Am 17. Dezember 2013 jährt sich zum 500. Mal der Tag, an dem das damals noch ungeteilte Land Appenzell als dreizehnter Stand in die Alte Eidgenossenschaft aufgenommen wurde. Dieses Jubiläum
feiern die beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden nun gemeinsam. Dazu sind von offizieller Seite für das Jahr 2013 Gedenkfeierlichkeiten, ein Geschichtsprojekt, ein
Musiktheater und ein Kulturprojekt vorgesehen.
Die Jubiläumslok nach der Enthüllung am Bahnhof Urnäsch Foto: Marcel Manhart
Die Entstehung des Kantons Appenzell und der beiden Halbkantone
Vom 12. bis ins 14. Jahrhundert standen weite Teile des Appenzellerlands unter der Herrschaft des Klosters St.Gallen. Das Verhältnis war konfliktbeladen. Die Bevölkerung wehrte sich gegen die
klösterliche Obrigkeit. Es kam auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen. 1429 ging die Herrschaft der Äbte zwar zu Ende, Abgaben ans Kloster mussten aber noch bis 1566 geleistet werden. Obwohl
die Appenzeller den Eidgenossen Truppen zur Verfügung stellten, war die Aufnahme in den Bund eine zähe Angelegenheit. Im vierten Anlauf, am 17. Dezember 1513, klappte es. Appenzell wurde als 13.
Mitglied in den Bund der Eidgenossen aufgenommen. Zuvor wurden in den Jahren 1501, 1510 und 1512 drei Gesuche abgelehnt.
Die Reformation und die Kritik an der katholischen Kirche führten zwischen 1522 und 1531 auch in den beiden noch zusammen gehörenden Landesteilen zu Konflikten. Nachdem die Landsgemeinde 1525
beschlossen hatte, dass jede Pfarrei sich für einen Glauben entscheiden könne, schlossen sich die Äusseren Rhoden der neuen Lehre an. Die Bevölkerung der Inneren Rhoden blieb beim katholischen
Glauben. Spannungen und Zwistigkeiten waren die Folge. Nach erfolglosen Vermittlungsversuchen stimmten Ausserrhoden und Innerrhoden dann an separaten Landsgemeinden der friedlichen Trennung in
zwei Halbkantone zu. Im Landteilungsbrief vom 8. September 1597 wurde die Trennung in die Halbkantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden besiegelt.
Appenzeller Bahnen offizieller Transportpartner
Die Appenzeller Bahnen sind der offizielle Transportpartner des Jubiläums 500 Jahre in der Eidgenossenschaft 1513 – 2013. Die AB Ge 4/4 1 ist in der Schweiz die erste Lokomotive, die mit einem
besonders ökologischen Verfahren (frei von PVC, Chlor, Weichmacher und Schwermetallen) beschriftet wurde.
Die Geschichte der Appenzeller Bahnen
Im Rahmen einer Fusion der appenzellischen Bahnen nämlich der Trogenerbahn, der Rorschach-Heiden-Bergbahn, der Bergbahn Rheineck-Walzenhausen und der ehemaligen Appenzeller Bahnen entstanden im
Sommer 2006 die neuen Appenzeller Bahnen. Das erst junge Unternehmen sieht auf eine bewegte Vergangenheit zurück.
1875 Eröffnung Rorschach-Heiden-Bergbahn (RHB)
1875 Eröffnung Linie Winkeln-Herisau-Urnäsch (Appenzellerbahn)
1886 Urnäsch-Appenzell (Appenzellerbahn)
1889 St.Gallen-Teufen-Gais (Gaiserbahn)
1896 Rheineck-Walzenhausen-Bergbahn (RhW)
1903 St.Gallen-Speicher-Trogen (TB)
1904 Gais-Appenzell (SGA)
1911 Linie Gais-Stoss-Altstätten (AG)
1912 Eröffnung Appenzell-Wasserauen (Säntisbahn)
1913 Eröffnung Gossau-Herisau (Appenzellerbahn),
gleichzeitige Einstellung Strecke Winkeln-Herisau
1930 Elektrifizierung Linie Rorschach-Heiden
1931 Elektrifizierung Linie Appenzell-St.Gallen
1933 Elektrifizierung Linie Appenzell-Gossau
1958 Elektrifizierung Linie Rheineck-Walzenhausen
1966-1988 Entfernung der Zahnstangenabschnitte (Ausnahme Ruckhalde)
1947 Fusion Appenzellerbahn + Säntisbahn zur Appenzellerbahn
1948 Fusion SGA und AG zur SGA
1988 Fusion der SGA und Appenzellerbahn zu der Aktiengesellschaft APPENZELLER BAHNEN
2006 Fusion AB, RHB, RhW und TB zu den heutigen Appenzeller Bahnen AG
Enthüllung der Jubiläumslokomotive in Urnäsch
Die Enthüllung dieser neu beschrifteten Lok war aber auch Anlass, dass sich heute die Ausserrhoder Regierung und die Innerrhoder Standeskommission auf dem Bahnhofareal von Urnäsch ein gutes neues
Jahr und beste Gesundheit wünschen konnten, denn versammelt war viel Prominenz aus den beiden Kantonen.
Franz Breitenmoser, Gesamtprojektleiter des Jubiläums «AR-AI 500», lenkte schliesslich den Fokus auf den eigentlichen Grund der Zusammenkunft, dass 2013 die beiden Appenzeller Kantone mit
verschiedenen Feierlichkeiten und Projekten dem vor 500 Jahren stattgefundenen Beitritt als 13. Stand zur Alten Eidgenossenschaft gedenken. Die anlässlich des Jubiläums geplanten Projekte sind
gemäss Breitenmoser auf guten Wegen. Für das Festspiel auf dem Landsgemeindeplatz von Hundwil hätten gut 200 Mitwirkende gefunden werden können, allerdings deutlich mehr Frauen als Männer. Von
den 211 Personen, die am grossen Festspiel mitmachen, sind 160 Frauen.
Sa
31
Dez
2011
Die besten Wünsche zum Jahreswechsel und viel Glück im 2012
Habt Ihr manchmal auch das Gefühl, dass heutzutage die Stunde keine 60 Minuten mehr hat? Mir jedenfalls geht es so und die Zeit vergeht unheimlich schnell. Schon wieder ist ein Jahr vorbei und deshalb möchte ich heute nochmals die Gelegenheit nutzen Euch allen recht herzlich zu danken!
Ein herzliches "Dankeschön" an alle Besucher und Leser von "info24 / Blog24" sowie an alle meine Freunde und Bekannten für die gute Zusammenarbeit, die Informationen, Hinweise und konstruktiven Kommentare und natürlich auch für die Fotos, die ich im verlaufe des Jahres von Euch erhalten habe.
Euch allen wünsche ich einen tollen Silvester 2011 sowie gute Gesundheit, einen guten Rutsch in's neue Jahr und alles Gute sowie viel Glück und Erfolg im 2012!
Fr
30
Dez
2011
S-Bahn FL.A.CH als Schlüsselinvestition für Liechtenstein
Welcher Wert dem öffentlichen Verkehr beigemessen wird, zeigt sich in nächster Zeit an einem Beispiel im Fürstentum Liechtenstein. Dort könnte die S-Bahn FL.A.CH mit einem relativ bescheidenen Streckenausbau die ÖV-Systeme Vorarlbergs und der Ostschweiz zu einem durchgängigen überregionalen Angebot verknüpfen.
Doch obwohl damit der drohende Verkehrskollaps durch den stark zunehmenden grenzüberschreitenden Pendler-Autoverkehr verhindert werden kann, ist in einem Land ohne Bahnkultur die Zustimmung für das Projekt noch nicht gesichert.
LITRA Artikelserie «Wert und Preis des öffentlichen Verkehrs» (4/4)
ÖBB S-Bahn Zug bei der Haltestelle Schaanwald Foto: Marcel Manhart
Die Eisenbahn hat zwar im Fürstentum Liechtenstein eine lange Tradition, aber bislang keine grosse Bedeutung. Schon 1872 wurde die Strecke Feldkirch–Schaan–Buchs durch die Vorarlbergbahn
eröffnet. Als Besonderheit wird sie bis heute ausschliesslich von den ÖBB betrieben. Von den 18.5 km verlaufen gerade mal 9 km über fürstliches Territorium. Und davon hatte Liechtensteins
Bevölkerung bis anhin herzlich wenig: Sie diente nämlich primär dem Fern- und Güterverkehr im Transit. Grosses Handicap ist ihre Einspurigkeit, die bislang keinen modernen, dichten
Regionalverkehr zuliess. Seit 2000 gibt es zwar den «Liechtenstein Takt», der sich aber auf acht Zugpaare zu den Haupt-Pendlerzeiten beschränkt. Die ÖBB setzen dafür zwar modernstes Rollmaterial
ein. Doch das stiefmütterliche Dasein dieser Linie kommt optisch immer noch sehr deutlich zum Ausdruck: Die beiden Bahnhöfe Schaan-Vaduz und Nendeln sowie der Haltepunkt Schaanwald scheinen in
der «k.u.k.-Zeit» stillgestanden zu sein.
Strassenstaus rufen kaum genutzte Bahn in Erinnerung
Liechtenstein hat sich in den vergangenen Jahrzehnten aus einem dörflichen Lebensraum weitgehend zu einer Agglomeration mit teilweise (klein-) städtischen Strukturen entwickelt. Dieser Trend wird
sich künftig noch akzentuieren. Seit 1970 hat die Zahl der Einwohner um zwei Drittel auf 36'149 zugenommen, der Arbeitsplätze um das Dreifache auf 34'334 und der grenzüberschreitenden Pendler um
mehr als das Sechsfache auf 16'704. Bis in wenigen Jahren wird es in Liechtenstein gar mehr Arbeitsplätze als Einwohner geben; als Folge wird der Pendlerstrom weiter kräftig ansteigen. Die
negativen Auswirkungen sind mit täglichen Staus schon seit Jahren spürbar. Die Liechtenstein Bus Anstalt bietet zwar ein flächendeckendes Netz von über einem Dutzend Buslinien an; nur bleiben
eben die Busse auch im Verkehr stecken. Im Jahr 2003 wurde ein umfassendes Konzepts zu einem «Neuen strassenunabhängigen Verkehrmittel» erstellt. Eine Umsetzung war jedoch aufgrund der extrem
hohen Kosten, der mangelnden Siedlungsverträglichkeit und der Inkompatibilität mit vorhandenen Verkehrsmitteln nicht realistisch.
Unter diesen Voraussetzungen war es nahe liegend, sich der nur ungenügend für liechtensteinische Bedürfnisse genutzten Bahnlinie zu erinnern – zumal in deren nächstem Umfeld rund drei Viertel der
Arbeitsplätze von Grenzgängern liegen. Dazu kommt, dass mit den S-Bahnen St.Gallen und Vorarlberg rund ums Land moderne, leistungsfähige Bahnsysteme am Entstehen sind. Ein wichtiger Grundstein
dazu wurde im neuen Eisenbahngesetz gesetzt, wo festgelegt wurde, dass auf liechtensteinischem Territorium der Personennahverkehr künftig Vorrang vor dem Fern- und Güterverkehr hat. Eine wohl
weltweit einmalige Priorisierung! Nach einer Machbarkeitsstudie im Jahr 2007 wurde die Errichtung der grenzüberschreitenden S-Bahn FL.A.CH 2008 in einer Absichtserklärung zwischen dem Fürstentum
Liechtenstein, dem Land Vorarlberg und dem Kanton St. Gallen definiert. Anfangs Januar 2009 konnte ein Planungsvertrag zwischen dem Fürstentum Liechtenstein, der Republik Österreich und der
ÖBB-Infrastruktur Bau AG abgeschlossen werden.
Die Planungsarbeiten können im Dezember 2011 abgeschlossen werden; nach den Behördenverfahren, insbesondere einer Umweltverträglichkeitsprüfung, sollte das Projekt innert Jahresfrist
entscheidungsreif sein. Im Optimalfall wäre anfangs 2013 Baubeginn und Ende 2015 Inbetriebnahme.
Rasche Verwirklichung – grosse Wirkung
Dieser Zeitpunkt ist mindestens mal im Mobilitätskonzept «Mobiles Liechtenstein 2015». gesetzt. Darin wird der Bahn die Rolle als neues regionales Rückgrat des öffentlichen Verkehrs
zugedacht.
Das Projekt S-Bahn FL.A.CH beinhaltet als erstes die Errichtung eines halbstündlichen Taktverkehrs mit schlanken Anschlüssen in Feldkirch und Buchs und später weiterführende Direktverbindungen in
die Region. Hierzu sollen die Haltestellen zwischen Feldkirch und Buchs modernisiert und ein Doppelspurabschnitt zwischen Tisis und Nendeln für Zugskreuzungen errichtet werden.
Das Konzept beruht auf einem kombinierten Bahn/Bus-Angebot: Die Bahn als Mittelverteiler und der Bus als Feinverteiler. Integraler Bestandteil ist deshalb die optimale Verknüpfung mit dem
Linienbus, aber auch die Erschliessung der Haltestellen für Fussgänger und Velofahrer, sowie die Verankerung in den Ortsplanungen.
Das grosse Plus des Projektes ist seine realistische und rasch umsetzbare Verwirklichung: Es muss nur die bestehende Strecke ertüchtigt werden und kein Neubau erfolgen, was eine Inbetriebnahme
bis 2015 ermöglichen sollte.
Do
29
Dez
2011
ÖBB Fahrplan 2012: Schneller, weiter, öfter
Mit dem Railjet, dem Premiumzug der ÖBB, verbindet die Österreichische Bundesbahn nicht nur Wien mit Salzburg im Stundentakt, sondern bedient mit ihm auch die Qualitätsschiene im internationalen Bahnverkehr nach Ungarn, Deutschland oder in die Schweiz. Zusätzlich bietet die Bundesbahn auf der Weststrecke von Wien nach Salzburg im Stundentakt den ÖBB InterCity.
Insgesamt profitieren die Kundinnen und Kunden bei somit im Vergleich zum Mitbewerber von dreimal so vielen Verbindungen Wien - Salzburg - Wien. Und nach Linz sind es mit dem ICE, der von Wien über Linz weiter nach Passau / Frankfurt fährt noch mehr Verbindungen! Die ÖBB bietet auch ein optimales Fahrplanangebot nach Graz, Klagenfurt, Villach, Wr. Neustadt und vielen weiteren Destinationen. Der Fahrplan im Nah- und Fernverkehr ist optimal vertaktet und bietet den Reisenden gute Anschlussmöglichkeiten.
Ein ÖBB-Railjet von Zürich nach Wien unterwegs bei Sargans Foto: Marcel Manhart
Ob direkt am Bahnhof, von zu Hause oder aber auch direkt im Fernverkehrszug:
Der Ticketkauf bei den ÖBB ist so gut wie überall möglich und absolut flexibel
Die ÖBB bieten ihren Kundinnen und Kunden viele Möglichkeiten und Wege eine Fahrkarte zu erwerben: Einerseits mit persönlicher Beratung an 181 Personenkassen, aber auch über das CallCenter unter
05-1717 und bei den Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter in den ÖBB-Fernverkehrszügen oder rund um die Uhr bei rund 1.100 Fahrkartenautomaten sowie per Online- und Handyticketing.
Alt bewährte, aber auch neue Services
Mit dem Einbau von WLAN im Railjet und dem Umbau aller Railjet Bistros in Restaurants steigt das Qualitätsniveau für die ÖBB-Kundinnen und Kunden merklich. In den Railjets und weiteren ausgewählten Fernverkehrszügen bietet die ÖBB den KundInnen warmes Essen und in der First sowie Premium Class gibt es das bewährte Am-Platz-Service.
In allen ÖBB InterCity-Zügen gibt es die Möglichkeit zur Fahrradmitnahme, es gibt Damen-, Kleinkind- und Stillabteile, Abteil- oder Grossraumwagen und eine Business Class sowie die 1. Klasse. Im
ÖBB Railjet steht einen Ruhebereich, ein Kinderkino, ein elektronisches Fahrgastinformationssystem, eine First und Business Class, getrennte WC's für Frauen und Männer und vieles mehr zur
Verfügung. Mit internationalen Spitzenwerten punkten die ÖBB bei der Pünktlichkeit. Im ersten Halbjahr des Jahres 2011 waren im ÖBB-Fernverkehr 86,1 % der Züge pünktlich unterwegs, im Nahverkehr
97 % und bei der Wiener S-Bahn gar 98,4 %.
Österreichisch und erfahren - die ÖBB sind die Eisenbahn der Österreicher/Innen
Die ÖBB sind die Bahn der ÖsterreicherInnen und die Bahn für Österreich. Seit rund 175 Jahren sind die ÖBB das Synonym für Eisenbahn in Österreich. Das bedeutet enorme Erfahrung, grosses Wissen
und Sicherheit für die Kundinnen und Kunden. Die ÖBB haben erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich für die Reisenden und für das Unternehmen im Einsatz sind.
Deshalb bezeichnet sich die Österreichische Bundesbahn selbst als "Die Profis im Eisenbahnverkehr, sowohl regional, national als auch international." Weiter heisst es in der ÖBB-Medienmitteilung:
"Diese Erfahrung bringt Sicherheit und Qualität und im Wettbewerb werden wir damit überzeugen!"
Mi
28
Dez
2011
Sicherheit bei Güterzügen: Das Schweizer Bundesamt für Verkehr will Verlader stärker in die Pflicht nehmen
Die meisten schwerwiegenden Mängel, welche die sichere Fahrt von Güterzügen gefährden, sind auf Fehler beim Verladen zurückzuführen. Dies haben die Betriebskontrollen gezeigt, welche das Bundesamt für Verkehr (BAV) im Jahr 2011 durchgeführt hat. Im kommenden Jahr will das BAV deshalb diejenigen Stellen stärker in die Pflicht nehmen, welche in Terminals, auf Güterbahnhöfen sowie bei Anschlussgleisen für den Verlad verantwortlich sind.
BAV will Verlader stärker in die Pflicht nehmen Foto: Marcel Manhart
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat im Jahr 2011 insgesamt 247 Güterzüge von neun verschiedenen Bahnunternehmen mit total 4554 Wagen kontrolliert. Das ist die höchste jemals in einem Jahr
geprüfte Zahl von Güterzügen. Das BAV entdeckte bei seinen Kontrollen verschiedene gravierende Mängel, welche auf Manipulationsfehler beim Verlad der Waren in Terminals, auf Güterbahnhöfen oder
auf Anschlussgleisen zurückzuführen sind. Das BAV stiess unter anderem auf Kesselwagen, bei denen Deckel nicht geschlossen oder auf Containertragwagen, bei denen bewegliche Teile nicht richtig
fixiert waren. Diese Teile können während der Fahrt ausklappen und grosse Schäden verursachen. Insgesamt war bei der Zahl entdeckter Fehler gegenüber den Vorjahren keine Verbesserung
erkennbar.
Weil derartige Manipulationsfehler die Sicherheit des Bahnverkehrs gefährden und zu schweren Unfällen führen können, will das BAV die Verlader im kommenden Jahr stärker in die Pflicht nehmen. Da
die entdeckten schweren Fehler sowohl im nationalen wie auch im internationalen Verkehr zu verzeichnen waren, ist ein breiter Ansatz nötig. Das BAV hat sich mit dem Verband der verladenden
Wirtschaft (VAP) darauf geeinigt, die Schweizer Verlader durch Information und Ausbildung verstärkt zu sensibilisieren.
Zudem will das BAV die Verlader zu verstärktem Einsatz für die Sicherheit anhalten. Da sich viele betroffene Verlader im Ausland befinden, will das Amt gleichzeitig auch die Zusammenarbeit mit den ausländischen Aufsichtsbehörden und internationalen Verladerorganisationen intensivieren und die Problematik in internationalen Gremien thematisieren. Das BAV will im kommenden Jahr eine unverändert hohe Anzahl Betriebskontrollen bei Güterzügen durchführen.
Di
27
Dez
2011
ÖBB oder WESTbahn? - Ein Vergleich aus Sicht der Fahrgäste
Der Start der Züge des neuen Anbieters WESTbahn hat grosses Interesse hervorgerufen. Wann fährt man mit der WESTbahn besser, wann mit den ÖBB? – Hier ein Vergleich, zusammengestellt vom Salzburger Verkehrsgeographen Karl Regner.
Sowohl die WESTbahn als auch die ÖBB haben ihre Vorteile Foto: Marcel Manhart
Wann fährt man mit den ÖBB besser?
• Am Abend, weil die WESTbahn-Züge nicht so lange fahren. Letzter WESTbahn-Zug von Salzburg nach Wien um 19.26 Uhr (bei den ÖBB um 22.01 Uhr).
• Wenn man von Salzburg nach Wien-Innenstadt will, ist man mit dem Railjet schneller und hat stündlich eine Verbindung.
• Wenn man von der Westbahnstrecke auf eine andere Bahnlinie umsteigt, etwa nach Passau oder ins Salzkammergut (mit Vorteilskarte billiger, Anschluss besser) oder wenn man zum Flughafen Wien oder
nach Budapest weiterfährt.
• In Vöcklabruck und St. Valentin hält die WESTbahn nicht.
• Für Kleingruppen sind die ÖBB durch den Mengenrabatt „Minimax“ etwas billiger als die WESTbahn mit ihrer Kilometerbank. Mit Einfach-Raus-Ticket (mit REX-Zügen nach Attnang, Wels und Linz,
Gmunden, Schärding usw.) sind sie viel billiger.
• Bei Sonderaktionen wie für junge Menschen in den Sommerferien, für Senioren und Seniorinnen, mit der 9-Euro-Karte und 19-Euro-Karte (nur in schwach besetzten Zügen bei Zugbindung und
Vorausbuchung).
• Wer eine Vorteilskarte hat, kommt mit den ÖBB billiger nach Wien, wenn man beim Automaten zwei Karten gestückelt kauft: Salzburg – Untertullnerbach plus Untertullnerbach – Wien.
• Für einen Hund zahlt man bei den ÖBB weniger.
Wann fährt man mit der WESTbahn besser?
• Wenn man keine ÖBB-Vorteilskarte besitzt.
• Wenn man sich mit Kassaschlange und Automat nicht abgeben will.
• Wenn man WLAN immer verfügbar haben will.
• Wenn Damen nicht auf eine Toilette wollen, die auch Männer benützen.
• Wenn man bei jedem Sitz eine Steckdose haben will.
• Wenn man rauchen will.
• Wenn man von Freilassing oder Taxham ohne Umsteigen Richtung Wien fahren will.
• Wenn Kinder bis 15 Jahre allein reisen (sind in der WESTbahn besser im Blick des Personals und fahren ab dem 2. Kind billiger, das 1. Kind oder ein Erwachsener zahlen voll, die anderen Kinder
von 6 bis 15 Jahren zahlen 1 Euro).
• Wer auf der Strecke nach Wien oft allein fährt, ist mit der übertragbaren WESTbahn-Kilometerbank besser dran.
• Wenn man um 9 Uhr einen Termin in Wien hat (Salzburg ab 5.26 Uhr, Wien an 8.26 Uhr).
• Wenn Kinder mitfahren und man keine Vorteilskarte Familie hat.
• Leichteres Einsteigen für Alleinreisende im Rollstuhl (Ausnahmen: Attnang, Wels und Freilassing haben noch niedrige Bahnsteige).
• Kaffee und Gebäck gibt es um je 1 Euro.
• Bei Sonderaktionen (falls es sie weiterhin gibt).
Mo
26
Dez
2011
Sicherheitsziele für Gefahrguttransporte auf der Schiene erreicht
Mit verschiedenen Massnahmen wurde in den letzten Jahren das Risiko gesenkt, dass bei einem Unfall mit gefährlichen Gütern auf der Schiene Menschen gefährdet werden. Insbesondere werden seit Ende 2010 für sämtliche Chlor-Importe verbesserte Kesselwagen eingesetzt. Damit ist auch die «Gemeinsame Erklärung» von Bund, Industrie und SBB aus dem Jahre 2002 umgesetzt. Neu wird die Entwicklung von Gefahrguttransporten laufend erhoben, um das hohe Sicherheitsniveau garantieren zu können.
Gefahrenguttransporte sind am Sichersten auf der Schiene Foto: Marcel Manhart
Das Bundesamt für Verkehr BAV hat gemeinsam mit den Bahnen die Risiken für Personen bei Unfällen mit Gefahrguttransporten auf der Schiene erhoben. Der Bericht 2011 weist aus, dass es keine
Abschnitte auf dem Schweizer Schienennetz mit zu hohen Risiken gibt.
Im mittleren Bereich mit knapp vertretbaren Risiken befinden sich heute 68 km. Dies ist eine Verbesserung gegenüber dem Bericht 2006, als dieser Wert bei 579 km lag. Die betroffenen
Streckenabschnitte liegen im Umfeld der Bahnhöfe von Genf, Lausanne, Altstetten ZH und Olten. Rund 3200 km oder 98 Prozent des untersuchten Normalspurnetzes sind im Bereich vertretbarer
Risiken.
Erreicht werden konnten die Fortschritte gegenüber 2006 einerseits durch Massnahmen an der Bahninfrastruktur wie zum Beispiel dem Ersatz und der sicherheitstechnischen Aufrüstung der Zugsicherung
und Zugkontrolleinrichtungen, andererseits wurden beim Rollmaterial Verbesserungen umgesetzt. So wird etwa dank technischer Neuerungen an Kesselwagen für Chlortransporte, wie zum Beispiel
verstärkten Tankumhüllungen, das Risiko verringert, dass bei Unfällen Gas austreten kann.
Seit Ende 2010 werden in der Schweiz für den Import nur noch verbesserte Kesselwagen eingesetzt, fünf Jahre früher als mit der Regelung für die internationalen Eisenbahnbeförderung gefährlicher
Güter (RID) gefordert. Dies ist eine Folge der «Gemeinsamen Erklärung», die das UVEK unter Federführung des Bundesamtes für Umwelt BAFU und des BAV gemeinsam mit der Chemischen Industrie und der
SBB im Jahr 2002 unterzeichnet hatte. Das BAFU war mit der Überwachung der Umsetzung beauftragt. Das Ziel der «Gemeinsamen Erklärung» ist damit erreicht.
In Zukunft sollen mit einer laufenden Überwachung durch die SBB und BLS die Transportmengen an gefährlichen Gütern sowie deren Transportrouten jährlich erhoben werden. Die Bahnen erfassen die
Transportmengen an ausgewählten Punkten. Das BAV wird die Risikoeinschätzung regelmässig aktualisieren. Überdies setzt sich die Schweiz in internationalen Gremien für die flächendeckende
Einführung von Entgleisungs- und Heissläuferdetektoren ein. Aufgrund positiver Praxisergebnisse bei der SBB und der BLS kann sich die Schweiz aktiv und fundiert in die Diskussion einbringen.
So
25
Dez
2011
Neues Fahrplanheft zum Fahrplanwechsel im Berchtesgadener Land
Am 11. Dezember 2011 war bekanntlich europaweiter Fahrplanwechsel bei Bahnen und Bussen. Aus diesem Anlass hat der Landkreis Berchtesgaden das "Landkreis-Fahrplanheft" mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren herausgegeben. Einige Verbesserungen weist der Fahrplan der Berchtesgadener Land Bahn (BLB) auf. Und auch die neue WESTbahn bietet täglich umsteigefreie Zugverbindungen zwischen Freilassing und Wien an.
Fahrplanverbesserungen bei der Berchtesgadener Land Bahn Foto: Marcel Manhart
Der Berufsverkehr wird laut Pressemeldung des Landratsamtes von der BLB und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) morgens umsteigefrei von Bad Reichenhall (ab 06.05 Uhr; montags von
Berchtesgaden ab 05.36 Uhr) bis nach Salzburg Hbf (an 06.35 Uhr) bedient. Der BLB-Zug mit Abfahrt um 8.47 Uhr von Freilassing nach Berchtesgaden wird durch verkürzte Aufenthalte in Bad
Reichenhall und Hallthurm um insgesamt 16 Minuten beschleunigt.
Die Abendverbindungen von Salzburg nach Berchtesgaden werden nochmals von BLB und ÖBB verbessert. Die Aufenthaltszeit am Bahnhof Freilassing bis zur Weiterfahrt um 20.47 Uhr nach Berchtesgaden
wird um 11 Minuten verkürzt. Neu werden zwei durchgehende Züge von Salzburg Hbf (Abfahrt 22.33 Uhr täglich und Abfahrt 23.25 Uhr an Wochenenden und diversen Feiertagen) nach Berchtesgaden (an
23.32 Uhr bzw. 0.24 Uhr) eingesetzt.
Neue Abfahrten stellen von Salzburg Mülln/Aiglhof/Taxham Anschlüsse zu den BLB-Abfahrten in Freilassing um 21.37 Uhr (mit Umstieg) und 22.47 Uhr (umsteigefrei) mit Weiterfahrt jeweils nach
Berchtesgaden her. An Silvester 2011 wird in Freilassing die BLB-Abfahrt um 23.40 Uhr nach Berchtesgaden auf den Neujahrstag um 1.20 Uhr verschoben. In Kooperation mit den ÖBB startet diese
Zugverbindung bereits in Salzburg Hbf um 1.00 Uhr und endet in Berchtesgaden um 2.05 Uhr.
Landrat Grabner: „Ich bin sehr froh, dass nun weitere umsteigefreie Zugverbindungen zwischen Salzburg und dem südlichen Landkreisgebiet verwirklicht werden konnten.“
Ganz neu trat am 11. Dezember das österreichische Eisenbahnunternehmen „Westbahn“ mit täglich 10 umsteigefreien Zugverbindungen Freilassing-Wien und Wien-Freilassing in den Wettbewerb auf der
Schiene ein. Fahrkarten sind ohne Aufpreis in den Zügen der Westbahn erhältlich.
Das Landkreis-Fahrplanheft ist unter anderem im Landratsamt, bei den kreisangehörigen Gemeinde- und Stadtverwaltungen, in den Touristinformationen, an den Bahnhöfen Bad Reichenhall,
Berchtesgaden, Freilassing und Laufen sowie in den Linienbussen erhältlich.
Es enthält alle Fahrpläne des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis BGL für die Bahn- und Buslinien, die Königsseeschifffahrt und diverse Bergbahnen. Außerdem gibt es Hinweise zu
Fahrplan- und Tarifauskunftsstellen, Verhaltensregeln für Fahrgäste, Tarifinformationen und zum sicheren Schulweg mit dem Bus. Diverse Liniennetzpläne bieten einen Überblick über den
Streckenverlauf der Bahn- und Buslinien.
Sa
24
Dez
2011
Vincenza Trivigno in Zug zur neuen Generalsekretaerin ernannt
Der Zuger Regierungsrat hat Vincenza Trivigno zur neuen Generalsekretärin der Gesundheitsdirektion ernannt. Am 01. Mai 2012 tritt sie die Nachfolge von Urszula Brack an.
Vincenza Trivigno im Büro von Stadler Rail Foto: Marcel Manhart
Die 41-Jährige Vincenza Trivigno übernimmt die Stelle von Urszula Brack, die die Gesundheits-direktion Anfang Oktober 2011 verlassen hat, wie der Kanton Zug mitteilte.
Trivigno ist seit 2007 Mitglied der Konzernleitung von Stadler Rail und verantwortlich für PR und Kommunikation, die strategische Managemententwicklung und das Büro von Verwaltungsrat,
Konzernleitung und Division Schweiz.
Davor arbeitete sie fünf Jahre als Stellvertreterin des Vizedirektors des Bundesamts für Konjunkturfragen (heute seco), als Referentin von Bundesrat Pascal Couchepin sowie in verschiedenen
Positionen bei Syngenta und Interpharma.
Vincenza Trivigno wohnt in Winterthur und tritt ihre Stelle am 01. Mai 2012 an.
Fr
23
Dez
2011
SBB bietet über Weihnachtstage 70 000 zusätzliche Sitzplätze
Die SBB hat sich auf den Ansturm von Reisenden über die Festtage vorbereitet: Über Weihnachten und Neujahr verstärkt sie Regelzüge und setzt insgesamt 70 Zusatzzüge ein, welche die Reisenden schnell und bequem ins Bündnerland und ins Wallis fahren. Gesamthaft bietet die SBB damit über 70 000 zusätzliche Sitzplätze an.
Zusätzlich zu den Extrazügen werden auch Regelzüge verstärkt Foto: Marcel Manhart
Die SBB rechnet auch dieses Jahr über die Weihnachtsfeiertage mit einem Grossandrang auf die Wintersportorte. Sie erweitert deshalb ihr Angebot auf der Schiene, um die Reisenden bequem an ihren Ausflugsort zu bringen: Vom 16. Dezember 2011 bis 08. Januar 2012 verstärkt die SBB diverse Regelzüge und setzt insgesamt 70 Zusatzzüge ein. Davon fahren 21 Züge ab Bern nach Visp/Brig ins Wallis, 49 Züge verkehren zusätzlich zwischen Zürich und Chur.
Die Extrazüge fahren wenige Minuten vor den regulären Verbindungen ab. Im Bündnerland und Wallis bestehen damit optimale Anschlüsse an die regionalen Verkehrsmittel wie die Rhätische Bahn, Matterhorn Gotthard Bahn sowie Postauto- und Busverbindungen. In allen Zügen ist eine Minibar an Bord, damit sich die Fahrgäste am Platz verpflegen können.
Alle Informationen zu den Extrazügen sind im Internet unter
www.sbb.ch/festtagsverkehr oder www.sbb.ch/fahrplan abrufbar.
Do
22
Dez
2011
500‘000 Personen in der Schwarzfahrer-Datenbank der SBB
Eine halbe Million ÖV-Nutzer sind in der Datenbank der SBB registriert, weil sie ohne Billett erwischt worden sind. Dazu gehören auch jene rund 8000, die alleine seit dem Fahrplanwechsel hinzugekommen sind. Registriert werden zudem alle, die zwar ein gültiges Billett besitzen, es aber vergessen haben.
Im Fernverkehr mussten 800 Zuschläge pro Tag erhoben werden Foto: Marcel Manhart
Mit dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember gilt auch im Fernverkehr Billettpflicht. Mit anderen Worten: Reisende können ihr Ticket nicht mehr ohne Zuschlag beim Kondukteur lösen. 90 Franken muss der Reisende zusätzlich zum Billet berappen. Rund 800 Zuschläge pro Tag muss die SBB seit der Änderung erheben, sagt Sprecherin Lea Meyer in der «NZZ». Eine halbe Million Franken nimmt die SBB so pro Woche ein.
Auch diese Sünder landen in der Datenbank – und dort bleiben sie für 2 Jahre, sofern sie den Zuschlag bezahlen. Ansonsten werden sie bis zu 10 Jahre lang registriert. Seit der Einführung der
Datenbank hat sich die Zahl der registrierten Billettsünder bei 500‘000 eingependelt. Dazu gehören die notorischen Schwarzfahrer, die immer wieder erwischt werden – aber auch die vorbildlichen
ÖV-Nutzer, die zwar ein Abonnement besitzen, es aber einfach zuhause vergessen haben.
«Es ist ja keine Verbrecherdatenbank», sagt SBB-Sprecher Christian Ginsig zu «SF Online». Mit dem Datenschutz sei die Massnahme besprochen. Die Daten würden nur zur Erhebung der Bussen und
Zuschläge verwendet, nicht etwa für Marketingzwecke. Wozu dann die Daten der Besitzer gültiger Abonnements? Das sei rein administrativ, erklärt Ginsig. «Wir haben die Daten der Abonnementen ja
ohnehin – wir müssen ja wissen, wohin wir das Abo schicken müssen.»
Zehntausende Unverbesserliche
Die Datenbank dient dazu, die Sünder bei erneutem Schwarzfahren härter zu bestrafen als beim ersten Mal. Dafür müssten sie registriert sein. Wer sich nichts mehr zuschulden kommen lässt, wird
nach 2 Jahren automatisch aus der Datenbank gelöscht, sagt Christian Ginsig. Wer sich wieder erwischen lässt, bleibt erneut für diese Dauer registriert. Etwa 60‘000 notorische Schwarzfahrer und
Leute, die ihre Bussen nicht bezahlten seien erfasst, so Ginsig.
Mi
21
Dez
2011
Kein Nachtnetz an Weihnachten im Gebiet des Zürcher Verkehrsbunds ZVV
An Heiligabend und Weihnachten verkehren im Gebiet des Zürcher Verkehrsbunds (ZVV) keine Nacht-S-Bahnen und Nachtbusse. Ebenso entfallen die Nachtverbindungen zwischen Zürich–Bern, Zürich–Basel und Zürich–Luzern. In der Nacht von kommendem Freitag auf Samstag, 23./24. Dezember 2011, sowie an Silvester ist das Nachtnetz aber in Betrieb.
Im ZVV gibt's an Weihnachten kein Nachtnetz Foto: Marcel Manhart
In diesem Jahr fallen die Weihnachtsfeiertage auf ein Wochenende. Aufgrund der erfahrungsgemäss geringen Nachfrage und aus Rücksicht auf das Personal sind in den Nächten von Samstag auf Sonntag, 24./25. Dezember, und von Sonntag auf Montag, 25./26. Dezember, keine Nacht-S-Bahnen und Nachtbusse im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) im Einsatz. Ebenso fallen die Nachtverbindungen von und nach Bern, Basel und Luzern aus:
- Zürich–Olten–Bern und Bern–Olten–Zürich (Zürich ab 01.02 Uhr, Bern ab 01.02 Uhr)
- Zürich–Aarau–Basel und Basel–Brugg AG–Zürich (Zürich ab 01.08 Uhr, Basel ab 01.13)
- Zürich–Zug–Luzern und Luzern–Zug–Zürich (Zürich ab 01.35 Uhr, 02.35 Uhr, 03.35 Uhr,
Luzern ab 00.35 Uhr, 01.35 Uhr, 02.35 Uhr).
Die Fahrpläne auf www.sbb.ch und www.zvv.ch sind entsprechend angepasst.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 23./24. Dezember 2011, gilt der reguläre Nachtnetzbetrieb. In der Silvesternacht werden die Nacht-S-Bahnen mit Extrazügen ergänzt, sodass durchgehend ein
Nachtnetz im Halbstundentakt angeboten werden kann.
Di
20
Dez
2011
U-Bahn in Wien feiert Jubiläum: 30 Jahre U4 nach Hütteldorf
U-Bahn Jubiläum in Wien
Ihren 30. Geburtstag feiert heute die U4-Verlängerung nach Hütteldorf. Der am 20. Dezember 1981 in Betrieb genommene U-Bahn-Verkehr zwischen Hietzing und Hütteldorf löste die dort noch
bestehende Stadtbahn ab.
Seit 30 Jahren fährt die U4 von Hietzing nach Hütteldorf Foto: Marcel Manhart
Die U4 verbindet auf einer Streckenlänge von 16,3 Kilometern 20 Stationen und zählt rund 120 Mio. Fahrgäste pro Jahr. Zu Spitzenzeiten sind auf dieser Linie gleichzeitig 23 U-Bahn-Züge
unterwegs.
U4: Erste U-Bahn-Strecke Wiens
Bereits im Mai 1976 hatte in Wien das U-Bahn-Zeitalter begonnen - mit der U4. Ab diesem Zeitpunkt fuhr mit der U4 die erste U-Bahn-Linie im Probebetrieb mit Fahrgästen in Wien.
Die ersten "Silberpfeile" waren dabei zwischen den Stationen Heiligenstadt und Friedensbrücke auf einer Länge von 2,5 Kilometern unterwegs. Noch im ersten Jahr nutzten 4 Millionen Fahrgäste das U-Bahn-Teilstück.
Mo
19
Dez
2011
Güterbahnen präsentieren Anforderungen im wichtigsten europäischen Korridor Rotterdam - Genova
Mehr Kapazität und eine einfachere Abwicklung der Prozesse auf dem Korridor für mehr internationalen Güterverkehr auf der Schiene
In Berlin haben heute die CEOs der vier Güterbahnen DB Schenker Rail (Deutschland), TX Logistik (Deutschland), SBB Cargo (Schweiz) und BLS Cargo (Schweiz) ihre Anforderungen zur
Entwicklung der von der EU-Kommission definierten Korridore für den europäischen Schienen­güterverkehr vorgestellt. Auf Initiative der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen und
Infrastrukturgesellschaften (CER) haben sich die Unternehmen auf Positionen geeinigt, die jetzt gegenüber Politik und nationalen Infrastrukturbetreibern gemeinsam und nachdrücklich vertreten
werden.
Ein Güterzug von BLS Cargo auf dem Weg in den Süden Foto: Marcel Manhart
Da die prognostizierten Zuwächse im europäischen Schienengüterverkehr vor allem auf bestimmten grenzüberschreitenden europäischen Achsen rollen werden, zum Beispiel auf dem Korridor Rotterdam –
Genua, ist eine Beseitigung von Infrastruktur-Engpässen eminent wichtig. Auf dem Korridor Rotterdam – Genua liegen diese zum Beispiel in Oberhausen, Basel, Chiasso und Mailand. Dazu Dirk Stahl,
CEO der Schweizer BLS Cargo: "Die neuen Infrastrukturen der Betuwelinie, des Lötschberg- und Gotthardbasistunnels müssen nun zu einem durchgehenden, leistungsfähigen Korridor verknüpft werden.
Dazu sind Kapazitätsengpässe zu beseitigen.“
Alexander Hedderich, Vorsitzender der größten europäischen Güterbahn DB Schenker Rail: „Eine Ertüchtigung des Korridors wird Bauarbeiten nach sich ziehen. Um die Qualität so gut wie möglich zu
gewährleisten, ist es wichtig, dass die Bauarbeiten und die Informationen hierzu international koordiniert werden. “
Zudem können mehr Kapazitäten bei einem Vorrang auch von Güterzügen, harmonisierten Operationsprozessen und der Einführung von Fahrplantrassen, die auf Kunden- und Marktwünsche basieren, erreicht
werden. "Neben den operativen Herausforderungen ist es auch zwingend erforderlich, dass die Kostenbelastungen für die Eisenbahnverkehrsunternehmen einen wettbewerbsfähigen Schienengüterverkehr
zulassen", unterstreicht Karl Michael Mohnsen, CEO des Eisenbahnverkehrsunternehmen TX Logistik.
Neue Infrastruktur sollte unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit grundsätzlich so ausgelegt sein, dass Züge mit einer Länge von 1.500 Metern fahren können. Außerdem muss eine signifikante
Vereinfachung und Verbesserung der Abläufe erfolgen, die minimale operative Stopps vorsieht.
Besonders die Interoperabilität ist eine Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit der Bahnen gegenüber der Strasse. "Die Bahnen kämpfen nach wie vor mit unterschiedlichen nationalen
Bestimmungen wie zum Beispiel aufwändige Zulassungsverfahren oder unterschiedliche Sicherheitssysteme. Diese Mehrkosten reduzieren die Vorteile des grenzüberschreitenden Verkehrs für die Bahn.
Das widerspricht klar dem Ziel der Liberalisierung in Europa und benachteiligt die Bahnen im Wettbewerb mit der Strasse", betont Nicolas Perrin, CEO der Schweizer SBB Cargo.
So
18
Dez
2011
Internationale Märkte im Fokus: aus "European Edition" wird "PriMa European- Rail Markets"
Alles neu macht der Dezember! Pünktlich zum Jahresende bekommt die englischsprachige Version des Privatbahn Magazins einen neuen Namen:
„PriMa European-Rail Markets" wird die bisherige „European Edition" ablösen.
Der neue Name ist dabei Programm: so wird das englischsprachige Onlinemagazin in Zukunft verstärkt die Europäischen Bahnmärkte fokussieren. Die Bahnindustrie ist längst nicht mehr ein durch
Ländergrenzen abgetrennter Raum – auch hier kommt die Globalisierung immer stärker zum Tragen. In diesem Zusammenhang verstärken viele Unternehmen aus der Branche ihr internationales Engagement.
„PriMa European-Rail Markets" wird diese Entwicklungen verfolgen und die Auswirkungen auf die heimischen Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz beleuchten.
Die erste Ausgabe der „PriMa European-Rail Markets" ist als Jahreschronik konzipiert. Sie stellt Unternehmen und spannende Innovationen aus 2011 vor und gibt einen Ausblick auf kommende
Entwicklungen. Die wichtigsten Nachrichten aus der Branche gibt es wie immer auf den Punkt formuliert in den Meldungsblöcken. Darüber hinaus steht das Thema „Bahnbau und Infrastruktur" im Fokus
und wird auch aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet. Ab sofort steht die aktuelle „PriMa European-Rail Markets" zum kostenlosen Download auf www.privatbahn-magazin.eu.
Dort finden Sie auch Informationen über das Magazin und den Zugang zum PriMa-Blog mit aktuellen Nachrichten der Branche .
Das deutschsprachige Privatbahn Magazin ist das Wirtschaftsmagazin der Bahnbranche: mit aktuellen Nachrichten und Hintergrundbrichten zu Unternehmen, Verkehrspolitik, Wirtschaft, Technik und
Logistik. Das Privatbahn Magazin erscheint zweimonatlich und ist im Bahnhofsbuchhandel, online und per Abonnenment erhältlich.
Sa
17
Dez
2011
RhB RailHit «2 für 1» neu auch im Bernina Express gültig
Die Rhätische Bahn (RhB) wiederholt auch in diesem Winter die beliebte Feriengästeaktion «RailHit». Partner der RhB sind hotelleriesuisse Graubünden (HSGR) und neu verschiedene Ferienwohnungsanbieter wie zum Beispiel e-domizil. RailHit ist für Fahrten von Montag bis Donnerstag und erstmals ohne zeitliche Einschränkungen und sogar im Bernina Express gültig. Das bewährte Motto lautet: Eine Person bezahlt, die zweite fährt gratis mit. Der RailHit wird vom 12. Dezember 2011 bis 01. Mai 2012 angeboten.
RailHit gilt neu auch im Bernina-Express Foto: Marcel Manhart
RailHit: 400 Hotels – 400 Km Gleise – 2000 Gäste
RhB und hotelleriesuisse Graubünden lancierten vor drei Jahren die Erlebnisaktion «RhB RailHit». Das Angebot ist bei den Gästen auf Anhieb auf grosse Zustimmung gestossen. Im letzten Winter
nutzten rund 1’000 Gäste der teilnehmenden rund 400 Hotels die Gelegenheit, eine Begleitperson kostenlos auf eine Fahrt auf dem 384 Kilometer langen Bündner Bahnnetz einzuladen – damit sind rund
2’000 Wintergäste in den Genuss einer Erlebnisfahrt mit der RhB gekommen.
Neu auch Mieter von Ferienwohnungen und -häusern an Bord
Erstmals profitieren nebst Hotelgästen auch Mieter von Ferienwohnungen und Ferienhäusern vom RailHit-Angebot. Das Motto bleibt einfach: Eine Person bezahlt, die zweite fährt umsonst mit. Der
RailHit ist jeweils für Fahrten von Montag bis Donnerstag und erstmals ohne zeitliche Einschränkung gültig. Und ebenfalls neu sind auch Fahrten im Bernina Express zugelassen, wobei die Zuschläge
jedoch zu bezahlen sind. Hingegen gilt der RailHit weiterhin nicht in anderen zuschlagspflichtigen Zügen und auch nicht auf Sonderfahrten und auf der Schlittelbahn Preda – Bergün. Die Hotelgäste
der klassifizierten Hotels erhalten den entsprechenden RailHit-Gutschein beim Einchecken, die Gäste der Parahotellerie über den Ferienwohnungsanbieter. Die Gutscheine können jeweils an jedem
bedienten RhB-Bahnhof eingelöst werden. Die Aktion wird vom 12. Dezember 2011 bis 01. Mai 2012 angeboten.
Die beteiligten Anbieter sind überzeugt, dass der RailHit einem grossen Bedürfnis jener Wintergäste entgegen kommt, welche Alternativen zum Wintersport suchen und mit dieser Aktion einen Anreiz
erhalten, das winterliche Graubünden zu erkunden. Martin Sturzenegger, Leiter Vertrieb und Marketing bei der Rhätischen Bahn betont: «Mit dem RailHit bieten wir unseren Feriengästen attraktive
Zusatzleistungen zu vorteilhaften Konditionen». Der RailHit unterstreicht auch die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener touristischen Anbieter zum Wohle des Gastes. Es sei zudem ein
wichtiges Signal für einen «proaktiven und kreativen Umgang mit der derzeit schwierigen touristischen Situation», so Sturzenegger.
Fr
16
Dez
2011
ÖBB startet gemeinsam mit Wien Energie Fernwärme Klimaschutzpartnerschaft
Die Österreichischen Bundesbahnen und Wien Energie Fernwärme setzen mit dem Start der Klimaschutzpartnerschaft ein deutliches Signal für verbesserte Energieeffizienz und mehr Klimaschutz auch abseits der Schiene. Durch die Nutzung von umweltfreundlicher Fernwärme haben die ÖBB allein in Wien an insgesamt 28 Standorten - darunter am neuen Wiener Westbahnhof mit BahnhofCity, am Bahnhof Praterstern und am Bahnhof Meidling - im Jahr 2010 13.378 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart. Ein Zertifikat der Technischen Universität Wien bestätigt nun diese Einsparungen.
Der neue Westbahnhof ist bereits "grüner" und spart durch eine Klimaschutzpartner- schaft mit der Wien Energie Fernwärme Energie ein Foto: Marcel Manhart
In einer Aussendung teilte die ÖBB Holding AG mit, dass durch "klimafreundlichen Mobilitätsleistungen der CO2-Ausstoß um rund 3 Millionen Tonnen jährlich österreichweit reduziert wird. Außerdem
kommen 93 Prozent des Bahnstroms aus erneuerbaren Energiequellen." Durch die Nutzung der Fernwärme soll der CO2-Ausstoß allein durch die Klimapartnerschaft am neuen Westbahnhof zukünftig um rund
3.500 Tonnen jährlich reduziert werden.
Konzernweites Energiesparprojekt bei den ÖBB
2011 haben die ÖBB ein konzernweites Energiesparprojekt gestartet, das über mehrere Jahre laufen wird. Zusätzlich zu den klimafreundlichen und nachhaltigen Mobilitätslösungen mit Bahn und Bus
setzen die ÖBB auf Initiativen, um die Energieeffizienz im gesamten ÖBB-Konzern zu verbessern - einschließlich der Energiesituation der ÖBB-Gebäude. Ziel ist eine Reduktion des Energieverbrauchs
und die Verringerung der Kosten um 20 Mio. Euro bis 2014. Unter dieses Projekt fallen auch etwa die Etablierung eines ÖBB-weiten Energiemanagements sowie eine energiesparende Fahrweise der Züge
und Busse.
"Grüne Wärme" Fernwärme
Im Kampf gegen die stetige Erwärmung der Atmosphäre spielen regionale Klimaschutzinitiativen eine immer bedeutendere Rolle. Gerade Fernwärme trägt hier zur Reduktion des CO2-Ausstoßes maßgeblich
bei, da sie bedeutend weniger schädliche Emissionen verursacht. Speziell in Wien sind die besonders effiziente Nutzung von Primärenergie (Gas und Öl) und die Nutzung bereits vorhandener
Ressourcen aus der Stromerzeugung, Müllverbrennung und der Industrie dafür verantwortlich.
Do
15
Dez
2011
Die ÖBB erhöt das Sitzplatzangebot zu Weihnachten
Rund um die Feiertage sollen 440 Wagen mit 35.000 Sitzplätzen zusätzlich helfen, den Passagieransturm zu bewältigen. Die ÖBB raten zu einer Sitzplatzreservierung.
Die ÖBB verstärken ihr Sitzplatzangebot in ihren Zügen rund um die Weihnachtsfeiertage: 440 zusätzliche Wagen mit 35.000 Sitzplätzen stehen für Bahnreisende bereit, heisst es in einer ÖBB-Medienmitteilung vom Donnerstag. Dennoch empfehlen die ÖBB ihren Kunden, die Sitzplätze zu reservieren. Dies kostet sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse bei Internetbuchung und am Fahrkartenautomaten drei Euro, am Schalter 3,50 Euro.
Auch der Railjet 166 aus Wien ist am vergangenen Sonntag in Linz so stark besetzt angekommen, dass in Richtung Salzburg - Innsbruck - Feldkirch - Zürich nur noch Reisende mit Reservierung zusteigen durften Foto: Marcel Manhart
Insbesondere bei all jenen Fernverkehrszügen, die im ÖBB-Online-Fahrplan "Scotty" mit dem Hinweis "Starker Reisetag" versehen sind, riet die Bahn dringend zur Sitzplatzreservierung. Als eine
besondere logistische Herausforderung bezeichnete die Bahn den 23. Dezember 2011. An diesem Freitag sollen auf der Südbahn 4000 zusätzliche Plätze zur Verfügung gestellt werden. Auf der Westachse
zwischen Wien und Bregenz werden drei Railjet-Züge verdoppelt, dazu kommen laut ÖBB 3000 Sitzplätze in anderen Zügen. Zusätzliche Verbindungen wird es rund um die Feiertage jedoch keine geben,
sagte Konzernsprecherin Sarah Nettel.
Um "tausende Plätze" verstärkt werden sollen die Züge auch am 22., 24. und 26. Dezember 2011, zu Silvester sowie am 8. und 9. Januar 2012. Dennoch sei die Kapazität begrenzt. Da zur
Weihnachtszeit alle Bahnen ihr Wagenmaterial selber benötigen, können auch keine zusätzliche Wagen von anderen Bahnen angemietet werden. "Unser gesamtes Wagenmaterial wird an diesen Tagen in
Österreich unterwegs sein", erklärte Nettel.
Allein am vergangenen Sonntag waren laut Angaben der Bahn 10.000 Personen mehr als sonst mit den Zügen der ÖBB unterwegs. Dies führte bereits zu drastischen Massnahmen. Wegen eines völlig
überfüllten Zuges hatte ein Schaffner am Sonntagnachmittag rund 100 Fahrgäste aus dem Eurocity Polonia (Warschau-Villach) in Wiener Neustadt aus dem Zug geworfen, eine sichere Weiterfahrt konnte
nicht mehr gewährleistet werden. Durch die Sitzplatzverstärkung soll solchen Situationen vorgebeugt werden, hiess es seitens der ÖBB.
Mi
14
Dez
2011
Die RhB Linie Chur - Arosa braucht mehr Strom
Stromknappheit auf der Arosalinie der Rhätischen Bahn (RhB) hat zur Folge, dass die Bahn an Grenzen stösst und gelegentlich mit Verspätung eintrifft. Das soll sich bald ändern.
Ein Zug der Arosalinie im Bahnof Chur Foto: Marcel Manhart
Diesen Herbst hat im Schanfigg ein «Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren der Rhätischen Bahn AG betreffend Anpassung der elektrotechnischen Anlage auf der Strecke
Chur-Langwies» öffentlich aufgelegen.
Hinter dieser Ausschreibung steckt mehr, als sich vermuten lässt: Grund für den Ausbau der elektrotechnischen Anlagen auf der Strecke sind die Spannungsverhältnisse der Arosabahn. Dies bestätigt
Simon Rageth, Medienverantwortlicher der RhB, auf Anfrage der «Südostschweiz»: «Bereits heute gibt es an Spitzentagen "Stromversorgungsknappheit", etwa an Spitzentagen im Dezember, Januar und im
Februar.»
Für Bahnkunden hat dies zur Folge, dass bergwärtsfahrende Züge gelegentilich mit einer Verspätung von mehreren Minuten eintreffen.
Di
13
Dez
2011
„Der Kunde hat immer Recht“, so die Philosophie der neuen „WESTbahn“
Am Sonntag 11. Dezember 2011 war bekanntlich Europaweit Fahrplanwechsel und mit diesem Datum hat auch die neue WESTbahn GmbH auf der Strecke Wien Westbahnhof - Linz - Salzburg Hbf - Freilassing ihren kommerziellen Betrieb aufgenommen. Bereits vorher traf RS-Herausgeber Peter Haibach den Geschäftsführer der neuen WESTbahn Stefan Wehinger zu einem Interview.
Regionale Schienen-Herausgeber Peter Haibach
im Gespräch mit Stefan Wehinger, Geschäftsführer der WESTbahn GmbH.
Regionale Schienen: Die Salzburger Fachzeitschrift für Personen- und Güterverkehr
Stefan Wehinger ist Geschäftsführer der WESTbahn Foto: Marcel Manhart
RS: Herr Wehinger, will die WESTbahn besser als die ÖBB sein oder nur anders?
Wehinger: Die WESTbahn ist ein zu 100 % kundenorientiertes Unternehmen. Bei uns gilt der Leitspruch,„Der Kunde hat immer Recht!“. Das ist eine andere Klasse an
Kundenfreundlichkeit.
RS: Wo liegen die gravierenden Unterschiede zur ÖBB?
Wehinger: Die Beurteilung, wer der Bessere ist, überlassen wir den Kunden. Die Ausstattung der WESTbahn-Züge entspricht dem Niveau der 1. Klasse bei den ÖBB. Dadurch,
dass bei uns pro Wagen ein WESTsteward sich um die Kunden kümmert, können wir einen ganz anderen Kundenservice bieten. Bei uns gibt es Gratis-WLAN, und telefoniert werden kann im Netz aller vier
Provider.
RS: Haben die ÖBB nicht auch Gratis-WLAN?
Wehinger: Zumindest haben sie es angekündigt, den Railjet nachrüsten zu wollen. Aber glauben Sie mir – ich bin Physiker –, das wird nicht funktionieren, denn das lässt
sich nicht so einfach nachrüsten. Aber dass die ÖBB uns nacheifern, ist ein schönes Beispiel dafür, dass Wettbewerb den Markt belebt.
RS: Wie sieht es mit den Preisen aus?
Wehinger: Bei uns gilt ausschließlich der Halbpreis des Regulärpreises der ÖBB, wir haben und wollen keine weiteren Preisdifferenzierungen. Es gibt allerdings die
Möglichkeit, in einem abgegrenzten Bereich im Oberdeck als WEStbahn-Clubmitglied pro Fahrgast zwei Plätze zu buchen; dafür ist dann ein Aufpreis zu entrichten, der dem Aufpreis der 1. Klasse der
ÖBB entspricht.
RS: Wie zufrieden sind Sie mit der ÖBB-Infrastruktur als Betreiber der Schienennetzes?
Wehinger: Sehr zufrieden. Es gab damit kein einziges Mal Probleme, da sind Profi-Eisenbahner am Werk und keine PR-Manager.
RS: Welche Rolle hat dabei die Schienen-Control gespielt, die eine gewisse Kontrollfunktion einnimmt?
Wehinger: Die Schienen-Control hat die Trassenvergabe fair begleitet und unterstützt.
RS: Wie zufrieden sind Sie mit der Unterstützung durch das Verkehrsministerium?
Wehinger: Von der Fach-Beamtenschaft im Verkehrsministerium sind wir gut behandelt worden, alle Verfahren wurden schnell und kompetent abgewickelt.Von den politischen
Gremien des Ministeriums und politischen Interessenvertretungen wurden wir diskriminiert, was Klagen auf europäischer Ebene nach sich ziehen wird.
RS: Was sind die offenen Streitpunkte zwischen ÖBB und WESTbahn?
Wehinger: Durch den neuen Vertrag über gemeinwirtschaftlichen Leistungen (GWL) werden die ÖBB „zehn Jahre in Watte“ gepackt. Da wurde ein Vollkasko-Vertrag geschlossen,
der den fairen Wettbewerb behindert und mittelfristig auch den ÖBB schadet, sich weiterzuentwickeln. Wettbewerbsverzerrend ist dabei auch, dass die ÖBB 85 % des kurzfristig erhöhten
Trassenbenützungsentgeltes vom Verkehrsministerium vergütet bekommen, die WESTbahn aber nicht!
RS: Wie gehen Sie mit dem Vorwurf um, dass die WESTbahn „Rosinen pickt“, indem sie nur auf der attraktiven Strecke Wien – Salzburg unterwegs ist?
Wehinger: Die wahren Rosinenpicker sind die ÖBB, sie lassen sich auf den Bahnstrecken Österreichs – mit Ausnahme der Strecke Wien – Salzburg – fette Subventionen durch
den GWLVertrag bezahlen, um damit mit ihrem Spar-Schiene-Ticket Preisdumping zu betreiben. Da werden ganze Wagenladungen an Rosinen von den ÖBB gepickt.
RS: Warum betreiben Sie nicht auch andere Bahnstrecken wie Salzburg – Graz?
Wehinger: Wir sind dazu bereit.Wenn diese Strecken ausgeschrieben werden, werden wir uns bewerben, und wird sind überzeugt, eine bessere Leistung für weniger Geld zu
erbringen.
RS: Wird die WESTbahn zum hauptsächlichen Busbetreiber? Kritiker meinen, man ruft die Geister, die man dann nicht mehr los wird.
Wehinger: Wir fahren überall dort mit den Bussen, wo die ÖBB ihr Angebot zurücknehmen und wir eine Marktchance sehen. Mit Blaguss haben wir einen guten Bus-Partner
gewonnen.Wir setzen aber nach wie vor auf die Bahn. Überall dort, wo der Wettbewerb auf der Bahn zum Zug kommt, werden wir uns bewerben. Eine Umwandlung auf Zugbetrieb ist leicht möglich.
RS: Haben Sie eigentlich genügend Fach-Personal? Es gibt Gerüchte, sie hätten dabei Schwierigkeiten.
Wehinger: Sie können davon ausgehen, dass wir beim Start im Dezember gut aufgestellt sind, ausreichendes und gutes Personal haben werden. Das Interesse, bei uns zu
arbeiten ist sehr groß. Wir haben derzeit an die 150 Bewerbungen offen. Mit derzeitigem Stand haben wir rund 170 Mitarbeiter/-innen aufgenommen.
RS: Wie viele sind da von den ÖBB zur WESTbahn gewechselt?
'Wehinger: Derzeit sind es fünf Mitarbeiter.
RS: Viele neue Bahnbetreiber haben beim Start Probleme, rechtzeitig die Betriebsgenehmigung für ihre Fahrzeuge zu bekommen. Nachdem die WESTbahn auf neue Stadler-Fahrzeuge setzt, müssen
diese erst zugelassen werden.
Wehinger: Die Zulassung wird in der Schweiz vom Bundesamt für Verkehr durchgeführt. Dort wird sehr professionell gearbeitet, es gibt also keinen Grund anzunehmen, dass
wir irgendwelche Genehmigungen zu spät bekommen.
Mo
12
Dez
2011
Vorarlberger und Tiroler Grüne fordern Ausbau der ÖBB-Arlbergstrecke
Während die ÖBB im Osten Österreichs in den kommenden Jahren in infrastrukturelle Grossprojekte und die Verkürzung der Fahrzeiten investierten, fliesse kaum etwas von den im ÖBB-Zielnetz 2025+ angekündigten 49 Mrd. Euro in den Schienenausbau westlich von Innsbruck. “Eine zukunftsfähige Bahn, die eine attraktive Alternative zur Strasse sein soll, darf nicht in Salzburg enden”, so die Klubobleute Johannes Rauch (Vorarlberg) und Georg Willi (Tirol).
Ein ÖBB-Railjet bei Braz in Vorarlberg Foto: Marcel Manhart
Vorarlberger und Tiroler Grüne forderten in koordinierten Pressekonferenzen in Bregenz und Innsbruck Investitionen zum Ausbau der Bahnstrecke über den Arlberg.
Aus der “Kaiser-Franz-Josef-Zeit”
Während die ÖBB in der Vergangenheit viel für die Beschleunigung auf ostösterreichischen Strecken getan habe und nun in Grossprojekte wie die Koralmbahn und den Semmering-Basistunnel investieren
werde, zuckelten im Westen die Züge über weite Strecken auf einer eingleisigen und kurvigen Trasse, die aus der Zeit der Eröffnung durch Kaiser Franz-Josef stamme. Zwischen Bludenz und Ötztal
fahre der Railjet oft weniger als 70 km/h schnell. Auf über 60 Kilometern sei die Strecke eingleisig, wodurch sich wegen Wartezeiten in den Kreuzungsbahnhöfen Verspätungen aufschaukelten. Im
Zielnetz 2025+ suche man dennoch vergeblich nach Plänen für diese besonders langsamen Strecken, so die Grünen.
“Auf die Barrikaden steigen”
Laut dem Papier werde die Fahrzeit zwischen Salzburg und Innsbruck im Jahr 2025 mit 1:40 Stunden nur unwesentlich kürzer sein als heute, jene zwischen Innsbruck und Bregenz mit 2:24 Stunden gar
gleichbleiben, so die Klubobleute. Die Grünen forderten daher zumindest auf Teilstrecken den zweigleisigen Ausbau zwischen Bludenz und Ötztal, kurzfristige Trassenverbesserungen, wo der Verlauf
keine aufwändige Streckenverlegung erfordert, und eine Verbindung mit durchgängigem Stundentakt zwischen Vorarlberg und Salzburg sowie die Abwicklung des Güterverkehrs zwischen Vorarlberg und
Ostösterreich auf der Schiene. “Die Vorarlberger Landesregierung müsste in einem Schulterschluss mit Tirol auf die Barrikaden steigen”, sagte Rauch.
Sparen würden die Vorarlberger und Tiroler Grünen dafür an anderer Stelle: Man könne den Brenner-Basistunnel einige Jahre nach hinten verlegen, da die neue Unterinntaltrasse ab 2012 auch ohne
Tunnel über genug Kapazität verfüge, um große Teile des Transits per Bahn abzuwickeln. Beim Koralm-Tunnel würden sie auf den Ausbau der zweiten Röhre verzichten.
So
11
Dez
2011
Das eigene Auto kommt immer mehr aus der Mode
Der Besitz eines Personenwagens verliert bei jungen Menschen an Prestige, dafür florieren Carsharing-Dienste. Zukunftsforscher sagen ein baldiges Ende der Massenmotorisierung voraus.
Eine Kombination von Bahn und Auto wird künftig favorisiert Foto: Marcel Manhart
Die Faszination Auto ist – entgegen der Aussagen mancher sogenannter Experten – stark ausgeprägt, gerade auch bei jungen Menschen.» Für Matthias Wissmann, den Präsidenten des Verbandes der
deutschen Autoindustrie, ist die mobile Welt immer noch in Ordnung. Die individuelle Mobilität, also das eigene Auto, bleibe ein wesentliches Grund bedürfnis individueller Freiheit, sagte er nach
der Internationalen Automobilausstellung Frankfurt im Herbst.
Was er nicht sagte: Der Anteil der 18- bis 24-Jährigen, die ein Auto besitzen, hat sich im traditionell autofreundlichen Deutschland von 2001 bis 2007 von 31,6 Prozent auf 19,6 Prozent
verringert. Während 2003 62 Prozent dieser Altersgruppe ein Personenwagen zur Verfügung stand, waren es 2008 nur noch 53 Prozent. Nutzten 2002 64 Prozent der 18- bis 29-Jährigen täglich das Auto,
waren es 2008 nur noch 55 Prozent. Und waren 17 Prozent der Neuwagenkäufer im Jahr 1999 unter 30 Jahren, waren es 2008 nur noch 7 Prozent.
Heldensagen von Alfa Romeo
Obwohl Wissmann dem widerspricht, stammen die Zahlen aus durchaus seriösen Quellen. Massgebende Trendforscher nehmen sie ernst. So schreibt das Zukunftsinstitut von Matthias Horx: «Heute stehen
wir vor dem Ende des Kulturmodells Massenmotorisierung.» Gefragt seien neue, nachhaltige und vernetzte Mobilitätskonzepte. «Es ist ein langfristiger Trend, dass der Eigentumswunsch beim Auto
langsam, aber sicher zurückgeht», sagt Horx. Auch Karin Frick, Forschungsleiterin am Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon, kennt diese Fakten. Vergleichswerte für die Schweiz gebe es nicht,
Indizien seien aber die Wachstumsraten beim Carsharing-Dienst Mobility und beim öffentlichen Verkehr. «Da in Deutschland das Auto einen deutlich höheren Stellenwert hat als in der Schweiz, mag
dort auch der Ansehensverlust markanter sein als hierzulande, wo man mehr die demonstrative Bescheidenheit pflegt.»
Sa
10
Dez
2011
Weiterer Stellenabbau bei SBB Cargo - Neue Stellen in Erstfeld und Biasca für Unterhalt der Infrastruktur des Gotthard-Basistunnels
Im Hinblick auf den neuen Gotthard-Basistunnel plant die SBB in Erstfeld und Biasca Erhaltungs- und Interventionszentren (EIZ). Anderseits werden bei SBB-Cargo Arbeitsplätze abgebaut. Insgesamt werden in Erstfeld bis zu 60 Stellen gestrichen.
Diese Limite wird es bei der Bahn glücklicherweise nie geben... Foto: Marcel Manhart
Kürzlich haben die SBB die Bevölkerung in Erstfeld über die im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels stehenden Veränderungen informiert. Heute beschäftigt die SBB am
Standort Erstfeld rund 200 Mitarbeiter.
Fest steht laut Medienmitteilung, dass SBB-Cargo in Erstfeld Stellen abbauen wird, anderseits aber im Bereich Infrastruktur neue Stellen geschaffen werden. Die genauen Zahlen seien noch nicht
bekannt. Jedoch würden ab Eröffnung des Basistunnels in Erstfeld mindestens 140 Stellen angeboten; das wären 60 weniger als heute.
Der Stellenabbau soll gemäss SBB hauptsächlich über die natürliche Fluktuation erfolgen. Zudem könnten sich Mitarbeitende auf neue Berufsbilder im EIZ bewerben. Auch würden sie bei der
Stellensuche für andere Standorte unterstützt. Bei den nach GAV angestellten Mitarbeitenden werde es keine Entlassungen geben.
Für rasche Eingriffe im Tunnel
Die neuen EIZ werden für den Unterhalt sowie für Störungsbehebungen des neuen Gotthard-Basistunnels gebaut. Ende 2016 werden die ersten Züge durch den Gotthard-Basistunnel rollen. Um den Tunnel
warten und reparieren sowie bei Notfällen rasch intervenieren zu können, werden in Erstfeld und Biasca Erhaltungs- und Interventionszentren (EIZ) gebaut.
Fr
09
Dez
2011
In einem Jahr sollen am Wiener Hauptbahnhof die Züge rollen
Zu Beginn werden täglich 60.000 Fahrgäste erwartet
2014 soll der Bahnhof samt Einkaufszentrum in Vollbetrieb gehen
Genau in einem Jahr werden die ersten Züge durch den Wiener Hauptbahnhof rollen: Am 09. Dezember 2012 nimmt die Verkehrsstation am Gelände des ehemaligen Südbahnhofs seinen Teilbetrieb
auf. Ab diesem Zeitpunkt werden alle Züge der Ostbahn auf insgesamt vier Gleisen den Hauptbahnhof anfahren, Passagiere können über zwei Doppelbahnsteige ein- und aussteigen. Die vollständige
Inbetriebnahme des ÖBB-Grossprojekts ist für den 14. Dezember 2014 vorgesehen.
Der neue Hauptbahnhof Wien Foto: Marcel Manhart im "bahnorama"
Mit der Teilinbetriebnahme, die gleichzeitig mit dem Fahrplanwechsel 2012/13 erfolgt, wird der provisorische Ostbahnhof dann obsolet. Der südliche Eingang in den Bahnhof bzw. die Südfassade
Richtung Favoriten wird zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig fertiggestellt sein, hieß es am Freitag. Der Umstieg zur S-Bahn bzw. zu den Wiener Linien soll weitestgehend witterungsgeschützt
ermöglicht werden. Die Fahrkartenschalter und betriebliche Einrichtungen sind als Provisorium in der künftigen Fahrradgarage untergebracht.
60.000 Fahrgäste täglich
In der ersten Phase rechnen die ÖBB mit einer Frequenz von rund 60.000 Fahrgästen täglich. Hier sind auch jene Passagiere mitgerechnet, die weiter nach Meidling oder darüber hinaus fahren. Der
Großteil der Regionalverkehrszüge der Ostbahn werden nämlich "durchgebunden", also ihre Endstation nicht am Hauptbahnhof haben.
Interessierten bietet sich mittlerweile ein ziemlich guter Eindruck, wie der künftige Verkehrsknotenpunkt aussehen wird. So sind Teile des signifikanten Rautendachs, das sich als mit
Glaselementen versehener überdimensionaler Wind- und Wetterschutz über die Gleis- und Stationsanlage spannen wird, schon gut sichtbar. Mittlerweile wurde mit der fünften von insgesamt 14 Rauten
begonnen. Außerdem wurden bereits mehr als acht Kilometer Gleise verlegt, womit die Streckenführung östlich des Bahnhofs abgeschlossen ist. Noch im Dezember beginnt der Anschluss von südlicher
Richtung. Ab April soll mit dem Lückenschluss begonnen werden.
"Voll im Zeitplan"
Man liege "voll im Zeitplan", versicherte eine Sprecherin der Bundesbahnen. Der Kostenrahmen werde ebenfalls weiterhin eingehalten. Die ÖBB investieren in den Großbau knapp eine Milliarde Euro.
Nach der Teilinbetriebnahme am 9. Dezember 2012 werden die restlichen drei Doppelbahnsteige und die dazugehörigen Gleisanlagen schrittweise errichtet. Gebaut werden muss dann auch noch die
nördliche Halle Richtung Gürtel/Südtiroler Platz.
Do
08
Dez
2011
SBB: Ab 11. Dezember dürfen alle nur noch mit Billett einsteigen
Die steigenden Fahrgastzahlen und die teilweise kurzen Fahrzeiten haben zur Folge, dass unsere Zugbegleiterinnen und -begleiter nicht mehr alle Reisenden kontrollieren können. Dadurch
entgehen der SBB jedes Jahr Einnahmen im zweistelligen Millionenbereich.
Heute reisen täglich rund 1 Million Personen mit der SBB. Davon kaufen nur 2000 Personen einen Fahrausweis im Zug. In den letzten Jahren hat diese Anzahl stetig abgenommen. Deshalb werden wir ab
dem Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2011 keine Billette mehr in den Zügen verkaufen.
Achtung! Ab Sonntag nur noch mit Billett einsteigen! Foto: Marcel Manhart
Bei der Billettkontrolle ab 11. Dezember
Falls Sie nach dem 11. Dezember 2011 bei einer Kontrolle kein gültiges Billett vorweisen können, bezahlen Sie neben dem Fahrpreis einen Zuschlag von mindestens 90 Franken. Strecken- oder
Klassenwechsel sind jedoch auch in Zukunft ohne Zuschlag erhältlich. Ebenso können Sie ein vergessenes GA oder Halbtax weiterhin nachträglich am Schalter vorweisen (Gebühr 5 Franken).
Um Härtefälle und Konflikte möglichst zu vermeiden,
sind verschiedene Ausnahmen vorgesehen:
- Im allgemeinen Personentarif sind klar definierte Einzelfälle (z.B. Gruppen, Menschen mit
Behinderung, Familien) festgehalten, bei denen auf die erhöhten Zuschläge verzichtet wird.
Dazu gehören auch die Fälle von «Abo vergessen» (wie bis anhin 5 Franken Servicegebühr).
- Zudem kann das Zugpersonal in weiteren begründeten Einzelfällen auf den erhöhten Zuschlag
verzichten und stattdessen mit einem Servicezuschlag von 10 Franken ein Billett verkaufen
(z.B.:Touristen, internationaler Personenverkehr, Irrfahrt).
Mi
07
Dez
2011
Sargans erhält Anschluss an Hochgeschwindigkeitsverkehr
Die zweite Etappe der grossen Bauarbeiten am Bahnhof Sargans ist abgeschlossen.
Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 wird der neu überdachte und behindertengerechte Perron am Gleis 7 in Betrieb genommen und durch die Personenunterführung erschlossen. Damit sind alle Arbeiten für den Hochgeschwindigkeitsverkehrsanschluss (HGV-A) in Sargans abgeschlossen.
Blick auf das neue Gleis 7 in Sargans Foto: Marcel Manhart
Nach dem Baustart im März 2010 ist nun die zweite von drei Bauetappen abgeschlossen. Im Rahmen der Arbeiten wurden im Bahnhof Sargans die Publikums- und Gleisanlagen auf der Seite Rheintal
modernisiert und behindertengerecht ausgebaut. Dank den Ausbauten können zudem die Züge schneller ein- und ausfahren. In Sargans sind damit die Voraussetzungen für den Anschluss der Schweiz an
das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz (HGV-A) erfüllt.
Konkret wurde während den Bauarbeiten die Perronkante am Gleis 7 auf 300 Meter verlängert und auf 55 cm angehoben, sodass Bahnkundinnen und Bahnkunden künftig stufenfrei in die Züge eintreten
können. Unter der neuen, über 70 Meter langen Überdachung finden die Fahrgäste Schutz vor Regen und Schnee. Zudem wurde die Personenunterführung als Zugang zum Gleis 7 fertiggestellt. Ab dem
kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2011 wird das modernisierte Perron am Gleis 7 in Betrieb genommen. Im Jahr 2012 erfolgen als dritte Etappe noch die Arbeiten an der Weiterführung der
Personenunterführung sowie der Bau der Park+Rail-Anlage. Die gesamten Bauarbeiten am Bahnhof Sargans werden voraussichtlich Mitte 2012 beendet sein. Die Kosten für die Umbauten sind mit 26
Millionen Franken budgetiert.
Di
06
Dez
2011
"Montreux Noël" mit dem amtierenden Mister Schweiz Luca Ruch
Am Sonntag reiste der amtierende Mister Schweiz, Luca Ruch, mit SBB RailAway an den "Montreux Noël" und eröffnete damit die Weihnachtsmarkt-Saison von SBB RailAway.
SBB RailAway bietet jedes Jahr in der Adventszeit attraktive Kombi-Angebote für einen Besuch der schönsten Weihnachtsmärkte in der Schweiz. Am 04. Dezember 2011 reiste der amtierende Mister
Schweiz, Luca Ruch, mit SBB RailAway an den Weihnachtsmarkt nach Montreux.
Luca Ruch während einer Autogrammstunde am Weihnachtsmarkt in Montreux Foto: Marcel Manhart
Die Reise startete am Hauptbahnhof in Zürich um 11.04 Uhr mit dem Intercity Neigezug ICN 1520 und führte via Olten - Solothurn - Biel/Bienne - Neuchâtel - Yverdon - Lausanne nach Montreux.
Bereits während der komfortablen Reise hatte Luca Ruch die eine oder andere Überraschung für die Mitreisenden bereit. Nebst Broschüren mit den attraktiven SBB RailAway angeboten verteilte der
schönste Schweizer auch Mandarinen an die Fahrgäste an Bord dieses Zuges und anstelle von Kinderbilletten gab es für die kleinsten diesmal sogar eine CD.
Im Bahnhof Lausanne war Umsteigen auf den Interregio IR 1727 angesagt und auch in diesem Zug legte sich Luca auf der 20 minütigen Fahrt bis Montreux nochmals "kräftig in's Zeug" und verteilte die
Geschenke an die Reisenden. Nach kurzem Zwischenhalt in Vevey erreichte der Zug pünktlich um 13.39 Uhr den Bahnhof Montreux.
Auf der gesamten Reise hatte der sympathische "Mister Schweiz" auch gerne die Fotowünsche einiger Mitreisenden erfüllt und auch Autogrammkarten verteilt. Luca Ruch freute sich sehr, dass er so
zahlreich erkannt wurde und erledigte alles mit einem Lächeln auf den Lippen....
Bevor der "Mister" dann den Weihnachtsmarkt mit seinen 150 beleuchteten Chalets besuchte, testete er auch gleich noch die neue Langlaufloipe entlang des Genfersees. Und bei der anschliessenden
Autogrammstunde konnten seine zahlreichen Fans dann nochmals Fotos von und mit ihm machen. Für Luca Ruch zwar ein Arbeitstag, den er aber auch geniessen konnte, wie er selbst sagte.
Mo
05
Dez
2011
Winterdienst ist Teamarbeit - Gute Vorbereitung und Teamgeist sorgen für die Sicherheit der Kunden
Der nächste Winter kommt bestimmt - und bereits für die nächsten Tage ist Schneefall vorausgesagt, wenn auch vorerst "nur" in höheren Lagen. Die ÖBB sind jedenfalls bestens darauf vorbereitet. Denn die Vorsorgearbeiten werden bereits lang vor Beginn der Wintersaison getroffen. Überprüft wurde u.a. die Einsatzbereitschaft der Schneeräumgeräte und der Weichenheizungen, an exponierten Streckenabschnitten wurden Schneeschutzzäune aufgestellt und Lawinenschutzverbauungen kontrolliert. Kurz - die ÖBB sind für Frost und Schnee gerüstet.
ÖBB: Stark im Winter - fit für Eis und Schnee Foto: Marcel Manhart
Bis zu 2.000 Mitarbeiter im Gleis- und Weichenbereich
Im Schichtbetrieb sorgen wenn notwendig bis zu 2.000 Mitarbeiter für die Befahrbarkeit des Streckennetzes. Speziell im städtischen Ballungsbereich, etwa bei der Wiener S-Bahn, verfügen die ÖBB
über Weichenheizungen von sehr hoher Qualität, ebenso an den Hauptgleisen der wichtigsten Achsen.
Winterdienst ist "Handarbeit": Schneeräumung von Weichen, Enteisen von Brücken und Tunnel, Abschaufeln von Bahnsteigdächern oder Säuberung der Spurrillen bei Eisenbahnkreuzungen erfolgen manuell.
Bei Bedarf wird die Räumung mit gleisgebundenen Schneeräumgeräten wie Schneepflügen, -fräsen bzw. -bürsten durchgeführt.
Weichenheizung lässt Schnee und Eis schmelzen
Österreichweit sind über 10.000 Weichen mit Weichenheizungen ausgestattet - von rund 15.000 Weichen insgesamt. Wenn Schnee und Eis wichtige Weichenverbindungen lahmzulegen drohen, werden
Weichenheizungen automatisch aktiv und bringen den Schnee im Weichenbereich zum Schmelzen. Bei widrigen Witterungsverhältnissen mit zusätzlich Wind und Kälte hat der Fahrdienstleiter darüber
hinaus die Möglichkeit, mit der sogenannten "Flugschneetaste" für eine festgelegte Zeit ein "Dauerheizen" zu veranlassen, damit Weichen frei von Schnee und Eis bleiben.
Winterdienst auf über 1.000 Bahnhöfen und Haltestellen
Bereits in den frühen Morgenstunden sind Winterdienstfirmen im Anlassfall im Einsatz und befreien über 1.000 Bahnhöfe und Haltestellen von Eis und Schnee. Allein bei den Verkehrsstationen wird
eine Fläche von rund drei Millionen m² frei von Eis und Schnee gehalten. Überdies wird bei ÖBB-Gebäuden eine Tauwetterkontrolle durchgeführt.
Naturgefahrenmanagement - 50 Mitarbeiter beurteilen Lawinengefahr
Für den alpinen Raum sind Lawinenstriche typisch. Auf definierten Streckenabschnitten beurteilt der ÖBB-Lawinenwarndienst mit rund 50 Mitarbeitern die Lawinengefahr für den Bahnbetrieb. Bereits
im Sommer werden Schutzbauten inspiziert und ausgebessert. Im Winter unterstützt die ÖBB die örtliche Lawinenwarnkommission, beurteilt die aktuelle Schneelage und setzt entsprechende
Maßnahmen.
Punktgenaue Wetterprognosen und ständige Verbesserungen
Entscheidend für die Aktivierung der Einsatzkräfte ist die Wettervorhersage. Die ÖBB verfügen seit einigen Jahren über ein sehr genaues Wetter-Vorwarnsystem (Schneehöhe, Wind, Temperatur).
Dementsprechend werden die Bereitschaften organisiert und das Personal gegebenenfalls mobilisiert.
So
04
Dez
2011
Das erweiterte Depot in Zürich Oerlikon ist ein Gewinn für VBZ, Stadtbild und Quartier
Im Mai letzten Jahres wurde in Zürich mit dem Erweiterungsbau des Depots Oerlikon begonnen. Dieser wurde nötig, damit die zusätzlichen Fahrzeuge der Glattalbahn abgestellt werden können. Die neue Abstellhalle, bestehend aus Erweiterungs- und Ersatzbau für die ehemalige Busgarage, wird als Abstellanlage für die Tram-Fahrzeuge genutzt. Unterhalb der Abstellhalle ist eine Parkgarage für rund 46 Parkplätze entstanden. Im Erweiterungsbau sind vier neue Gleise gebaut worden für - 7 Cobra- und ein 2000er-Tram, welche für den Durchlaufbetrieb an die bestehende Gleisanlage angeschlossen wurden.
Blick in das erweiterte VBZ-Depot Oerlikon Foto: Alexander Schaeffer
Der heutige Erweiterungsbau wurde vom Architekturbüro Maier Hess Ghisleni GmbH konzeptioniert und ausgeführt. Die Architekten gingen mit dem grossen Erbe sehr sorgfältig um und berücksichtigten
die Schutzwürdigkeit des Objektes weitgehend. Die starke Anlehnung an den Bau von Stadtbaumeister Herter ist spürbar, die Erweiterung nimmt die Sprache sowohl in der Form wie auch in den
Materialien auf. Das Resultat ist dieser monolithische Bau bestehend aus Konstruktionsbeton, Glas und Chromstahl, der Tradition und Moderne in einem verkörpert.
Die Erweiterung des Tramdepots ist aber auch ein Zeichen für die weiter wachsende Stadt. Das Tramdepot mit seiner Grösse und Erscheinung verleiht Oerlikon gleichzeitig zusätzliche
Zentrumsbedeutung. Eröffnet wird die neue Halle mit den 4 Gleisen am 7. Dezember 2011, ab dann werden darin die ersten Fahrzeuge abgestellt.
Kunst am Bau
Neben der Architektur fällt vor allem der Schriftzug an der Fassade des Gebäudes auf. Seit Juli 2011 prangt in grossen (VBZ-)blauen Lettern der Satz „Du musst jetzt nach Hause gehen“. Sichtbar
wird jedoch immer nur ein Teil des Satzes, nur durch Fortbewegung kann man die ganze Aussage erkennen. Das KünstlerInnen-Duo Renata Grünenfelder und Hipp Mathis verstehen diese Aussage jedoch
nicht als Ermahnung an die Bevölkerung, sondern an die einfahrenden Trams. Dass der Schriftzug in Höhe und Länge den Dimensionen eines Cobra-Trams entspricht, ist ein spielerisches Detail, das
das Künstlerpaar einfliessen liess.
Soziale Einrichtung
Die Kontakt- und Anlaufstelle für Drogenkonsumierende, die bisher in einem Container auf dem Depotgelände untergebracht war, erhält dank der Erweiterung eine feste Bleibe. Die Räumlichkeiten
bieten mehr Platz für die KlientInnen und bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden. So stehen beispielsweise separate Zimmer für Beratungsgespräche und medizinische Betreuung zur
Verfügung. Der Eingang der Kontakt- und Anlaufstelle liegt neu von der Strasse abgewandt, um die Beeinträchtigung der AnwohnerInnen weiter zu reduzieren. Die Kontakt- und Anlaufstelle Oerlikon
besteht seit 1996 und wird heute von rund 150 Männern und Frauen genutzt.
Die historische Bedeutung des Tramdepots
Das Tramdepot Oerlikon wurde erstmals bereits 1898 in Betrieb genommen und während 30 Jahren benutzt, ausgebaut und, zuletzt 1928, ergänzt. Der komplexe Bau wurde 1933 abgebrochen und durch ein
markant grösseres Tramdepot ersetzt, das nur die damalige Busgarage integrierte.
Sa
03
Dez
2011
Die blauen RBS-Trams fahren ab 11. Dezember 2011 wieder ins Fischermätteli
BERNMOBIL nimmt per Fahrplanwechsel vom 11. Dezember 2011 den fahrplanmässigen Trambetrieb auf der Strecke Worb Dorf - Fischermätteli wieder auf. Lärmmessungen im Oktober haben bestätigt, dass die neuen Räder an den blauen RBS-Trams das Kurvenquietschen deutlich reduzieren. BERNMOBIL wird zusätzlich stationäre Gleisschmierapparate im Fischermätteli einbauen, um das Kurvenquietschen weiter einzudämmen. Um die bisherigen Ergebnisse zu verifizieren, wird BERNMOBIL ab dem Fahrplanwechsel weitere Lärmmessungen vornehmen.
Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 wurde die ehemalige Linie G als neue Tramlinie 6 ins Tramnetz von BernMobil integriert und bis "Fischermätteli" verlängert Foto: Peter Wyss
Im Januar hat ein Test mit einem blauen RBS-Tram gezeigt, dass neue Räder das Kurvenquietschen dieser Fahrzeuge deutlich reduzieren. Während den letzten Monaten hat der RBS sämtliche Räder an den
blauen Trams ausgewechselt. Verschiedene Lärmmessungen haben die Resultate des Tests vom Januar nun bestätigt. Das durchgehende Kurvenquietschen sowie die hauptsächlich störende hohe Frequenz des
Quietschens sind dank den neuen Rädern eliminiert. Die Messungen haben aber auch gezeigt, dass punktuell und vereinzelt immer noch Quietschgeräusche auftreten können, jedoch in einer für das Tram
üblichen Frequenz. Daher wird BERNMOBIL in den nächsten Tagen zwischen Brunnmatt und Fischermätteli fünf stationäre Gleisschmierapparate an heiklen Stellen einbauen. Die Schmierapparate werden
gestützt auf bisherige Erfahrungen das Kurvenquietschen nochmals deutlich senken.
Begleitende Lärmmessungen und Einbezug der Bevölkerung
BERNMOBIL wird den fahrplanmässigen Betrieb der Linie 6 ins Fischermätteli mit weiteren Lärmmessungen während mehrerer Wochen begleiten. Die bisherigen Messungen basierten auf einzelnen
Stichproben und erfolgten noch ohne die Gleisschmierapparate, die nun eingebaut werden. Durch die weiteren Messungen können allenfalls noch vorhandene Probleme identifiziert werden.
Die betroffene Bevölkerung im Fischermätteli wurde an einer öffentlichen Informationsveranstaltung direkt über die oben erwähnten Ergebnisse informiert. BERNMOBIL bietet der Bevölkerung ab dem
Fahrplanwechsel die Möglichkeit, ihre Wahrnehmungen zum Lärmverhalten der Trams über die Website www.bernmobil.ch zurück zu melden. Dadurch erhoffen wir uns zusätzliche Hinweise auf allenfalls
noch vorhandene kritische Lärmpunkte. Bei Bedarf werden BERNMOBIL und der RBS weitere Massnahmen prüfen.
Fr
02
Dez
2011
westnetz.ch: Zürich-West erhält nicht nur ein neues Tram, sondern auch eine innovative Online-Plattform
Ab 11. Dezember 2011 fahren die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) mit dem 4er-Tram auf einer neuen Strecke – vom Bahnhof Tiefenbrunnen bis zum Bahnhof Altstetten Nord – und die neue Linie 17 verbindet das Werdhölzli mit dem Hauptbahnhof. Damit wird das dynamische und spannungsreiche Quartier Zürich-West noch besser mit öffentlichem Verkehr erschlossen. Für die VBZ ist die Eröffnung der neuen Tramlinien auch Anlass zur virtuellen Vernetzung von Zürich-West:
Mit der neuen Quartierplattform westnetz.ch visualisieren sie den engen Bezug zwischen ÖV-Erschliessung und Quartierleben.
Gefeiert wird bereits am 10. Dezember 2011 Foto: Peter Specker
Im realen Leben vernetzen die VBZ mit ihrer Verkehrsinfrastruktur die Stadt. Mit westnetz.ch, entwickelt von Hinderling Volkart, schaffen die VBZ eine innovative Online-Plattform, mit der sie das
Leben rechts und links der Tramschienen auch virtuell vernetzen. In einem gewissen Sinne ist diese Plattform eine Abbildung des VBZ-Geschäftsmodells: Rückgrat der Plattform sind die VBZ-Linien
und alle Einträge sind mit mindestens einer VBZ-Haltestelle verknüpft, selbstverständlich immer auch verbunden mit dem aktuellen Fahrplan der VBZ. Über 300 Unternehmen, Organisationen und
Institutionen in Zürich-West haben sich auf der Plattform bereits eingetragen und präsentieren sich dort dem Publikum – ganz einfach und auf eine attraktive Weise. Unter der Leitung von Thomas
Haemmerli berichtet ein Team von jungen und erfahrenen Bloggern mit journalistischen Beiträgen über das Quartierleben. Damit entsteht eine “virtuelle Quartierzeitung”, verbunden mit den Angeboten
von lokalen Akteuren, für alle, die wissen wollen, was, wann und wo im Quartier abgeht in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Kultur und Ausgehen.
Was sind die Absichten der VBZ, mag man sich fragen? Die VBZ sind sich bewusst, dass immer mehr Menschen über die traditionellen Medien immer weniger erreichbar sind. Sie nehmen deshalb die
Markteinführung ihrer neuen Tramlinien in Zürich-West zum Anlass, gewissermassen als Labor für virtuelle Kommunikation, die elektronischen Medien verstärkt einzusetzen. Wie die VBZ dies zum
Beispiel auch im Personalmarketing seit über einem Jahr erfolgreich praktizieren.
Vermisstmeldungen alteingesessener Zürcher
Das Zürcher Tramnetz hat sich seit Jahrzehnten in den Köpfen der Zürcher Bevölkerung stark eingeprägt. Aus Erfahrung wissen die VBZ, dass Veränderungen im Tramangebot immer verstärkter
kommunikativer Anstrengungen bedürfen. Deshalb steht Zürich-West in nächster Zeit ganz im Zentrum der VBZ-Kommunikation. Neben westnetz.ch setzen die VBZ das neue Tram Zürich-West mit ihrer
gewohnt pointierten Kampagne der Agentur Ruf Lanz in Szene; mit Inseraten und Plakaten. Und wenn plötzlich Vermisstmeldungen zu Huldrich Zwingli und weiteren uralteingesessenen Zürchern am Radio
ertönen, könnte auch dies damit zu tun haben, dass sich etwas tut in Zürichs Westen: Die entsprechenden Radiospots (ebenfalls von Ruf Lanz) laufen in den Zürcher Lokalradios.
Do
01
Dez
2011
RhB: Die Skipässe führen auch weiterhin zur Bergbahn
Klare Regelung für die Benützung der RhB im Tarifverbund Davos – Klosters
Die bisherige Praxis in der Benützung der Rhätischen Bahn (RhB) im Zusammenhang mit einem Bergbahnabonnement führte vielfach zu Missverständnissen und auch zu absichtlichen
missbräuchlichen Fahrten in der Region der Tarifgemeinschaft Filisur-Davos-Klosters-Küblis. Ab der aktuellen Wintersaison gilt die klare Regelung, dass Fahrten mit Bergbahnabos zwischen RhB und
den Talstationen nur im Zusammenhang mit deren anschliessenden oder vorgängigen Benützung als Ski-, Snowboardfahrer oder als Schlittler mit entsprechender Sportausrüstung gültig sind.
Wintersportler bei Ankunft im Bahnhof Davos Dorf Foto: Marcel Manhart
Missbräuche und Missverständnisse führen…
Die Theorie war immer klar, die praktische Anwendung hingegen weniger: Mit dem Einbezug der RhB in der Tarifgemeinschaft Davos – Klosters und der damit verbundenen freien Fahrt zu und ab den
Talstationen in der Region zwischen Filisur und Küblis steht den Ski- und Snowboardfahrern sowie den Schlittelsportlern ein attraktives Transport-Angebot zur Verfügung. Die Vorschrift, dass diese
Pässe nicht für Fahrten zur Arbeit oder/und zur Schule gültig sind wurde in der Praxis bisher erheblich missbraucht. Durch diese Zweckentfremdung entgingen der RhB markante Einnahmen. Die RhB
erhält von den Bergbahnen nur finanzielle Abgaben als Zubringerin zu ihren Talstationen.
…zu neuer Regelung
Diese Ausgangslage bewirkte eine klarere Auslegung der geltenden Spielregeln. Somit sind die Skiabonnemente der «Davos Klosters mountains» während der Wintersaison bei der RhB zwischen Filisur
und Küblis in der zweiten Klasse gültig. Die Gültigkeit beschränkt sich jedoch klar und ausschliesslich auf die Hin- und Rückfahrt zu den Talstationen der Bergbahnen im Gültigkeitsbereich und mit
deren anschliessenden oder vorgängigen Benützung als Ski- und Snowboardfahrer oder Schlittelsportler. Das heisst wiederum, dass Bergbahnabos bei der RhB nur akzeptiert werden, wenn der Aboinhaber
in Ski-, Snowboard- oder Schlittelausrüstung reist. Für alle anderen Fahrten, wie beispielsweise Fahrt zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, zu Besuchen und Ausflügen, für An- und Abreise zum
Ferienort aber auch für Fahrten zu anderen Sportarten wie Langlaufen, Eislaufen, Winterwandern oder Schneeschuhlaufen sind die Bergbahnabonnemente in den RhB-Zügen folglich nicht gültig. Ralf
Capeder, Leiter Rechtsdienst bei der RhB, wird konkret: «Reisende, welche die Kriterien nicht erfüllen, werden als solche ohne gültigen Fahrausweis behandelt»: Das heisst, in begleiteten Zügen
ist eine Fahrkarte mit einem Zuschlag von 10 Franken zu lösen, in unbegleiteten Zügen muss ein solcher Fahrgast als Schwarzfahrer die Konsequenzen tragen.
Mi
30
Nov
2011
Wien Westbahnhof bleibt Fernverkehrsknotenpunkt
Die ÖBB nehmen Pläne zurück, den umgebauten neuen Wiener Westbahnhof nur mit Regionalzügen anzufahren. Fernzüge (aber nur nationale) verteilen sich künftig auf den alten West- und den neuen Hauptbahnhof.
Fernverkehrszüge am Wiener Westbahnhof Foto: Marcel Manhart
Seit Mitte September 2008 wurde der Wiener Westbahnhof unter laufendem Betrieb umgebaut. Ein Meilenstein konnte letztes Jahr im Dezember gefeiert werden: die denkmalgeschützte, renovierte
Bahnhofshalle wurde wieder eröffnet. Mit der Fertigstellung und heutigen Eröffnung der BahnhofCity ist der Westbahnhof nun komplett. Mit ihr wird die eigentliche Verkehrsstation, die
Bahnhofshalle, um ein Gastronomie-, Shopping- und Dienstleistungszentrum erweitert.
Der Westbahnhof ist laut Mitteilung der ÖBB ein zentraler Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs in der österreichischen Hauptstadt. Hier kommen das Fern-, Regional und Nahverkehrsnetz der ÖBB
zusammen. Zwei U-Bahnlinien (U3, U6), mehrere Straßenbahn- (Linien 5, 9, 52 und 58) und Regionalbuslinien sowie der Flughafenbus ergänzen das Verkehrsangebot. Für den Individualverkehr steht eine
Parkgarage mit 600 Stellplätzen zur Verfügung.
Auf 30.000m² erstreckt sich das Büro- und Einkaufszentrum der BahnhofCity. 17.000m² davon sind Verkaufsflächen auf drei Ebenen für 90 Geschäfts-, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe. Im Branchenmix stehen die Bekleidungsgeschäfte an erster Stelle, gefolgt von Hartwaren (Bücher etc.), Lebensmittel und Gesundheit. Drei Viertel der gesamten Verkaufsfläche entfallen auf diese Branchen. In den zwei Neubauten links und rechts der Bahnhofshalle entstanden Büroflächen auf insgesamt 13.000m². Auf weiteren 16.000 m² bietet Österreichs erstes Motel One Hotel auf vier Ebenen 438 Zimmer der 2*+ Kategorie in modernem Design zu günstigen Preisen.
Di
29
Nov
2011
SBB braucht in den nächsten Jahren 1000 neue Lokführerinnen und Lokführer: Frauen seit 20 Jahren im Führerstand
Seit 1991 sind Frauen als Lokführerinnen bei der SBB unterwegs. In den nächsten zehn Jahren werden 1000 neue Lokführerinnen und Lokführer benötigt. Dabei sollen vermehrt auch Frauen gewonnen werden.
Lokomotivführerin in einem GTW der Seetalbahn Foto: SBB CFF FFS
1991 hat die erste Frau die Ausbildung zur Lokführerin bei der SBB bestanden. Noch heute ist sie als Lokführerin tätig. In den 90-er Jahren folgten ihr sechs weitere Frauen. 2004 startete die SBB
eine «Lokführerinnen-Frauenklasse» in Biel. Heute sind bei SBB Personenverkehr und SBB Cargo 71 Frauen als Lokführerinnen im Einsatz.
Seit 1988 haben sich die Eintrittsbedingungen verändert und Frauen den Einstieg in den Lokführerinnenberuf ermöglicht. Heute können alle Personen, die entweder eine abgeschlossene Berufslehre
oder die Matura haben, sich für die Lokpersonalausbildung anmelden. Bis dahin wurden nur Personen zur Ausbildung zugelassen, welche eine technische Berufslehre sowie die Rekrutenschule absolviert
hatten. Das angehende Lokpersonal muss zahlreiche Anforderungen erfüllen. Darunter fallen unter anderem das Bewusstsein für Sicherheit, Eigenverantwortung, gute Gesundheit, Kenntnisse einer
zweiten Landessprache und die Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten.
Die SBB baut das Zugsangebot laufend aus. Zusätzlich werden in den nächsten zehn Jahren rund 1000 Lokführerinnen und Lokführer pensioniert und müssen durch neue ersetzt werden. Frauen sind in der
Schweiz in technischen Berufsfeldern traditionell untervertreten. Da Frauen die Hälfte der Bevölkerung und somit potentiell die Hälfte des Arbeitsmarktes ausmachen, sollen sie vermehrt in den
Fokus der Rekrutierungsbemühungen gerückt werden. Das Berufsbild Lokführende soll bei Frauen und Männern gleichermassen bekannt und attraktiv werden. Unter anderem auch dadurch, dass eine
Ausbildung und Anstellung im Teilzeitverhältnis angeboten wird.
Mo
28
Nov
2011
Wiener Linien und Weihnachtsmärkte: Punschzeit ist Öffi-Zeit
17 Adventmärkte und zahllose Punschstände laden in der Vorweihnachtszeit zum Besuch. Wer Ja zu Punsch und Glühwein sagt, sollte auch Nein zum Auto sagen: Mit den Wiener Linien kommt man bequem zu allen Weihnachtsmärkten.
Christkindlmarkt am Wiener Rathausplatz Foto: Marcel Manhart
U-Bahn statt Auto-Stau
Nicht nur für die Abreise, auch für die Anreise empfehlen die Wiener Linien den Umstieg auf Öffis. Gerade mit der U-Bahn entgeht man dem Auto-Stau um die beliebten Weihnachtsmärkte wie zum
Beispiel im Museumsquartier und auf dem Rathausplatz. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, spart sich zudem auch die Parkplatzsuche oder Tickets für Garagen.
Gute Verbindungen für Wien-Besucher/-innen
Die Wiener Weihnachtsmärkte sind auch bei TouristInnen und BesucherInnen aus den Bundesländern sehr beliebt. Wer nicht ohnehin mit Bahn oder Bus anreist, kann sein Auto auch bei
Park&Ride-Anlagen an den U-Bahn-Stationen stehen lassen. So kommt man mit der U3 etwa von der P&R-Anlage Erdberg in nur 10 Minuten zum Museumsquartier, vom Parkhaus Hütteldorf zum
Karlsplatz sind es 17 Minuten. Die neue P&R-Anlage Donaustadtbrücke ist mit der U2 nur 13 Minuten vom grössten Weihnachtsmarkt am Rathausplatz entfernt.
Erreichbarkeit der grössten Wiener Weihnachtsmärkte:
Adventmarkt vor der Karlskirche (Karlsplatz)
Anfahrt: U1, U4, U2, 1, 62, Badner Bahn, Autobus 4A, 59A
Christkindlmarkt am Rathausplatz
Anfahrt: U2, 1, D
Weihnachtsmarkt auf dem Maria-Theresien-Platz
Anfahrt: U2/U3 Station Volkstheater, D, 1, 2
Adventmarkt Oberes Belvedere
Anfahrt: D, O, 18
Weihnachtsmarkt Spittelberg
Anfahrt: U2/U3 Volkstheater, 49, 48A, 2A
Adventmarkt Altes AKH
Anfahrt: 43,44,5,33
Adventmarkt Schloss Schönbrunn
Anfahrt: U4 (Schönbrunn), 10, 58, 10A
Adventmarkt, Türkenschanzpark
Anfahrt: 10A, 37A, 40A
Weihnachtszauber beim Schloss Wilhelminenberg
Anfahrt: 46B, 146B
Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung
Anfahrt: U3 (Herrengasse), 1A, 2A,
Winterfest im Museumsquartier
Anfahrt: U2 (Volkstheater, Museumsquartier), U3 (Volkstheater), 2A, 49, 48A
Sa
26
Nov
2011
Modernernisierter RhB Bahnhof in Zernez feierlich eroeffnet
Am Samstag, 26. November 2011, wurde der Bahnhof Zernez der Rhätischen Bahn (RhB) in Anwesenheit von Regierungsrat Mario Cavigelli sowie der einheimischen Bevölkerung und geladener Gäste mit einem feierlichen Akt neu eröffnet. Der Bahnhof Zernez hat in den letzten Jahren eine enorme Aufwertung erhalten und präsentiert sich nach dem Umbau als moderner, kundenfreundlicher und sicherer Bahnhof. Am Rande der Feierlichkeiten wurde der ALLEGRA-Triebzug 3514 auf den Namen Steivan Brunies, der Gründers des Nationalparks, getauft.
Der Bahnhof Zernez erstrahlt in neuem Glanz Foto: Marcel Manhart
Seit Juni 2010 wurde am Bahnhof Zernez gebaut. Für insgesamt 21.5 Millionen Schweizer Franken wurden unter anderem die bahntechnischen Anlagen erneuert, das Bahnhofsgebäude saniert, eine
Personenunterführung mit Rampen und Treppen sowie behindertengerechte und überdachte Haus- und Mittelperrons gebaut. Kurz: Der Bahnhof Zernez erstrahlt heute in neuem Glanz, ist modern,
behindertengerecht, kundenfreundlich und nicht zuletzt wurde auch die Sicherheit erhöht. Zernez verfügt nun über einen leistungsfähigen Bahnhof, der bestens für die Zukunft gerüstet ist.
«Wichtiges Glied der RhB-Transportkette im Engadin»
Zusammen mit der zahlreich erschienenen einheimischen Bevölkerung, Gästen und Mitarbeitenden, wurde der Bahnhof Zernez am Samstagmittag (26.11.2011) feierlich eröffnet. Der Bedeutung des Festes entsprechend haben Regierungsrat und Bündner Verkehrsminister Mario Cavigelli, RhB-Direktor Hans Amacker, der Zernezer Gemeindepräsident René Hohenegger sowie der Leiter Kommunikation vom Schweizerischen Nationalpark Hans Lozza ihre Eindrücke und Botschaften zum «wichtigen Glied der RhB-Transportkette im Engadin» (Zitat Hans Amacker) vorgetragen. In einem Punkt waren sich alle einig: Der Bahnhof Zernez hat in den letzten Jahren eine enorme Aufwertung erhalten und der Umbau zu einem modernen, kundenfreundlichen und sicheren Bahnhof war mehr als fällig.
Fr
25
Nov
2011
Öffentlicher Verkehr im Kanton SG entwickelt sich erfreulich
Bereits zum vierten Mal präsentiert der Kanton St.Gallen eine Informationsbroschüre über den öffentlichen Verkehr. In den letzten Jahren konnte das regionale Angebot kontinuierlich ausgebaut werden. Die Ausbaustrategie ist erfolgreich: Die Nachfrage nahm seit 2002 um über 33 Prozent zu. Die Erträge im Tarifverbund wachsen jährlich um fünf bis sieben Prozent, der Kostendeckungsgrad liegt aktuell bei rund 52 Prozent. In der Broschüre aufgeführt sind auch die geplanten und beschlossenen nächsten Ausbauschritte.
Erfolgreiche Ausbaustrategie im Kanton St. Gallen Foto: Marcel Manhart
Die Infobroschüre bietet umfassend und kompakt Auskunft über die Entwicklung von Angebot, Nachfrage und Kosten des öffentlichen Verkehrs im Kanton St.Gallen. Das Angebot im Regionalverkehr wächst
von 2002 bis 2012 um gut 30 Prozent. Im gleichen Zeitraum steigt die Nachfrage um rund 20 Mio. auf 71 Mio. Fahrgäste pro Jahr. Die jährlichen Abgeltungen der öffentlichen Hand – Bund, Kanton und
Gemeinden – betrugen im Jahr 2002 rund 89 Mio. Franken und werden im Jahr 2012 auf rund 125 Mio. Franken steigen. Teuerungsbereinigt liegt der Index der Abgeltung dennoch unter dem Index des
Angebotes – das Angebot steigt somit stärker als die Aufwendungen der öffentlichen Hand.
In der Broschüre werden zudem die zukünftige Angebotsentwicklung im Fern- und Regionalverkehr sowie im Agglomerationsverkehr vorgestellt. In einer übersichtlichen Grafik finden sich auch die
Angebotsausbauten der Fahrplanjahre 2011 und 2012. Der Kanton berichtet über Qualitätsmassnahmen im Bereich Fahrgastinformation und Bushöfe wie auch über die erfreuliche Entwicklung des
Tarifverbunds Ostwind.
Do
24
Nov
2011
Verlad der letzen 12 VBZ-Mirage Trams für die Ukraine
In Zürich wurden am 23. November 2011 die letzten 12 VBZ Mirage-Trams für die Stadt Vinnitsa in der Ukraine auf Eisenbahnwagen verladen. Diese Fahrzeuge des Typs Be 4/6 tragen die
Betriebsnummern 1626, 1656, 1659, 1664, 1668, 1673, 1676, 1677, 1679, 1681, 1685 und 1688.
Neben den Tramzügen wird auch diverses Ersatzmaterial wie Bremsscheiben, Trittbretter usw. in die Ukraine gehen. Ebenso wurden gleich zu den verladenen Mirage Trams insgesamt noch drei komplette
Drehgestelle aufgeladen. Zwei Drehgestelle waren auf dem Transwaggon-Tiefladewagen zusammen mit dem Tram Nr. 1668 und ein weiteres auf dem Wagen beim Tram Nr. 1659. Abmontiert wurden hingegen
Rückspiegel, Scheibenwischer und Stromabnehmer sowie Halterungen am Dach für die Dachwerbung. Dieses wird dann in Vinnista alles wieder montiert.
Mirage Tram beim Verlad in Zürich Foto: Marcel Manhart
Der Verlad auf die Eisenbahnwagen dauerte bis zum Abend des 23. November 2011. Die Wagen wurden anschliessend via Güterbahnhof und RB Limmattal mit fahrplanmässigen Güterzügen weitergeleitet. Der ganze Transport bis in die Ukraine via Buchs (SG) dauert dann rund 2 Wochen. Schlussendlich stehen somit in Vinnitsa 110 ehemalige VBZ-Fahrzeuge (Karpfen & Mirage) im Einsatz.
2 Wagen für das Tram-Museum
Die beiden Be 4/6 mit den Nummern 1674 und 1675 gehen an das TRAM MUSEUM ZÜRICH. In den letzten Tagen wurden in der Zentralwerkstätte (ZW) neu revidierte Drehgestelle montiert. Bereits am
nächsten Samstag, 26. November 2011 haben die 1674 & 1675 in Zürich die erste Museumsfahrt auf der “Museumslinie 21“.
Am 30. Juni 2010 fuhr offiziell die letzte Mirage durch Zürich
Die 90 Fahrzeuge des Typs Mirage standen rund 40 Jahre im Einsatz der Verkehrsbetriebe Zürich und wurden nach und nach durch die Cobras ersetzt. Die letzte Fahrt startete am 30. Juni 2010 um
04.54 Uhr mit den Fahrzeuge Be 4/6 1685 und 1688 auf der Linie 2 ab der VBZ-Zentralwerkstätte in Zürich Altstetten.
Das erste Fahrzeug wurde durch die VBZ am 1. April 1966 auf der Linie 7 in Betrieb gesetzt. Dies war der Beginn einer über 40-jährigen Laufzeit des beliebten Mirage-Trams. Der Name Mirage ist
übrigens eine Anspielung an die damals beschafften Kampfflugzeuge der Armee, sowie die damit verbundene, ebenfalls massive Kostenüberschreitung bei der Ablieferung.
Mi
23
Nov
2011
PostAuto Schweiz rüstet ihre Flotte mit drahtlosem Internet aus und auch WESTbahn und ÖBB fahren den SBB um die Ohren
Wer in der Schweiz mit dem Postauto reist, soll dabei ab dem kommenden Frühling einfacher im Internet surfen können. PostAuto Schweiz plant 1500 ihrer Postautos mit drahtlosem Internet auszurüsten. Aber auch in Österreich fahren die Bahnen den SBB um die Ohren. Sowohl die Österreichischen Bundesbahnen als auch die neue WESTbahn bieten den Dienst ab Dezember 2011 kostenlos an. SBB-Pendler warten darauf noch Jahre.
Surfen im Bus soll ab nächstem Jahr in 70 Prozent der gesamten PostAuto-Flotte möglich sein Foto: Marcel Manhart
Gesurft werden kann im Postauto auf dem UMTS-Netz von Swisscom (3G), also nicht mit einer schnellen WLAN-Verbindung. Die Verbindung ins Internet mit Laptop oder Smartphone wird aber mit der eingesetzten Technologie erheblich vereinfacht. Im öffentlichen Verkehr kämpft beispielsweise die SBB mit Problemen beim Internetzugang in ihren Zügen. Für Postauto-Passagiere soll die unbeschränkte Internetnutzung gratis sein. Sie müssen aber eine E-Mail-Adresse und den Namen angeben, wie ein Sprecher von Postauto sagte. Nicht möglich ist vorerst die Internetnutzung in einigen Bergregionen. Sowohl die neue WESTbahn GmbH, als auch die Österreichischen Bundesbahnen bieten den Dienst ab Dezember 2011 ebanfalls an. SBB-Pendler hingegen warten darauf noch Jahre.
Von Adrian Müller - 20 Minuten Online
Es ist ein Entscheid mit Signalwirkung: Die Postauto AG als eine der grössten ÖV-Betreiberin der Schweiz rüstet ab 2012 1500 Busse mit Gratis-Internet aus. «Wir übernehmen die Kosten selbst», sagt Post-Sprecher Oliver Flüeler. Der Aufwand betrage mehrere hunderttausend Franken pro Jahr. Dennoch sei es von Anfang an klar gewesen, den Kunden das Postauto-Wifi gratis anzubieten. «Wlan ist ein grosses Bedürfnis der Pendler, wir gehen einen Schritt voraus und ermöglichen im Bus schnelles Surfen auf dem Smartphone oder Tablet», führt Flüeler einen Bericht der «SonntagsZeitung» aus.
Die PostAuto-Passagiere können also demnächst unbesorgt mobil Surfen. Wer aber in den Zug steigt, muss noch lange auf Wlan warten. Erst mit der Auslieferung der neuen Bombardier-Doppelstockzüge
beginnt 2014 bei den SBB das Wifi-Zeitalter in der 2. Klasse. Ob der Dienst dann gratis zur Verfügung steht, ist noch keineswegs sicher.
Österreicher geben Gas
Bis im Frühsommer 2012 wollen die SBB den Grundsatzentscheid fällen, ob das Wlan gratis wird. «Es ist auch ein gemischtes Modell denkbar, wo gewisse Inhalte wie News oder On-Board-Informationen
der SBB gratis sind, weitere Daten hingegen kosten», sagt SBB-Sprecher Christian Ginsig zu 20 Minuten Online.
Di
22
Nov
2011
In drei Wochen startet die neue WESTbahn von Wien - Salzburg
In knapp drei Wochen, oder genau gesagt am Sonntag, den 11. Dezember 2011 startet die neue WESTbahn GmbH auf der Strecke zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof ihren fahrplanmässigen Betrieb. Im Vorfeld wurde bereits viel über das neue "Duell im Westexpress" geschrieben und gesprochen. Bald gilt es nun also für den ÖBB-Konkurrenten ernst. Zuletzt machte die WESTbahn unter anderem auch damit Schlagzeilen, dass sie auf ihren Zügen Raucherabteile betreiben möchte.
Das Gesundheitsministerium dagegen beharrt auf ein Rauchverbot an öffentlichen Orten. Ebenso setzt die ÖBB auf „Bahnfahren ohne Rauchsignale“.
Von Wien nach Salzburg haben die Bahnreisenden künftig die Wahl zwischen dem ÖBB-Railjet und den Zügen der neuen WESTbahn GmbH Foto: Marcel Manhart
Nachfolgend einige Berichte, die in den letzten Wochen Schlagzeilen machten
Salzburger Nachrichten vom 16. November 2011
Die neue Westbahn polarisiert mit Raucherabteilen
„Westbahn“-Geschäftsführer Stefan Wehinger verteidigte am Mittwoch die in der neuen „Westbahn“ geplanten Raucherbereiche als „ideale Lösung“. „Ohne die anderen Kunden oder Mitarbeiter zu stören,
können Fahrgäste bei uns in der Raucherinsel ihrer Sucht frönen“, argumentierte Wehinger. Die Raucherinseln in den „Westbahn“-Waggons seien technisch so ausgestattet, dass beim Öffnen der Türen
die verrauchte Luft nicht nach außen dringe. Arbeitnehmerschutzbestimmungen würden nicht gebrochen, da eine Fahrscheinkontrolle nicht notwendig sein werde, da die Insel zum Rauchen, nicht zum
Verweilen, genutzt werde.
Das Gesundheitsministerium sieht für ein Raucherabteil keine Rechtsgrundlage: Es gelte ein generelles Rauchverbot an öffentlichen Orten – auch im Zug. Das Tabakgesetz sehe ein Rauchverbot an
öffentlichen Orten vor, „dazu zählen auch die Verkehrsmittel“, hieß es. Einzige Ausnahme seien Gastronomiebetriebe, wo es unter ganz strengen Bedingungen eigene Raucherzimmer geben dürfe.
Die Bundesbahnen erklärten, dass die ÖBB-Züge jedenfalls rauchfrei bleiben werden. „Die damalige Entscheidung von Stefan Wehinger ist ja auf Kundenwunsch erfolgt und hat sich sehr bewährt“, sagte
eine ÖBB-Sprecherin. Vor vier Jahren hatte Wehinger, damals noch ÖBB-Personenverkehr-Vorstand, ein Rauchverbot in allen Zügen eingeführt. Eine Wiedereinführung von Raucherbereichen komme für die
Bundesbahnen nicht infrage, heißt es heute: Die ÖBB-Kunden würden rauchfreies Reisen mit dem Zug schätzen. „Wir setzen auf jeden Fall weiter auf Bahnfahren ohne Rauchsignale.“
Schützenhilfe bekommt die „Westbahn“ von Martin Graf (FPÖ). Er ortet eine „protektionistische Politik zugunsten der Staatsbahn ÖBB“. Wolle man mehr Menschen für den Umstieg auf öffentliche
Verkehrsmittel gewinnen, dann müsse man den Fahrgästen mehr Service bieten – „auch Rauchern unter der Voraussetzung, dass Nichtraucher nicht beeinträchtigt werden.“
Mo
21
Nov
2011
Die Schweiz hat für 6 Milliarden ihr Netz optimiert
Mit einem Sonderzug reiste das Landesbündnis JA zum Ausstieg mit einer Gruppe von Fachleuten, Politikern, Kulturschaffenden und Menschen aus dem Widerstand am 20. November 2011 nach Zürich, wo sie von renommierten Schweizer Bahnexperten und Verkehrspolitikern empfangen wurden: die grüne Nationalrätin Franziska Teuscher, der schweizer ProBahn-Zentralvorstand Edwin Dutler und der ehemalige SBB-Chef Benedikt Weibel, unter dessen Führung das gross angelegte Projekt Bahn 2000, bestehend aus 135 Bahnprojekten und einer Neubaustrecke, realisiert wurde.
Abfahrt des Extrazuges in Zürich HB Foto: Landesbündnis JA zum Ausstieg
„Ein bisschen Stuttgart würde auch der Schweiz gut tun“, sagte Franziska Teuscher, die sich beeindruckt davon zeigte, wie es den Menschen gelungen ist, den Widerstand mit einer solchen
Begeisterung und in einer so großen Vielfalt zu organisieren. Für die Nationalrätin ist es unabdingbar, dass die Bevölkerung große Projekte mit trägt. „Ich bin stolz auf die Schweizer
Verkehrspolitik, wir hatten viele verkehrspolitische Abstimmungen und diese immer zusammen mit der Bevölkerung entwickelt,“ so Teuscher, „ich bringe meine grünen Inhalte nur zu Mehrheiten, wenn
es die Parlamentsarbeit gibt und die Bürgerbewegung.“
Auch Edwin Dutler, Zentralvorstand von ProBahn Schweiz, der an den Schlichtungsgesprächen im vergangenen Jahr beteiligt war, äusserte seine Verwunderung darüber, wie in Stuttgart geplant wurde.
„In der Schweiz war ProBahn noch nie gegen ein Bahnprojekt“, sagte der Verkehrsexperte. In Stuttgart jedoch sei das anders: „Ich habe das intensiv studiert und gemerkt: So macht man ein Projekt
nicht. Das ist gegen jede eisenbahntechnische Vernunft. Es ist die größte Dummheit, die ich an Projekten je in Europa gesehen habe!“
Benedikt Weibel, ehemaliger SBB-Chef, berichtete vom Schicksal der geplanten Haupttransversale mit einer extrem umstrittenen Neubaustrecke, die aufgrund des großen Bürgerprotestes gekippt wurde:
„Wir haben das Projekt beerdigt. Dafür haben wir dann das Netz, das Fahrplanangebot und das rollende Material optimiert.“ Ziel sei gewesen, das Gesamtangebot zu optimieren. „Wir haben das Netz
beschleunigt und nicht eine einzige Strecke.“ Dank der starken Beteiligung der Bevölkerung sei das Projekt sehr gut gelungen. 135 Bahnprojekte und eine Neubaustrecke wurden mit einer
Gesamtinvestition von 6 Milliarden Franken realisiert. „Ich bin ja neutral“, sagte der Schweizer, aber man müsse die Kosten ins Verhältnis zum Nutzen setzen. „Für 6 Milliarden haben wir das
gesamte Netz hochgefahren.“ Seither wachse das Bahnangebot um 7 Prozent pro Jahr. Benedikt Weibel zog den Vergleich mit dem Tiefbahnhofprojekt Stuttgart 21, dessen Investition vergleichbar hoch
sei und das nur wenigen nütze. „Stellen Sie den Nutzen gegenüber. Wir haben ein Konzept, das dem ganzen Land nützt!“
So
20
Nov
2011
Wiener Linien suchen neue Mitglieder für den Fahrgastbeirat
Seit nunmehr fast acht Jahren ist der Fahrgastbeirat der Wiener Linien aktiv. Er ist als beratendes Organ unabhängig von den Wiener Linien. Der Fahrgastbeirat greift selbständig Themen auf bzw. sammelt Ideen, die von den Fahrgästen kommen, um sie gemeinsam mit den Wiener Linien und der Stadtverwaltung umzusetzen. Jetzt werden für die nächste vierjährige Arbeitsperiode neue Mitglieder gesucht.
Bei den Wiener Linien sind Alltagsexperten gefragt Foto: Marcel Manhart
Der Fahrgastbeirat ist Sprachrohr der Fahrgäste an die Wiener Linien. Er sammelt Meinungen von Kunden und gibt diese an das Unternehmen weiter. So gehen beispielsweise die Countdown-Anzeigen an
den Haltestellen auf Initiativen des Fahrgastbeirats zurück. Neben vermeintlich "kleinen" Anliegen der Fahrgast-VertreterInnen wie bessere Reinigung der Kinder-Handläufe auf Stiegen oder
Mistkübeln auf Haltestellenmasten, konnten auch grosse Veränderungen im Netz wie die Neuordnung der Straßenbahn-"Ringlinien" 1 und 2 umgesetzt werden. Die neue Streckenführung brachte einen
Fahrgastzuwachs von bis zu 15 Prozent.
Die Fahrgäste haben auf diese Weise eine Vertretung, die eng mit dem Unternehmen zusammen arbeitet und so Anliegen wirksam einbringen kann. Für die Wiener Linien bietet sich die Gelegenheit, auf
gestalterische Weise mit ihren KundInnen in Kontakt zu treten, um Wünsche, Anregungen und Kritik direkt mit Betroffenen zu besprechen.
Die derzeitigen Mitglieder des Fahrgastbeirates - es sind 16 - wurden mit Hilfe eines externen Beratungsbüros ausgewählt. Im Frühjahr 2012 wird planmäßig die Hälfte der Mitglieder des
Fahrgastbeirates ihre nächste vierjährige Arbeitsperiode antreten. Mit diesem Wechsel wird Kontinuität gewahrt. Den Vorsitz im Fahrgastbeirat führt Univ. Prof. DI Dr. Hermann Knoflacher, der den
Fahrgastbeirat auch nach außen vertritt.
Bewerbungsfrist läuft
Derzeit suchen die Wiener Linien Personen, die im Fahrgastbeirat mitarbeiten möchten. Auf die InteressentInnen-Suche folgt ein Bewerbungsverfahren, in dem die Mitglieder ausgewählt werden. Aus
allen BerwerberInnen werden von einem unabhängigen Institut acht Fahrgastbeiräte ausgewählt.
Sa
19
Nov
2011
S-Bahn SG 2013: Baustart für mehr Bahn in und um St.Gallen
Vertreter des Kantons St.Gallen, des Bundesamts für Verkehr (BAV), der SBB, Südostbahn (SOB) und Thurbo feierten am 17. November 2011 in Oberriet den Baustart für die S-Bahn St.Gallen 2013. Sie bringt den Pendlerinnen und Pendlern in der Region mehr Bahnangebot, bessere Verbindungen, optimale Anschlüsse auf Bahn und Bus, modernes Rollmaterial sowie eine verbesserte Bahninfrastruktur.
Die heutigen Kompositionen des Rheintal-Express (links) werden durch Doppelstock-triebzüge der neusten Generation (KISS) ersetzt Foto: Marcel Manhart
Am 17. November 2011 lancierten die Vertreter des Kantons St.Gallen, des BAV, der SBB, SOB und Thurbo den Baustart für die S-Bahn St.Gallen 2013 mit einem symbolischen Akt. Mit dem offiziellen
Spatenstich legten alle Beteiligten den Grundstein für die Infrastrukturausbauten, welche wesentlich zur Verbesserung des öV-Angebots für die Ostschweizerinnen und Ostschweizer beitragen werden.
Die S-Bahn St.Gallen 2013 bringt schnelle Verbindungen zwischen allen Regionen im 30-Minuten-Takt sowie optimale Anschlüsse auf Bahn und Bus in den Knotenbahnhöfen.
Quantensprung im öffentlichen Verkehr
Der St.Galler Regierungsrat Benedikt Würth freut sich auf die Neuerungen: «Es ist für den Kanton St.Gallen von grosser Bedeutung, dass dieser Quantensprung im öffentlichen Verkehr nun erfolgt.
Die Verkehrsverbindungen werden deutlich gestärkt», sagte er anlässlich des Spatenstichs. Toni Eder, Vizedirektor im Bundesamt für Verkehr, betonte: «Der heutige Tag ist auch deshalb ein
Meilenstein, weil mit der S-Bahn St.Gallen 2013 das Angebot im Regionalverkehr um rund 30 Prozent gesteigert werden kann.» So wird beispielsweise eine zusätzliche S-Bahn-Linie zwischen Herisau
und St. Margrethen sowie eine zweite, beschleunigte Verbindung Ziegelbrücke–Sargans geschaffen. Zwischen Rorschach und St.Gallen wird der Halbstundentakt eingeführt. Zum neuen Angebot sagte Ernst
Boos, Geschäftsführer Thurbo: «Der Kundschaft wird ein systematisiertes Bahnangebot mit deutlich mehr Zügen gegenüber heute zur Verfügung stehen.»
Besseres Bahnangebot dank Infrastrukturausbauten
Die Kundinnen und Kunden der S-Bahn St.Gallen reisen ab Dezember 2013 nicht nur schneller, sondern auch bequemer durch die Ostschweiz. Alle Züge der S-Bahn St.Gallen 2013 verkehren mit neuen, modernen und klimatisierten Fahrzeugen. Für den Rheintal-Express werden Doppelstocktriebzüge der neusten Generation eingesetzt. «Neben den Investitionen und Vorbereitungen beim Rollmaterial werden auch gewichtige Ausbauten an der Infrastruktur vorgenommen», sagte Thomas Küchler, CEO SOB. Es sind, verteilt über den ganzen Kanton St.Gallen, diverse Infrastrukturvorhaben wie Bahnhofausbauten, Erweiterungen von Gleisanlagen und Anpassungen an der Signalisierung notwendig. Zusätzlich werden die Bahnhöfe behindertengerecht gestaltet. Nicolas Germanier, Mitglied der Geschäftsleitung von SBB Infrastruktur, freut sich, dass die SBB mit ihren Ausbauten ein starkes Zeichen setzen kann: «Innerhalb der nächsten zwei Jahre modernisieren und erweitern wir sechs Bahnhöfe und ermöglichen mit zusätzlichen Signalanlagen auf der Strecke Wil–Gossau attraktive und schnelle Bahnverbindungen innerhalb des Kantonsgebiets und darüber hinaus.»
Fr
18
Nov
2011
Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011: Mehr Zug für die Schweiz und eine halbe Stunde schneller nach Paris
Ausbau des Angebotes im nationalen und internationalen Verkehr
In der Nacht auf den 11. Dezember 2011 wechselt der Fahrplan. In der ganzen Schweiz profitieren die Kundinnen und Kunden im Regional- wie auch im Fernverkehr von Verbesserungen. Zudem
wird das internationale Angebot ausgebaut. Mit der Inbetriebnahme der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke «Rhin-Rhône» verkürzt sich die Fahrt von Basel nach Paris um weitere 30 Minuten. Demnächst
fahren auf dieser Strecke die neuen «TGV 2N2 Lyria Euroduplex»-Züge.
Der TGV 2N2 Lyria Euroduplex auf Testfahrt bei Bad Ragaz Foto: Marcel Manhart
An der Medienkonferenz vom 17. November 2011 in Basel präsentierte die SBB zusammen mit Lyria SAS, der gemeinsamen Tochtergesellschaft von SNCF und SBB, den neuen Hochgeschwindigkeitszug «TGV 2N2
Lyria Euroduplex», der im Rahmen einer Abnahmefahrt am Bahnhof Basel einen Zwischenstopp eingelegt hat. Demnächst werden die sechs über Basel nach Paris verkehrenden Zugpaare sukzessive mit dem
neuen Rollmaterial geführt. Dank der neuen Strecke «Rhin-Rhône» ist Paris ab Zürich neu in vier Stunden erreichbar, ab Basel in gar nur drei Stunden. Die Kundinnen und Kunden gewinnen so 30
Minuten Zeit. Die Züge verkehren mit einer Geschwindigkeit von bis zu 320 km/h. Mit dem neuen Bord Service «Lyriapremiere» kommen die Fahrgäste in der 1. Klasse in den Genuss verschiedener
Zusatzleistungen.
Reisende in Richtung Deutschland können sich ebenfalls auf den Fahrplanwechsel freuen: Ab Interlaken Ost via Basel geht es fünf Mal pro Tag mit dem ICE nach Frankfurt (-Berlin) und zurück. Ab
Zürich verkehren acht Züge (ICE oder EC) nach Frankfurt/Köln (-Hamburg) und zurück. Mit Brüssel wird eine weitere europäische Metropole wieder mit einem direkten Zug ab Chur angefahren. Nach
Österreich stehen den Kundinnen und Kunden weiterhin täglich fünf Railjet- und zwei EuroNight-Verbindungen zur Auswahl. Ein Railjet-Zugpaar Zürich–Wien verkehrt neu bis in die ungarische
Hauptstadt Budapest.
Ausbau im nationalen Verkehr
Mit dem Fahrplan 2012 wird das Angebot im nationalen Netz weiter ausgebaut: Die Umsetzung der ersten Etappe des RER Fribourg I Freiburg bringt für Kundinnen und Kunden halbstündliche
Direktverbindungen zwischen Fribourg und Bulle. Am Morgen und am Abend fahren diese Züge weiter bis nach Bern (sieben Zugpaare). Zwischen Genf-Flughafen und Luzern verkehren vermehrt
Doppelstockzüge, diese bieten mehr Sitzplätze. Zwischen Neuchâtel und Lausanne verkehrt am Morgen ein neuer InterRegio, die S4 zwischen Allaman und Lausanne wird von Morges mit 17 Zugpaaren und
Rollmaterial des Typs FLIRT geführt. Auf der Strecke Neuchâtel – La Chaux-de-Fonds – Le Locle wird das Angebot in den Hauptverkehrszeiten verdichtet und zwischen Neuchâtel und Biel rollt ein
zusätzliches Zugpaar. Auch zwischen La Plaine und Genf wird das Angebot zur Hauptverkehrszeit ausgebaut. Auf der Strecke Coppet-Genève-Lancy-Pont-Rouge wird freitags und samstags der
Halbstundentakt bis Betriebsschluss ausgedehnt. Auf der Strecke Brunnen-Zürich verkehrt ein neuer, direkter Morgenzug mit Ankunft in Zürich um 06.51 Uhr (Montag bis Freitag ab Brunnen, Samstag
und Sonntag ab Arth-Goldau).
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