Archiv der Beiträge vom September 2013

 

 

 

 

Mo

30

Sep

2013

ÖBB-Chef wird ab Januar 2014 oberster Repräsentant der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen

ÖBB-Holding AG Vorstandsvorsitzender Christian Kern wurde zum neuen Präsidenten der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen (CER) gewählt. Zusätzlich zu seiner unveränderten Funktion bei den ÖBB wird er ab 1. Januar 2014 für zwei Jahre die Anliegen von mehr als 80 Europäischen Eisenbahn- und Infrastrukturgesellschaften auf europäischer Ebene vertreten. Christian Kern folgt auf Mauro Moretti, Vorstand der italienischen Staatsbahnen (FS).

ÖBB-Chef Christian Kern bei einem ORF Interview                          Foto: Marcel Manhart

 

 

ÖBB-Holding AG Vorstandsvorsitzender Christian Kern: „Die Wahl zum Präsidenten der CER ist eine grosse Anerkennung für den ÖBB-Konzern und unterstreicht die Bedeutung der ÖBB im europäischen Kontext. Die kommenden Jahre werden von einem Paradigmenwechsel und neuen Herausforderungen im Eisenbahnsektor geprägt sein, die der aktiven Mitgestaltung durch unsere Industrie bedürfen. Die Stärkung der Schiene gegenüber anderen Transportmitteln und die Herstellung von fairen Wettbewerbsbedingungen werden Schwerpunkte der kommenden Arbeit bilden.“

 

Die Mitglieder des Management Kommittees für die Periode 2014 bis Ende 2015 sind Guillaume Pepy (SNCF, Französische Staatsbahnen), Rüdiger Grube (DB, Deutsche Bahn), Andreas Meyer (SBB, Schweizer Bundesbahnen), Jiří KOLÁŘ (SZDC, Tschechischer Eisenbahninfrastrukturbetreiber), Mauro Moretti (FS, Italienische Staatsbahnen), Ilona Dàvid (MÁV, Ungarische Staatsbahnen), Roger Cobbe (ATOC, Verband der Eisenbahnverkehrs-unternehmen), Crister Fritzson (ASTOC / SJ, Schwedische Bahn), Jakub Karnowski (PKP, Polische Bahnen), Oliver Wolf (VDV, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen), Dušan Mes (SŽ, Slowenische Bahn), und Timo Huges (NS, Niederländische Bahn).

 

 

CER: Gemeinschaft der Europäischen Bahnen

 

Die CER (Community of European Railway and Infrastructure Companies) ist mit mehr als 80 Mitgliedern Europas führende Interessensvertretung aus Infrastrukturbetreibern, Bahnen und Fahrzeugleasinggesellschaften. Die CER hat ihren Sitz in Brüssel, sie wurde vom internationalen Eisenbahnverband UIC im Jahr 1988 gegründet. Ihre Mitglieder sind privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen und Unternehmen in öffentlicher Hand gleichermaßen. Gemeinsam vertreten sie 75 Prozent des Streckennetzes, 85 Prozent des Frachtverkehrs und 90 Prozent des Passagierverkehres in der EU, den EFTA Ländern und den EU Beitrittskandidaten.

 

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So

29

Sep

2013

ÖBB suchen zusammen mit der Kronen Zeitung 30 Begleitkinder für Österreichs Wintersportler: Triff deine Skistars am Wiener Westbahnhof

Die "Krone" und die ÖBB suchen skibegeisterte Kids (zwischen 6 und 12 Jahren), die am 10. Oktober 2013 (15 Uhr, Dauer ca. 2 Std.) das Austria-Ski-Team am Wiener Westbahnhof willkommen heissen und sie zur offiziellen Einkleidung in der Bahnhofshalle begleiten möchten. Ab sofort kann man sich über ein Anmeldeformular bewerben und mit etwas Glück Anna Fenninger, Marcel Hirscher, Benni Raich, Gregor Schlierenzauer & Co. hautnah miterleben und kennenlernen. Einsendeschluss ist der 02. Oktober 2013 um 12.00 Uhr.

Der Ski-WM Railjet am Wiener Westbahnhof                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Der neue Weltcup-Winter rückt immer näher. Bereits am 26. Oktober 2013 geht es für österreichs alpine Skifahrer mit dem traditionellen Eröffnungs-Riesenslalom in Sölden los, Skispringer (23. November 2013 in Klingenthal), Biathleten (24. November 2013 in Östersund) und nordische Kombinierer (30. November 2013 in Kuusamo) haben noch etwas länger Zeit.

 

Doch einen Pflichttermin haben alle ÖSV- Athleten schon am 10. Oktober 2013: Die Einkleidung, bei der Marcel Hirscher, Gregor Schlierenzauer, Marlies Schild und Co. ihre Outfits für die kommende Saison erhalten und sich dabei in der ÖBB-BahnhofCity Wien West ab 16 Uhr auch wieder als Models auf dem Laufsteg präsentieren werden.

 

 

T- Shirts, Autogramme und ÖSV- Stars hautnah

 

Im Vorfeld dieses unterhaltsamen Abends haben nun auch viele Kids die Chance, ihre grossen Wintersport-Helden hautnah zu erleben. Denn die "Krone" und die ÖBB (ab Oktober 2013 für drei Jahre offizieller Mobilitätspartner des Austria Ski Teams) suchen 30 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, welche die ÖSV- Stars, die am 10. Oktober 2013 mit einem Sonderzug aus Innsbruck anreisen werden, am Westbahnhof begrüssen wollen - im Spalier, wie es grossen Sportlern gebührt!

 

Danach dürfen die Kids die Athleten beim Einzug in die Halle begleiten. Alle Kinder erhalten vor Ort einheitliche T-Shirts, die sie sich von dem Skistar, den sie begleiten, mit einem Autogramm versehen lassen können. Nach der Einkleidung und der anschliessenden Modenschau werden Benni Raich, Anna Fenninger und Co. auch noch eine Autogrammstunde geben.

 

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Sa

28

Sep

2013

Mitgliederversammlung und Verkehrsforum 2013: Volk und Stände von FABI überzeugen

Die LITRA nutzte ihre 77. Mitgliederversammlung zu einer verkehrspolitischen Auslegeordnung. Im Zentrum stand dabei die Vorlage «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)». Die LITRA wird zusammen mit dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) eine Pro-Kampagne bestreiten, um Volk und Stände im Februar 2014 von einem Ja zu überzeugen. Die LITRA begrüsst ebenso die Absicht des Bundesrates, die Finanzierung des Strassennetzes und des Agglomerationsverkehr mittels eines Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds, kurz NAF, zu regeln.

Ja zu FABI heisst grünes Licht für den Verkehr                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Die LITRA hat sich in Bern zu ihrer 77. Mitgliederversammlung und Verkehrsforum getroffen. Als Gastreferentin legte UVEK-Vorsteherin Bundesrätin Doris Leuthard dar, wie der Bundesrat das Verkehrsnetz der Schweiz für die Zukunft wappnen will. «Gute Verkehrsverbindungen stärken die Schweiz. Der Bundesrat setzt deshalb für Strasse und Schiene auf je einen Fonds, um Betrieb, Unterhalt und Ausbau langfristig zu finanzieren», betonte Bundesrätin Doris Leuthard. Mit der Abstimmung über die Preiserhöhung bei der Autobahnvignette stehe ein erster wichtiger verkehrspolitischer Entscheid an. Die Erhöhung ermögliche eine sinnvolle Erweiterung des Nationalstrassennetzes. «Viele Regionen können so besser erschlossen und mit Umfahrungen entlastet werden.»

 

Präsident Ständerat Peter Bieri unterstrich in seiner Präsidialansprache die entscheidende Bedeutung, welche die Vorlage «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)» für den öffentlichen Verkehr und die ganze Schweiz inne hat. Er trat Kritik entgegen, wonach der erste Ausbauschritt in Höhe von 6.4 Mia. CHF sich in den Regionen verzettele: «Der erste FABI-Ausbauschritt ist mitnichten ein regionales Wunschkonzert, sondern ein gezielter Ausbau der Kapazitätsengpässe und zwar schweizweit.». Als weiteres Argument für FABI fügte Bieri die gesicherte und faire Finanzierung des Bahnnetzes an, woran alle ihren Anteil zu leisten hätten, die von einem funktionierenden öV profitierten: «Niemand zahlt gerne Steuern. Es liegt uns an, die Stimmbürgerinnen und -bürger davon zu überzeugen, dass eine leistungsfähige Mobilitätsinfrastruktur einen Steuerobolus wert ist.». Für diesen Zweck wird die LITRA zusammen mit dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) eine Pro-Kampagne für die auf Februar 2014 geplante FABI-Abstimmung bestreiten.

 

Handlungsbedarf ist auch in der Strasseninfrastruktur vorhanden. Die LITRA begrüsst es denn auch, dass nach einer erfolgreichen FABI Abstimmung auch die Strassenfinanzierung und die Bundesmitfinanzierung des Agglomerationsverkehrs mit Hilfe eines Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds – kurz NAF – auf eine neue verfassungsmässig gesicherte Basis gestellt wird.

 

Die LITRA – Der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr setzt sie sich für günstige Rahmenbedingungen für den öffentlichen Verkehr sowie ein leistungsfähiges wie umweltgerechtes schweizerisches Verkehrssystem ein. Dabei kann die LITRA auf rund 240 Mitglieder auf dem gesamten Sektor des öffentlichen Verkehrs zählen: Transportunternehmen auf Schiene und Strasse, Hersteller von Bahnen und Bussen, Infrastrukturhersteller, Ingenieur- / Planungsbüros, Bildung und Forschung, Verbände, die öffentliche Hand und die Politik.

 

Das JA zu FABI ist ein JA zu einer Vorlage, die allen Regionen zugute kommt und die richtigen Prioritäten setzt:

 

 

FABI in der Westschweiz

 

Die Westschweiz sowie die Kantone Bern und Wallis profitieren bis 2025 von einer Reihe an Angebotsverbesserungen. Infrastrukturmassnahmen auf zahlreichen Strecken bringen mehr und schnellere Verbindungen sowie gesicherte Kapazitäten für den Güterverkehr in der Westschweiz.

  • Der erste Ausbauschritt der FABI-Vorlage enthält bis 2025 zehn Infrastrukturmassnahmen für die Westschweiz. Insgesamt sind Investitionen von rund 3.2 Mia. Franken geplant.
  • FABI bringt der Westschweiz zusätzliche Kapazitäten und ermöglicht auf zahlreichen Strecken einen Halb- oder Viertelstundentakt. Zudem werden auf ausgewählten Strecken Kapazitäten für den Güter-verkehr gesichert.
  • Der Fokus der Massnahmen in der Westschweiz fällt auf den Ausbau und die Erweiterung der wichtigen Bahnverkehrsknotenpunkte bei Bern und Genf.

 

Massnahmen und Verbesserungen (STEP 2025)

  • Erweiterung des Bahnhofs Genf mit zwei zusätzlichen Perrons
  • Überholgleise bei Denges (VD) auf der Strecke Coppet-Nyon
  • Optimierung der Strecke Bern - Lausanne für den Verkehr von Doppelstockzügen
  • Verlängerung Perrons, Umgestaltung Westeinfahrt und Entflechtung bei Holligen
  • Doppelspur auf der Strecke Ligerz-Twann
  • Ausbau der Strecke Gümligen-Münsingen
  • Neue Kreuzungsstellen und neuer Doppelspurabschnitt auf der Strecke der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) sowie Ausbau des Bahnhofs Zermatt
  • Doppelspur bis Bätterkinden und diverse Bahnhofsausbauten
  • Neue Kreuzungsstelle auf der Strecke Vevey-Blonay
  • Lötschberg-Basistunnel: Mittel für die Planung des nächsten Ausbauschritts

 

Weitere beschlossene Massnahmen (ZEB/HGV-A)

 

Im Rahmen der Programme ZEB (Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur) und HGV-A (Anbindung an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr) greifen weitere Verbesserungen des Angebots im Bahnverkehr. Diese Projekte bringen der Westschweiz bereits vor 2025 mehr Kapazität, Angebote und Sitzplätze im Zugverkehr, den Halbstundentakt im Fernverkehr sowie die Wiedereröffnung der Bahnstrecke Delle–Belfort und schnellere Verbindungen nach Paris durch den Anschluss an die Hochgeschwindigkeitsstrecke Rhein-Rhone.

 

 

FABI in der Nordwestschweiz

 

Die Nordwestschweiz profitiert bis 2025 von wichtigen Angebotsverbesserungen. Die Infrastrukturmassnahmen ermöglichen wesentliche Kapazitätssteigerungen sowie mehr Verbindungen in der Nordwestschweiz.

  • Der erste Ausbauschritt der FABI-Vorlage enthält bis 2025 zwei Infrastrukturmassnahmen für die Nordwestschweiz im Umfang von 1 Mrd. Franken sowie Planungsmittel für den nächsten Ausbauschritt auf der Strecke Aarau–Zürich–Winterthur.
  • FABI ermöglicht in der Nordwestschweiz den Halbstundentakt zwischen Zürich und Aarau.
  • Der Fokus der Massnahmen in der Nordwestschweiz fällt auf den Ausbau und die Erweiterung des wichtigen Bahnverkehrsknotenpunktes bei Basel.

 

Massnahmen und Verbesserungen (STEP 2025)

  • Schnellere Verbindungen nach Basel dank Wendegleis bei Liestal, Entflechtung bei Pratteln und Leistungssteigerung bei der Ortseinfahrt in Basel.
  • Planungsmittel für den nächsten Ausbauschritt auf der Strecke Aarau–Zürich–Winterthur
  • Verbindungslinie Birr–Mägenwil, Erweiterung Bahnhof Mägenwil

 

Weitere beschlossene Massnahmen (ZEB/HGV-A)

 

Im Rahmen der Programme ZEB (Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur) und HGV-A (Anbindung an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr) greifen weitere Verbesserungen des Angebots im Bahnverkehr. Diese Projekte bringen der Nordwestschweiz bereits vor 2025 mehr Angebote im Zugverkehr zwischen Olten und Aarau, mehr Kapazität und Pünktlichkeit sowie die Grundlage für weitere Angebotsausbauten.

 

 

FABI in der Zentralschweiz / Tessin

 

Die Zentralschweiz profitiert bis 2025 von einer Reihe an Angebotsverbesserungen. Auf zahlreichen Strecken wird der Halb- oder der Viertelstundentakt möglich.

  • Der erste Ausbauschritt enthält bis 2025 vier Massnahmen in der Gesamthöhe von 360 Mio. Franken sowie Planungsmittel für den nächsten Ausbauschritt auf der Strecke Zürich–Zug–Luzern.
  • Die Investitionen im ersten Ausbauschritt ermöglichen auf diversen Strecken den Halbstundentakt sowie auf zwei Strecken den Viertelstundentakt.
  • Der Fokus der Massnahmen in der Zentralschweiz liegt auf Gleis- und Perronsausbauten.

 

Massnahmen und Verbesserungen (STEP 2025)

  • Längere Perrons und Umgestaltung der Westeinfahrt in Bern sowie diverse kleinere Ausbaumassnahmen
  • Doppelspuren und diverse Ausbaumassnahmen zwischen Lugano und Locarno
  • Wendegleis im Raum Lugano
  • Diverse zusätzliche Doppelspurabschnitte auf den Strecken Luzern–Stans und Luzern–Giswil.
  • Planungsmittel für den nächsten Ausbauschritt auf der Strecke Zürich–Zug–Luzern

 

Weitere beschlossene Massnahmen (ZEB)

 

Im Rahmen des Programmes ZEB (Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur) greifen weitere Verbesserungen des Angebots im Bahnverkehr. Diese Projekte ermöglichen in der Zentralschweiz bereits vor 2015 Kapazitätssteigerungen und -sicherung im Güterverkehr sowie mehr Angebote im Zugverkehr.

 

 

FABI in der Ostschweiz

 

Die Ostschweiz profitiert bis 2025 von wichtigen Angebotsverbesserungen. Die Infrastrukturmassnahmen ermöglichen auf verschiedenen Strecken den Halbstundentakt sowie den Ausbau von Sitzplätzen.

  • Der erste Ausbauschritt der FABI-Vorlage enthält bis 2025 vier Infrastrukturmassnahmen für die Ostschweiz. Die Investitionen betragen insgesamt rund 500 Mio. Franken.
  • Die Massnahmen im ersten Ausbauschritt ermöglichen vielerorts den Halbstundentakt. Auf zwei Strecken kann die Anzahl Sitzplätze wesentlich erhöht werden.
  • Der Fokus in der Ostschweiz liegt auf Gleisausbauten in Form von Überhol- oder Doppelspuren.

 

Massnahmen und Verbesserungen (STEP 2025)

  • Überholgleise auf der Strecke Zürich–Chur
  • Doppelspurausbau zwischen Sargans und Buchs
  • Neue Kreuzungsstellen und neue Doppelspurabschnitte im Prättigau und im Engadin
  • Einsatz von längeren Zügen oder Doppelstockwagen im Regionalverkehr der Südostbahn SOB

 

Weitere beschlossene Massnahmen (ZEB/HGV-A)

 

Im Rahmen der Programme ZEB (Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur) und HGV-A (Anbindung an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr) greifen weitere Verbesserungen des Angebots im Bahnverkehr. Diese Projekte bringen der Ostschweiz bereits vor 2025 mehr Angebote im Zugverkehr, Fahrzeitverkürzungen, erhöhte Pünktlichkeit sowie bessere Anschlüsse.

 

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Fr

27

Sep

2013

Die PostAuto Schweiz AG setzt auf HaCon-Technologie

HaCon hat sich in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren dafür qualifiziert, die Bus-Flotte der PostAuto Schweiz AG mit HAFAS Smart ITCS (Intermodal Transport Control System) auszustatten. Das Betriebsleitsystem für den öffentlichen Verkehr ist bereits bei der ÖBB Postbus GmbH, der dänischen Auskunft Rejseplanen, der Eurostar Group sowie der DB Regio Bus im Einsatz. Vor kurzem wurde die HaCon-Software vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) für ihre Innovationskraft ausgezeichnet.

PostAuto Terminal in Chur                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Bis Ende 2013 wird das System in den Fahrzeugen auf Android-Tablets installiert. Zunächst werden 120 Busse in der Zentralschweiz mit HAFAS Smart ITCS-Clients ausgestattet, anschließend auch der Rest der PostAuto-Flotte, die derzeit mehr als 2.000 Fahrzeuge umfasst. Die Fahrer-App sammelt Echtzeitdaten zum aktuellen Standort, die in sämtliche Ausgabekanäle für Fahrgastinformationssysteme eingespeist werden und so umfassende, aktuelle Angaben zur Fahrplanlage gewährleisten.

 

Darüber hinaus übernimmt das HaCon-System auch die Verwaltung, Bearbeitung und Archivierung der Daten in der Leitstelle: Dort hat der Disponent webbasierten Zugriff auf einen interaktiven Live-Fahrplan, auf dem er die aktuellen Fahrzeug-Positionen verfolgen kann. Anhand der gesendeten Echtzeitdaten erkennt er Abweichungen vom Fahrplan sofort und kann schnell reagieren, um Anschlussverbindungen sicherzustellen.

 

Ein weiterer Bestandteil der Gesamtlösung für die PostAuto Schweiz AG ist die HaCon-Datendrehscheibe: Diese trägt alle (Echtzeit-)Daten zusammen und gibt sie an verschiedenste Abnehmersysteme weiter. Der VDV-Standard (VDV 453/454) und die Abstimmung über nur eine Schnittstelle ermöglichen es allen Datenlieferanten und -abnehmern, Informationen untereinander auszutauschen.

 

Für Raimund Frick, Leiter des Kompetenzzentrums Fahrgastinformationssystem bei der PostAuto Schweiz AG, ist der Einsatz von HAFAS Smart ITCS ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensentwicklung: „Wir transportieren jeden Tag mehr als 350.000 Pendler und Freizeitreisende und sind stets bestrebt, die Kundenzufriedenheit noch weiter zu steigern. Dank HAFAS Smart ITCS, das wir auf mobilen Tablets installieren, können wir sehr flexibel Echtzeitdaten generieren. Mit HaCon haben wir uns für einen erfolgreichen wie erfahrenen Partner und Software-Spezialisten entschieden und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Hannover und Bern!“

 

HaCon-Geschäftsführer Michael Frankenberg freut sich über den Zuschlag für das Projekt und das entgegengebrachte Vertrauen: „Mit der PostAuto Schweiz AG haben wir einen weiteren der größten Busbetreiber Europas von der Qualität unserer Systeme überzeugen können. Erstmalig wird HAFAS Smart ITCS per WLAN über die zukünftige IP-KOM-Schnittstelle direkt mit weiteren Komponenten in den Fahrzeugen kommunizieren – das macht unsere Lösung zukünftig noch flexibler.“

 

HaCon HAFAS Smart ITCS
Anschlusssicherung für Bus und Bahn
HaCon_HAFAS_Smart_ITCS_d.pdf
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Do

26

Sep

2013

Baumarathon startet im Berliner S-Bahn-Netz

Die Grunderneuerung mehrerer Strecken führt mit Beginn der Herbstferien zu mehrwöchigen Einschränkungen im Berliner S-Bahn-Netz. Fahrgäste im nördlichen Teil der Linie S1 müssen sich auf veränderte Taktabstände und Umleitungen einstellen. Auf dem Südabschnitt der Linie S2 und dem östlichen Streckenteil der Linie S5 werden die rot-gelben Züge durch Busse ersetzt.

Umfangreiche Bauarbeiten bei der Berliner S-Bahn                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Bereits ab Freitag, 27. September 2013 um 04:00 Uhr, bis Montag, 14. Oktober 2013 um 01:30 Uhr, werden die durchgehend alle 20 Minuten zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Oranienburg verkehrenden Züge der Linie S1 ab Bornholmer Straße über Blankenburg und Schönfließ bis Hohen Neuendorf umgeleitet. Die Fahrzeiten verlängern sich nur um wenige Minuten. Die Verstärkerzüge Potsdam Hauptbahnhof – Frohnau werden bis Hohen Neuendorf verlängert und fahren ebenfalls im 20-Minuten-Takt. Das Angebot wird montags bis freitags von 6 bis 19 Uhr zwischen Bornholmer Straße und Waidmannslust durch Züge der Linie S85 ergänzt. Zwischen Gesundbrunnen und Wittenau wird zudem die Nutzung der Linie U8 empfohlen.

 

Von Montag, 30. September 2013 um 04:00 Uhr, bis Montag, 11. November 2013 um 01:30 Uhr, fahren auf der Linie S2 zwischen Priesterweg und Marienfelde ersatzweise Busse. Die S2 aus Richtung Innenstadt verkehrt wochentags bis 23 Uhr mit allen Zügen bis Priesterweg. Ab 23 Uhr sowie am Wochenende muss die S2 aufgrund zusätzlicher Gleissperrungen bereits in Südkreuz beziehungsweise Anhalter Bahnhof enden. Die Ersatzbusse ab Priesterweg können jedoch zu allen Zeiträumen mit der S25 erreicht werden. Der Zehn-Minuten-Takt der S2 wird zu den üblichen Zeiten zwischen Buch und Priesterweg (am Wochenende nur bis Anhalter Bahnhof) und zwischen Marienfelde und Lichtenrade angeboten. Zur weiträumigen Umfahrung kann auch die U-Bahn-Linie U6 zwischen der Innenstadt und Alt-Mariendorf genutzt werden.

 

Von Freitag, 27. September 2013 um 22:00 Uhr  bis Montag, 21. Oktober 2013 um 04:00 Uhr, verkehrt die Linie S5 nur zwischen Spandau und Fredersdorf. Dabei gelten teilweise geänderte Fahrpläne. Bis Mahlsdorf / Hoppegarten wird tagsüber der gewohnte Zehn-Minuten-Takt angeboten. Der Busersatzverkehr zwischen Fredersdorf und Strausberg Nord fährt am Tage und abends grundsätzlich alle 20 Minuten. Zwischen Fredersdorf und Strausberg wird das Busangebot jeweils nachfragegerecht verstärkt.

 

Sonderfaltblätter mit Informationen zum Ersatzverkehr auf den Linien S2 und S5 sind in ausgewählten S-Bahn-Kundenzentren erhältlich und stehen unter www.s-bahn-berlin.de zum Download zur Verfügung.

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Mi

25

Sep

2013

Rail Cargo Group gewinnt die Kategorie "Nachhaltiger Güterverkehr" beim VCÖ-Mobilitätspreis

Um den hohen Qualitätsanforderungen am Markt Rechnung zu tragen, verbessert die Rail Cargo Group laufend ihr bestehendes Schienenproduktionssystem. Ziel ist, noch mehr schienenaffinen Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn zu erhöhen. Nun investiert die Rail Cargo Group gemeinsam mit sechs weiteren europäischen Güterbahnen in die Entwicklung eines Buchungssystems für Transporte mit Fokus auf den Einzelwagenverkehr. Dieses innovative und zukunftsorientierte Konzept wurde nun mit dem VCÖ-Mobilitätspreis prämiert. Am 24. September 2013 nahm Rail Cargo Group Vorstand Georg Kasperkovitz stellvertretend für alle Mitwirkenden MitarbeiterInnen die Auszeichnung entgegen.

ÖBB-Güterzug auf dem "Brazer Bogen": Innovatives Transportbuchungssystem für den Einzelwagenverkehr stärkt den Schienengüterverkehr                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Rail Cargo Group: Güterverkehr der ÖBB

 

Die Rail Cargo Group mit 2,3 Mrd. EUR Umsatz und 9.000 MitarbeiterInnen ist der für den Güterverkehr verantwortliche Teilkonzern der ÖBB. Kerngeschäft der Rail Cargo Group sind schienenaffine Logistikleistungen in 15 Ländern Zentral- und Süd-Ost-Europas mit den Hauptmärkten Österreich und Ungarn. Operative Leitgesellschaft der Rail Cargo Group ist die Rail Cargo Austria AG.

 

 

Mehr Kundennutzen durch Echtzeitsystem im Einzelwagenverkehr

 

Ziel der Einführung eines Kapazitätsbuchungssystems ist, den Nutzen für die Kunden der Rail Cargo Group zu steigern. Mittels web-basiertem Kundenportal können strecken- und datumsspezifische Transportinformationen in Echtzeit abgerufen werden. Das System ermöglicht somit, die Flexibilität und die Qualität der Transporte zu erhöhen. Bei rechtzeitiger Buchung von Volumen durch die Kunden, können Planung und Waggonauslastung optimiert werden. Durch die Zusammenarbeit mit den Xrail-Partnerbahnen (CD Cargo, CFL Cargo, DB Schenker Rail, Green Cargo, SNCB Logistics und SBB Cargo) ist es darüber hinaus möglich, diese Leistungen auch international zu erbringen. So kann die Attraktivität der Schiene im Vergleich zur Straße im Einzelwagenverkehr nicht nur in Österreich, sondern auch europaweit nachhaltig gesteigert werden. Die Einführung des Systems ist mit Anfang 2015 geplant.

 

"Mit der Entwicklung unseres Buchungssystems setzen wir einen wichtigen Schritt zur Attraktivitätssteigerung des Einzelwagenverkehrs. Unser bestehendes Schienenproduktionssystem wird so hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Wirtschaftlichkeit weiter verbessert. Unser Projektteam arbeitet mit vollem Elan und hoher Motivation an der Entwicklung und Umsetzung, umso mehr freut es mich, dass wir den VCÖ-Mobilitätspreis gewonnen haben", so Georg Kasperkovitz.

 

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Di

24

Sep

2013

Betriebszentrale Mitte in Olten: Die Arbeiten für das SBB-Herzstück sind auf Kurs

Stadtpräsident Martin Wey und SBB-Betriebsleiter Bruno Stehrenberger enthüllten am 23. September 2013 die frisch angebrachten SBB-Logos auf dem Dach der künftigen Betriebszentrale Mitte in Olten. Rahmen dafür war eine Baustellenführung. Die Arbeiten für das 99-Millionen-Franken-Projekt sind auf Kurs. Ab Ende 2014 kann die SBB das neue Herzstück der Zugverkehrssteuerung schrittweise bis Mitte 2016 in Betrieb nehmen.

SBB Betriebszentrale Mitte in Olten                                                   Foto: © SBB CFF FFS

 

 

Der Bau der Betriebszentrale (BZ) Mitte in Olten schreitet voran. Am 23. September 2013 präsentierte darum das Projektteam an einer Baustellenführung für Vertreterinnen und Vertreter von Stadt, Projektpartnern und Medien den aktuellen Stand der Arbeiten. Martin Wey, Stadtpräsident Olten, und Bruno Stehrenberger, Leiter Betrieb von SBB Infrastruktur, enthüllten dabei gleich eigenhändig die frisch angebrachten SBB-Logos auf dem Dach des 25 Meter hohen Gebäudes.

 

«Wir sind mit den Arbeiten sowohl qualitativ, terminlich als auch bezüglich der Kosten auf Kurs», resümierte Andrés Doménech Nothhelfer, SBB Gesamtprojektleiter, an der Führung. Ende Oktober 2011 starteten die Abbrucharbeiten auf dem Areal der ehemaligen Industriewerke beim Bahnhof Olten. Im Juli 2012 folgte die Grundsteinlegung. Ab Ende 2014 wird das neue Herzstück der Zugverkehrssteuerung schrittweise bis Mitte 2016 in Betrieb genommen. «Der Rohbau ist seit Frühjahr 2013 abgeschlossen, seither läuft der Ausbau», ergänzt Doménech Nothhelfer.

 

Das Herzstück des Gebäudes befindet sich im obersten Geschoss: Der zwischen viereinhalb und sieben Meter hohe Kommandoraum mit seiner prägnanten Glasfront. «Hier entstehen rund 100 Arbeitsplätze, jeder mit bis zu acht Bildschirmen ausgestattet», erklärt José Thürler, SBB Projektleiter Betrieb. «Von diesen lenken und steuern unsere Zugverkehrsleiterinnen und -leiter künftig den kompletten Zugverkehr zwischen Basel, Bern, Brugg und Luzern, inklusive der Zuläufe der beiden NEAT-Achsen Gotthard und Lötschberg».

 

Wie das geht, illustriert Thürler mit einem vereinfachten Beispiel: Die Zugverkehrsleiterin im Kommandoraum klickt mit der Maus auf die gewünschte Weiche. Die Eingabe wird in einem der Rechnerräume verarbeitet, denn anders als in den meisten Büros befinden sich in der BZ die Rechner weder im selben Raum wie der Bildschirm, noch auf derselben Etage. Das sorgt am Arbeitsort für weniger Abwärme und Lärm. Von den Rechnerräumen gelangt die Eingabe in einen der beiden Telekom-Server-Räume, zwei eindrückliche Räume mit je 55 Wandschrankgrossen Server-Kasten, auch sie wiederum auf einer separaten Etage. Von den Server-Räumen wird die Eingabe via den Leitungsausgängen zur Weiche übermittelt. Die Weiche bewegt sich und meldet ihre neue Lage auf umgekehrtem Weg zurück zur Zugverkehrsleiterin.

 

Insgesamt über 3‘000 Weichen und 2‘900 Signale werden künftig so von Olten aus bedient. Um den Kundinnen und Kunden die gewohnt hohe Zugpünktlichkeit bieten zu können, sind eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlagen zentral. Deshalb sind alle betriebswichtigen Komponenten der BZ doppelt vorhanden. Zum Beispiel die Rechner- und Telecom-Server-Räume: Wird einer der Räume von einer Störung heimgesucht, übernehmen die Anlagen im anderen Raum. Zum Beispiel die Leitungen nach aussen: Sie verlassen das Gebäude an zwei unterschiedlichen Orten. Würde beispielsweise bei späteren Bauarbeiten im städtebaulichen Entwicklungsgebiet eine Leitung versehentlich getrennt, springt die andere ein.

 

Auch für einen Stromausfall ist die BZ gewappnet. Vier Kleinbusgrosse Generatoren liefern – wenn erforderlich – den nötigen Strom zum Betrieb der Anlagen. Eine ausgeklügelte Lüftung sorgt zudem dafür, dass die Rechner und Server via Umluftkühlgeräte mit einem permanenten Luftzug von unten nach oben gekühlt werden. Rund 350 Mitarbeitende werden im Endausbau in der BZ Mitte arbeiten. Neben den 100 Arbeitsplätzen im Kommandoraum bietet das neue Gebäude weitere 180 Büroarbeitsplätze. Die Kosten das Projekt belaufen sich auf rund 99 Mio. Franken.

 

Vier Betriebszentralen steuern künftig den Bahnverkehr

 

Ab 2016 wird der gesamte Bahnverkehr der SBB aus vier Betriebszentralen (BZ) gesteuert: aus der BZ Mitte, der BZ Ost, der BZ Süd und der BZ West. Die BZ West in Lausanne hat ihren Betrieb Anfang Mai 2010 aufgenommen. Die BZ Ost am Zürich Flughafen ist seit Dezember 2010 in Betrieb. Die BZ Süd in Pollegio ist im Bau. Nach dem Einbau der Technik werden von dort aus ab 2014 die Testfahrten im Gotthard-Basistunnel gesteuert. Die BZ Mitte in Olten geht von 2014 bis 2016 schrittweise in Betrieb.

 

Die SBB bedient auf ihrem Netz Weichen, Signale und Barrieren für täglich rund 10 000 Züge. Diese transportieren pro Tag fast eine Million Menschen und rund 200 000 Tonnen Güter. Damit die Züge sicher an den richtigen Ort gelangen, sind täglich eine halbe Milliarde Schaltvorgänge in den Stellwerken nötig. Als konkretes Beispiel: Allein für eine Zugfahrt von Zürich nach Bern braucht es mehr als 200 000 störungsfreie Schaltvorgänge. Eine moderne, leistungsfähige und störungsarme Stellwerktechnik trägt darum wesentlich zu einer hohen Zugspünktlichkeit bei.

 

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Mo

23

Sep

2013

Kostenloses Internet an ersten SBB Bahnhöfen

Seit heute surfen Fahrgäste und Passanten in den drei Pilotbahnhöfen Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf kostenlos im Internet. Nach einer einmaligen Registrierung können sie «SBB-FREE» WiFi überall nutzen. Bis Ende 2015 folgen 97 weitere Bahnhöfe in der ganzen Schweiz. Damit die Fahrgäste auch im Zug besseren Empfang haben, rüstet die SBB gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern die Zugwagen mit neuen Signalverstärkern aus.

Wie hier in Wetzikon gibt es «SBB-FREE» WiFi neu auch in Bern Wankdorf und Burgdorf                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Am Bahnhof im Internet surfen wie zuhause oder im Büro: Das ist ab heute in den drei Pilotbahnhöfen Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf möglich. Die Fahrgäste können die Zeit im Bahnhof noch besser nutzen und E-Mails synchronisieren oder grosse Datenmengen herunterladen – auf dem Perron genauso wie in den haltenden Zügen am Bahnhof.

 

Im Februar 2013 hat die SBB entschieden, bis Ende 2015 an 100 Bahnhöfen kostenloses Internet anzubieten. Für den heute startenden Pilot «SBB-FREE» WiFi wurden mit Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf bewusst kleine Bahnhöfe gewählt. Bevor im November 2013 erste Standorte in der Romandie und im Raum Zürich online gehen, wertet die SBB die Erfahrungen aus dem Pilot und optimiert die Dienstleistung. Danach legt sie die weitere Planung fest. Nach einmaliger Registrierung ist «SBB-FREE» WiFi künftig an allen ausgerüsteten Bahnhöfen nutzbar. Der Service ist auf 60 Minuten beschränkt – nach zwei Stunden Pause kann wieder losgesurft werden. Ab Sommer 2014 wird schnelles Internet auch an den grossen Schweizer SBB-Bahnhöfen verfügbar sein, welche heute noch mit einem kostenpflichtigen Service von Swisscom versorgt sind.

 

 

Besserer Empfang unterwegs dank Signalverstärkern

 

Damit Reisende auch innerhalb des Zuges von einem Empfang wie ausserhalb profitieren, erhalten sämtliche Wagen des Fernverkehrs Verstärker der neusten Generation (3G/4G), sogenannte Repeater. Dadurch können die Mobilfunksignale ungehindert in den Zug gelangen. Bereits heute ist ein Grossteil der Fernverkehrszüge mit diesen Signalverstärkern ausgerüstet, Ende 2014 ist der Einbau abgeschlossen. Damit die Reisenden wissen, wo neue Repeater eingebaut sind, werden die Türen der entsprechenden Wagen und Kompositionen mit Klebern gekennzeichnet. Das Surfen im Zug wird aber letztendlich nur dank genügend Abdeckung mit 3G - und 4G/LTE-Funksignalen komfortabler. Die Schweizer Telekomanbieter Swisscom, Orange und Sunrise investieren daher massiv in den Netzausbau entlang der Bahnstrecken.

 

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So

22

Sep

2013

ÖBB Initiative für mehr Sauberkeit im Zug

Die ÖBB nehmen die Anliegen ihrer Kunden ernst und tragen einem vielfachen Kundenwunsch Rechnung indem ab sofort die Innenreinigung der Züge verstärkt wird. Zusätzlich statten die ÖBB ihre Nahverkehrszüge „Talent“ und „4020-Schnellbahn“ mit mehr und grösseren Abfallbehältern aus. Mit der ab sofort startenden Promotionaktion der clean-i-Engel unter dem Motto „Wir zaubern´s sauber – Helfen Sie mit“ appellieren die ÖBB auch an die Unterstützung der Fahrgäste, um die Züge sauber zu halten. Die parallel laufende Kundeninformationskampagne im Rahmen einer Railshow an den Bahnhöfen soll für die Kunden das Bahnfahren nicht nur sauberer sondern noch einfacher machen. 

• Reinigungsintensität in Nahverkehrszügen wird verstärkt                         Foto: © ÖBB

• Clean-i-Engel im Einsatz: ÖBB bitten Fahrgäste um Mithilfe bei Sauberkeit

• Railshow für mehr Kundeninformation und noch einfacheres Bahnfahren

 

 

ÖBB erfüllen Kundenwunsch und verstärken Unterwegsreinigung

 

Täglich fahren 1,3 Millionen Menschen mit den Österreichischen Bundesbahnen. Im Nahverkehr sind jeden Tag 3.700 Züge im Einsatz, die von rund 1.000 Mitarbeitern regelmäßig gereinigt werden. Um den Kunden noch sauberere Züge zur Verfügung zu stellen, intensivieren die ÖBB die Unterwegsreinigung Die Reinigung während der Fahrt wird verstärkt, indem in vermehrt regelmässigen Abständen loser Abfall, wie z.B. Jausensackerl und Getränkedosen, vom Boden und den Sitzen entfernt wird.

 

Zusätzlich machen die ÖBB mit der clean-i-Engel-Aktion darauf aufmerksam, dass Sauberkeit in den Zügen ein gemeinsames Anliegen ist, jeder Kunde zur Sauberkeit der Züge beitragen kann und bitten ihre Fahrgäste die Bahn sauber zu halten. Bis 1. Oktober 2013 schwirren in ganz Österreich clean-i Engel „bewaffnet“ mit Staubwedel durch die Nahverkehrszüge und verteilen Flyer und Erfrischungstücher.

 

 

Mehr und grössere Abfallbehälter in Nahverkehrszügen

 

Die Meinung der Kunden ist den ÖBB wichtig. So werden auf Kundenwunsch seit Anfang April die „Talent-“ und 4020-Schnellbahn-Garnituren im Nahverkehr kontinuierlich mit größeren bzw. mit mehr Abfallbehältern ausgestattet. Bis Ende Dezember werden über 300 Talent / 4020-Garnituren neu ausgestattet sein. Um eine Lärmreduktion beim Schließvorgang zu bewirken, werden zusätzlich die Dichtungsbänder bei allen Abfallbehältern in den 4020-Garnituren ausgetauscht.

 

 

Information & Unterhaltung: Railshow an Bahnhöfen in ganz Österreich

 

Damit Bahnfahren für alle Fahrgäste nicht nur so sauber, sondern auch so einfach wie möglich wird, haben die ÖBB eine neue Kundeninformationskampagne gestartet. Fragen wie „Wie lese ich meinen Fahrplan? Was steht auf dem Wagenreihungsanzeiger? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?“ beantworten ÖBB-Kundeninformationsmitarbeiter im Rahmen einer Railshow mit Unterhaltungsprogramm, welche dieses Jahr noch Station an den Bahnhöfen in Linz, Villach, Innsbruck und Graz macht. Ab Frühjahr 2014 geht die Railshow in die nächste Runde und wird wieder an einigen Bahnhöfen in Österreich Station machen. Gestartet wird in Salzburg. 

 

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Sa

21

Sep

2013

Schnellfahrstrecke Hannover - Berlin bald wieder befahrbar

Schneller als erwartet steht ab 04. November 2013  die elektrifizierte Schnellfahrstrecke Hannover - Berlin mit beiden Gleisen wieder für den Bahnverkehr zur Verfügung. Damit fahren alle Züge auf dieser Relation wieder nach dem regulären Fahrplan.

Ein ICE in Berlin Hauptbahnhof                                                         Foto: Marcel Manhart

 

„Die uns vorliegenden und ausgewerteten Gutachten zeigen, dass das Hochwasser an der Hochgeschwindigkeitsstrecke keine tiefer gehenden Schädigungen des Bahndamms verursacht hat“, erläutert Dr. Volker Kefer, DB-Vorstand für Infrastruktur und Dienstleistungen. „Die erforderlichen Arbeiten an der Fahrbahn und der Leit- und Sicherungstechnik werden so zügig umgesetzt, dass wir die Strecke schneller als ursprünglich erwartet wieder in Betrieb nehmen können.“

 

Ab 1. Oktober 2013 sind alle Informationen zum Personenverkehrsangebot ab 4. November 2013 in den elektronischen Fahrplanmedien der Bahn hinterlegt. Für bereits gekaufte Reisetickets ab 4. November 2013, die noch über die aktuellen Umleitungsstrecken führen und noch die veränderten Abfahrtszeiten aufweisen, gelten die bisherigen Hochwasser-Kulanzregeln: Bis zum 15. Oktober 2013 ist der kostenlose und unbürokratische Umtausch oder die Rückgabe von Fahrkarten auf den betroffenen Strecken möglich.

 

Die bislang umgeleiteten Züge der ICE-Linie 10 (Berlin - Hannover - Köln/Düsseldorf), ICE-Linie 11 (Berlin - Braunschweig - Frankfurt (Main) - Stuttgart - München) und der ICE-Linie 12 (Berlin - Braunschweig - Karlsruhe - Interlaken) sowie die IC-Linie 32 (Berlin - Hannover - Köln - Mainz - Stuttgart) fahren ab 4. November 2013 wieder über die Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin. Die Halte in Magdeburg und Stendal entfallen damit ebenso wie die Fahrzeitverlängerungen durch die Umwege.

 

Die Züge der IC-Linie 16 (Berlin - Hannover - Frankfurt (Main)) und der IC-Linie 77 (Amsterdam - Osnabrück - Hannover - Berlin) fahren ab 4. November 2013 wieder durchgehend bis Berlin und die EC-Linie 99 (Hamburg - Berlin - Wroclaw) wieder bis Hamburg. Alle Wochenend- und Verstärkerzüge, die aufgrund der eingeschränkten Infrastruktur entfallen mussten, verkehren ab 4. November 2013 ebenfalls wieder planmässig. Auch der ICE-Sprinter zwischen Berlin und Frankfurt (Main) ist dann wieder als reservierungspflichtiger Zug mit verkürzter Fahrzeit unterwegs.

Mit der Wiederaufnahme des regulären ICE- und IC-Angebots zwischen Hannover und Berlin entfällt ab 4. November 2013 das derzeit auf der nicht elektrifizierten „Stammstrecke“ eingesetzte Zugpaar am Morgen und Abend.

 

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke musste am 10. Juni 2013 im Abschnitt Stendal - Rathenow gesperrt werden, da sie nach einem Dammbruch nahe Schönhausen auf ca. fünf Kilometer Länge komplett überflutet war. Nach Ablaufen des Wassers begannen die Aufräum- und Sanierungsarbeiten, bei denen bis heute 100 Kilometer Kabel ausgetauscht sowie 180 Signale und Oberleitungsmasten, mehrere Weichen und 16 Ingenieurbauwerke überprüft und repariert wurden. In den kommenden Wochen finden noch einige abschließende Arbeiten an der Strecke statt.

 

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Fr

20

Sep

2013

Erster STADLER-FLIRT für künftiges MERIDIAN-Netz in Rosenheim präsentiert

Am 19. September 2013 haben im Bahnhof Rosenheim die Bayerische Oberlandbahn und Stadler Pankow in Anwesenheit des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, erstmals einen modernen sechsteiligen Elektrotriebzug der Fahrzeugfamilie FLIRT präsentiert.

Der Stadler FLIRT an der Pressekonferenz in Rosenheim                      Foto: Hans Sölch

 

 

In Anwesenheit des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, haben am 19. September 2013 im Bahnhof Rosenheim die Bayerische Oberlandbahn und Stadler Pankow erstmals einen modernen sechsteiligen Elektrotriebzug der Fahrzeugfamilie FLIRT präsentiert. Unter dem Markennamen MERIDIAN wird mit diesen fabrikneuen, komfortablen Regionaltriebzügen die Bayerische Oberlandbahn, eine Tochter der Veolia Verkehr GmbH, zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 im Auftrag des Freistaates Bayern den Betrieb im Netz Rosenheim aufnehmen. Dazu zählen die Strecken von München über Rosenheim nach Salzburg und Kufstein sowie von München über Holzkirchen nach Rosenheim. Die Vorbereitungen für den Betriebsstart laufen derzeit auf Hochtouren. Zum Betriebsstart des MERIDIAN wird Stadler Pankow 20 der insgesamt 35 Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Weitere Züge werden im Anschluss kontinuierlich geliefert.

 

Dirk Bartels, Geschäftsführer der Veolia Verkehr GmbH, und Kai Müller-Eberstein, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, präsentierten in Rosenheim das künftige Konzept und versprachen mit dem MERIDIAN erstklassigen Service und einen neuen Komfort für die Fahrgäste zwischen München und der Landesgrenze.

 

Dirk Bartels bedankte sich beim Hersteller Stadler Pankow für dessen Bemühungen, dass fristgerecht 20 der fabrikneuen Züge zur Verfügung gestellt werden. „Dass der Hersteller nicht alle bestellten 35 Fahrzeuge zum Betriebsstart liefern kann, beeinträchtigt natürlich das von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft bestellte Konzept, da es auf der Verfügbarkeit der modernen, spurtstarken Fahrzeugflotte beruht“, so Bartels. „Wir werden jedoch gemeinsam alles tun, um einen reibungslosen Bahnverkehr auf den MERIDIAN-Strecken zum Fahrplanwechsel zu gewährleisten. Wir haben vorsorglich Ersatzkonzepte erstellt und auch dafür gesorgt, dass wir im Fall der Fälle genügend Ersatzfahrzeuge zur Verfügung haben. Alle Fahrgäste werden mit uns auch weiterhin ihr Reiseziel erreichen.“

 

Kai Müller-Eberstein betonte, dass die Vorbereitungen für den Betriebsstart nach Plan laufen: „Wir werden bis zum 15. Dezember 2013 sowohl genügend neues, hoch motiviertes Personal eingestellt haben als auch ausreichende Werkstattkapazitäten für die Wartung der neuen Züge zur Verfügung haben. Unsere Fahrgäste müssen sich zudem keine Sorgen bezüglich der Tarife oder Gültigkeit von Zeitkarten machen. Wir haben mit der Deutschen Bahn eine umfangreiche Kooperation vereinbart. Die DB-Tickets im Nah- und Fernverkehr werden anerkannt, ebenso Tickets des Münchner Verkehrsverbundes.“

 

Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, erläuterte die Vorzüge des innovativen FLIRT-Fahrzeugs. „Bei diesem FLIRT-Zug handelt es sich um ein komplett neues Fahrzeug. Als erstes seiner Art wurde es als Sechsteiler konzipiert und mit der neuen Crash-Norm ausgerüstet. Wir freuen uns, dass wir dem hohen Anspruch der Bayerischen Oberlandbahn gerecht werden können und im Dezember innovative und technisch hochentwickelte Fahrzeuge auf die Strecken gehen werden.“ Ein neues Nachweisverfahren im Bereich „Festigkeit von Radsätzen“ wird seit Frühjahr 2013 seitens der Genehmigungsbehörde gefordert. Zusätzliche umfangreiche Testfahrten und deren Auswertungen wurden erforderlich. „Dieses hatte Einfluss auf die vorgesehene Produktionssequenz und führte zu veränderten Lieferplänen“, erklärte Daum. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Eisenbahnbundesamt hat der Hersteller einen Meilensteinplan erarbeitet, der die fristgerechte Zulassung der Fahrzeuge ermöglichen soll.

 

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Do

19

Sep

2013

Trotz Niederlage vor Gericht möchte die BLS nach Domodossola fahren

Seit Monaten kämpft die BLS um eine Bewilligung für den regionalen Personenverkehr zwischen Brig und Domodossola sowie für den Autoverlad durch den Simplon. Sie hält an ihren Plänen trotz der jüngst vor Bundesverwaltungsgericht eingefahrenen Niederlage fest, wie sie am Montag mitteilte.

 

Von Hans Galli - Der Bund

Der Streit zwischen BLS und SBB am Simplon geht weiter              Foto: Marcel Manhart

 

 

Heute sind die SBB für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen dem Wallis und der italienischen Region Ossola zuständig. Das Bundesamt für Verkehr hatte die entsprechende Bewilligung bis 2017 verlängert. Dagegen erhoben die BLS und der Kanton Wallis Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Die BLS verlangte, die Bewilligung soll nur bis Ende 2015 verlängert werden. Dann sei die Gesamtsanierung des Simplontunnels abgeschlossen, und es sei möglich, wesentlich mehr Züge durch den Tunnel zu führen. Die BLS werde ab Fahrplanwechsel Dezember 2015 einen Stundentakt für Regional- und Autozüge anbieten.

 

 

Kein Weiterzug ans Bundesgericht

 

Das Bundesverwaltungsgericht lehnte die Beschwerde Anfang September ab. Die BLS zeigt sich über den Entscheid enttäuscht, aber sie verzichtet auf einen Weiterzug des Verfahrens ans Bundesgericht, wie sie gestern mitteilte. Aber am Projekt selber hält sie ausdrücklich fest, wie aus der Mitteilung hervorgeht. «Sie wird dieses weiter vorantreiben und das ausgereifte Konzept den Bestellern zu gegebener Zeit unterbreiten», schreibt die BLS. Mit den Bestellern sind das Bundesamt für Verkehr, der Kanton Wallis sowie die italienische Region Verbano-Cusio-Ossola gemeint. Vor diesem Hintergrund ist auch die Absichtserklärung von Domodossola zu sehen, die im Juli von Vertretern der BLS, der Regionen Bern, Wallis, Verbano-Cusio-Ossola sowie von Bern Tourismus und dem Oberwalliser Verein für Tourismus und Verkehr unterzeichnet wurde.

 

 

Tourismusförderung

 

Die BLS habe am Lötschberg gezeigt, dass sie gemeinsam mit den lokalen Behörden und Organisationen sehr viel zur Tourismusförderung beitragen könne, sagt BLS-Sprecher Hugo Wyler. Dieses Ziel verfolge sie mit dem geplanten Konzept auch in der Simplonregion und in der Region Ossola. Die Absicht sei, die modernen Züge vom Typ Lötschberger, welche heute von Bern über die Lötschberg-Bergstrecke nach Brig fahren, im Stundentakt bis nach Domodossola weiterzuführen. Die Züge sicherten direkte Anschlüsse ins Goms und nach Zermatt sowie in die oberitalienischen Orte. Dank Synergien mit dem von ihr betriebenen Autoverlad am Lötschberg könnte die BLS auch den Stundentakt beim Autoverlad zwischen Brig und Iselle anbieten, und das ohne die Anschaffung zusätzlicher Autozüge. Die am Lötschberg gültige Punktekarte könnte auch am Simplon eingesetzt werden; sie sei wegen des Rabatts beliebt.

 

BLS-Sprecher Wyler wollte sich am Dienstag nicht festlegen, wann das entsprechende Konzept in Kraft treten soll. Das sei Sache der zuständigen Behörden.Die Bewilligung der SBB gilt bis Ende 2017. Allerdings stehen sie unter Druck, ihr Angebot nach der Sanierung des Simplontunnels auszubauen, wie es der Kanton Wallis wünscht. Sie werden das tun, wie sie in einer Mitteilung ankündigten. Dank einem zweiten Autozug würden sie den Stundentakt zwischen Brig und Iselle sicherstellen; heute fährt der Autozug alle anderthalb Stunden. Und die Reisenden könnten von einem dichteren Fahrplan sowie komfortablen, modernisierten Zügen profitieren, teilten sie mit.

 

SBB setzen auf Walliser Tochter

 

«Wir werden den Regionalverkehr im Oberwallis und in Italien zusammen mit unserer Walliser Tochter Region Alps ausbauen», sagt SBB-Sprecher Christian Ginsig auf Anfrage. Nach Meinung der SBB bietet das mehr als ein Projekt, bei dem ein Regionalzug von Bern bis nach Italien geführt werde. Das Angebot von Region Alps soll nicht nur dem Tourismus dienen, sondern auch den Pendlern aus dem Wallis und aus Oberitalien. Die SBB würden über ein abgestimmtes Netz verfügen, sagte Ginsig. Für die Reise von Bern nach Brig und Domodossola könnten die Kunden den Fernverkehrszug durch den Lötschberg-Basistunnel benutzen, und für den Regionalverkehr im Wallis und in Oberitalien stehe das Angebot der Region Alps zur Verfügung.

 

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Mi

18

Sep

2013

WESTbahn GmbH protestiert gegen Geschwindigkeitszuschlag

Die private WESTbahn GmbH beschwert sich über eine "Kostenexplosion" die durch die Benützungsgebühren für die Schieneninfrastruktur auf sie zukomme.

Konkret stört den ÖBB-Mitbewerber ein neuer "Geschwindigkeitszuschlag", den das Verkehrsministerium verhindern hätte können, aber nicht tat. Derzeit ist die staatliche Schienen-Control Kommission am Zug, die WESTbahn rechnet mit einer Entscheidung in Kürze.

Wolken  über  der  WESTbahn:  Der  private  ÖBB-Konkurrent  kritisiert,  dass  durch Benützungsgebühren  für  die Schieneninfrastruktur eine "Kostenexplosion" auf die WESTbahn  zukomme                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Die WESTbahn beschwert sich über einen neuen "Geschwindigkeitszuschlag" und somit über eine "Kostenexplosion" die durch die Benützungsgebühren für die Schieneninfrastruktur auf sie zukomme. "Das Infrastruktur-Benützungsentgelt muss bezahlbar bleiben. Schliesslich soll Bahnfahren die preiswertere Reisemöglichkeit als das Auto für den Kunden bleiben", so Geschäftsführer Erich Forster. Es sei "völlig unverständlich zuerst für höhere Geschwindigkeiten Strecken und Tunnel auszubauen und dann das schnelle Fahren mit Zuschlägen zu bestrafen."

 

Die WESTbahn könne auch 160 km/h auf Hochgeschwindigkeits-Strecken fahren und damit das Fahrplangefüge zerstören, um Kosten zu sparen. „Das kann doch keine Verkehrspolitik sein", beschwert sich Forster. Er fordert Verkehrsministerin Doris Bures deshalb auf, die "notwendige Zustimmung zur Festsetzung des Infrastruktur-Benützungsentgeltes 2014 nicht zu geben oder diese wieder zu entziehen".

 

 

Verkehrsministerium versteht Aufregung nicht

 

Im Verkehrsministerium kann man die Aufregung nicht verstehen. Die Kosten würden für alle Bahnunternehmen gleichermaßen verrechnet, außerdem sei die Eisenbahninfrastruktur in den vergangenen Jahren "massiv" ausgebaut worden. "Das Infrastrukturbenützungsentgelt ist jedoch im Europavergleich äußerst niedrig und deckt bei weitem nicht die Kosten für Ausbau und Erhalt der Infrastruktur", so der Generalsekretär des Verkehrsministeriums, Herbert Kasser.

 

Der "Geschwindigkeitszuschlag" sei durchaus argumentierbar. "Höhere Geschwindigkeiten führen zu stärkerer Abnutzung der Infrastruktur. Deshalb werden für die Hochgeschwindigkeitsstrecken auch höhere Entgelte schlagend", rechnete Kasser vor.

 

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Di

17

Sep

2013

Wien Hauptbahnhof: ÖBB - Kampagne "Mehr als ein Bahnhof"

Um den Fahrgästen die Wartezeit bis zur Eröffnung des neuen Wiener Hauptbahnhofs zu verkürzen, wird die ÖBB-Kampagne "Mehr als ein Bahnhof" im Herbst fortgesetzt. Als erste mobile Visitenkarte wird ab sofort ein "Talent" mit Hauptbahnhof-Komplett-Branding ein Jahr lang in Wien und Niederösterreich unterwegs sein und die Fahrgäste auf die neue Verkehrsdrehscheibe einstimmen.

Mehr als nur eine Verkehrsstation:                                                Foto: Marcel Manhart

Reisen,  Entertainment,  Wohnen,  Bildung,  Gastronomie  und  Arbeiten an einem Ort vereint Vorzüge des Wiener Hauptbahnhofs werden mit Kampagne näher vorgestellt.           

 

Am Hauptbahnhof Wien bauen die ÖBB für Generationen: Der Bahnhof wird eine moderne Verkehrsstation, die den modernen Bedürfnissen der Reisenden entspricht. Zusätzlich wird der Wiener Hauptbahnhof zu einem Ort der Begegnung, weil hier Reisen, Entertainment, Wohnen, Bildung, Gastronomie und Arbeiten an einer zentralen Stelle der Stadt vereint wird.

 

 

Kampagne "Mehr als nur ein Bahnhof"

 

Die ÖBB-Kampagne "Mehr als ein Bahnhof" wird im Herbst fortgesetzt. Als erste mobile Visitenkarte wird ab sofort ein "Talent" mit Hauptbahnhof-Komplett-Branding ein Jahr lang in Wien und Niederösterreich unterwegs sein. Der "Talent" ist ein barrierefreier ÖBB-Nahverkehrszug mit 199 Sitzplätzen und zeichnet sich durch hohen Fahrgastkomfort und modernes Design aus. Zusätzlich werden die HAUPTbotschaften HauptÖBBhof, HauptREISEhof, HauptSTADThof und HauptLEBENShof als Piktogramme Plakate, Busse und Züge zieren.

 

Mit der Kampagne "Mehr als nur ein Bahnhof" machen die ÖBB auf die vielen Funktionen und Annehmlichkeiten aufmerksam, die der Wiener Hauptbahnhof nach Fertigstellung im Herbst 2014 aufweisen wird.

 

Die ÖBB setzen am Wiener Hauptbahnhof auf alternative Mobilität und bieten Radfahrern ab dem Frühjahr 2015 ein perfektes Service durch drei Fahrradgaragen mit 1.100 Stellplätzen und 250 Outdoor-Radbügeln sowie zwei City-Bike-Stationen und E-Bike-Tankstellen.

 

 

Eines der grössten Infrastrukturprojekte Österreichs

 

Der neue Wiener Hauptbahnhof ist eines der grössten Infrastruktur-Projekte des Landes. Über 500 Arbeiter sind täglich auf der Bahnhofs-Baustelle, 275.000 m3 Beton wurden bisher verarbeitet. 5.700 Tonnen wiegt das Rautendach. 100 km Gleise werden verlegt, damit 2015 das Bahninfrastrukturprojekt fertiggestellt werden kann. Auf 20.000 m² wird die BahnhofsCity ein Zentrum für Handel, Dienstleistung und Gastronomie. Ein Frischemarkt, Bäckereien, Cafés und Restaurants sowie Geschäfte aus vielen Branchen werden zum Verweilen einladen.

 

Der Teilbetrieb am Bahnhof wurde bereits im Dezember 2012 aufgenommen, parallel dazu gehen die Bauarbeiten planmässig weiter. Die Verkehrsstation Wien Hauptbahnhof wird im Herbst 2014 eröffnen, Ende 2015 wird die gesamte Infrastruktur als internationale Verkehrsdrehscheibe voll funktionstüchtig sein.

 

 

Wo der Wien Hauptbahnhof Talent akteull gerade unterwegs ist,

finden Sie hier im ÖBB-Lokfinder

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Mo

16

Sep

2013

Stadler Rail übernimmt für BLS Ersatzteilmanagement

Stadler Rail hat von der BLS den Auftrag für das Ersatzteilmanagement der neuen Doppelstocktriebzüge MUTZ (Typ KISS) erhalten. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in einem neuen Geschäftsfeld. Stadler Rail plant in den nächsten Jahren den Bereich Kundenservice weiter aufzubauen. Erstmals übernimmt Stadler mit dem Auftrag der BLS für einen Kunden die Lagerhaltung und Lieferung sämtlicher Ersatzteile. Seit September 2012 läuft die Auslieferung der 28 MUTZ-Fahrzeuge für die S-Bahn Bern.

BLS "Mutz" auf Überführungsfahrt vom IBS Erlen nach Bern          Foto: Marcel Manhart

 

 

Diese neue Dienstleistung hat sowohl für die BLS wie auch für Stadler erhebliche positive Effekte: Die BLS muss für die neue Flotte nur noch eine geringe Ersatzteil-Lagerhaltung betreiben und kann damit eine Kostenoptimierung erzielen. Stadler kann den Kunden über die Fahrzeuglieferung hinaus betreuen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, Erkenntnisse über die Züge in die Entwicklung künftiger Serien zurück fliessen zu lassen. Zudem ergeben sich bei grosse Synergiepotentiale mit der bei Stadler laufenden Serienproduktion und mit weiteren After-Sales-Aufträgen. Es ergibt sich somit für BLS und Stadler eine klassische Win-win-Situation.

 

 

Lieferung innert 24 Stunden

 

Stadler übernimmt für die MUTZ-Flotte der BLS das Ersatzteilmanagement, welches die Lagerhaltung sämtlicher Artikel und deren jeweiliger Lieferung innert 24 Stunden oder für gewisse Bestandteile in einer anderen definierten Lieferfrist beinhaltet. Dabei werden von Stadler stets auch Komponenten mit langer Lieferfrist an Lager gehalten. Die BLS bezahlt jeweils nur das tatsächlich benötigte Material. Die Rechnungsstellung erfolgt erst nach der Lieferung.

 

In den wachsenden Geschäftsfeldern der Serviceleistungen möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Aus diesem Grund ist eine leistungsfähige Division Service am Standort Bussnang und an den Standorten in Ungarn, Algerien, Österreich, Tschechien sowie im Südtirol aufgebaut worden. Es werden neben der Instandhaltung verschiedener Flotten umfangreiche Service- und Revisionsdienstleistungen angeboten. Das Spektrum beginnt bei kleineren Servicearbeiten der mobilen Equipen an Subsystemen sowie Fahrzeugen und reicht bis zu umfangreichen Reparaturen von schwer beschädigten Unfallfahrzeugen. Dabei kann Stadler auf dem langjährigen firmeninternen Know-how in diesen Dienstleistungen aufbauen.

 

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So

15

Sep

2013

Verkehrsminister aus Liechtenstein, St.Gallen und Vorarlberg beraten über S-Bahn im Rheintal

Der öffentliche Verkehr im Dreiländereck Österreich, Liechtenstein und Schweiz soll verbessert werden. Die zuständigen Verkehrsminister haben sich zu einem Gespräch über die Weiterentwicklung der S-Bahnsysteme in den drei Ländern getroffen.  Dabei sind sich die Verantwortlichen aus Liechtenstein, St. Gallen und Vorarlberg einig, dass ein vernetztes Vierländer-S-Bahnsystem einen Mehrwert für die gesamte Region erzeugen würde. Durch verschiedene Ausbauten soll ein S-Bahn-System von Lindau bis Chur und von St.Gallen bis Bludenz enstehen.

Eisenbahn   und   Autobahn   zwischen   Bregenz   und   Feldkirch   in   Vorarlberg                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

Im Nachgang zur Medienkonferenz für eine grenzüberschreitende Tarifkooperation der Verkehrsbetriebe im Rheintal trafen sich die für den öffentlichen Verkehr zuständigen Verkehrsminister, Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer (Liechtenstein), Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (Vorarlberg) und Regierungsrat Benedikt Würth (St. Gallen) zu einem Gespräch über die Weiterentwicklung der S-Bahnsysteme in den drei Ländern.

 

Vorarlberg hat in den vergangenen Jahren erfolgreich auf den Ausbau der S-Bahn gesetzt. Dank einer zwischen Bregenz und Bludenz durchgehend zweigleisigen Schieneninfrastruktur verkehren S-Bahnen und Regionalexpresszüge im Halbstundentakt und verbinden zahlreiche, auch neu erstellte Haltestellen.

 

Bregenz und Feldkirch bilden Knotenpunkte, an denen die eingleisigen Strecken nach St. Margrethen und Buchs abzweigen. Auch auf diesen grenzüberschreitenden Strecken möchten Vorarlberg und die ÖBB schrittweise ein S-Bahn-Angebot im Halbstundentakt einführen. Da beide Linien auch dem internationalen Fern- und Güterverkehr dienen, müssen die Strecken hierzu durch zweigleisige Abschnitte und erweiterte Bahnhofsanlagen ergänzt werden.

 

 

Bahnstrecken gemeinsam ausbauen

 

Auf dem Streckenabschnitt St. Margrethen–Lustenau konnte vor einem halben Jahr mit der Eröffnung der von der Schweiz und Österreich gemeinsam finanzierten neuen Rheinbrücke und einer anschliessenden Neubaustecke bereits eine wesentliche Infrastrukturverbesserung in Betrieb genommen werden.

 

Auf Ende Jahr wird mit der Eröffnung der neuen S-Bahn St. Gallen ein regionaler Umsteigeknoten in St. Margrethen entstehen, der die Angebote der S-Bahn Vorarlberg und der neuen S-Bahn St. Gallen im Halbstundentakt sowohl Richtung St. Gallen wie Richtung Altstätten optimal verknüpft. Nach weiteren Bahnhof- und Streckenausbauten in Lustenau und Rorschach kann hier voraussichtlich Ende 2018 eine direkte S-Bahnlinie zwischen Bregenz und St. Gallen im Halbstundentakt eingeführt werden.

 

 

Optimale Verknüpfung

 

Im Streckenabschnitt Feldkirch–Buchs sehen die ÖBB den Bau eines Doppelspurabschnitts auf Liechtensteinischem Gebiet und die Errichtung von S-Bahnstationen vor, um auch im Knoten Buchs eine halbstündliche Verknüpfung mit dem Netz der neuen St. Galler S-Bahn zu ermöglichen. Der Ausbau ermöglicht ein durchgehend in Knotenbahnhöfen abgestimmtes S-Bahn-System von Lindau bis Chur und von St. Gallen bis Bludenz. Die Projektunterlagen der ÖBB wurden den Behörden zur Plangenehmigung unterbreitet.

 

Vorarlberg und St. Gallen leisten bereits finanzielle Beiträge an den Ausbau der Bahninfrastrukturen. Sie ermöglichen damit ÖBB und SBB die Modernisierung der Bahninfrastruktur in den nationalen Ausbauprogrammen besser zu positionieren und mit hoher Priorität zu realisieren. Die optimale Verknüpfung der Netze der beiden Bahnen nützt dem ganzen Alpenrheintal und verbessert die Verkehrsanbindung sowohl für die Wirtschaft wie für die Bevölkerung.

 

 

Verkehrsprobleme gemeinsam lösen

 

Die ÖBB betreibt aufgrund eines Staatsvertrages von 1870 nicht nur die einzige Bahnstrecke in Liechtenstein, sondern auch die Streckenabschnitte in der Schweiz bis St. Margrethen und Buchs sowie in Deutschland bis Lindau. Liechtenstein wiederum, mit täglich über 18 000 Grenzgängern, wird eine Schlüsselrolle bei der Frage einnehmen, ob und wie die Ausbaupläne der ÖBB und SBB im Teilabschnitt Feldkirch–Buchs unterstützt werden.

 

 

Einfachere ÖV-Fahrten über Landesgrenzen

 

Ab Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 können ÖV-Reisende in Liechtenstein und dem Ostschweizer Tarifverbund "Ostwind" einen grenzüberschreitenden Fahrausweis lösen. Auch Vorarlberg ist eingebunden, selbst wenn Liechtenstein ab 2014 nicht mehr zum Maximo-Abo zählt. Die Preise sollen trotzdem sinken.

 

Die für den öffentlichen Verkehr zuständigen Regierungsräte stellten am Donnerstag in Vaduz die neuen grenzüberschreitenden Tarifkooperationen vor. Ab dem kommenden Winter wird es möglich sein, durchgehende Fahrscheine und Abonnemente zu kaufen, auch wenn die Fahrstrecke zwei Tarifverbunde tangiert. Die Kooperationen erlaubten eine vereinfachte Nutzung des öffentlichen Verkehrs, sagte Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer.

 

 

Neuer «Mischpreis» Vorarlberg-Liechtenstein

 

Während Liechtenstein bisher bei den Vorarlberger Abonnements enthalten war, wird dies ab Ende Jahr nicht mehr der Fall sein. Künftig werde ein «Mischpreis» aus beiden Inlandstarifen berechnet, hiess es. Denn während in Liechtenstein die Preise gerade erst deutlich angehoben wurden, geht Vorarlberg bei Jahreskarten ab 2014 genau den umgekehrten Weg. Wie LIEmobil-Chef Ulrich Feisst gegenüber «Vaterland Online» ausführte, kommen die grenzüberschreitenden Abopreise jedoch unter den aktuellen Tarifen zu liegen. Die genaue Kalkulation sei derzeit aber noch nicht abgeschlossen.

 

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Sa

14

Sep

2013

Umbau Bahnhof Hohenems: Ein moderner Bahnhof für die Stadt

Um den heutigen Anforderungen zu entsprechen, wird die alte Bahnanlage des ÖBB Bahnhofes Hohenems in Vorarlberg im Zuge des Rheintalkonzepts modernisiert und ein kundenfreundlicher, architektonisch hochwertiger Bahnhof errichtet. Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Vorarlberg, der Stadt Hohenems und der ÖBB-Infrastruktur AG finanziert.

Der Bahnhof Hohenems wird modernisiert                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

Service-Knotenpunkt für Mobilität

 

Von der neuen Verkehrsstation profitieren alle: Schiene, Bus und Rad werden optimal verknüpft. Barrierefreie Zugänge bieten Komfort und Sicherheit. Neue getrennte Unterführungen für Fußgänger und Radfahrer verbinden auf kurzem Weg zentrale Stadtteile von Hohenems.

 

 

Umbau Bahnhof Hohenems:

 

  -  Neubau des Bahnhofsgebäudes

  -  Umbau der Gleisanlagen

  -  Umbau der bestehenden Unterführung in eine Fahrradunterführung

  -  Umbau der bestehenden Unterführung in eine

  -  Fahrradunterführung

  -  Neubau einer Bahnsteigunterführung

  -  Barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen

  -  Neue überdachte Bahnsteige mit erhöhten Bahnsteigkanten

 

 

Neue Verkehrsdrehscheibe in der letzten Bauphase

 

Seit 12. August 2013 sind die Restarbeiten für den Hausbahnsteig und die Bahnsteigkante 2 erfolgreich abgeschlossen. Der Teil der neuen Bahnhofsunterführung, der neue Hausbahnsteig und der Bahnsteig 2 bieten bereits jetzt einen kleinen Vorgeschmack darauf in welchem hellen Ambiente der neue Bahnhof künftig erstrahlen wird. Die Herausforderungen waren groß. Bis zu 20 verschiedene Firmen gleichzeitig mussten auf der Baustelle koordiniert und der Zugverkehr musste auch während des Umbaus aufrechterhalten werden.

 

 

Attraktivierung Bahnhof Hohenems

 

Im vergangenen September wurde mit den umfangreichen Umbauarbeiten am Bahnhof Hohenems begonnen. Das Bahnhofsgebäude und die Gleisanlagen werden erneuert, wobei das alte Bahnhofsgebäude erst im kommenden Jahr abgerissen wird. Das neue Gebäude ist mit einer Nutzfläche von 500 m² auf ein Unter- und ein Erdgeschoß verteilt und im Rohbau bereits fertig. Dabei werden drei Flächen für Geschäfte und Kundenservice zur Verfügung stehen. Das neue Betriebsgebäude wird mit Juni 2014 in Betrieb gehen. Weiter werden drei neue Bahnsteigkanten mit je 240 Metern Länge auf 55 Zentimeter angehoben, um den stufenlosen Einstieg in die Nahverkehrszüge zu gewährleisten. Für die Fußgänger wird eine neue Unterführung als Zugang zu den überdachten Bahnsteigen gebaut. Einer von drei neuen Aufzügen zum Hausbahnsteig geht bereits mit August 2013 in Betrieb. Die weiteren Aufzüge zum Inselbahnsteig und zur Herrenriedstraße sorgen mit Ende der letzten Bauphase für einen barrierefreien Zugang.

Der frühere Personentunnel wird in eine Fahrradunterführung, die beide Stadtteile verbindet, umgebaut. Ab Mitte 2014 wird auch der Bahnhofsvorplatz modernisiert. So wird die Bike & Ride Anlage von bisher 120 in der Ausbaustufe 1 für rund 200 und in Stufe 2 für rund 400 Fahrräder erweitert. Mit August 2013 geht die Modernisierung des neuen Bahnhofs in seine letzte Phase.

 

Ab August 2013 wird der Portalbereich der neuen Bahnsteigunterführung zur Herrenriedstraße hin hergestellt. Zwei weitere Personenlifte sind bis Februar 2014 installiert. Die bis vor kurzem benützte Bahnsteigunterführung wird im Zeitraum ab August 2013 gesperrt. Mit Anfang 2015 geht die neue Fahrradunterführung in Betrieb. Die Anbindung an die Herrenriedstraße wird als Fahrradrampe ausgeführt. Im Bereich der künftigen Fahrradabstellanlage wird die Stützmauer der Gleisanlagen bei der Herrenriedstraße saniert. Parallel dazu wird der neue Bahnsteig 3 hergestellt und die Bahnsteigausstattung komplettiert. Nach Abschluss der Arbeiten an der Unterführung und der Stützmauer beginnen die Oberbauarbeiten für die Gleise 3 und 5. Die neuen Kabel für die Signale und für das elektronische Stellwerk werden von September bis November 2013 verlegt.

 

Zahlen, Daten & Fakten

 

Baubeginn: September 2012

Bauende: März 2014

3 adaptierte Bahnsteige

3 Aufzüge (Hausbahnsteig, Inselbahnsteig & Herrenriedstraße)

235 Fahrradabstellplätze

2 Wartekojen

55 cm hohe Bahnsteigkanten

660 lfm Bahnsteigkanten

500 m³ Glas

12.000 m³ Aushub

2.500 m³ Beton

 

ÖBB Bauinfo Bahnhof Hohenems
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Haltestelle Bregenz-Riedenburg bereits erneuert

ÖBB Haltestelle Bregenz-Riedenburg                                               Foto: Marcel Manhart

 

Auch die Haltestelle Bregenz-Riedenburg wurde, ebenso wie die anderen Haltestellen des Rheintalkonzeptes, völlig erneuert und kundenfreundlich gestaltet. Neben der Schendlingerstraße bietet eine neu errichtete Bahnsteigunterführung nun barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen über einen Lift in modernem ÖBB-Design. Die verbreiterten Bahnsteige sind überdacht und mit gläsernen Wartebereichen ausgestattet, sodass für die Reisenden das Warten auf den Zug so bequem wie möglich wird.

 

Riedenburg ist eine wichtige und stark frequentierte Pendler-Haltestelle, in deren Einzugsgebiet sich mehrere Schulen sowie dicht besiedeltes Wohngebiet befinden. Sie bildet ausserdem den Verknüpfungspunkt zur Strecke nach St. Margrethen in der Schweiz und stellt somit einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar.

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Fr

13

Sep

2013

Wiener Linien mit Staatspreis Mobilität ausgezeichnet

Gestern Abend wurden die Wiener Linien für ihre zwölf Elektrobusse im Palais Ferstl mit dem Staatspreis Mobilität in der Kategorie “Planen. Bauen. Betreiben.“ durch Verkehrsministerin Doris Bures ausgezeichnet.

Wiens ElectriCity-Bus als internationales Vorzeigemodell              Foto: Marcel Manhart

 

 

Gestern Abend wurden die Wiener Linien für ihre zwölf Elektrobusse im Palais Ferstl mit dem Staatspreis Mobilität in der Kategorie “Planen. Bauen. Betreiben.“ durch Verkehrsministerin Doris Bures ausgezeichnet. Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer und Projektleiter Peter Wiesinger nahmen die Auszeichnung entgegen. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury waren das Ladekonzept, das vorhandene Infrastruktur – die Oberleitungen der Straßenbahnen – nutzt und die beispielhafte Integration dieses neuartigen Buskonzepts in eine gut funktionierende bestehende Flotte.

 

„Unser E-Bus erweckt international sehr viel Interesse. Es freut uns umso mehr, dass wir auch im eigenen Land mit dem Staatspreis für Mobilität für unser innovatives E-Bussystem ausgezeichnet wurden“, so Günter Steinbauer.

 

 

Innovation: Wiener Linien als weltweites Vorbild

 

Das Ladesystem des ElectriCity-Busses sorgt international für Furore, denn die Busse werden über einen Stromabnehmer am Dach des Fahrzeugs, der in den Endhaltestelle (Schwarzenbergplatz und Schottenring) per Knopfdruck hoch- und runtergefahren wird, in weniger als 15 Minuten schnellgeladen. Dadurch verdoppelt sich die Lebensdauer der Batterien des Busses und es konnten kleinere Batteriepakete eingebaut werden. Über Nacht werden die Busse in der Garage dann langsam mit einer Leistung von 15 kW aufgeladen. Eine Besonderheit ist unter anderem, dass erstmalig das Ladegerät im Bus selbst verbaut ist. Aber auch, dass Heizung und Klimaanlage rein elektrisch betrieben werden, hat Seltenheitswert. Die Elektrobusse werden nicht nur elektrisch angetrieben, sondern speisen die bei der Bremsung gewonnene Energie wieder in die Batterie zurück und sind deshalb besonders umweltfreundlich.

Wiener-Linien - Geschäftsführer  Günter Steinbauer und Projektleiter Peter Wiesinger nehmen von Doris Bures die Auszeichnung entgegen.       Foto: bmvit/Sebastian Reich

 

 

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Do

12

Sep

2013

Im Bahnhof Wetzikon zukünftig stufenlos einsteigen

Im Bahnhof Wetzikon erhöht die SBB ab Ende September 2013 die Perrons und erneuert die bestehenden Wartehallen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2014 und kosten insgesamt rund 6.4 Millionen Franken. Für den Bahnverkehr wird es geringfügige Einschränkungen geben.

Die Perrons in Wetzikon werden erhöht                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB investiert im nächsten Jahr rund 6.4 Millionen Franken in den Bahnhof Wetzikon: Um das stufenlose Einsteigen auf den Perrons zu ermöglichen, werden die Perrons der Gleise 1 bis 5 erhöht. Zudem erneuert die SBB die Wartehallen auf den Perrons und passt die Treppen- und Rampenanlagen an.

 

Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten beim Bahnhof Wetzikon beginnen Ende September und erfolgen Nachts, die Züge verkehren nach Fahrplan. Zunächst wird das Perron von Gleis 1 erhöht und die Treppen und Rampen angepasst. Ab Frühling 2014 folgen die Arbeiten am Perron der Gleise 2/3 sowie die Erneuerung der Wartehalle und zum Schluss wird ab Juli 2014 das Perron und die Wartehalle von Gleise 4/5 angepasst. Erst zu diesem Zeitpunkt ist mit geringfügigen Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen. Voraussichtlich Ende 2014 wird der Umbau abgeschlossen sein.

 

Gewisse Arbeiten nahe der Gleisanlagen und des elektrischen Stroms können aus Sicherheitsgründen nur bei ausgeschalteter Fahrleitung und mit Gleissperrungen ausgeführt werden. Sie finden deshalb in der Nacht statt. Die SBB setzt alles daran, die Unannehmlichkeiten für die Reisenden und Anwohner auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

 

Faktenblatt Bahnhof Wetzikon
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Mi

11

Sep

2013

Kantonspolizei Zürich mit verstärkter Präsenz im Hauptbahnhof Zürich

Die Kantonspolizei Zürich verstärkt mit mehr Personal und neuem Polizeiposten ihre Präsenz im Hauptbahnhof Zürich und sorgt damit für mehr Sicherheit.

Diese zukunftsorientierten Massnahmen richten sich an den veränderten Bedürfnissen der Bevölkerung sowie an der Entwicklung des Hauptbahnhofs aus.

Neben der SBB-Transportpolizei verstärkt die Zürcher Kantonspolizei die Präsenz im Zürcher Hauptbahnhof                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Hauptbahnhof Zürich ist der grösste Bahnhof und mit 400’000 Reisenden im Tagesdurchschnitt überhaupt die grösste Verkehrsplattform der Schweiz. Er ist nicht nur ein Bahnknotenpunkt für Züge aus dem Inland sowie dem angrenzenden Ausland, sondern auch ein Einkaufs- und Veranstaltungsort. Mit dem wachsenden Personenverkehr haben in den vergangenen Jahren auch die Einsätze der Polizei zugenommen. Die geplanten Erweiterungen des Bahnhofs lassen einen weiteren Anstieg von polizeilichen Dienstleistungen erwarten.

 

Um den gestiegenen Bedürfnissen gerecht zu werden, verlängerte die Kantonspolizei Zürich die Öffnungszeiten der Polizeistation und erhöhte den Personalbestand auf 37 Mitarbeitende. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Optimierung des Standortes gelegt. Der neue Polizeiposten ist rollstuhlgängig und mit einem kundenfreundlichen Schalter für die Anliegen der Bevölkerung ausgestattet. Den Polizistinnen und Polizisten steht an ihrem Arbeitsplatz eine moderne Infrastruktur zur Verfügung, die sowohl den aktuellen wie auch den Anforderungen der nächsten Jahre entspricht.

 

Nachdem die seit mehreren Monaten dauernden Um- und Ausbauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden konnten, steht der neue Polizeiposten ab dem nächsten Montag, 16. September 2013 an der Museumstrasse 1 im Hauptbahnhof Zürich für die Anliegen der Bevölkerung zur Verfügung.

 

 

In Ergänzung: Die SBB-Transportpolizei

 

Die Transportpolizei sorgt auf den Bahnhöfen und in den Verkehrsmitteln verschiedenster Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr für Sicherheit und Ordnung. Als spezialisierte Sicherheitspolizei erfüllt sie ihre Aufgaben in allen Landesteilen der Schweiz und arbeitet eng mit dem Zugpersonal und anderen Polizeikorps zusammen. Sie verfügt über polizeihoheitliche Kompetenzen gemäss Bundesgesetzgebung.

 

Transportpolizistinnen und –polizisten sind mit den berufsüblichen Interventionsmitteln inklusive einer Schusswaffe ausgerüstet. Sie patrouillieren in Uniform und in Zivilkleidung. Dabei arbeiten sie am Puls des Geschehens und stehen in direktem Kontakt mit den Kundinnen und Kunden der Transportunternehmen, sowie den Passantinnen und Passanten in den Bereichen der Bahnhöfe und Stationen.

 

Die Transportpolizei ist darüber hinaus mit einer stattlichen Anzahl angeschriebener und auch ziviler Fahrzeuge ausgerüstet. Mit einem flexiblen Einsatzkonzept können die Polizistinnen und Polizisten rasch dort sein, wo sie gebraucht werden.

 

Nebst dem täglichen Präsenz- und Interventionsdienst erfüllt die Transportpolizei zahlreiche andere Aufgaben: Dazu zählen u.a. die Unterstützung anderer Polizeikorps im Ordnungsdienst bei Grossanlässen wie z.B. dem WEF; die Begleitung von Eventzügen, die Gewährung der Sicherheit von Grossanlässen der SBB, die VIP-Begleitung und der Schutz von Personen. Verschiedene Spezialabteilungen (Einsatzgruppe „Genesis“, Fachstelle Videoanalyse, Diensthundeführer etc.) unterstützen die Polizistinnen und Polizisten an der Front.

 

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Di

10

Sep

2013

LITRA-Verkehrszahlen Ausgabe 2013: Der öffentliche Verkehr in Zahlen

Wie viele Personen und Güter transportiert der öffentliche Verkehr in der Schweiz und wie viel Infrastruktur und Energie benötigt er dazu? Die Antworten auf diese Fragen und weitere Zahlen zur Mobilität der Schweiz sind in der Broschüre «Verkehrszahlen Ausgabe 2013» der LITRA zu finden.

Interregio und Intercity am Bahnhof Lausanne                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Ob die wirtschaftlichen Eckwerte der Transportunternehmen, die Finanzierung, die Verkehrsleistung, Energie und Ökologie oder der europäische Vergleich: Die LITRA-Verkehrszahlen bieten einen soliden Überblick über die Zahlenwelt des öffentlichen Verkehrs und der Mobilität im Allgemeinen.

 

 

Einige Zahlen in Kürze:

 

- Die 430 Unternehmen des öffentlichen Verkehrs beschäftigen 89‘693 Mitarbeitende.

  Sie transportierten 2011 2‘186 Millionen Reisende und 76.1 Millionen Tonnen Güter.

 

- Diese immense Transportleistung benötigt Infrastruktur: Das Netz (ohne Luftfahrt) umfasst

  27‘386 km Schienen und Strassen und nicht weniger als 26‘045 Bahnhöfe, Stationen, Haltestellen

  und Flughäfen.

 

- 2011 setzte der öffentliche Verkehr 1‘018 Lokomotiven, 1‘356 Triebwagen/Triebwagenzüge,

  3‘942 Personenwagen, 9‘078 Güterwagen, 617 Trams, 5‘370 Busse/Trolleybusse, 160 Schiffe und

  87 Flugzeuge ein, um die Kunden und die Güter zu transportieren.

 

- Der öffentliche Verkehr finanziert sich zu rund 49.3% aus Kundenerträgen, zu 37.8% aus

  allgemeinen Steuermitteln von Bund, Kantonen und Gemeinden und zu 12.9% aus

  zweckgebundenen Steuern.

 

- Die Schweiz investierte 2011 495 Franken pro Kopf für die Schienen- und 574 Franken für die

  Strasseninfrastruktur.

 

- Herr und Frau Schweizer setzen 11% ihrer Gesamtausgaben für die Mobilität ein. Davon entfallen

  77.7% auf den Individualverkehr, 16% auf den öffentlichen Verkehr und 5.8% Prozent auf den

  Luftverkehr.

 

- Der öffentliche Verkehr löste 2011 Aufträge in Höhe von 5.4 Mia. CHF bei der

  Schweizer Wirtschaft aus.

 

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Mo

09

Sep

2013

RhB und GEVAG: Gemeinsames Fernwärmeprojekt: RhB-Hauptwerkstätte in Landquart soll CO2-neutral beheizt werden

Die Rhätische Bahn (RhB) plant, ihre Hauptwerkstätte in Landquart vollumfänglich mit Fernwärme aus der Kehrichtverbrennungs-anlage (KVA) des Gemeindeverbands für Abfallentsorgung in Graubünden (GEVAG) in Trimmis zu beheizen. Der Verwaltungsrat der RhB hat für das Projekt «Fernwärme GEVAG» einen Kredit von 2,5 Millionen Franken gesprochen. Die RhB unterstreicht damit ihr Engagement für eine effiziente und nachhaltige Energienutzung. Bereits seit Anfang dieses Jahres fahren alle elektrisch betriebenen Züge der RhB mit Energie, die ausschliesslich aus Bündner Wasserkraft stammt.

RhB Ge 4/4 III 648 in der Hauptwerkstätte Landquart                    Foto: Marcel Manhart

 

 

RhB-Verwaltungsrat gibt grünes Licht

 

An seiner letzten Sitzung hat der Verwaltungsrat der RhB für das Projekt «Fernwärme GEVAG» einen Kredit von 2,5 Millionen Franken gesprochen und die Geschäftsleitung damit beauftragt, einen entsprechenden Langfristvertrag mit dem GEVAG abzuschliessen. Mit der angestrebten Umsetzung stellt die RhB langfristig die nachhaltige Wärmeversorgung für ihre Werkstätte in Landquart sicher. Die bisherige Heizzentrale in Landquart aus dem Jahr 1979, die zu 100% mit Öl betrieben wurde, wird abgebaut. Dazu Martin Gredig, Leiter Finanzen der RhB: «Mit der Nutzung der CO2-neutralen Fernwärme unterstreicht die RhB ihr Engagement für eine ressourcenschonende Energienutzung aus einheimischer Produktion. Bereits seit Anfang dieses Jahres fahren alle elektrisch betriebenen Züge der RhB mit Energie, die zu 100% aus Bündner Wasserkraft stammt».

 

 

Definitiver Entscheid an Delegiertenversammlung des GEVAG

 

Damit der Anschluss der Werkstätte in Landquart an das Fernwärmenetz der GEVAG erstellt werden kann, ist die Zustimmung der Delegiertenversammlung des GEVAG im Dezember 2013 notwendig. «Der Vorstand des GEVAG freut sich auf die Zusammenarbeit mit der RhB. Er wird alles daran setzen, das Projekt termingerecht und in der vereinbarten Qualität umzusetzen» so der GEVAG-Präsident Hans Geisseler. Der Beginn der Bauarbeiten erfolgt voraussichtlich im Winter 2014/15, damit die Anlage rechtzeitig im Herbst 2015 in Betrieb genommen werden kann. Der GEVAG seinerseits löst mit dem geplanten Projekt Investitionen in der Höhe von bis zu 6 Millionen Franken aus.

 

 

Anschluss an das Fernwärmenetz in Landquart

 

Mit dem Anschluss der RhB-Werkstätte in Landquart an das Fernwärmenetz erweitert der GEVAG sein Versorgungsgebiet im Bündner Rheintal und steigert den Gesamtenergienutzungsgrad der Kehrichtverbrennungsanlage. Bereits vor mehr als 20 Jahren begann der GEVAG, die bei der Verbrennung entstehende Wärme energetisch zu nutzen: Seit 1990 besteht ab der KVA Trimmis eine Ferndampfleitung zur Versorgung der Papierfabrik in Landquart, ab welcher auch das Forum im Ried, das Sekundarschulhaus sowie ein grosses Gewächshaus mit Fernwärme versorgt werden. Das Projekt mit der RhB sieht vor, ab der Dampfleitung der Papierfabrik eine Leitung zur Hauptwerkstätte der RhB beim Bahnhof Landquart zu erstellen. Immobilienbesitzer entlang der neuen Leitung erhalten die Möglichkeit, ihre Liegenschaft an das Fernwärmenetz anzuschliessen.

 

 

GEVAG - Energie aus Abfall

 

Mehr als 40 Jahre sind es her, seit sich 33 Bündner Gemeinden zu einem Gemeindeverband zusammengeschlossen haben, um die immer grösser werdenden Abfallmengen zu entsorgen. Die aufkommenden Abfallprobleme, die damals bereits erkannt wurden, konnte man durch den Zusammenschluss gemeinsam wirtschaftlich lösen.

 

Was einst als schnöde «Verbrennungsanlage» gebaut wurde, hat sich inzwischen zu einem Dienst-leistungsbetrieb entwickelt: Die KVA hat sich seit 1975 konsequent von der reinen Verbrennungsanlage zu einer zukunftsweisenden Energiezentrale entwickelt. Seit 1990 wird elektrische Energie, Ferndampf für Landquart produziert, seit Juni 2011 auch Fernwärme (Heisswasser 120°C) nach Chur und seit August 2013 ins neue Quartier „Rosgarten“ nach Zizers geführt.

 

 

Was ist Fernwärme?

 

Fernwärme ist Wärmeenergie, die in einer zentralen Anlage erzeugt und über ein Rohrleitungsnetz den Wärmekunden zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung zugeleitet wird. Fernwärme funktioniert wie eine riesige Zentralheizung, die Gemeinden, Quartiere, Städte und selbst ganze Regionen mit Wärme von einem oder mehreren grossen Wärmeerzeugern versorgt.

 

 

Woher kommt die Wärme?

 

Die Fernwärme wird in der Kehrichtverbrennungsanlage in Trimmis erzeugt. Die bei der Verbrennung von Kehricht entstehende Wärme wird einerseits für die Stromproduktion und andererseits für die Lieferung von Fernwärme verwendet. Die Verbrennungsanlage wird somit optimal genutzt.

 

 

Fernwärme und die Umwelt

 

Fernwärme ist saubere CO2-neutrale Wärme aus Kehrichtabwärme. Sie ist die umweltfreundlichste Energie aller erneuerbaren Heizenergien, ihre Ökobilanz ist mit Abstand besser als jene von Solarkollektoren, kleinen Holzheizungen oder Geothermieanlagen. Ausserdem ist Wärme aus Kehricht wesentlich schadstoffarmer und umweltschonender als viele andere Heizungsarten.

 

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So

08

Sep

2013

Herbstoffensive des öffentlichen Verkehrs und von Schweiz Tourismus

Nach dem grossen Erfolg der letztjährigen Herbstoffensive spannen die SBB, der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und Schweiz Tourismus (ST) erneut zusammen und präsentieren gebündelte Inspirationen. Mit dem Ferienpass, dem Mitfahrbillett und attraktiven Hotelangeboten werden Ferien in der Schweiz zum preislich unschlagbaren Vergnügen.

Kirche  von  Wassen:   Ein  Bahnfahrt  über  die  Gotthardstrecke  ist  immer  attraktiv                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Um in den Herbstferien möglichst viele Schweizerinnen und Schweizer für Ausflüge und Entdeckungen zu begeistern, spannen die SBB, der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und Schweiz Tourismus (ST) erneut zusammen und präsentieren gebündelte Inspirationen: ST bietet vielfältige Herbstangebote. SBB und VöV das Billett dazu. Diese stiessen bereits im Lancierungsjahr 2012 auf grosses Interesse: 27’000 Ferienpässe und fast 55’000 Mitfahrbillette wurden verkauft.

 

 

Über 250 Ausflugstipps für die ganze Familie, mehr als 150 aussichtsreiche Wanderungen an der Sonne und nahezu 400 Herbstfeste in der ganzen Schweiz: Der Herbst in der Schweiz lädt ein zum Wandern, Geniessen und Erleben. Die Natur zeigt sich von ihrer goldenen Seite und gibt ihre Schätze preis. Zum Beispiel bei einer Kreuzfahrt on the Top auf dem Silsersee im Engadin – die höchst gelegene Kursschifflinie Europas gibt es schon seit 100 Jahren. Jürg Schmid, Direktor Schweiz Tourismus, ist begeistert: «Hier fand Friedrich Nietzsche Ruhe und Inspiration. Unter goldfarbenen Lärchen, auf der Halbinsel Chastè, steht noch immer die Bank, auf der er sass. Eines von vielen eindrücklichen Erlebnissen, die der Schweizer Herbst uns schenkt.» Dabei hat die Schweiz neben spektakulärer Natur, Kultur und authentischem Brauchtum einen weiteren Trumpf in der Hand: Das weltweit einmalige öV-Netz. «Mit dem Schweizer öV beginnt das Freizeiterlebnis bereits mit der Reise», sagt Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr.

 

 

Der Ferienpass und das Mitfahrbillett: nahtlos und preislich unschlagbar

 

Mit dem Ferienpass und dem Mitfahrbillett ist es unschlagbar günstig, die Schweiz im Herbst mit dem öffentlichen Verkehr zu entdecken und zu bereisen. Für beide Angebote braucht es kein Halbtaxabonnement. «Mit den Aktionsangeboten wollen wir auch für diejenigen attraktiv sein, die selten Bahn fahren», so Stephan Pfuhl, Leiter SBB Fernverkehr. Gut zwei Drittel fahren heute noch mit dem Auto ins Freizeitvergnügen. «Auch diese wollen wir für den öV begeistern.»

 

 

Ferienpass

 

Der Ferienpass ist auf dem GA-Geltungsbereich gültig. Es werden die folgenden zwei Fahrausweisarten angeboten: Angebot zum Einheitspreis für Kunden mit und ohne Halbtax (2. Klasse / 1. Klasse). Der Ferienpass ist persönlich und nur für Personen mit festem Wohnsitz in der Schweiz erhältlich.

 

- Ferienpass 2 Wochen (15 Tage): CHF 219.- (2. Klasse) / 299.- (1. Klasse)

- Ferienpass Flexi (4 frei wählbare Tage / 1 Monat): CHF 149.- (2. Klasse) / 219.- (1. Klasse)

 

 

Mitfahrbillett

 

Dieses Angebot ist gültig für alle Kunden, die zusammen mit einer Person reisen, die in Besitz einer Tageskarte zum Halbtax, einer 9-Uhr-Karte zum Halbtax oder eines Generalabonnements ist. Ist die 1. Person in Besitz eines 1. Klass-Fahrausweises oder Klassenwechsels, so reist die 2. Person mit dem Mitfahrbillett ebenfalls in der 1. Klasse mit.

 

- Mitfahrbillett: CHF 35.-

 

 

Die Angebote sind vom 09. September 2013 bis am 31. Oktober 2013 erhältlich. Das Mitfahrbillett ist bis am 31.10.2013 gültig, der Ferienpass bis am 14.11.2013 und der Ferienpass Flexi sogar bis am 30.11.2013.

 

Ferienpass-Deutschland-Kombi ab 119 Franken

 

Erweitern Sie Ihren Reiseradius. Mit dem Ferienpass-Deutschland-Kombi für 119 Franken (2. Klasse) oder 199 Franken (1. Klasse) reisen Sie an 2 beliebigen Tagen innerhalb eines Monats von der Schweiz nach Deutschland und in Deutschland. Ihre Kinder von 6 bis 16 Jahren reisen gratis mit. Wichtig: Das Ferienpass-Deutschland-Kombi kann nur zusammen mit dem Ferienpass für die Schweiz gekauft werden – auch nachträglich.

 

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Sa

07

Sep

2013

Ab 2019 ist der Gleisabschnitt Effretikon–Winterthur am Limit

Auf der Bahnverbindung Zürich–Winterthur wird die Nachfrage bis Ende des nächsten Jahrzehnts um 75 Prozent steigen. Die SBB wollen bis 2019 technisch das Maximum aus der Strecke herausholen. Dann hilft nur noch der Brüttener Tunnel.

 

Von Stefan Hotz - Neue Zürcher Zeitung

ICN aus Richtung Winterthur bei der Einfahrt in Effretikon             Foto: Marcel Manhart

 

 

Wie profitieren Bahnkunden im Raum Zürich vom ersten Ausbauschritt bis 2025 im Rahmen von Fabi? Über diese Bundesvorlage für die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur wird voraussichtlich im Februar abgestimmt. Die korrekte Antwort lautet: durch den Halbstundentakt zwischen Zürich und Chur sowie zwischen Sargans und Buchs im Rheintal und dank längeren Zügen der Südostbahn.

 

Das sind nicht die dringendsten Engpässe aus Zürcher Sicht. Mit der Eröffnung der Durchmesserlinie und den 4. Teilergänzungen der S-Bahn wird jedoch bis Ende 2018 das Angebot auf dem Zürcher Schienennetz erheblich verbessert. Dann ist auch der Halbstundentakt flächendeckend Realität. Ausserdem hat der Zürcher Regierungsrat erreicht, dass die Projektierung des Brüttener Tunnels und des Bahnhofausbaus am Stadelhofen auf 4 Gleise verbindlich Teil der Fabi-Vorlage ist. 2017/18 wird entschieden, ob die beiden Vorhaben bis 2030 gebaut werden.

 

 

Nachfrage enteilt Bahnausbau

 

Tatsache ist, dass ab 2019 eine Investitionspause folgt. Die Zunahme der Pendlerströme wird jedoch weitergehen. In einem kleinen Seminar haben die Verantwortlichen der SBB, namentlich Philippe Gauderon, Leiter Infrastruktur, und Daria Martinoni, Leiterin Netzentwicklung, am Freitag erläutert, wie die Verkehrszunahme bewältigt werden soll. Ort war nicht von ungefähr der Bahnhof Winterthur. Zwischen Zürich und der Eulachstadt wird die Nachfrage am meisten steigen, gegenüber 2007 bis 2030 um das Doppelte (siehe Grafik). Das ist in absoluten Zahlen und prozentual weit mehr als auf anderen Bahnkorridoren. Grund ist, dass sich auf dieser Achse der Pendlerverkehr aus mehreren Richtungen – St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen – überlagert. Um zu reagieren, stehen den SBB immerhin und zugesichert rund 750 Millionen Franken zur Verfügung.

 

Die erste Verbesserung, die Überwerfung Hürlistein, ist Ende Jahr bereit. Die Entflechtung an der Abzweigung der Flughafenlinie bei Lindau und ein Überholgleis für Güterzüge in Winterthur bringen mehr Stabilität im Fahrplan. Mit Weichen für den Spurwechsel, dem 4. Gleis Hürlistein–Effretikon, das im Bau ist, und einer Reduktion der Zugfolgezeiten kann ab 2016 die Kapazität auf den zwei Gleisen zwischen Effretikon und Winterthur von heute 500 auf 570 Züge im Tag erhöht werden. Der grösste Schritt folgt Ende 2018 mit Entflechtungen in Kloten, Anpassungen in Winterthur und kürzeren Zugfolgezeiten auch zwischen Flughafen und Effretikon. Danach können im Tag 670 Züge den verbleibenden Doppelspurabschnitt passieren, was laut Martinoni das planbare Maximum ist.

 

Mehr Stehplätze

 

Für eine weitere Leistungssteigerung ist der Bau des Brüttener Tunnels für rund 2,2 Milliarden Franken unumgänglich. Der Entscheid für die unterirdische Variante sei noch nicht gefallen, erklärte Martinoni. Für die Verantwortlichen der SBB ist der Tunnel jedoch gesetzt, zumal der Projektierungskredit in Fabi explizit für diesen Zweck reserviert ist. Der Ausbau der heutigen Strecke auf 4 Spuren würde insgesamt nicht wesentlich weniger kosten, wurde erklärt. Der Brüttener Tunnel habe den Vorteil, dass der Bau den Bahnbetrieb nicht störe.

 

Bis mindestens 2030 bleibt ein Engpass, der in den Zügen spürbar wird. Gemäss SBB-Angaben kann bis 2019 der Anstieg der Passagierzahl gegenüber heute um etwa 20 Prozent aufgefangen werden. Bis 2025/30 wird die Nachfrage aber weiter um 45 bis 75 Prozent zunehmen. Da die SBB Bahnkunden zwischen Zürich und Winterthur bei einer Fahrzeit von rund 20 Minuten Sitzplätze anbieten wollen, entspricht die Differenz zum Angebot gemäss Grafik den Stehplätzen, die zu den Hauptverkehrszeiten vermehrt in Kauf zu nehmen sind.

 

                 NZZ-Infografik  -  Quelle ZVV

 

 

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Do

05

Sep

2013

Voralpen-Express neu im Besitz der Schweizerischen Südostbahn

Auf den Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 tritt die SBB AG ihren Anteil von einem Drittel am Voralpen-Express an die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) ab. Anna Barbara Remund, Leiterin SBB Regionalverkehr, Werner Schurter, Leiter SBB Regionalverkehr Zürich, und Thomas Küchler, Vorsitzender der SOB-Geschäftsleitung, nahmen die feierliche Übergabe am Donnerstag in Herisau vor.

Der Voralpen-Express bei Bollingen am Zürcher Obersee              Foto: Marcel Manhart

 

 

Seit 1991 verbindet der Voralpen-Express (VAE) bequem und stündlich die Ost- und Zentralschweiz. Eigenes Wagenmaterial und der Name VAE kennzeichnen diesen Zug, der stetig steigende Frequenzen zu verzeichnen hat und bei Pendlerinnen und Pendlern sowie Ausflugsreisenden äusserst beliebt ist.

 

Betrieben wurde der VAE anfänglich von den drei Bahnen SBB, Südostbahn und Bodensee-Toggenburgbahn (BT). Ein verbessertes Angebot und einheitliches Rollmaterial veranlassten die Bahnen 1999, die Marketinggesellschaft «Voralpen-Express» zu gründen. Sie vermarktet das gemeinsame Produkt VAE und stellt die Beschaffung sowie den Unterhalt des Rollmaterials sicher. Seit der Fusion der BT und der Südostbahn zur Schweizerischen Südostbahn AG im Jahr 2001 wird die Marketinggesellschaft im Verhältnis 1/3 SBB und 2/3 SOB finanziert.

 

 

Übernahme zum Fahrplanwechsel

 

Bereits im Februar 2012 regelten die Partner SBB und SOB vertraglich den Verkauf der Rechte am Produkt Voralpen-Express und von elf Zwischenwagen (zwei 1.-Klasswagen, sechs 2.-Klasswagen und zwei Steuerwagen 2. Klasse). Auf den 15. Dezember 2013 beenden SBB und SOB den gemeinsamen Betrieb des VAE und lösen die gemeinsame Marketinggesellschaft auf. Für rund 4.2 Mio. Franken geht der VAE ins Eigentum der SOB über. Auf die Reisenden wird die Veränderung keinen Einfluss haben.

 

 

Umrüstung des VAE

 

Ab dem Fahrplanwechsel 2013 betreibt die SOB den VAE, der mit der Einführung der S-Bahn zwischen St. Gallen und Luzern verkehren wird, allein. Er wird dann in geänderter Komposition fahren – dies, um die Kapazität zu erhöhen und den Betrieb zu optimieren. Das VAE-Rollmaterial gestaltet die SOB zurzeit so um, wie das vom Bundesamt für Verkehr bewilligte Konzept «Voralpen-Express» es vorsieht. Nur die dringlichsten Anpassungen können aus Kostengründen vorgenommen werden. Diese Umrüstung des Rollmaterials muss wegen der S-Bahn St. Gallen bis 15. Dezember 2013 abgeschlossen sein.

 

 

Zukunft des VAE

 

Die aufgefrischten und modernisierten Züge werden bis 2018 in Betrieb bleiben und spätestens auf den Fahrplanwechsel 2018/19 ersetzt. Aktuell laufen bei der SOB auch die Abklärungen für den Ersatz des VAE. Spätestens Mitte 2014 müssen durch Bund und Kantone die nötigen Entscheide gefällt werden, damit die neuen Fahrzeuge rechtzeitig beschafft und bereitgestellt werden können. Gemäss Auftrag von Bund und Kantonen prüft die SOB auch eine Lösung ohne Weiterbetrieb des VAE auf der Basis von reinen S-Bahn-Verbindungen. Thomas Küchler, Vorsitzender der SOB-Geschäftsleitung, konstatierte: «Die SOB wird mit ihrem ganzen Potenzial alles daran setzen, dass das Erfolgsprodukt Voralpen-Express auch über 2018 hinaus zwischen St. Gallen und Luzern verkehren wird, denn unsere Kundinnen und Kunden sollen auch nach 2018 weiterhin eine der schönsten schweizerischen Bahnstrecken in entsprechendem Rollmaterial, ohne umzusteigen, von St. Gallen nach Luzern geniessen können.»

 

Gelungene Partnerschaft

 

An der feierlichen Übergabe des Voralpen-Express an die SOB in Herisau bekräftigten Anna Barbara Remund, Leiterin SBB Regionalverkehr, und Werner Schurter, Leiter SBB Regionalverkehr Zürich, die gute Zusammenarbeit der letzten vierzehn Jahre: «Auf der einen Seite geben wir mit einem weinenden Auge ein hervorragendes Produkt an die SOB ab. Ein lachendes Auge haben wir, da die Gesamt-Stärke des öV in der Ostschweiz markant zunehmen wird, wenn die S-Bahn St. Gallen am 15. Dezember 2013 den Betrieb aufnimmt. Und wir haben das Glück, öV-Partner zu sein, die miteinander reden und das Wichtigste nicht aus den Augen verlieren: den gemeinsamen Fahrgast.»

 

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Mi

04

Sep

2013

Weichenumbau in Basel SBB führt zu Zugausfällen

Seit Ende August 2013 führt die SBB einen Weichenumbau beim Bahnhof Basel SBB aus. Während den Hauptarbeiten am kommenden Wochenende, 07./08. September 2013, fallen die S6 -Züge zwischen Basel SBB und Basel Badischer Bahnhof aus.

Wegen Bauarbeiten  in  Basel SBB  fallen die Züge der S6  bis Badischer Bahnhof aus                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Auf der Ostseite des Bahnhofs Basel SBB arbeitet die SBB seit 25. August 2013 am Umbau von drei Weichen und erneuert deren Oberbau. Am kommenden Wochenende finden die Hauptarbeiten statt, weshalb Züge ausfallen oder umgeleitet werden.

 

Von Samstag, 7. September, 13.00 Uhr, bis Sonntag, 8. September 2013, Betriebsschluss, fallen die Züge der S6 Basel SBB – Zell im Wiesental zwischen Basel SBB und Basel Badischer Bahnhof aus. Reisende von und nach Basel Badischer Bahnhof benützen die Fernverkehrszüge oder das Tram 2 . Die S1 -Züge Basel SBB–Laufenburg leitet die SBB zur Entlastung der Bahnhofseinfahrt zwischen Basel SBB und Muttenz via Güterbahnhof um, was keinen Einfluss auf deren Fahrplan hat. Zudem haben die Bauarbeiten Gleisänderungen zur Folge.

 

Detaillierte Auskünfte erhalten Kundinnen und Kunden an den Bahnschaltern, unter www.sbb.ch/fahrplan sowie 24 Stunden am Tag über den Rail Service 0900 300 300 (1.19 CHF/Min. ab Schweizer Festnetz). Die SBB setzt alles daran, trotz der Arbeiten einen störungsfreien Betrieb aufrechtzuerhalten und ihre Kundinnen und Kunden auch während der Bauzeit sicher und pünktlich ans Ziel zu bringen.

 

 

Unterhalt auf dem SBB-Netz im Jahr 2013

 

Die SBB unterhält das meistbefahrene Bahnnetz der Welt. Im vergangenen Jahr verkehrten pro Hauptgleis und Tag durchschnittlich 97 Züge. Was so intensiv genutzt wird, muss auch gepflegt werden. 2013 investiert die SBB über eine Milliarde Franken in die Erneuerung des bestehenden Schienennetzes. Dazu kommen jährlich Unterhaltsarbeiten im Umfang von mehr als 500 Millionen Franken.

 

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Di

03

Sep

2013

ÖBB-Flotte wird ab 2015 schrittweise mit 100 neuen Nah- und Regionalverkehrszügen Desiro ML erweitert

Verkehrsministerin Doris Bures und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern präsentierten heute das Außen- und Innendesign für die nächste Generation der ÖBB-Flotte im Nah- und Regionalverkehr. Im Jänner bestellten die ÖBB bei Siemens 100 Züge für S-Bahn und Regionalbahnen. Die neuen Desiro ML werden unter dem Namen „ÖBB cityjet“ unterwegs sein, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und zeichnen sich durch einen besonders hohen Komfort aus. Ab Ende 2015 wird der cityjet schrittweise in den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark eingesetzt. Die Endfertigung wird in den eigenen ÖBB-Werkstätten durchgeführt.

ÖBB Nah- & Regionalverkehr bekommt „cityjet“                      Foto: ÖBB © Marek Knopp

 

 

„Bahnfahren liegt eindeutig im Trend. Die Bahn wird immer mehr zum Rückgrat für den Pendlerverkehr in den Ballungsräumen. In keinem anderen EU-Staat wird so viel mit der Bahn gefahren wie in Österreich, und die Österreicherinnen und Österreicher gehören zu den zufriedensten Bahnfahrern in Europa. Deshalb investieren wir in noch mehr umweltfreundlichen Verkehr, für mehr Komfort und Qualität für die Pendlerinnen und Pendler“, so Verkehrsministerin Doris Bures. Das Verkehrsministerium und die Länder Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark und Wien investieren für diese Qualitätsoffensive für Pendlerinnen und Pendler insgesamt 550 Millionen Euro, 90 % davon kommen aus dem Verkehrsministerium.

 

 

Aufwärtstrend im 1. Halbjahr: Rund 4 % mehr Fahrgäste

 

„Die steigenden Fahrgastzahlen im ersten Halbjahr 2013 von rund 4 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 sind unter anderem auf die Qualitätsverbesserungen des Wagenmaterials zurückzuführen. Deshalb setzen wir die Modernisierung der ÖBB-Fahrzeugflotte fort. Was der railjet für den Fernverkehr ist, das wird der cityjet für den Nahverkehr sein“, so Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.

 

 

Auch bei den ÖSTERREICHcard-Verkäufen konnten die ÖBB Zuwächse verzeichnen. Wurden 2012 um 64 % mehr ÖSTERREICHcards verkauft, so waren es im ersten Halbjahr 2013 weitere plus 35 %. Die stärksten Zuwächse gibt es bei der ÖSTERREICHcard Senior und <26. Ein 5 %-Plus wurde heuer auch beim Verkauf der SparSchiene-Tickets verzeichnet.

 

 

Designkonzept schafft neue Standards im europäischen Nahverkehr

 

In den Rot-Weiß-Rot gehaltenen Garnituren werden durch Lichtgestaltung und Einrichtungsakzente verschiedene Nutzungsmöglichkeiten wie Kommunikation, Arbeit, Entspannung geschaffen. Eine Servicezone bietet Raum für Rollstuhlfahrer, Kinderwägen und Fahrräder. Damit gehen die ÖBB auf unterschiedliche Bedürfnisse der Fahrgäste ein.

 

Jeder Sitzplatz wird mit einer Leselampe, Steckdose und ausklappbarem Laptop-Tisch ausgestattet. Mit den Komfortsitzen, die auf Basis der Ergebnisse des ÖBB-Sitztests gefertigt werden, wird genügend Beinfreiheit geschaffen. Die Sitze verfügen über eine verstellbare Sitzfläche, ergonomische Kopfstützen und Armlehnen. Darüber hinaus werden die Züge mit bis zu 26“ großen Info-Screens ausgestattet sein, die den Fahrgästen wichtige Informationen zu ihrer Fahrt geben werden.

 

Generell wurde bei der gesamten Gestaltung besonderes Augenmerk auf frische Farben, hochwertige Materialien und das Lichtdesign gelegt. Das Branding und Innendesign wurden vom Wiener Designunternehmen Spirit Design konzipiert.

 

 

ÖBB cityjet in zwei Versionen

 

Beim ÖBB cityjet handelt es sich um ein dreiteiliges Elektrotriebfahrzeug, das in der S-Bahn-Version über 244 Sitzplätze und in der Regionalbahnversion über 259 Sitzplätze verfügt. Von den 100 bestellten Zuggarnituren sind 30 für den S-Bahn-Verkehr in und um Wien und Niederösterreich und 70 für den Regionalverkehr in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark vorgesehen. Besonderer Wert wurde auf die Barrierefreiheit des Fahrzeugs gelegt – sei es durch breite Portale, offene und ruhige Übergänge oder stärkere Farbkontraste für Sehbehinderte. Bequeme Niederflureinstiege garantieren einen einfachen Zugang ohne Rampen auch für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen. Die S-Bahnen erhalten sechs, die Regionalzüge vier Türen pro Einstiegsseite. Durch seine Bauweise kann der Zug später im Bedarfsfall um einen zusätzlichen Wagen erweitert werden.

 

ÖBB Präsentation Cityjet

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Mo

02

Sep

2013

Pendlertarife: ÖBB werden Westbahn-Kunden Angebot machen - Stellungnahme der WESTbahn dazu

Die ÖBB halten zu den heutigen Ankündigungen der Westbahn, ihre Pendlertarife aufgrund fehlender Stützungen durch Steuermittel zu erhöhen, fest, dass auch die ÖBB auf dieser Strecke keine gemeinwirtschaftlichen Leistungen erhalten.

 

Die WESTbahn nimmt Stellung: Die Fakten der ÖBB Aussendung stimmen nicht. Erstens gibt es für REX-Züge, Regionalzüge etc auf der Westbahnstrecke auch im Abschnitt zwischen Wien und Salzburg sehr wohl Leistungsbestellungen in grossem Umfang, mit welchen die Angebote für die Pendler finanziert werden, die durchaus in direkter Konkurrenz zu den Zügen der WESTbahn (z.B. Amstetten - St. Pölten oder St. Pölten - Wien) stehen.

WESTbahn und ÖBB REX 200 am Wiener Westbahnhof                     Foto: Marcel Manhart

 

Die ÖBB halten zu den heutigen Ankündigungen der Westbahn, ihre Pendlertarife aufgrund fehlender Stützungen durch Steuermittel zu erhöhen, fest, dass auch die ÖBB auf dieser Strecke keine gemeinwirtschaftlichen Leistungen erhalten.

 

Generell werden gemeinwirtschaftliche Leistungen seit 2010 zug- und streckengenau abgerechnet und zwar auf Strecken, die nicht eigenwirtschaftlich zu führen sind. Die Weststrecke ist eine eigenwirtschaftliche Strecke.

 

Weiters ist es unrichtig, dass nur die ÖBB Sozialtarifabgeltungen erhalten. Der Sozialtarif für Schüler- und Lehrlingsfreifahrten wird vom Verkehrsverbund für die Westbahn nach den gleichen Regeln kompensiert, wie für die ÖBB. Darüber hinaus gehende Mittel aus Sozialtarifen stehen auch den ÖBB nicht zur Verfügung.

 

Die ÖBB weisen auch darauf hin, dass Kapazitätsprobleme nicht durch eine Erhöhung der Tarife gelöst werden können. Die ÖBB werden die Pendlertarife nicht erhöhen und wollen Pendlern ein Angebot machen, um den Wechsel auf die ÖBB attraktiv zu machen.

Foto: Marcel Manhart

 

Stellungnahme der WESTbahn

 

Die WESTbahn möchte zur Aussendung der Österreichischen Bundesbahnen folgende Stellung nehmen: Die ÖBB hielten zu den Ankündigungen der Westbahn, ihre Pendlertarife aufgrund fehlender Stützungen durch Steuermittel zu erhöhen, in einer Aussendung fest, dass "auch die ÖBB auf dieser Strecke keine gemeinwirtschaftlichen Leistungen erhalten. Generell werden gemeinwirtschaftliche Leistungen seit 2010 zug- und streckengenau abgerechnet und zwar auf Strecken, die nicht eigenwirtschaftlich zu führen sind. Die Weststrecke ist eine eigenwirtschaftliche Strecke".

 

Die WESTbahn möchte aufklären:

Die Fakten der ÖBB Aussendung stimmen nicht. Erstens gibt es für REX-Züge, Regionalzüge etc auf der Westbahnstrecke auch im Abschnitt zwischen Wien und Salzburg sehr wohl Leistungsbestellungen in großem Umfang, mit welchen die Angebote für die Pendler finanziert werden, die durchaus in direkter Konkurrenz zu den Zügen der WESTbahn (zB Amstetten-St. Pölten oder St. Pölten - Wien) stehen. Dadurch sind absolut ungleiche Bedingungen durch Leistungsbestellungen die die ÖBB erhalten, gegeben. Die Aussage der ÖBB ist nicht richtig, dass es auf der Weststrecke nur eigenwirtschaftliche Verkehre gibt.

 

Ebenso hat die ÖBB verzeichnet: "Weiters ist es unrichtig, dass nur die ÖBB Sozialtarifabgeltungen erhalten. Der Sozialtarif für Schüler- und Lehrlingsfreifahrten wird vom Verkehrsverbund für die Westbahn nach den gleichen Regeln kompensiert, wie für die ÖBB. Darüber hinaus gehende Mittel aus Sozialtarifen stehen auch den ÖBB nicht zur Verfügung. (...) Die ÖBB wollen Pendlern ein Angebot machen, um den Wechsel auf die ÖBB attraktiv zu machen", hieß es.

 

Position der WESTbahn:

Genau, weil seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft, Jugend und Familie eine Sozialtarifbestellung gewährt wurde und weil sogar ausdrücklich von Bundesminster Dr. Mitterlehner der WESTbahn garantiert wurde hinkünftig die faire Aufteilung der Mittel auf die Verkehrsunternehmen sicherzustellen, hat die WESTbahn KEINEN Aufpreis für Schüler-/Lehrlinge und Top-Jugenticketkunden vorgesehen; d.h. Schüler und Lehrlinge fahren auch weiterhin aufpreisfrei!

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So

01

Sep

2013

VÖV-GV in Bern: Klare Forderungen der ÖV-Branche zum Agglomerationsverkehr und zur Raumplanung

Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) hat an seiner Generalversammlung in Bern neben den statutarischen Geschäften klare Forderungen bezüglich der Finanzierung des Agglomerationsverkehrs sowie einer integrierten Siedlungs- und Verkehrsplanung postuliert. Hauptthemen waren zudem FABI, die Kundenfreundlichkeit der öV-Branche sowie die brancheninterne Zusammenarbeit.

Die Schweiz braucht einen starken ÖV                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Eineinhalb Jahre Einsatz seit der Verabschiedung der Botschaft durch den Bundesrat haben sich gelohnt, Ende Juni verabschiedete das Parlament die Bahnfinanzierungs-Vorlage FABI: Dabei sind fast alle Forderungen des VöV übernommen worden, vor allem die Erhöhung des 1. Ausbau­schrittes von 3,5 auf 6,4 Mia. Franken. Mit FABI wird die ganze Schweiz mit guten öV-Verbin­dungen verknüpft und alle Regionen profitieren. Da die Vorlage für den gesamten öffentlichen Verkehr sehr wichtig ist, engagiert sich der VöV gemeinsam mit der litra im Abstimmungskampf zu FABI (www.fabi-ja.ch / www.oui-faif.ch).

 

Zum Gegenstück zu FABI für die Strasse, dem Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds NAF hat der VöV eine klare Forderung aufgestellt: Die Gelder für Agglomerationsprojekte des öV müssen langfristig gesichert werden, und zwar mindestens im heutigen Ausmass (Infrastruktur­fonds). VöV-Präsident Urs Hanselmann fasste zusammen: «Es muss sichergestellt sein, dass mit dem NAF auch Tram- und Bussysteme in Städten und Agglomerationen weiter ausgebaut werden können.»

 

 

VöV fordert integrierte Siedlungs- und Verkehrsplanung


Die Bevölkerungszunahme von über einem Prozent pro Jahr führt zu einem vermehrten Unbehagen wegen der fortlaufenden Zersiedlung der Landschaft. Es ist absehbar, dass eine Siedlungsverdichtung nach innen in den grossen Städten und entlang ausgewiesener Wachstums­korridore stattfinden wird. Gerade in verdichteten Räumen aber ist der öV im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr besonders effizient. Aus Sicht des VöV ist deshalb der gezielte Ausbau des öV in verdichteten Räumen zwingend erforderlich, um ein weiteres Ansteigen des Individualverkehrs zu vermeiden und um die Zersiedelung einzudämmen. Der VöV verlangt dazu eine integrierte Siedlungs- und Verkehrsplanung nicht nur in den Städten und Agglomerationen, sondern schweizweit. Auch in touristischen Regionen können dank einer koordinierten Planung von Siedlungen, touristischen Anlagen und öV-Erschliessung ein Verkehrschaos vermieden und die einmaligen Landschaften geschützt werden.

 

 

Kundenfreundlichkeit und brancheninterne Zusammenarbeit


An der VöV-GV wurden zwei interne Bekenntnisse betont: Einerseits ist sich die öV-Branche bewusst, dass betreffend «Kundenfreundlichkeit» Handlungsbedarf besteht. Es ist das erklärte Ziel, die Kundenfreundlichkeit vermehrt ins Zentrum zu stellen. Konkret soll den Kundinnen und Kunden ein kundenfreundliches, das heisst einfaches, kalkulierbares und möglichst einheitliches Gesamt-öV-System zur Verfügung stehen. Damit dies erreicht wird, braucht es zwischen dem Direkten Verkehr und den Verbünden gemeinsame koordinierte Anstrengungen und mehr Verbind­lichkeit, wie auch VöV-Direktor Ueli Stückelberger in seiner Rede betonte: «Die brancheninterne Zusammenarbeit ist wichtig, um den Kundinnen und Kunden ein abgestimmtes und einfaches Angebot unterbreiten zu können. Betreffend die gemeinsame Eigentümergesellschaft für die neue öV-Plattform haben wir nun Nägel mit Köpfen zu machen und die notwendigen Grundsatz­entscheide zu fällen.»

 

Nach dem Beschluss an der VöV-GV 2012 zur brancheninternen Zusammenarbeit auf Infra­strukturseite läuft diese Zusammenarbeit seither vor allem auch im Bereich des Personenverkehrs sehr intensiv. Diese Zusammenarbeit spiegelt sich auch in den Beschlüssen der wichtigsten Projekte: Sei es das «Zukünftige Preissystem» (ZPS), die öV-Karte (zusammen mit den Verbünden) oder die Beschlüsse zur Eigentümergesellschaft für die neue öV-Plattform – der Wille zu vermehrter Zusammenarbeit manifestiert sich klar und vielfach. Diese Prozesse und Projektstände sind nicht mehr umkehrbar.

 

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