Archiv der Beiträge vom Juni 2013

 

 

 

 

Sa

29

Jun

2013

Neuer Tageszug Wien-Venedig ab Dezember 2013 auf Schiene

Gemeinsam mit dem BMVIT und Trenitalia schaffen die ÖBB wieder eine Tagzugverbindung zwischen Wien und Venedig. Weitere Verbesserungen sind in Planung.

Ab Dezember 2013  gibt es  wieder  eine  Tageszugverbindung von Wien nach Venedig                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

Sukzessive haben die ÖBB mit verschiedenen Partnern in den vergangenen Jahren die grenzüberschreitenden Verbindungen von und nach Italien verbessert. Nach langen Verhandlungen mit der italienischen Bahn Trenitalia wird zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 die Tagzugverbindung von Wien über Villach nach Venedig wieder aufgenommen. Vorerst wird täglich ein ÖBB-IC Zugpaar fahren, das im Dezember 2014 mit einem weiteren ergänzt werden soll. Mittelfristig ist der Einsatz der ÖBB-Premiumzüge railjet bis nach Venedig vorgesehen.

 

"Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem BMVIT und Trenitalia die direkte Tagzugverbindung von Wien nach Venedig wieder aufnehmen können", erklärt Vorstandsdirektorin Birgit Wagner von der ÖBB-Personenverkehr AG. "Ab Dezember können Venedig-Fans nun wieder tagsüber direkt in die Lagunenstadt reisen. Gemeinsam ist es gelungen, einen Wunsch vieler ÖBB-Kunden zu erfüllen und den internationalen Fernverkehr auf der Pontebbana über Tarvisio Boscoverde wieder zu aktivieren."

"Ich glaube, mit der neuen Tageszugverbindung erfüllen wir vielen Reisenden einen Herzenswunsch", so Verkehrsministerin Doris Bures. Das Verkehrsministerium hat die Wiederaufnahme der Tagesverbindung Wien-Venedig im Rahmen der Gemeinwirtschaftlichen Leistungen möglich gemacht. Für die Verkehrsministerin ist das auch eine Entscheidung mit Symbolkraft, denn die Südstrecke wird jetzt mit Hochdruck ausgebaut. "Hier gibt es ein enormes Potential für die umweltfreundliche Bahn, das wollen wir mit dem Ausbau der Infrastruktur, kürzeren Fahrzeiten und modernsten Zügen ausschöpfen."

 

 

Ohne Lokwechsel bis nach Venedig


Die Züge werden mit klimatisierten Fernverkehrswaggons geführt. Neu ist auch der durchlaufende Einsatz mehrsystemtauglicher ÖBB-Taurus 3 Hochleistungsloks auf der gesamten Strecke. Wagner: "Damit entfällt der in Tarvisio Boscoverde technisch notwendige Lokwechsel und wir sparen wertvolle Zeit und Ressourcen." Ergänzend zum neuen IC-Zugpaar bieten die ÖBB weiterhin täglich Verbindungen mit dem ÖBB Intercitybus und dem ÖBB Nachtreisezug nach Venedig an. Im Fahrplan 2014 stehen damit täglich bis zu fünf Reisemöglichkeiten über Villach nach Venedig zur Verfügung.

Parallel dazu ist geplant bereits ab dem Fahrplanwechsel 2014/2015 ein zweites Zugspaar einzusetzen. "Mittelfristig ist vorgesehen, dass beide Zugpaare zwischen Wien und Venedig mit railjet-Garnituren geführt werden", so Wagner. Dafür benötigen die ÖBB die Zulassung des ÖBB-Premiumzuges in Italien, an der bereits gearbeitet wird.

 

 

Weitere ÖBB-Angebote nach Italien


Zusätzlich zu den wieder eingeführten Tagzügen bieten die ÖBB weitere tägliche Verbindungen in Form von Nachtreisezügen nach Venedig und Rom an. Saisonale Verbindungen bestehen sogar bis nach Livorno. In der Grenzregion zwischen Villach und Udine sorgen täglich Regionalexpresszüge ebenfalls für gute Reisemöglichkeiten per Bahn.

 

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Fr

28

Jun

2013

Zehn Jahre Jubiläum Klima-Wind-Kanal in Wien Floridsdorf

Mit Beginn des Jahres 2003 nahm der weltweit grösste Klima-Wind-Kanal in Wien-Floridsdorf seinen Betrieb auf. Seitdem wurden dort aber nicht nur Schienenfahrzeuge, Autos, Lkw, Flugzeuge oder Hubschrauber Wind und Wetter ausgesetzt. Auch Skispringer testeten ihre Aerodynamik und zwecks der Überprüfung des Pollenflugs von Nadelbäumen wurde sogar ein kleines Wäldchen aufgebaut und kontrolliert angeblasen. Am 27. Juni 2013 wurde das zehnjährige Bestehen des Hi-Tech-Prüfstands von Rail Tec Arsenal (RTA) im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung nachgefeiert.

Jubiläumsveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen von RTA         Foto: Marcel Manhart

 

 

Am 27. Juni 2013 wurden bei Rail Tec Arsenal (RTA) die ersten 10 Betriebsjahre des neuen Klima-Wind-Kanals in Wien Floridsdorf gefeiert. Die Wiener Anlage besteht aus zwei Prüfstätten. Im 100 Meter langen "großen Kanal" werden maximale Windgeschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern bei Temperaturen von minus 45 Grad bis 60 plus Grad erreicht. Der "kleine Kanal" schafft das gleiche Temperaturspektrum. Auf einer Länge von fast 34 Metern bläst dort der Wind mit maximal 120 Stundenkilometern.

 

 

Klimatests an Schienenfahrzeugen


Trotz vieler Aufträge aus der Industrie arbeite man am Klima-Wind-Kanal stark neugiergetrieben, erklärte der Technische Direktor, Gabriel Haller im Gespräch mit der APA. "Wir haben auch den Anspruch weltweit erster Partner für Klimatests an Schienenfahrzeugen zu sein. Dafür muss man proaktiv etwas tun." 31 interne Entwicklungs- und Forschungsprojekte und fast ebenso viele einschlägige Fachpublikationen stehen zu Buche, 342 Aufträge aus der Industrie wurden abgewickelt. Zwei Drittel davon für die Eigentümer Austrian Institute of Technology (AIT), Siemens, Bombardier, Alstrom, Ansaldobreda und Firema Transporti.

 

Auch abseits des Kerngeschäfts habe sich in den ersten zehn Jahren viel getan. An ein Projekt, das auf eine Initiative der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien zurückgeht, erinnert sich der Techniker besonders gerne. Dabei ging es um die Untersuchung der Pollenausbreitung von Nadelbäumen. Mathematische Modelle darüber sollten unter definierten Windbedingungen überprüft werden.

 

 

Wald aus Bäumen unterschiedlicher Höhe


"Da wurde im großen Klima-Wind-Kanal ein etwa 20 Quadratmeter großer Wald aus Bäumen unterschiedlicher Höhe aufgebaut". Mit Hilfe einer auf dem Boden ausgelegten Klebefolie wurde dann der Pollenflug dokumentiert. "Der Klima-Wind-Kanal hat einen herrlichen Duft entwickelt - was sonst nie der Fall war. Es war einfach schön zu sehen, dass man hier Forschung aus anderen Fachbereichen sinnvoll unterstützen kann, an die man eigentlich nicht denken würde", so Haller.

 

Typischerweise handelt es sich bei den Forschungsobjekten im Klima-Wind-Kanal aber nicht um Bäume, sondern um Schienenfahrzeuge. Ein großer Schwerpunkt lag darauf, standardisierte Testprozeduren für alle maßgeblichen Komponenten von Zügen aller Art zu entwickeln.

 

 

Simulation von Regen und Schnee


Vor allem die Simulation von Regen, Schnee und ihrer Vor- und Zwischenstufen sei alles andere als trivial. "Wenn wir das Problem aber einmal exakt nachbilden können, dann ist es ein Leichtes, unter wiederholbaren gleichen Bedingungen, Modifizierungen und Verbesserungen zu testen. Das ist das Schöne daran, denn auf der Strecke habe ich vielleicht erst in drei Jahren wieder diesen Zustand", so Haller.

Im Automotive-Bereich sei man aufgrund der außergewöhnlichen Größe vor allem für Entwickler von LKW und Bussen ein wichtiger Ansprechpartner.

 

Daneben ist auch die Luftfahrt in den vergangenen Jahren zunehmend zum Schwerpunkt geworden. Aktuell arbeiten die Techniker an neuen Methoden zur Simulation der Bedingungen, die beim Durchfliegen von Wolken vorherrschen. Gelingt es, diese gefrierenden feinen Tröpfchen zu erzeugen, könne Anfälligkeit für Vereisungen bei Flugzeug-Triebwerken getestet werden. Aufgrund der extremen Kühlleistung des Wiener Klima-Wind-Kanals könnten die Tests dann vermutlich auch bei laufenden Triebwerken durchgeführt werden. Haller: "Ich glaube, das wäre weltweit einzigartig".

 

Eco-Tram der Wiener Linien am 27. Juni im Klima-Wind-Kanal       Foto: Marcel Manhart

 

 

 

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Mi

26

Jun

2013

Fahrzeugtaufe bei der Frauenfeld-Wil-Bahn

Bei der Frauenfeld-Wil-Bahn wird das erste Fahrzeug der neuen Flotte ab dem 27. Juni 2013 im fahrplanmässigen Verkehr eingesetzt. Die Taufe des neuen Fahrzeugs auf den Namen „Frauenfeld“ erfolgte am 26. Juni 2013. Taufpaten waren der Regierungspräsident des Kantons St.Gallen, Stefan Kölliker und der Stadtpräsident von Frauenfeld, Carlo Parolari.

Das neue Fahrzeug der  Frauenfeld-Wil-Bahn  auf  einer  Testfahrt,  noch ohne Namen, dafür mit dem neuen FWB-Logo                                              Foto: Frauenfeld-Wil-Bahn

 

 

Feierliche Einweihung in Wil

 

Am 26. Juni 2013 wurde das erste Fahrzeug im Rahmen eines grösseren Festaktes getauft. Nach dem Zug „Frauenfeld“ werden die folgenden Fahrzeuge auf den Namen der weiteren Gemeinden getauft, welche an der Strecke der Frauenfeld-Wil-Bahn liegen. Am Festakt im Depot in Wil nahmen zahlreiche geladene Gäste teil. Anwesend waren der Regierungspräsident des Kantons St.Gallen, Stefan Kölliker, der Regierungsrat des Kantons Thurgau, Dr. Kaspar Schläpfer, der Stadtpräsident von Frauenfeld, Carlo Parolari, der CEO der Stadler Rail AG, Peter Spuhler sowie der Verwaltungsrat der Frauenfeld-Wil-Bahn angeführt vom Präsidenten, Dr. Bruno Gähwiler.

 

 

Grosser Komfort für die Kunden ab dem 27. Juni 2013

 

Die insgesamt fünf Fahrzeuge versprechen einen hohen Komfort. Das erste Fahrzeug der neuen Serie wird am 27. Juni 2013 gemäss Fahrplan eingesetzt. In den letzten Wochen wurden ausführliche Testfahrten durchgeführt. Ab sofort können die Kundinnen und Kunden vom Nutzen der neuen Fahrzeuge profitieren. Neu wird ein 1. Klasse-Abteil und Gratis-WLAN auf der ganzen Strecke angeboten. Ein hoher Niederfluranteil und Klimaanlage sind Standard. Die Sicherheit der Fahrgäste steigt mit der neuen Videoüberwachung im Fahrzeuginnern. Generell ist das Fahrzeug mit einem besseren Bremsverhalten für die verkehrsreiche Strecke der FWB sehr gut ausgerüstet.

 

 

Stadler Bussnang AG als Lieferant

 

Die Bestellung von fünf neuen Fahrzeugen für die Frauenfeld-Wil-Bahn erfolgte am 30. Juni 2011 bei der Firma Stadler Bussnang AG. Aktuell läuft die Produktion der verbleibenden vier Fahrzeuge. Die weiteren Fahrzeuge werden bis Ende 2013 schrittweise ausgeliefert und eingesetzt. Die Wertschöpfung des neuen Fahrzeuges in der Schweiz beträgt 80 Prozent.

 

 

Neues Logo

 

Mit den neuen Fahrzeugen wurde auch der Auftritt der Frauenfeld-Wil-Bahn erneuert. Die Einzigartigkeit des Zebramusters der alten Fahrzeuge wurde stilistisch im Design beibehalten und zieht sich konsequent über die neuen Fahrzeuge, die Homepage und alle Druckerzeugnisse hinweg.

 

 

Frauenfeld-Wil-Bahn

 

Die Frauenfeld-Wil-Bahn (FW) hat auf Ihrem Netz von 17.4 km Länge 2012 erneut mehr Fahrgäste befördert (1.3 Mio. +2% geg. Vorjahr). Die FW weist 2012 einen kleinen operativen Gewinn von rund 16‘900 Franken aus. Der Kostendeckungsgrad in der Sparte Personenverkehr erreichte im Jahr 2012 53 Prozent. Die Belastung der öffentlichen Hand blieb stabil. Die Frauenfeld-Wil-Bahn AG wird von der Geschäftsleitung der Appenzeller Bahnen AG mit Sitz in Herisau geführt.

 

Faktenblatt Meterspur-Niederflur-Gelenktriebzug ABe 4/8 FW-Bahn
Neues Rollmaterial FW-Bahn.pdf
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Di

25

Jun

2013

Mehr Komfort und bessere Kundeninformation: 114 neuwertige Züge rollen durch die Schweiz

Vollklimatisiert, ausgestattet mit modernem Kundeninformationssystem und behindertengerecht: Seit 2007 hat die SBB für rund 500 Millionen Franken 230 Trieb- und Steuerwagen der Nahverkehrspendelzüge (NPZ) modernisiert und 140 neue Zwischenwagen beschafft. Mittlerweile ist die komplette Domino-Flotte auf den Schienen unterwegs.

Domino-Zug von "SBB Region Alps" im Bahnhof Sion                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB hat die 2007 begonnene Modernisierung der Nahverkehrspendelzüge (NPZ) plangemäss abgeschlossen: Aus 230 komplett renovierten Trieb- und Steuerwagen und 140 neu beschafften Niederflur-Zwischenwagen von Bombardier sind in den vergangenen Jahren 114 neuwertige Domino-Kompositionen entstanden. Mit der rund 500 Millionen Franken teuren Investition in modernes Rollmaterial trägt die SBB den veränderten Ansprüchen der Passagiere an Sicherheit, Information und Komfort Rechnung. «Der Domino ist ein Regionalverkehrs-Zug nach neustem Standard, der unseren Kundinnen und Kunden den gewünschten Komfort bietet», sagt Anna-Barbara Remund, Leiterin SBB Regionalverkehr.

 

Die SBB Kundinnen und Kunden profitieren von einer einladenden, freundlichen Innengestaltung mit neuen Sitzpolstern, hellen Boden- und Wand-Belägen, mehrfachverglasten Fenstern mit Blendschutz. Der Einstiegsbereich der Niederflurwagen ist stufenlos erreichbar und bietet mit den Multifunktionsabteilen viel Raum für Kinderwagen, Fahrräder und Gepäck sowie überdies behindertenkonforme WC-Anlagen. Mit diesen Neuerungen entspricht die Domino-Flotte auch den Bedürfnissen der Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Alle neuen Kompositionen verfügen zudem über Klimatisierung und dank Matrixanzeigen und visuellen Signalen, Videoüberwachungssysteme über eine verbesserte Reisenden-Information.

 

Die Erneuerungsarbeiten wurden in den SBB Industriewerken in Olten und in Yverdon vorgenommen, die Zwischenwagen kamen aus dem Bombardier-Werk in Villeneuve.

 

 

Domino: landesweit im Einsatz


Die ersten Domino-Züge kamen 2009 bei der SBB Tochterunternehmung Region Alps SA im Wallis und in der Westschweiz zum Einsatz. Seit 2009 verkehren zwischen Zürich und Glarus Dominos als so genannteGlarner Sprinter. Mittlerweile sind Domino-Züge auch in den Deutschschweizer Kantonen Bern, Solothurn, Aargau und Luzern unterwegs. Ab 2014 verkehren sie auch im Tessin.

 

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Fr

21

Jun

2013

Erhöhter Schutz vor Steinschlag im Puschlav

Die Regierung des Kantons Graubünden hat zwei Projekte für einen verbesserten Schutz vor Steinschlag auf der Bahnlinie und der Kantonsstrasse zwischen Le Prese und Brusio im Puschlav gutgeheissen.

RhB  Bahnlinie   und   Kantonsstrasse (oben rechts)  am  Lago di Poschiavo  zwischen  Le Prese  und  Miralago                                                                  Foto: Marcel Manhart

 

Mit dem Projekt “Steinschlagverbauung Scalascia, Berninastrasse” wird der Schutz der Berninastrasse sowie der Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) entlang des Lago di Poschiavo sichergestellt. Die Baukosten betragen gesamthaft 3,85 Millionen Franken. Das Projekt “Steinschlagverbauung La Livera, Berninalinie” sieht zudem einen höheren Schutz des RhB-Trassees bei Livera nahe Miralago vor. An das Projekt wird ein Beitrag von höchstens 2,625 Millionen Franken zugesichert.

RhB  Bahnlinie   und   Kantonsstrasse (oben rechts)  am  Lago di Poschiavo  zwischen  Le Prese  und  Miralago                                                                  Foto: Marcel Manhart

RhB Bahnlinie mit der Haltestelle "Miralago" in Hintergrund          Foto: Marcel Manhart

 

 

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Mi

19

Jun

2013

Auch bei der WESTbahn heisst es heuer wieder für die Jugend: Mit dem WESTbahn Sommerhit-Ticket endlich in den Sommer

Coole junge Leute reisen vom 29. Juni 2013 bis 08. September 2013 zu einem attraktiven Preis mit der WESTbahn

 

Der Sommer steht vor der Tür – und damit für Jugendliche die schönste Zeit im Jahr mit Urlaub, Festivals und Freunde treffen. Die WESTbahn möchte an den Erfolg des Tickets vom letzten Jahr anknüpfen und erneut den jungen Menschen ermöglichen, sicher und preisgünstig mobil zu sein. Daher startet die WESTbahn auch heuer wieder ihre Aktion für Jugendliche: Das Sommerhit-Ticket.

Einfahrt der WESTbahn im Wiener Westbahnhof                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Jugendliche unter 20 Jahre erhalten das Ticket um nur 29,90 Euro, Jugendliche unter 26 Jahre um nur 55,90 Euro.

 

Und noch billiger fahren Jugendliche mit einem Top-Jugendticket des Verkehrsverbundes Ostregion: Für sie kostet das Ticket „unter 20“ nur 24,90 Euro und „unter 26“ nur 49,90 Euro! Das Sommerhit-Ticket der WESTbahn ermöglicht in Kombination mit dem Top-Jugendticket des VOR jedem Jugendlichen preisgünstig durch weite Teile Österreichs zu reisen. Mit Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie den Zielen der WESTbahn in Oberösterreich und Salzburg sind alle wichtigen Hotspots für Events dabei!

 

Das Sommerhit-Ticket berechtigt den Inhaber vom 29. Juni 2013 bis 8. September 2013 mit allen Zügen der WESTbahn zu fahren - egal wie oft, egal auf welcher Strecke, egal an welchem Tag, egal zu welcher Uhrzeit. Erhältlich ist das Sommerhit-Ticket ab 22. Juni 2013 im Internet unter www.westbahn.at oder auch direkt im Zug.

 

„Mit dem Sommerhit-Ticket möchten wir auch dieses Jahr die Jugendlichen zur umweltverträglichen Mobilität motivieren. Die beste Wahl dafür ist die WESTbahn, mit persönlichem Service an Bord und Ausstattung von 100% der Züge mit gratis WLAN. Die WESTbahn ist die coole Bahn für coole junge Leute“, so WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster.

 

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Mo

17

Jun

2013

ÖBB: Vorverkauf für Sommerticket startet - Facebook-Gewinnspiel: Sommertickets und Urlaubsgeld zu gewinnen

Die ÖBB bringen in den Sommerferien auch heuer wieder alle unter 26 günstig ans Ziel. Ab sofort ist das ÖBB-Sommerticket an allen ÖBB-Verkaufsstellen erhältlich. Mit dem Sommerticket um nur € 39 (<20 Jahre) bzw. € 69 (20 bis <26 Jahre) können Jugendliche und junge Erwachsene von 29. Juni 2013 bis 8. September 2013 mit der Bahn kreuz und quer durch ganz Österreich fahren. Mit welchem Zug sie wollen – so oft sie wollen. Die einzige Voraussetzung ist eine gültige ÖBB VORTEILScard <26.

Mit  dem  Sommerticket  sind  Jugendliche  und  junge  Erwachsene  zum  "Best Price" unterwegs durch's ganze Land                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Pünktlich zum Vorverkauf startet auch ein Gewinnspiel auf der ÖBB-Facebook-Seite. Unter facebook.com/unsereOEBB können alle unter 26-Jährigen von 17. Juni bis 31. Juli beim „4 in a row“-Game ihr Geschick beweisen. Zu gewinnen gibt es € 300 Urlaubsgeld und ÖBB-Sommertickets.

 

„Jugendliche sind viel mit der Bahn unterwegs. Mit dem Sommerticket haben wir ein tolles Angebot für Ferienreisen. Wer Glück hat, kann sein Sommerticket samt Urlaubsgeld sogar auf der ÖBB Facebook-Seite gewinnen“ so Birgit Wagner, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG.

 

 

ÖBB-Kampagne: Spar dir den Sommerjob

 

Unter dem Motto „Spar dir den Sommerjob“ läuft ab heute, 17. Juni, die neue ÖBB Kampagne zum Sommerticket mit drei TV Spots und breit gestreuter Online Werbung. Im Zentrum stehen schräge Sommerjobs – zum Beispiel als Clown-Gehilfe, Buchstabensortierer oder Babysitter.

 

Mit dem ÖBB Sommerticket um nur 39,-/69,- Euro


Die Ferien sind nicht zum Arbeiten da! Sondern zum Sicher-nicht-daheimbleiben.
Das ÖBB Sommerticket bringt alle VORTEILScard <26-BesitzerInnen und die, die es noch werden wollen, um nur 39,- Euro (für alle <20) und um 69,- Euro (für alle von 20 bis <26 Jahre) durch ganz Österreich. Also: Sommerticket checken und los!

 

Das Sommerticket gilt:

  • von 29.06. bis 08.09.2013 (Vorverkauf startet am 17.06.2013)
  • in der 2. Klasse
  • auf allen Strecken der ÖBB und der Raaberbahn (ausgenommen weitere Privatbahnen, Zahnradbahnstrecken und Sonderverkehre)
  • im ÖBB Intercitybus zwischen Graz und Klagenfurt
  • von Montag bis Freitag ab 08:00 Uhr
  • an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ganztägig
  • österreichweit

Du brauchst dafür nur deine ÖBB VORTEILScard <26!

 

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Sa

15

Jun

2013

Neuer Zusammenarbeitsvertrag mit verbindlichen Qualitätsstandards: SBB und Trenitalia stärken Nord-Süd-Verkehr

Stabile Verbindungen ab 2014, besseres Rollmaterial ab 2015, neue Kundenservices bereits ab 2013: Trenitalia und SBB verpflichten sich zwischen der Schweiz und Italien zu neuen und verbindlichen Qualitätsstandards. Den entsprechenden Zusammenarbeitsvertrag haben die CEOs der SBB und der Gruppe FS italiane am 14. Juni 2013 in Zürich unterzeichnet. Damit werden sich Zuverlässigkeit und Qualität im Nord-Süd-Verkehr für die Kundinnen und Kunden spürbar verbessern – unter anderem durch zusätzliche Einfahrtsslots in Mailand oder neue Züge des Typs ETR 610.

Vincenzo Soprano, CEO Trenitalia, Mauro Moretti CEO FS,  Andreas Meyer, CEO SBB und Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr (v.l.n.r.) in Zürich  Foto: Peter Specker

 

 

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 hat sich die Betriebsstabilität der  EuroCity -Züge am Gotthard verbessert. Trotz dieser Entwicklung, die unter anderem auf Millioneninvestitionen in die Sanierung der Neigezüge des Typs ETR 470 zurückzuführen ist, sehen SBB und Trenitalia Handlungsbedarf. «Wir verpflichten uns beide zu notwendigen Verbesserungen punkto Verbindungen, Rollmaterial und Service für unser Kundinnen und Kunden auf der Nord-Süd- Achse», so SBB CEO Andreas Meyer. SBB und Trenitalia betreiben die Fernverkehrslinien zwischen der Schweiz und Italien und verantworten den Verkehr auf ihrem jeweiligen nationalen Abschnitt.

 

 

Zusammenarbeit zwischen SBB und Trenitalia verstärkt

 

«Wir freuen uns sehr über die Erneuerung unserer Zusammenarbeit», sagte der CEO der Gruppe Ferrovie dello Stato italiane Mauro Moretti am 14. Juni 2013 im Zürcher Hauptbahnhof. Die CEO von SBB und FS unterzeichneten dort einen neuen Vertrag, der die Zusammenarbeit über die nächsten zehn Jahre regelt. Beide Bahnen werden die Kundenservices schrittweise verbessern und ausbauen. Erste Massnahmen sind der Lounge-Zugang für Transit-Passagiere der 1. Klasse in den grösseren Bahnhöfen in Italien und Zürich sowie die Einführung von internationalen Online-Tickets im Herbst 2013. Und ab 2015 werden SBB und Trenitalia auf der Nord-Süd-Achse vor allem Züge des Typs ETR 610 einsetzen. Ausserdem haben die beiden Unternehmen neue verbindliche Qualitätsstandards in den Bereichen Kundenzufriedenheit, Pünktlichkeit, Rollmaterialverfügbarkeit und -qualität festgelegt und gemeinsam einheitliche Messinstrumente entwickelt. Die Verbesserung der Qualität ist auch im Hinblick auf das erwartete Nachfragewachstum im Nord-Süd-Verkehr aufgrund von Gotthard- und Ceneribasistunnel und die EXPO 2015 in Mailand das übergeordnete gemeinsame Ziel.


 

Erste markante Stabilisierung ab Juni 2014

 
Unter anderem dank neuen Einfahrtslots im Bahnhof Milano wird der Fahrplan im Nord-Süd-Verkehr ab Juni 2014 stabilisiert. Ab dann wird der  EuroCity  Zürich – Mailand um eine halbe Stunde versetzt zum  InterCity Zürich – Lugano gefahren. Bis anhin fahren  EuroCity  und  InterCity  jeweils abwechselnd zur vollen Stunde ab Zürich. Die  EuroCity -Züge kommen durch die versetzte Abfahrtszeit in Zürich künftig in Milano zur Minute .35 statt wie bisher .50 an, wodurch die Fahrgäste die wichtigen Anschlüsse an das italienische Hochgeschwindigkeitsnetz ab der Minute .00 erreichen. Die Fahrzeit zwischen Zürich und Mailand verlängert sich im Rahmen dieser Fahrplananpassung um ungefähr 20 Minuten, da mehr Fahrzeitreserven eingeplant werden.

 

 

Neuer Kooperationsvertrag von Trenitalia und SBB – die wichtigsten Punkte:

  • Angebot: Im Vertrag wird für die nächsten Jahre festgeschrieben, wann wie viele Zugpaare zwischen welchen Destinationen verkehren. Bisher haben SBB und Trenitalia das Fahrplanangebot laufend neu geplant und verhandelt.
  • Rollmaterial: Der Vertrag hält neu ebenfalls fest, welche Züge die beiden Bahnen einsetzen. Ab 2015 sollen dies vor allem Züge des Typs ETR 610 von SBB und Trenitalia sein.
  • Qualität: Die Steigerung der Qualität im Nord-Süd-Verkehr ist das wichtigste Ziel des neuen Vertrags. Vier Qualitätsindikatoren (KPI) wurden definiert: Kundenzufriedenheit, Pünktlichkeit, Rollmaterialverfügbarkeit und -qualität. Einheitliche Mess- und Auswertungsprozesse ermöglichen eine objektive Messung der Qualität über die gesamten grenzüberschreitenden Fernverkehrslinien. Im bisherigen Vertrag war die Steigerung der Qualität lediglich als Absicht formuliert worden, und die Messung erfolgte anhand der nationalen, teilweise unterschiedlichen Standards.
  • Kundenservices: Die Kundenservices werden fokussiert weiterentwickelt. Die vorgesehenen Neuerungen umfassen u.a. print@home- und Mobile-Tickets für internationale Verbindungen, verlängerte Buchungsfristen (bis zu 6 statt 3 Monate im Voraus), oder Zugang zu den Lounges für Reisende der 1. Klasse in Zürich sowie in den grossen Bahnhöfen in Italien.
  • Vermarktung: SBB und Trenitalia werden ihre Vermarktungsaktivitäten für die Nord-Süd-Verkehre künftig bündeln anstatt wie bisher unabhängig voneinander auf nationaler Basis durchführen.
  • Verbindlichkeit: Der Vertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren, wodurch SBB und TI einen langfristig stabilen Rahmen schaffen für die Weiterentwicklung ihrer Zusammenarbeit.


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Fr

14

Jun

2013

Stadler Rail: Erfolge in schwierigem Umfeld

Die EU-Schuldenkrise und der starke Schweizer Franken prägten für Stadler Rail auch das vergangene Jahr. Dank des hohen Auftragsbestandes aus den Jahren 2008 – 2010 stieg der Umsatz 2012 auf CHF 2,4 Mrd. und die Mitarbeiterzahl ist mit rund 5’000 um 500 höher als vor einem Jahr. Der Bestellungseingang betrug 2012 nur CHF 720 Mio. und lag damit deutlich unter dem Wert der letzten Jahre. Viele internationale Ausschreibungen wurden abgesagt oder verschoben.


Stadler Rail ist deutlich besser ins 2013 gestartet. Der aktuelle Auftragseingang liegt bei rund CHF 1,5 Mrd.. Die Entspannung an der Währungsfront wie auch eine Beruhigung in der Schuldenkrise haben zu diesem verbesserten Start beigetragen. Trotzdem ist die Auslastung der Schweizer Standorte, speziell Bussnang, 2015/16 noch nicht gesichert.

 

Jahresmedienkonferenz der Stadler Rail Group in Bussnang          Foto: Marcel Manhart

 

 

Erfolgreicher Start für neue Flotten

 
Auch im vergangenen Jahr ist es Stadler erneut gelungen, verschiedene neuentwickelte Züge termingerecht und in hoher Qualität auszuliefern. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch auf eine weltweite Spitzenposition in den Bereichen Pünktlichkeit, Fahrzeug-Zuverlässigkeit und Innovation. Wichtige neue Flotten sind im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet:

  • Die BLS hat seit letztem September ihre ersten 11 von insgesamt 28 Doppelstockzügen des Typs KISS für die S-Bahn Bern in Betrieb genommen.
  • Für Estland hat Stadler die ersten Diesel-FLIRT ausgeliefert. Insgesamt werden 20 dieser Züge für den Interregio-Verkehr zwischen den verschiedenen Städten des Landes gebaut. Zusätzlich liefert Stadler 18 elektrische Kompositionen nach Estland.
  • Auf der Brüniglinie der Zentralbahn sind die neuen Interregio-Triebzüge erfolgreich zwischen Luzern und Interlaken unterwegs. Der Auftrag umfasste vier 7-teilige und sechs 3-teilige Kompositionen.
  • Die stärkste Zahnradlok der Welt ist von der brasilianischen Güterbahn MRS in Betrieb genommen worden. Das 121 Tonnen schwere Kraftpaket kann eine Anhängelast von 375 Tonnen auf den 104 Promille-Rampen zwischen São Paulo und Santos befördern, in Doppeltraktion gar 750 Tonnen. Insgesamt sieben dieser Mega-Loks wurden gebaut.

 

Eine grosse Zahl weiterer Züge und Trams ist 2012 erfolgreich in Betrieb gegangen: Alleine aus dem grössten Werk in Bussnang sind über 130 Züge in mehr als 10 verschiedene Länder gerollt, weitere 59 (hauptsächlich Doppelstocktriebzüge) verliessen Stadler Altenrhein und fast 100 wurden von Stadler Pankow in Betrieb gesetzt. Weiterhin sehr erfolgreich verläuft die Auslieferung der 50 + 16 FLIRT für die Norwegische Staatsbahn NSB: Seit 2012 wurde bereits für 33 Züge das sogenannte „final takeover“ durchgeführt. Dieses wird von der NSB vorgenommen, nachdem der jeweilige Zug mehrere Monate im Fahrgastbetrieb getestet worden ist. Dieses Ziel hat Stadler bei allen Fahrzeugen pünktlich erreicht.

 

 

Hartes wirtschaftspolitisches Umfeld

 
Seit mehreren Jahrzehnten gehört die Schweiz traditionell zu den teuersten Produktionsstandorten der Welt. Die Anzahl der Ausschreibungen und Vergaben in den klassischen westeuropäischen Märkten von Stadler wurde aufgrund der Schuldenkrise stark reduziert. Der Schweizer Franken als sicherer Hafen wurde massiv aufgewertet, was im Export auf einen Schlag zu einer Preissteigerung von bis zu 30% geführt hat.

Mit einem eingeleiteten Massnahmenpaket konnte sich Stadler Rail in diesem schwierigen wirtschaftspolitischen Umfeld recht gut behaupten. Das Massnahmenpaket umfasste bisher folgende Bereiche:

  • Kostensenkungsprogramm
  • Einkaufsverlagerung in den Euro-Raum
  • Modularisierung der Fahrzeugkonzepte
  • Innovation
  • Verlagerung von Aufträgen in die ausländischen Tochtergesellschaften

Dennoch haben die erschwerten Rahmenbedingungen das Unternehmen 2012 rund zwei Prozent der konsolidierten EBIT-Marge gekostet.

 

Vorstoss in neue Marktsegmente

 
Ein wesentlicher strategischer Schritt zur Verbesserung der Wettbewerbssituation ist der Vorstoss in neue Markt-Segmente:

  • Erstmals ist es Stadler Rail 2012 gelungen, einen Auftrag für U-Bahn-Züge zu gewinnen. Stadler Pankow erhielt den Auftrag der Berliner Verkehrsbetriebe BVG zum Bau von 2 Vorserienzügen mit Option auf weitere 34 Züge für die Berliner U-Bahn.
  • Auf der Basis der sehr erfolgreichen 200 km/h schnellen Züge für die Norwegische Staatsbahn NSBund die österreichische Westbahn hat Stadler einen Hochgeschwindigkeitszug für Tempo 250 km/hentwickelt. Dieser wurde im Dezember 2012 den SBB im Rahmen der Ausschreibung neuer Züge für die Neat-Achse Frankfurt – / Zürich – Mailand angeboten. Der Vergabeentscheid wird noch in diesem Jahr erwartet.

 

Erschliessung neuer Märkte

 
Eine weitere strategische Stossrichtung ist die Erschliessung neuer Märkte: Während die Ausgangslage in Westeuropa schwierig ist, sieht Stadler vor allem in Zentral- und Osteuropa ein Wachstumspotential, namentlich in den GUS-Staaten. Bei diesen handelt es sich um traditionelle Eisenbahn-Länder. Die Flotten sind veraltet. Dank reicher Bodenschätze haben diese Staaten keine finanziellen Probleme. Ein Beispiel für das Potential ist der Auftrag für die Russische Aeroexpress mit einem Volumen von EUR 350 Mio., der im Februar 2013 eingegangen ist. Von Verkaufserfolgen in den neuen Märkten profitieren auch die Schweizer Standorte von Stadler Rail und verschiedene Schweizer Zulieferbetriebe, obwohl bis zur Hälfte der Wertschöpfung in den lokalen Stadler-Werken anfällt.

 

Zu den Märkten mit gewissen Perspektiven zählt auch der arabische Raum. Hier besteht vor allem im Bereich Mass Transit ein Potential. Mit der Referenz des Auftrages aus Berlin beteiligt sich Stadler insbesondere an Metro-Ausschreibungen.

 

 

Erfolgreicher Start in Linz

 
Ende 2011 wurde das moderne Unterhaltswerk in Linz in Betrieb genommen. Hier wird der gesamte Unterhalt der Westbahn-Flotte mit sieben KISS ausgeführt. Dafür steht jeweils über Nacht ein Wartungsfenster von 6 – 8 Stunden zur Verfügung. Im ersten Betriebsjahr ist es trotz dieser anspruchsvollen Bedingungen gelungen, eine Fahrzeugverfügbarkeit von 99,7 % zu erreichen – und dies bei einer Laufleistung von über 3 Mio. Kilometern. Es ist das erste mal in Europa, dass eine Linie ohne ein einziges Reservefahrzeug erfolgreich betrieben wird.

 

 

Zukunftsaussichten

 
Neben der Ausschreibung der SBB laufen weitere wichtige Ausschreibungen sowohl im In- wie im Ausland. So hat Stadler beispielsweise den Verkehrsbetrieben Zürich VBZ eine Offerte für einen grösseren Teilersatz der Tram-Flotte abgegebenen. Auch in Aserbaidschan, in Kasachstan und weiteren GUS-Staaten besteht eine gute Ausgangslage. Dennoch bleiben die weiteren Auswirkungen der Euro- und Schuldenkrise wohl noch für längere Zeit stark spürbar. Stadler hat weitere Massnahmen zur Steigerung der Produktivität und zur Kostensenkung eingeleitet und ist weiterhin bestrebt, den schwierigen Bedingungen insbesondere durch Innovationen und Technologieführerschaft zu begegnen.

 

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Do

13

Jun

2013

ÖBB Korridorstrecke Salzburg - Kufstein ab Sonntag wieder für alle Züge geöffnet

Ab Sonntag, 16. Juni 2013 wieder planmässiger Zugverkehr zwischen West- und Ostösterreich * Kleinere Verspätungen wegen teilweise eingleisigem Betrieb möglich

 

Die für den Fernverkehr sehr wichtige Verbindung zwischen Salzburg und Tirol über den deutschen Korridor wird ab Sonntag, 16. Juni 2013, wieder uneingeschränkt für den Zugverkehr geöffnet. Die Strecke war nach dem Unwetter und dem Hochwasser einige Tage komplett gesperrt. Seit einigen Tagen konnten vorerst - weil nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung stand - nur die ÖBB Railjet's nach Tirol, Vorarlberg und in die Schweiz über das "Deutsche Eck" geführt werden.

Ab Sonntag  werden  sowohl  alle  Railjet's als auch die Intercity Züge wieder über's "Deutsche Eck" geführt                                                                Foto: Marcel Manhart

 

Intercity-Züge (IC) wurden zwischen Tirol und Salzburg im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt. Die ÖBB haben für ihre Fahrgäste 30 Busse bereitgestellt, die die Strecke Kufstein - Salzburg überbrückt haben. Ab Sonntag, 16. Juni 2013 fahren auch die Intercity - Züge wieder planmässig über den deutschen Korridor.

 

Auch die Railjet's zwischen Wien und München werden ab Sonntag wieder über die ursprüngliche Strecke Freilassing-Rosenheim geführt.

 

Nachtzug- und Autoreisezugverbindungen zwischen Ost- und Westösterreich werden ebenfalls ab Sonntag wieder regulär aufgenommen. Die Autoreisezüge waren vorübergehend wegen des Schienenersatzverkehrs ausgesetzt.

 

Die ÖBB arbeiten intensiv daran, den Zugverkehr möglichst rasch wieder fahrplangerecht abzuwickeln und bedanken sich bei ihren Fahrgästen für das Verständnis bei etwaigen kleineren Unregelmäßigkeiten. Kleinere Verspätungen sind möglich, weil einzelne Streckenabschnitte nur eingleisig befahrbar sind.

 

Ungarn

 

Die Strecke zwischen Györ und Tatabanya ist wegen Hochwasserschäden weiterhin unterbrochen. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Bei Fernzügen, die aus Ungarn kommen und nach Westösterreich weiter fahren, kann es deshalb zu Verspätungen kommen.

 

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Mi

12

Jun

2013

Auch in Holland wird zukünftig geFLIRTet

  • Abellio bestellt bei Stadler 20 FLIRT3 Triebzüge für das Niederrhein-Netz

 

Berlin, 12. Juni 2013. Am 31. Mai wurde der Vertrag über die Lieferung von 20 elektrischen Triebzügen für das „Niederrhein-Netz“ zwischen der Stadler Pankow GmbH und der Abellio Rail NRW GmbH unterzeichnet. Der Auftrag beinhaltet die Lieferung von 13 fünfteiligen Einsystem- und 7 fünfteiligen Mehrsystem-Triebzügen vom Typ FLIRT3.

Flirt3 Designentwurf Abellio 5-teiler                                           Bild: Stadler Rail Group

 

 

Die Fahrzeugflotte wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 auf der Strecke Düsseldorf – Emmerich sowie Wesel – Mönchengladbach zum Einsatz kommen. Darüber hinaus wird es einen grenzüberschreitenden und umsteigefreien Verkehr auf der Strecke Emmerich – Arnheim, Niederlande geben.

 

In dem vorgelagerten SPNV-Wettbewerbsverfahren zum Niederrhein-Netz kam das sogenannte Fahrzeugfinanzierungmodell des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) zum Einsatz. Das Modell sieht vor, dass der künftige Betreiber die Fahrzeuge für den Betrieb des Netzes beschafft und dann an den Zweckverband VRR weiterveräußert. Der VRR wird Eigentümer der Fahrzeuge, übernimmt die Finanzierung und verpachtet diese für die Laufzeit des Verkehrsvertrages an den künftigen Betreiber, in diesem Fall an Abellio.

 

Die fünfteiligen Einsystem-Triebzüge sind ca. 91 Meter lang und verfügen über 259 Sitzplätze, davon 32 in der 1. Klasse. Weiterhin verfügen sie über zwei WC-Einheiten, wovon eines als barrierefreies großes WC ausgelegt ist.

 

Die fünfteiligen Mehrsystem-Triebzüge für den grenzüberschreitenden Verkehr haben aufgrund des Platzbedarfs der Mehrsystemtechnik eine leicht reduzierte Kapazität von 251 Sitzplätzen, davon befinden sich 24 in der 1. Klasse, bei gleicher Innenraumgestaltung des Fahrgastraums.

 

Die Mehrsystem-Technik beim FLIRT3 ermöglicht die Transition der verschiedenen Zugsicherungssysteme sowie der unterschiedlichen Stromversorgungen in Deutschland und in den Niederlanden.

 

Beim FLIRT3 wurden besonders die Belange der in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen berücksichtigt. Großzügige Einstiegsbereiche mit Spaltüberbrückungen und Schiebetrittenführen in einen klimatisierten Fahrgastraum mit einer durchgängigen Niederflurigkeit. Die Fahrzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

 

“Wir freuen uns über das erneut in uns gesetzte Vertrauen der Abellio, ihre bestehende Fahrzeugflotte mit der neuesten Generation des FLIRT erweitern zu dürfen“, so Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Mit dem grenzüberschreitenden Verkehrin die Niederlande wird für die Fahrgäste ein komfortableres Reisen ermöglicht - ohne Umsteigen.“

 

Stadler Rail Group

 

Stadler Rail Group, der Systemanbieter von kundenspezifischen Lösungen im Schienenfahrzeugbau, umfasst Standorte in der Schweiz (Altenrhein, Bussnang undWinterthur), in Deutschland (Berlin-Pankow, Berlin-Hohenschönhausen, Berlin-Reinickendorfund Velten), in Polen (Siedlce), in Ungarn (Budapest, Pusztaszabolcs und Szolnok), Tschechien(Prag), Italien (Meran), Österreich (Linz) sowie in Algerien (Algier). Gruppenweit werden rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die bekanntesten Fahrzeugfamilien derStadler Rail Group sind der Gelenktriebwagen GTW (563 verkaufte Züge), der Regio Shuttle RS1 (497 verkaufte Züge), der FLIRT (910 verkaufte Züge) und der Doppelstockzug KISS (170verkaufte Züge) im Segment der Vollbahnen und die Variobahn (312 verkaufte Fahrzeuge)sowie der neu entwickelte Tango (120 verkaufte Fahrzeuge) im Segment der Straßenbahnen. Das Segment des Stadtbahnverkehrs wird durch die Metro ergänzt (2+34 verkaufte Fahrzeuge).Des Weiteren stellt Stadler Rail Reisezugwagen und Lokomotiven her und ist weltweit derführende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

 

Datenblatt
Elektrischer Niederflurtriebzug FLIRT für den Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr/Abellio Rail NRW GmbH
2013-06-12 STA-1320-008 FLIRT Abellio (D
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Di

11

Jun

2013

Neuer Nord-Süd-Shuttle im kombinierten Verkehr: SBB Cargo startet Linienverkehr zwischen Region Zürich und Tessin

SBB Cargo baut ihr Angebot im kombinierten Verkehr mit einem werktäglichen Linienzug zwischen Dietikon und Cadenazzo mit Verlängerung nach Lugano aus. Gestern Nacht ist der erste Shuttlezug auf der neuen Verbindung gefahren. Kunden profitieren von einer staufreien und zuverlässigen Verbindung des Wirtschaftsraumes Zürich mit dem Tessin. Der Nord-Süd-Shuttle erweitert das Angebot von SBB Cargo an effizienten und ökologischen Transporten von Wechselbehältern und neu auch Sattelaufliegern innerhalb der Schweiz.

Güterzug von SBB Cargo in Cadenazzo                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

SBB Cargo investiert in den kombinierten Verkehr und baut ihr Angebot für den Binnenverkehr laufend aus. Gestern Nacht ist der werktägliche Nord-Süd-Shuttle zwischen Dietikon und Cadenazzo mit Verlängerung nach Lugano Vedeggio gestartet. Die neue Linie verbindet das Tessin mit dem Wirtschaftszentrum Zürich.

 

Hauptvorteil ist ein deutlicher Gewinn an Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit für Logistikdienstleister und Kunden. Das zukunftweisende Konzept von SBB Cargo sieht Linienzüge vor, welche nach fixem Fahrplan die wichtigsten Verteilzentren in der Schweiz verbinden. In den Umschlagsanlagen werden Sattelaufleger und Wechselbehälter effizient verladen und können die Sammlung bzw. Feinverteilung der Waren übernehmen. Damit lassen sich Staus auf den Strassen umfahren und enge Termine in den Logistikketten der Kunden einhalten. Der kombinierte Verkehr leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Verlagerungsziel des Bundes.

 

„Die Marktbedürfnisse entwickeln sich in Richtung kombinierter Lösungen von Schiene und Strasse. Der kombinierte Verkehr ist für SBB Cargo ein strategisches Wachstumsfeld“, erklärt Martin Haller, Leiter Kombinierter Verkehr. „Unser Ziel ist eine Art S-Bahn für Güter mit einem schweizweiten Netz von Linienzügen. Damit bieten wir unseren Kunden mehr Effizienz, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit für ihre Logistik.“

 

Indem die Bahn den Warentransport über längere Distanzen und der Lastwagen die Feinverteilung auf den letzten Kilometern übernimmt, verbindet der kombinierte Verkehr die Vorteile von Schiene und Strasse. Bereits seit letztem Jahr verkehrt ein erster Linienzug zweimal pro Tag zwischen Dietikon und Renens.

 

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Mo

10

Jun

2013

SBB erneuert ICN-Flotte für 130 Millionen Franken

Nach 4,8 Millionen Kilometern werden die 44 Kompositionen und 308 Wagen der ICN-Flotte in den SBB-Industriewerken Yverdon-les-Bains und Olten für 130 Millionen Franken komplett erneuert. Die Kunden dürfen sich über ein frisch gestaltetes Interieur freuen mit neuen Teppichen und neuen Sitzüberzügen, die Flotte wird zudem für das 3G-/4G-Mobilnetz ausgerüstet. Die Revision umfasst technische Komponenten wie Drehgestelle, Fahrmotoren oder Türen, aber auch die optische Aufwertung der Züge mit neu lackierten Wagenkasten und Einstiegstüren. Die Arbeiten dauern bis 2019 und machen die Fahrzeuge fit für die nächsten 12 Jahre.

Neuwertige ICN-Flotte nach 120 Erdumrundungen                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB investiert in den nächsten Jahren rund 1 Milliarde Franken pro Jahr in neues und modernisiertes Rollmaterial. Im Zentrum stehen dabei auch die Intercity-Neigezüge (ICN): Die 44 Kompositionen der ICN-Flotte – manche bezeichnen sie als «Expo-Züge» – verkehren heute vor allem auf der West-Ost-Achse via Jura-Südfuss und durch den Gotthard. Einige dieser Züge waren seit der Expo im Jahr 2002 rund 4,8 Millionen Kilometer unterwegs und haben die Erde somit mittlerweile 120-mal umrundet. Die ersten von ihnen werden seit letztem Jahr in den SBB-Industriewerken Yverdon-les-Bains und Olten einer kompletten Grossrevision (eine so genannte R3) unterzogen.

 

Bei der Revision überholen rund 160 Mitarbeitende der SBB die wichtigsten Technikkomponenten vollständig. Dazu zählen Drehgestelle, Fahrmotoren, Hydraulik- und Pneumatik-Teile, aber auch Türen, Traktionsstromrichter und Klimaanlagen. Für die Reisenden erscheinen die Züge nach dem rund 30-tägigen Boxenstopp ebenfalls sichtbar jünger: Sie erhalten aussen an den Wagenkasten und Türen eine neue Lackierung und innen neue Teppiche und Sitzbezüge – in der 1. und in der 2. Klasse. In der 1. Klasse wird das Leder zudem durch einen neuen Stoffbezug ersetzt. Daneben verbessert die SBB auch die Empfangsqualität im Zug: In allen Zügen werden die alten 2G-Repeater (Handy-Verstärker) durch Geräte der neusten Generation ersetzt (3G-/4G-Mobilnetz).

 

Die rund CHF 130 Millionen Franken teuren Revisionsarbeiten dauern bis 2019 und erhöhen die Lebensdauer der ICN-Züge um rund 12 Jahre. Bereits Ende 2013 werden die ersten zehn komplett erneuerten ICN-Züge auf dem Schienennetz unterwegs sein. «Wir investieren einerseits direkt in Sicherheit, Pünktlichkeit und den Fahrkomfort unserer Kunden», sagt Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr. Anderseits werden mit solchen Investitionen auch die lokalen SBB-Standorte in Yverdonles-Bains und Olten gestärkt und in Instandhaltungs-Arbeitsplätze investiert. «Für unser Werk hat die ICN-Revision neben den anderen laufenden Rollmaterial- Modernisierungen wie den DPZ oder der Lok Re460 eine grosse Bedeutung», sagt Charles Runge, Standortleiter in Yverdon-les-Bains.

 

 

70 Tonnen schwere Schiebebühne mit Dach

 

Mit neuem oder modernisiertem Rollmaterial muss die Instandhaltung der SBB entsprechend Schritt halten: Diese sieht bis 2023 Investitionen von über 1 Milliarde Franken in die bestehenden Service- und Instandhaltungsanlagen vor, um die wachsende Personenverkehrsflotte effizient und sicher warten zu können. Exemplarisches Beispiel dafür ist die Schiebebühne, die vor drei Jahren im Industriewerk Yverdon-les-Bains in Betrieb genommen wurde: Die 70 Tonnen schwere und 8 Millionen Franken teure Konstruktion ersetzte das damals über 30 Jahre alte Modell und kann Fahrzeuge wie ICN, Re 460, Re 450, DTZ oder Domino rasch und effizient verschieben, ohne aufwändige Fahrmanöver. Vor kurzem ist die Schiebebühne zusätzlich überdacht worden, um die Qualität beim Lackieren von Fahrzeugen weiter zu erhöhen.

 

Revision des ICN “Mani Matter” im Industriewerk Yverdon-les-Bains

 
Am 10. Juni 2013 durchlief gerade der SBB ICN RABDe 500 004 “Mani Matter” im Industriewerk Yverdon-les-Bains die 24 Tage dauernde Revision R3. Zukünftig ist geplant, dass die Züge die Revision innerhalb von 22 Arbeitstagen durchlaufen.

 

Bereits revidierte ICN im Einsatz

 
Bis im Juni 2013 sind bereits folgende 5 ICN-Züge revidiert worden und im täglichen Einsatz:

  • RABDe 500 000 “Le Corbusier” - R3 Yv 23.01.13
  • RABDe 500 002 “Annemarie Schwarzenbach” - R3 Yv 22.06.12
  • RABDe 500 003 “Germaine de Staël” - R3 Yv 06.03.13
  • RABDe 500 005 “Heinrich Pestalozzi” - R3 Yv 08.05.13
  • RABDe 500 006 “Johanna Spyri” - Re Yv 30.11.12

 

Total werden in den 44 ICN-Zügen:

 

  • 616 Klimaanlagen, 616 Drehgestelle, 1232 Türen, 88 Stromumrichter und 352 Fahrmotoren revidiert
  • 9 Kilometer Teppich und 15 Kilometer Kabel verlegt
  • 19 844 Sitze mit 30 000 Quadratmetern Stoff überzogen
  • 33 000 Quadratmeter Wagenkasten lackiert
  • 1452 Notausstiegfenster getauscht
  • 2464 Türöffnungsdruckknöpfe ausgewechselt für den besseren Bedienungskomfort

 

 

 

 

Bericht SRF Tagesschau vom 10. Juni 2013

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Sa

08

Jun

2013

Neuer Rheintal-Express (REX): Mehr Komfort zwischen Chur und St.Gallen

Am 07. Juni 2013 haben Vertreter der Kantone St. Gallen und Graubünden sowie der SBB in Buchs SG die ersten beiden Züge des Typs Regio-Dosto für den Rheintal-Express (REX) eingeweiht. Ab diesem Sonntag, 9. Juni 2013, verkehren die Züge zwischen St. Gallen und Chur und ersetzen die bisherigen, rund 40-jährigen Kompositionen. Den Reisenden bringt das neue Rollmaterial mehr Komfort und ab Ende Jahr kürzere Fahrzeiten zwischen den Kantonshauptstädten.

Benedikt Würth, Regierungsrat Kanton St. Gallen,  Anna Barbara Remund, Leiterin SBB Regionalverkehr  und  Mario  Cavigelli,  Regierungsrat  Kanton  Graubünden   (v.l.n.r.) anlässlich der Taufe der beiden Züge in Buchs SG                        Foto: Marcel Manhart

 

 

«Ab diesem Wochenende fahren unsere Kundinnen und Kunden zwischen St.Gallen und Chur mit den modernsten Doppelstockzügen, die die SBB zu bieten hat. Das ist ein Meilenstein für das Rheintal», sagte Anna Barbara Remund, Leiterin SBB Regionalverkehr anlässlich des Einweihungsakts am 07. Juni 2013 zum neuen Rheintal-Express (REX). Dabei wurden in Buchs SG zwei neue Züge des Typs Regio-Dosto auf die Namen der beiden Kantone getauft und anschliessend symbolisch aneinandergekoppelt. «Ein erster Schritt für einen zeitgemässen öV im Rheintal ist erfolgt, weitere Verbesserungen sind in Planung», sagte der St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth. Mario Cavigelli, Regierungsrat des Kantons Graubünden ist überzeugt, dass «die neuen Regio-Dosto eine echte Aufwertung für die Rheintal-Strecke sind».

 

 

Ab Ende Jahr schneller durchs Rheintal

 

Für den Rheintal-Express sind die neuen Züge ein Qualitätssprung: Die Triebzüge können schneller beschleunigen und bremsen als die bisherigen rund 40-jährigen Kompositionen. Zudem wird die Strecke auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2013 hin für Hochgeschwindigkeiten (HGV) bis zu 160 km/h ausgebaut, wodurch sich im Zusammenspiel mit weiteren Anpassungen die Fahrzeit zwischen den Kantonshauptstädten um bis zu 13 Minuten verkürzt. Durch die verbesserten Anschlüsse in Landquart und Chur wird die Reisezeit von St. Gallen in die Ferienregion Engadin sogar um 22 Minuten verkürzt. Gleichzeitig geht Ende Jahr die neue S-Bahn St. Gallen in Betrieb und bringt für die gesamte Ostschweiz häufigere und schnellere Verbindungen.

 

Die Züge bieten viel Komfort: So ist etwa der Einstiegsbereich grosszügig gestaltet und bietet Platz für Kinderwagen und Gepäck. Niederflurige Türen ermöglichen ein leichtes Ein- und Aussteigen. Dank des neuen Lüftungssystems konnte die Innenbreite des Zuges vergrössert, der Mittelgang verbreitert und die Beinfreiheit an Fensterplätzen verbessert werden. Der neue Doppelstockzug ist 150 Meter lang und besitzt zwei WCs, davon ist eines rollstuhlgängig.

 

Am Samstag, 08. Juni 2013 haben Interessierte die Möglichkeit, die neuen Regio-Dosto auf dem REX bereits vor dem fahrplanmässigen Einsatz zu testen. Die kostenlosen Schnupperfahrten zwischen St. Gallen und Buchs SG sowie Chur und Buchs SG sind über www.sbb.ch/rex reservierbar.

 

 

UPDATE: Beitrag auf TVO vom 19. Juni 2013

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Fr

07

Jun

2013

RhB Generalversammlung in Lavin - Rhätische Bahn fährt mit 100% Bündner Wasserkraft

Die Rhätische Bahn (RhB) bezieht seit Januar 2013 den gesamten Strom für den Bahnbetrieb aus Bündner Wasserkraft. Dies gab Verwaltungsratspräsident Stefan Engler anlässlich der Generalversammlung der RhB vom 7. Juni 2013 in Lavin bekannt. Die RhB unterstreicht damit ihr Engagement für eine effiziente und nachhaltige Energienutzung. Trotz schwierigem Marktumfeld hat die RhB das Geschäftsjahr 2012 gut gemeistert und ist solide finanziert um weiterhin umfangreiche Investitionen vorzunehmen. Passend zum 100 Jahre Jubiläum der Strecke Bever – Scuol-Tarasp kamendie Aktionäre in den Genuss der Uraufführung des Films «Il tren da la speranza –100 onns Bever - Scuol» von Ruedi Bruderer.

RhB Bahnhof Susch an der Linie Bever - Scuol-Tarasp                    Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Generalversammlung der RhB in Lavin war geprägt durch den Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr sowie das Engagement der RhB für eine effiziente und nachhaltige Energienutzung. In einem anspruchsvollen Marktumfeld, insbesondere im touristischen Verkehr, hat die RhB das Geschäftsjahr 2012 gut gemeistert und ist solide finanziert um weiterhin umfangreiche Investitionen vorzunehmen. Dank einer vorausschauenden Planung und kostenbewusstem Handeln konnte ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden.

 

Im Hinblick auf den Angebotsausbau «Retica 30» unterstrich Verwaltungsratspräsident Stefan Engler in seiner Rede die Wichtigkeit der effizienten und nachhaltigen Nutzung von Energie. Trotz Angebotsausbau mit der schrittweisen Einführung des Halbstundentakts soll der jährliche Energiebedarf der RhB auf dem heutigen Niveau von rund 100 GWh gehalten werden.

 

 

Nachhaltigkeit

 

Neben der Steigerung der Energieeffizienz legt die RhB grossen Wert auf die Herkunft der bezogenen Energie. Die Nutzung erneuerbarer Energie steht dabei im Vordergrund und ist bei der Traktionsenergie seit Januar 2013 zu 100 Prozent Tatsache. Dem entsprechend fahren alle elektrisch betriebenen Züge der RhB seit Anfang Jahr mit Energie, die ausschliesslich aus Bündner Wasserkraft gewonnen wird. Ebenfalls fast vollständig aus Wasserkraft stammt der benötigte Strom für alle Immobilien der RhB. Anfang 2014, wenn alle Stromlieferanten in der Lage sind, Strom aus Wasserkraft zu liefern, wird auch diese Energie zu 100% aus Wasserkraft stammen.

 

 

Energieeffizienz

 

Um den prognostizierten Anstieg des Energieverbrauchs abzufedern verstärkt die RhB ihr Engagement für eine effiziente Energienutzung. Der Einsatz von modernem Rollmaterial mit der Möglichkeit der Rekuperation (Rückspeisung von Energie ins Stromnetz während des Bremsvorgangs) sowie rund 50 verschiedene Energiesparmassnahmen steigern die Energieeffizienz langfristig. Optimierungen wie die Automatisierung von Weichenheizungen, der Ersatz von alten Leuchtmitteln und Betriebsoptimierungen für einen flüssigen energiesparenden Zugverkehr wurden und werden in verschiedenen Geschäftsbereichen der RhB umgesetzt. Die RhB beabsichtigt mit diesen Energiesparmassnahmen einen grossen Teil des erwarteten Mehrbedarfs an Energie aufgrund des Angebotsausbaus zu kompensieren.

 

Jubiläumsfest «100 Jahre Bever – Scuol-Tarasp»

 

Genau 100 Jahre nach der offiziellen Eröffnung lassen die RhB und regionale Partner am 29. und 30. Juni 2013 die Jubiläumsstrecke mit einer bunten Mischung aus Kultur, Sprache und Technik hochleben. Auf vier Festplätzen in Bever, Zuoz, Lavin und Scuol faszinieren abwechslungsreiche Ausstellungen, Live-Konzerte und kulinarische Köstlichkeiten die Gäste. Zu den Höhepunkten zählen die Jubiläumsparade mit elektrischen Loks aus allen Zeitepochen, Ausstellungen zum 100 Jahre Jubiläum der Engadinerlinie und der Elektrifizierung der RhB sowie die «Rollende Konzertbühne» mit «Ils Fränzlis da Tschlin» und «The Vintage Big Band».

 

Verschiedene Erlebniszüge entführen die Besucherinnen und Besucher von einem Festplatz zum anderen. Die Festgäste der Jubiläumsstrecke profitieren ausserdem von einem besonderen Jubiläumsgeschenk: Die RhB bietet am Festwochenende ab jedem ihrer Bahnhöfe Retourbillette zum Preis einer einfachen Fahrt an.

 

Die RhB Jubiläumslokomotive "100 Jahre Bever-Scuol"                 Foto: Marcel Manhart

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Do

06

Jun

2013

Wer hat das schönste Bild der Rotkreuzlok Humanité?

Ab sofort und bis am 31. Oktober 2013 führt das Schweizerische Rote Kreuz einen Fotowettbewerb durch. Gesucht wird das beste Foto der Rotkreuzlokomotive "Humanité". Senden Sie Ihr Bild bis am 31. August 2013 an: lokomotive@redcross.ch

 

Die Gewinner des SRK Fotowettbewerbs werden in zwei Kategorien bestimmt, wobei alle Einsendungen an beiden Ausscheidungen teilnehmen.


• In der Publikumsabstimmung gewinnt das Bild mit den meisten Stimmen online.
• Eine Jury von SRK-Mitarbeitern wählt das originellste und schönste Bild.
Pro Kategorie werden 3 Gewinner bestimmt. Über die Jurierung wird keine Korrespondenz geführt.

Die "Humanité" unterwegs in Mols am Walensee                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Teilnahmebedingungen:

• Teilnahmeberechtigt sind in der Schweiz wohnhafte Personen ab 12 Jahren. Mitarbeitende der Geschäftsstelle SRK sind von der Teilnahme des Jury-Wettbewerbs ausgeschlossen.


• Alle Bilder, die bis am 31. August 2013 dem SRK eingeschickt und im Wettbewerbs-Fotoalbum aufgeschaltet werden, nehmen am Wettbewerb teil. Das SRK behält sich vor, Bilder vom Wettbewerb auszuschliessen, die gegen rechtliche, ethisch-moralische oder gegen die Rotkreuzgrundsätze verstossen.


• Das Publikumsvoting findet vom 1. September bis 31. Oktober 2013 statt


• Zur Teilnahme am Wettbewerb geben die Fotografen ihren Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Postadresse und E-Mail bekannt sowie Ort und Datum ihrer Aufnahme.


• Werden mit gleichem Aufnahmezeitpunkt/-datum und Ort mehrere Aufnahmen eingeschickt, behält sich das SRK vor, nicht alle Einsendungen für den Wettbewerb zu publizieren.


• Der Einsender muss über das volle Eigentums- und Verwendungsrecht des Fotos verfügen. Mit der Teilnahme am Wettbewerb verzichtet der Einsender zu Gunsten des SRK auf das Recht zur uneingeschränkten zeitlichen und örtlichen Verwendung der Bilder und überträgt es dem SRK.


• Die Bilder müssen in digitalem Format von mindestens 2048x1216 Pixeln eingesandt werden.

 

 

Preise:

• Erster Preis für beide Kategorien: Eine Fahrt im Führerstand für zwei Personen mit einer Begleitung durch die SBB. Die SBB legen als Mindestalter für eine Fahrt im Führerstand 12 Jahre fest.


• Zweiter und dritter Preis: Je ein Überraschungsgeschenk.

 

 

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So

02

Jun

2013

Wiener Linien melden 780 Falschparker im 1. Quartal 2013

Im ersten Quartal 2013 meldeten die Wiener Linien insgesamt 463 Fahrtbehinderungen durch Falschparker/Innen. In 202 Fällen war dabei die Strassenbahn an der Weiterfahrt gehindert, 200-mal konnte der Bus seine Fahrt nicht fortsetzen und in 61 Fällen mussten deshalb die Bus- oder Bimfahrer/Innen Überstunden leisten. Zusätzlich forderten die Wiener Linien in den ersten vier Monaten dieses Jahres 317-mal die Feuerwehr oder den Abschleppdienst an. Sie werden gerufen, um Fahrzeuge, die beispielsweise im Haltestellenbereich oder auf der Busspur abgestellt sind, abzuschleppen oder das Fahrzeug so zu versetzen, dass der Fahrbetrieb nicht weiter beeinträchtigt wird.

Auch die Wiener Linien geniessen nicht immer "freie Fahrt"        Foto: Marcel Manhart

 

 

Falschparken ist vor allem für Fahrgäste ärgerlich

 

Gerade für die Strassenbahn stellen Falschparker/Innen ein grosses Problem dar. Aber auch bei Bussen können in engen Gassen Zentimeter über ein Weiterkommen entscheiden. Nicht nur für die Wiener Linien, sondern auch für die Fahrgäste sind FalschparkerInnen ein grosses Ärgernis. "Ein einziges falschgeparktes Auto kann eine stark frequentierte Strassenbahnlinie für bis zu 40 Minuten lahmlegen und so zu Verspätungen für tausende Fahrgäste führen", erklärt Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter und appelliert an die Autofahrer/Innen, besonders achtsam zu parken. Bei der Strassenbahn sind die Bodenplatten ein guter Indikator. Und wer zusätzlich noch den Seitenspiegel einklappt, kann sicher sein, dass auch die Bim gut vorbeikommt.

 

 

Falschparken ist teuer

 

Falschparker/Innen haben die Kosten für die Fahrtbehinderung selbst zu tragen: Neben einer Verwaltungsstrafe fallen gegebenenfalls auch Kosten für den Einsatz von Feuerwehr (Stundensatz ca. 220 Euro) oder Abschleppdienst an. Die Wiener Linien verrechnen zusätzlich die Überstunden ihres Personals - je nach Ausmaß der Störung bis zu mehrere hundert Euro.

 

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Sa

01

Jun

2013

Coop ist auch eine Güterbahn

LITRA Artikelserie «Der Güterverkehr auf dem Weg in die Zukunft» (1/4)

 

Coop, das zweitgrösste Detailhandelsunternehmen der Schweiz, verfolgt zurzeit zwei grosse Projekte, die «Logistik- und Bäckereiorganisationsstrategie 2015+» und die CO2-Neutralität, die bis 2023 erreicht werden soll. Ausserdem möchte Coop die Zahl der regionalen und nationalen Verteilzentralen reduzieren. Dafür suchte er nach geeigneten Konzepten, wie Strassentransporte effizient und zu marktfähigen Preisen auf die Schiene verlagert werden könnten, wobei die Grenze zwischen Schiene und Strasse etwa bei 90 Kilometern liegen sollte.

 

Von Hans-Bernhard Schönborn

Auch im Engadin ist Coop mit Kühlcontainern "auf Schiene":   Güterzug der Rhätischen Bahn (RhB) in Samedan                                                                    Foto: Marcel Manhart

 

Im September 2010 kaufte Coop das Eisenbahnverkehrs- (EVU) und Strassentransport-Unternehmen railCare AG in Härkingen, denn es praktizierte bereits ein wirksames Verlagerungskonzept, das sich in relativ kurzer Zeit auf andere Relationen multiplizieren liess. Das EVU, das im September 2009 aus der RaiLogistics AG und den RTS RailTraction Services (Switzerland) SA hervorgegangen war, das also als «Kind» der Liberalisierung im europäischen Schienenverkehr bezeichnet werden kann, wurde als eigenständiges Unternehmen in die Coop-Gruppe eingegliedert. Und so hat railCare neben der bisherigen Kundschaft einen potenten Dauerkunden, der 2012 etwa 50 Prozent der von railCare angebotenen Kapazitäten ausnutzte, 2013 sollen es knapp 70 Prozent sein.

 

Ein Hinderungsgrund, um den Transport von Konsumgütern des täglichen Bedarfs auf die Schiene zu verlagern, ist die in der Regel knappe Zahl an verfügbaren Trassen, ein anderer die heute angewendeten Bahntechnologien und Transportsysteme, denn lange, schwere Güterzüge eignen sich nicht für den Warentransport im Mittel- und Kurzstreckenbereich. Schliesslich – und das ist ein ganz wesentlicher Aspekt – werden die Personen- gegenüber den Güterzügen grundsätzlich priorisiert, d.h. bei Verspätungen bleiben in aller Regel die Güterzüge stehen, bis sie eine neue Trasse bekommen.

 

railCare bietet nun als InterregioCargo tägliche, nach einem festen Fahrplan verkehrende Güterzüge (mit mehreren Kunden auf einem Zug) an, die an festen Haltestellen Wechselbehälter aufnehmen oder abgeben. Die Haltezeit beträgt jeweils etwa eine Stunde. Die Züge sind 250 bis maximal 300 Meter lang, höchstens 700 Tonnen schwer, bieten durchschnittlich 26 Stellplätze an und verkehren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, können also mit den Personenzügen «mitschwimmen». Je nach vorhandener Infrastruktur werden die Wechselbehälter mittels Kran, Reach-Stacker oder Horizontalumschlag direkt vom LKW auf den Bahnwagen umgeladen. Da railCare als Generalunternehmung den Vor- und Nachlauf der Wechselbehälter von den Bahnwagen mit eigenen LKW vornimmt, möchte das EVU in Zukunft nur noch mit der Horizontalumschlagtechnik – auch bei 40-Fuss-Containern – arbeiten, weil diese durch den LKW-Fahrer alleine vorgenommen werden kann.

 

Neben dem InterregioCargo gibt es auch den OnestopCargo mit nur einem Kunden auf dem Zug, wobei Fahrplan, Haltestellen und die Häufigkeit des Verkehrs vom Kunden definiert werden.

 

Zu den schon seit längerem täglich verkehrenden Zügen Felsberg – Frauenfeld – Härkingen – Daillens (und zurück), Gwatt – Härkingen – Frauenfeld – Härkingen – Daillens – Härkingen – Gwatt sowie Härkingen – Bern – Brig – Roggwil – Brig – Bern – Härkingen (teilweise unter Benutzung des Lötschberg-Basistunnels) kam zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 ein tägliches Zugpaar in Nord–Süd-Richtung, nämlich Oensingen – Castione – Stabio (und zurück). Am 1. Juli 2013 soll das CityCargo Genève mit drei Shuttle-Zügen täglich zwischen dem Coop-Verteilzentrum Aclens bei Lausanne und dem Güterbahnhof Genève-La Praille als Neuverkehr gestartet werden. Vom Güterbahnhof aus werden 42 Coop-Filialen im Kanton Genf bedient. Obwohl der Bahntransport nur 60 Kilometer lang ist, dürfte sich das Projekt rechnen, denn die Zahl der benötigten Lastwagen sinkt von 34 auf 14, und die Fahrten über die stauanfällige Autobahn entfallen.

Zum Fahrplanwechsel 2012 hat railCare die von SBB Cargo gemieteten Re 4/4 II 11305 und 11320 zurückgegeben und bei der Railpool GmbH in München vier mit ETCS ausgerüstete Lokomotiven der Baureihe 186 (TRAXX F140MS) längerfristig gemietet. Damit konnte sich railCare auch ein eigenes Erscheinungsbild schaffen. Die Lokomotiven werden fallweise bei Railpool oder bei der BLS unterhalten, da die BLS Maschinen des gleichen Typs als Re 486 besitzt. Nach Felsberg muss allerdings eine braune Re 425 von BLS Cargo eingesetzt werden, weil ja zwischen Chur und Felsberg ein Dreischienengleis unter der RhB-Fahrleitung mit 11 kV Hz befahren wird. Im Austausch dazu hat BLS Cargo eine 186er via Railpool von railCare gemietet, da BLS Cargo diese Maschine gut für den internationalen Verkehr benutzen kann. Für den Rangierdienst auf den Gleisen ohne Fahrleitung in Härkingen steht ein aufgearbeiteter Tm III zur Verfügung. Die beiden Cargo-Triebwagen rXp, ehemalige Cargo-Sprinter der DB, die auf Streckenabschnitten ohne Fahrleitung ihren Zug als Diesel-Triebfahrzeug schleppen können und auf den Strecken mit Fahrleitung als Steuerwagen fungieren, stehen zurzeit wegen technischer Probleme nicht im Einsatz, an der Behebung der Fehler wird aber gearbeitet.

 

railCare beschäftigt zurzeit etwa 140 Mitarbeitende. Während 2012 rund 18.500 20-Fuss-Wechselbehälter transportiert wurden, sollen es 2013 doppelt so viele sein, und für 2014/15 sind weitere Umschlagpunkte z. B. in der Nordwestschweiz und im Unterwallis geplant.

 

Die Serie «Der Güterverkehr auf dem Weg in die Zukunft» beleuchtet in vier Teilen unterschiedliche Aspekte des heutigen Güterverkehrs auf Schiene, Strasse und Wasser. Die Serie ist eine Zusammenarbeit der LITRA und der BAHNJOURNALISTEN SCHWEIZ.

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