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Mi

22

Mai

2013

SBB Schul- und Erlebniszug mit neuem Programm auf Tournee

Gemeinsam mit Bundesrätin Doris Leuthard hat SBB CEO Andreas Meyer am 21. Mai 2013 den komplett umgebauten SBB Schul- und Erlebniszug eingeweiht. Unter dem Motto «Verantwortung» geht das neue Programm SBB Schulen jetzt auf Schweizer Tournee. Der neu ausgestattete Zug bietet Kindern und Jugendlichen eine einzigartige Lernumgebung rund um die Themen Sicherheits-Prävention, nachhaltige Energienutzung und Mobilität.

Doris  Leuthard  und  Andreas  Meyer  begrüssen  die erste  Schulklasse,  die  den  neu gestalteten  Zug  besuchen  darf                                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Das beliebte rollende Klassenzimmer ist seit mehr als 10 Jahren unterwegs und hat an über 80 Standorten bereits rund 150‘000 Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe im Alter von 11 bis 16 Jahren begeistert. Nebst dem SBB Schul- und Erlebniszug umfasst das Programm SBB Schulen Basislehrmittel sowie Vertiefungslektionen für den Unterricht. Im vergangenen Sommer hat die SBB den Zug aus dem Verkehr genommen, komplett überarbeitet und neu ausgestattet. Unter dem Motto „Verantwortung“ bietet er künftig eine einzigartige, praxisnahe und – dank zahlreichen interaktiven Elementen – erlebnisorientierte Lernumgebung an. Themen sind Prävention, nachhaltige Energienutzung und Mobilität.

 

Wie kann ein Ticket gekauft werden und wieso? Wie reise ich energieeffizient von A nach B? Wie sieht ein Wagen aus, der nach einem Fussballspiel ins Depot zurückkehrt? Welche Kräfte wirken in den Fahrleitungen? Welcher Kraftaufwand ist notwendig, um selber die Energie zu erzeugen, um eine Tüte Popcorn herzustellen? Welches sind die effizientesten Spartipps? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erleben und erarbeiten Schülerinnen und Schüler im komplett neu gestalteten Schul- und Erlebniszug der SBB im wahrsten Sinne des Wortes hautnah und handfest.

 

 

EnergieSchweiz und Science et Cité als Partnerinnen

 

Als Hauptpartnerin für die Neulancierung von SBB Schulen konnte das Bundesamt für Energie mit dem Programm EnergieSchweiz gewonnen werden. Das Programm unterstützt die Massnahmen der Energiestrategie 2050 mit Information und Beratung sowie Aus- und Weiterbildung. Der Fokus liegt darauf, die Energieeffizienz zu steigern und die erneuerbaren Energien auszubauen. Mit dem Schul- und Erlebniszug sollen diese Themen vermehrt im Unterricht verankert und die Jugendlichen dafür sensibilisiert werden.

 

„Dieser Schulzug der SBB hat eine wichtige Funktion. Hier wird Energie unterrichtet. Hier können sich Jugendliche direkt mit Energie auseinandersetzen. Vermehrte Kenntnisse und neue Ausbildungsmodelle zu Energie-Berufen sind für die Zukunft matchentscheidend,“ erklärte Bundesrätin Doris Leuthard. Deshalb habe der Bundesrat mit dem Programm von EnergieSchweiz eine Bildungsinitiative für Fachleute im Energiebereich initiiert. „Im laufenden Jahr stellen wir 5 Millionen Franken bereit; ab 2014 jährlich 7.5 Millionen Franken.“

 

„Wir möchten den Schülerinnen und Schülern die Zukunftsthemen der SBB auf attraktive Art näher bringen. Das rollende Klassenzimmer soll sie zudem zu sicherem und verantwortungsvollem Verhalten im öffentlichen Verkehr motivieren“, unterstrich SBB CEO Andreas Meyer.

 

Die Konzeption und didaktische Umsetzung wurde in Zusammenarbeit mit der Hauptpartnerin EnergieSchweiz sowie der Stiftung Science et Cité erarbeitet. Science et Cité baut Brücken zwischen Wissenschaft und Bevölkerung. „Der SBB Schul- und Erlebniszug ist ein tolles Vehikel, um Themen wie Energie und Mobilität spielerisch zu Jugendlichen in Städte und Dörfer zu bringen”, begründet Prof. Dr. Thomas Zeltner, Stiftungsratspräsident von Science et Cité, das Engagement der Stiftung.

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Fr

17

Mai

2013

Rhätische Bahn und Tiefbauamt Graubünden informieren über den Stand der Bauarbeiten zwischen Klosters und Davos

Seit dem 02. April 2013 ist die Strecke der Rhätischen Bahn auf dem Abschnitt zwischen Klosters Platz und Davos Glaris für den Zugverkehr gesperrt. An insgesamt 14 Stellen werden gleichzeitig Umbau- und Sanierungsarbeiten durchgeführt, so dass der Zugsverkehr am 29. Juni 2013 den fahrplanmässigen Betrieb wieder aufnehmen kann. Genutzt wird die RhB-Sperre auch vom Tiefbauamt Graubünden um die Bahnüberführung Davos Wolfgang den neunen Anforderungen anzupassen. Gestern informierten Vertreter der Rhätischen Bahn sowie vom Tiefbauamt Graubünden über den Stand der Bauarbeiten.

RhB-Projektleiter Tunnel Paul Loser informiert über die Bauarbeiten am Klosterstunnel                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Gestern informierten Vertreter der Rhätischen Bahn sowie vom Tiefbauamt Graubünden über den Stand der Arbeiten an den insgesamt 14 Baustellen auf dem Streckenabschnitt zwischen Klosters Platz und Davos Glaris. Dabei gab es erfreulicherweise zu berichten, dass der Zeitplan bisher gut eingehalten werden konnte und der Zugsverkehr wie geplant ab 29. Juni 2013 wieder durchgehend rollen sollte.

 

Mit der Ankündigung der RhB-Totalsperre nahm auch das Tiefbauamt Graubünden die Überprüfungen der Kunstbauten auf diesem Streckenabschnitt vor. Dabei zeigte sich, dass die Sperrung genutzt werden sollte, die Bahnüberführung Wolfgang den neuen Anforderungen anzupassen. Da das Lichtraumprofil für die RhB zu niedrig ist, muss die Brückenplatte angehoben werden. Auch der an die Brückenplatte angehängte Fussgängersteg entspricht nicht mehr dem heutigen Standard, womit auch eine Brückenplattenverbreiterung notwendig wird. Aus diesen zwei Gründen entschied das Tiefbauamt Graubünden die ganze Brückenplatte zu ersetzen. (Projekt 8)

 

 

Die Projekte der Rhätischen Bahn zwischen Klosters und Davos:

 

 

Projekt 1: Instandsetzung Klosterstunnel

 

Der Klosterstunnel hat eine Länge von 435 m und wird zwischen 2011 und 2013 in insgesamt drei Bausaisons saniert. Im 2011 und 2012 erfolgte die Gewölbeinstandsetzung in verlängerten Nachtbetriebspausen. Für den 90 m langen Totalersatz des Gewölbes sowie den Sohlenumbau wurde die nun erfolgte Totalsperrung erforderlich.

 

 

Projekt 2: Ersatz Wegunterführung Graströchni in Klosters

 

Die bestehende Wegunterführung bei km 33.155 aus dem Jahre 1932 weist ein Durchgangsprofil von lediglich 2.55 x 2.45 m auf und kann den heutigen Bedürfnissen nicht mehr genügen. Die Gemeinde Klosters-Serneus und die Rhätische Bahn haben vereinbart, das Bauwerk durch eine neue Konstruktion zu ersetzen, welche auch den forstlichen Anforderungen gerecht wird.

 

 

Projekt 3: Sicherheitsholzen zwischen Klosterstunnel und Cavadürlitunnel

 

Auf dem Abschnitt Klosterstunnel – Cavadürlitunnel (km 33.2 – 34.6) sind entlang des Bahntrasses die bahngefährdenden Bäume zu fällen.

 

 

Projekt 4: Instandsetzung Cavadürlitunnel

 

Der Cavadürlitunnel weist beim Übergang Festgestein/Lockermaterial im Portalbereich Seite Davos in einem 22 m langen Tunnelabschnitt schwere Schäden auf. Der Abschnitt wird durch den Einbau einer satt hinterfüllten Wellstahl-Verkleidungshülle saniert. Die Ver- und Entsorgung der Baustelle sowie die Montage der grossflächigen Verkleidungselemente erfolgt per Bahn.

 

 

Projekt 5: Bankettverstärkung / Rüglei (Unterhalt)

 

Auf der Strecke Klosters – Cavadürli, km 35.520 – 35.670, muss auf 140 m die bestehende instabile Schwellenwand durch eine neue Bankettverstärkung, System Rüglei, ersetzt werden.

 

 

Projekt 6: Brückengeländer und Kordon, Instandsetzung (Unterhalt)

 

Auf der Strecke Cavadürli – Davos Laret bei km 38.030 wurde durch den maschinellen Gleisunterhalt der Brückenkordon und das Geländer durch die Einschotterungsmaschine beschädigt. Um die Instandsetzungsarbeiten ausführen zu können, muss auf 10 m eine Schottersicherung eingebaut werden.

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Mi

15

Mai

2013

SBB setzt am Pfingst-Wochenende zahlreiche Zusatzzüge ein

Die SBB rüstet sich über Pfingsten für den erwarteten Ansturm in den Süden und baut das Angebot für die Bahnkunden aus: Sechs Zusatzzüge Richtung Tessin und ins Wallis, 60 Verstärkungswagen, 14 ICN-Verstärkungseinheiten und 9 einstöckige Verstärkungsmodule bieten insgesamt 11‘000 zusätzliche Sitzplätze und sichern den Kundinnen und Kunden eine staufreie und entspannte Reise über die Pfingsttage.

Ohne Stau mit dem Zug in den Süden                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB bereitet sich auf das traditionell hohe Verkehrsaufkommen über Pfingsten vor: Mit rund 11‘000 zusätzlichen Sitzplätzen bietet die SBB zwischen Freitag und Pfingstmontag eine komfortable Alternative zu den Staus auf den Autobahnen. Insgesamt stehen sechs Zusatzzüge im Einsatz, die von und ins Tessin und das Wallis fahren. Weiter werden zahlreiche reguläre Züge mit insgesamt 60 Verstärkungswagen, 14 ICN-Verstärkungseinheiten und neun einstöckigen Verstärkungsmodulen ergänzt.

 

Wie schon in den letzten Jahren erwartet die SBB vor allem am Pfingstmontag die höchsten Frequenzen beim Rückreiseverkehr. Die SBB empfiehlt den Reisenden, vorzugsweise die Zusatzzüge zu benutzen und für internationale Verbindungen Platzreservierungen vorzunehmen. Weitere Informationen zu den besten Verbindungen sind unter www.sbb.ch/pfingsten und an allen Bahnschaltern sowie beim telefonischen Rail Service unter 0900 300 300 (Festnetz: CHF 1.19/Min.) erhältlich.

 

 

Cupfinal 2013 im Stade de Suisse am Pfingstmontag

 

Am Pfingstmontag, 20. Mai 2013, findet ebenfalls der Cupfinal zwischen dem FC Basel und dem Grasshoppers Club Zürich in Bern statt. Die Anreise erfolgt über den Bahnhof Bern. Weil die Fussballfans durch die Personenunterführung des Bahnhofs abmarschieren, muss aus Sicherheitsgründen die Unterführung und Bahnhofhalle ab zirka 10.00 Uhr für eine Dreiviertelstunde gesperrt werden. Reisende die in Bern umsteigen, müssen mehr Reisezeit einrechnen. Der Zugang zu den Zügen ist während dieser Zeit erschwert und über den Zugang Welle möglich. Die SBB und BLS setzen rund dreissig Kundenlenker für die Betreuung der Reisenden ein.

 

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Di

14

Mai

2013

Die Rhätische Bahn hat 2012 das Optimum herausgeholt

Die Rhätische Bahn AG (RhB) hat das Geschäftsjahr 2012 in einem schwierigen Marktumfeld gut gemeistert. Sie weist mit 155 000 Franken einen geringfügig höheren Gewinn aus als im Vorjahr (2011: 52 000 Franken). Auch der Ertrag aus dem Personenverkehr konnte mit 93 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Die Bahn ist solide finanziert und damit in der Lage, weiterhin umfangreiche Investitionen – allein im 2012 waren es über 170 Millionen Franken – vorzunehmen.

Auch im 2012 war die Rhätische Bahn erfolgreich unterwegs         Foto: Marcel Manhart

 

 

Jahresabschluss 2012: Erwartungen erfüllt

 

Das vergangene Geschäftsjahr der RhB war von einem anspruchsvollen Marktumfeld insbesondere im touristischen Verkehr geprägt. Dank einer vorausschauenden Planung und kostenbewusstem Handeln konnte ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden, welches die Erwartungen erfüllt.

 

Mit 125 Millionen Franken wurde ein insgesamt fast gleich hoher Verkehrsertrag wie im Vorjahr erwirtschaftet, wobei die Erträge aus dem Personenverkehr und dem Autoreiseverkehr gesteigert werden konnten, der Güterverkehr jedoch wegen der Reduktion des Verkehrs der NEAT-Baustelle Sedrun hinter dem Vorjahreswert zurück blieb.

 

Andere betriebliche Erträge und Eigenleistungen brachten 51 Millionen Franken. Zusammen mit den Leistungsabgeltungen von Bund und Kanton ergab sich ein Betriebsertrag von 336 Millionen Franken (Vorjahr 329 Millionen Franken). Bei ähnlich hohen Aufwänden verblieb ein Betriebsergebnis von 217 000 Franken (Vorjahr 3,2 Millionen Franken). Nach Finanzerträgen und -aufwänden, Steuern und ausserordentlichen Positionen resultierte als Jahresergebnis ein Gewinn von 155 000 Franken (Vorjahr 52 000 Franken).

 

 

Verbesserte Transparenz und solide Bilanzstruktur

 

Die RhB untersteht den neuen Rechnungslegungsvorschriften für konzessionierte Unternehmen des öffentlichen Verkehrs. Die Überprüfung der Rückstellungen sowie die Bereinigung der à fonds perdu finanzierten Sachanlagen wie zum Beispiel der Vereinatunnel führten zu einer Anpassung der Bilanzstruktur und zur Verbesserung der Transparenz. Der Wert sämtlicher Sachanlagen inklusive aller Tunnels, Brücken, Fahrleitungen, Trassees, Lokomotiven, Wagen usw. ist nun vollständig offengelegt. Er beträgt 2,1 Milliarden Franken. Dem steht ein Fremdkapital von 1,6 Milliarden Franken gegenüber; zu einem grossen Teil bedingt rückzahlbare Darlehen der öffentlichen Hand. Zusammen mit der nicht rückzahlbaren Finanzierung durch den Staat ergibt sich ein Eigenkapitalanteil von soliden 37,5 Prozent.

 

 

Weiterhin starke Investitionstätigkeit

 

Die Investitionstätigkeit war mit über 170 Millionen Franken erneut hoch und umfasste vor allem den Erhalt der Infrastruktur. Zu den grössten Bauvorhaben im 2012 zählten die Stationsumbauten in Davos Platz, Samedan und Campocologno im Puschlav. Auch im laufenden Jahr wird mit hoher Intensität an diversen Projekten gearbeitet. Geplant sind umfangreiche Investitionen an der Prättigauer Linie mit einer Kreuzungsstelle oberhalb von Küblis, der Doppelspur bei Klosters sowie dem Umbau der Gleisanlage beim Bahnhof in Küblis. Weitere Stationsumbauten sind vorgesehen für Arosa und St. Moritz, wo voraussichtlich im November an einer kommunalen Urnenabstimmung über die dazugehörige Zonenplanung entschieden wird. Der Erneuerungsbedarf ist auch beim Rollmaterial hoch. Zurzeit werden die neuen Stammnetztriebzüge in Betrieb genommen. An der Konzeption der künftigen Flotte wird intensiv gearbeitet.

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Fr

10

Mai

2013

Neue Züge im Rheintal - Regio-Dosto ersetzen älteres Rollmaterial

Ab dem 9. Juni 2013 verkehren auf der Strecke des Rheintal-Express (REX) zwischen St. Gallen und Chur neue Züge des Typs Regio-Dosto. Für die Kundinnen und Kunden bedeuten die Doppelstock-Züge KISS RABe 511 der Firma Stadler Rail eine deutliche Komfortsteigerung. Die Regio-Dosto lösen die heutigen Züge ab, die teilweise über 40 Jahre im Einsatz sind.

Noch  bis  8.  Juni  2013  verkehrt  der  Rheintal-Express  mit  dem  alten Rollmaterial. Der Regio-Dosto  RABe 511  (hier rechts im Bild)  steht aber schon in den Startlöchern.                                                                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Passagierzahlen auf der Rheintal-Strecke zwischen Chur und St. Gallen sind seit der Einführung des Stundentakts im Jahr 1995 kontinuierlich gestiegen. Die Zunahme der Mobilität auf dieser Strecke, die zu 47 Prozent von Pendlern und Geschäftsreisenden und von 53 Prozent im Freizeitverkehr genutzt wird, führt zu einem höheren Bedarf an Kapazitäten. Die Kantone St. Gallen und Graubünden haben deshalb beschlossen, den Rheintal-Express (REX) im Rahmen der Einführung der S-Bahn St. Gallen mit neuem, leistungsfähigem Rollmaterial auszustatten. Die vier neuen Kompositionen des Typs Regio-Dosto werden per 9. Juni 2013 eingeführt und ersetzen die teilweise über 40 Jahre alten Züge. Erfahrungen auf anderen Strecken des SBB-Netzes – zum Beispiel zwischen Schaffhausen und Zürich sowie in der Westschweiz – haben gezeigt, dass die sechsteiligen Doppelstock-Züge der Firma Stadler Rail bei den Kundinnen und Kunden gut ankommen.

Das neue Fahrzeug des Typs Regio-Dosto besteht aus hellen, überschaubaren und klimatisierten Innenräumen mit 120 Sitzplätzen in der ersten und 415 Sitzplätzen in der zweiten Klasse. Das Ein- und Aussteigen erfolgt komfortabel und schnell durch die breiten, tief angeordneten Türen.

 

 

Kürzere Fahrzeiten St. Gallen–Chur ab Dezember 2013

 

Auf Bestellung des Kantons St. Gallen wird der REX per Fahrplanwechsel im Dezember 2013 bis nach Wil (SG) verlängert. Zudem wird die Reisezeit auf diesen Zeit-punkt unter anderem aufgrund der Ausbauten für Hochgeschwindigkeiten (HGV) bis zu 160 km/h auf der Strecke St. Gallen – Chur um bis zu 13 Minuten verkürzt.

Der REX ist derzeit aus technischen Gründen durch Zugpersonal begleitet, welches die Abfertigung an den Haltestellen gewährleistet. Aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten in der Zugsabfertigung und der Fahrgastinformation wird der REX mit dem Regio-Dosto künftig ohne systematische Zugbegleitung verkehren.

 

 

Sicherheit hat hohe Priorität

Um die Sicherheit in den Zügen zu gewährleisten, hat die SBB gemeinsam mit den Bestellerkantonen St. Gallen und Graubünden ein Sicherheits- und Kontrollkonzept erarbeitet. Die Einsätze der Transportpolizei werden entsprechend der Sicherheits-lage ausgestaltet. Zudem verfügen die neuen Züge über eine Videoüberwachung sowie einen 24-Stunden-Notruf.

Um den künftigen Ansprüchen der Kundinnen und Kunden noch besser gerecht zu werden, prüfen die Besteller gemeinsam mit der SBB weitere mögliche Verbesserungen des Angebots, beispielsweise im Bereich der Verpflegung in den Regio-Dosto. Ein entsprechendes Konzept für ein Verpflegungsangebot wird in den nächsten Monaten ausgearbeitet.

Am Samstag, 8. Juni 2013, haben Interessierte die Möglichkeit, die neuen Regio-Dosto auf dem REX bereits vor dem fahrplanmässigen Einsatz zu testen. Die kostenlosen Publikumsfahrten zwischen St. Gallen und Buchs SG sowie Chur und Buchs SG sind ab dem 27. Mai 2013 über "www.sbb.ch/rex" reservierbar.

 

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Mi

08

Mai

2013

Neue SBB Werbelok Re 460 041-7 “Rotkreuz-Lokomotive – 150 Jahre unterwegs für Menschen”

150 Jahre unterwegs für Menschen: dafür steht die Rotkreuz-Lokomotive, die heute in Zürich auf den Namen „Humanité“ getauft wurde. Zum 150-Jahr-Jubiläum des Roten Kreuzes wird die SBB Re 460 041-7 vier Jahre lang die Botschaft „Wir alle sind Fan vom Roten Kreuz“ durchs Land tragen. Im Stil des aktuellen Auftritts des Schweizerischen Roten Kreuzes trägt sie auf der einen Seite Porträts von Menschen, die Leistungen des SRK in Anspruch nehmen konnten, und auf der anderen Seite Porträts von Freiwilligen, die für das SRK und die Rotkreuz-Rettungsorganisationen (Schweizerischer Samariterbund, Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft, Schweizerischer Verein für Suchund Rettungshunde Redog, Schweizerischer Militär-Sanitäts-Verband) im Einsatz stehen und alle ein rotes Kreuz auf der rechten Wange tragen. Sie zeigen die Vielfalt des humanitären Engagements des SRK, seine breite Wirkung und seine breite Verankerung in der Bevölkerung. Die fünf so porträtierten Freiwilligen amtierten als Taufpaten der Lokomotive.

Die Re 460 041-7 anlässlich der Taufe in Zürich HB                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Lancierung der Rotkreuz-Lokomotive markiert den 150. Jahrestag der Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (17. Februar 1863) und der internationalen Bewegung vom Roten Kreuz (29. Oktober 1863). Sie wird bis 2016, bis zum 150. Jahrestag der Gründung des Schweizerischen Roten Kreuzes (17. Juli 1866) im Einsatz sein.

 

Der Anlass fand am 08. Mai im Hauptbahnhof Zürich statt, am Geburtstag Henry Dunants (1828-1910), der seit längerer Zeit als Weltrotkreuztag gefeiert wird. Anwesend waren unter den Gästen die Zürcher Nationalrätinnen Kathy Riklin, Rosmarie Quadranti und Barbara Schmid-Federer (Präsidentin des SRK Kanton Zürich) sowie Ständerat Felix Gutzwiller, die Leiterin SBB-Personenverkehr Jeannine Pilloud, der CEO derAllianz Suisse Klaus-Peter Röhler, leitende Vertreterinnen und Vertreter verschiedener SRK-Organisationen und etliche Rotkreuz-Freiwillige.

 

Die Lokomotive illustriert auch die langjährigen engen Beziehungen zwischen SRK und SBB, die beide wesentliche Dienste für die Bevölkerung in sämtlichen Regionen des Landes erbringen. Etliche Aktionen des SRK waren nur dank SBB-Transporten möglich – sinnbildlich dafür stehen die Kinderzüge, die während und nach dem 2. Weltkrieg etwa 180‘000 geschwächte und kranke Kinder aus europäischen Kriegsgebieten zu dreimonatigen Erholungsaufenthalten in die Schweiz brachten.

 

„Wir taufen die Lokomotive auf den obersten Grundsatz unserer Tätigkeit: Humanité, Menschlichkeit. Heute machen wir uns auf die Fahrt durch die Schweiz, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass wir überall für Menschen in Not tätig sind und dabei von überall her unterstützt werden. Wir sind unterwegs für Menschen. Das wollen wir mit der Lokomotive illustrieren“, sagte SRK-Präsidentin Annemarie Huber-Hotz. Auch die SBB freut sich über die Rotkreuz-Lokomotive auf dem Schweizer Schienennetz: “Die SBB und das SRK pflegen eine jahrzehntelange Tradition und repräsentieren die Schweiz und ihre Werte. Beide stehen für verantwortungsbewusstes Handeln und sind täglich für Menschen im Einsatz. Deshalb freut mich diese Partnerschaft besonders“, so Jeannine Pilloud, Leiterin von SBB Personenverkehr.

 

Die Gestaltung und der Einsatz der Rotkreuz-Lokomotive sind möglich dank des Sponsorings der Allianz Suisse, die seit 2007 unter dem Motto „Gemeinsam helfen und schützen wir“ offizieller Partner des SRK ist. “Unser Beitrag als Sponsor ist ein weiteres sichtbares Zeichen unserer engen und langjährigen Partnerschaft mit dem SRK, die für uns eine echte Herzensangelegenheit ist. Als erfolgreiches Unternehmen übernehmen wir aus Überzeugung gesellschaftliche Verantwortung – und auch unsere Mitarbeiten-den leben diese Partnerschaft mit Begeisterung”, betonte Klaus-Peter Röhler, CEO der Allianz Suisse, anlässlich der Loktaufe.

 


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Mo

06

Mai

2013

KulturSprinter unterwegs im Glarnerland: GlarnerSprinter mit Leseabteil und Kulturveranstaltungen

Das Glarnerland steht für eine vielfältige und eindrückliche Kulturlandschaft in der Schweiz. Der Kanton soll in Zukunft den Freunden und Interessierten der Kultur noch bekannter gemacht werden. Eine vor einigen Monaten an die SBB herangetragene Idee eines Bücherwagens im GlarnerSprinter wird jetzt realisiert: Ab sofort steht den Kundinnen und Kunden des GlarnerSprinters zwischen Zürich und Schwanden (-Linthal) ein Bücherabteil zur Verfügung. Zudem werden von Juni bis Dezember 2013 immer am 1. Samstag im Monat Kulturveranstaltungen mit bekannten Autoren durchgeführt.

Leseabteil im GlarnerSprinter                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

Das Reisen im GlarnerSprinter wird um eine Attraktion reicher: Der Bücherwagen. Eine von Kulturorganisationen und von der Pendlervereinigung ausgearbeitete Idee, die Kultur des Glarnerlands nachhaltig bekannt zu machen, wurde von den Verantwortlichen des Regionalverkehrs positiv aufgenommen und ab dem 4. Mai 2013 auf der Strecke von Zürich ins Glarnerland umgesetzt. Anlässlich der Eröffnungsfahrt am Landsgemeinde Samstag wurde der Bücherzug der Öffentlichkeit und den Medien vorgestellt.

 

Die Reisenden auf der Strecke des GlarnerSprinters haben ab sofort im Bücherwagen die Möglichkeit, Bücher aus den verschiedensten Richtungen der Literatur zu lesen, diese nach der Ankunft am Zielbahnhof auch mit nach Hause zu nehmen und bei ihrer nächsten Fahrt mit dem GlarnerSprinter wieder in den Bücherwagen zurückzustellen bzw. in die extra dafür vorgesehen Bücherkiste zurückzulegen wenn sie das Buch gelesen haben.

 

«Wir finden die Idee eindrücklich und wirklich innovativ, unseren Kundinnen und Kunden beispielsweise nach einem hektischen Arbeitstag in Zürich einen Moment der Ruhe und des Lesens anbieten zu können», sagt Werner Schurter, Leiter SBB Regionalverkehr Zürich. Das Leseabteil steht allen Reisenden, sowohl im Pendler- als auch im Freizeitverkehr zur Verfügung. «Die SBB und Braunwald als autofreier Ferienort sind so etwas wie natürliche Partner und Verbündete für einen nachhaltigen, naturnahen und «entschleunigten» Tourismus», ergänzt Benedikt Wechlser, Diplomat und Präsident der Stiftung Hotel und Konzertsaal Braunwald.

 

Die Vertreter des Kantons, die Initianten des Projekts und die Verantwortlichen des Regionalverkehrs der SBB sind überzeugt, dass der Bücherwagen zu einer weiteren Attraktivierung des GlarnerSprinters beiträgt und den Kanton Glarus und die ganze Region von einer bisher weniger bekannten Seite präsentiert. So wird der «KulturSprinter», der auch als solcher erkennbar ist, beispielsweise während den Standzeiten im Zürcher Hauptbahnhof, der täglich von über 400‘000 Menschen frequentiert wird, entsprechend beachtet. Die für die Förderbeiträge des öffentlichen Verkehrs relevante Gesamtzahl der angebotenen Sitzplätze wird mit dem Bücherwagen jedoch nicht beeinträchtigt, was eine wichtige Voraussetzung für die die Realisierung dieses innovativen Projekts war.

 

Der Bücherwagen befindet sich im Triebfahrzeug einer GlarnerSprinter Komposition und ist damit von Zürich in Richtung Glarus grundsätzlich an der Spitze des Zuges zu finden bzw. auf der Fahrt vom Glarnerland in Richtung Zürich entsprechend am Zugschluss.

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Fr

03

Mai

2013

ÖBB: Rund 56.500 zusätzliche Sitzplätze an Mai-Feiertagen – Sitzplatzreservierung wird empfohlen

Dank vieler Feiertage ist der Mai heuer der ideale Monat für Ausflüge und Kurzurlaube. Die ÖBB haben sich gut auf das steigende Reisendenaufkommen in den Zügen vorbereitet und stellen ihren Fahrgästen an den Wochenenden zu Christi Himmelfahrt (8. Mai – 13. Mai 2013), Pfingsten (17. Mai – 22. Mai 2013) und Fronleichnam (29. Mai – 03. Juni 2013) zusätzlich zum regulären Angebot 56.500 Sitzplätze und 310 Autostellplätze zur Verfügung. Das entspricht 676 Wagen und 17 railjets mehr auf der Schiene.

Die ÖBB empfiehlt ihren Reisenden eine Sitzplatzreservierung      Foto: Marcel Manhart

 

 

„Wir haben unser Angebot im Mai massiv verstärkt. Insgesamt stehen Urlaubern und Ausflüglern ca. 56.500 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Mit einer Sitzplatzreservierung sichern sich unsere Fahrgäste eine entspannte Reise ins verlängerte Wochenende“, so Birgit Wagner, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG.

 

 

Verstärkungsmassnahmen nicht unbegrenzt möglich

 

Die ÖBB treffen alle Vorkehrungen, die für die Mai-Feiertage möglich sind. Dem Zusatzangebot sind aber natürliche Grenzen gesetzt. Infrastrukturelle Gegebenheiten (z. B. Bahnsteiglängen) erlauben nur gewisse Zuglängen. Auf der Strecke müssen die Züge aus Sicherheitsgründen Mindestabstände einhalten. Dem Zusatzangebot sind somit Grenzen gesetzt und es können nicht beliebig viele Sonderzüge auf den wichtigsten Verkehrsachsen geführt werden.

 

 

Reservierung garantiert Sitzplatz

 

Um die Reise zum Wunschtermin entspannt genießen zu können, empfehlen die ÖBB ihren Fahrgästen, eine Platzreservierung vorzunehmen und rechtzeitig am Bahnhof (ca. 20 Minuten vor Abfahrt) zu sein.

 

Reservieren und buchen kann man ganz leicht

• im ÖBB-Kundenservice 05-1717,

• an den ÖBB-Personenkassen in den Bahnhöfen

• oder im Internet unter www.oebb.at.

 

Züge, die bereits jetzt stark gebucht sind, sind in der ÖBB-Fahrplanauskunft SCOTTY mit einem eigenen Hinweis versehen.

 

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Do

02

Mai

2013

2012 war für SBB Historic ein Schlüsseljahr mit vielen guten Leistungen

2012 war für SBB Historic ein gutes Jahr. Die Leistungen der verschiedenen Geschäftsbereiche bewegten sich in der Grössenordnung des Jubiläumsjahrs 2011. Die Publikumsfahrten waren gar noch etwas besser ausgelastet. Auch die Publikumsführungen durch die Sammlungen, Archive und die Bibliothek erfreuten sich guten Zuspruchs. 2012 war für SBB Historic auch ein herausforderndes Jahr: Mit der neuen Strategie wurden Grundlagen geschaffen und entscheidende Weichen für die Zukunft der Stiftung gestellt.

SBB Historic TEE II RAe 1053 in Flums                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Schweizer Bahngeschichte ist ein zentraler Teil der Kultur- und Wirtschaftsgeschichte unseres Landes. Die Stiftung Historisches Erbe der SBB – kurz SBB Historic – arbeitet seit 2001 im Auftrag derSBB und ist verantwortlich für das historische Erbe der Schweizer Bahn. SBB Historic hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bahngeschichte in all ihren Facetten für die Fachwelt und für die interessierte Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

 

 

SBB Historic mit «Leaderfunktion»

 
Um diesem Ziel noch besser nachzukommen, haben Stiftungsrat und Geschäftsleitung 2012 die Strategie überarbeitet und in wesentlichen Teilen neu definiert. SBB Historic kommt im historischen Eisenbahnland Schweiz zweifellos eine «Leaderfunktion» zu. Diese Rolle will die Stiftung künftig noch vermehrt wahrnehmen, indem sie auch als Koordinatorin auftritt und ihre Dienste als Plattform und Drehscheibe für alle relevanten und interessanten Aktivitäten in diesem Bereich anbietet. Öffnung und Partnerschaft sind in dieser neuen Strategie zentrale Stichworte. In kaum einem Land wie der Schweiz leben so viele Bahnfans. Entsprechend gross ist die Zahl der Sammler, die sich oft in kleinen Gruppen auf private Initiative einem spezifischen Aspekt der Bahngeschichte verschrieben haben. SBB Historic muss nicht alles, was bereits andere gut machen, auch machen. In solchen Fällen kann es vielmehr die Aufgabe der Stiftung sein, dass wir Partner künftig in ihren qualitativen Anstrengungen unterstützen.

 

 

Neue Preispolitik bei Publikumsfahrten

 
Ziel von SBB Historic ist es, der Öffentlichkeit die wertvollen Zeugen aus der Kultur- und Wirtschaftsgeschichte der SBB und des Bahnlandes Schweiz zugänglich zu machen. Das heisst ganz konkret, dass die Stiftung die Schwelle bewusst tief halten will, die Besucherinnen und Besucher überwinden müssen, um das historische Bahnland zu erleben. Namentlich bei den beliebten Publikumsfahrten mit historischen Zügen sollen die Preise so festgelegt werden, dass diese Attraktion künftig vermehrt noch breitere Kreise der Bevölkerung anspricht.

 

 

2‘500 Laufmeter Dokumente, 350‘000 Fotos und Dias

 
Zu den riesigen Beständen von SBB Historic gehören neben der einmaligen Sammlung von 163 historischen Originalfahrzeugen auch unzählige Dokumente und Gegenstände aus allen Epochen der Geschichte der SBB und der Schweizer Bahnen. Das Historische Archiv und die Sammlungen umfassen unter anderem 2‘500 Laufmeter Akten und mehr als 2000 Gegenstände zur Bahngeschichte. Hinzu kommen 350‘000 Fotos und Dias, 3‘500 historische Filme- und Videos, 4000 Plakate und über 30‘000 Fachbücher. Und im SLM-Archiv Winterthur finden Fachleute und Bahnfans mehr als 100‘000 Lokomotiv-Baupläne und technische Zeichnungen.

 

Die Angebote von SBB Historic stiessen im Berichtsjahr auf ein erfreuliches Publikumsinteresse: Die Archivdatenbank der Stiftung wurde so rege genutzt wie noch nie: 257‘000 Interessierte besuchten im zurückliegenden Geschäftsjahr die Archivdatenbank. Das sind 35 Prozent mehr als im Vorjahr.

 

Gleichzeitig präsentierte sich SBB Historic im Berichtsjahr in zahlreichen Ausstellungen und öffentlichen Veranstaltungen. Die Publikumsführungen durch die Sammlungen, Archive und die Bibliothek wurden erstmals nach thematischen Schwerpunkten gestaltet und fanden guten Zuspruch. Die Publikumsfahrten und die Führerstandfahrten am Gotthard verzeichneten 2012 leicht mehr Passagiere als im Vorjahr (+7,5%).

 

 

Positives Jahresergebnis

 
Auch in finanzieller Hinsicht verlief das Geschäftsjahr erfreulich. Das Jahresergebnis fiel mit CHF 33‘539 (Vorjahr CHF 18‘376) positiv aus. Der Betriebsertrag aus Lieferungen und Leistungen lag sowohl bei den Fahrten fürs Publikum als auch im Archivbereich über Vorjahr. Während der Erfolg bei den Fahrten auf ein – auch dank des ab Mitte Jahr wieder einsatzbereiten TEE – wachsendes Publikumsinteresse zurückzuführen ist, stehen die höheren Einnahmen im Archivbereich im Zusammenhang mit einem einmaligen grossen Auftrag und dürften nicht wiederkehrend sein.

 

Auf der Ausgabenseite fiel der Personalaufwand namentlich als Folge von Verzögerungen bei der Besetzung vakanter Stellen und Versicherungsleistungen im Krankheitsfall leicht geringer aus als im Vorjahr. Der 2012 geleistete Aufwand für Rollmaterial, Waren und Dienstleistungen lag deutlich tiefer als 2011, als die Kosten einerseits für den Umbau und die Erweiterung des Depots Olten und andererseits für die Revision und Modernisierung des TEE-Zuges markant ins Gewicht gefallen waren. Gleichzeitig wurden im Berichtsjahr im Hinblick auf die zweite Bauetappe in Olten deutlich höhere Rückstellungen vorgenommen als im Vorjahr. Der Beitrag der SBB an die Stiftung blieb mit CHF 4,62 Mio. unverändert.

 

 

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Mi

01

Mai

2013

Güterverkehr: Schweizer Bundesamt für Verkehr führt Terminalkonferenz durch und leitet Mediation ein

Die Weiterentwicklung der Terminallandschaft ist eine grosse Herausforderung für die schweizerische Güterverkehrspolitik. Mit den Projekten Basel-Nord und Gateway Limmattal stehen zwei Grossprojekte zur Diskussion. Um das Thema mit den Marktteilnehmern zu diskutieren, hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Dienstag eine Terminalkonferenz durchgeführt und eine Mediation in die Wege geleitet.

Ein Güterzug überquert die Rheinbrücke in der Stadt Basel           Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Schweiz braucht zusätzliche Terminalkapazitäten, namentlich um das Wachstum des Kombinierten Verkehrs im Import/Export zu bewältigen. Die bestehenden Umschlagsanlagen in der Schweiz sind teilweise veraltet und weitgehend ausgelastet. SBB Cargo hat entsprechende Ausbaupläne: die beiden Grossterminals Gateway Limmattal und - in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Rheinhäfen - Basel-Nord. Sie sind auf den Import- und Exportverkehr ausgerichtet und sollen die notwendigen Kapazitäten schaffen, um den steigenden Containerverkehr auf eine effiziente Weise bewältigen zu können

.

Die Projekte Gateway Limmattal und Basel-Nord stossen jedoch auf Vorbehalte bei verschiedenen Akteuren und werfen Fragen auf. Zu ihrer Klärung hat das BAV Bahnen, Infrastrukturbetreiber, Operateure des Kombinierten Verkehrs, Terminal- und Hafenbetreiber sowie interessierte Verbände zu einer Konferenz eingeladen. Das Ziel der Aussprache war es, die zukünftige Entwicklung der Terminallandschaft und die Kritikpunkte mit allen interessierten Marktakteuren zu diskutieren. Als Diskussionsgrundlage dienten eine vom BAV in Auftrag gegebene Studie und ein Thesenpapier.

 

Zur Lösungsfindung hat das BAV eine Mediation eingeleitet. Als Mediator wurde der unabhängige Branchenexperte Erwin Rutishauser bestimmt. Mit diesem Vorgehen ist beabsichtigt, dass die verschiedenen Marktakteure sich über eine Stossrichtung einigen, um eine in der Güterverkehrsbranche mehrheitsfähige Lösung zu entwickeln.

 

Die Ergebnisse der Terminalkonferenz sowie der Studie und der Mediation dienen später dazu, ein mit der Branche abgestimmtes Konzept für die Entwicklung der zukünftig erforderlichen Güterverkehrsanlagen (Terminals, Rangierbahnhöfe etc.) zu erarbeiten. Ein solches Anlagenkonzept ist im Rahmen der Vorlage "Totalrevision Gütertransportgesetz, Gesamtkonzeption zur Förderung des Schienengüterverkehr in der Fläche", die der Bundesrat Mitte April in die Vernehmlassung geschickt hat, vorgesehen.

 

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Di

30

Apr

2013

WESTbahn ONE Click-Ticket - Bei der WESTbahn wird mit einem Mausklick die Ticketauswahl ermöglicht

Die neueste Innovation der WESTbahn befindet sich auf der neu gestalteten Website der privaten Bahn und lautet ONE Click-Ticket. Wie der Name schon sagt, wird damit dem Kunden der Zugang zum auserwählten Ticket noch einfacher gemacht: Mit nur einem Mausklick gelangt der Kunde in den Warenkorb der WESTbahn.

WESTbahn Zug bei der Einfahrt in Attnang-Puchheim                    Foto: Marcel Manhart

 

 

„Es ist uns wichtig den Kunden den Ticketkauf so einfach wie möglich zu gestalten. Unsere IT-Spezialisten haben die optimale Lösung gefunden: mit der Programmierung des ONE Click-Tickets kann die Bestellung eines Tickets vom Kunden innerhalb kürzester Zeit durchgeführt werden – dann folgt der Zahlungsvorgang. Das ist unser Verständnis von Benutzerfreundlichkeit bei online-Ticketinglösungen. Schnell und einfach.“, so Dr. Erich Forster, Geschäftsführer der WESTbahn Management GmbH.

 

Ein weiterer Vorteil der Vereinfachung der WESTbahn-Homepage: ein Blick – ein Klick: Auf einem Blick sieht der Kunde wie viel seine Fahrkarte für eine bestimmte Reiseverbindung kostet – danach ein Klick und schon ist das Ticket der Wahl im Warenkorb. Wenn mehr als eine Person reisen oder Zusatzangebote genutzt werden ist das ebenfalls einfach auswählbar. WESTbahn-Kunden/Kundinnen brauchen nur mehr zu bezahlen und schon kann die Fahrt in einem der modernsten Züge Österreichs starten. Möchte der Kunde das Ticket nicht gleich entwerten, so hat er die Möglichkeit dies zu einem späteren Zeitpunkt zu tun. Denn alle Haustarif-Tickets sind ein Jahr lang ab Kauf gültig und natürlich auch in diesem Zeitraum stornierbar.

 

 

Einfach buchen und bis 30. Juni 2013 auch noch ein GRATIS-Ticket gewinnen

 

Weil Ticketbuchungen jetzt so spielerisch einfach sind und das gefeiert werden soll, hat sich die WESTbahn noch ein Zuckerl für die Kunden einfallen lassen: Bei online Buchung eines Tickets mit vorheriger Registrierung, gewinnt bis 30. Juni 2013 jeder 50. Online-Kauf ein GRATIS-Ticket. Und noch besser am 1., 2. und 3. Mai 2013 sind die WESTtage und da gewinnt sogar jeder 25. registrierte Online-Käufer ein GRATIS-Ticket. Jetzt die WESTbahn Homepage kennenlernen, buchen und mit etwas Glück einmal gratis reisen!

 

 

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Mo

29

Apr

2013

Netzzustandsbericht 2012 bestätigt guten Zustand der SBB Anlagen

Die SBB schafft erneut Transparenz über ihre Infrastrukturanlagen, welche 2012 einen geschätzten Wiederbeschaffungswert von CHF 84, 1 Mrd. aufweisen. Gemäss dem heute publizierten, jährlich erscheinenden Netzzustandsbericht befindet sich das Netz der SBB insgesamt in einem guten Zustand. Die Sicherheit und Verfügbarkeit konnte 2012 gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Der Netzzustandsbericht zeigt zudem, dass der Nachholbedarf stabil ist. Der grösste Handlungsbedarf besteht weiterhin beim Bahnzugang. Um den benötigten Mittelbedarf in diesem Bereich zu erheben, hat die SBB ein externes Gutachten in Auftrag gegeben. Ein weiteres Gutachten wird für den Nachholbedarf bei der Fahrbahn eingeholt. Die Ergebnisse werden im Netzzustandsbericht 2013 berücksichtigt.

Das SBB-Netz befindet sich insgesamt in einem guten Zustand     Foto: Marcel Manhart

 

 

Mit dem Netzzustandsbericht gibt die SBB Auskunft über die Entwicklung des Zustands ihrer Infrastrukturanlagen (Bahn-, Energie- und Telecomnetz) und den künftigen Mittelbedarf für die Substanzerhaltung. Die Bestandsaufnahme per Ende 2012 fällt positiv aus: 77,9 Prozent der Anlagen sind in einem sehr guten oder guten Zustand (Vorjahr: 73,9 Prozent), bei 18,2 Prozent wird der Zustand als mittel bewertet (Vorjahr: 20,3 Prozent). Lediglich 3,9 Prozent der 1,5 Millionen analysierten Objekte befinden sich in einem schlechten oder unbefriedigenden Zustand (Vorjahr: 5,8 Prozent), wobei die meisten dieser Anlagen das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Die Schritte, um Zustände mit ungenügender Benotung zu beheben, sind eingeleitet und werden planmässig umgesetzt. So konnten im Jahr 2012 bereits einige Anlagen saniert und die Sicherheit und Verfügbarkeit des Netzes gesteigert werden. Dabei wirken sich insbesondere die Verbesserungen im Bereich Fahrbahn aus, wo die SBB 76 Millionen Franken mehr in den Unterhalt investiert hat, als ursprünglich budgetiert war. Die SBB ergreift 2013 und in den folgenden Jahren zusätzliche Massnahmen, um den Zustand und die Sicherheit der Fahrbahn weiter zu steigern.

 

 

Schrittweiser Abbau des Nachholbedarfs bis 2032

 
Der so genannte Nachholbedarf ist stabil geblieben. Nachholbedarf entsteht, wenn Anlagen über ihre wirtschaftlich und betrieblich sinnvolle Nutzungsdauer hinaus genutzt werden. Der Netzzustandsbericht 2012 weist 1,815 Milliarden Franken Nachholbedarf aus (Vorjahr: CHF 1,78 Mia.). Dies entspricht weiterhin rund zwei Prozent des Wiederbeschaffungswerts aller SBB Anlagen von 84,1 Milliarden Franken (Vorjahr: CHF 80,2 Mrd.). Durch die Leistungsvereinbarung 2013-2016 mit dem Bund, den höheren Trassenpreisen und den internen Effizienzsteigerungen stehen in den kommenden Jahren mehr finanzielle Mittel für die Substanzerhaltung zur Verfügung. Dadurch kann der Zustand der Anlagen weiter stabil gehalten werden. Der Nachholbedarf wird voraussichtlich bis 2032 schrittweise abgebaut. Dies soll möglichst mit finanziellen Mitteln aus dem Bahninfrastrukturfonds (FABI-Vorlage des Bundesrates) erfolgen.

 

 

Bahnzugang bleibt grösstes Handlungsfeld der nächsten Jahre


Wie bereits im letztjährigen Netzzustandsbericht dargestellt, besteht im Bereich Bahnzugang in den nächsten Jahren der grösste Handlungsbedarf. Die wachsende Anzahl Reisende stellt die SBB bei der Fahrplanstabilität, bei der Sicherheit aber auch beim Abwickeln der Personenströme vor grosse Herausforderungen. Nach wie vor trifft dies vor allem bei den zwölf Bahnhöfen Lenzburg, Glanzenberg, Zürich Hardbrücke, Rolle, Basel SBB, Zürich Altstetten, Olten, Bellinzona, Morges, Zürich Stadelhofen, Zürich HB Museumstrasse und Stettbach zu. Aufgrund eines unabhängigen Gutachtens wird die SBB bis Ende 2013 den benötigten Mittelbedarf und die erforderlichen Massnahmen bestimmen. Mit einem weiteren Gutachten wird zudem die Entwicklung des Nachholbedarfs bei der Fahrbahn überprüft. Die Ergebnisse der Expertisen fliessen in den Netzzustandsbericht 2013 ein.

 

 

Transparenz über Netzzustand dank Bericht

 
Seit dem externen Netzaudit im Jahr 2009 rapportiert die SBB jährlich mit dem Netzzustandsbericht über Zustand und Entwicklung der Anlagen ihres Bahn-, Energie- und Telecomnetzes. Dabei werden die Substanz, die Sicherheit und die Verfügbarkeit beurteilt. Zusätzlich zu dieser Bewertung weist die SBB im Netzzustandsbericht den zukünftigen Mittelbedarf für die Substanzerhaltung sowie weitere finanzielle Kennzahlen aus.

 

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So

28

Apr

2013

ÖBB: Positives Konzernergebnis 2012 - Sanierungserfolge in allen Teilkonzernen

Der ÖBB-Konzern hat 2012 - ein Jahr früher als geplant - mit einem deutlichen Gewinn von 66,5 Mio. Euro (EBT) abgeschlossen. Das Ergebnis konnte gegenüber der Bilanz 2011 (minus 27,9 Mio. Euro) um 94,4 Mio. Euro verbessert werden. Das Jahresergebnis liegt somit über dem angepeilten Ziel einer schwarzen Null, auch alle Teilkonzerne haben positiv bilanziert. Haupttreiber des Ergebnisses waren signifikante Ergebnisverbesserungen der Rail Cargo Austria AG (EBT plus 29,0 Mio. Euro) sowie Umsatzzuwächse der Personenverkehr AG (EBT plus 41,5 Mio. Euro). Auch die ungarische Güterverkehrstochter Rail Cargo Hungaria konnte erstmals mit 13,5 Mio. Euro EBT positiv bilanzieren. Der Teilkonzern Infrastruktur AG schloss das Bilanzjahr 2012 mit einem EBT von 8,8 Mio. Euro ab.

ÖBB - Erfolgreich unterwegs im 2012                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Die ÖBB sind wieder auf Spur, die konsequente Umsetzung des Sanierungsprogrammes "FIT 2015" zeigt trotz zunehmend schwierigem gesamtwirtschaftlichem Marktumfeld deutliche Erfolge. Die ÖBB konnten im Geschäftsjahr 2012 die gesetzten Ziele übererfüllen und ein Jahr früher als geplant ein deutlich positives Ergebnis erzielen. Sowohl betriebswirtschaftliche als auch markt- und kundenrelevante Kennzahlen zeigen signifikante Verbesserungen.

 

 

Moderne Infrastruktur zeigt Wirkung: stark steigende Fahrgastzahlen

 

Der Trend zum öffentlichen Verkehr hat sich im letzten Jahr, besonders im Nahverkehr, deutlich verstärkt. 464 Mio. KundInnen (ein Plus von 3,3%) nutzten 2012 das Angebot der ÖBB (Vorjahr: 449 Mio.). Vor allem auf der Schiene führten hohe Benzinpreise und steigendes Umweltbewusstsein zu einem deutlichen Anstieg der bahnfahrenden KundInnen. Ein siebenprozentiges Fahrgastplus von 15 Mio. auf 224 Mio. BahnfahrerInnen (2011: 209 Mio.) zeigt, dass die Qualitäts- und Serviceverbesserungen vom Markt wahr- und angenommen werden. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in den besseren Bewertungen der Kundenbefragungen, wie z.B. beim unabhängigen VCÖ-Bahntest, wider, bei dem rund 12.000 BahnfahrerInnen befragt wurden. Einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Fahrgastzahlen leisten die umfangreichen Infrastrukturinvestitionen wie z.B. die Inbetriebnahme der Hochleistungsstrecke zwischen Wien und St. Pölten. Erstmals hat die Bahn mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 230 km/h das Auto überholt. Die daraus gewonnenen Fahrzeitverkürzungen auf 2:22 Stunden Wien-Salzburg, 1:15 Stunden Wien-Linz oder 25 Minuten Wien-St. Pölten sind ein wesentliches Argument zum Umstieg auf die Bahn. Mit der Teilinbetriebnahme des Wiener Hauptbahnhofes wurde ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige Verkehrsdrehscheibe im Herzen Wiens gesetzt.

 

 

Angebotsverbesserung durch Service- und Qualitätsoffensive

 

Konstant hohe Pünktlichkeitswerte von rund 97%, mehr Komfort bei Bahnreisen z.B. durch den Einsatz des ÖBB-Premiumzuges railjet auf der Südstrecke, neues Catering und attraktive Ticketangebote wie die "SparSchiene" sind weitere Erfolgsfaktoren für das Verkehrsmittel Bahn. Seit Einführung des günstigen Ticketmodells "SparSchiene" im September 2011, das auf die bessere Auslastung von schwächer frequentierten Verbindungen abzielt, konnten bereits 1,6 Mio. Tickets verkauft werden. Auch im Vetrieb wurden mit der Vereinfachung der Tariflandschaft und der Neugestaltung des Online-Ticketshops wichtige Maßnahmen für mehr Kundenfreundlichkeit umgesetzt. Weitere Qualitätsverbesserungen gab es beim WLAN im Zug und in den Bahnhofs-Lounges. Der Markenwert der ÖBB konnte 2012 erneut über 10% gesteigert werden (Quelle: Eurobrand).

 

 

RCA: Positives Ergebnis trotz schwieriger Marktsituation

 

Der Teilkonzern RCA hat einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtergebnis des Konzerns geleistet. Die Güterverkehrssparte konnte 2012 ihr Ergebnis (EBT) um 77,6 Mio. Euro auf plus 29,0 Mio. Euro verbessern (2011: minus 48,6 Mio. Euro). Strukturmaßnahmen wie die klare Konzentration auf Kerngeschäfte, Reduktion der Auslandsbeteiligungen und weitere Optimierungen im Bereich Produktion waren maßgeblich bei der konsequenten Umsetzung des Turn-Around Programmes. Trotz steigendem Wettbewerb im liberalisierten Güterverkehrsmarkt konnte RCA ihren Marktanteil konstant hoch bei 84% halten. Sowohl RCA als auch RCH bleiben in ihren Heimatländern jeweils klarer Marktführer. Die Transportleistung hat sich durch die gezielte Rücknahme von unwirtschaftlichen Geschäften auf 25,6 Mrd. Tonnenkilometer reduziert (2011: 27,3 Mrd. Tonnenkilometer).

 

 

Konzernkennzahlen im Überblick

 

Die Gesamterträge des Konzerns sind 2012 um 64,8 Mio. Euro auf 6.267,2 Mio. Euro gestiegen (2011: 6.202,4 Mio. Euro*). Die Gesamtaufwendungen konnten mit 5.574,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um 34,8 Mio. Euro (2011: 5.609,2 Mio Euro) reduziert werden. Die Umsatzerlöse des ÖBB-Konzerns wurden 2012 um 19,8 Mio. Euro auf 5.244,0 Mio. Euro (2011: 5.224,2 Mio. Euro*) gesteigert.

 

*Anpassung des Vorjahreswerts aufgrund einer Umstellung auf Nettodarstellung, siehe Geschäftsbericht Seiten 35 und 89

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Sa

27

Apr

2013

Offizielle Jubiläumsfeier zum 10. Geburtstag der Matterhorn Gotthard Bahn

Am 26. April 2013 feierte die Matterhorn Gotthard Bahn am offiziellen Jubiläumsanlass in den Depots und Werkstätten in Brig ihren 10. Geburtstag. Die Enthüllung der Jubiläumslok, die Präsentation der neuen Dienstkleider und die Reden der illustren Gratulanten zählten zu den Höhepunkten der Feier.

Die MGBahn konnte bereits ihren 10. Geburtstag feiern        Foto: Marcel Manhart

 

 

Vor 10 Jahren wurde die Matterhorn Gotthard Bahn ins Leben gerufen, als sich die zwei geschichtsträchtigen Meterspurbahnen, die Furka Oberalp Bahn und die BVZ Zermatt-Bahn, zusammenschlossen. Am 26. April wurde dieser erste runde Geburtstag an einem offiziellen Anlass mit rund 200 geladenen Gästen gefeiert.

 

 

„Der Zusammenschluss – eine Erfolgsgeschichte!“

 

Fernando Lehner, der Unternehmensleiter der Matterhorn Gotthard Bahn schaute in seiner Ansprache auf die ersten 10 erfolgreichen Jahre zurück.

 

Vor 10 Jahren wurden die BVZ und die FO, zwei Unternehmen mit einer 100-jährigen Geschichte, zusammengeschlossen. Das war ein grosser Schritt. Seither ging sehr viel. Das 10-jährige Jubiläum eines erfolgreich verlaufenen Zusammenschlusses ist ein guter Grund stolz zu sein, sich bei den Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit zu bedanken – und den Leistungsausweis zu durchleuchten. Einige eindrückliche Zahlen zeigen die positive Entwicklung der letzten 10 Jahre auf. Wurde im Jahr 2003 ein Ertrag von CHF 82 Mio. erwirtschaftet, waren es im Jahr 2012 CHF 96 Mio. Die Anzahl Reisende stieg in derselben Zeitspanne um rund 35%, von 4.5 Mio. auf 6.1 Mio. Der Zusammenschluss der zwei Bahnen hat wesentlich zur Stärkung und zum Wachstum des Unternehmens beigetragen. Fernando Lehner schloss seine Ausführungen mit der Aussage: „Die Umsetzung dieser strategischen Projekte funktionierte, die Integration der beiden Unternehmen verlief schnell. Die Offenheit der Mitarbeitenden für eine neue, gemeinsame Kultur war sehr erfreulich – der Zusammenschluss – dass kann ohne Wenn und Aber behauptet werden – ist eine Erfolgsgeschichte!“

 

 

Neue Dienstkleider zum Geburtstag

 

Pünktlich, zum 10-jährigen Jubiläum werden die Mitarbeitenden der MGBahn auch mit neuen Dienstkleidern ausgestattet. Die neuen Uniformen werden am 9. Mai 2013, beim Start der Glacier Express Sommersaison, „offiziell“ eingeführt. Das neue Erscheinungsbild der Mitarbeitenden, das mit verschiedenen typisch schweizerischen Symbolen verziert ist, trägt dazu bei, die Positionierung der MGBahn als Erlebnisbahn Nr. 1 in den Alpen zu stärken. Marco Tacchella, Leiter Marketing und Vertrieb der MGBahn, fasste dies folgendermassen in Worte: „Wir sind stolz auf unsere typische und bekannte Alpenregion und wollen das auch selbstbewusst zeigen“. Den Gästen am Jubiläumsanlass wurden die neuen Dienstkleider in einer Modeschau präsentiert.

 

 

Enthüllung der Jubiläumslok

 

Neben den neuen Dienstkleidern waren die Gäste auch Zeugen bei der Enthüllung der Jubiläumslokomotive. Die mit dem „Jubiläumsschriftzug“ bemalte Lokomotive HGe 4/4 II 104 “Furka”, wird während dem Jubiläumsjahr auf der Strecke zwischen Disentis und Zermatt unterwegs sein In einem symbolischen Akt übergab Ivan Pfammatter, Leiter Rollmaterial und Traktion, die in seiner Werkstatt designte Jubiläumslokomotive an Martin Berchtold, Leiter Betrieb.

 

 

Illustre Redner am Jubiläumsanlass

 
Während dem Mittagessen, mit einem speziellen Menü, welches durch die Spezialitäten der drei Kantone Wallis, Uri und Graubünden führte, wurde dem Jubilar in diversen Festansprachen zum Geburtstag gratuliert. Der Verwaltungsratspräsident der MGBahn, Jean-Pierre Schmid, schilderte dabei den Gästen wie es damals zum Zusammenschluss kam. Esther Waeber-Kalbermatten, Staatsratspräsidentin des Kantons Wallis, wies auf die Bedeutung des Unternehmens, als zweitgrösstes Unternehmen im Oberwallis, hin. Stefan Engler, Verwaltungsratspräsident der Rhätischen Bahn berichtete über die 10-jährige Zusammenarbeit der beiden Partner, die gemeinsam den Glacier Express führen. Und zum Schluss zeichnete Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamts für Verkehr, die Bedeutung der MGBahn in der Schweizer Bahnlandschaft auf.

 

 

Blick hinter die Kulissen

 
Am Ende der offiziellen Feier, erhielten die Gäste die Möglichkeit, die gesamte Werkstatt in einer geführten Tour zu besichtigen. Sie erfuhren dabei unter anderem Näheres über die Flottenentwicklung, die Schneeräumung und die Revision von Personenwagen und besuchten auch die Lehrlingswerkstatt.

 

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Fr

26

Apr

2013

ÖBB: Mädchen schnupperten Bahnluft - Bereits die Hälfte der weiblichen ÖBB-Lehrlinge in technischen Lehrberufen

Die ÖBB haben ein ganzes Spektrum an Berufen zu bieten, in denen Mädchen ihre besonderen Stärken einbringen können. Deshalb bot die Bahn beim 12. Wiener Töchtertag bzw. bei den Girl’s Days in den Bundesländern Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren wieder die Gelegenheit, die vielfältigen Berufe bei den ÖBB in der Praxis kennenzulernen. Bundesministerin Doris Bures, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG Birgit Wagner und Vorstandsdirektor der Rail Cargo Austria AG Erik Regter begleiteten die jungen Damen während ihres Besuches bei den ÖBB. 

Bundesministerin  Bures,   Vorstandsdirektorin  der  ÖBB-Personenverkehr AG   Birgit Wagner  und  Vorstandsdirektor  der  Rail  Cargo  Austria  AG   Erik Regter in der ÖBB-Lehrwerkstätte in Wien Floridsdorf                                       Foto: © ÖBB/ Marek Knopp

 

 

Obwohl die Mehrzahl der ÖBB-Lehrlinge noch im kaufmännischen Bereich ihre Ausbildung absolviert, erobern auch immer mehr Mädchen die bisherige Männerdomäne Technik. Von den rund 1.800 Lehrlingen sind 300 weiblich, rund die Hälfte davon in technischen Berufen. Metalltechnik und Maschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie gelten als Berufe mit Zukunft und bieten die Chance auf eine selbstbestimmte und unabhängige Berufstätigkeit.

 

 

Mädchen am Zug beim 12. Wiener Töchtertag

 

Der Wiener Töchtertag wurde vor 11 Jahren mit der Absicht ins Leben gerufen, den jungen Frauen Berufe vorzustellen, die nicht „typisch weiblich“ sind. 56 Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren lernten im Rahmen des heurigen Töchtertags die ÖBB hautnah kennen. Nach einem Frühstück im Café bahnorama auf dem Gelände des neuen Wiener Hauptbahnhofs stand ein Besuch auf der größten Baustelle Wiens auf dem Programm. Bei der anschließenden Fahrt vom Hauptbahnhof nach Floridsdorf lernten die Technik interessierten Mädchen im Führerstand des Zuges eine Triebfahrzeugführerin kennen und informierten sich über deren Berufsausbildung. Außerdem konnten sie in lockerer Atmosphäre mit einer Zugbegleiterin über die Arbeit bei den ÖBB plaudern. Ein weiteres Highlight war die Besichtigung der ÖBB-Lehrwerkstätte in Floridsdorf. Hier erlebten die Mädchen bei einem Rundgang hautnah wie Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Zügen stattfinden und durften sogar kurz ein Triebfahrzeug steuern.

 

 

Girl’s Days in den Bundesländern

 

In Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark beteiligten sich die ÖBB ebenfalls am österreichweiten Girl’s Day. In St. Pölten, Attnang-Puchheim, Linz und Graz stand jeweils die Besichtigung der Lehrwerkstätte auf dem Programm. Dort konnten sich die Mädchen über zukünftige Jobangebote informieren und die technische Seite der ÖBB erleben. Einfache berufsbezogene Tätigkeiten, wie Feilen, Messen, Bohren, Löten oder Gewindeschneiden konnten ausprobiert werden. Ebenso gab es die Möglichkeit ein eigenes Werkstück anzufertigen. Berührungsängste zeigten die Mädchen da wie dort jedenfalls keine.

 

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Do

25

Apr

2013

Die BLS vermeldet positives Ergebnis 2012 beim Personenverkehr

Die BLS ist 2012 im Personenverkehr erneut gewachsen – allein bei der Bahn um 5 400 Personen pro Tag. Bei ihrer Infrastruktur verzeichnet die BLS eine leichte Steigerung der Trassenverkäufe. Im Güterverkehr musste allerdings ein Rückgang hingenommen werden. Der mehrheitlich gestiegenen Leistung steht ein unbefriedigendes Konzernergebnis von CHF 2,1 Mio. gegenüber – das nur dank der im 2012 ergriffenen Sparmassnahmen in der Höhe von CHF 12 Mio. erreicht werden konnte. Erfolgreich voran trieb die BLS die Sanierung ihres Vorsorgewerks, das per Ende Jahr erstmals einen Deckungsgrad von über 100 Prozent aufweist. Die BLS wird weitere Effizienzsteigerungsmassnahmen ergreifen, die bis 2015 zu einer nachhaltigen Kostensenkung von CHF 50 Mio. führen werden.

Positives BLS Ergebnis auch dank Sparmassnahmen                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Das Jahr 2012 war für die BLS herausfordernd. Per Bahn, Bus und Schiff bewegte sie 58,2 Mio. Menschen (+4,3%). Bus und Bahn steigerten die gefahrenen Personenkilometer um 4,7 Prozent auf 918,8 Mio. Im Güterverkehr war der Trend gegenläufig: BLS Cargo musste mit einer Verkehrsleistung von 3 313 Mio. verkauften Nettotonnenkilometern einen Rückgang von 13,4 Prozent hinnehmen. Dank anhaltender Nachfrage verzeichnete dagegen die Infrastrukturbetreiberin BLS Netz AG ein leichtes Wachstum auf 13,8 Mio. verkaufte Trassenkilometer (+0,4%).

 

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg leicht von CHF 14,7 Mio. auf CHF 15,0 Mio. Mit direkten Beiträgen von CHF 13,4 Mio. konnte die BLS ihr Vorsorgewerk erfolgreich weiter sanieren.

 

Per Ende 2012 betrug der Deckungsgrad 101,7 Prozent. Die Sanierung dauert fort bis zum Erreichen einer Schwankungsreserve von rund 10 Prozent. Mit einem positiven Konzernergebnis von CHF 2,1 Mio. (Vorjahr CHF 0,2 Mio.) zeigten sich Verwaltungsratspräsident Rudolf Stämpfli und CEO Bernard Guillelmon an der Bilanzmedienkonferenz am 25. April 2013 nicht zufrieden. Stämpfli erklärte, dass nur dank der rigiden Sparmassnahmen schwarze Zahlen geschrieben werden konnten. Die BLS hat 2012 zudem das Programm «Gipfelsturm» lanciert. Damit sollen die Kosten im Unternehmen bis 2015 um CHF 50 Mio. gesenkt werden. «Wir machen unsere Hausaufgaben und arbeiten weiter an unserer Effizienz und einer nachhaltigen Kostenorientierung», so Stämpfli. Gemäss CEO Bernard Guillelmon komme die BLS dabei um einen Stellenabbau nicht herum. «Hier wollen wir unsere soziale Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitenden wahrnehmen», hält er fest. Die BLS sei mit den Sozialpartnern in einem ständigen Dialog und erarbeite gemeinsam Lösungen.

 

 

5 400 Bahnreisende mehr pro Tag – steigende Kosten

 

Im 2012 beförderte die BLS 53,8 Mio. Bahnreisende (+3,8%). Das sind rund 147 000 Personen, welche die BLS täglich benutzen. Oder: 5 400 mehr pro Tag als im Vorjahr. Die Züge waren weiterhin pünktlich unterwegs, waren doch 93,9 Prozent aller Züge innerhalb der Toleranz von drei Minuten am Ziel. Bei der S-Bahn waren es sogar 95,1 Prozent. Aufgrund der starken Belastung des Knotens Bern, zahlreicher Bauarbeiten im Raum Bern sowie des kalten Winters mit zahlreichen Störungen konnte der Wert aus dem Vorjahr von 94,9 Prozent nicht ganz erreicht werden.

 

Trotz Verkehrswachstum war das Ergebnis im Regionalen Personenverkehr Bahn (RPV) um CHF 2,8 Mio. schlechter als im Vorjahr; der Verlust beträgt CHF 3,1 Mio. Grund ist die sich öffnende Kosten-Ertrags-Schere im RPV. Bei der Bewältigung der steigenden Nachfrage steigen auch die Kosten für Verkehr und Infrastruktur. So investiert die BLS eine halbe Milliarde Franken in die neuen Doppelstockzüge MUTZ, die 30 Prozent mehr Sitzplätze schaffen. Auch die Flotte der «Lötschberger»-Triebzüge ergänzte die BLS um vier Kompositionen. Ein neuer, erheblicher Kostenfaktor sind die vom Bund per 1. Januar 2013 markant erhöhten Trassenpreise. Sie verursachen der BLS Mehrkosten von jährlich über 10 Mio. Franken – allein bei der Bahn.

 

Auf der anderen Seite stagnieren die Erträge: Die öffentliche Hand steht unter starkem Spardruck und steigert die Abgeltungen nicht parallel zur Mehrleistung. «Adäquate Abgeltungen und regelmässige moderate Tariferhöhungen sind nur schon aufgrund der steigenden Trassenpreise unverzichtbar», betont Verwaltungsratspräsident Rudolf Stämpfli. Das Wachstum des öffentlichen Verkehrs habe seinen Preis.

 

 

Mehr Schiffspassagiere, Autoverlad schwächer, Busland AG gestärkt

 

Nach dem markanten Fahrgastrückgang 2011 erweiterte und verbesserte die BLS Schifffahrt 2012 ihr Angebot. Als Ergebnis der Vorwärtsstrategie stiegen die Frequenzen um 15 Prozent auf knapp über 1 Mio. Passagiere. Trotzdem fällt das Ergebnis mit einem Verlust von CHF 2,3 Mio. schlechter aus als im Vorjahr, vor allem weil die BLS Schifffahrt geringere Anteile aus den GA- und Halbtax-Erträgen erhält, die jeweils vier Jahre rückwirkend verteilt werden. Im 2012 fielen die Erträge aus GA/Halbtax um CHF 1 Mio. tiefer aus als im Vorjahr. Zurück gingen die Frequenzen beim Autoverlad am Lötschberg: Die BLS beförderte noch 1,253 Mio. Fahrzeuge (-2,3%). Ausschlaggebend dafür waren der Rückgang der Touristen im Wallis und Strassensperren wegen Lawinengefahr. Trotz angepasster Tarife, Optimierung der Betriebszeiten und gesteigerter Effizienz konnte der Autoverlad wie erwartet nicht rentabel betrieben werden. Der Verlust von CHF 1,62 Mio. bewegt sich im Rahmen des Budgets. Massnahmen zur Kostensenkung und Ertragssteigerung – unter anderem eine stärkere Vernetzung mit Wallis Tourismus – sollen den Autoverlad mittelfristig wieder in die Gewinnzone bringen.

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Mi

24

Apr

2013

Nationalmannschaft der Köche unterwegs mit der SBB

Neue Partnerschaft im Bahncatering

 

Ab Juli 2013 kommen die Gäste der SBB in den Genuss neuer Kreationen in den Restaurants und Bistros. Die SBB-Tochtergesellschaft elvetino konnte die Kochnationalmannschaft als neuen Partner gewinnen. Mit der Kooperation setzt elvetino in den Speisewagen weiterhin auf Bewährtes und auf innovative Kreationen mit Schwerpunkt Schweizer Spezialitäten.

Elvetino-CEO  Wolfgang Winter  und  Jeannine Pilloud,  Leiterin SBB Personenverkehr zusammen mit der Koch-Nationalmannschaf in Bern                    Foto: Marcel Manhart

 

 

Ab 06. Juli 2013 sorgt die elfköpfige Schweizer Kochnationalmannschaft für neue Gerichte auf der Speisekarte der SBB. Traditionelle Menüs wie das Zürcher Geschnetzeltes aber auch Eigenkreationen stehen den Fahrgästen zur Auswahl. Das kulinarische Angebot für die Kunden unterwegs wird auch in Zukunft von Schweizer Spezialitäten und einigen internationalen Gerichten geprägt. Die Bahngastronomie hat eine lange Tradition in der Schweiz. Im vergangenen Jahr wurden in den Schweizer Speisewagen rund 207‘000 warme und kalte Mahlzeiten serviert und fast drei Millionen Getränke ausgeschenkt.

 

Die Kooperation mit der Kochnationalmannschaft soll neue Impulse setzen und den Gästen unterwegs ein kulinarisches Erlebnis zu einem guten Preis-/ Leistungsverhältnis bieten: «Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem TV-Koch Andreas C. «Studi» Studer freut es mich, mit der Schweizer Kochnationalmannschaft erneut einen renommierten Partner für uns gewonnen zu haben», meint Wolfgang Winter, CEO der SBB-Tochter elvetino AG anlässlich der heutigen Medienorientierung in Bern.

 

 

Innovation im Bahncatering

 

«Wir stellen fest, dass sich die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden im Segment der Unterwegsverpflegung laufend verändern. Deshalb versuchen wir, neue Ideen auf dem Markt zu testen und Entwicklungen zu antizipieren», erklärt Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr. So lancierte die SBB am 22. April 2013 einen dreimonatigen Pilotversuch, bei welchem in ICN -Doppeltraktionen nun die Speisewagen beider Zugskompositionen den Kunden zur Verfügung stehen. Diese führen neu ein vielfältiges Take-Away-Sortiment. Auch das Pilotprojekt mit Starbucks zählt die SBB zu den Innovationen in ihrem Bahncateringkonzept. Zudem werden die fixen Verpflegungsstandorte an den Bahnhöfen laufend ausgebaut sowie die Logistik verbessert, damit eine erhöhte Verfügbarkeit des ganzen Sortiments gewährleistet ist.

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Di

23

Apr

2013

Enthüllung der Jubiläumslokomotive 100 Jahre Bever - Scuol-Tarasp

Am Wochenende vom 29. und 30. Juni 2013 feiert die Rhätische Bahn (RhB) und das ganze Engadin gleich zwei Jubiläen: das 100-jährige Bestehen der Strecke von Bever nach Scuol-Tarasp und 100 Jahre Elektrifizierung. Als Widmung für das Jubiläum und die Pionierrolle der Strecke präsentierte die RhB und Urs Wohler, Direktor Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG, heute Mittag die speziell bemalte Jubiläumslokomotive. Sie macht ab sofort im ganzen Kanton auf das Jubiläumswochenende Ende Juni aufmerksam.

Die Jubiläumslokomotive Ge 4/4 II 620 in Chur                            Foto: Rhätische Bahn

 

 

Vor 100 Jahren dampfte und zischte es noch auf dem gesamten Netz der Rhätischen Bahn. Gleichzeitig mit der Eröffnung der Strecke Bever – Scuol-Tarasp begann jedoch eine neue Ära für die RhB: seit dem 1. Juli 1913 steht die Jubiläumslinie unter Strom. Das wird 2013 gebührend gefeiert. Zum 100 Jahr Jubiläum der Strecke Bever – Scuol-Tarasp und der Elektrifizierung der RhB präsentierten Hans Amacker, Direktor RhB und Urs Wohler, Direktor Tourismus Engadin Scuol Samnaun Val Müstair AG, die Jubiläumslokomotive Ge 4/4 II 620 «Zernez», im Design «100 Jahre Bever-Scuol». Amacker: «Es freut mich, diese Jubiläumslok zu präsentieren. Die RhB ist nicht nur eine symbolische Zuglokomotive des Tourismus im Kanton Graubünden, sondern seit 100 Jahren auch eine Leistungsträgerin im Engadin – ob für Einheimische, Langläufer, Velofahrer oder Wanderer».

 

 

Viele Höhepunkte am Jubiläumswochenende

 

Die bunt bemalte Lokomotive macht auf dem gesamten Schienennetz der RhB auf das Jubiläumswochenende Ende Juni aufmerksam. Die RhB, regionale Partner und das ganze Engadin lassen am 29. und 30. Juni 2013 die Strecke zwischen Bever und Scuol-Tarasp mit einem attraktiven Programm hochleben. Auf den vier Festplätzen in Bever, Zuoz, Lavin und Scuol entzücken umfassende Jubiläumsausstellungen zu 100 Jahre Bever – Scuol-Tarasp, Live-Konzerte mit den «Fränzlis da Tschlin» auf der «Rollenden Konzertbühne» sowie eine historische Jubiläumsparade mit elektrischen Loks aus allen Zeitepochen die Gäste. Verschiedene Erlebniszüge entführen die Besucherinnen und Besucher von einem Festplatz zum anderen. Die Festgäste der Jubiläumsstrecke profitieren zudem von einem besonderen Jubiläumsgeschenk: Die RhB bietet am Festwochenende ab jedem ihrer Bahnhöfe Retourbillette zum Preis einer einfachen Fahrt an.

 

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Mo

22

Apr

2013

Öffentlicher Verkehr im vergangenen Jahr erneut sehr sicher

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat heute den Bericht über die Sicherheit im öffentlichen Verkehr (ÖV) im Jahr 2012 in der Schweiz veröffentlicht. Darin stellt es das Unfallgeschehen im vergangenen Jahr dar und dokumentiert den hohen Sicherheitsstand im ÖV. Zudem legt es Rechenschaft ab über seine Tätigkeit als Sicherheits-Aufsichtsbehörde.

Auch im Jahr 2012: Sicher unterwegs mit dem ÖV                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Das BAV hat sich im vergangenen Jahr erneut intensiv dafür eingesetzt, dass der öffentliche Verkehr in der Schweiz möglichst sicher bleibt. Wie aus dem heute veröffentlichten Bericht über die Sicherheit im öffentlichen Verkehr hervorgeht, erhöhte das BAV im vergangenen Jahr erneut die Zahl der kontrollierten Güterzüge. Weiter entzog das BAV im Rahmen seiner Aufsichtstätigkeit unter anderem die Betriebsbewilligung für ein Passagierschiff und stellte den Betrieb eines Anschlussgleises ein. Es ergriff Massnahmen, die bei vier Seilbahnanlagen zu einem längeren oder vollständigen Betriebsstopp führten. Zudem aktualisierte das Amt zahlreiche Vorschriften und prüfte bei mehreren hundert Bauvorhaben risikoorientiert und mit Stichproben, ob die sicherheitsrelevanten Vorgaben eingehalten wurden. Im Berichtsjahr setzte sich das BAV überdies vertieft mit Risiken durch Naturgefahren wie Steinschlag oder grossen Schneemengen auseinander. Es beschäftigte sich auch intensiv mit dem Thema Missachtung von Haltesignalen und dem Ausbau der Zugbeeinflussungssysteme.

 

Das BAV strebt für den öV in der Schweiz ein Sicherheitsniveau an, das mit demjenigen führender Länder in Europa vergleichbar ist. Gemäss den neusten verfügbaren Zahlen gehört die Schweiz insbesondere bezüglich der tiefen Anzahl Todesfälle im europäischen Vergleich zur Spitzengruppe. Insgesamt kamen im letzten Jahr 37 Personen im Zusammenhang mit dem öffentlichen Verkehr ums Leben. Darunter waren zwei Reisende. Bei den übrigen Opfern handelt es sich vorwiegend um Bauarbeiter und Angestellte von Transportunternehmen sowie um Personen, die unbefugt Gleise querten oder als Strassenverkehrteilnehmer im Zusammenhang mit dem öV verunglückten. Die Unfallzahlen bestätigen den langfristigen Trend, wonach der öV in den letzten Jahrzehnten deutlich sicherer geworden und im Vergleich zu anderen Verkehrsarten sehr sicher ist.

 

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So

21

Apr

2013

Vergünstigstes ÖV-Abo der Grünen kommt nicht gut an

Die Grünen wollen in der Schweiz den Freizeitverkehr fördern und fordern deshalb ein Billig-Abo. Der Verband öffentlicher Verkehr stimmt zwar zu, hält aber andere Vorschläge für tauglicher.

 

Bericht Tages Anzeiger (mcb)

Das Abo soll mit mehr Freizeitverkehr die Züge auslasten            Foto: Marcel Manhart

 

 

Zugfahren wird immer teurer, während der Komfort aufgrund der ausgelasteten Züge sinkt. Im vergangenen Jahr beförderte die SBB deshalb 10'000 Personen weniger als noch ein Jahr zuvor – wobei vor allem beim Freizeit- und Tourismusverkehr Einbussen verzeichnet wurden. Das ist bedenklich, finden die Grünen und fordern deshalb neue Lösungen. Zum Beispiel die sogenannte Bahnkarte 25, eine Art Halbtax-Abo für Gelegenheitszugfahrer nach dem Vorbild der Deutschen Bahn. Für 50 Franken im Jahr würden damit sämtliche Zugtickets einen Viertel weniger kosten.

 

 

Zu viele Vergünstigungen kontraproduktiv

 

Zustimmung findet sie bei Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr (VÖV). Allerdings mit Einschränkungen. Die Politik müsse sich jedoch nicht nur Gedanken über ein attraktives Angebot im Freizeitverkehr machen, sondern auch die Finanzierung bedenken. «Es kann nicht nur alles günstiger sein als heute», sagte er gegenüber der AZ. Und VÖV-Mediensprecher Roger Baumann präzisiert: «Dieser Bahnkartenvorschlag ist zwar bedenkenswert, aber zunächst müsste man durchrechnen, für wen sich ein solches Angebot lohnt. Und ob zusätzlich zum Generalabonnement und dem Halbtax überhaupt ein Bedürfnis besteht.» Dies zu berechnen, könne aber länger dauern.

 

Der VÖV prüfe den Vorschlag nun, um den Vorteil für den Kunden fassbar zu machen. Würden am Automaten zu viele Vergünstigungen angeboten, könne dies die Kunden überfordern. Deshalb sei es wichtig, dass das Angebot übersichtlich bleibe. Der VÖV hat laut Baumann bereits im Februar in einer Vernehmlassung eigene Vorschläge vorgelegt. Bereits beschlossen ist die Einführung einer elektronischen ÖV-Card, ausserdem würden neue Angebote geprüft wie zum Beispiel ein mit Verbundzonen kombiniertes Streckenabo oder eine Ausdehnung des Geltungsbereiches des Gleis-7-Abos. Die Bahnkarte 25 ist dabei aber nicht vorgesehen.

 

 

Vorbild Deutsche Bahn

 

Eine Bahnkarte 25, wie sie den Grünen vorschwebt, bietet die Deutsche Bahn bereits seit 2002 an. Für 61 Euro jährlich erhält der Kunde auf Normalstrecken der 2. Klasse eine Preisreduktion um 25 Prozent. Für Jugendliche unter 18 Jahren kostet die Karte nur zehn Euro. Offen bleibt allerdings, ob nicht auch ein anderes Modell Schule machen könnte, nämlich die Einführung von Billigbussen, wie jene der Berliner Busgesellschaft Mein Fernbus, die bereits zwischen Lörrach und Zürich verkehren. Eine Fahrt zwischen Lörrach und Zürich retour kostet auf Meinfernbus.de im Schnitt rund 15 Franken, bei der SBB aber 73 Franken. Bei einem solchen Preisunterschied dürfte sich manch einer überlegen, ob der Bus nicht doch die bessere Bahn ist.

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Do

18

Apr

2013

Sechs neue Triebzüge für die Uetlibergbahn von Stadler Rail

Ende August 2010 hat der Verwaltungsrat der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG Stadler Rail den Auftrag  zum Bau von sechs Zweispannungs-Triebzüge für die Uetlibergbahn erteilt. Am 09. April 2013 dann wurde der Be 510 556 511 als erster seiner Serie vom Stadler Inbetriebsetzungswerk Erlen zur SZU nach Zürich Giesshübel überführt. 

Die nächsten Triebzüge folgen demnächst.  Einer ist hier  (Bild vom 17. April 2013)  in der Werkhalle von Stadler Rail in Bussnang zu sehen                    Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG beschafft für die Uetlibergbahn sechs Zweispannungs-Triebzüge. Der Verwaltungsrat hat den Auftrag Ende August 2010 an die Firma Stadler Rail vergeben. Der Verkehrsrat des Kantons Zürich hatte der Beschaffung zugestimmt und die Finanzierung zugesichert.

 

Die heute im Einsatz stehenden 3-Wagenzüge genügen mit 330 Plätzen der Nachfrage auf der Uetliberglinie S10 häufig nicht mehr und eine Kapazitätserweiterung der Flotte ist somit dringlich.

 

Die Grundlagen für die Fahrzeugbeschaffung sind in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Verkehrsverbund ZVV erarbeitet und die wichtigsten Eckpunkte wie folgt festgelegt worden:

  • Heutiges Fahrplanangebot Linie S10 bleibt bestehen
  • Sechs Triebzüge (3 Kompositionen in Doppeltraktion)
  • Zweispannungsfahrzeuge (Gleich- und Wechselstrom)
  • Länge in Doppeltraktion maximal 100m

 

Die Beschaffungskosten für die sechs Triebzüge betragen knapp CHF 58 Mio. Hinzu kommen einmalige Kosten für die Anpassung der Werkstätte für die neue Fahrzeuggeneration in der Höhe von rund CHF 1 Mio. sowie Anpassungen an einigen Haltestellen.

 

 

Testfahrten und Auslieferung

 

Am 03. April 2013 standen mit dem ersten fertiggestellten Triebzug erstmals Testfahrten auf dem Programm Gefahren wurde mit bis zu 135 km/h auf der Linie Sulgen – Romanshorn. Am 09. April 2013 wurde der Be 510 556 511 als erster seiner Serie vom Stadler Inbetriebsetzungswerk Erlen zur SZU nach Zürich Giesshübel überführt. Mit lauten pfeifen fuhr der Zug am Nachmittag von Zürich Wiedikon kommend im Bahnhof Zürich Giesshübel ein. Einen Tag später fanden erste Testfahrten auf der Uetlibergbahn statt, der Zug befuhr dabei mehrfach die zukünftige Stammlinie. 

 

 

Zukünftige Formation der Uetlibergbahn-Züge

 

Die vierteiligen Züge mit den bestehende Be 4/4 werden nach Inbetriebnahme der Be 510 wie folgt formiert:

 

Uetliberg <<---   Be 4/4; Be 4/4; B; Be 4/4  --->> Zürich

 

In dieser Konfiguration können zwei Kompositionen gebildet werden. Zudem stünde eine schwächere Komposition bestehend aus Be 4/4, B, B, Be 4/4 zur Verfügung. Diese könnte allerdings nur innerstädtisch (Triemli-Shuttle Zürich HB – Triemli) eingesetzt werden und bildet die technische Reserve. Mit den neuen Triebzügen stehen künftig 5 Kompositionen (3x Be 510-Pendel, 2x Be 4/4-Pendel) zur Verfügung, 1 bildet die betriebliche Reserve. Nach Abschluss der Revisionen an den Be 4/4 werden die Be 8/8 531 und 532 aus dem Betrieb genommen.

 

 

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Di

16

Apr

2013

Durchmesserlinie Zürich: SBB gibt dem neuen Bahnhof den letzten Schliff

Etwas mehr als ein Jahr vor der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie macht die SBB den neuen Bahnhof Löwenstrasse und den Weinbergtunnel bereit für den Zugverkehr. An einer Baustellenbesichtigung informierte die SBB heute über die noch anstehenden Arbeiten.

Hinweis in der Unterführung im Zürcher Hauptbahnhof                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Seit Ende 2012 ist der Rohbau des neuen Bahnhofs Löwenstrasse und des Weinbergtunnels abgeschlossen. Nun – etwas mehr als ein Jahr vor der Inbetriebnahme der ersten Etappe der Durchmesserlinie – baut die SBB all diejenigen Anlagen ein, die für den Zugverkehr nötig sind. «Dazu gehören Schienen und Signale sowie Strom- und Datenleitungen, aber auch Rolltreppen, Lifte und Informationssysteme», sagte Gesamtprojektleiter Roland Kobel heute an einem Medienanlass.

 

Der Einbau der so genannten bahntechnischen Anlagen ist im Bahnhof Löwenstrasse seit Anfang dieses Jahres im Gange, im Weinbergtunnel bereits seit Juli 2012. «Wir sind voll im Zeitplan», sagte Bahntechnik-Projektleiter Thomas Rubi gegenüber den Medien. Abgeschlossen werden die Arbeiten Ende 2013, damit bis zur Inbetriebnahme von Bahnhof und Tunnel am 15. Juni 2014 genügend Zeit für Bauabnahmen und Testfahrten bleibt.

 

Spezielle Fahrbahn für weniger Erschütterungen und Lärm

 

Eine der wichtigsten noch anstehenden Arbeiten ist das Verlegen der Fahrbahn. In Bahnhof und Tunnel kommt auf einer Strecke von zehn Kilometern Länge eine so genannte feste Fahrbahn zum Einsatz. «Dieses System schützt die obliegenden Quartiere vor Erschütterungen und Lärm», erklärte Projektleiter Rubi.

 

Im Untergrund wird zudem die so genannte Deckenstromschiene installiert. Bei dieser ist der Kupferfahrdraht in einem Aluminiumprofil eingeklemmt, was sicherer und unterhaltsärmer ist als eine normale Fahrleitung. Ausserdem braucht die Deckenstromschiene weniger Platz. «Dadurch konnten wir den Weinbergtunnel mit kleinerem Querschnitt bauen und so Kosten sparen», sagt Gesamtprojektleiter Kobel.

 

 

Erstmals trockenen Fusses unter der Limmat hindurch

 

Den Einbau der bahntechnischen Anlagen schliesst die SBB Ende 2013 ab. Dann ist der Bahnhof betriebsbereit; bis zur Inbetriebnahme im Juni 2014 folgen noch Abnahmen und Testfahrten. Wie sich der neue Bahnhof Löwenstrasse dann präsentieren wird, lässt sich indes bereits jetzt erahnen: An einigen Stellen wurde der Rohbau bereits um Granitbodenplatten und Deckenplatten aus Blech ergänzt. Auch Lampen und Rolltreppen wurden teilweise bereits eingebaut.

 

Die abgeschlossenen Rohbauarbeiten hätten einen weiteren positiven Nebeneffekt, sagte Gesamtprojektleiter Roland Kobel an der heutigen Begehung. «Es ist das erste Mal, dass wir an einer Medienführung trockenen und vor allem auch sauberen Fusses unter der Limmat hindurchgehen.»

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So

14

Apr

2013

Auf der SBB Neubaustrecke durch den Oberaargau werden die Gleise teilweise erneuert - Reisezeit verlängert sich vorübergehend

Die SBB führt an den Wochenenden vom 03. - 06. Mai 2013, 10. - 13. Mai 2013 und 24. - 26. Mai 2013 umfangreiche Unterhaltsarbeiten auf den Bahn-2000-Strecken Mattstetten–Rothrist und Wanzwil–Solothurn aus. Dabei werden rund 13 Kilometer Schienen frühzeitig erneuert. Für die Arbeiten muss die Strecke gesperrt werden. Die Züge verkehren deshalb an den Wochenenden via Langenthal - Burgdorf bzw. Oensingen. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit der betroffenen Züge.

Während  der  Sperre  werden  die  Züge  von  Olten nach Bern  über die kurvenreiche (alte)  Strecke  via  Langenthal - Burgdorf  umgeleitet                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB besitzt das meistbefahrene Bahnnetz der Welt. Was so intensiv genutzt wird, muss unterhalten werden. Das gilt insbesondere auch für die Bahn-2000-Strecken Mattstetten–Rothrist und Wanzwil–Solothurn. Diese werden seit achteinhalb Jahren Tag und Nacht stark durch Personen- und Güterzüge beansprucht. An den Wochenenden vom 3. - 6. Mai, 10. - 13. Mai und 24. - 26. Mai 2013 erneuert die SBB deshalb einen Teil der Gleise und führt umfangreiche Unterhaltsarbeiten aus. Die SBB nutzt dazu u.a. die Auffahrtsbrücke, um den Pendlerverkehr zu entlasten.

 

 

Längere Reisezeiten über Wochenenden

 

Für diese Erneuerungs- und Unterhaltsarbeiten muss die Strecke komplett gesperrt werden. Aus diesem Grund verkehren die Züge an den ersten beiden Wochenenden im Mai jeweils durchgehend von 19.00 Uhr des ersten Tages bis 06.00 Uhr des letzten Tages über die Stammlinien via Burgdorf und Oensingen. Am dritten Wochenende können die Arbeiten nachts zwischen 22.30 - 06.00 Uhr (24./25.5.) bzw. 00.30 - 06.00 Uhr (25./26.5. und 26./27.5.) durchgeführt werden.

 

Die Züge zwischen Bern und Olten benötigen deshalb bis zu 15 Minuten mehr Fahrzeit. Zwischen Solothurn und Olten sind es rund drei Minuten. Die Gesamt-Reisezeit verlängert sich um bis zu 30 Minuten, bei einzelnen Verbindungen um bis zu 60 Minuten. Das Angebot für die Kunden bleibt jedoch unverändert. Die SBB bittet die Reisenden, den laufend angepassten Online-Fahrplan unter www.sbb.ch/fahrplan zu beachten.. Auch an den Bahnschaltern sowie beim Rail Service unter 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. aus dem Schweizer Festnetz) sind Informationen zu den veränderten Fahrzeiten erhältlich.

 

 

Schienen werden frühzeitig ersetzt

 

Die regelmässig durchgeführten Kontrollen der SBB auf der Bahn 2000-Strecke durch den Oberaargau zeigen auf den Schienen erste Anzeichen von Abnutzung. Einer starken Abnutzung will die SBB frühzeitig entgegenwirken. So wie sich beim Strassenverkehr die Reifen und die Strassen abnutzen, gibt es auch beim Zugverkehr typische Verschleisserscheinungen, die durch den Kontakt von Rad und Schiene entstehen. Um zukünftigen Einschränkungen auf der vielbefahrenen Strecke Bern – Zürich vorzubeugen, ersetzt die SBB deshalb im Gebiet Emmenquerung bis Thunstetten sowie nach der Abzweigung Aespli präventiv 13,2 Kilometer Schienen.

 

 

Modernste Technik im Einsatz

 

Für die Arbeiten stehen rund um die Uhr pro Schicht bis zu 40 Bauarbeiter sowie modernste Unterhaltsfahrzeuge im Einsatz. Mit der Konzentration der Arbeiten auf wenige Tage ausserhalb des Pendlerverkehrs an den Wochenenden können die Einschränkungen für den Reisebetrieb soweit wie möglich reduziert werden. Durch die Umleitungen der Personen- und Güterzüge während der Unterhaltsintervalle, aber auch durch die Unterhaltsarbeiten selber, ist Lärm nicht zu vermeiden. Die SBB entschuldigt sich dafür und bittet die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Strecken um Verständnis.

 

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Do

11

Apr

2013

Instandsetzungsarbeiten am Klosterstunnel sind in vollem Gange

Die Rhätische Bahn führt auf dem Streckenabschnitt Klosters - Davos zahlreiche Umbau- und Sanierung sarbeiten durch. Wie bereits letztes Jahr angekündigt ist deshalb die Strecke seit dem 02. Apri 2013 und noch bis zum 28. Juni 2013 für den Zugsverkehr gesperrt. Eines dieser Projekte ist die Sanierung des Klosterstunnel kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Klosters Platz in Richtung Davos.

Nach  dem  Klosterstunnel  in  Richtung Davos ist derzeit fast kein Bahntrasse mehr zu erkennen                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

Ausschlaggebend für diese aktuelle Streckensperrung Klosters - Davos sind die umfassenden Sanierungsarbeiten am Klosterstunnel oberhalb Klosters Platz. Die Sperrung des Tunnels nutzt die RhB, um gleichzeitig zahlreiche weitere Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten zwischen Klosters Platz und Davos Glaris durchzuführen. Durch die Bündelung der Bauarbeiten werden die Auswirkungen auf die Fahrgäste auf ein Minimum reduziert, indem diese sich nur einmal auf eine Sperrung einstellen müssen. Zudem können auch erhebliche Kosten eingespart werden. Allein bei der Umsetzung der Arbeiten im Klosterstunnel betragen die Einsparungen mit dieser Totalsperre 3.8 Millionen Franken gegenüber der Ausführung unter laufendem Bahnbetrieb.

 

Der Klosterstunnel wurde 1930, nach dem Umbau der Station Klosters von einem Kopfbahnhof zu einem Durchgangsbahnhof, in Betrieb genommen. Der Kehrtunnel hat eine Länge von 388 m und einen Kurvenradius von 125 m. Der Tunnel durchfährt die bekannte «Gotschna-Rutschmasse», welche sich kontinuierlich talwärts in Richtung der Landquart bewegt. Die Bewegungen auf Tunnelniveau betragen ca. 10 mm/Jahr und haben wiederholt schwere Schäden verursacht sowie die Neumauerung verschiedener Tunnelabschnitte erfordert.

 

Das Tunnelgewölbe und die Tunnelsohle sind mit einer Mauerung aus vorfabrizierten Zementsteinen verkleidet. Die Instandsetzung wird aufgrund massiver Rissbildung in Tunnellängsrichtung sowie Profilverengungen und Verdrehungen in Tunnelquerrichtung erforderlich. Als Ursprung der schweren Schäden gelten die Hangbewegungen sowie die dadurch beschleunigten Schadensmechanismen aus Wassereintrag und Frost- Tau- Wechseln. Das Tunnelgewölbe wird durch eine Mauerwerksanierung und Drainagemassnahmen instand gesetzt. Wo die Instandsetzung aufgrund der schweren Schäden nicht möglich ist, erfolgt der Teil- oder Totalersatz des Mauerwerks in Spritzbetonbauweise. Die Tunnelsohle wird auf der ganzen Tunnellänge instand gesetzt, abgedichtet und mit einer Sohldrainageleitung versehen.

 

Insgesamt dauert die Bauausführung  2½ Bausaisons,  die Vorbereitungsarbeiten hatten bereits im Jahr 2010 begonnen. In den Jahren 2011 und 2012 erfolgten die Bauarbeiten in verlängerten Nachtbetriebspausen, während am Schluss der Bauausführung nun der Totalersatz des Gewölbes auf ca. 100 m Länge diesen Bahnbetriebsunterbruch von 3 Monaten erforderlich macht. In der Zeit der Totalsperrung erfolgt der Baubetrieb während 24 h/Tag an 7 Tagen pro Woche.

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Mi

10

Apr

2013

Nachlassender Auftragseingang zwingt Stadler zu Stellenabbau

Die Schuldenkrise in Europa und die dadurch ausgelösten Währungsverwerfungen (Euroschwäche/Anstieg des Frankens) haben bei Stadler Rail zu einem nachlassenden Auftragseingang geführt. Aus diesem Grund ist das Unternehmen erstmals gezwungen, Stellen abzubauen.

Getrübte Idylle in Altenrhein                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Schuldenkrise in Europa und die dadurch ausgelösten Währungsverwerfungen (Euroschwäche/Anstieg des Frankens) haben bei Stadler Rail zu einem nachlassenden Auftragseingang geführt. Aus diesem Grund ist das Unternehmen erstmals gezwungen, Stellen abzubauen. Am Standort Altenrhein wird, verteilt über die nächsten drei Monate, die Zahl der Stellen von etwas über 960 (inkl. ca. 250 Temporärstellen) um rund 60 reduziert. Der Abbau betrifft zu 90% Temporärstellen. Weitere Reduktionen werden über natürliche Abgänge aufgefangen.

 

 

Stadler Rail Group

 

Systemanbieter von kundenspezifischen Lösungen im Schienenfahrzeugbau, umfasst Standorte in der Schweiz (Altenrhein, Bussnang, Winterthur und Biel), in Deutschland (Berlin-Pankow, Berlin-Hohenschönhausen, Berlin-Reinickendorf und Velten), Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Algerien und den USA. Gruppenweit werden rund 5’000 Mitarbeitende beschäftigt, davon 3’000 an den Schweizer Standorten.

 

Die bekanntesten Fahrzeugfamilien der Stadler Rail Group sind der Gelenktriebwagen GTW (563 verkaufte Züge), der Regio Shuttle RS1 (497 verkaufte Züge), der FLIRT (890 verkaufte Züge) und der Doppelstocktriebzug KISS (170 verkaufte Züge) im Segment der Vollbahnen und die Variobahn (312 verkaufte Fahrzeuge) sowie der Tango (101 verkaufte Fahrzeuge) im Segment der Strassenbahnen. Des Weiteren stellt Stadler Meterspurfahrzeuge, Reisezugwagen und Lokomotiven her und ist weltweit der führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

 

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Di

09

Apr

2013

Eisenbahnfahrzeuge werden dank internationaler Zusammenarbeit vereinfacht zugelassen

Reisezüge und Lokomotiven sollen dank internationaler Zusammenarbeit der Sicherheitsaufsichtsbehörden einfacher und kostengünstiger zugelassen werden, ohne dass die Sicherheit sinkt. Heute Dienstag haben die Schweiz und Österreich ein Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Eisenbahnfahrzeugen („Cross Acceptance“) unterzeichnet. Es ist bereits das sechste dieser Art.

Die Züge der privaten WESTbahn GmbH haben ihre Zulassung in der Schweiz erhalten                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

Die gegenseitige Anerkennung von Bewilligungen und Zertifikaten erlaubt es, Schienenfahrzeuge einfacher zuzulassen. Unnötige Wiederholungen von Prüfungen bei Mehrländerzulassungen werden vermieden. Gleichzeitig kann die Sicherheit auf gleichem Niveau gefestigt werden. Unter Nachbarstaaten und innerhalb von europäischen Korridoren ist die Cross Acceptance von grosser Bedeutung. Zudem ist sie sowohl für die Schweizer Wirtschaft wie auch für die Industrie wichtig.

 

Heute unterzeichneten der Direktor des Bundesamtes für Verkehr, Peter Füglistaler, und Ursula Zechner, Sektionsleitende im österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie eine entsprechende bilaterale Vereinbarung. Die Schweiz hat bereits mit Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden Vereinbarungen über die Cross Acceptance abgeschlossen. Eine Vereinbarung mit Italien ist in Vorbereitung.

 

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Mo

08

Apr

2013

Kürzere Signalabstände zwischen Olten und Aarau für mehr Pünktlichkeit

Die SBB startet in diesen Tagen die Hauptarbeiten für kürzere Signalabstände zwischen Olten und Aarau. Sie versetzt und erstellt bis Ende 2014 bestehende zusätzliche Signale und baut zwei neue Stellwerke in Däniken und in der Wöschnau. Die kürzeren Signalabstände ermöglichen, dass sich Züge trotz baustellenbedingter Temporeduktionen in den bewährt kurzen Abständen folgen können. Dies erlaubt insbesondere, den späteren Vierspurausbau Olten – Aarau ohne einschneidende Auswirkungen auf den Fahrplan vorzunehmen.

Bahnhof Olten mit Blick in Richtung Aarau                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Züge zwischen Olten und Aarau sollen sich auch bei Bauarbeiten im Abstand von zwei Minuten folgen können. Dafür versetzt und erstellt die SBB bis Ende 2014 bestehende und zusätzliche Signale und baut zwei neue Stellwerke in Däniken und in der Wöschnau. Die Vorarbeiten haben Mitte März 2013 begonnen, die Hauptarbeiten starten in diesen Tagen. In einem ersten Schritt erstellt die SBB auf der Strecke Däniken – Wöschnau Mastfundamente, passt die Kabelanlage an und baut das neue Technikgebäude für das Stellwerk in der Wöschnau.

 

Die Zugfolgezeit auf der Strecke beträgt heute zwei Minuten – dies aber nur, wenn Fahrplan und Geschwindigkeiten präzise eingehalten werden. Ziel des Projekt ist es denn auch, dass die Züge die zwei Minuten künftig trotz baustellenbedingten Temporeduktionen einhalten können, insbesondere während den Arbeiten für den späteren Vierspurausbau Olten–Aarau (Eppenbergtunnel). Dazu muss die SBB eine sogenannte «Blockverdichtung» vornehmen, respektive die Abstände zwischen den Signalen («Blöcke») verkürzen.

 

Grund ist: Ein Zug kann einen Streckenabschnitt zwischen zwei Signalen erst befahren, wenn sein Vorgänger diesen verlassen hat. Deshalb sieht das Projekt zusätzliche Aussensignale sowie das Verschieben bestehender Signale vor. Zurzeit verfügt die Strecke über 54 Signale. Nach Abschluss des Projekts werden es 86 sein. Um die zusätzlichen Signale stellen zu können, sind zudem Anpassungen in den bestehenden Stellwerken in Olten und Aarau notwendig.

 

Dank den kürzeren Zugfolgezeiten werden die späteren, umfangreichen Arbeiten für den Vierspurausbau Olten–Aarau (Eppenbergtunnel) ohne einschneidende Auswirkungen auf den Fahrplan möglich sein. Dieses 800 Mio. Franken teure Projekt soll von 2015 bis Ende 2020 realisiert werden. Es umfasst als zentrales Element den neuen über drei Kilometer langen Eppenbergtunnel sowie umfangreiche Massnahmen zu dessen Anbindung zwischen Olten und Aarau.

 

Der Vierspurausbau ist Teil des Bahnausbauprogramms «Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur» ZEB. In dessen Rahmen werden im Umfang von 5.4 Mrd. Franken schweizweit bis ca. 2025 mehr als 100 Infrastruktur-Projekte realisiert. Ziel von ZEB sind mehr Verbindungen und Sitzplätze bei gewohnt hoher Pünktlichkeit.

 

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So

07

Apr

2013

Fahrverbot für Deutsche Bahn auf der Karwendelstrecke in Tirol

Die Deutsche Bahn wird am Montag von den ÖBB ausgebremst. Der deutsche Regionalzug von München nach Innsbruck darf nicht mehr auf der Karwendelstrecke fahren. Die Ursache klingt bürokratisch - eine fehlende Notbremsüberbrückung.

 

Bericht ORF Tirol vom 07. April 2013

DB Zug München-Innsbruck im Bahnhof Seefeld in Tirol                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Jahrelang gab es keinerlei Probleme, tausende Passagiere nützten die Verbindung.

Aber ab Montag darf die Deutsche Bahn die Karwendelstrecke nicht mehr befahren.

Schuld ist das Notbremssystem in den deutschen Waggons. Den alten Garnituren fehlt nämlich die „Notbremsüberbrückung“. Die Auslieferung von modernen Waggons verzögerte sich bisher.

 

 

Notbremse kann nicht überbrückt werden

 

Wenn ein Bahnreisender die Notbremse zieht, hält der Zug sofort an, erläutert ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel das alte Bremssystem. Auf einer Strecke wie der Karwendelbahn wäre das aber nicht ideal, da es zu einem Stillstand des Zuges in einem Tunnel kommen könne. Hier sei eine Bergung sehr schwierig. Aus diesem Grund habe der Lokführer mit der Notbremsüberbrückung die Möglichkeit diese Notbremse zu überbrücken und den Zug in einen sicheren Bereich zu fahren.

 

 

Ausnahmegenehmigung endet am Sonntag

 

Jahrelang fuhren die deutschen Züge auf der Karwendelstrecke ohne Notbremsüberbrückung problemlos. Doch diese Ausnahmegenehmigung der Behörden läuft mit Sonntag aus. Hinter der Entscheidung der obersten österreichischen Eisenbahnbehörde steht die Tunnelstrecke der Karwendelbahn.

 

 

Passagiere müssen in Mittenwald umsteigen

 

Damit enden die deutschen Regionalzüge von München nach Innsbruck ab Montag in Mittenwald. Alle Passagiere müssen dann in kurzer Zeit in einen Talentzug der ÖBB umsteigen.

 

Der ICE Hamburg - Innsbruck über Mittenwald darf natürlich die Tiroler Tunnelstrecke weiterhin befahren. Dieser moderne Zug besitzt eine Notbremsüberbrückung.

 

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Sa

06

Apr

2013

BMVIT startet Frontrunner-Initiative mit neuer ÖBB Werbelok

Seit kurzem ist mit der ÖBB Taurus Lok 1116 130-6 im Frontrunner-Look die neuste Werbelokomotive auf Österreichs Schienen unterwegs. Getauft wurde die Lok am 03. April 2013 durch Verkehrsministerin Doris Bures, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats von AT&S, Hannes Androsch, OMV Generaldirektor Gerhard Roiss und ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Christian Kern. "Frontrunner" heisst ein neues Förderprogramm des BMVIT, das als Namensgeber für die Taurus-Lok fungiert.

Die Frontrunner-Lok am 06. April 2013 in Feldkirch mit dem ÖBB IC 961 unterwegs von Bregenz nach Wien Westbahnhof                                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Die am 03. April 2013 am Bahnhof Wien Praterstern getaufte neuste ÖBB Werbelokomotive 1116 130-6 weist auf das neue Förderprogramm des BMVIT hin und ist nun quer durch's Land unterwegs. Die volkswirtschaftliche Leistungskraft Österreichs ist massgeblich von der von der Industrie abhängig. Für das Wirtschaftswachstum eines hoch industrialisierten und wissensbasierten Landes wie Österreich ist es von zentraler Bedeutung, konkurrenzfähige Produkte herzustellen und Produktivitätssteigerungen zu erzielen. Darin liegt auch in Zukunft eine unverzichtbare Basis für Wertschöpfung und Beschäftigung.

 

Zentrale Aufgabe des BMVIT ist es, dem Druck der Globalisierung, den demografischen Entwicklungen in Bevölkerung und Arbeitsmarkt, den Herausforderungen zunehmender Ressourcenverknappung sowie den Anforderungen an Energieeffizienz und höchste Umweltstandards auf diese volkswirtschaftlich so zentralen Branchen zu begegnen. Hier setzt die öffentliche Forschungs- und Innovationsförderung verstärkt an, um die Rolle Österreichs als attraktiven Produktionsstandort sicherzustellen und zur Gruppe der "Innovation-Frontrunner" aufzuschliessen.

 

 

Frontrunner - Initiative

 

Die Frontrunner-Initiative richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Österreich, die eine technologische Spitzenposition innehaben oder gerade auf dem Sprung dorthin sind und ihre Position durch eine offensive Frontrunner-Strategie stärken möchten.

Das bmvit spricht mit der Frontrunner-Initiative die Zielgruppe der Frontrunner-Unternehmen gezielt an und etabliert entlang der spezifischen Herausforderungen dieser Unternehmen einen neuen Förderungsansatz.

 

Die Frontrunner-Eigenschaft kann sich in zwei Wettbewerbs-Dimensionen manifestieren:

  • Technologieführer: verfügen über überlegene technische Produktionsprozesse und in der Regel über die modernste Produktionstechnik. Diese Unternehmen fokussieren auf die Optimierung des Produktionsprozesses in Bezug auf Qualität und Effizienz.
  • Innovationsführer: für diese Gruppe steht die die Entwicklung neuer Produkt- oder Dienstleistungsinnovationen im Mittelpunkt.

Entlang der Umsetzung der Frontrunner-Strategie eines Unternehmens können sowohl F&E-Vorhaben als auch konkrete Investitionsvorhaben in der Phase der Markterschließung beziehungsweise des Markteintritts unterstützt werden.

Vor diesem Hintergrund wird die Frontrunner-Initiative gemeinsam von FFG und aws durchgeführt. Die Nutzung der beiden Instrumente - F&E-Einzelprojektförderung auf Seiten der FFG und Investitionsförderung auf Seiten der aws - ist dabei an keine Reihenfolge gebunden.

 

Die FFG deckt dabei die Forschungs- und Entwicklungsphase ab und setzt diesen Part der Initiative im Rahmen einer neuen Programmlinie in den Basisprogrammen um.

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Fr

05

Apr

2013

Bahn-Grossprojekte kamen im Jahr 2012 gut voran

Die Eisenbahn-Grossprojekte in der Schweiz waren im Jahr 2012 wie in den Vorjahren gut unterwegs. Die Termin- und Kostenprognosen für die NEAT, den Hochgeschwindigkeitsanschluss der Schweiz, die Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB) und die Lärmsanierung des Bahnnetzes blieben konstant.

Im Juli startete die netzweite Umrüstung der bestehenden Bahnstrecken auf das Zugsicherungssystem ETCS, wie aus den neuesten Standberichten des Bundesamtes für Verkehr (BAV) hervorgeht.

Die Bahn-Grossprojekte in der Schweiz sind auf Kurs                Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Kostenprognose für die NEAT blieb im fünften aufeinander folgenden Jahr stabil. Das BAV rechnet weiterhin mit Endkosten von 18,7 Milliarden Franken (Preisstand 1998), womit der Verpflichtungskredit von 19,1 Milliarden Franken nicht ausgeschöpft wird. Auch die Termine veränderten sich im Berichtsjahr nicht. Weiter-hin wird damit gerechnet, dass der Gotthard-Basistunnel im Dezember 2016 in Be-trieb gehen wird, der Ceneri-Basistunnel im Dezember 2019.

 

Auch das Grossprojekt Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur (ZEB) war 2012 auf Kurs. Im Herbst genehmigte der Bundesrat die zweite Umsetzungs-vereinbarung zwischen dem Bund und der SBB. Das Ziel von ZEB ist die Realisie-rung sämtlicher Massnahmen bis spätestens 2030 und eine etappierte Inbetrieb-nahme der Angebote zwischen 2025 und 2030. Die Endkostenprognose des BAV beträgt weiterhin 5,4 Milliarden Franken und ist durch den bewilligten Verpflichtungskredit abgedeckt.

 

 

Fortschritte bei Hochgeschwindigkeits-Anschluss und Lärmsanierung

 

Auch beim Anschluss der Ost- und der Westschweiz an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz (HGV-Anschluss) gab es im vergangenen Jahr zwei Meilensteine zu verzeichnen. Einerseits wurde im April mit dem Bau des neuen, zwei Kilometer langen Rosshäuserntunnels begonnen (Strecke Bern – Neuenburg – Paris). Anderseits wurde der zweite Doppelspurabschnitt in Jestetten auf der Strecke Bülach – Schaffhausen in Betrieb genommen. Dies ermöglichte den Halbstundentakt im Fernverkehr zwischen Zürich und Schaffhausen. Alle Projekte, für die Gesamtkosten von 1,021 Milliarden Franken prognostiziert werden, müssen bis spätestens 2020 abgeschlossen sein.

 

Die Lärmsanierung des Bahnnetzes  ist ebenfalls auf Kurs. Trotz des Verkehrs-wachstums konnten seit dem Ausgangsjahr 2000 über 120'000 Anwohnerinnen und Anwohner von Bahnstrecken vor Lärm über den Grenzwerten geschützt werden. Im Berichtsjahr wurden weitere 500 Güterwagen von privaten Haltern auf lärmarme Bremstechnik umgerüstet, womit über die Hälfte des privaten Fahrzeugsparks saniert ist. Die Güterwagen von SBB Cargo und SBB Infrastruktur sind bereits vollständig saniert. Bis Ende 2012 wurden im Rahmen der netzweiten Lärmsanierung insgesamt 184 Kilometer Lärmschutzwände gebaut.

 

 

Umrüstung des Bahnnetzes auf ETCS

 

Zusammen mit den Berichten zu den Projekten aus dem Programm zu Bau und Fi-nanzierung von Infrastrukturvorhaben des öffentlichen Verkehrs (FinöV) veröffentlichte das BAV den Standbericht zum europäisch standardisierten Signal- und Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System). Das auf der Neubaustrecke Mattstetten–Rothrist und in den Basistunneln der NEAT verwendete ETCS Level 2 erlaubt kürzere Zugfolgezeiten und höhere Geschwindigkeiten bei gleichzeitiger Steigerung der Sicherheit. Deshalb hat das BAV den flächendeckenden Einsatz von ETCS Level 2 beschlossen, mit einem schrittweisen Ausbau ab dem Jahr 2025 . In einer Übergangsphase wird das bestehende Zugssicherungssystem (Signum, teilweise ergänzt durch ZUB) durch das System ETCS Level 1 Limited Supervision (LS) abgelöst. Die Umrüstung des bestehenden Netzes begann im Juli 2012. Bis 2018 soll das gesamte Normalspurnetz der Schweiz auf ETCS Level 1 LS oder ETCS Level 2 umgestellt sein.

 

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Do

04

Apr

2013

SBB Cargo neuer Gewinner auf der Gotthardachse? Ja, aber...

Gemäss den Medienmitteilungen von SBB Cargo und BLS Cargo vom 02. April 2013 wird ab Fahrplanwechsel im kommenden Dezember der Kuchen im Alpentransit-Schienengüterverkehr neu verteilt. Dabei fährt SBB Cargo ab dem Fahrplanwechel 2013/14 im Auftrag von DB Schenker Rail einen bedeutenden Teil der Transit-Verkehre durch die Schweiz. Im Gegenzug verliert aber BLS Cargo ihren Hauptkunden auf der Gotthardachse, was zu einem Personalabbau führen wird.

Ein Güterzug von SBB Cargo in Bellinzona                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Nach den Medienmitteilungen von  SBB Cargo  und von  BLS Cargo  nehmen der Verband Schweizer Lokomotivführer und Anwärter (VSLF) sowie die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) ihrerseits mit Medienmitteilungen Stellung dazu.

 

 

 

Stellungnahme VSLF: Verkehrsverlust der BLS Cargo am Gotthard Ende 2013

 

Die BLS AG informierte am 2. April 2013, dass sie ihren Hauptkunden DB Schenker Rail auf der Gotthardachse Ende 2013 verlieren wird. Es konnte keine Einigung bei den Preisverhandlungen gefunden werden.


Dies wird voraussichtlich einen Stellenabbau von ca. 50-60 Lokführern bei der BLS AG zur Folge haben. Betroffen sind Stellen in den Standorten Erstfeld, Bellinzona und Chiasso sowie Haltingen.


Die BLS AG organisiert Informationsanlässe und ist bereit, nebst internen Lösungen und Personalvermittlungen an andere Bahnen einen Sozialplan auszuarbeiten.

Der VSLF verlangt in Übereinstimmung mit dem Branchen-GAV Regionalverkehr, dass die den Verkehr führenden Cargo-Bahnen das Lokpersonal der BLS AG zu denselben Löhnen und Arbeitsbedingungen übernehmen.


In jedem Fall wird der VSLF auf die Einhaltung der Vorgaben des FDV (Sprachen), des Arbeitszeitgesetzes AZG (inkl. allfälliger Fahrten vor und nach dem Dienst an den Wohnort), und der Verordnung des UVEK über die Zulassung zum Führen von Triebfahrzeugen VTE bestehen.

 

Mit unseren Kollegen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL werden wir den Grundsatz einfordern, dass die Lokomotivführer welche vom Ausland in die Schweiz fahren dieselbe Entlöhnung und Arbeitsbedingungen für die Fahrt in der Schweiz erhalten, wie die Schweizer Lokomotivführer.

 

Anfragen des VSLF an das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO über die Anwendung des Entsendegesetzes für das Lokpersonal wurden uns bisher nicht beantwortet. Hier besteht dringender Handlungsbedarf durch das Staatssekretariat SECO.

 

Die Strategie, dass die Trassenpreise in der Schweiz angehoben werden, damit jede Bahn nach dem Verursacher-Prinzip die Kosten für die Benützung der Infrastruktur deckt, erweist sich als richtig.


Die Eidgenossenschaft investiert rund 24 Mia. Franken in die NEAT. Ob es sinnvoll ist, dass nach der Eröffnung der NEAT für die Schweiz kein zusätzlicher volkswirtschaftlicher Nutzen generiert wird, muss politisch beantwortet werden.

 

 

SBB Cargo erhält Auftrag von DB Schenker Rail

 

SBB Cargo fährt ab dem Fahrplanwechel 2013/14 im Auftrag von DB Schenker Rail einen bedeutenden Teil der Transit-Verkehre durch die Schweiz. Dank diesen zusätzlichen Betriebs- und Traktionsleistungen kann SBB Cargo ihre bestehenden Produktionskapazitäten und Ressourcen optimal auslasten.

 

 

 

 

Stellungnahme SEV: Preiswettkampf der Güterbahnen gefährdet gegen 100 Stellen:

 

Die scheussliche Seite der Liberalisierung


Der Wettbewerb im Schienengüterverkehr zeigt seine düsterste Seite: BLS Cargo verliert praktisch seinen ganzen Verkehr auf der Gotthardachse an SBB Cargo; rund 80 Personen stehen beruflich vor dem Nichts. Der SEV verlangt, dass die übernehmende Bahn auch das Personal übernimmt, und er erwartet, dass dieses üble Spiel zu politischen Konsequenzen führt.


Kaum je war Recht bekommen so schmerzlich wie heute: Was der SEV seit Jahren immer wieder kritisiert hat, ist eingetreten. BLS Cargo verliert seinen Auftrag der Deutschen Bahn auf der Gotthardachse, womit rund 80 Personen ihre Stelle einbüssen. Grund dafür ist anscheinend ein günstigeres Angebot einer Konkurrentin, wobei nicht klar ist, wie der Preis gedrückt werden könnte, wenn nicht über Lohndumping.

 

In erster Linie geht es dem SEV nun um die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für sie ist einerseits bei der BLS ein Sozialplan zu erstellen, andererseits aber muss die übernehmende Bahn in die Pflicht genommen werden: «Angesichts des Lokführermangels gibt es die klare Lösung, dass SBB Cargo das Personal von der BLS zu mindestens gleichwertigen Bedingungen übernehmen muss», hält der für BLS zuständige Gewerkschaftssekretär Jérôme Hayoz fest. Nicht in Frage kommt für den SEV, dass ausländisches Personal zu Löhnen des Herkunftslandes diesen Verkehr fährt.

 

«Es ist unglaublich, dass keine einzige Tonne Güter zusätzlich auf die Schiene kommt, aber das Personal im Preiskampf der Bahnen zerrieben wird», hält SEV-Präsident Giorgio Tuti fest. Diese Fehlentwicklung kritisiert der SEV seit Jahren und er hätte sich gewünscht, dass dieses Drama vermieden werden kann.

 

Damit steht die dringende Forderung im Vordergrund, dass ein Gesamtarbeitsvertrag für den Schienengüterverkehr vereinbart und vom Bund für allgemeinverbindlich erklärt wird. Nun, da das Negativbeispiel auf dem Tisch liegt, sollte dieses Vorhaben schnell wieder in Schwung kommen.

 

Es stellen sich allerdings noch weitere Fragen: Welche Rolle spielt die Deutsche Bahn als Hauptaktionärin von BLS Cargo in Zukunft? Welche Zukunft hat das Geschäftsmodell von BLS Cargo, das auf Rosinenpickerei ausgerichtet war und nun gescheitert ist? Wie sieht die Kalkulation von SBB Cargo am Gotthard aus? Wie stellt sich die Schweizer Verkehrspolitik, die einen Verlagerungsauftrag hat, zu solchen Entwicklungen, die dem Schienengüterverkehr einen Bärendienst erweisen?

 

«Der SEV wird darauf insistieren, dass diese Fragen zufriedenstellend beantwortet werden», betont Giorgio Tuti.

 

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Mi

03

Apr

2013

BLS Cargo: Konzentration auf rentable Geschäftssegmente

BLS Cargo stärkt sein Profil als effizienter Anbieter im Schienengüterverkehr. Das Unternehmen konzentriert sich dazu auf rentable Geschäftssegmente. Es verzichtete bei den laufenden Verhandlungen für die Verträge mit Laufzeit ab 2014 auf die Abgabe von nicht kostendeckenden Preisangeboten. Diese Konzentration führt ab 2014 mit dem Wegfall von nicht rentablen Transitgüterzügen am Gotthard zu einer Reduktion des Verkehrsvolumens und erfordert Anpassungen beim Personalbestand.

BLS Cargo bleibt am Gotthard präsent                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

BLS Cargo ist seit seiner Gründung vor 12 Jahren ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen. Neben dem starken Wachstum der Verkehre und des Marktanteils konnten bis 2008 laufend positive Ergebnisse erzielt werden. Seither haben sich durch das tiefe Eurokursniveau, die schwache europäische Wirtschaftslage, speziell in Italien, sowie Kostensteigerungen bei den Trassen die Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr in der Schweiz substanziell verschlechtert. Dies hat auch bei BLS Cargo in den vergangenen Jahren zu leichten finanziellen Verlusten geführt. Weil BLS Cargo flexibel auf die Veränderungen reagieren konnte, waren die Verluste jedoch wesentlich geringer als im Branchendurchschnitt. 2012 schrieb BLS Cargo einen Verlust von -1.85 Mio CHF, der allerdings vornehmlich durch die ausserordentlichen Infrastrukturunterbrüche (Gotthard-Felsstürze, Sanierung Simplon-Tunnel und -Südrampe) entstanden ist.

 

 

Konzentration auf rentable Verkehre

 

Vor diesem Hintergrund hat BLS Cargo die strategische Entscheidung getroffen, die finanziellen Zielsetzungen weiter hoch zu gewichten, ihre einzelnen Verkehrssegmente noch konsequenter auf Rentabilität zu überprüfen und sich nicht nur an reinen Mengen- oder Marktanteilszielen auszurichten. Ziel dieser wirtschaftlichen Ausrichtung ist es, ab 2013 ein ausgeglichenes finanzielles Ergebnis und eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone zu ermöglichen. „Wir finanzieren uns selber. Deshalb müssen wir auch gewinnorientiert arbeiten“, sagt CEO Dirk Stahl.

 

 

Handlungsbedarf Gotthardverkehre

 

Handlungsbedarf entstand aufgrund der Analyse vor allem bei den Verkehren auf der Gotthardachse, die rund 26% des Verkehrsvolumens von BLS Cargo ausmachen. Hauptkunde auf dieser Achse ist DB Schenker Rail, mit der in den vergangenen Monaten intensive Preisverhandlungen stattgefunden haben. Die Gründe für die finanzielle Schieflage liegen einerseits beim generell tiefen Preisniveau, andererseits bei der überproportionalen Steigerungen der Trassenpreise auf der Gotthardachse sowie dem ungünstigen Wechselkurs CHF-Euro. Intensive Verhandlungen mit dem Kunden mit dem Ziel, die heutigen Verluste schrittweise zu eliminieren, scheiterten. Mit dem Verzicht auf die Abgabe einer nicht kostendeckenden Offerte fallen für BLS Cargo ab 2014 rund 10 Zugspaare pro Tag im Transitgüterverkehr am Gotthard weg. Da diese Verkehre heute nicht rentabel sind, wird dies einen positiven Effekt auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens haben.

 

 

BLS Cargo bleibt am Gotthard präsent

 

BLS Cargo strebt an, in einem ersten Schritt mit der Akquisition von neuen Verkehren und innovativen Angeboten einen Teil des Verkehrsverlustes zu kompensieren. Dabei wird BLS Cargo ihren schon seit Jahren bestehenden Marktauftritt weiterentwickeln und den Kunden als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen. BLS Cargo wird auch in Zukunft als vollwertiger Anbieter auf beiden Transitachsen präsent sein und sich mit neuen Strukturen auf die Inbetriebnahme des Gotthardbasistunnels vorbereiten.

 

 

Auswirkungen für das Personal

 

Trotz der geplanten Akquisitionsaktivitäten müssen sich BLS Cargo und die BLS AG, die u.a. die Lokführerleistungen für die BLS Cargo erbringt, ab 2014 auf ein stark verringertes Verkehrsvolumen auf der Gotthardachse einstellen. Kurz- und mittelfristig entstehen dadurch bei BLS Cargo und BLS erhebliche Überkapazitäten bei den Mitarbeitenden, was zu einem Stellenabbau führen wird. Betroffen sind in erster Linie Lokführerstellen an den Standorten Erstfeld und Bellinzona / Chiasso, in geringerem Mass auch in Basel. Weiter betroffen sind Stellen der Servicestelle in Chiasso sowie Arbeitsplätze am Geschäftssitz in Bern. BLS und BLS Cargo rechnen insgesamt mit rund 70 bis 80 abzubauenden Stellen, davon 50 bis 60 Lokführerstellen. Ausserdem prüft das Unternehmen die Verlegung des Lokführerstandorts Erstfeld in den Raum Arth-Goldau, um Synergien mit dem Standort Luzern nutzen zu können. Die Sozialpartner und die hauptsächlich betroffenen Kantone Uri und Tessin wurden bereits direkt informiert.

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Di

02

Apr

2013

SBB Cargo erhält Auftrag von DB Schenker Rail

SBB Cargo fährt ab dem Fahrplanwechel 2013/14 im Auftrag von DB Schenker Rail einen bedeutenden Teil der Transit-Verkehre durch die Schweiz. Dank diesen zusätzlichen Betriebs- und Traktionsleistungen kann SBB Cargo ihre bestehenden Produktionskapazitäten und Ressourcen optimal auslasten.

DB-Güterzug am Gotthard in Faido                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Die europäische Güterbahn DB Schenker Rail hat SBB Cargo um eine Offerte angefragt für Betriebs- und Traktionsleistungen durch die Schweiz. Aufgrund dieser Offerte hat DB Schenker Rail nun entschieden, Verkehre zwischen Deutschland und Italien gemeinsam mit SBB Cargo in der Schweiz zu befördern. Dies teilte die DB Schenker Rail AG heute in einer Medienmitteilung mit. «Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen von DB Schenker Rail und werden durch unsere Leistungsfähigkeit überzeugen», erklärt Nicolas Perrin, CEO von SBB Cargo.

 

Je nach Auftragslage rechnet SBB Cargo mit einem Volumen von mehreren tausend Zügen pro Jahr. Dank des Auftrags kann SBB Cargo die bestehenden Ressourcen optimal auslasten und punktuell neue Stellen schaffen. In den kommenden Wochen werden die Details und Produktionsabläufe gemeinsam mit DB Schenker Rail geplant. Es ist vorgesehen, dass SBB Cargo im Auftrag von DB Schenker Rail Betriebs- und Traktionsleistungen auf den Streckenabschnitten Basel/Singen–Gallerate/Chiasso und Basel–Domodossola erbringt.

 

 

Daniel Bürgy, Leiter Vertrieb und Mitglied der Geschäftsleitung von SBB Cargo, im Interview:

 


Daniel Bürgy, wie ist SBB Cargo zu diesem Auftrag gekommen?

Wir wurden von DB Schenker Rail angefragt und um eine Offerte gebeten. Dabei geht es um Betriebs- und Traktionsleistungen auf den Strecken Basel/Singen–Gallerate/Chiasso und Basel–Domodossola. Wir freuen uns sehr, über das Vertrauen, das uns DB Schenker Rail entgegenbringt.

 

Können Sie bereits sagen, um welche Mengen es dabei geht?

In den kommenden Monaten werden wir gemeinsam mit DB Schenker Rail die konkrete Produktionsplanung an die Hand nehmen. Wir gehen von mehreren tausend Zügen pro Jahr aus, die wir durch die Schweiz fahren können.

 

Das ist ein bedeutender Auftrag. Haben Sie die Konkurrenz mit Dumpingpreisen ausgebootet?

Das könnten wir uns gar nicht leisten. Wir achten bei allen Offerten darauf, dass diese nicht nur qualitativ hochstehend sind, sondern auch wirtschaftlich. Dabei stellen wir den Kunden ins Zentrum und positionieren uns durch leistungsfähige Angebote. Letztlich muss das Angebot für beide Seiten stimmen. Der Auftrag zeigt, dass der von Bund und EU in der Schweiz und Europa gewünschte Wettbewerb spielt.

 

SBB Cargo arbeitet bereits in der Allianz Xrail eng mit DB Schenker Rail zusammen. Ist das ein weiterer Schritt Richtung enger Zusammenarbeit, Fusion oder sogar Übernahme?

Die Zusammenarbeit im grenzüberschreitenden Wagenladungsverkehr funktioniert im Rahmen der Allianz Xrail tatsächlich sehr gut. Hier konnten alle sieben Allianzpartner gemeinsam Fortschritte zu Gunsten der Kunden und für die Verlagerung erreichen. In diesem Fall sind wir für DB Schenker Rail allerdings reiner Auftragnehmer und Lieferant. Dies hat keinerlei gesellschaftsrechtliche Auswirkungen auf unser eigenständiges Unternehmen.

 

Der Franken ist nach wie vor stark. Wie kann SBB Cargo da überhaupt ein Angebot unterbreiten, das für europäische Player wie DB Schenker Rail attraktiv ist?

Der starke Franken macht uns in der Tat nach wie vor zu schaffen und bereitet uns Sorgen. Doch wir versuchen, uns am Markt flexibel darauf einzustellen. Denn neben dem Preis zählt insbesondere die Leistung. Wir haben viel unternommen, um uns als attraktiver Qualitätsanbieter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis zu positionieren.

 

 

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Mo

01

Apr

2013

ÖBB Rail Tours: Neue "Kombitickets" sind da

Günstig mit der Bahn zu attraktiven Ausflugszielen in ganz Österreich

 

Die Ausflugssaison kann starten. Die "Kombitickets Sommerträume" und "Kombitickets Familienspass" von ÖBB Rail Tours sind da. Angeboten werden supergünstige Ausflüge mit der Bahn zu Attraktionen in ganz Österreich. Auf dem Programm stehen Action & Fun, Kunst & Kultur, Bootsfahrten, Schwimmen, Sightseeing und vieles mehr.

Der Kombiticket-Talent 4124 013-6 in Wien Hauptbahnhof            Foto: Marcel Manhart

 


Die neuen "Kombitickets" bieten ideale Abwechslung für den Sommer. Die schönsten Seen des Landes, actionreiche Events und Sehenswürdigkeiten können bequem mit der Bahn besucht werden. "Ein Ausflug mit der Bahn ist ideal für die ganze Familie. Die Kinder haben im Zug genug Bewegungsfreiheit und die Erwachsenen können entspannen", so Birgit Wagner, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG.

 

 

Kombitickets noch günstiger für VORTEILScard-Kunden

 

Im Kombiticket enthalten sind die Bahnfahrt sowie das Ticket für eine Vielzahl von Attraktionen. Die "Kombitickets Familienspaß" sind für Erwachsene mit ÖBB VORTEILScard ab 22,- Euro erhältlich. Bereits ab 16,- Euro gibt es die "Kombitickets Sommerträume" für Erwachsene mit ÖBB VORTEILScard. Für Kinder gibt es darüber hinaus spezielle Preiszuckerl.

 

 

Ausflüge zu den schönsten Plätzen des Landes

 

Einsteigen, sich zurücklehnen und entspannen: Mit den beiden Kombitickets kann man sich einfach von den Vorzügen des Reisens mit der Bahn überzeugen.

 

In dem 32-seitigen Folder "Kombitickets Familienspass" und im 48-seitigen Folder "Kombitickets Sommerträume" finden sich alle Angebote übersichtlich aufgelistet. Für Familien stehen z.B. das Kindermuseum Schönbrunn Wien, der Tiergarten Schönbrunn, der Salzburger Zoo, Madame Tussauds und das Riesenrad auf dem Programm. Die "Kombiticket Sommerträume"-Nutzer können z.B. eine malerische Bootsfahrt auf der Donau durch die weltberühmte Wachau sowie von Linz nach Passau, Grein bzw. Melk und vieles mehr unternehmen.

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So

31

Mär

2013

Bauarbeiten im Bahnknoten Lausanne erfordern ab Dezember 2015 für eine zehnjährige Bauphase einen Spezialfahrplan

Ab Dezember 2015 sind im Bahnknoten Lausanne umfassende Arbeiten an der Bahn-Infrastruktur geplant. Damit soll die Kapazität des Bahnnetzes in der Genferseeregion, aber auch in der ganzen Schweiz nachhaltig verbessert werden. Aufgrund der geografischen Lage und des Ausmasses dieser Arbeiten muss der Fahrplan angepasst werden. Die gewählte Lösung garantiert den Reisenden während der Bauphase die gleiche Anzahl Züge und Sitzplätze wie bisher.

In und um Lausanne wird kräftig ausgebaut                                  Foto: Marcel Manhart

 

Der Bund sieht vor, über eine Milliarde Franken in die Erneuerung des Bahnknotens Lausanne-Renens zu investieren. Ziel dieser Investition ist es, die bestehende Infrastruktur zu verbessern, um die Voraussetzungen für längere (400 Meter) und höhere Züge sowie häufigere Verbindungen zu schaffen. Dank diesen Bauarbeiten können die künftigen Mobilitätsbedürfnisse in der Westschweiz und in der ganzen Schweiz absorbiert werden. Die Arbeiten beginnen im Dezember 2015 und werden rund zehn Jahre dauern.

 

Diese von der SBB ausgeführten Bauarbeiten erfordern eine sorgfältige Planung, insbesondere bei den Fahrplänen. Es geht darum, trotz der Einschränkungen, die solche Baustellen mit sich bringen (Sicherheit, Budget, Fristen), den Betrieb aufrechtzuerhalten und gleichzeitig eine ausgewogene Aufteilung des Regionalverkehrs, des nationalen und internationalen Fernverkehrs sowie des Güterverkehrs zu gewährleisten. Zu diesem Zweck haben die SBB, das Bundesamt für Verkehr (BAV) sowie die Kantone Genf und Waadt im Oktober 2011 eine Arbeitsgruppe gegründet, welche die verschiedenen Auswirkungen der Baustellen auf den Zugverkehr prüft.

 

Die durchgeführten Analysen haben gezeigt, dass das aktuelle Angebot des Bahnverkehrs während der zehnjährigen Bauphase mit einigen Anpassungen aufrecht erhalten werden kann. Die Reisezeiten und Anschlüsse, insbesondere zwischen Lausanne und Genf sowie zwischen Basel und der Region Genfersee, müssen während dieser Zeit modifiziert werden. Der Fahrplan des ICN Basel-Biel-Lausanne wird um 30 Minuten verschoben.

 

Die Arbeitsgruppe ist zur Schlussfolgerung gelangt, dass eine Verschiebung die einzige Möglichkeit ist, um sämtliche relevanten Kriterien im Zusammenhang mit den Bauarbeiten einhalten zu können. Die Anpassung wurde zwischen der SBB und dem Bundesamt für Verkehr (BAV) vereinbart. Dadurch kann der Halbstundentakt des ICN auf der Strecke Yverdon-les-Bains und Biel sichergestellt werden (derzeit verkehren zwei ICN-Züge im Intervall von 3 Minuten). Zudem kann die künftige Entwicklung der S-Bahnen in den Regionen Genf/Waadt und die Inbetriebnahme der Strecke Delle-Belfort garantiert werden.

 

Der angepasste Spezialfahrplan wird die Arbeiten zwischen Lausanne und Renens, die für das ganze Bahnsystem und den Öffentlichen Verkehr unumgänglich sind, erleichtern. Er lässt sich auch mit den anderen Bauarbeiten vereinbaren, die in der Schweiz geplant sind, wie der Ausbau der Walliser Linie für Doppelstockzüge, der Bau des Eppenbergtunnels zwischen Olten und Aarau oder die Anpassungen am Knoten Bern.

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Mi

27

Mär

2013

SBB RailAway Jahresbilanz 2012 - erfolgreich und innovativ

In einem schwierigen Jahr hat sich RailAway erfolgreich und innovativ bewiesen: Die Freizeittochter der SBB hat im 13. Geschäftsjahr 1,57 Millionen Freizeitgäste für ein Kombi-Angebot begeistert – 3,2 Prozent mehr (+ 49 186 Personen) als im Vorjahr. Der Umsatz belief sich auf 66 Millionen Franken und lag damit 2,7 Prozent oder 1,72 Millionen Franken höher als 2012. Dieses positive Ergebnis ist in dem für den Tourismus anspruchsvollen Umfeld auf die neue eingeschlagene Strategie zurückzuführen: RailAway hat das Kerngeschäft ausgebaut. Freizeitangebote lassen sich neu online buchen. Parallel dazu hat RailAway mit der Migros, den Raiffeisenbanken und mit Schweiz Tourismus drei gewichtige strategische Marktplatzpartner ins Boot geholt. Über alles gesehen entspricht das kompetitive und diversifizierte Freizeitangebot – besonders jenes für Ausflüge und Veranstaltungen – einer echten Nachfrage: 393 000 Menschen (+ 3,4 Prozent) besuchten 2012 ein Festival oder eine Veranstaltung mit dem öffentlichen Verkehr und buchten dabei ein vergünstigtes Kombi-Ticket.

Mehr Freizeitreisende in schwierigem Jahr                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Die strategische Neuausrichtung ist geglückt: In einem für den Tourismus wenig stimulierenden Umfeld weist RailAway dennoch ein positives Ergebnis aus. Begünstigt hat dies zum einen die noch stärkere Besinnung auf das Kerngeschäft mit den ermässigten Kombi-Angeboten für Tages- und Halbtagsausflüge. Zum andern die Diversifikation der Absatzkanäle, indem Angebote neu auch online gebucht werden können und zugleich auf den Webseiten der drei neuen strategischen Partnern Migros, Raiffeisenbanken und bei Schweiz Tourismus erhältlich sind. Vom Start des Online Freizeitshops anfangs Juli 2012 bis Ende Jahr wurden fast 30 000 Kombis online vertrieben, aktuell sind es über 50 000.

 

 

Klassische Ausflüge steigern Beliebtheit

 

Die über 1,57 Millionen Freizeitreisende (+3,2 Prozent) brachten einen Umsatz von 66 Millionen Franken (+ 2,7 Prozent) ein. Besonders zugelegt im Vergleich zum Vorjahr hat der Geschäftsbereich Tourismus. Rund 66 000 Kunden (+11,8 Prozent, total: 628 000 Kunden) mehr als 2011 nutzen ein RailAway-Kombi. Dabei waren die Sport- und Erholungsangebote sowie die regionalen Freizeitangebote weniger gefragt als 2012 ( -3,1 Prozent bzw. – 19,2 Prozent). Bei den klassischen Ausflügen der Sortimentslinie Plausch verzeichnete RailAway indes einen Absatz von über 210 000 Angeboten (+ 18,7 Prozent). Noch nicht wie erwünscht liefen die Mehrtagesangebote. Die über 11 500 verkauften Kombis samt Übernachtung lagen zwar 16,4 Prozent über dem Vorjahr, blieben aber deutlich unter der Einschätzung für 2012.

 

 

RailAway beliebt als Festival-Partner

 

783 000 Menschen besuchten 2012 eine der 193 Veranstaltungen (entspricht dem Vorjahreswert) mit der Bahn. Allein für die Event-Kombi-Angebote oder Reisen mit der Bahn zu Grossanlässen wie den Festivals setzten 394 000 Kunden (+ 3,4 Prozent) auf das Bahnangebot und damit auf RailAway. Weniger gefragt waren Kunstaustellungen mit 37 300 RailAway-Besuchern; mitunter führten die Kunsthäuser 2012 keine besonderen Grossausstellungen durch. Das hat auch RailAway gespürt. Viel zum positiven Gesamtergebnis trugen die Messe-Besucher ein: Über 335 400 Kunden (+5,9 Prozent) reisten mit einem Kombi-Angebot an eine der vielen Publikums- oder Fachmessen in der Schweiz.

 

 

Gruppenreisen noch nicht am Ziel

 

An die 135 000 Personen genossen mit einem Kombi-Angebot einen Ausflug mit der Firma, dem Verein oder mit der Schule. Das sind 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Rückläufig waren aber auch die Charterreisen (- 28,3 Prozent oder 8700 Kunden weniger als geplant). Erfreulich dagegen die Entwicklung bei den Gruppenbilletten mit einem Plus von 1,9 Prozent. 2013 soll eine gezieltere Vermarktung und Akquisition sowie ein Angebotsausbau den Abwärtstrend der Gruppenreisen stoppen.

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Di

26

Mär

2013

SBB verbessert Ergebnis - Verkehrsnachfrage stagniert

In einem anspruchsvollen Marktumfeld hat die SBB im 2012 ein gutes Ergebnis erzielt. Jeden Tag brachte sie 967'000 Reisende und rund 175'000 Tonnen Güter sicher und pünktlich an ihr Ziel. Diese Leistung erbringt das Unternehmen für mehr als 5 Mio. Kundinnen und Kunden auf dem meistgenutzten Bahnnetz der Welt und in stark beanspruchten Bahnhöfen. Das Betriebsergebnis ging wegen sinkender Nachfrage im Personenverkehr und höheren Trassepreisen zurück. Das Konzernergebnis hingegen stieg infolge von einmaligen Effekten auf CHF 422,5 Mio. (+ 83,8 Mio.).

Die verzinslichen Schulden konnten gesenkt werden, sind aber weiterhin hoch. Das gute Konzernergebnis hilft, die weiter stark steigenden Belastungen durch Trasse- und Energiepreise zu bewältigen.

In schwierigem Umfeld gut behauptet - Verschuldung stabilisiert  Foto: Marcel Manhart

 

Das Jahr 2012 war gekennzeichnet durch ein anspruchsvolles Umfeld mit schwächerer Konjunktur, hohem Frankenkurs, Abbau von Industriekapazitäten und rückläufiger Nachfrage im Tourismussektor. Daraus resultierte bei der SBB eine stagnierende Verkehrsnachfrage. Insgesamt beförderte die SBB 967 000 Kundinnen und Kunden pro Tag, etwas weniger als im 2011 (977 000). Diese reisten um 1,2 Prozent weniger weit als im Vorjahr: Die Zahl der gefahrenen Personenkilometer (Pkm) verminderte sich damit von 17 749 auf 17 545 Mio. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass 2012 keine signifikanten Angebotsausbauten realisiert wurden.

 

Der abgeltungsberechtigte Regionalverkehr wuchs weiter, nämlich um 1,6 Prozent auf 4620 Mio. Pkm. Im eigenwirtschaftlichen nationalen Fernverkehr hingegen verminderte sich die Verkehrsleistung um 2,1 Prozent auf 12 925 Mio. Pkm. Vor allem der Freizeitund Tourismusverkehr büsste ein; der Pendler- und Geschäftsreiseverkehr ist weiter gewachsen, wenn auch weniger stark als in den Vorjahren. Der internationale Personenverkehr wuchs um rund 6 Prozent bei den Personenkilometern, insbesondere auf den Strecken Zürich–Paris sowie der «Rheinschiene» nach Frankfurt und weiteren Zielen in Deutschland.

 

SBB Immobilien partizipierte an den hohen Reisendenfrequenzen und der damit verbundenen Nachfrage nach attraktiven Objekten in Zentrumslage mit hervorragender Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Ein Beispiel dafür ist die Überbauung Zürich Europaallee; im September konnte die SBB das erste Baufeld eröffnen.

 

Der Güterverkehr war mit der europaweiten Konjunkturschwäche konfrontiert sowie mit dem Abbau von Industriekapazitäten in der Schweiz, namentlich in der Papier- und Metallindustrie. Erschwerend hinzu kam die dreimalige Sperre der Gotthard-Bergstrecke wegen Felsabbrüchen bei Gurtnellen. Entsprechend resultierte im Güterverkehr ein Betriebsverlust. Die Verkehrsleistung von SBB Cargo lag 2012 mit 12 132 Millionen Nettotonnenkilometern -1,7 Prozent unter dem Vorjahr. Die SBB begegnete diesen Herausforderungen mit der konsequenten Ausrichtung des Angebotes im Güterverkehr auf die Stärken der Eisenbahn.

 

Das Netz von SBB Infrastruktur ist 2012 nochmals etwas intensiver genutzt worden. Die Zahl der zurückgelegten Trassenkilometer ist erneut leicht gestiegen, nämlich um 0,3 Prozent auf 165,6 Millionen. Den Unterhalt des Schienennetzes hat SBB Infrastruktur intensiviert. Der Nachholbedarf hat sich plangemäss stabilisiert und beträgt CHF 1,815 Mia. (+ 35 Mio.). Im Berichtsjahr wurden insgesamt 160 Kilometer Fahrbahn erneuert (2011: 150 Kilometer) und die Produktivität durch verlängerte fixe Unterhaltsintervalle gesteigert. Die SBB rüstete zudem den ersten von rund 11'000 Standorten auf das zukunftsweisende europäische Zugsicherungssystem ETCS um.

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Mo

25

Mär

2013

Start für Umbau des SOB-Bahnhofes Rothenthurm

Von April bis Ende September 2013 baut die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) den Bahnhof Rothenthurm für 6,5 Mio. Franken um, damit er den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes entspricht. Zugleich werden die Anschlüsse im Fernverkehr verbessert. Der Spatenstich fand am Freitag, 22. März 2013 statt.

   Thomas  Küchler,    Vorsitzender  der  SOB - Geschäftsleitung,    André   Baur,

   Gemeindepräsident Rothenthurm und Regierungsrat Andreas Barraud (v.l.n.r.)

   setzen  den  ersten Perronrandwinkel       Foto: Schweizerische Südostbahn AG

 

 

Die Vorbereitungsarbeiten am Bahnhof Rothenthurm sind bereits angelaufen. Regierungsrat Andreas Barraud, André Baur, Gemeindepräsident Rothenthurm, und Thomas Küchler, Vorsitzender der SOB-Geschäftsleitung, setzten im Beisein von Behördevertretern und beteiligten Unternehmen symbolisch den ersten neuen Perronrandwinkel. Baustart für den Umbau ist der 2. April 2013.

Die Bauarbeiten finden mehrheitlich unter laufendem Betrieb statt, was umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen voraussetzt. Falls nicht anders möglich, wird nachts und auch während einer Wochenendsperre gebaut. Die Planung sieht vor, dass möglichst viele Bauarbeiten in verkehrsarme Ferienzeiten fallen.

 

 

Breitgefächertes Projekt

 

Um einen barrierefreien Zugang zu den Regionalzügen zu ermöglichen, baut die SOB Rampen und erhöht den Mittelperron, der gleichzeitig auf 220 Meter verlängert wird, auf 55 cm. Von der Einfahr- bis zur Ausfahrweiche passt sie Gleise und Weichen für eine Streckengeschwindigkeit von 80 km/h (vorher 45 km/h) an bzw. baut sie neu. Dies bedingt gleichzeitig eine Anpassung der Bahntechnik sowie diverser Werkleitungen. Ausserdem modernisiert die SOB die Zugsicherung. Auch die Bahnübergänge im Bahnhofbereich werden der neuen Gleisführung und den derzeit gültigen Normen und Vorschriften angepasst. Bis Ende September ist im Bahnhofbereich zeitweise mit Lärmbeeinträchtigungen zu rechnen. Die letzten Umgebungsarbeiten werden im Frühjahr 2014 abschlossen sein.

 

 

Halt für Voralpen-Express ab 2014

 

Auch nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels wird der Voralpen-Express die Anbindung der Ostschweiz an den Fernverkehr Richtung Tessin und Italien sicherstellen. Das über Neat-Mittel mitfinanzierte Projekt Rothenthurm wird die knappe Anschlusssituation des Voralpen-Express in Arth-Goldau entspannen, indem die Systemkreuzung von Altmatt nach Rothenthurm verlegt werden kann und der Voralpen-Express mehr Umsteigezeit auf die Gotthardzüge gewinnt. Am neuen Voralpen-Express-Halt Rothenthurm kann eine Buslinie nach Schwyz optimaler angebunden werden.

 

Mit dem stündlichen Halt des Voralpen-Express in Rothenthurm ab Juni 2014 und der besseren Anbindung an die Zentralschweiz erfährt der regionale Tourismus eine zusätzliche Aufwertung. Auch ein Besuch in der geschützten Moorlandschaft von Rothenthurm rückt damit näher.

 

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So

24

Mär

2013

Wiener Linien: In einem Jahr 87 Mal zum Mond und zurück

2012 waren die Wiener Öffis täglich über 183.000 Kilometer unterwegs

 

Die U-Bahnen, Strassenbahnen und Busse der Wiener Linien legten im vergangenen Jahr insgesamt 67,1 Millionen Kilometer zurück. Pro Tag beläuft sich die zurückgelegte Strecke aller Fahrzeuge auf über 183.000 Kilometer. Allein die Linie U6 fährt täglich rund 10.465 Kilometer, das entspricht in etwa der Luftlinie von Wien nach Jakarta in Indonesien.

Die neue Endhaltestelle der Linie D  "Alfred-Adler-Strasse"  beim Hauptbahnhof Wien                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

Autobusse liegen an erster Stelle Die grössten Wegstrecken legte im letzten Jahr der Autobusverkehr mit 29,7 Millionen Kilometern zurück, gefolgt von den Strassenbahnen mit 23,3 Millionen Kilometern und den U-Bahnen mit 14,1 Millionen Kilometern. Die U6 ist die am stärksten befahrene U-Bahn-Linie, bei der Strassenbahn ist es die Linie 6 und bei den Autobussen sammelte der 26A die meisten Kilometer.

 

"Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihre Wege in der Stadt mit den Öffis zurückzulegen. Mittlerweile sind 2,5 Millionen Fahrgäste täglich mit U-Bahn, Bim und Bus in Wien unterwegs. Deshalb werden wir auch in diesem Jahr in den weiteren Ausbau des Netzes investieren, um so das bereits breite Angebot weiter zu vergrössern", so Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien.

 

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Fr

22

Mär

2013

Neuer Fahrgastrekord bei der Deutschen Bahn

Mit einem Zuwachs von 49 Millionen Reisenden konnte die Deutsche Bahn

im Jahr 2012 einen neuen Rekord bei der Zahl der Fahrgäste im heimischen Schienenpersonenverkehr aufstellen.

Immer mehr Deutsche reisen mit der Bahn                                     Foto: Marcel Manhart

 

Im Jahresverlauf beförderte die DB in ihren Zügen insgesamt 1,97 Milliarden Fahrgäste (ohne Arriva). Dies ist umso bemerkenswerter, als dass im gleichen Zeitraum die Anzahl der innerdeutschen Flugreisenden um 3,8 Prozent und die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland um 2,9 Prozent zurückgegangen sind. Der Gewinner ist laut DB dagegen das Verkehrsmittel Schiene mit einem Wachstum von 4 Prozent.

 

Auch ihren Umsatz und ihren Gewinn konnte die DB im Geschäftsjahr 2012 erneut steigern. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Milliarden Euro (+3,7 Prozent) auf 39,3 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) erhöhte sich im Jahr 2012 um 399 Millionen Euro (+17,3 Prozent) auf 2,7 Milliarden Euro. Einen Anstieg von 35,7 Prozent oder 918 Euro Millionen gab es bei den Netto-Investitionen, die auf 3,5 Milliarden Euro kletterten. Die Netto-Finanzschulden konnten um 226 Millionen Euro (-1,4 Prozent) auf 16,4 Milliarden Euro gesenkt werden.

 

Auch beim Personal der Deutschen Bahn gibt es erfreuliches: Insgesamt stellte die DB im vergangenen Jahr allein in Deutschland rund 11.000 neue Mitarbeiter ein. Das war die höchste Zahl von Neueinstellungen seit zehn Jahren.

 

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Do

21

Mär

2013

Kapsch erwirbt Bahngeschäft von NEC

End-to-End Anbieter Kapsch CarrierCom

bietet ab sofort auch eigene Endgeräte für Bahnkommunikation

 

Kapsch CarrierCom verfolgt konsequent die Strategie, als End-to-End Anbieter für Bahnkommunikation am globalen Markt aufzutreten. Durch die Akquisition von Teilen des global tätigen Technologieanbieters NEC hat Kapsch nun auch eigene Endgeräte im Portfolio. Mit dem Erwerb des Bahngeschäftes von NEC Portugal übernimmt Kapsch mehrere Verträge mit Bahnbetreibern in Portugal, Spanien, Saudi Arabien und Finnland sowie alle Mitarbeiter in Portugal. Die Produktion der Endgeräte wird nach Österreich verlegt.

Kapsch Taurus 1216 210-5 vor einem Eurocity Zug                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Bahnkommunikation ist die Grundlage für einen reibungslosen und sicheren Betrieb des Zugverkehrs. Kapsch stattet mehr als 70.000 Bahnkilometer mit GSM-R Technologie ausgestattet, die genau das sicherstellt. Die Integration der GSM-R Sparte von Nortel im Jahr 2010 hat Kapsch zum weltgrößten Infrastrukturanbieter und Systemintegrator in diesem Segment gemacht. Ab sofort können bestehende und potenzielle Kunden auch die dafür erforderlichen Endgeräte direkt über Kapsch beziehen.

 

"Unsere Bahnkunden haben höchste Anforderungen an die Sicherheit und Leistungsfähigkeit ihrer Kommunikationssysteme. Diese können wir nun auch mit eigenen Endgeräten erfüllen, die optimal auf unsere Infrastrukturkomponenten abgestimmt sind", so Kari Kapsch, CEO von Kapsch CarrierCom. Bei den Geräten handelt es sich um Cab Radios. Diese bestehen aus zwei Komponenten, die in den Lokomotiven eingebaut werden: einem Funkteil und einem Bediengerät mit Display, in der Fachsprache DMI (Desktop Management Interface) genannt. Die Geräte aus der NEC Produktion zeichnen sich besonders durch Integration von GPS (Global Positioning System), einer W-Lan Unterstützung sowie durch die Möglichkeit, Software-Updates over the air (OTA) durchführen zu können aus.

 

 

Vergrösserung des Footprints und Erweiterung der Kundenbasis

 

Kapsch ist nun auch mit einer eigenen Gesellschaft in Portugal präsent. Diese wird an den Standorten Aveiro und Lissabon der neue Arbeitgeber für insgesamt 14 hochqualifizierte Mitarbeiter sein, die von NEC zu Kapsch wechseln. Sie werden weiterhin für Forschung und Entwicklung, das Testing, den Betrieb und die Kundenbetreuung zuständig sein. Zu den Kunden, die Kapsch durch diesen Deal übernimmt, zählen unter anderem drei Bahnkunden in Portugal sowie weitere in Spanien, Finnland, Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Vorfeld der Transaktion hat Kapsch intensive Gespräche mit den Kunden geführt.

 

 

Aufwertung des Produktionsstandortes Österreich

 

Während Forschung und Entwicklung für die Geräte in Portugal bleibt, wird die Produktion nach Österreich verlegt. Die Fertigungseinrichtungen von Kapsch Components, wo bereits verschiedenste Geräte - wie etwa GSM-R Infrastrukturkomponenten - hergestellt werden, erfüllen alle Voraussetzung für die Herstellung von Cab Radios.

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Mo

18

Mär

2013

Bauarbeiten führen zu Fahrplanänderungen auf der Wiener S-Bahn-Stammstrecke

Fahrplanänderungen vom 24. März 2013 bis 02. April 2013

 

  • Bauarbeiten: Neue Weichen auf den Zulaufstrecken zum Wiener Hauptbahnhof
  • Änderungen im Zugverkehr zwischen Wien Meidling und Wien Floridsdorf vom 24. März bis 02. April 2013 Betriebsbeginn
  • Nächtliche Totalsperre zwischen Wien Meidling und Wien Rennweg vom 27. bis 31. März 2013

 

In der Karwoche und am Osterwochenende werden zwischen Wien Meidling und Wien Matzleinsdorf auf den Zulaufstrecken zum Wiener Hauptbahnhof neue Weichen verlegt. Aufgrund dieser Bauarbeiten ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen 24. März 2013 und 02. April 2013 Betriebsbeginn nur eingleisig befahrbar. Durchgehende Verbindungen zwischen Wien Meidling und Wien Floridsdorf werden in dem Zeitraum alle zwölf bis 15 Minuten angeboten. Die ÖBB-Kunden werden gebeten um etwa fünf Minuten längere Fahrzeiten einzuplanen.

 

Bauarbeiten bei der Station Wien Matzleinsdorfer Platz                Foto: Marcel Manhart

 

 

Von 27. bis 31. März 2013 kommt es ausserdem zu nächtlichen Totalsperren zwischen Wien Meidling und Wien Rennweg. Von 00.05 Uhr bis 04.50 Uhr verkehren keine Züge in diesem Bereich. Ein Schienenersatzverkehr für den gesperrten Abschnitt wird für die Kunden eingerichtet.

 

Aufgrund des Fahrgastaufkommens haben sich die ÖBB bewusst für die Bauarbeiten in der Karwoche sowie in weiterer Folge rund um Feiertage entschieden. Im Dezember 2014 wird der neue Wiener Hauptbahnhof eröffnet und ein Jahr später werden die Arbeiten am gesamten Bahn-Infrastrukturprojekt endgültig beendet sein. Bereits Ende des heurigen Jahres werden die Rohbauarbeiten an der Halle Nord sowie das Rautendach fertig gestellt sein.

 

 

Ersatzfahrplan während des eingleisigen Betriebs

 

Damit die Fahrgäste trotz der Baumaßnahmen möglichst rasch und reibungslos an ihr Ziel kommen, haben die ÖBB einen umfangreichen Ersatzfahrplan erstellt.

 

  • In der Station Wien Matzleinsdorfer Platz ist jeweils nur ein Bahnsteig in Betrieb.
  • S-Bahnen in und aus Richtung Stockerau, Absdorf-Hippersdorf und Hollabrunn beginnen um xx:35 und xx:05 und enden um xx:23 und xx:53 in Wien Praterstern (Bahnsteig 2).
  • S-Bahnen in und aus Richtung Mistelbach und Wolkersdorf beginnen um xx:44 und xx:14 und enden um xx:17 und xx:47 in Wien Praterstern (Bahnsteig 3).
  • S-Bahnen in und aus Richtung Gänserndorf beginnen um xx:25 und xx:55 und enden um xx:03 und xx:33 in Wien Mitte (Bahnsteig 4).
  • Alle Züge, die ihre Endstation planmäßig in Wien Praterstern oder Wien Mitte haben, beginnen und enden in Wien Floridsdorf.
  • Einige S-Bahnen aus dem Süden beginnen und enden in Wien Meidling.

 

 

Neue Tragwerke auf den Zulaufstrecken zum Wiener Hauptbahnhof
 

Im Rahmen der Gleisbauarbeiten werden vor dem Matzleinsdorfer Platz fünf Weichen eingebaut. Die S-Bahn muss in diesem Bereich bis voraussichtlich Ende Oktober 2013 in provisorischer Lage geführt werden um die Arbeiten am Brückentragwerk über die Landgutgasse fertigstellen zu können. In mehreren Arbeitsschritten werden dafür die provisorischen Weichen eingebaut und bestehende Gleise und Weichen abgetragen. Die Weichen werden mit einem Weichentransportwagen angeliefert und mit einem Gleisweichenkran auf einer Strecke von 300 Metern eingebaut. Die Arbeiten werden in den Monaten April bis Oktober schrittweise durchgeführt, finden in einem sehr eng gesteckten Terminrahmen statt und erfordern eine sehr genaue Planung. 20 Personen sind mit den Bauarbeiten beschäftigt.

 

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Di

12

Mär

2013

ÖBB-Postbus: Grösster Busauftrag Österreichs - Über 700 neue Postbusse bringen mehr Komfort für die Fahrgäste

Die ÖBB-Postbus GmbH modernisiert ihre Fahrzeugflotte. Über 700 neue Busse werden in den kommenden fünf Jahren angeschafft. Die Fahrgäste profitieren von modernen klimatisierten Bussen. Für zehn verschiedene Bustypen wurden vier Bestbieter ermittelt. Heute endete die Stillhaltefrist für die Vergabe. Das Bestellvolumen beträgt 150 Millionen Euro. Bei der Vergabeentscheidung haben sich die Firmen EvoBus, Solaris, IVECO und TEMSA durchgesetzt

Neue Busse für ganz Österreich                                                        Foto: © ÖBB/Zenger

 

„Mit dieser Investition können wir unsere starke Position in den Bereichen Qualität, Komfort und Umweltfreundlichkeit noch weiter ausbauen“, so Sabine Greiner, Geschäftsführerin der ÖBB-Postbus GmbH. „Unsere Fahrgäste profitieren von voll klimatisierten, barrierefreien Bussen mit einem modernen Fahrgastinformationssystem“, erklärt Christian Eder, Geschäftsführer der ÖBB-Postbus GmbH.

 

Mehr Komfort für die Fahrgäste

Die neuen Busse sind voll klimatisiert, barrierefrei und verfügen allesamt über moderne Fahrgastinformationstechnologie zur Kundeninformation. Darüber hinaus sind die Busse besonders umweltfreundlich: Sie erfüllen einerseits die strenge Euro 6 Abgasnorm und andererseits wird der Buslenker über ein modernes Fahrzeugdatensystem zum spritsparenden Fahren animiert

 

Neue Busse für ganz Österreich

Bis 2017 kommen pro Jahr ca. 140 neue Busse in ganz Österreich zum Einsatz. Je nach Einsatzzweck wurden unterschiedliche Bustypen geordert. So werden für Ballungsräume Niederflurbusse und für die ländliche Mobilitätsversorgung Hochflur-Überlandbusse in verschiedenen Größen angeschafft. Für den barrierefreien Zustieg verfügen die Hochflurbusse über einen Hebelift und die Niederflurbusse über eine Klapprampe.

 

Konsequente Fuhrpark-Modernisierung

Die ÖBB-Postbus GmbH hat seit 2005 über 280 Millionen Euro in die Erneuerung ihres Bus-Fuhrparks investiert. Heute sind rund 60 % der Postbus-Flotte barrierefrei. Mit der Neubeschaffung steigt der Anteil an barrierefreien Bussen bis Ende 2013 auf 65 % und bis 2018 auf 87 %. Seit dem Jahr 2000 werden nur mehr klimatisierte Postbusse beschafft.

 

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Do

07

Mär

2013

Drehgestell eines neuen Doppelstockwagens bei Überführungsfahrt in Bern Weyermannshaus entgleist

Heute kurz vor 10 Uhr ist es zwischen Bern Ausserholligen und Bern Bümpliz Süd zur Entgleisung eines Güterzugs gekommen. Beim entgleisten Güterzug handelt es sich um eine Überführungsfahrt, um zwei neue Doppelstockwagenkasten nach Villeneuve ins Bombardier-Werk zu bringen. Kurz vor zehn Uhr sprang das vorderste Drehgestell des ersten Doppelstockwagenkastens im Bereich einer Weiche in Bern Weyermannshaus aus den Schienen. Verletzt wurde niemand. Die Strecke zwischen Bern und Fribourg ist zur Zeit für den Bahnverkehr unterbrochen.

Die beiden Doppelstockwagen am 6. März in Buchs SG                  Foto: Marcel Manhart

 

Beim heute Morgen entgleisten Güterzug handelt es sich um eine Überführungsfahrt, um zwei neue Doppelstockwagenkasten nach Villeneuve ins Bombardier-Werk zu bringen. Kurz vor zehn Uhr sprang das vorderste Drehgestell des ersten Doppelstockwagenkastens im Bereich einer Weiche in Bern Weyermannshaus aus den Schienen.

 

Der Überführungszug war mit einer Lok Re 420, zwei neuen Doppelstockwagenkasten und vier leeren Bremswagen unterwegs nach Villeneuve, als kurz vor 10 Uhr bei einer Weiche in Bern Weyermannshaus ein Drehgestell des ersten Doppelstockwagenkastens aus den Schienen sprang. Der Überführungszug war leer, verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Mit Ausnahme des entgleisten Drehgestells blieb die Komposition auf den Schienen stehen. Die Unfallursache ist zur Zeit noch unbekannt und wird untersucht.

 

Nach wie vor fallen alle Fernverkehrszüge zwischen Bern und Fribourg aus. Die S-Bahnzüge S2 und S1 fallen zwischen Bern und Thörishaus Station aus. Zwischen Bern und Thörishaus Station sowie zwischen Bern und Fribourg verkehren Bahnersatzbusse. Reisende von Bern nach Lausanne und umgekehrt wird empfohlen, über Biel und die Jurasüdfusslinie zu reisen. Sie werden gebeten, 30 Minuten zusätzliche Reisezeit einzurechnen. An den betreffenden Bahnhöfen sind Kundenlenker im Einsatz. Es kommt zu grösseren Verspätungen. Die Strecke bleibt für den Zugsverkehr bis voraussichtlich 15 Uhr unterbrochen.

 

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Di

05

Mär

2013

Neubaustrecke: ICN beschädigte Sicherungseinrichtungen

Ein von Solothurn in Richtung Olten fahrender Intercity-Neigezug ICN beschädigte am Vormittag des 04. März 2013 beim Befahren der Neubaustrecke die Bahninfrastruktur wie Schwellen und Zugkontrolleinrichtungen. Der ICN konnte seine Fahrt fortsetzen, wurde aber in Zürich einer eingehenden Kontrolle unterzogen.

Ein ICN aus Solothurn bei der Einfahrt in den Bahnhof Olten         Foto: Marcel Manhart

 

 

An einem Drehgestell eines von Solothurn in Richtung Olten fahrenden ICN beschädigte am 04. März 2013 eine Kardanwelle des Neigezuges die Bahninfrastruktur. Mehrere Bahnschwellen wie auch die Zugkontrolleinrichtungen (Balisen) wurden beschädigt. Die Neubaustrecke konnte deshalb während rund drei Stunden in der Fahrtrichtung Bern – Olten nicht mehr befahren werden. Ausgelöst wurde die Störung durch eine Kardanwelle, welche sich zwischen einem Fahrmotor und dem Getriebe eines Drehgestells des ICN -Zuges befindet. Diese löste sich und beschädigte das Gleis. Die Reisezüge in Fahrrichtung Olten mussten bis zur Abklärung der genauen Schäden vor Ort über die alte Linie umgeleitet werden und erhielten Verspätungen von rund 10 Minuten. Um 11 Uhr wurde die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben. Die Meldung wurde irrtümlich in den Verkehrsmeldungen der SBB als Stellwerkstörung bezeichnet.

 

Der beschädigte ICN konnte seine Fahrt noch bis Zürich fortsetzen und wurde dort untersucht. Nach einer ersten Einschätzung geht die SBB von einem Einzelfall aus. Die Kardanwellen der ICN -Züge werden in einem Rhythmus von 10 Tagen kontrolliert. Beim betroffenen Zug letztmals am 2. März 2013. Die Ursache für den Zwischenfall wird derzeit von Spezialisten der SBB abgeklärt. Noch ist unklar, weshalb sich die Kardanwelle löste und die Bahninfrastruktur beschädigen konnte.

 

 

Intercity Neigezüge ICN

 

Die 44 ICN der SBB verkehren heute vor allem auf der West-Ost Achse via Jurasüdfuss und durch den Gotthard. Seit Juni 2012 führt das Industriewerk Yverdon für rund 130 Mio. Franken eine Grossrevision der Fahrzeuge durch. Die Arbeiten umfassen neben der Revision auch eine Auffrischung des Äussern und Innern sowie den Einbau von neuen 3G/LTE-Repeatern. Die Arbeiten dauern noch bis 2019.

 

 

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Mo

04

Mär

2013

Die Serbische Staatsbahn hat bei Stadler Rail 21 FLIRT bestellt

Die Serbische Staatsbahn ŽS hat bei Stadler Rail 21 elektrische FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) für den S-Bahn-Verkehr in der Region Belgrad bestellt. Der Vertrag mit einem Volumen von rund EURO 100 Mio. wurde heute in Belgrad unterschrieben. Die Finanzierung des Auftrages erfolgt über die EBRD in London (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung). Die Fahrzeuge werden zwischen Herbst 2014 und Spätsommer 2015 im 2-Wochen-Takt ausgeliefert. Die Züge sind dank geringem Energieverbrauch sehr umweltfreundlich.

Stadler flirtet in Serbien                                                                          Bild: Stadler Rail

 

 

Heute haben in Belgrad am Hauptsitz der Serbischen Staatsbahn ŽS Dragoljub Simonović, Generaldirektor der ŽS und Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler Rail, den Vertrag für die Beschaffung der 21 neuen Züge unterzeichnet. Bei diesen handelt es sich um 4-teilige FLIRT der neuesten Generation. Auf der Basis des in den letzten 10 Jahren über 800-fach verkauften FLIRT hat Stadler die nächste Generation FLIRT3 entwickelt. In dieser neuen Zugsfamilie gibt es verschiedene modular aufgebaute Unterfamilien. Peter Jenelten freut sich sehr über diesen Auftrag: "Wir sind stolz, dass wir diese EBRD finanzierte Ausschreibung gewinnen konnten. Mit den neuen FLIRT Zügen wird die serbische Staatsbahn ŽS einen neuen Standard im Regionalverkehr setzen. Und für uns ist es der erste FLIRT Auftrag in Südosteuropa.“

 

 

Komfortabel und umweltfreundlich

 

Die Züge sind mit einem elektrischen Antrieb für eine Spannung von 25kV 50Hz ausgerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit der modernen Fahrzeuge, die in 3-fach-Traktion eingesetzt werden können, beträgt 160 km/h. Die Züge sind durchgehend stufenlos begehbar und verfügen über 234 Sitzplätze, davon 14 Klappsitze und 12 Plätze in der 1. Klasse. Die FLIRT enthalten grosszügige Multifunktionsabteile im Einstiegsbereich für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder, ein behindertenfreundliches WC und eine Klimaanlage. SOS-Sprechstellen ermöglichen den Kontakt mit dem Lokführer.

 

Die Züge verfügen vorerst über einen Typ der Indusi-Zugsicherung, wobei eine spätere Nachrüstung auf das europäische ETCS 2 bei der Planung berücksichtigt wurde. Die Fahrzeuge werden in Aluminium-Leichtbauweise hergestellt und verfügen somit über ein geringes Gewicht. Dadurch werden höhere Beschleunigungswerte erzielt und somit der Energieverbrauch und die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich gesenkt.

 

 

Massgeschneidert auf Kundenbedürfnisse

 

Den Bedürfnissen der Serbischen Bahn entsprechend hat jeder der vier Wagenkasten eine Passagiertüre pro Seite. Hier kommt eine der Stärken des FLIRT3-Konzeptes zum Ausdruck: Anzahl Türen, wie auch verschiedene weitere Merkmale können variabel auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden.

 

Die erste Komposition wird im Herbst 2014 ausgeliefert. 10 Wochen nach Auslieferung des ersten Fahrzeuges beginnt die Serienauslieferung der restlichen 20 Züge im 2-Wochen-Takt. Somit wird das letzte Fahrzeug im Spätsommer 2015 ausgeliefert.

 

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So

03

Mär

2013

SBB empfiehlt alternativen Reiseweg von Zürich nach München

Die EuroCity-Züge Zürich HB–München verkehren am 09. und 10. März 2013 nur bis Augsburg. Grund ist die Sperrung des Bahnhofs Geltendorf in Oberbayern wegen Perronarbeiten. Aufgrund von weiteren Bauarbeiten auf dieser Strecke empfiehlt die SBB den Reisenden aus dem Grossraum Zürich an diesem Wochenende den alternativen Reiseweg via Schaffhausen–Ulm nach München zu benützen.

Am 9./10. März empfiehlt die SBB via Schaffhausen zu reisen       Foto: Marcel Manhart

 

Am Bahnhof Geltendorf in Oberbayern führt die Deutsche Bahn von Samstag, 9. März, bis und mit Sonntag, 10. März, Perronarbeiten durch und baut eine neue Brücke ein. Der Bahnhof Geltendorf ist an diesem Wochenende gesperrt. Die EuroCity-Züge von Zürich HB nach München verkehren in dieser Zeit nur bis Augsburg. Aufgrund zusätzlicher Bauarbeiten zwischen St. Margrethen und Bregenz rät die SBB Reisenden aus dem Grossraum Zürich an diesem Wochenende den alternativen Reiseweg über Schaffhausen–Ulm nach München zu benützen.

 

Reisende ab St. Gallen und St. Margrethen können über Bregenz–Augsburg oder via Fähre über Romanshorn–Ulm nach München reisen. Zwischen St. Gallen und Bregenz sowie zwischen St. Margrethen und Bregenz verkehren in beide Richtungen Bahnersatzbusse. Die Anschlüsse sind gewährleistet.

 

Die SBB informiert die Reisenden mit Aushängen an den Bahnhöfen sowie mit Info-Flyern und Durchsagen in den Zügen.

 

Detaillierte Auskünfte erhalten Kundinnen und Kunden zudem an den Bahnschaltern, unter www.sbb.ch/166 sowie 24 Stunden am Tag über den Rail-Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. aus dem Schweizer Festnetz).

 

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Fr

01

Mär

2013

Bahnkunden geben der privaten WESTbahn Bestnoten

Eine aktuelle Umfrage unter Österreichs Bahnkunden bestätigt eine hohe Kundenzufriedenheit: Die WESTbahn ist mittlerweile eine fixe Konstante im Österreichischen Bahnmarkt und erzielt bei von Bahnfahrern sehr gute Beliebtheitswerte.

 

WESTbahn Management GmbH

WESTbahn Züge am Westbahnhof in Wien                                       Foto: Marcel Manhart

 

Eine aktuelle Umfrage unter Österreichs Bahnkunden bestätigt: Die WESTbahn ist mittlerweile eine fixe Konstante im Österreichischen Bahnmarkt und erzielt bei von Bahnfahrern sensationell gute Beliebtheitswerte. Die vom Institut für Strategieanalysen (ISA) unter Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier durchgeführte Qualitätsstudie zeigt: Der Newcomer am heimischen Bahnmarkt wird sowohl bei der Qualität als auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis als extrem attraktiv gesehen. Besonders gelobt werden das Bordpersonal der WESTbahn, die Möglichkeit, am Zug zu zahlen sowie das moderne Zugmaterial. Die WESTbahn-Nutzer - aber auch die Vergleichsanalyse bei Bahnfahrern generell - brachte bislang im österreichischen Bahnsektor ungekannte Zufriedenheitswerte. Univ.-Prof. Dr. Filzmaier: "Sowohl ist die WESTbahn in kürzester Zeit zu einem etablierten Unternehmen mit hoher Bekanntheit und exzellenter Kundenzufriedenheit geworden, als auch besteht für den Bahnverkehr generell eine sehr positive Stimmungslage und somit großes Potential auch verstärkt bisherige Autofahrer als Kunden zu gewinnen."

 

WESTbahn-Geschäftsführer Dr. Erich Forster: "Kurz nach dem Start, wenn für den Kunden alles neu ist, sind gute Bewertungen noch einfacher zu bekommen. Nach über einem Jahr im Betrieb diese Topwerte vom Kunden bestätigt zu erhalten, ist ein ganz toller Erfolg und zeigt, dass die WESTbahn im österreichischen Bahnverkehr eine neue Qualitätsdimension geschaffen hat." Für Forster zeigen solche Beliebtheitswerte, dass der erste Schritt der Bahnliberalisierung in Österreich geglückt ist. "Durch die WESTbahn ist Österreich ein Vorreiter und das hat sich für die Kunden ausgezahlt."

 

Mag. Clemens Schneider, Vorstand der RailHolding, fordert daher, die Liberalisierung des Bahnmarktes nun zügig fortzusetzen. Das von der EU-Kommission vor wenigen Tagen vorgestellte 4. Eisenbahnpaket sei der nächste logische Schritt in den Liberalisierungsbemühungen am Europäischen Bahnsektor und soll weitere Qualitätsverbesserungen für die Kunden und Kosteneinsparungen für die öffentliche Hand bringen. "Andere Branchen wie Telekom, Rundfunk oder Strom haben es vorgezeigt: Liberalisierte Märkte bringen den Kunden einen Technologiesprung, besseres Service und günstige Preise. Verloren gegangene Arbeitsplätze werden durch neue, produktivere ersetzt." Bei der Bahnliberalisierung in Europa sieht Schneider allerdings die Gefahr, dass die historischen Anbieter eine weitere Liberalisierung verzögern oder verhindern. "Im Interesse der Steuerzahler darf der Kommissionsvorschlag nicht verwässert werden", so Schneider. "Wir wünschen uns von der österreichischen Politik eine aktive Unterstützung der Kommission. Die Ziele einer einheitlichen Zulassung von Bahnfahrzeugen und von verpflichtenden Ausschreibung wo immer Steuergeld fliest sind für die Verringerung der Belastung für die Steuerzahler essenziell."

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Do

28

Feb

2013

Stadler gewinnt Ausschreibung in Ungarn für neue FLIRT-Züge

Stadler Rail hat in Ungarn eine gemeinsame Ausschreibung der Staatsbahn MÁV und der Privatbahn GYSEV für 48 FLIRT-Züge gewonnen. Damit kann Stadler Rail ihre Stellung in Ungarn weiter festigen. Stadler betreibt in Ungarn seit dem Gewinn eines ersten Auftrages der MÁV vor sieben Jahren zwei Standorte mit insgesamt 400 Mitarbeitern. Ein wesentlicher Teil des aktuellen Auftrages wird in Ungarn abgewickelt. Die Mitarbeiterzahl wird auf 600 erhöht. Die bestellten 4-teiligen FLIRT entsprechen weitgehend den 60 Zügen, die Stadler bereits 2007 – 2010 an MÁV geliefert hat. Für diese erste Serie führt Stadler seit Beginn auch die Wartung aus und erreicht eine sehr hohe Fahrzeugverfügbarkeit.

Stadler FLIRT's sind in Ungarn bereits erfolgreich im Einsatz             Foto: Stadler Rail

 

 

Die Ungarische Staatsbahn MÁV und die Österreichisch-Ungarische Bahngesellschaft GYSEV haben gestern Nachmittag das abschliessende Ergebnis der Ausschreibung vom letzten November verkündet. Stadler Rail erhält den Auftrag zum Bau der Fahrzeuge, die auf den insgesamt 64 FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) basieren, welche von MÁV (60 Züge) und GYSEV (4 Züge) bereits in den letzten Jahren bestellt worden waren. Die Züge sind für den Regional- und S-Bahn-Verkehr in verschiedenen Regionen Ungarns bestimmt.

 

Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Gruppe, freut sich sehr über den neuen Auftrag aus Ungarn: „Die Bestellung von weiteren FLIRT ist ein Beweis dafür, dass der Kunde mit den seit sechs Jahr im täglichen Betrieb stehenden Zügen sehr zufrieden ist. Ungarn ist für Stadler ein sehr wichtiges Land, in welchem wir nach der Schweiz und Deutschland am drittmeisten Mitarbeiter beschäftigen.“

 

 

Erfolgreiche Werke in Szolnok und Pusztaszabolcs

 

Der erste Auftrag für 60 FLIRT erteilte MÁV an Stadler im Jahre 2005. Parallel dazu baute Stadler in Ungarn zwei Standorte auf und investierte rund Euro 40 Mio. in die beiden Werke in Szolnok und Pusztaszabolcs. In Szolnok hat Stadler ein leistungsfähiges Aluminiumwagenkastenwerk aufgebaut. Dieses beliefert insbesondere die Stadler-Standorte in Deutschland und Polen. Verbunden mit dem aktuellen Auftrag ist ein weiterer Ausbau des Standortes in Szolnok. Neben zusätzlichen Produktions- und Montagebereichen ist derzeit in Szolnok ein Revisionszentrum für Drehgestelle für die gesamte Stadler-Gruppe im Bau. Künftig wird Stadler in Ungarn insgesamt 600 Mitarbeiter beschäftigen.

 

In Pusztaszabolcs betreibt Stadler nicht nur die Wartung der 60 MÁV-FLIRT, sondern hat auch einen langjährigen Wartungsvertrag für andere Fahrzeuge der Ungarischen Staatsbahn. Der Standort gilt als modernes Vorzeigewerk, das seit Jahren eine konstant hohe Fahrzeugverfügbarkeit erreicht, die deutlich über dem mit der MAV vertraglich vereinbarten Wert liegt.

 

 

Komfortabel und umweltfreundlich

 

Die Züge sind mit einem elektrischen Antrieb für eine Spannung von 25kV 50Hz ausgerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit der modernen Fahrzeuge beträgt 160 km/h. Die Züge sind durchgehend stufenlos begehbar und verfügen über 200 Sitzplätze. Die FLIRT enthalten grosszügige Multifunktionsabteile im Einstiegsbereich für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder, ein behindertenfreundliches WC und eine Klimaanlage.

 

Im Gegensatz zur ersten Serie werden die neuen FLIRT über das europäische Zugsicherungssystem ETCS Level 2 verfügen. Die Fahrzeuge werden in Aluminium-Leichtbauweise hergestellt und verfügen somit über ein geringes Gewicht. Dadurch werden höhere Beschleunigungswerte erzielt und somit der Energieverbrauch und die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich gesenkt. Die Auslieferung erfolgt im Wochentakt ab Herbst 2014 bis Spätsommer 2015.

 

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Mi

27

Feb

2013

Norwegischen Staatsbahnen haben bei Stadler Rail weitere 16 FLIRT bestellt

Die Norwegischen Staatsbahnen NSB haben bei Stadler Rail 16 weitere FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) bestellt. Sie lösen damit eine Option aus dem Vertrag von 2008 ein. Damals wurden 50 FLIRT mit Option auf bis zu 100 weitere Züge bestellt. Die Hälfte dieser Züge ist bereits erfolgreich im fahrplanmässigen Betrieb. Das Auftragsvolumen für die aktuelle Bestellung beträgt rund 1,1 Mrd. Norwegische Kronen (entspricht derzeit rund CHF 180 Mio.). Die Züge werden zwischen Frühling 2014 und Anfang 2015 ausgeliefert.

NSB FLIRT bei Stadler Rail im IBS-Zentrum Erlen                            Foto: Marcel Manhart

 

Die von NSB nun bestellten weiteren 16 Fahrzeuge sind identisch mit den Zügen der ersten Serie für den S-Bahn-Verkehr und erreichen ebenfalls eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Die fünfteiligen NSB-Fahrzeuge verfügen über drei Antriebseinheiten statt über zwei, wie bei den 4-teiligen FLIRT in den meisten anderen Ländern üblich. Das breitere norwegische Profil erlaubt eine Wagenkastenbreite von 3’200 mm und die Fahrzeuge müssen die Anforderungen eines strengen Winters in Norwegen erfüllen.

 

Im September 2008 hatten die NSB bei Stadler 50 fünfteilige FLIRT in zwei verschiedenen Ausführungen bestellt: 24 Züge sind für den Interregio-Verkehr (Long Local) auf verschiedenen Strecken im Süden Norwegens konzipiert (maximale Reisezeit 3 Stunden), die restlichen 26 Züge für den S-Bahn-Verkehr (Short Regional) im Grossraum Oslo (maximale Reisezeit 90 Minuten). Dem vertraglich vereinbarten Zeitplan entsprechend wurde für 24 Fahrzeuge inzwischen das sogenannte „final takeover“ durchgeführt. Diese definitive Abnahme wird vom Kunden vorgenommen, nachdem das jeweilige Fahrzeug mehrere Monate im Fahrgastbetrieb getestet worden ist.

 

 

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Mo

25

Feb

2013

Projekt Ferrovia Mendrisio – Stabio (– Varese/Malpensa) FMV: Fortschritte an mehreren Fronten

Zur Erweiterung des S-Bahn Netzes im Tessin und in der Lombardei  wird aktuell eine 17 km lange Eisenbahnlinie von Mendrisio nach Varese gebaut (FMV, Ferrovia Mendrisio–Varese). Das Projekt besteht aus drei Teilen: Ausbau des Industriegleises Mendrisio–Stabio, grenzüberschreitende Neubaustrecke Stabio–Arcisate sowie Ausbau der FS-Strecke Arcisate–Varese. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2014 geplant. Die Bauarbeiten auf der neuen Linie Mendrisio – Stabio (– Varese/Malpensa) im Tessin gehen an mehreren Fronten voran. Bereits im Dezember 2012 wurde im SBB Bahnhof Mendrisio das neue Perron für die zukünftige Linie eingeweiht.

Das neue Perron am Bahnhof Mendrisio                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

Entlang der FMV-Linie auf Schweizer Gebiet im Tessin laufen die Tiefbauarbeiten auf mehreren Baustellen, und in der zweiten Jahreshälfte 2013 soll die Bahntechnik eingebaut werden. Am weitesten fortgeschritten sind die Arbeiten im SBB Bahnhof Mendrisio und an der Laveggiobrücke. In Mendrisio wurden bereits das neue Perron mit Überdachung – seit dem 9. Dezember 2012 in Betrieb –, die neuen Gleise und Weichen sowie die Sicherungsanlagen und die Fahrleitung fertiggestellt.

 

 

Mehrere Baustellen im Gang

 

An fünf weiteren Baustellen steht der Stand der Arbeiten bei 50% oder mehr: Bahnlinie unter der Autobahn A2 (50%), Laveggiobrücke (80%), Stützmauer des Anschlussgleises Shell (100%), neue Unterführung «Gerrette» (65%) und Anpassung der Unterführung Ligornetto–Genestrerio (45%). Gleichzeitig laufen die Arbeiten für die neuen Dämme und die Bahninfrastruktur in der Industriezone von Stabio (65%).

 

Im zweiten Halbjahr 2012 starteten die Arbeiten für die neue Haltestelle von Stabio (15%), die Unterführungen «Santa Margherita» (35%) und «Puntasei» (15%) in der Gemeinde Stabio sowie die neuen Dämme und die Bahninfrastruktur zwischen Stabio und Mendrisio (15%). Weitere Tiefbauarbeiten werden 2013 in Angriff genommen.&nbsp;

 

 

Übergabe im ersten Halbjahr 2014 und anschliessende Abnahme

 

Die SBB strebt an, alle wichtigen Tiefbauarbeiten bis im Sommer 2013 abzuschliessen,

um danach die Bahntechnik fertig einzubauen. Die Übergabe mit der anschliessenden Abnahme für die kommerzielle Inbetriebsetzung soll Mitte 2014 stattfinden. Die Projektbeteiligten auf Schweizer und italienischer Seite haben das gemeinsame Ziel bestätigt, die Linie mit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2014 kommerziell in Betrieb zu nehmen.

 

 

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Fr

22

Feb

2013

Die ÖV-Branche in der Schweiz beschliesst die Einführung der ÖV-Karte und startet Anhörung zu Sortimentsausbau

Die Branche des öffentlichen Verkehrs plant, auf 2015 die elektronische ÖV-Karte einzuführen und damit den Zugang zum öffentlichen Verkehr weiter zu vereinfachen. In einem ersten Schritt wird die ÖV-Karte für Kundinnen und Kunden von General- und Halbtax-Abo eingeführt, sie steht auch für Abos von Verkehrsverbünden offen. Nutzung und Einsatz der Abonnemente verändern sich nicht. Gleichzeitig startet die Branche eine breit angelegte Anhörung zu neuen, besser auf die Bedürfnisse der Reisenden zugeschnittenen Fahrausweisen.

Möglich wären Bahn- und Skiticket auf einer einzigen ÖV-Karte    Foto: Marcel Manhart

 

 

Der einfache Zugang zum System und die Zuverlässigkeit zählen zu den grössten Stärken des öffentlichen Verkehrs der Schweiz. Um diese Errungenschaften auch für die Zukunft zu sichern, hat sich die öV-Branche für einen Modernisierungsschritt entschieden: Voraussichtlich per 2015 werden zunächst General- und Halbtax-Abonnemente mit der öV-Karte ausgestattet. Damit erreicht der öffentliche Verkehr bereits bei der Einführung der Karte knapp 3 Millionen Kundinnen und Kunden. An Einsatz und Nutzung der Fahrausweise ändert sich nichts.

 

Die öV-Karte ist technisch und gesamthaft für die öV-Branche wirtschaftlich umsetzbar und setzt auf die bewährte RFID-Technik, eine technische Lösung, die weltweit erprobt und in der Schweiz beispielsweise in Skigebieten bereits heute erfolgreich im Einsatz ist. Der eingesetzte Chip funktioniert als Identifikation der Reisenden (Name, Vorname auf der Karte). Die Fahrausweise wie GA, Halbtax-Abo, Verbund-Abos oder der Zugang zu Drittangeboten sind auf dem Gerät des Kontrollpersonals ersichtlich, sobald eine Kundin oder ein Kunde den Chip an das Gerät hält.

 

Die öV-Karte schafft eine Plattform, auf der schrittweise verschiedene Fahrausweise und ergänzende Angebote im Bereich Mobilität integriert werden können. Der Chip der öV-Karte wird in eine herkömmliche Plastikkarte integriert. Auf der öV-Karte werden lediglich die Personalien der reisenden Person gespeichert. Diese werden verschlüsselt und entsprechen den Anforderungen des schweizerischen Datenschutzes. Das Kontrollpersonal prüft den Chip mit einem Kontrollgerät. Über dieses sind Art und Gültigkeit des Fahrausweises ersichtlich.

 

Es ist geplant, den Kundinnen und Kunden mit der öV-Karte zusätzliche Angebote zur Verfügung zu stellen, die auf Reisen mit dem öV nützlich sind. Auf Basis von Kundenbefragungen ist dabei die Integration von Angeboten im Bereich der kombinierten Mobilität wie Velo- und Automiete oder Gastro-Angebote der Speisewagen und Minibars vorstellbar. Ziel ist es, möglichst viele Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden im Bereich der Mobilität abdecken zu können und damit die Angebote des öffentlichen Verkehrs auch in Zukunft möglichst einfach, zuverlässig und übersichtlich anzubieten.

 

 

Anhörung zur Weiterentwicklung des öV-Sortimentes

 

Der öffentliche Verkehr der Schweiz steht für hohe Qualität. Auch deshalb nimmt die Nachfrage weiter zu, was dazu führt, dass das öV-Angebot weiter ausgebaut und entsprechend finanziert werden muss. Alle Beteiligten, also Bund, Kantone, Transportunternehmen und Kunden sind in dieser Beziehung gefordert.

Die öV-Branche will auch in Zukunft allen Reisenden attraktive Produkte anbieten, die auf ihr spezifisches Fahrverhalten zugeschnitten sind und ihren Bedürfnissen entsprechen.

Die wichtigsten Grundprinzipien des öffentlichen Verkehrs bleiben bestehen, die hohe Qualität des öV Schweiz muss unter allen Umständen erhalten bleiben. Das heisst:

  • offenes System (ein Fahrausweis ist nicht nur für ein bestimmtes öV-Transportmittel, sondern innerhalb eines Tages für die gewählte Strecke gültig)
  • keine Reservationspflicht
  • die Hauptpfeiler des Sortiments (namentlich: GA und Halbtax-Abo, Verbund-Abos, Tageskarten und Normaltarif) bleiben unangetastet.

Die wichtigsten vorgeschlagenen Neuerungen, die jetzt in eine breite Vernehmlassung gehen, sind dabei:

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Mi

20

Feb

2013

Bessere Mobilfunkversorgung für Bahnreisende: SBB bietet kostenlosen Internetzugang an Bahnhöfen

Die SBB verbessert die Kommunikationsmöglichkeiten für Bahnreisende. Neu wird das Unternehmen in den nächsten drei Jahren an rund 100 Bahnhöfen ihren Kunden kostenlosen WLAN-Service anbieten. Gleichzeitig treibt sie den Einbau von Repeatern in den Reisezugwagen im Fernverkehr für einen besseren Empfang im Zug voran. Entlang der Hauptachsen schliessen die Mobilfunkanbieter auch auf Drängen der SBB zudem laufend bestehende Netzlücken für Telefonie und Datenversorgung.

Die  WESTbahn  bietet in ihren Zügen bereits seit ihrem Start im Dezember 2011 einen kostenlosen Internetzugang an                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Die private «WESTbahn» auf der Strecke Wien-Salzburg, deren Verwaltungsrat und frühere SBB-Chef Bendedikt Weibel will mit Gratis-WLAN möglichst viele Kunden in die neuen Doppelstockzüge von Stadler Rail locken. Aber auch bei den ÖBB bietet man seit Dezember 2011 etappenweise Gratis-Internet an. Eine hohe Bandbreite werde erzielt, indem man die 3G-Netze von drei Mobilfunkanbietern bündele und an einen Empfänger im Zug leite. Dann würden die Daten mittels 14 WLAN-Antennen verbreitet. Das verfügbare Datenvolumen wird dann auf alle Nutzer im Zug gleichmässig verteilt. Videodienste sind deshalb hier nur eingeschränkt nutzbar.

 

Die SBB rechnet auch in Zukunft mit einer Zunahme der Mobilität und damit auch mit steigenden Bedürfnissen ihrer Kunden für die mobile Kommunikation. Ein einfacher und reibungsloser Zugang zu Mobilfunkservices und schnellen Internetverbindungen ist heute ein bedeutender Faktor für die Zufriedenheit der Kunden während der gesamten Reise.

 

Um den Kunden auch im Zug bessere Internetverbindungen anzubieten, rüstet die SBB gemeinsam mit den Telekomanbietern derzeit sämtliche Fernverkehrswagen mit sogenannten Repeatern der neusten Generation aus. Bis Ende des laufenden Jahres werden rund drei Viertel der Wagen ausgerüstet sein und Ende 2014 ist der Einbau abgeschlossen. Die Repeater ermöglichen eine deutlich bessere Verbindungsqualität während der Reise. Zudem investieren die Mobilfunkanbieter laufend in den Netzausbau 3G und neu auch 4G/LTE entlang der Bahnlinien. Damit werden bestehende Lücken in der Netzabdeckung schrittweise geschlossen – die entscheidende Grundlage für Verbesserungen der Versorgung mit Mobilfunkservices im Zug.

 

 

Neu kostenloses WLAN an rund 100 Bahnhöfen

 

Zusätzlich hat die SBB diese Woche entschieden, die Internetversorgung auch an Bahnhöfen in der ganzen Schweiz auszubauen. Bis Ende 2015 wird die SBB rund 100 Bahnhöfe mit der notwendigen Infrastruktur ausrüsten, um ihren Kunden WLAN-Verbindungen anzubieten. Dieses Angebot wird jeweils für eine noch zu definierende Nutzungsdauer kostenlos sein. Mit diesem Ausbau stellt die SBB an ihren Bahnhöfen die Versorgung mit Breitband-Internet sowie einen einheitlichen und einfacheren Service über WLAN für alle Reisenden sicher. Bereits im laufenden Jahr werden Reisende an den ersten rund 20 Bahnhöfen neu Breitband-Internet über WLAN nutzen können.

 

„Wir arbeiten an der durchgängigen Mobilfunkversorgung für unsere Bahnkunden. Ich freue mich, dass wir nun einen leistungsfähigen Internetzugang an den Bahnhöfen anbieten können. Die Verbesserung der Mobilfunkversorgung in unseren Zügen treiben wir gemeinsam mit den Telekomanbietern mit Hochdruck weiter voran“, erklärt CEO Andreas Meyer.

 

 

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Di

19

Feb

2013

Die Salzburger fahren gerne mit ihrer S-Bahn

Salzburger, die mit der S-Bahn fahren, sind die zufriedensten Fahrgäste im öffentlichen Verkehr in ganz Österreich. Dieses Ergebnis hat eine internationale Studie erbracht, an der auch der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) beteiligt war.

 

Bericht ORF Salzburg

Die S-Bahn Linie Salzburg hat zufriedene Fahrgäste                      Foto: Marcel Manhart

 

Die Salzburger fahren gerne mit der S-Bahn. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie. Befragt worden sind Öffi-Kunden aus Deutschland, Belgien, Niederlande, Ungarn, Kroatien und Österreich, die in den letzten Jahren auf die Bahn umgestiegen sind. „Die Fahrgäste der S-Bahn Salzburg sind zufriedener als der Österreich-Schnitt. Gleichzeitig sind Österreichs Fahrgäste im Vergleich zu den fünf anderen untersuchten Staaten am zufriedensten“, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest.

 

Laut VCÖ ist jeder zweite Fahrgast infolge von Wohnungs- oder Arbeitsplatzwechsel auf die S-Bahn umgestiegen. „Dieses Ergebnis zeigt, wie wichtig eine vorausschauende Raumordnungspolitik ist. Neue Wohnungen und neue Betriebe sind in der Nähe guter öffentlicher Verkehrsverbindungen zu errichten, dann steigen Autofahrer gerne auf öffentliche Verkehrsmittel um“, so VCÖ-Experte Gansterer.

 

Die Ergebnisse der Studie: 64 Prozent der Umsteiger sind mit der Gesamtreisezeit zufrieden, 63 Prozent mit der Erreichbarkeit der Haltestelle bzw. des Bahnhofs, 59 Prozent mit der Pünktlichkeit und 56 Prozent mit dem Reisekomfort. Besonders erfreulich: Bei den einzelnen Werten sind weniger als fünf Prozent unzufrieden. Der Rest der Befragten bewertet das Angebot als ok. "Die Salzburgerinnen und Salzburger lieben ihre S-Bahn.

 

Die Politik ist nun gefordert, das öffentliche Verkehrsnetz weiter auszubauen. Auch jene Regionen, die derzeit kein gutes Angebot haben, müssen mit mehr Bahn- und Busverbindungen versorgt werden. Der massive Ausbau des öffentlichen Verkehrs löst die Verkehrsprobleme des Ballungsraums Salzburg", fordert VCÖ-Experte Gansterer mehr Verbindungen und ein Lückenschlussprogramm für den Öffentlichen Verkehrs in Salzburg.

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Sa

16

Feb

2013

Die SBB haben etwas Wertvolles verloren: das gute Verhältnis zu ihren Kunden

190 Franken Busse für ein um wenige Minuten zu spät ge­löstes Handy-Ticket:

Mit ihrer kunden­feindlichen Politik ­vergraulen die SBB auch internationale Touristen. Eine BBC-Korrespondentin wehrt sich.

 

Von Roger Doëlly - K-Tipp vom 13. Februar 2013

SBB: Schlechter Ruf über die Schweiz hinaus                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Jetzt wissen auch britische Touristen, dass es bei den Schweizer Bahnen nicht genügt, ein Billett zu kaufen: Man muss es auch rechtzeitig gelöst haben. Und was rechtzeitig heisst, bestimmen die SBB. «Die Schweizer waren lange stolz auf ihre Bahn», vermeldete letzte Woche die BBC in ihren News, «doch die Billettpolitik hat diese gute Beziehung verdorben.»


190 Franken Busse: Reporterin wehrt sich

Den Anfang des Liebes­entzugs sieht die BBC-Korrespondentin im SBB-Entscheid, in Zügen keine Billette mehr zu verkaufen. Dann schildert sie die ­verwirrende Logik der Bundesbahnen, was ein gültiges Ticket sei. Und schliesslich staunt sie nicht schlecht über die hohen Bussen selbst für Passagiere, die ihr Billett mit dem Handy gelöst haben – aber zu spät. Oder das Ticket wegen eines defekten Geräts auf dem Perron nicht abstempeln konnten und ­eigenhändig entwerteten.

Die BBC-Reporterin weiss, wovon sie schreibt: Eine Kondukteurin hatte ihr Handy-Ticket für ungültig erklärt, weil es aus Sicht der SBB erst 4 Minuten nach Abfahrt des Intercity nach Genf gelöst worden war.

Über die vielen Fall­stricke beim Ticketkauf via Handy oder Internet hat der K-Tipp schon mehrmals berichtet (letztmals in Ausgabe 13/2012). Das Hauptproblem: Die SBB werfen Passagiere ohne und solche mit einem falschen Ticket in den gleichen Schwarzfahrer-Topf. Letztere fühlen sich dadurch ungerechtfertigt kriminalisiert. So auch die BBC-Reporterin. Welches Vergehen ihr zur Last gelegt werde, habe sie erst Wochen nach der Kontrolle begriffen – als ihr die Busse von 190 Franken ins Haus flatterte. SBB-Sprecher Christian Ginsig sagt, der BBC-Fall liege nun auf dem Tisch der Ombudsstelle des Verbands öffentlicher Verkehr. Deshalb wolle man die Angelegenheit bis auf Weiteres nicht kommentieren.


«SBB haben etwas Wertvolles verloren»

Laut Ginsig gilt bei den SBB: «Das Billett muss immer vor Reiseantritt gekauft werden.» Ausschlaggebend sei die fahrplanmässige Abfahrtszeit. Wer also kurz vor dem Einsteigen in einen verspäteten Zug ein Handy-Ticket löst, sitzt schon in der Bussenfalle. «Dieses Problem klären wir zurzeit ab», sagt Ginsig. Seine Entschuldigung für die kun­den­feind­liche Praxis: Das Han­dy-Ticket sei das neuste Produkt in der Palette.

Fazit des BBC-Berichts: «Die SBB haben etwas Wertvolles verloren: das gute Verhältnis zu ihren Kunden.»

 

 

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Fr

15

Feb

2013

Bund stoppt Investitionshilfen für neue Züge für den Regionalverkehr

Die Züge platzen aus allen Nähten, aber beim Regionalverkehr fehlen Millionen. Um die Finanzierung des Regionalverkehrs auf eine solide Basis zu stellen, hat der Bund verschiedene Massnahmen beschlossen. So beteiligte er sich etwa nur noch in Ausnahmefällen am Kauf von neuen Zügen.

Neue Züge warten bei Stadler Rail auf die Auslieferung                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Bisher hatte der Bund einen Teil der Abschreibungs- und Zinskosten übernommen, wie Andreas Windlinger, Sprecher des Bundesamts für Verkehr (BAV), auf Anfrage der SDA zu einem Bericht des «St. Galler Tagblatts» vom Freitag sagte. Diese fallen jeweils über mehrere Jahre an und machen bei Bahnen bis zu 40 Prozent und bei Bussen 15 bis 20 Prozent der gesamten Subventionskosten aus.

 

 

Massnahmen gegen hohe Kosten

 

Auf die Regionalbahnen dürfte nach Angaben von Windlinger damit ein dreistelliger Millionenbetrag entfallen. Mit dem Investitionsstopp wolle der Bund verhindern, dass diese Kosten noch weiter wachsen, sagte er. Das BAV hat die Kantone Anfang Februar in einem Brief über den Entscheid in Kenntnis gesetzt. Geld vom Bund gibt es demnach nur noch, wenn die technische Nutzungsdauer der Züge voll ausgeschöpft worden ist.

 

Windlinger betont aber, dass es sich dabei nur um eine von mehreren Massnahmen handle, um die Finanzierung des Regionalverkehrs nachhaltig zu machen. So hat das BAV im Dezember angeordnet, dass die SBB den Privatbahnen den Bahnstrom günstiger liefern müssen. Dadurch soll der regionale Personenverkehr um 9 Millionen Franken pro Jahr entlastet werden.

 

Zusätzliche Fahrplanangebote bewilligt der Bund in den nächsten Jahren nur dann, wenn die Finanzierung durch die Kantone gesichert ist. Weiter macht er den Regionalbahnen finanzielle Vorgaben und Vorgaben zur minimalen Wirtschaftlichkeit. Zudem will das BAV dem Parlament für 2013 einen Nachtragskredit über 20 Millionen Franken beantragen.

 

 

Das Geld reicht nicht

 

Bund und Kantone unterstützen den regionalen Personenverkehr mit je 850 Millionen Franken pro Jahr. Laut Windlinger zeichnet sich ab, dass die insgesamt gut 1,7 Milliarden Franken die Kosten auch in den nächsten beiden Jahren nicht decken werden.

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Mi

13

Feb

2013

140.000 Fahrgäste bei Alpiner Ski WM in Schladming befördert

Gemeinsam mit dem Veranstalterteam organisierten die ÖBB ein noch nie da gewesenes Mobilitätskonzept für die An- und Abreise für die Fans der Alpinen Ski WM 2013 in Schladming. Zahlreiche Sonderzüge und insgesamt über 130 Ankünfte und Abfahrten sorgen für gute Verbindungen für die Sportfans. Auch die Pünktlichkeit ist sensationell und beträgt rund 98 %!

 

Bericht Salzburg24.at vom 11. Februar 2013

Auch der neue  Voestalpine Skygate-Talent  4024 128-3  ist derzeit als Shuttle-Zug  in der Region Schladming im Einsatz                                                Foto: Robert Zirknitzer

 

Gemeinsam mit dem Veranstalterteam organisierten die ÖBB ein noch nie da gewesenes Mobilitätskonzept für die An- und Abreise nicht nur für die Fans der Alpinen Ski WM 2013 in Schladming. Nach den bisherigen Veranstaltungstagen steht fest: auch die Skifans können auf Bahn und Bus bauen! Insgesamt wurden bisher bis zu 140.000 Fahrgäste bei der An- und Rückreise befördert; allein am 9.2.2013, nutzten weit über 50.000 Fahrgäste die Öffi-Angebote in und um Schladming.

 

ÖBB, Postbus in enger Kooperation mit den Verkehrsbetrieben der Schladminger Planai-Hochwurzen Bahnen und den Ramsauer Verkehrsbetrieben boten alle verfügbaren Beförderungskapazitäten auf, um die Skifans pünktlich zum Start nach Schladming zu befördern; auch die Rückreise erfolgte bislang reibungslos. Sensationell sind auch die Pünktlichkeitswerte beim erweiterten Angebot: Trotz der eingleisigen Bahnstreckeninfrastruktur sind nahezu alle Nahverkehrszüge pünktlich unterwegs. Auch die Fernverkehrszüge sind mit sehr guten Pünktlichkeitswerten unterwegs.

 

Insgesamt wurde die gesamte Beförderungskapazität versiebenfacht. Shuttle Züge sorgen für die kürzeste Verbindung von den Auffangparkplätzen zwischen Haus bzw. Pichl und Schladming. Das umfangreiche fahrplanmäßige Programm zwischen Bischofshofen, Schladming und Selzthal wurde durch Sonder- und Lang-Shuttle-Züge ergänzt. Postbus und die Planai-Hochwurzen-Bahnen sowie Ramsauer Verkehrsbetriebe setzten gemeinsam weit über 50 Busse für Shuttle Verkehre zu und von den Fan Meilen ein. Für die Fans werden als besonderer Service die Ergebnisse in den Fernverkehrszügen durchgesagt und auf den Informationsbildschirmen in einer eigenen Leiste an den Bahnhöfen angezeigt.

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Di

12

Feb

2013

100. GTW von Stadler getauft und an Thurbo übergeben

Heute wurde im Stadler-Inbetriebsetzungszentrum in Erlen der 100. GTW feierlich an Thurbo übergeben. Damit wird eine bereits 17-jährige Erfolgsgeschichte weitergeschrieben. 1996 übergab Stadler Rail den allerersten, dieselelektrisch betriebenen GTW an die damalige Mittelthurgaubahn (MThB). Zwei Jahre später folgte der erste von zehn elektrischen GTW für die MThB. Inzwischen wurden weltweit 562 dieser niederflurigen Aluminiumleichtbauzüge verkauft. Der heute ausgelieferte Zug gehört zu einer Serie von zwölf Zügen, die 2010 für die S-Bahn St. Gallen 2013 bestellt wurden.

(v.l.n.r)  Ernst  Boos,  Geschäftsführer  Thurbo AG,  Willi Haag,  Regierungsrat  Kanton St. Gallen  und  Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group taufen den 100. GTW für Thurbo.                                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

Mit einer speziellen Zeremonie übergab heute Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, im Beisein von vielen Gästen aus Politik und Wirtschaft den 100. Gelenktriebwagen (GTW) an Dr. Ernst Boos, Geschäftsführer der Ostschweizer Regionalbahn Thurbo. Regierungsrat Willi Haag, Vorsteher des Baudepartements des Kantons St. Gallen, würdigte die Bedeutung der Thurbo-GTW für die S-Bahn St. Gallen 2013. Diese wurde vom St.Galler Stimmvolk in einer Volksabstimmung 2010 angenommen.

 

Peter Spuhler freut sich sehr über diese Auslieferung: „Wir sind sehr stolz, dass die S-Bahn St. Gallen mit Stadler-Zügen betrieben wird. Mit ihren Fahrzeugen wird Thurbo die grösste Gelenktriebwagen-Flotte all unserer Kunden halten.“

 

 

Von 0 auf 100 – Erfolgsgeschichte mit Zug

 

1996 lieferte Stadler ihre allerersten drei (dieselelektrisch betriebenen) GTW an die damalige Mittelthurgaubahn (MThB). Sie waren für die nichtelektrifizierte Strecke Radolfzell – Stockach bestimmt. Ab 1998 begann die Auslieferung der ersten zehn elektrischen GTW für die Seelinie Schaffhausen – Romanshorn ( – Rorschach/St. Gallen) an die MThB.

 

Im Dezember 2002 startete die 2001 gegründete Regionalbahn Thurbo mit dem Betrieb des normalspurigen Regionalverkehrs in der Ostschweiz. Das Betriebsgebiet erstreckte sich von Altstätten bis Waldshut und von Wattwil bis Schaffhausen. Von der früheren MThB übernahm sie die zehn Seelinie-GTW und bestellte bei Stadler eine neue Serie von 80 weiterentwickelten GTW-Zügen der zweiten Generation. Die Auslieferung der Fahrzeuge erfolgte in den Jahren 2003 bis 2006.

 

Die Züge kamen sukzessive auf allen Thurbo-Linien zum Einsatz. Weitere Aufgaben, wie die Verbindung Buchs – Sargans und der Betrieb im Tösstal von Winterthur nach Rapperswil (heute bis Rüti ZH), folgten in den Jahren 2005 und 2006.

 

Im Hinblick auf die S-Bahn St.Gallen 2013 bestellte Thurbo zwölf weitere GTW. Das Ostschweizer Bahnunternehmen, eine Tochtergesellschaft der SBB, wird letztlich über eine Flotte von 102 Gelenktriebwagen verfügen.

 

„Wir starteten 2002 quasi bei null“, erinnerte sich Geschäftsführer Ernst Boos an den Start der zehnjährigen Erfolgsgeschichte von Thurbo. Neben dem Fahrzeugpark hat sich auch die Anzahl Fahrgäste positiv entwickelt: „Im vergangenen Jahr benutzten 32 Millionen Reisende unsere Züge. Diese legten gesamthaft 12 Millionen Kilometer zurück, haben also etwa 300 Mal die Erde umkreist“, liess ein sichtlich zufriedener Unternehmensleiter die vergangenen Jahre Revue passieren.

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Mo

11

Feb

2013

ÖBB Bahnhof Strasshof erstrahlt in neuem Glanz

Nach einer Bauzeit von nicht ganz zwei Jahren erstrahlt der ÖBB Bahnhof Strasshof in neuem Glanz. Die Umbauarbeiten, um den Bahnhof den Erfordernissen einer modernen, kundenfreundlichen und barrierefreien Verkehrsstation anzupassen, sind abgeschlossen. Heute wurde die Bevölkerung zu einem Bahnhofsfest eingeladen, bei dem Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll, Ludwig Deltl, Bürgermeister der Marktgemeinde Strasshof, und Franz Seiser, Vorstandsdirektor der ÖBB-Holding AG, das Schmuckstück im Rahmen eines feierlichen Festaktes eröffneten.

ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif, Bundesministerin für Verkehr,  Innovation und Technologie  Doris  Bures,  Landeshauptmann  Erwin  Pröll,  Bürgermeister  Strasshof Ludwig  Deltl und ÖBB-Vorstand Franz Seiser (v.l.n.r.) bei der heutigen Eröffnung des modernisierten Bahnhofs Strasshof                                                              Foto: © ÖBB 

 

Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie Doris Bures: „Strasshof war einer der ersten Bahnhöfe in Österreich, seit gut 170 Jahren fährt hier die Bahn. Und zugleich sehen wir heute, an dem, wie sich der Bahnhof jetzt präsentiert, dass die Bahn nicht nur eine lange Geschichte, sondern auch sehr viel Zukunft hat. Immer mehr Menschen in Österreich nutzen die umweltfreundliche Bahn. Durch die Investitionen in moderne Bahnhöfe und in den Ausbau der Strecken und durch die intelligente Verknüpfung von Individualverkehr und öffentlichem Verkehr schaffen wir ein modernes, leistungsfähiges und umweltfreundliches Verkehrssystem“.

 

Für Landeshauptmann Erwin Pröll ist der modernisierte Bahnhof in Strasshof ein weiterer Schritt, um den Standort Niederösterreich noch attraktiver zu machen. „In den vergangenen Jahren konnten wir die großen Verkehrsachsen auf Straße und Schiene ausbauen und ertüchtigen. Jetzt geht es darum, die Menschen optimal an diese Hauptachsen anzubinden, indem wir für eine gute Verknüpfung zwischen dem Individualverkehr und dem öffentlichen Verkehr sorgen. Dazu gehören auch moderne Bahnhöfe, die den Umstieg vom Auto auf die Schiene erleichtern“, so Pröll. Wichtig seien aber auch ausreichend Park&Ride-Anlagen, wo derzeit eine große Ausbau-Offensive laufe. So wolle man in Niederösterreich bis 2025 die Zahl der Stellplätze von derzeit 32.000 auf insgesamt 50.000 Plätze aufstocken.

 

 

Stufenloser Weg zum Bahnsteig – Stufenloser Einstieg in die Züge

 

Neben der Erhöhung der Betriebsqualität wurden durch den Umbau vor allem zahlreiche Verbesserungen im Kundenbereich geschaffen. Von der neuen Unterführung aus sind die Bahnsteige barrierefrei mit Liften und Rampen erreichbar. Die Bahnsteighöhe von 55 cm ermöglicht ein bequemes Ein- und Aussteigen. Gerade für Kunden mit schweren Gepäcksstücken, Mütter mit Kinderwägen oder Menschen im Rollstuhl stellen diese Einrichtungen enorme Erleichterungen dar. Im gesamten Bahnhofsbereich wurde ein taktiles Leitsystem für sehbehinderte und blinde Fahrgäste errichtet. Das System ist mit dem Langstock (Blindenstock) sehr gut tastbar und ermöglicht sehbehinderten Menschen eine bessere Orientierung. Umfassend erweitert wurde auch die Park&Ride-Anlage und bietet damit einen zusätzlichen Anreiz zum Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn. Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem Konjunkturbelebungspaket der Bundesregierung umgesetzt, wobei kundenrelevante Einrichtungen vom Land mitfinanziert wurden.

 

 

Kundenfreundliche Verkehrsstation für mehr Fahrgäste

 

Die getätigten Umbauarbeiten kommen den BürgerInnen bzw. den Bahnkunden von Strasshof zu Gute, sind aber auch für die ÖBB von großer Bedeutung, wie Franz Seiser, Mitglied des Vorstands der ÖBB-Holding AG, betont: „Jeder Bahnhof und jede Haltestelle, die wir im Sinne der Kundenorientierung modernisieren, erneuern und barrierefrei gestalten, ist ein wichtiger Schritt, um das Zugfahren so angenehm und einfach wie möglich zu gestalten. Neben Strasshof werden hier in der Region die Bahnhöfe, wie zum Beispiel in Deutsch- Wagram und Gänserndorf, barrierefrei. Nicht zuletzt auch mit den großen Projekten, wie der Eröffnung der Hochleistungsstrecke von St. Pölten nach Wien oder dem Bau des Semmering- Basistunnels, stellen die ÖBB wichtige Weichen für die Infrastruktur der Zukunft und schaffen Werte für Generationen. Allein in Niederösterreich investieren die ÖBB in den nächsten 6 Jahren fast 3 Mrd. Euro.“

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So

10

Feb

2013

Neuer Webauftritt für die Glattalbahn: Informationen, Fakten, Erfahrungen und virtuelle Touren

Zwei Webauftritte bieten nun Gelegenheit, alles Wissenswerte zur Glattalbahn im Internet abzurufen. Die Website www.glattalbahn.ch zeigt die Entwicklung der Glattalbahn auf: Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme der dritten und letzten Etappe am 12. Dezember 2010. Die Website bietet zahlreiche thematisch und zeitlich geordnete Fakten und Materialien. Sie bilden die Basis, um die Erfahrungen, die auf dem Weg von der Vision bis zur konkreten Nutzung gemacht wurden, allen Interessierten zur Verfügung zu stellen.

Glattalbahn am Flughafen Zürich, Haltestelle "Fracht"                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Im Bereich „Vision und Planung“ zum Beispiel wird die 1990 in Auftrag gegebene Studie „Glattal wohin?“ genauer beleuchtet. Unter „Projektierung und Bau“ sind die Grundsätze und Leitlinien des Projektes ebenso aufgeführt wie die konkrete Umsetzung und die Inbetriebnahme der einzelnen Etappen. Das Kapitel „Betrieb und Erhaltung“ spannt schliesslich den Bogen zum aktuellen Betrieb der Glattalbahn. Publikationen, Bilder und ein Film über die Glattalbahn ergänzen die umfassende Informationsseite.

 

 

Geschichten und Hintergründe unter www.glattalbahn-seitenblicke.ch

 

Die Entstehung der Glattalbahn aus einer räumlichen Perspektive und mit Blick auf spezifische Themen zeigt die Website www.glattalbahn-seitenblicke.ch. Auf der kartenbasierten Website sind nebst Details und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Haltestellen und Orten mit ihren individuellen Herausforderungen auch kleine und grosse Geschichten aus Planung und Bau der Glattalbahn zu entdecken. Die Informationen sind in die Bereiche „Haltestellen“, „Baumkreise“, „Bilder & Videos“ und „Orte“ gegliedert.

 

Oder man wählt eine der virtuellen Touren, um mehr über die Themen „Mensch & Umwelt“, „Mobilität & Technik“ sowie „Raum & Identität“ zu erfahren. Eine vierte Tour, „vorher & nachher“, zeigt anhand einer Bildstrecke auf, welche räumlichen Veränderungen im Zusammenhang mit dem Bau der Glattalbahn stattgefunden haben. Die Website kann auch über Tablets oder Smartphones abgerufen werden. Zudem wurden die Inhalte der beiden Webauftritte in einer barrierefreien Version aufbereitet.

 

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Sa

09

Feb

2013

Parkhaus am ÖBB-Bahnhof Jenbach ist keine Utopie

Die Parkplatznot am Jenbacher Bahnhof ist seit vielen Jahren eklatant. Rund 4,3 Mio. Euro würde laut vorliegendem Konzept ein Parkhaus kosten. 25 Prozent der Kosten entfielen auf Jenbach samt Nachbargemeinden. Der Nationalrat behandelte eine Petition um ein Parkhaus am Jenbacher Bahnhof positiv. Hunderte Unterschriften waren die Basis.

 

Von Walter Zwicknagl - Tiroler Tageszeitung vom 08. Februar 2013

Park+Ride am Bahnhof Jenbach                                                       Foto: Marcel Manhart

 

Unter der Parkplatzmisere am Jenbacher Bahnhof leiden nach wie vor jeden Morgen viele Pendler. 220 Parkplätze stehen zur Verfügung, laut einer Studie würden längerfristig 350 weitere Parkplätze benötigt. Schon vor mehr als einem Jahr sammelten Vizebürgermeister Dietmar Wallner und Gemeinderat Bernhard Stöhr (beide VP) Unterschriften und übergaben im Juni des Vorjahres dem Nationalratsabgeordneten Hermann Gahr (VP) eine Petition. „Nach intensiver Diskussion hat der Nationalrat die Petition behandelt. Damit werden auf politischer Ebene die Weichen für den Bau eines Parkhauses gestellt“, freut sich Gahr als Bezirksobmann des Forum Land.

 

„Ein Parkhaus ist die Ideallösung“, sagt der Jenbacher Vizebürgermeister Dietmar Wallner, der sich am 17. Februar der Bürgermeisterwahl stellt. Derzeit liegt ein Projekt mit Kosten von 4,3 Millionen Euro am Tisch. 50 Prozent entfallen dabei auf den Bund – sprich die ÖBB, bei 25 Prozent liegt der Landesanteil und weitere 25 Prozent haben Jenbach und die Anwohnergemeinden zu tragen. „Laut neuester Analyse liegt der Jenbacher Parkeranteil bei 16 Prozent. Vom Verkehrsverbund Tirol wurde bereits ein Aufteilungsschlüssel ausgearbeitet“, sagt Wallner.

 

„Wenn wir wissen, wer der neue Jenbacher Bürgermeister ist, können wir loslegen. Im Hintergrund laufen seit einiger Zeit gute Gespräche. Schließlich wollen wir Nägel mit Köpfen machen. Die Kosten müssen für alle verträglich sein“, verrät Jörg Angerer, der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Tirol. Wie berichtet sprach sich auch der SP-Bürgermeister-Kandidant Dietmar Lachner beim TT-Forum sich für die Errichtung eines Parkdecks aus.

 

„Die ÖBB werden sich nicht aus der Verantwortung stehlen“, erklärt Günter Oberhauser als Projektleiter der ÖBB Infrastruktur. Und im Nachsatz: „Gerade Jenbach ist für die ÖBB im Unterland der größte Druckpunkt. Wir bekommen ständig Beschwerden wegen der Parkplatzmisere. Das Geld für dieses Projekt ist von unserer Seite für Jenbach reserviert.“ Eine Projektstudie liege längst am Tisch.

 

„Wir wollen die nötigen Allianzen für dieses Gemeinschaftprojekt suchen“, ist der Tenor von Wallner und Gahr. Beide wissen, dass ohne ein klares Ja der Standortgemeinde nichts läuft.

 

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Fr

08

Feb

2013

Bundesamt für Verkehr: Investitionen in ausländische Bahn-Ausbauten – zum Nutzen der Schweiz

Der Bund leistet in verschiedenen Fällen finanzielle Beiträge für den Ausbau von Bahnstrecken und Güterverkehrs-Terminals im Ausland. Er tut dies, wenn solche Ausbauten im Interesse der Schweiz sind und nur mit schweizerischer Unterstützung rasch realisiert werden. Deshalb will der Bund auch die Massnahmen finanzieren, welche nötig sind, um den Vier-Meter-Korridor für den Güterverkehr auf der Gotthardachse bis nach Mailand und Gallarate fortzuführen.

Die  Reaktivierung  der  Strecke  Delle - Belfort  wird  mit  rund  20  Millionen  Franken unterstützt                                                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Dass die Schweiz nicht nur Bahnausbauten auf eigenem Territorium, sondern auch Ausbauten im Ausland mitfinanziert, mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Indes ist die Praxis, dass der Bund im Interesse der Schweiz ausländische Bahninfrastrukturen mitfinanziert, schon drei Jahrzehnte alt: Bereits in den 1980er Jahren leistete die Schweiz einen Beitrag von 60 Millionen Franken für den Bau des Monte-Olimpino-II-Bahntunnels, dank welcher der Güterverkehr die norditalienische Stadt Como umfahren kann. Der Tunnel ging 1990 in Betrieb und leistete einen wichtigen Beitrag dazu, dass der Nord-Süd-Güterverkehr vermehrt auf der Schiene abgewickelt werden konnte.

 

Seither hat der Bund im Interesse des Standorts Schweiz in weitere Bahnausbauten im Ausland investiert. So beschlossen National- und Ständerat im Jahr 2005 im Rahmen des Programmes Anschluss der Ost- und der Westschweiz an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz (HGV-Anschluss) finanzielle Beiträge für verschiedene Projekte in Frankreich und Deutschland. Dies, um die Reisezeiten zwischen wichtigen Städten in den beiden Nachbarländern und der Schweiz zu verkürzen und um damit den Wirtschafts- und Tourismusstandort Schweiz zu stärken. Unter anderem wurden folgende Beiträge beschlossen:

 

- Für den Bau der neuen TGV-Schnellfahrstrecke Rhin-Rhône beschloss das Parlament einen Beitrag von 100 Millionen Franken. Mit der neuen Strecke konnte die Fahrzeit von Basel und Zürich nach Paris per Ende 2011 um eine halbe Stunde verkürzt werden.

 

- Weiter beteiligte sich die Schweiz mit 110 Millionen Euro am Bau der Strecke Bellegarde-Bourg-en-Bresse. Die Fahrzeit zwischen Genf und Paris verkürzte sich dadurch auf gut drei Stunden.  Weitere 32 Millionen wurden im französischen Jura investiert, um die Verbindungen zwischen Paris und Lausanne sowie Bern zu verbessern; und zur Anbindung der Nordwestschweiz wird die Reaktivierung der Strecke Delle - Belfort mit rund 20 Millionen Franken unterstützt.

 

- In Deutschland beteiligt sich die Schweiz mit einer Vorfinanzierung von 50 Millionen Euro an den Ausbauten zwischen Lindau und Geltendorf. Mit dem Streckenausbau und dem Einsatz von elektrischen Zügen wird sich die Fahrzeit zwischen Zürich und München ab 2019/2020 um rund 45 Minuten reduzieren.

 

- Im Korridor Zürich - Stuttgart werden rund 75 der insgesamt vorgesehenen Investitionen von 113 Millionen Franken auf deutschem Territorium verbaut. Dies auch deshalb, weil die SBB-Strecke teilweise über deutsches Territorium führt. Der Doppelspurausbau im deutschen Jestetten ermöglichte es, auf den letzten Fahrplanwechsel im Fernverkehr den Halbstundentakt zwischen Zürich und Schaffhausen einzuführen. Umgekehrt finanziert Deutschland Investitionen auf Streckenabschnitten der Deutschen Bahn (DB), welche über Schweizer Territorium führen. Derzeit befinden sich entsprechende DB-Projekte im Umfang von etwa 80 Millionen Euro insbesondere im Klettgau und im Raum Basel in der Umsetzung.

 

- Ebenfalls zur Diskussion steht der Bahnanschluss des Flughafens Basel-Mulhouse. Das Parlament hat hierfür eine erste Tranche von 25 Millionen Franken gesprochen. Das Projekt kann nur realisiert werden, wenn Frankreich und Deutschland sich beteiligen und der Bund und die Kantone weitere Mittel sprechen.

 

Ausserhalb des Programms HGV-Anschluss, aber mit Nutzen unter anderem für die HGV-Strecke Zürich - München, beteiligt sich die Schweiz am Bau der neuen Brücke über den Rhein von St. Margrethen ins österreichische Lustenau. Die Brücke soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. An die Kosten von 90 Millionen Euro gewährt die Schweiz ein zinsloses, bedingt rückzahlbares Darlehen von 20 Millionen Franken.

 

 

Güterverkehr und S-Bahn

 

Weitere Entscheide über die Mitfinanzierung von Bahnausbauten in Nachbarländern stehen bevor, insbesondere im Zusammenhang mit dem geplanten Vier-Meter-Schienenkorridor für den Güterverkehr auf der Gotthardachse. Dieser kann seinen vollen Nutzen nur entfalten, wenn er auf italienischer Seite fortgesetzt wird. Sattelauflieger können dann nicht nur von Grenze zu Grenze, sondern bis in die Wirtschaftszentren Norditaliens auf die Bahn verladen werden. Die Schweiz ist bereit, die nötigen Profilanpassungen auf den Strecken Chiasso -Mailand und Ranzo - Gallarate vollständig zu finanzieren, da ein rascher Ausbau im Interesse der Schweiz liegt, den Güterverkehr durch die Alpen von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Diese Finanzierung im Umfang von rund 230 Millionen Franken muss noch von Bundesrat und Parlament gutgeheissen werden. Im Zusammenhang mit dem Vier-Meter-Korridor erwägt der Bund auch, auf der Basis der bestehenden Gesetzesgrundlagen den Bau eines weiteren Terminals im Raum Mailand - sowie allfälliger weiterer Terminals in Norditalien - mitzufinanzieren. Im Interesse der Verlagerungspolitik beteiligt sich die Eidgenossenschaft schon seit längerem am Bau von Terminals für den Umlad Strasse-Schiene im Ausland. So leistete der Bund Zahlungen für Terminals in Domodossola, Melzo, Busto Arsizio und Gallarate (alle Italien), Antwerpen (Belgien) sowie Singen und Duisburg (Deutschland).

 

Weiter plant der Bund derzeit auch, im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Genfer S-Bahn CEVA (Cornavin - Eaux-Vives - Annemasse) im Bahnhof Annemasse für 15 Millionen Euro ein Gleis mit Schweizer Strom auszurüsten. Damit kann erreicht werden, dass alle schweizerische Züge bis nach Annemasse durchfahren können. Der Entscheid des Bundesrates und des Parlaments steht noch aus.

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Do

07

Feb

2013

Stadler Pankow GmbH produziert im Auftrag von Alpha Trains 28 Regionaltriebzüge für die Westfalen Bahn

- 15 FLIRT-Züge und 13 KISS-Züge kommen ab Dezember 2015

   auf den Emsland- und Mittelland-Linien zum Einsatz
- Investitionsvolumen von annähernd EUR 250 Mio.
- Neue Züge sichern mehr Platz, mehr Komfort und mehr Sicherheit

 

Im Auftrag von Alpha Trains produziert der Berliner Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH insgesamt 28 Regionaltriebzüge. Ab Dezember 2015 werden 15 Züge vom Typ FLIRT auf der Emsland-Linie und 13 Züge vom Typ KISS auf der Mittelland-Linie von der WestfalenBahn eingesetzt. Das gaben die Unternehmen heute im Rahmen der offiziellen Vertragsunterzeichnung vor Journalisten in Osnabrück bekannt.

 

Die WestfalenBahn hatte sich 2012 in zwei europäischen Ausschreibungswettbewerben durchgesetzt und von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und ihren Partnern den Zuschlag für einen jeweils 15jährigen Verkehrsvertrag erhalten.

(v.l.n.r)  Michael Daum, Vorsitzender der Geschäftsführung, Stadler Pankow GmbH, Rainer  Blüm,  Geschäftsführer der WestfalenBahn GmbH,  Shaun M. Mills, Chief Executive Officer, Alpha Trains Group, Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG)        Foto: Stadler Rail

 

„Die modernen elektrischen Doppelstocktriebfahrzeuge des Typs KISS kommen in Niedersachsen erstmals zum Einsatz“, unterstreicht Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH und weist daraufhin, dass Stadler-FLIRT-Triebzüge sich bereits seit 2007 in Nordrhein-Westfalen bewähren. „Wir freuen uns, dass wir nun weitere FLIRTs und KISS für Alpha Trains bzw. die WestfalenBahn produzieren dürfen, mit diesem Auftrag weiten wir unser bisheriges Engagement für einen modernen und umweltfreundlichen Nahverkehr aus. Die Züge zeichnen sich u.a. durch eine effiziente Energierückgewinnung mit über 20 Prozent Rückspeisequote aus.“

 

„Wir freuen uns, dass es uns - gemeinsam mit Stadler und unseren Partnerbanken - gelungen ist, die WestfalenBahn mit einem wettbewerbsfähigen Angebot beim Gewinn der beiden Lose Emsland und Mittelland zu unterstützen“, erläutert Shaun Mills, Chief Executive Officer der Alpha Trains. „Mit dem Erwerb der modernen Stadler Schienenfahrzeuge und der Übernahme des vollen Restwertrisikos durch Alpha Trains hat die WestfalenBahn die notwendige Flexibilität dynamisch und gleichzeitig wirtschaftlich auf die rasche Entwicklung des regionalen Schienenverkehrsmarktes zu reagieren“, so Shaun Mills weiter.

 

„Die neuen Triebzüge lösen die heutigen roten Doppelstockzüge mit Lokomotiven ab und bieten unseren Fahrgästen künftig mehr Platz, Komfort und Sicherheit“, ergänzt Rainer Blüm, Geschäftsführer der WestfalenBahn. „So profitieren gehbehinderte Menschen oder Fahrradtouristen von weitgehend barrierefreien Einstiegen und vielen stufenlos begehbaren Wagenbereichen. Für eine bessere Information sorgen künftig große Info-Bildschirme. Zusätzlich sind alle Wagen mit Video-Überwachung ausgerüstet.“

 

„Wettbewerb im Schienennahverkehr funktioniert am besten über den Einsatz moderner, komfortabler Züge“, erläutert LNVG-Geschäftsführer Hans-Joachim Menn und weist darauf hin, dass die LNVG dem Ausschreibungsgewinner häufig neue Fahrzeuge über ihren Fahrzeugpool zur Verfügung stelle. Bei größeren, gerade auch länderübergreifenden Eisenbahnnetzen sei dies aber nicht immer machbar. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, dass hier drei kompetente Partner Finanzierung, Beschaffung und Produktion der neuen Züge gemeinsam schulterten, betont Menn, dessen Gesellschaft jährlich knapp 300 Millionen Euro für die Bestellung von Nahverkehrszügen zwischen Ems und Elbe ausgibt.

 

Speziell für die Emslandstrecke (RE 15) Münster – Rheine – Lingen – Leer – Emden sind die 15 einstöckigen vierteiligen FLIRT-Elektrotriebwagen konzipiert. Die Triebwagen lassen sich leicht kuppeln, die Kapazität kann daher zügig der stark schwankenden Nachfrage angepasst werden. Es werden stets ein oder zwei Triebwagen verkehren und damit bis zu 430 komfortable Sitzplätze bieten – davon bis zu 30 in der 1. Klasse -, bis zu vier WCs und viele Fahrradabstellplätze – im Sommer bis zu 84 und im Winter bis zu 48. Ein stufenloser und damit barrierefreier Einstieg ist möglich an allen modernisierten Stationen wie Münster, Emsdetten, Rheine, Leschede, Lingen, Meppen, Haren, Dörpen, Papenburg, Leer, Emden Hbf und Emden Außenhafen, an allen weiteren Stationen helfen die Schiebetritte.

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Mi

06

Feb

2013

Neue Vispabrücke an den endgültigen Standort verschoben

Am 22. Januar 2013 wurde die neue Vispabrücke erstmals Vertretern des Kantons Wallis, der Matterhorn-Gotthard-Bahn, der Gemeinde Visp, der SBB sowie geladenen Gästen präsentiert. Das 2800 Tonnen schwere Bauwerk wurde nun an seinen endgültigen Standort über der Vispa verschoben. Über diese Brücke wird dereinst das vierte Gleis von Visp nach St. German (Anschluss Lötschberg-Basislinie) führen.

RTS-Kamerateam bei der Vispabrücke                                            Foto: Marcel Manhart

 

Der Bau der Vispa-Brücke, über die dereinst das vierte Gleis von Visp nach St. German (Anschluss Lötschberg-Basislinie) und das Anschlussgleis an den Güterbahnhof Bockbart führen werden, wurde im September 2011 von der SBB und der Matterhorn-Gotthard-Bahn in Angriff genommen. Nun ist der Brückenoberbau fertiggestellt und die Brücke wurde an ihren endgültigen Standort über der Vispa verschoben.

 

Die Brücke ist 2800 Tonnen schwer und die Gesamtkosten belaufen sich auf 6 Millionen Franken. Um die für die Zukunft notwendige Netzkapazität zu schaffen, die Fahrplanstabilität zu erhöhen und das Verkehrsaufkommen vom und ins Wallis bewältigen zu können, ist zwischen dem Bahnhof Visp und dem Anschluss an die Lötschberg-Basislinie in St. German der Bau eines vierten Gleises notwendig. Dazu gehört auch die neue Vispa-Brücke. Der Bau des gesamten vierten Gleises wird bis voraussichtlich Ende 2016 realisiert und die Kosten betragen rund 45 Millionen Franken.

 

Die neue Vispabrücke wird neben dem SBB-Gleis auch mit dem Anschlussgleis der Matterhorn-Gotthard-Bahn für das neue Güterterminal Bockbart ausgerüstet. Das Güterterminal befindet sich im Bau und wird noch vor Ende 2013 in Betrieb genommen.

 

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Di

05

Feb

2013

Was tun gegen die Verkehrsprobleme am Genfersee?

In Prilly-Malley wurde eine neue SBB-Haltestelle eröffnet, in Genf mit dem Bau der CEVA begonnen und auf der Autobahn zwischen Ecublens und Morges-Est fahren die Fahrzeuge auf dem Pannenstreifen: Gegen die Verkehrsprobleme in der Westschweiz wird etwas getan. Doch reichen wird das nicht. Wie geht es weiter mit der Mobilität im Arc lémanique? Damit befasste sich die Infra-Tagung im Rolex Learning Center der ETH Lausanne.

 

Communiqué vom 5. Februar 2013 zur Infra-Tagung in Lausanne

Neue SBB-Haltestelle  Prilly-Malley                                                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Gleich in seiner Begrüssung machte Urs Hany, Präsident des Fachverbands Infra, klar, wo es beim Ausbau der Infrastrukturen in der Westschweiz klemmt: «Viele wichtige Projekte sind längst geplant. Diese müssen nun endlich realisiert werden.» Das sei dringend, betonte Urs Hany, denn die Strassen- und Bahninfrastruktur in der Genferseeregion entsprächen schon lange nicht mehr den realen Bedürfnissen der Bevölkerung und der Wirtschaft.

 

 

Grossregion mit Mobilitätsproblemen

 

Die Genferseeregion ist bezüglich Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaftsleistung die zweitgrösste Region der Schweiz. Sie könne die Verkehrszunahme nur bewältigen, wenn sowohl ihre Strasse- wie auch ihre Schieneninfrastrukturen ausgebaut werden, betonte Patrick Eperon, Arbeitgebersekretär im Centre Patronal. Er unterliess es aber nicht, auf die besondere Bedeutung der Nationalstrassen hinzuweisen. Man rechne damit, dass bis 2030 in den Zügen zwischen Lausanne und Genf doppelt so viele Reisende unterwegs sein werden wie heute. Doch sei auch zu bedenken, dass auf den Autobahnen eine Verkehrszunahme um 30 % erwartet werde. Die Finanzierung dieses Verkehrsträgers dürfe darum keinesfalls vernachlässigt werden.

 

 

Finanzierung sichern


Philippe Gauderon, Leiter Infrastruktur bei den SBB, wies in seinen Ausführungen auf die hohen Investitionen der SBB hin. «Die Genferseeregion wird von den SBB nicht vernachlässigt», hielt Philippe Gauderon fest. Was die Entwicklungsprojekte betrifft, gehöre sie sogar zu den Regionen, welche hohe Priorität geniessen. Jürg Röthlisberger, stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Strassen (ASTRA), räumte ein, dass die Realisierung von Grossprojekten zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Der Föderalismus setze diesbezüglich aber gewisse Grenzen. Jürg Röthlisberger zeigte sich überzeugt, dass noch entschiedener für eine verlässliche Finanzierung der Nationalstrassen eingetreten werden müsse.

 

 

Es braucht die Bauunternehmer


Als Verfechter des Langsamverkehrs und der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln plädierte Antonio Hodgers, Genfer Nationalrat der Grünen, für einen «visionären Pragmatismus». Das Auto sei kein Zukunftsprojekt. Doch bräuchten sich die Infrastrukturbauer darüber keine Sorgen zu machen, meinte er zu den anwesenden Bauunternehmern. «Wir alle zusammen müssen Überlegungen zur Mobilität der Zukunft und zu den dafür nötigen Infrastrukturen anstellen.»

Die Infra-Tagung wurde mit zwei technischen Referaten abgeschlossen: Jean-Luc Poffet, Bereichsleiter Netzplanung im ASTRA, erläuterte die Umfahrung von Morges, und Dr. Bryan Adey, Professor am Institut für Bau- und Infrastrukturmanagement (IBI) der ETH Zürich, referierte über die Planung von Brückensanierungen.

 

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Mo

04

Feb

2013

Die SBB investiert in ein frisches Kleid für die Toiletten im Zug

Bis Ende Oktober 2013 bekommen die über 700 Toiletten der IC2000- und ICN-Flotte ein neues Erscheinungsbild: Sie werden mit einer Folie beklebt und mit einem Duftspender ausgerüstet. Ein erfolgreicher Pilotversuch hat 2011 gezeigt, dass die Reisenden Toiletten in einem hellen Erscheinungsbild wesentlich angenehmer finden. Zurzeit sind 96 Prozent aller Toiletten im Fern- und Regionalverkehr verfügbar.

Die SBB investiert pro Jahr 10 Millionen Franken in die Instandhaltung der Toilettensysteme.

Martin Fischer, Leiter Reparaturen und Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr informieren im SBB Reparaturcenter Zürich Altstetten                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Saubere und schön gestaltete Toiletten sind für die Kundinnen und Kunden der SBB mitentscheidend für ein angenehmes Reiseerlebnis. Mit einer neuen WC-Welt investiert die SBB in die Sauberkeit und das Erscheinungsbild der rollenden Toiletten: Ein Waldausschnitt, eine Bergwelt mit Panorama, hellblaue Kacheln und ein blauer Himmel mit Schleierwolken. Mit diesen vier Motiven beklebt die SBB bis Ende Oktober 2013 die Toiletten der IC2000 und ICN-Flotte. Dazu kommt ein Duftspender, der üble Gerüche neutralisiert und für einen dezenten, frischen Duft in den WC im Zug sorgt. „Die Reisenden finden die Toiletten so deutlich angenehmer“, erklärte Jeannine Pilloud an der heutigen Medienkonferenz in Zürich. Das habe die Marktforschung während dem Pilotversuch 2011 gezeigt. Und betont: „Die Toiletten sind sauber – sie werden täglich einmal gereinigt und mehrmals kontrolliert.“

 

 

Vier Millionen Spülungen pro Monat

 

In die Instandhaltung der geschlossenen Toilettensysteme investiert die SBB jedes Jahr 10 Millionen Franken, bis 2014 kommen 14 Millionen für Entsorgungsanlagen und WC-Systeme dazu. Im Fern- und Regionalverkehr sind zurzeit 96% der WC verfügbar. Täglich wird der Spülknopf gut 135‘000 Mal betätigt, das ergibt rund vier Millionen Spülungen pro Monat. Pro 7‘000 Spülungen tritt ein Defekt auf, drei von vier Störungen sind innert Tagesfrist behoben.

 

 

Umweltfreundlich unterwegs

 

Zurzeit sind insgesamt 3549 WC in Zügen der SBB unterwegs, davon sind 1435 offene Systeme (Plumpsklo), von den 2114 geschlossenen Systemen sind 1150 mit einem Bioreaktor ausgerüstet und 964 mit einem Fäkalientank. Ab Ende 2016 sollen nur noch rund 180 Wagen ohne geschlossene WC im gelegentlichen Einsatz stehen, etwa für den Zusatzverkehr an wenigen Tagen im Jahr. Die umweltfreundlichen Bioreaktoren brauchen pro Spülung nur rund 5 Deziliter Wasser, im Haushalt sind es 9 bis 12 Liter. Zudem müssen diese WC-Typen nur alle zwei bis drei Monate entleert werden, die Fäkalientanks dagegen alle zwei bis drei Tage.

 

 

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So

03

Feb

2013

Bundesamt für Verkehr: Die Mittel für die Sicherheit müssen gezielt investiert werden

Bahnfahren ist und bleibt eine äusserst sichere Art von Mobilität. Die Zahl von Personen, welche sich bei Zugunfällen verletzen oder sterben, ist trotz stark gestiegenem Angebot gegenüber 1990 rund dreimal tiefer. Dennoch lassen sich Unfälle nicht ganz ausschliessen. So stiessen am 10. Januar 2013 zwei S-Bahn-Züge in Neuhausen zusammen. Ursache dafür war das Überfahren eines Rotlichts durch einen der Lokomotivführer. Bei Signalen an Stellen mit erhöhtem Risiko erfolgt der Ausbau der Zugsicherung mit einer optimierten Technologie, welche gegen das Überfahren bei Rotlicht schützt. Dieser Ausbau erfolgt aufgrund einer netzweiten Analyse der Gefahrensituation.

Signalisation am Bahnhof Olten                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Für die Sicherheit des Betriebs und der Bauten, Anlagen und Fahrzeuge sind gemäss Gesetz die jeweiligen Transportunternehmen verantwortlich. Dieser Grundsatz gilt für jedes Transportunternehmen und jeden Verkehrsträger (Bahn, Bus, Schiff, Seilbahn). Auch bei  höheren Geschwindigkeiten, rascheren Zugsfolgen und komplexeren Technologien muss die Sicherheit gewährleistet sein. Die Transportunternehmen sind verpflichtet, hierfür Massnahmen zu treffen. Die Massnahmen müssen risikoorientiert, zweckmässig und angemessen sein.

 

Die Sicherheit im öffentlichen Verkehr hat für das Bundesamt für Verkehr (BAV) oberste Priorität. Als Aufsichtsbehörde überwacht das BAV, ob die Transportunternehmen ihre Verantwortung bezüglich Sicherheit wahrnehmen. Dafür werden Audits bei Unternehmen und Betriebskontrollen vor Ort durchgeführt. Mit Audits werden das Führungssystem, die betrieblichen Abläufe und das Zusammenwirken der Prozesse überprüft. Dies gibt Auskunft über die Wirksamkeit des Managementsystems in Bezug auf die Sicherheit. Die Betriebskontrollen dienen der vertieften Prüfung von operativen Abläufen während des laufenden Betriebs, inklusive Ausrüstung und Verhalten des Personals. Neu- und Umbauten werden vom BAV genehmigt, dabei wird auch der Aspekt der Sicherungsanlagen geprüft. Zudem entwickelt, überprüft und aktualisiert das BAV die notwendigen Sicherheitsvorschriften.

 

 

Bahn immer sicherer trotz wachsenden Verkehr

 

Das BAV beurteilt die Sicherheit im öffentlichen Verkehr über alle Verkehrsträger. Im Vergleich zu Trams und Trolleybussen weist der Eisenbahnverkehr ein überdurchschnittliches Sicherheitsniveau auf. Die häufigsten Ursachen für tödliche Unfälle bei Bahnen sind ungesicherte Bahnübergänge oder unbefugtes Betreten der Gleisanlagen. Über die letzten 20 Jahre konnte die Sicherheit im Eisenbahnverkehr trotz stark gestiegenen Transportleistungen um den Faktor 3 verbessert werden.

 

Die Verbesserung der Bahnsicherheit ist aus dem Zusammenspiel verschiedener Faktoren zu erklären. Massgeblich dazu beigetragen hat die Sanierung von Bahnübergängen, welche eines der grössten Risikopotenziale darstellen. Bis Ende 2014 müssen gemäss gesetzlicher Vorgabe alle gefährlichen Bahnübergänge saniert sein. Durch die laufende Modernisierung des Netzes und den Ausbau der Bahnhöfe konnten viele Gefahrenpunkte entschärft werden. Ein wesentliches Element ist auch die Sicherheitskultur innerhalb der Bahnen sowie die Ausbildung und Sensibilisierung des Personals. Mit entsprechenden Vorschriften, deren Einhaltung durch das BAV laufend überwacht wird, wird auch dem Thema Arbeitszeit grosse Aufmerksamkeit zuteil.

 

Die Verbesserung und laufende Anpassung der Sicherungsanlagen an den Stand der Technik stellen ein weiteres Element der Sicherheitskultur dar. Das BAV stellt den Bahnen über die Leistungsvereinbarungen umfangreiche Mittel zur Verfügung. Es ist die Aufgabe des BAV, die beantragten Massnahmen im Bezug auf ihre Wirkung auf die Gesamt-Sicherheitssituation im öffentlichen Verkehr zu prüfen. Dies hat das BAV auch im Zusammenhang mit der Ausrüstung des SBB-Netzes mit weiteren 1700 Signalen mit Geschwindigkeitsüberwachung gemacht. Es konnte mit den SBB eine Lösung gefunden werden, dass die Kosten von 50 Millionen Franken aus dem Zahlungsrahmen von 6,624 Milliarden Franken für die Jahre 2013 bis 2016 finanziert werden. Die SBB hatte ursprünglich eine Aufstockung der Mittel gewünscht.

 

 

Risikoanalyse und Abwägung

 

Auf dem 3000 Kilometern langen SBB-Netz befinden sich gegen 12‘000 Signale. Alle Signale sind mit einer klassischen Zugbeeinflussung (SIGNUM genannt) ausgerüstet, welche den Zug bei Überfahren eines Rotlichts bremst. Gestützt auf Risikoanalysen hat die SBB seit Anfang der 90er-Jahre ca. 3200 klassische Zugbeeinflussungen mit einem Geschwindigkeitsüberwachungssystem (ZUB genannt) ergänzt (siehe Factsheet rechts im Kontextmenü). Die SBB hat mit den Standorten begonnen, die ein erhöhtes Risikopotenzial aufweisen. Bis 2020 werden weitere 1700 Signum-Signale mit einer Geschwindigkeitsüberwachung ausgerüstet.

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Fr

01

Feb

2013

ÖBB für Ski-WM gerüstet - Voestalpine Skygate-Talent wird in Schladming getauft - Ski-WM live im Zug

Zahlreiche Besucher werden in den nächsten zwei Wochen mit dem Zug zur Ski-WM nach Schladming fahren. Die ÖBB haben dafür ihre Zugverbindungen um fast das Siebenfache verstärkt. Die Kosten übernimmt zum Teil der Veranstalter. Am 08. Februar 2013 wird zudem in Schladming der 4-teilige Voestalpine Skygate-Talent getauft. 

 

Während der vom 04. bis 17. Februar 2013 statt findenden WM bieten die ÖBB ihren skisportbegeisternden Fahrgästen auch noch einen besonderen Service:

Das Zugbegleitteam informiert die Kunden regelmässig über die Endergebnisse der WM-Bewerbe.

Eine besondere Attraktion ist auch der Ski-WM Railjet                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Die ÖBB sind offizieller Mobilitätspartner der FIS Alpinen Ski WM Schladming 2013, die vom 04. bis 17. Februar 2013 stattfindet und bieten ihren skisportbegeisternden Fahrgästen während dieser Zeit einen besonderen Service. Das Zugbegleitteam informiert die Kunden – wie bereits bei Fussballgrossveranstaltungen üblich – regelmässig über die Endergebnisse der WM-Bewerbe. Die Durchsagen finden in allen Fernverkehrszügen sowie in allen mit Zugbegleitern besetzten Regionalverkehrszügen statt. Auch an rund 1.300 Monitoren der Bahnhöfe werden die Ski-Ergebnisse angezeigt. Zusätzlich gibt es via TV Live-Übertragungen der Ski-Rennen in allen ÖBB-Lounges.

„Viele unserer Kunden sind skisportbegeistert und fiebern bei den WM-Läufen mit. Deshalb bieten wir ein maßgeschneidertes Mobilitätsangebot rund um die Ski WM in Schladming und für alle Fans, die nicht dabei sein können, informieren wir live in unseren Zügen und Club Lounges“, erklärt Birgit Wagner, Vorstandsdirektorin ÖBB-Personenverkehr AG

 

 

Taufe des Voestalpine Skygate-Talent in Schladming


Während der WM in Schladming wird diese vierteilige Talentgarnitur von Franz Kainersdorfer, Mitglied des Vorstandes der Voestalpine AG / Leitung der Metal Engineering Division und Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG getauft. Diese Garnitur wird vor Ort zur Beförderung der rund 300.000 erwarteten Gäste der Ski-WM eingesetzt und verkehrt zwischen den Bahnhöfen Pichl, Haus und Schladming.

 

 

Mit Sitzplatzreservierung entspannt und staufrei mit der Bahn anreisen


Gemeinsam mit dem ÖSV und dem lokalen Organisationsteam in Schladming haben die ÖBB ein Mobilitätskonzept entwickelt, damit rund 300.000 Fans aus ganz Österreich bequem und ohne Stau mit der Bahn an- und abreisen können. Insgesamt bieten die ÖBB mehr als die fünffache Sitzplatzkapazität als üblich an. Dennoch wird empfohlen eine Sitzplatzreservierung durchzuführen. Reservierungen sind der beste Gradmesser für die Auslastung der Züge und Grundlage für Lenkungsmassnahmen.


Das eingleisige Ennstal ist nicht gerade die einfachste Strecke für gut funktionierenden Bahnverkehr während einer Grossveranstaltung wie der Ski-WM. „Wir wissen natürlich, dass 100 Kilometer eingleisige Strecke nicht so viele Züge erlauben, wie wir gerne gehabt hätten. Aber wir bieten ein sehr gut durchdachtes Verkehrskonzept, und wir erhöhen unsere Kapazitäten fast um das Siebenfache“, sagt der Regionalmanager für den ÖBB Personenverkehr in der Steiermark, Franz Suppan. Erst vor kurzem wurde zudem der Bahnhof in Schladming neu eröffnet.

 

 

Züge von und nach Graz, Salzburg, Linz und Wien

 

In den zwei WM-Wochen werden täglich Sonderzüge von und nach Graz, Salzburg, Linz und Wien geführt; gleichzeitig gibt es Shuttlezüge zwischen Bischofshofen und Schladming sowie Selzthal und Schladming.

 

 

Enormer Personal- und Materialeinsatz

 

Für die ÖBB bedeutet das einen enormen Personal- und Materialeinsatz, so Suppan: „Wir haben 13 zusätzliche Züge im Einsatz, da brauchen wir einiges dazu im Reinigungsbereich, im Security-Bereich und bei den Zugbegleitern - wir haben also doch einen erhöhten Aufwand im Personalbereich.“ Das koste allerdings zu viel Geld, um wirtschaftlich arbeiten zu können, räumt Suppan ein: „Weil das für uns nicht kostendeckend sein kann, haben wir einen Vertrag mit dem Veranstalter wegen diesem Sonderverkehr, das war für uns Vorraussetzung.“

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Do

31

Jan

2013

Mit der Rhätischen Bahn zum FIS Langlauf Weltcup nach Davos

Die Weltelite des Langlaufsports trifft sich vom 15. bis 17. Februar 2013 zu "Davos Nordic". Der FIS Langlauf Weltcup ist Dario Colognas Heimwettkampf und findet dieses Jahr zum 40. Mal statt. Mit der RhB reisen Sie "einfach für retour" aus dem ganzen Kanton an.

Auf nach Davos - natürlich mit der Rhätischen Bahn                      Foto: Marcel Manhart

 

Mit der Aktion 'einfach für retour' bieten die Rhätische Bahn und PostAuto Graubünden ein attraktives Angebot. Das Prozedere ist einfach: Vom 15.-17. Februar 2013 lösen Kundinnen und Kunden der Rhätischen Bahn und von PostAuto Graubünden ein Einfach-Billett für die Fahrt nach Davos. Das Angebot gilt für Fahrten mit RhB und PostAuto innerhalb des Kantons Graubünden. Einzige Bedingung: Das Einfach-Ticket zur Gratis-Rückfahrt muss im Zielgelände beim RhB-Stand abgestempelt werden.

 

Profitieren Sie von diesem Spezialangebot und gelangen Sie „wintersicher“ mit Bahn und Postauto nach Davos zur Unterstützung unserer Langlauf-Cracks!

 

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Fr

25

Jan

2013

Hohe Kundenzufriedenheit bei der Rhätischen Bahn

Zugpersonal der RhB: Top in Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft

 

Um die Qualität ihrer Dienstleistungen zu messen, führt die Rhätische Bahn (RhB) alljährlich eine Befragung ihrer Gäste durch. Das Ergebnis der repräsentativen Kundenbefragung durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut bescheinigt der RhB allgemein eine hohe Kundenzufriedenheit bei allen Angeboten.

 

Sehr positiv bewertet wurden die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Zugpersonals. Verbesserungspotenzial sehen die Kunden insbesondere beim Preis- / Leistungs-verhältnis und dem Gepäckstauraum. Der Mittelwert beträgt 4.2 auf der 5er Skala und liegt dabei auf demselben hohen Niveau wie im Vorjahr. Die Erkenntnisse aus der Kundenbefragung dienen der RhB als Basis für eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Dienstleistungen.

Ausgezeichnete  Bewertungen  hat  die  RhB  für  den  touristischen  Verkehr  erhalten                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

Pendler-Bahn, Tourismus-Bahn, Freizeit-Bahn…

 

Anlässlich der Befragung im Sommer und Herbst 2012 erhielt die RhB insgesamt 2’736 Rückmeldungen von Reisenden. Dabei bewerteten alle Kundensegmente die Dienstleistungen der RhB generell als qualitativ hoch. Nicht überraschend wurde deutlich, dass die Kunden im Freizeitverkehr andere Bedürfnisse und Erwartungen haben als die Kunden im Pendlerverkehr.

 

Im touristischen Verkehr bewegt sich die RhB auf hohem Niveau. Herausragend sind die Bewertungen für den «Bernina Express» und den «Bernina Express Bus», wobei dazu vor allem die ausserordentlich hohen Bewertungen für die Zugbegleiter und die Busfahrer beigetragen hat. Separat erhoben wurde die Kundenzufriedenheit im «Glacier Express», welchen die Rhätische Bahn gemeinsam mit der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) betreibt. Die hohe Zufriedenheit wird durch die Aussage unterstrichen, wonach 80% der Gäste den «Glacier Express» ganz bestimmt weiterempfehlen werden. Im Freizeitverkehr wurden die Kunden zu den neuen Allegra-Zügen befragt. Während Reisekomfort, Innendesign und das Kundeninformationssystem im Zug sehr gut bewertet wurden, befindet sich die Laufruhe noch nicht auf dem erwünschten Stand. Im Pendlerverkehr erhalten die in den letzten Jahren eingeführten Kundeninformationssysteme gute Bewertungen. Kritischer betrachtet werden die für Pendler wichtigen Kriterien wie Preis-/Leistungsverhältnis und Fahrplanangebot.

 

 

Reisemotiv

 

Die Albula- und Berninalinie sind bei vielen Kunden als Teil des «UNESCO Welterbes Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina» bekannt und im Freizeitverkehr eines der Hauptmotive für eine Reise mit der RhB. Der Pendler legt in erster Linie Wert auf die Umweltverträglichkeit. Zudem schätzt er, keine Parkplatzsorgen zu haben und nicht im Stau steckenzubleiben.

 

 

Persönliche Interviews zum Autoverlad Vereina

 

Im Sommer wurde durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut auch das Reiseverhalten der Autofahrer am Vereina vertieft untersucht. Befragt wurden Kunden an der Verladestation Selfranga sowie auf dem Flüelapass. Beim Autoverlad Vereina schätzen die Kunden die angenehme Erholungszeit während der Durchfahrt sowie den Zeitgewinn. Der Kunde trifft die Routenwahl zwischen Autoverlad und Passfahrt oft bereits zuhause, wobei die Wetterbedingungen eine eher untergeordnete Rolle spielen. Das Preis- / Leistungs- verhältnis wird allgemein als attraktiv empfunden.

 

Mit den jährlichen Kundenbefragungen bezweckt die Rhätische Bahn, die Qualität ihrer Angebote laufend zu messen und diese den Bedürfnissen der Kunden anzupassen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dabei jeweils in konkrete Massnahmen umgesetzt.

 

 

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Do

24

Jan

2013

Haselsteiner und Kern, WESTbahn und ÖBB auf Kuschelkurs

Erstmals seit langem haben sich die beiden Spitzenmanager Hans Peter Haselsteiner und Christian Kern für ein Interview an einen Tisch gesetzt. Das Gespräch fand nicht auf neutralem Boden statt, sondern in der Lounge der ÖBB am Westbahnhof. Doch von diesem Bahnhof starten seit Dezember 2011 auch die Züge der privaten Westbahn Richtung Salzburg - der Markteintritt des neuen Anbieters hat damals für ordentlich Wirbel gesorgt.

 

FORMAT  Interview:   Westbahn-Miteigentümer  Hans Peter Haselsteiner  und

ÖBB-Chef Christian Kern sind nach einer Klagsorgie plötzlich auf Kuschelkurs

ÖBB und WESTbahn auf Kuschelkurs                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Für FORMAT zogen Haselsteiner und Kern Bilanz über ein Jahr Wettbewerb im Bahnbereich. Was als hartes Match begann, ist mittlerweile ein Kuschelkurs geworden. Doch auch abseits vom Bahngeschäft haben Strabag-Chef Haselsteiner und ÖBB-Boss Kern einiges gemeinsam: Beide wurden vom Magazin "trend“ zu "Männern des Jahres“ gewählt (Kern 2012, Haselsteiner schon 1998), beide zeigen keine Berührungsängste mit der Politik. Haselsteiner war von 1994 bis 1998 LiF-Abgeordneter, Kern arbeitete von 1994 bis 1997 im SPÖ-Klub.

FORMAT: Im Dezember feierte die Westbahn ein Jahr auf Schiene. Was hat der Angriff auf das Monopol der ÖBB gebracht?

Hans Peter Haselsteiner: Für die Bahnkunden viel: eine höhere Frequenz, ein besseres Service und billige - aus meiner Sicht zu billige - Preise. Zusammengefasst: eine bessere Leistung von beiden Anbietern.

Haben Sie die ÖBB unterschätzt?

Haselsteiner: In Teilen ja. Ich war überrascht, dass sie doch so maßgebliche Fortschritte machen kann.

Herr Kern, sind Sie ein bisschen dankbar, dass Sie durch den neuen Anbieter mehr Druck hatten und Änderungen im Unternehmen so leichter durchsetzen konnten?

Christian Kern: Dankbar ist vielleicht nicht das richtige Wort. Aber wir sind mit der Entwicklung zufrieden. Faktum ist, dass das Bahnfahren wesentlich mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekommen hat, dass eine Branche, die als ein bisschen verschlafen wahrgenommen wurde, durch die Konkurrenz nun anders gesehen wird.

Wie viele Klagen sind denn jetzt noch zwischen ÖBB und Westbahn anhängig?

Haselsteiner: Alle nennenswerten Klagen, die anhängig sind, sind ruhend gestellt, weil wir ein Mediationsverfahren bei der Bundeswettbewerbsbehörde haben. Wir hoffen, dass wir uns danach den strittigen Weg ersparen können, und wollen bis zum nächsten Fahrplanwechsel im Herbst 2013 entweder eine tragfähige Vereinbarung zur Kooperation treffen oder die Verfahren fortsetzen. Vielleicht ist nach diesem Jahr so viel Frust und Gegnerschaft abgebaut, auch unter unseren Mitarbeitern, dass eine solche Kooperation realistisch ist.

Wobei bei den Westbahn-Mitarbeitern die Gegnerschaft ja weniger ausgeprägt war als unter den ÖBB-Bediensteten …

Haselsteiner: Beim Angegriffenen ist sie immer größer als beim Angreifer. Dabei eint uns ja eines: die Freude, dass wir mehr Bahnkunden haben und dass durch die Westbahn neue Kunden das Bahnfahren entdeckt haben.

Kern: Das ist der entscheidende Punkt bei der Sache. Durch die Westbahn gibt es 25 Prozent mehr Kapazität zwischen Wien und Salzburg. Wir sind davon ausgegangen, dass wir im selben Ausmaß Fahrgäste verlieren, das ist aber nicht eingetreten. Tatsächlich fahren durch die Verstärkung des Angebots jetzt mehr Menschen mit der Bahn. Wir hatten im Vorjahr im Fernverkehr generell Zuwächse, auf der Weststrecke sind wir stabil geblieben, das ist eine enorme Bestätigung für unser Haus.

Herr Kern, wie sehen Sie denn das überraschende Angebot zur Kooperation?

Kern: Es gibt noch deutliche Verbesserungspotenziale für die Bahnkunden. Ein Beispiel: Am Westbahnhof fahren derzeit innerhalb von 18 Minuten drei Züge Richtung Westen ab. Würde man sich am Reißbrett hinsetzen, würde man wahrscheinlich alle 20 Minuten einen Zug losschicken, um berechenbarer zu sein. Man muss natürlich die unterschiedlichen Fahrzeuge, Haltemuster und Geschwindigkeiten berücksichtigen, mit denen sich die Wettbewerber Vorteile verschaffen wollen. Aber es wäre gut, hier gemeinsam das Angebot für den Kunden zu optimieren, ohne das Wettbewerbsrecht zu verletzen.

Haselsteiner: Ich glaube, dass die Kunden uns letztlich zu einer Abstimmung der Fahrpläne zwingen werden. Wenn wir beide wollen, dass die Kunden das Auto stehen lassen, muss man ihnen anbieten, dass sie ohne nachzudenken zum Bahnhof gehen können, weil alle 20 oder 15 Minuten ein Zug fährt.

Aber noch weniger nachdenken müsste man, wenn eine Fahrkarte für beide Unternehmen gelten würde …

Kern: Man könnte eine Analogie aus dem Flugbereich nehmen: Wenn Sie ein AUA-Ticket kaufen und versuchen, bei der Air France einzusteigen, wird das nicht funktionieren. Wenn Sie innerhalb einer Allianz Code-Sharing betreiben, funktioniert das schon. Bei uns geht es darum, einen sinnvollen Mittelweg zu finden, denn eine riesige Preisdifferenzierung zwischen Westbahn und ÖBB wird es auf Dauer nicht geben. Wir werden uns über das Service, über Haltemuster und Ähnliches unterscheiden.

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Mi

23

Jan

2013

Erster Stadler FLIRT an die Ferrovie Emilia Romagna übergeben

Stadler Rail und der italienische Schienenfahrzeugbauer AnsaldoBreda haben am 21. Januar 2013 in Bologna feierlich den ersten FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) an die Ferrovie Emilia Romagna (FER) übergeben. Stadler und AnsaldoBreda haben für den Bau von 32 elektrischen und 2 Diesel-Triebzügen an die beiden Betreiber FER und Sistemi Territoriali ein Konsortium gebildet.

Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt rund EURO 200 Mio., zusätzlich bestehen noch Optionen für weitere 20 FLIRT und weitere GTW. Dieser Auftrag umfasst neben weiteren Fahrzeugen 12 fünfteilige FLIRT für FER, die nun in den kommenden Monaten ausgeliefert werden. In Italien verkaufte Stadler bisher bereits 132 Züge an verschiedene Kunden.

Ein FLIRT für die FER in der Werkhalle von Stadler in Bussnang    Foto: Marcel Manhart

 

 

Die ersten fünf neuen FLIRT (Bezeichnung in Italien: ETR-350) wurden gestern im Hauptbahnhof von Bologna in Anwesenheit des Präsidenten der Region Emilia Romagna, Vasco Errani, der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt. Es handelt sich bei diesen Fahrzeugen um moderne 5- teilige Züge mit hohem Passagierkomfort und dem höchsten Sicherheitsstandard, welcher von der italienischen Zulassungsbehörde definiert wurde. Der Innenraum ist grosszügig gestaltet mit Mehrzweckabteilen für den Transport von Kinderwagen, Fahrrädern oder sperrigem Gepäck und mit Behindertenabteilen für Rollstuhlfahrer.

 

 

Leichtbaufahrzeuge aus Aluminium

 

Bei den Zügen handelt es sich um Leichtbaufahrzeuge aus Aluminium. Damit können die Energiekosten deutlich reduziert werden. Sie können in Doppeltraktion betrieben werden um in Spitzenzeiten höhere Kapazitäten anbieten zu können. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Die Züge haben eine USTIF-Zulassung (Streckenspezifische Zulassung für verschiedene Strecken in der Region Emilia Romagna). In den kommenden Wochen werden die Fahrzeuge auch eine ANSF-Zulassung (Agenzia Nazionale per la Sicurezza della Ferrovie) für das gesamte italienische RFI-Netz (Rete Ferroviaria Italiana) erhalten.

 

 

Zusammenarbeit mit AnsaldoBreda

 

Stadler ist für das Engineering, die Fertigung der Triebköpfe, den Einbau der Traktionsausrüstung sowie des Führerstands und für die Herstellung der Lauf- und Triebdrehgestelle verantwortlich. AnsaldoBreda übernimmt am Standort Pistoia die Fertigung der Zwischenwagen, deren Endmontage sowie die Zusammenstellung des Triebzuges und seine Inbetriebsetzung bis zur Auslieferung an den Kunden.

 

 

Erfolgsstory in Italien

 

Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group freut sich sehr über die Auslieferung des ersten FLIRT an FER: „Dieser Auftrag ist für uns von sehr grosser Bedeutung. Erstmals haben wir gemeinsam mit AnsaldoBreda ein Fahrzeug gebaut. Der italienische Markt ist für uns von grosser Bedeutung.“ Stadler hat bisher bereits über 130 Triebzüge an neun verschiedene Kunden in Italien verkauft (ohne die TILO-Flotte der SBB). Davon sind rund die Hälfte FLIRT. Mit der heutigen Auslieferung hat Stadler die komplette Palette an möglichen FLIRT in Italien ausgeliefert: Es wurden 3-teilige, 4-teilige, 5-teilige und 6-teilige Kompositionen gebaut. Die Züge verkehren in verschiedenen Regionen verteilt über das ganze Land, von Kalabrien oder Apulien im Süden bis in die Lombardei oder das Südtirol im Norden. Peter Spuhler ergänzt: „Ich bin sehr stolz, dass nun auch in der Emilia Romagna Züge aus unserem Hause verkehren.“

 

 

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Di

22

Jan

2013

Kapazitätserhöhung auf der Simplon-Linie: Neue Vispabrücke fertiggestellt

Heute Dienstagvormittag wurde die neue Vispabrücke erstmals Vertretern des Kantons Wallis, der Matterhorn-Gotthard-Bahn, der Gemeinde Visp, der SBB sowie geladenen Gästen präsentiert. Das 2800 Tonnen schwere Bauwerk wird in den kommenden Tagen an seinen endgültigen Standort über der Vispa verschoben. Über diese Brücke wird dereinst das vierte Gleis von Visp nach St. German (Anschluss Lötschberg-Basislinie) führen.

Das 2800 Tonnen schwere Bauwerk  (links)  wird in den kommenden Tagen an seinen endgültigen Standort über der Vispa verschoben                          Foto: Marcel Manhart

 

Der Bau der Vispa-Brücke, über die dereinst das vierte Gleis von Visp nach St. German (Anschluss Lötschberg-Basislinie) und das Anschlussgleis an den Güterbahnhof Bockbart führen werden, wurde im September 2011 von der SBB und der Matterhorn-Gotthard-Bahn in Angriff genommen. Nun ist der Brückenoberbau fertiggestellt und die Brücke wird in den kommenden Tagen an ihren endgültigen Standort über der Vispa verschoben.

 

Heute Vormittag wurde das fertiggestellte Bauwerk feierlich präsentiert: Anwesend waren Jacques Melly, Staatsrat des Kantons Wallis und Vorsteher des Departements für Verkehr, Bau und Umwelt; Fernando Lehner, CEO der Matterhorn-Gotthard-Bahn; Markus Geyer, Leiter Projekte SBB Infrastruktur, und Vertreter der Gemeinde von Visp. Die Brücke ist 2800 Tonnen schwer und die Gesamtkosten belaufen sich auf 6 Millionen Franken.

 

Um die für die Zukunft notwendige Netzkapazität zu schaffen, die Fahrplanstabilität zu erhöhen und das Verkehrsaufkommen vom und ins Wallis bewältigen zu können, ist zwischen dem Bahnhof Visp und dem Anschluss an die Lötschberg-Basislinie in St. German der Bau eines vierten Gleises notwendig. Dazu gehört auch die neue Vispa-Brücke. Der Bau des gesamten vierten Gleises wird bis voraussichtlich Ende 2016 realisiert und die Kosten betragen rund 45 Millionen Franken.

 

Die neue Vispabrücke wird neben dem SBB-Gleis auch mit dem Anschlussgleis der Matterhorn-Gotthard-Bahn für das neue Güterterminal Bockbart ausgerüstet. Das Güterterminal befindet sich im Bau und wird noch vor Ende 2013 in Betrieb genommen.

 

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So

20

Jan

2013

Die private WESTbahn GmbH wirbt verstärkt auch um Autofahrer

Um ihre Züge stärker auszulasten startet die WESTbahn eine Werbeoffensive, Testgutscheine gehören dazu.

 

Der Geschäftsführer der mehrheitlich privaten WESTbahn, Erich Forster, sieht das Konkurrenzunternehmen zu den ÖBB im zweiten Jahr des Bahnbetriebs im Aufwärtstrend. Für das Jahr 2013 werde der Break-even angepeilt, "Gewinne werden noch einige Zeit dauern", sagt Forster. Die WESTbahn wolle ihr Zugangebot zwischen Wien und Salzburg in einem Mehrstufenplan in den nächsten Jahren ausbauen und ihr Service und Angebot für die Bahnfahrer perfektionieren. Genaue Zahlen über Passagiere und Unternehmensergebnisse werden nicht bekanntgegeben.

WESTbahn Züge am Wiener Westbahnhof                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Der weitere Ausbau soll stufenweise erfolgen: Im Vorjahr (im Bahnfahrplan: Dezember 2011 bis Dezember 2012), dem ersten Jahr im Bahnbetrieb, wurden 2,9 Millionen Zugkilometer angeboten, heuer sind es 3,16 Millionen. Im Letztausbau soll das Angebot schließlich auf 3,7 Millionen Zugkilometer steigen. Dabei soll alles mit den bestehenden sieben Doppelstock-Zügen der Schweizer Stadler Rail abgedeckt werden, die tagsüber auf der Strecke sind und in der Nacht gewartet werden. Durch die Ausweitung des Parkpickerls in Wien werde der Trend zur Bahn verstärkt, aber auch in Oberösterreich seien starke Passagierzuwächse zu verzeichnen. Und mit der Inbetriebnahme des Hauptbahnhofs werde die Westbahn durch die Abfahrten am Westbahnhof weiter punkten.

 

 

Fahrzeugfinanzierung zurückverdienen

 

"Wir müssen die Fahrzeugfinanzierung zurückverdienen", erläutert Forster. Die drei Eigentümer der Westbahn-Muttergesellschaft Rail Holding, die staatliche französische Bahngesellschaft SNCF, der Bau-Industrielle Hans Peter Haselsteiner (Strabag) und die Schweizer Augusta Holding, hinter der der Investor Erhard Grossnigg steht, haben offenbar einen langen Atem, Absprungtendenzen quasi vom fahrenden Zug sieht der Geschäftsführer keine. "Im Bahngeschäft ist der Weg bis zum Gewinn länger, aber dann ist der Personenverkehr konjunkturell resistent."

 

Der frühere ÖBB-Manager Forster hat die Nachfolge des Westbahn-Mitgründers und erstem Geschäftsführer Stefan Wehinger angetreten. Dieser war im Juni 2012 überraschend ausgeschieden. Die neue Westbahn-Spitze mit Forster und Clemens Schneider fährt gegenüber den ÖBB einen deutlich kooperativeren Kurs, während Wehinger regelmäßig gegen seinen früheren Arbeitgeber, die Bundesbahn, gewettert hatte und vor Gericht gezogen war.

 

Das kooperative Vorgehen werde auch beibehalten, versichert Forster. Er ist überzeugt, dass mit den ÖBB bei verschiedenen Punkten eine Lösung gefunden werden könne. So etwa bei der Entzerrung der Zugabfahrtszeiten: Derzeit fahren die ÖBB- und Westbahn-Züge von Wien in einem knappen Zeitfenster von 20 Minuten weg, dann fährt 40 Minuten gar kein Zug nach Salzburg. Da müsse man sich zusammensetzen und nach Lösungen im Interesse der Kunden suchen. Auch ÖBB-Chef Christian Kern hatte dies bereits angeregt.

 

 

Neue Werbeoffensive

 

Um ihre Züge stärker auszulasten startet die Westbahn nun eine Werbeoffensive: Zielgruppe sind die Autofahrer. Auf den Autobahnabfahrten der Westautobahn wird mit Plakaten auf die geringen Kosten für ein Westbahn-Ticket auf der jeweiligen Strecke hingewiesen. Mit einer Postwurfaktion an eine halbe Million Haushalte entlang der Strecke werden Fahrpläne und Testgutscheine verteilt. Sogar auf ÖBB-Brücken wirbt die Westbahn, die angefragten Flächen wurden von der Staatsbahn dem Mitbewerber zur Verfügung gestellt: "Dafür müssen wir natürlich bezahlen".

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Mi

16

Jan

2013

Neue ÖBB Werbekampagne zur Fahrzeitverkürzung auf der Weststrecke

Heute startet die neue Werbekampagne der ÖBB zur Fahrzeitverkürzung auf der Weststrecke. Dass man durch den Ausbau der Weststrecke mit den ÖBB schneller, komfortabler und stressfreier als mit dem Auto ans Ziel kommt, ist die zentrale Botschaft. Unterstützt wird die TV-Kampagne mit Split-Screen-Technik durch einen Hörfunk-Spot, Printanzeigen, Online-Werbung und Out-of-Home Werbemassnahmen. An den drei Bahnhöfen Linz, St.Pölten und Wien Westbahnhof wird im Kampagnenzeitraum mit grossflächigen Station-Brandings geworben.

Werbung am Wiener Westbahnhof                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Fahrgäste ernten jetzt die Früchte des Ausbaus der Hochleistungsstrecke: Mit bis zu 230 km/h schnellen Zügen verkürzt sich die Fahrzeit von Wien nach St. Pölten um 15 Minuten, jene nach Salzburg sogar um 23 Minuten. Damit hat die Bahn gegenüber dem Auto klar die Nase vorne. MittelsSplit-Screen-Technik erleben die Zuseher im TV-Spot parallel die Erlebnisse von Bahnfan De Luca im Zug und Raunzer Christoph Fälbl im Auto.

 

Humorvoller TV-Spot mit beliebten ÖBB-Testimonials

 

Auf einem zweigeteilten Bildschirm genießt auf der rechten Seite De Luca das entspannte Bahnfahren während sich zeitgleich auf der linken Bildschirmhälfte Fälbl über Staus und andere Autofahrer ärgern muss. Die Handbewegungen der beiden Protagonisten sind ident, allerdings aus unterschiedlichen Beweggründen. Die Botschaft ist klar: Wer mit der Bahn fährt kommt schneller und vor allem entspannter an.

 

„Wir erleben gerade einen Paradigmenwechsel: Der neue Luxus heißt Zeit. Die Bahn gibt uns ein Stück Zeitmächtigkeit und Selbstbestimmung zurück. Das ist die Geschichte unseres neuen Spots. Schnelligkeit, Zeitgewinn und Komfort gegenüber der Parallewelt des im Stau stehenden Autofahrers“, so Kristin Hanusch-Linser, Leiterin Kommunikation und Marketing ÖBB-Holding AG.

 

 

ÖBB-Werbung bringt neue Kampagne auf 2.000 m² Werbefläche

 

„Station Brandings sind die Königsklasse der Out-of-Home Werbung. Der Bahnhof wird zu einer inszenierten Werbewelt, die die Werbebotschaft impaktstark täglich an die 1,2 Millionen Fahrgäste der ÖBB bringt“, so Hanusch-Linser. Die Realisierung dieser überdimensionalen Werbeform wurde von der ÖBB-eigenen Werbeagentur übernommen, die als exklusiver Vermarkter der ÖBB Werbeflächen mit zahlreichen maßgeschneiderten Werbelösungen für Aufsehen sorgt. Für die Anbringung der Station Brandings auf den Bahnhöfen in Linz, St. Pölten und Wien Westbahnhof wurden insgesamt ca. 2.000 m² Folien, Planen und Werbetafeln verwendet. Die ÖBB-Werbeflächen stehen auch externen Kunden zur Verfügung.

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Mo

14

Jan

2013

"Ferien-Messe 2013" in der Messe Wien: Ungebrochene Reiselust

Hochbetrieb herrschte vom Donnerstag bis Sonntag vergangener Woche in den vier Hallen der Messe Wien, als gleich drei Messen parallel stattfanden: die "Ferien-Messe Wien" (Hallen A, B), die "Vienna Autoshow" (Hallen C, D), beide von Reed Exhibitions Messe Wien organisiert, sowie die Gastveranstaltung "Cook & Look", Österreichs grösste Koch- und Genussmesse. Zum Messeschluss am Sonntagabend konnten Aussteller und Veranstalter eine überaus erfreuliche Bilanz ziehen, denn insgesamt 147.759 Besucherinnen und Besucher frequentierten diese drei Veranstaltungen.

Auch 2013 hatte die Ferien Messe wieder viel zu bieten                Foto: Marcel Manhart

 

 

Vom 10. bis 13. Januar 2013 herrschte  in den vier Hallen der Messe Wien Hochbetrieb! Gleichzeitig fand nämlich die "Ferien-Messe Wien", die "Vienna Autoshow" (beide von Reed Exhibitions Messe Wien organisiert), sowie die Gastveranstaltung "Cook & Look", Österreichs grösste Koch- und Genussmesse statt. Zum Messeschluss am Sonntagabend konnten die Aussteller und Veranstalter eine überaus erfreuliche Bilanz ziehen: Insgesamt 147.759 Besucherinnen und Besucher frequentierten diese drei Veranstaltungen. Alle drei Messen konnten übrigens mit einem gemeinsamen Ticket besucht werden.

 

"Die Themenkombination Reisen und Auto hat einmal mehr ihre enorme Attraktivität bewiesen. Sowohl 'Ferien-Messe Wien' als auch 'Vienna Autoshow' sind wichtige Plattformen und zeichnen sich durch ihre Impulskraft für die Tourismus- und die Automobilbranche aus", sagt DI Matthias Limbeck, Geschäftsführer von Reed Exhibitions Messe Wien. Die in Kooperation mit Ruefa/Verkehrsbüro Group veranstaltete "Ferien-Messe" gehört zusammen mit der "Vienna Autoshow" nicht nur zu den publikumsstärksten und erfolgreichsten Veranstaltungen im Portfolio von Reed Exhibitions Messe Wien, sondern sie zählen auch in Österreichs gesamter Messelandschaft definitiv zu den Höhepunkten jedes Messejahres. "Neben dem zugkräftigen Messeangebot haben die durch die grosszügige Architektur und die moderne Infrastruktur gegebenen optimalen Rahmenbedingungen in der Messe Wien maßgeblich zum Erfolg dieses Messehighlights beigetragen", betont Matthias Limbeck, "hinzu kommen die zentrale Lage in der Stadt und die direkte Anbindung an das leistungsfähige öffentliche Verkehrsnetz." Auf der "Ferien-Messe Wien 2013" in der Messe Wien präsentierten 750 Aussteller aus 70 Ländern ihre neuesten und topaktuellen Angebote.

 

"Die Verkehrsbüro Group ist auf der 'Ferien-Messe Wien' erfolgreich ins neue Reisejahr gestartet", resümiert Mag. Harald Nograsek, Generaldirektor der Verkehrsbüro Group. "Die Besucher waren von unseren prominenten Messeauftritten mit den Marken Ruefa und Jumbo begeistert. Was speziell auf der 'Ferien-Messe Wien' zu beobachten ist: Viele unserer Besucher haben ihren Traumurlaub direkt bei unseren 40 Reise-Experten vor Ort gebucht. Das ist ein Wiener Phänomen, das es anderswo so nicht gibt."

 

"Die 'Ferien-Messe Wien' ist eine Messe mit sehr hohem Niveau", bekräftigt auch Dr. Simion Giurca, Präsident des Corps Touristique. "Als größte Urlaubs- und Reisemesse ist sie nicht nur ein erstes Barometer für die kommende Saison, sondern auch eine Orientierungshilfe für die Branche: Die Entscheidung zur Buchung wird entweder hier getroffen oder hat hier ihren Ursprung."

 

Neben der "Ferien-Messe Wien" ist die in wenigen Tagen stattfindende "Ferien-Messe Linz" (Anm.: 25. bis 27. Jänner 2013 im Design Center Linz) für Simion Giruca eine ebensolch wichtige Messeplattform: "Die Abfolge von 'Ferien-Messe Wien' und 'Ferien-Messe Linz' zu Beginn des Jahres ist wichtig für die Tourismusbranche. Für 2013 unterstützen wir die 'Ferien-Messe Linz' daher mit einem gemeinsamen Auftritt von acht Ländern. Das ist ein wichtiger Schritt und ein starkes Signal in einem der wichtigsten Herkunftsregionen in Österreich. Denn die Oberösterreicher sind nach den Wienern die zweitreisefreudigsten."

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Mi

09

Jan

2013

SBB Cargo tauft in Olten die neunte Eem 923 Hybridlok

Am 08. Januar 2013 hat SBB Cargo in Olten die neunte von insgesamt 30 bestellten Hybridloks getauft. Sie ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.

Eugenio Tura (mitte),  der  Teamleiter  Oensingen  freut  sich  zusammen  mit  Olten's Stadtpräsident  Ernst  Zingg (links)  und dem Leiter Produktion von  SBB Cargo, Ruedi Büchi (rechts) auf die neue Lok                                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

«Ich freue mich, dass wir künftig zwischen Däniken, Olten und Burgdorf effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher rangieren können.», sagte Ruedi Büchi am 08. Januar 2013 im ehemaligen Rangierbahnhof von Olten. Zusammen mit Ernst Zingg, dem Stadtpräsidenten von Olten taufte er die neunte Hybridlok Eem 923 006-1 auf den Namen «Born». Die weiteren der insgesamt 30 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG laufend bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

 

 

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

 

Mit der neuen Hybridlok lassen sich die Bedürfnisse der Kunden optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.

 

Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte – Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

 

Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken. SBB Cargo hat sich bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet.

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Di

08

Jan

2013

RhB Strecke Poschiavo - Tirano infolge Steinschlag bei Brusio unterbrochen

Infolge Steinschlag bei Brusio ist die RhB Berninastrecke St. Moritz - Tirano derzeit unterbrochen. Der Materialabbruch ereignete sich heute 08. Januar 2013 kurz nach 17 Uhr an derselben Stelle, wo am 14. Dezember 2008 die Strecke auf einer Länge von rund 150 Metern ebenfalls durch einen Steinschlag schwer beschädigt wurde. 

 

Der durchgehende Zugverkehr kann frühestens am Donnerstag, 10. Januar 2013 wieder aufgenommen werden. Zumindest morgen Mittwoch bleibt die Strecke den ganzen Tag bis Betriebsschluss unterbrochen.

 

Foto und Infos von Paolo Della Cà sowie SBB-Bahnverkehrsinformation

Der Regionalzug 4668 auf dem Kreisviadukt bei Brusio                  Foto: Paolo Della Cà

 

 

Auf der RhB Berninastrecke St. Moritz - Tirano hat sich heute 08. Januar 2013 kurz nach 17 Uhr in Brusio an derselben Stelle wie vor 4 Jahren ein relativ grosser Steinschlag erreignet. Damals wurde von der Firma Pirovino zum Schutz ein grosser Damm erstellt. Dies zur vollsten Zufriedenheit, wie sich heute gezeigt hat, denn es ist kein einziger Stein über den Damm hinaus geflogen und die Gleisanlagen wurden nicht beschädigt. Bereits am heutigen frühen Nachmittag sind um etwa 13.30 Uhr schon einige kleinere Steine herunter gekommen.

 

Der in Richtung Norden fahrende Regionalzug 4668 mit der Abfahrtszeit um 16.50 Uhr in Tirano und der planmässigen Ankunft um 17.09 Uhr am Bahnhof Brusio war ca. 5 Minuten verspätet und befuhr zum Zeitpunkt als die Steine herunterkamen gerade den Kreisviadukt. Um 17.13 Uhr war der Zug komplett auf dem Viadukt, als sich gleichzeitig recht viel Material löste. Der Lokführer bemerkte dies und hat den Zug unverzüglich angehalten und fuhr sogleich etwa 30 Meter zurück. 

 

Bis etwa um 18.00 Uhr ist der Regionalzug 4668 dann dort stehen geblieben. Später konnte er die Fahrt in Richtung Norden fortsetzen. Für Untersuchungen bleibt die Linie jedoch zumindest morgen Mittwoch, 09. Januar 2013 den ganzen Tag bis Betriebsschluss gesperrt. Zwischen Poschiavo und Tirano verkehren Bahnersatz Busse.


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Mo

07

Jan

2013

Die Rhätische Bahn nimmt neue Niederflur-Triebzüge für die Region Thusis - Chur – Landquart - Schiers in Betrieb

«Ein Meilenstein für den Agglomerationsverkehr»


Am Dienstag, 08. Januar 2013 nimmt der erste der fünf neuen ALLEGRA-Agglomerationstriebzüge den fahrplanmässigen Einsatz im Rahmen eines Ertüchtigungsbetriebs auf. Die von Stadler Rail für die Rhätische Bahn (RhB) gebauten Niederflur-Triebzüge werden im Grossraum Chur eingesetzt. Damit kommen die Fahrgäste auf der Strecke Thusis – Chur – Landquart – Schiers in den Genuss von modernen komfortablen und leistungsstarken Fahrzeugen.

 

Die ALLEGRA-Agglomerartionszüge ersetzen die über 40 Jahre alten Triebzüge und werden – zusammen mit den 15 bereits erfolgreich eingesetzten sogenannten Zweispannungstriebzügen – das Bild der RhB-Züge auf dem bündnerischen Schienenetz prägen. Am 07. Januar 2013 fand – quasi als Generalprobe zum fahrplanmässigen Einsatz am Folgetag – eine Medien-Premierenfahrt von Chur nach Reichenau-Tamins statt. Mit an Bord des ALLEGRA-Triebzuges ABe 4/16 3103 waren Vertreter der Stadler Rail, Gemeindevertreter aus dem Einsatzgebiet sowie Vertreter des Amts für Energie und Verkehr (AEV) und der RhB. Bei dieser Gelegenheit fand auch die Taufe des neuen Triebzuges auf den Namen Hortensia von Gugelberg statt.

Peter Spuhler,  CEO Stadler Rail,   Hans Amacker,  RhB-Direktor   und   Werner Glünkin, Leiter Abteilung öffentlicher Verkehr GR vor der Abfahrt in Chur  Foto: Marcel Manhart

 

 

Ein Bekenntnis für den Agglomerationsverkehr

 

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der 15 Zweispannungstriebzüge des Typs ALLEGRA auf den Strecken Chur – Arosa, Landquart – Davos Platz sowie auf der Berninalinie verkehrt ab Dienstag, 8. Januar 2013, der erste der fünf ALLEGRA-Agglomerationstriebzüge zwischen Thusis – Chur – Landquart – Schiers. Damit stehen den Kundinnen und Kunden im Grossraum Chur zeitgemässe Fahrzeuge für die Fahrt zur Arbeit, zur Schule, zu Besuchen oder auch zum Einkauf zur Verfügung. RhB-Direktor Hans Amacker unterstreicht die grosse Bedeutung dieser Kunden für die Bündner Bahn: «Mit einem guten Fahrplan- und Preisangebot und neu auch mit den modernen, komfortablen ALLEGRA-Triebzügen wollen wir allen Fahrgästen ein attraktives Gesamtpaket anbieten und zudem neue Kundinnen und Kunden von den Vorteilen des öffentlichen Verkehrs auch in der Agglomeration überzeugen». Dabei unterstreicht er stolz die Vorzüge der

Niederflurwagen, welche sich besonders für den bequemen Ein- und Ausstieg von gehbehinderten Menschen in Rollstühlen oder für den Transport von Kinderwagen und Velos eignen. Für Amacker ist die Inbetriebnahme dieser neuen Züge ein «Meilenstein für den Agglomerationsverkehr in Graubünden».

 

 

Mit ALLEGRA-Agglomerationstriebzügen in eine neue Ära


In der Tat: Die fünf neuen ALLEGRA-Stammnetztriebzüge werden – zusammen mit den bereits im Einsatz stehenden 15 ALLEGRA-Zweispannungstriebzügen – das Bild auf dem bündnerischen Schienennetz markant prägen. Optisch sind sie kaum voneinander zu unterscheiden. Aufgrund ihres klassischen Einsatzgebiets in der Agglomeration Chur sind sie jedoch mit entscheidenden technischen Unterschieden versehen. Im Gegensatz zu den bisher ausgelieferten dreiteiligen sogenannten ALLEGRA-Zweispannungstriebzügen bestehen die neuen Kompositionen aus vier Einheiten – aus je einem Trieb- und Steuerwagen sowie aus zwei kurz gekuppelten Niederflur-Zwischenwagen. Diese sind mit Rollstuhlbereich, einem behindertengerechten WC sowie einem Multifunktionsraum ausgestattet. Den Reisenden stehen insgesamt 180 Sitzplätze, davon 24 in der ersten Klasse, sowie zusätzliche 22 Klappsitze zur Verfügung. Mit klimatisierten Fahrgasträumen und modernen Fahrgastinformationssystemen mit Flachbildschirmen erfüllen die ALLEGRA-Stammnetztriebzüge die Erwartungen der heutigen, modernen Kundinnen und Kunden. Erstmals werden bei der RhB Videoüberwachungsanlagen in Fahrzeugen installiert. Dies entspricht dem internationalen Standard und dient der Sicherheit der Fahrgäste und des Personals und soll nicht zuletzt die Fahrzeuge gegen Vandalismus schützen.

 

 

Anpassungen verzögern die Inbetriebnahme


Die Inbetriebsetzungsphase dauerte deutlich länger als vorgesehen. Bevor das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Zulassung für den Ertüchtigungsbetrieb der neuen Fahrzeuge erteilen konnte, mussten Fahreigenschaften optimiert und weitere technische Komponenten nachgebessert werden. Aus diesem Grund verzögerte sich auch deren fahrplanmässiger Einsatz. Zwischenzeitlich mussten die 5 Fahrzeuge an verschiedenen Orten – wie beispielsweise auf dem Areal des ehemaligen Sägewerks in Domat/Ems – abgestellt werden.

 

Als erster wird nun der Triebzug 3103 ab Dienstag, 8. Januar, während acht Wochen im Rahmen einer fahrplanmässigen Betriebserprobung auf der Strecke Thusis – Chur – Schiers eingesetzt. In dieser Zeit werden primär kundenrelevante Komponenten – wie Kundeniformationssysteme, Klima- und WC-Anlagen, Fahreigenschaften oder Beschallungsqualität unter fahrplanmässigen Bedingungen durch Techniker von Stadler Rail und RhB getestet. Nach der erfolgreichen Netzabnahme findet die offizielle Übergabe von Stadler Rail an die RhB statt. Die restlichen vier ALLEGRA-Triebzüge werden sodann sukzessive in Betrieb genommen und ersetzen die über 40 Jahre alten Pendelzüge Be 4/4 511 – 516, welche in der ersten Phase des geplanten Angebotsausbaus «Retica 30» die RhB-Fahrzeugflotte im Prättigau verstärken werden.

 

 

200 Millionen für 20 ALLEGRA-Triebzüge


Der erste der 5 neuen ALLEGRA-Agglomerationstriebzüge wurde am 7. Januar 2013 im Rahmen einer Medienfahrt von Chur nach Reichenau-Tamins und zurück präsentiert – einen Tag bevor er in den fahrplanmässigen Turnus zwischen Thusis – Chur – Landquart – Schiers eingesetzt wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Geheimnis um seinen Namen gelüftet: Der Triebzug 3103 wird fortan unter dem Namen Hortensia von Gugelberg seine Runden drehen.

 

Mit der Inbetriebsetzung der 15 ALLEGRA-Zweispannungstriebzüge und der 5 ALLEGRA-Stammnetztriebzüge ist nun die zweite Etappe im Rahmen der Rollmaterialbeschaffung der RhB abgeschlossen. Sie investierte damit rund 200 Millionen Franken in die Modernisierung ihrer Fahrzeugflotte.

 

 

Pendlerfest und Pendlerangebot mit einer Aktionswoche im April


Die RhB wird anfangs April 2013 im Grossraum Chur während einer Woche eine Pendler Aktionswoche im Zeichen des Agglomerationsverkehrs durchführen. Dabei werden die neuen ALLEGRA-Triebzüge, aber auch das gute Fahrplanangebot sowie das auf die Bedürfnisse abgestimmte Fahrausweis-Angebot einem breiten Publikum näher gebracht werden. Mit dieser Aktion will die RhB den treuen Kundinnen und Kunden für ihr Vertrauen danken und möglichst viele neue Fahrgäste von den Vorzügen des öffentlichen Verkehrs überzeugen.

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So

06

Jan

2013

Fahrgastverband rechnet in Berlin mit neuer S-Bahn-Krise

Der Berliner Fahrgastverband IGEB erwartet in spätestens fünf Jahren einen "verschärften Fahrzeugmangel" bei der S-Bahn. Der Senat habe es verpasst, Aufträge für Neufahrzeuge rechtzeitig auszuschreiben, sagte IGEB-Chef Christian Tschepe am Sonntag. Anstatt anzuwarten, ob ältere S-Bahnzüge über 2017 hinaus eingesetzt werden können, müsse der Senat sofort mit der Planung von Ergänzungsangeboten zur S-Bahn beginnen, hieß es weiter.

 

rbb Nachrichten vom 06. Januar 2013

Bei der S-Bahn Berlin könnte es ein Fahrzeugmangel geben         Foto: Marcel Manhart

 

S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner hatte bereits im September eingeräumt, dass die Zulassung älterer Züge durch das Eisenbahnbundesamt ungewiss sei. Die Fahrzeuge müssten unter Umständen mit einem neuen Zugsicherungssystem und einem neuen Kommunikationssystem ausgerüstet werden. Die Kosten lägen insgesamt bei rund 100 Millionen Euro.

 

Nach Einschätzung der IGEB reicht zudem der Altbestand nicht aus, um die erforderlichen 190 neuen Viertelzüge zu ersetzen. Gerade mit Blick auf wachsende Einwohner- und damit auch Fahrgastzahlen sei der Ausbau des Angebots der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dringend erforderlich, erklärte Tschepe. Es sei "absurd, dass der Finanzsenator noch immer bestrebt ist, das Verkehrsangebot der BVG zu kürzen", hieß es in einer IGEB-Mitteilung. Diese Entwicklung müsse nicht nur gestoppt, sondern umgekehrt werden.

 

 

rbb Nachrichten vom 18. September 2012

Auch nach 2017 droht S-Bahn-Verkehrschaos

 

Nach der Teilausschreibung der Berliner S-Bahn drohen Berlin rund 100 Millionen Euro zusätzliche Kosten sowie weiteres S-Bahn-Chaos. Laut rbb-Informationen besteht der Grund darin, dass die S-Bahn nach dem Auslaufen des Verkehrsvertrags ab Ende 2017 rund 150 Altfahrzeuge wird einsetzen müssen, bis neue Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Dabei ist die Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt ungewiß, sagte S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner im rbb-Fernsehen:

"Die Fahrzeuge werden unter Umständen mit einem neuen Zugsicherungssystem ausgerüstet werden müssen und mit einem neuen Kommunikationssystem, so dass nicht nur hohe Aufwendungen für eine Weiterverwendung der Fahrzeuge anfallen, sondern auch technische Risiken, dass diese Fahrzeuge so überhaupt umrüstbar sind und dann auch zulassungsfähig sind."

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Sa

05

Jan

2013

15-jähriger Täter nach der Bombendrohung von Uster verhaftet

Aufgrund einer Bombendrohung durch einen zunächst unbekannten Täter ist eine Komposition der S9 am Freitagabend, 04. Januar 2013 im Bahnhof Uster evakuiert worden. Die Durchsuchung durch Spezialisten der Polizei verlief negativ. Der Täter ist noch gleichentags aufgrund eines Hinweises verhaftet worden.

 

Bericht bahnONLINE.ch

Eine S9 und eine S15 am Bahnhof Uster                                          Foto: Marcel Manhart

 

Kurz nach 18.15 Uhr meldeten Zugspassagiere den SBB, dass ein zu diesem Zeitpunkt nicht näher bekannter Mann in der S9 18971 Zug – Uster zwischen Zürich und Uster eine Bombendrohung geäussert habe und dann verschwunden sei. Die alarmierte Kantonspolizei Zürich rückte sofort aus und veranlasste, dass der Zug in Uster blockiert und das Bahnhofareal sowie die umliegenden Gebäude evakuiert wurden. Spezialisten des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes sowie der Kantonspolizei Zürich durchsuchten die aus drei DPZ-Kompositionen bestehende S-Bahn-Einheit, fanden jedoch keine verdächtigen Gegenstände. Das Bahnhofareal sowie der Zugsverkehr konnten aufgrund dessen um 20.00 Uhr wieder freigegeben werden. Die zuvor evakuierten Bewohner konnten wieder in ihre Wohnung zurückkehren.

 

Noch am Freitagabend, 04. Januar 2012 meldete sich eine Frau bei der Stadtpolizei Uster und erklärte, dass es sich beim Gesuchten um ihren Sohn handeln könnte. Eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich konnte ihn in der Folge an seinem Wohnort verhaften. Bei ihm wurden keinerlei verdächtige Gegenstände gefunden. In der polizeilichen Befragung war er geständig, für die Bombendrohung verantwortlich zu sein. Beim Verhafteten handelt es sich um einen 15-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der im Bezirk Uster wohnhaft ist. Der Jugendliche dürfte psychische Probleme haben und ist nach den polizeilichen Abklärungen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Im Zusammenhang mit der Bombendrohung erfolgt gegen ihn eine Strafanzeige an die zuständige Jugendanwaltschaft.

 

Für die Dauer der Sperrung des Bahnhofes Uster wurde durch die SBB zwischen Schwerzenbach ZH und Wetzikon ein Ersatzbusse eingesetzt, zahlreiche Züge mussten vorzeitig wenden oder umgeleitet werden:

 

- Die S-Bahnzüge S5 Niederweningen / Rafz - Pfäffikon SZ

  fielen zwischen Zürich HB und Wetzikon aus.

- Die S-Bahnzüge S9 Zug – Uster fielen zwischen Schwerzenbach ZH und Uster aus.

- Die S-Bahnzüge S14 Zürich HB – Hinwil fielen zwischen Schwerzenbach ZH und Wetzikon aus.

- Die S-Bahnzüge S15 Affoltern am Albis – Rapperswil wurden via Pfäffikon ZH umgeleitet

  und hielten zusätzlich in Stettbach – der Bahnhof Uster wurde nicht bedient.

 

Im Einsatz standen nebst verschiedenen Spezialisten der Kantonspolizei Zürich die Kommunalpolizeien von Uster sowie Illnau-Effretikon, die Transportpolizei, die Stützpunktfeuerwehr Uster, Ambulanzfahrzeuge aus Uster sowie von Schutz & Rettung

Zürich und die SBB.

 

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Do

03

Jan

2013

Probleme mit den neuen VBZ Doppelgelenk-Trolleybussen

Die VBZ beschafften in den letzten Monaten zwölf neue Doppelgelenkbusse als Ersatz für kleinere, ältere Trolleybusse. Davon steht nun aber knapp die Hälfte mit Defekt still. Grund ist der Teil der Technik, der als «weltweit einzigartig» gerühmt wurde.

 

Von Reto Scherrer - Neue Zürcher Zeitung

Anfangs Oktober 2012 war  "der Stolz von Zürich"  zu Testzwecken einige Tage in der Stadt Salzburg unterwegs                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

Sogar mit Plakaten kündigten die VBZ die Inbetriebnahme von zwölf neuen Doppelgelenkbussen auf der Strecke der Linie 32 an. Darauf wurde den Fahrgästen versprochen, sie hätten künftig deutlich mehr Platz. Die Trolleybuslinie war nämlich in den letzten Jahren chronisch überlastet. Die neuen Fahrzeuge für über 200 Passagiere sollten laut den Ankündigungen ihre in die Jahre gekommenen Vorgänger – mit nur einem Gelenk, nicht niederflurig und am Ende der technischen Lebensdauer – ablösen.

 

 

Versprechen nicht gehalten

 

Weil die Kapazitäten mit den Doppelgelenkbussen grösser werden sollten, wurde auf den Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember hin gar der Takt in den Spitzenzeiten etwas ausgedünnt. Bis dahin, so versprachen die VBZ, «sind alle kleineren Gelenkbusse durch die neuen Fahrzeuge ersetzt». Dem ist allerdings noch heute nicht so.

 

Momentan verkehren die verschiedensten Busse als 32er, keineswegs nur die fabrikneuen Doppelgelenkbusse «Longo 2». Das fällt zurzeit wohl nur wenigen auf, aber ab nächster Woche, wenn die Pendlerströme nach den Fest- und Ferientagen wieder auf das normale Niveau anschwellen, werden die im Gedränge Stehenden bemerken, dass sich die versprochene Kapazitätserweiterung in ihr Gegenteil verkehrt hat.

 

Der Grund für den wieder knapperen Platz auf der Strecke zwischen Holzerhurd in Zürich Affoltern und dem Strassenverkehrsamt liegt in der Batterieladesteuerung der neuen Busse, wie Andreas Uhl, Sprecher der VBZ, auf Anfrage erklärt. Von den 12 Fahrzeugen könnten lediglich 6 bis 8 eingesetzt werden. Der Rest leide an «technischen Kinderkrankheiten» bei der Elektronik. So sei in einem Fall zum Beispiel die Heizung komplett ausgefallen, andere Busse seien unvermittelt und unverrückbar auf offener Strecke – oder gar mitten auf einer Kreuzung – stehengeblieben. Die Probleme mit der Technik äusserten sich auch auf andere Arten, aber alle mit dem gleichen Resultat: Jeden Tag müssen einige der 25 Meter langen Busse in der Garage in Zürich Hardau bleiben.

 

Besonders ärgerlich ist für die Beteiligten, dass die technischen Schwierigkeiten ausgerechnet mit jenem Bereich in Zusammenhang stehen, der anlässlich der Präsentation der neuen Busse als «weltweit einzigartige Kombination» angekündigt wurde. Die Trolleybusse verfügen nämlich nicht über einen Dieselmotor als Notaggregat für den Fall, dass die Stromversorgung vorübergehend nicht verfügbar ist, sondern über eine Lithiumionenbatterie. Diese ist leiser als die bisherigen Notaggregate, verursacht keine Schadstoffemissionen und ist erst noch leistungsfähiger – wenn sie funktioniert. Gegenwärtig liegt bei der Batterie das lahmlegende Problem.

 

Uhl weiss aus Erfahrung, dass jedes neue Fahrzeug irgendwelche technischen Marotten mitbringt, die es zunächst auszumerzen gilt. Doch dafür genügten normalerweise zwei bis drei Wochen; eine Zeitspanne, die auch für die Indienststellung der neuen Doppelgelenkbusse eingeplant gewesen war und die nun längst verstrichen ist.

 

 

Lieferant einbestellt

 

Für die VBZ ist die Situation unangenehm, doch weil es sich um einen Mangel bei der ganzen Serie handelt, steht vor allem der Hersteller in der Pflicht, die Hess Carrosserie AG aus Bellach im Kanton Solothurn. Diese wurde laut Uhl mit andern Lieferanten auf nächste Woche zum Gespräch einbestellt; die in solchen Fällen nötigen juristischen Schritte seien bereits in die Wege geleitet. Die VBZ hätten die Doppelgelenkbusse bereits bezahlt, jetzt wollten sie diese auch nutzen können. Es gehe dabei nicht in erster Linie um Entschädigungszahlungen, sondern um eine speditive Behebung der Probleme. Jeder Tag sei nun mit Blick auf die Kapazitäten bei der Trolleybuslinie 32 entscheidend; für den Betrieb sei man auf alle neuen Busse angewiesen.

 

In Bellach war derweil niemand erreichbar; die Firmenleitung weilt noch bis nächste Woche in den Ferien. Wohl auch zur Freude der VBZ ist aber die technische Hotline in Betrieb. Doch sie kann auch nicht viel weiterhelfen. Die Hess AG fungiert bei der Lieferung der neuen Trolleybusse als Generalunternehmer; die problembehafteten Elemente stammen dagegen von der Düsseldorfer Firma Vossloh Kiepe. Diese ist Teil des Vossloh-Konzerns, der für das vergangene Jahr mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro rechnete; die zwölf Batterieladesteuerungen in Zürich werden nicht oberste Priorität haben.

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Mo

31

Dez

2013

Die besten Wünsche zum Jahreswechsel und viel Glück im 2013

Auch den 21. Dezember 2012 haben wir gut überstanden und schon wieder ist ein Jahr vorbei!  Heute möchten wir deshalb die Gelegenheit nochmals nutzen Euch allen recht herzlich zu danken!

 

Ein herzliches "Dankeschön" an alle Besucherinnen und Besucher,  Leserinnen und Leser von "info24 / Blog24" sowie allen Freunden und Bekannten für die gute Zusammenarbeit, die Informationen, Hinweise und konstruktiven Kommentare und natürlich auch für die Fotos, die wir  im verlaufe des Jahres von Euch erhalten haben. Danke auch für die zahlreichen Postings auf der info24-Seite auf Facebook.

 

Euch allen wünschen wir einen tollen Silvester 2012 sowie gute Gesundheit, einen guten Rutsch in's neue Jahr und alles Gute sowie viel Glück und Erfolg im 2013!

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So

30

Dez

2012

Bemerkungen und Hinweise zum grenzüberschreitenden Fahrplan Schweiz - Österreich

Seit dem Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2012 beträgt die Fahrzeit von Zürich HB nach Wien Westbahnhof mit dem ÖBB Railjet nur noch 7 Std 44 Min und hat sich damit gegenüber dem alten Fahrplan um weitere 22 Minuten verkürzt. "Durch die Eröffnung der neuen Hochleistungsstrecke zwischen Wien und St. Pölten beginnt eine neue Ära", kündigte die ÖBB mit Hinweis auf den Fahrplanwechsel an. Wer aber im Juni 2013 mit dem Railjet von der Schweiz nach Österreich fahren möchte tut gut daran, den neuen Fahrplan etwas genauer anzuschauen.

Railjets werden seit dem Fahrplanwechsel in  Feldkirch  getrennt:  Die vordere Einheit verkehrt weiter nach Zürich, die hintere Einheit nach Bregenz      Foto: Marcel Manhart

 

 

In Kraft getreten ist der neue Fahrplan am 09. Dezember 2012. Und seitens der ÖBB wurden auch eine Reihe an deutlichen Verbesserungen angekündigt, was selbstverständlich auch stimmt. "Durch die Eröffnung der neuen Hochleistungsstrecke zwischen Wien und St. Pölten beginnt eine neue Ära. Die ÖBB-Züge können auf der neuen Trasse ihr Potential noch besser ausschöpfen. Die grösste Zeitersparnis bringt der ÖBB-Railjet. Mit dem ÖBB-Hochgeschwindigkeitszug kommen Sie in nur 25 Minuten von Wien nach St. Pölten," hiess es etwa in den Hinweisen.

 

Ebenso hiess es, dass das Angebot an Railjet-Verbindungen zwischen der Schweiz und Österreich ausgeweitet werde. Die ÖBB bieten künftig vier Railjet-Verbindungen zwischen Wien und Zürich (bisher waren es drei Verbindungen) und fünf zwischen Zürich und Wien (bisher waren es vier Verbindungen) an. Die Reisezeit von Zürich HB nach Wien Westbahnhof hat sich um weitere 22 Minuten auf 7 Std. 44 Min. verkürzt.

 

Neu ist aber auch, dass einige Railjet-Züge in Feldkirch getrennt werden. Die aus Wien kommende vordere Einheit fährt dann weiter nach Zürich HB und die hintere Einheit verkehrt weiter nach Bregenz oder endet in Feldkirch, wie dies teilweise beim RJ 162 der Fall ist. Verkehrten die Züge von Wien Westbahnhof nach Zürich HB im alten Fahrplan noch durchgehend in Doppeltraktion (RJ 160 Wien - Zürich, RJ 162 (eine Einheit bereits ab Budapest -) Wien - Zürich, RJ 166 Wien - Zürich, RJ 163 Zürich - Wien, RJ 165 Zürich - Wien (- eine Einheit weiter bis Budapest), RJ 169 Zürich - Wien) so werden diese neu, mit einer Ausnahme, auf dem Schweizerischen Streckenabschnitt sowie bis und ab Feldkirch nur noch mit einer Garnitur geführt. Dies bedeutet hier faktisch eine halbierung der angebotenen Sitzplätze. Einzig der RJ 162 wird an Freitagen (sowie an Samstagen während der Hochsaison) und der  RJ 163 an Samstagen (sowie an Sonntagen während der Hochsaison) zwischen Wien und Zürich bzw. umgekehrt mit zwei Einheiten geführt.

 

 

Die neuen Fahrpläne der internat. Railjet-Verbindungen Österreich - Schweiz

 

 

       RJ 362    RJ 364    RJ 160    RJ 162    RJ 166    RJ 168
Wien Westbahnhof ab:

        07.36       09.36       13.36       15.36
Salzburg Hbf

ab:

 

      08.02       10.02       12.02       16.02       18.02
Innsbruck Hbf

ab:

      07.54

      09.54

      11.54       13.54       17.54       19.54
Sargans

an:

      10.23       12.23       14.23       16.23       20.23       22.23
Zürich HB

an:

      11.20       13.20       15.20       17.20       21.20       23.20

 

 

 
   RJ 163    RJ 165    RJ 167    RJ 169    RJ 363    RJ 365
Zürich HB
ab:       08.40       10.40       12.40       14.40       16.40       18.40
Sargans ab:       09.37       11.37       13.37       15.37       17.37       19.37
Innsbruck Hbf an:       12.06       14.06       16.06       18.06       20.06       22.10
Salzburg Hbf an:       13.58       15.58       17.58       19.58       21.59  
Wien Westbahnhof an:       16.24       18.24       20.24       22.24       00.24  

 

 

 

Aufgepasst aber wer im Juni 2013 mit dem Railjet von der Schweiz nach Österreich fahren möchte. Da lohnt es sich dann, den Fahrplan sehr genau zu kosultieren. Infolge Bauarbeiten wird die Strecke zwischen Buchs (SG) und Feldkirch vom 03. Juni 2012 um 08.00 Uhr bis 28. Juni 2013 um 21.00 Uhr für den Zugverkehr gesperrt.

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Sa

29

Dez

2012

Aufhebung einer leidigen Bahnschranke in Malans: Eine Unterführung und viele Gewinner

Eine für den Strassenverkehr und die Bevölkerung von Malans unangenehme und lästige Bahnschranke ist einer modernen Unterführung der Kantonsstrasse gewichen. Durch die Trennung von Strasse und Schiene kann das Restrisiko von Unfällen zwischen Strassen- und Schienenfahrzeugen eliminiert und der Verkehr generell harmonisiert werden. An diesem 7.5 Millionen-Franken-Projekt beteiligten sich der Kanton, die Rhätische Bahn (RhB) und die Gemeinde Malans. Die gemeinsame Einweihung fand am 27. Oktober 2012 im Rahmen einer Feier in Anwesenheit der Dorfbevölkerung statt.

Die neue Unterführung beim RhB Bahnhof Malans                           Foto: Marcel Manhart

 

 

Eine Unterführung mit Win-Win-Charakter für die Gemeinde Malans…

 

Die Eröffnung der neuen Strassenunterführung stellt einen Meilenstein in der Geschichte von Malans dar. Endlich entfallen die zuweilen langen und ärgerlichen Wartezeiten vor der geschlossenen Barriere, und als willkommener Nebeneffekt können in Zukunft gefährliche Situationen im Gleisbereich ausgeschlossen werden. Künftig erreichen auch Notfallfahrzeuge wie Krankenauto und Feuerwehr Malans ohne Verzögerung, und die Fahrplanstabilität der Postautokurse wird deutlich verbessert. Entsprechend gross ist denn auch die Freude bei Gemeindepräsidentin Anita Thürer: « Am Samstag feiern wir das Resultat einer effizienten Zusammenarbeit zwischen den drei Partnern Kanton, RhB und Gemeinde!» Die Freude Thürers und somit auch der Gemeinde hat zusätzliche Grüdnde: Quasi als willkommenen Nebeneffekt realisierte die Gemeinde Malans im Zuge zur Inbetriebnahme der neuen Strassenunterführung gleich noch zwei weitere Projekte, nämlich die Erschliessungsstrasse ins Wohngebiet Stampfacker sowie die Sanierung des Mühlbaches. Ausserdem hat die Gemeindeversammlung bereits den Bau einer Personen- und Velounterführung am Standort der jetzigen Barriere bewilligt.

 

 

…und für die RhB

 

Auch RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler ortet ein Gefahrenpotenzial bei barrierengesicherten Strassen. Besonders in Malans kreuzte eine stark befahrene Strasse eine Bahnlinie mit regem Zugverkehr. Der geplante Halbstundentakt im Prättigau hätte diese Situation ohne Zweifel noch verschärft. Dadurch hätten sich die Schliesszeiten der Barriere nochmals verlängert und somit auch die ärgerlichen Wartezeiten. Engler: «Eine absolute Sicherheit vor Zwischenfällen mit Strassen- und Schienenfahrzeugen bietet nur die Trennung der beiden Verkehrssysteme. In diesem Sinne begrüssen wir die gemeinsame Realisierung der Strassenunterführung». Engler betont aber auch, dass eine optimale Lösung der Verkehrssituation in Malans nur dank der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Gemeinde, Kanton und RhB möglich war. So gesehen habe das realisierte Projekt Vorbildcharakter, so Engler.

 

 

Über 7 Millionen nachhaltig investiert

 

Nach der Projektgenehmigung durch den Kanton und dem Auflageverfahren fand der Spatenstich am 17. Oktober 2011 statt. Nach einer Bauzeit von gut einem Jahr konnte die Unterführung wie geplant am 27. Oktober 2012 in Anwesenheit vieler Einwohner eingeweiht werden. Die Kosten von 7,5 Millionen Franken für die neue Strassenunterführung werden von der RhB, dem Kanton und der Gemeinde Malans partnerschaftlich getragen. Die neue Stampfackerstrasse sowie die Sanierung des Mühlbaches werden von der Gemeinde finanziert, die Velo- und Fussgängerunterführung an Stelle der heutigen Schrankenanlage durch Gemeinde und RhB. Dieses Projekt wird voraussichtlich im Jahr 2013 in Angriff genommen.

 

 

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Fr

28

Dez

2012

China eröffnet längste Highspeed-Zugstrecke der Welt

Die Volksrepublik China hat zwischen Peking und Guangzhou die längste Highspeed-Trasse der Welt in Betrieb genommen. Für 2.300 Kilometer brauchen die Züge mit einer Reisegeschwindigkeit von 300 km/h acht Stunden. Bislang dauerte die Reise fast drei Mal so lange, nämlich satte 22 Stunden.

China ist stolz auf seine Eisenbahn und präsentierte diese auch an der InnoTrans 2012 in Berlin                                                                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

China hat die mit 2298 Kilometern weltweit längste Strecke für Hochgeschwindigkeitszüge in Betrieb genommen. Das Fernsehen zeigte am Mittwoch live die Abfahrt des ersten Zugs von Pekings Westbahnhof und dessen Ankunft in der Stadt Kanton etwa acht Stunden später.

 

Mit dem 300 Stundenkilometer schnellen Zug demonstriert das Land auch Fortschritte seiner selbst konstruierten Technologie. Auf dem Weg von der chinesischen Hauptstadt in die Finanzmetropole im Süden des Landes hielt der Zug in vier Städten. Der erste Zug in die Gegenrichtung verliess eine Stunde nach dem Start des Premieren-Zugs den Bahnhof in Kanton.

 

 

Strecke fast 3000 Kilometer lang

 

Für die Verbindung hatten Passagiere bislang 22 Stunden gebraucht. Eine Fahrt auf der neuen Strecke kostet etwa 865 Yuan (gut 105 Euro) in der zweiten Klasse. Nach staatlichen Medienberichten wurde als Starttermin bewusst der Geburtstag von Mao Tse-tung am 26. Dezember gewählt.

 

Die fast 3000 Kilometer lange Route wurde mit dem Ausbau eines letzten Streckenabschnitts zwischen Peking und der Stadt Zhengzhou freigegeben. Auf dem Rest der Strecke war der Hochgeschwindigkeitsverkehr schon früher in Dienst gestellt worden.

 

 

Ausbau vor fünf Jahren begonnen

 

Der Zugtyp, der hauptsächlich auf der Peking-Kanton-Strecke fahren soll, wird laut Medienangaben von einer 2008 gegründeten staatlichen Firma gebaut. Bislang hatte China bei der Entwicklung seines Hochgeschwindigkeitsnetzes vor allem auf ausländische Technologie zurückgegriffen, etwa die des deutschen Siemens-Konzerns. Seine selbst entwickelte Technologie exportierte das Land hingegen schon in Länder wie die Türkei oder Venezuela.

 

China begann erst vor fünf Jahren mit dem Ausbau des schnellen Bahnnetzes, doch schon drei Jahre später verfügte es mit 8358 Kilometern über das grösste Netz weltweit. Bis zum Jahr 2020 soll es auf 50'000 Kilometer anwachsen , wie die staatliche Zeitung «China Daily» am Mittwoch berichtete. Dazu sollen vier Hauptstrecken von Norden nach Süden und vier weitere zwischen dem Westen und dem Osten des Landes gehören.

 

                                                                                                                             (sda)

 

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Do

27

Dez

2012

Etappenweise Ernuerung des Fahrzeugparkes bei der S-Bahn Chur RhB

Die S-Bahn Chur der Rhätischen Bahn umfasst die beiden Linien S1 von Schiers nach Rhäzüns und die S2 von Chur nach Thusis. Derzeit wird noch mit über 40-jährigem Rollmaterial gefahren. Dies ändert sich aber ab nächstem Jahr, denn ab 08. Januar 2013 werden etappenweise neue Niederflur-Triebzüge der Reihe "Allegra" in Betrieb genommen.

Neuer 4-teiliger RhB Allegra Stammnetztriebzug ABe 4/16           Foto: Marcel Manhart

 

Die RhB sahen sich in den 1960er Jahren mit stetig steigenden Fahrgastzahlen und auch steigenden Anforderungen an das Rollmaterial ausgesetzt. Gerade die Ansprüche der Fahrgäste an das Rollmaterial hatten sich geändert. Dies veranlasste die Rhätische Bahn zu eingehenden Studien, was denn für neues Rollmaterial angeschafft werden sollte. Diese zeigten unter anderem auf, dass der Bedarf an ein zeitgemässes Fahrzeugkonzept im Vorortsverkehr um Chur notwendig seien. So beschloss die RhB Ende Oktober 1968, vier moderne dreiteilige Pendelzüge zu bestellen. Diese sollten neben dem Vorortsverkehr um Chur auch für Sportzüge eingesetzt werden können.

 

Im Jahr 1971 lieferten die Unternehmen FFA (Wagenkästen), SIG (Drehgestelle) und SAAS (elektrische Ausrüstung) die ersten vier Triebwagen Be 4/4 mit den Nummern 511 bis 514 an die RhB. Zu dieser Zeit waren es die ersten serienmässigen Triebfahrzeuge der Schweiz mit stufenloser elektronischer Leistungsregelung (Phasenanschnittssteuerung mittels Thyristoren). Gleichzeitig stellte die RhB die dazu passenden Zwischenwagen 2. Klasse B 2411 bis 2414 und die Steuerwagen ABDt 1711 bis 1714 in den Dienst, so dass vier dreiteilige Pendelzüge gebildet werden konnten. Im Gegensatz zum übrigen RhB-Rollmaterial besitzen diese Be 4/4-Pendelzüge automatische Kupplungen und Druckluftbremsen; ein gemischter Einsatz mit anderen Fahrzeugen ist deshalb nicht möglich.

 

1979 beschaffte die RhB zwei weitere praktisch baugleiche Züge. Die Be 4/4 Triebwagen haben die Nummern 515 und 516 erhalten, die Zwischenwagen B 2415 und 2416 und die ABDt Steuerwagen die Nummern 1715 und 1716. Nachdem 1988 vier zusätzliche Zwischenwagen (B 2417 bis 2420) hinzugekommen waren, konnten auch vierteilige Züge verkehren. Ab 1994 durchliefen die Fahrzeuge ein umfangreiches Refit-Programm, wobei die elektrische Ausrüstung mit Ausnahme der Fahrmotoren komplett erneuert wurde.

 

Auch heute noch verkehren diese als 4-teilige Pendelzüge auf den Linien der Churer S-Bahn als S1 von Schiers nach Rhäzüns sowie als S2 von Chur nach Thusis. Am 08. Januar 2013 beginnt nun aber für die Fahrgäste im Grossraum Chur eine neue Ära: Etappenweise werden fünf neue Niederflur-Triebzüge der Reihe "Allegra" in Betrieb genommen. Diese sogenannten "RhB Allegra Stammnetztriebzüge" sind Einspannungstriebzüge mit der Bezeichnung ABe 4/16 und tragen die Nummern 3101 bis 3105 und sind ausschliesslich für diesen Vorortsverkehr zwischen Schiers und Rhäzüns bzw. zwischen Chur und Thusis bestimmt. Sie ersetzen damit sukzessive die über 40-jährigen Pendelzüge und entsprechen bezüglich Komfort, Modernität und Funktionalität den Ansprüchen der heutigen Kunden.

 

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Mi

26

Dez

2012

Mit dem ÖV zur Tour de Ski nach Tschierv: Im Kanton Graubünden gilt bei den Tickets “Einfach für retour”

Auch die Rhätische Bahn (RhB), PostAuto Graubünden, Engadin-Bus und Stadtbus Chur bereiten sich auf den Grossanlass in Tschierv im Val Müstair vom 01. Januar 2013 vor und bieten ihre Billette «einfach für retour» an. Das Angebot gilt ab allen Halteorten in Graubünden.

“Einfach für retour” zu Cologna und Co.                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

Entspannt und wintersicher zu Dario und Co.
 

 

Wenn Lokalmatador Dario Cologna und mit ihm alle Wettkämpfer am Neujahrstag die Sprintetappe in Tschierv unter die Langlaufskier nehmen, will auch der öffentliche Verkehr eine Meisterleistung bieten. Nach dem bereits vielfach bewährten Motto «einfach für retour» sollen viele Besucherinnen und Besucher zur Fahrt nach Tschierv und zurück mit dem öffentlichen Verkehr motiviert werden. Und dazu gibt es gute Gründe: An diesem Wettkampftag herrscht auch auf der (Pass) Strasse Hochbetrieb. PostAuto wird an diesem Tag einen verdichteten Busbetrieb aus Richtung Zernez sowie im Val Müstaitr einrichten. Die Postautos halten unmittelbar im Bereich des Wettkampfgeländes. Somit entfällt für die ÖV-Benützer zusätzlich die lästige Suche nach Parkplätzen, welche nur in beschränkter Anzahl vorhanden sind.

 

 

Einfaches Prozedere

 

Am 01. Januar 2013 lösen Besucherinnen und Besucher der «Tour de ski Val Müstair» ein einfaches Billett für die Fahrt nach Tschierv. Das Angebot gilt für die Fahrten mit der RhB und PostAuto innerhalb des Kantons Graubünden sowie bei Engadin Bus und Stadtbus Chur. Einzige Bedingung: Das Einfach-Ticket muss im Zielgelände am Infostand zur Gratis-Rückfahrt abgestempelt werden. Das Halbtaxabo berechtigt zur Fahrt zum halben Preis. Und: Kinder mit Junior- oder Enkelkarte fahren in Begleitung mindestens eines Elternteils sogar gratis mit!


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Di

25

Dez

2012

Degersheim: Auto auf Bahnperron parkiert – Zeugen gesucht

Einen ungewöhnlichen und gefährlichen Parkplatz hat am heutigen Morgen des Weihnachtstages, 25. Dezember 2012,  ein Autolenker in Degersheim gewählt.

Er parkierte seinen Personenwagen, nachdem er mit diesem via Unterführung auf den Bahnperron gelangte, direkt neben den Schienen. Der mutmassliche Lenker konnte zu Hause durch die Polizei angetroffen werden. Bei ihm wurde wegen Verdachts des Lenkens eines Fahrzeuges unter Drogen- und Alkoholeinfluss eine Urin- und Blutprobe verfügt.

 

Zugenaufruf der Kantonspolizei St. Gallen

Abtransport des Autos am Bahnhof Degersheim             Foto: Kantonspolizei St. Gallen

 

Ein Lokführer stellte heute kurz nach 07.00 Uhr, einen auf dem Perron direkt neben den Geleisen parkierten Personenwagen, fest. Die ausgerückten Polizisten fanden ein verschlossenes und beschädigtes Fahrzeug vor. Der Lenker musste demzufolge vom Bahnhofplatz her kommend über die rechtsseitige Rampe in die schmale Fussgängerunterführung gefahren sein. Anschliessend lenkte er den Wagen auf den Perron und stellte diesen nach einigen Metern Fahrt ab.

 

In einer aufwendigen Bergungsaktion musste der Wagen mit einem Kran vom Perron gehoben werden. Dazu musste der Strom der Südostbahn abgeschaltet werden.

 

Ein 26-jähriger Mann konnte in der Zwischenzeit in der Region Neckertal von der Polizei ausfindig gemacht werden. Er war mit dem Auto seiner Mutter im Ausgang, konnte sich aber nicht mehr erinnern, ob er den Wagen auch selber gelenkt hatte. Eine umfangreiche Spurenauswertung am Fahrzeug wird diese Erinnerungslücke zu schliessen versuchen.

 

Personen, welche Hinweise zum Vorfall oder zum Lenker machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, in Verbindung zu setzen.

 

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Mo

24

Dez

2012

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten

Wir wünschen frohe und besinnliche Weihnachten                         Foto: Marcel Manhart

 

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So

23

Dez

2012

SOB rüstet Dampfloks mit moderner Zugsicherung aus

Neue Zugsicherung für vier Dampflok

 

Dieser Tage verliess die vierte Dampflok mit neuer Zugsicherung das Service-Zentrum der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB). SBB Historic hatte den Auftrag, vier Dampfloks mit ETM-S auszustatten, an die Spezialisten in Samstagern erteilt.

Karl Fässler  montiert  in Samstagern bei der Dampflok B 3/4 1367 ein Kupferrohr für die Dampfversorgung des Generators                                                               Foto: SOB

 

 

Auch bei historischen Fahrzeugen müssen die Vorschriften für die Zugsicherung eingehalten werden. Damit sie uneingeschränkt auf dem schweizerischen Normalspurnetz verkehren können, müssen sie seit dem 01. August 2011 mit ETM – einem EuroBalise Transmission Modul – ausgerüstet sein.

 

 

Topmoderne Zugsicherung für Dampfloks

 

Für Fahrten mit historischem Rollmaterial setzt SBB Historic ihre Dampflokomotiven, die das hohe Niveau der schweizerischen Maschinen- und Ingenieurskunst widerspiegeln, ein. Vier davon, alle absolute Raritäten, rüsteten die SOB-Spezialisten im Service-Zentrum Samstagern mit ETM-S aus. Die erste Dampflok traf Anfang Jahr in Samstagern ein. Die letzte verliess das Service-Zentrum Mitte Dezember. Die Schnellzuglokomotive der SBB, A 3/5 705, Baujahr 1904, die grösste Dampflokomotive der SBB, C 5/6 2978, Baujahr 1917, und die Universalloks der SBB, B 3/4 1367 und Eb 3/5 5819, mit Baujahr 1916 bzw. 1912, sind nun mit der aktuellen Zugsicherung ETM ausgerüstet.

 

 

Viel Know-how erforderlich

 

SBB Historic hatte diesen spannenden Auftrag an die SOB vergeben, weil sie die besten Lösungsvorschläge und das beste Angebot für den Einbau der Zugsicherung unterbreitet hatte. Über Wochen waren zwei bis drei Personen neben den normalen täglichen Revisionen und Reparaturen damit beschäftigt, die pneumatischen, mechanischen und elektrischen Arbeiten auszuführen. Die Herausforderung bestand darin, die Fahrzeuge, die bisher nur über Petroleumlampen verfügten, mit Elektrik auszustatten. Ob Notbremsventil, Dampfgenerator oder Sicherheitsapparate, die Spezialisten tüftelten und zeigten ihr handwerkliches Können. Dies bestätigt auch Daniel Maurer, Leiter Unterhalt, bei SBB Historic: „Die SOB-Spezialisten der SOB waren sehr motiviert und gaben beim Einbau ihr Bestes. Elektrokabel wurden beispielsweise in Kupferleitungen verlegt, damit man nicht sieht, dass ein Grosseinbau in solch ein historisches Fahrzeug mit unschätzbarem Wert stattfand. Die Zusammenarbeit mit  den Mitarbeitenden der SOB in Samstagern war jederzeit sehr konstruktiv und kollegial.“

 

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Sa

22

Dez

2012

Neue Perspektiven für und dank Voralpen-Express

In der aktuellen verkehrspolitischen Diskussion steht vor allem eine höhere Nutzerfinanzierung im Wort; die Bahnen müssen ihre Erträge verbessern. Tariferhöhungen sind die einfachste, irgendwann aber kontraproduktive Massnahme. Grosses Potenzial läge hingegen noch in der Erhöhung der Auslastung, die aber etwas Kreativität erfordert. Als Vorbild kann der Voralpenexpress gelten:

Mit relativ bescheidenen Mitteln wurden attraktive Züge geschaffen, die einen überdurchschnittlich hohen Freizeitverkehr aufweisen. Die Weiterentwicklung ist eine grosse Herausforderung, eröffnet aber auch ganz neue Chancen.

 

Von Peter Hummel - LITRA Artikelserie «ÖV – Fit für die Zukunft» (4/4)

 

Voralpen-Express im Bahnhof Romanshorn                                    Foto: Marcel Manhart

 

 

Seit Bahn 2000 erleben die Schweizer Bahnen eine anhaltende Zunahme der Passagierfrequenzen. Weil diese Steigerung vor allem durch den Pendlerverkehr generiert wird, ist sie aber nicht unproblematisch: Durch die Ausrichtung auf immer grössere Kapazitätsspitzen wird nämlich die gesamte Auslastung der Züge schlechter; sie ist inzwischen landesweit auf unter 30 Prozent gesunken! Eine Erhöhung der Erträge durch bessere Auslastung ist ein Gebot der Stunde. Die gewaltigen Dellen im Tagesgang können am ehesten mit neuem Freizeitverkehr geglättet werden - dank attraktiven Angeboten und Zügen.

 

Ein erfolgreiches und bislang einzigartiges Beispiel dafür ist der der Voralpen-Express (VAE), die direkte Bahnverbindung von Romanshorn nach Luzern. Ein Unikum auf dem Normalspurnetz: es ist der einzige Zug mit speziellem Namen und Wagenmaterial; die glanzvollen «Namenzüge» wie Rhone-Isar, Gottardo oder Transalpin sind ja längst passé (die wenigen neuen Namenzüge wie Rheintal-Express REX oder Glarner Sprinter verkehren mit normalen Wagen). Auch gibt es kaum einen Zug, der eine so heterogene Kundschaft hat: Schüler, Städtependler – und eine stetig steigende Zahl Touristen.

 

 

Zu steile Strecke und zu wenig Geld

 

Entsprechend komplex gestaltet sich die Evaluation zur dringend nötigen Erneuerung des VAE. Primäre Herausforderung ist die seit Jahren ungenügende Kapazität, insbesondere zwischen St.Gallen und Rapperswil. Wegen der 50-Promille-Steilrampen auf der ursprünglichen Strecke der Südostbahn (SOB) können aber die Fünf-Wagen-Stammkompositionen nicht einfach verlängert werden; falls Verstärkungswagen nötig sind, muss mit einer Schiebelok operiert werden.

 

Die andere grosse Einschränkung kommt von finanzieller Seite: Die 1997-2000 komplett erneuerten Revvivo-Wagen sind noch nicht abgeschrieben, sondern haben erst die Hälfte ihrer (zweiten) Lebenserwar¬tung erreicht. Obwohl in die Jahre gekommen, sind sie immerhin noch einigermassen gut im Schuss. Die SOB-Kantone wollten deshalb die Kassen noch nicht für neue Züge öffnen. Der VAE ist zwar als nicht abgeltungspflichtiger IR klassiert, wird aber aufgrund seiner vielfältigen Aufgaben grossteils wie ein Regionalzug bestellt und bezahlt. Für die Übergangszeit 2013-2019 waren deshalb kreative Lösungen für das notwendige zusätzliche Rollmaterial gefragt.

 

So wird etwa auf NPZ-Trieb- und Personenwagen zurückgegriffen, die durch den Einsatz der neuen Flirts frei werden.

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Fr

21

Dez

2012

Rhätische Bahn: Projekt für neuen Albulatunnel II unterwegs nach Bern

Plangenehmigungsprojekt Albulatunnel II eingereicht


Das Projekt für den Neubau des Albulatunnels II der Rhätischen Bahn (RhB) tritt in die entscheidende Phase: Nachdem der Verwaltungsrat der RhB Ende November 2012 grünes Licht gegeben hatte, wurde heute das insgesamt vier Tonnen schwere Dossier des Plangenehmigungsprojektes auf seine Reise nach Bern, zum Bundesamt für Verkehr (BAV)geschickt. Läuft alles nach Plan, rechnet die RhB mit dem Baubeginn im ersten Halbjahr 2014 und der Eröffnung 2020. Die Gesamtkosten des neuen Tunnels belaufen sich auf rund 290 Millionen Franken. In die Erneuerung der Stationen Preda und Spinas und die Erschliessungen werden weitere 55 Millionen Franken investiert.

RhB-Direktor  Hans Amacker (links)  verlädt zusammen  mit  Christian Florin  (rechts, stellvertretender Direktor  und  Leiter Infrasturktur der RhB)  unter  der Aufsicht von Erich Büsser (mitte) vom Amt für Energie und Verkehr des Kanton GR, die Unterlagen.                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Dringender Erneuerungsbedarf

 

Eine Zustandserfassung des mittlerweile 109-jährigen Albulatunnels im Jahr 2006 brachte gravierenden Erneuerungsbedarf und Sicherheitsrisiken zu Tage: Mehr als die Hälfte der 5’865 m langen Tunnelröhre befindet sich in schlechtem Zustand und muss erneuert werden. Nach eingehender Prüfung der Variante «Instandsetzung» einerseits und «Neubau» andererseits, entschied sich die Rhätische Bahn vor zwei Jahren für einen Neubau. Ausschlaggebende Argumente dafür waren u.a. der relativ geringe Kostenunterschied sowie kaum fahrplanrelevante Einschränkungen während der Bauphase und das wesentlich höhere Sicherheitsniveau einer Neuanlage.

 

 

Ein Jahrhundert-Bauwerk ersetzt ein Jahrhundert-Bauwerk

 

Der historische Albulatunnel besticht durch eindrückliche Zahlen: In nur 5 Jahren Bauzeit wurde 1898 bis 1903 die 5’865 m lange Röhre durch den Berg getrieben. 1’316 Mann arbeiteten am und im Tunnel, unzählige erlitten dabei Verletzungen, 21 verloren gar ihr Leben. Der Albulatunnel ist der höchste Alpendurchstich einer Vollbahn (durchschnittlich 1’800 m ü. M.) und wurde am 1. Juli 1903 eröffnet.

 

Der neue Albulatunnel II soll nördlich des bestehenden Tunnels im Abstand von 30 Metern gebaut werden. Für die Sicherheit sorgen zwölf Querverbindungen zwischen den beiden Röhren, und nach Abschluss des Neubaus soll der jetzige Tunnel zum Sicherheitstunnel umgebaut werden. Die Verantwortlichen der Rhätischen Bahn rechnen mit Gesamtkosten (Tunnel sowie Stationsanlagen Preda und Spinas) von ca. 345 Mio. Franken und der Inbetriebnahme des neuen Albulatunnels im Jahr 2020.

 

 

Dem UNESCO-Status Rechnung tragen

 

Der Albulatunnel liegt auf der Strecke Chur – Thusis – St. Moritz bzw. Chur – Thusis – Pontresina – Tirano und ist seit 2008 Teil des UNESCO Welterbes «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina». Bei der Planung des neuen Tunnels arbeitete die Rhätische Bahn eng mit den Verantwortlichen der Denkmalpflege des Kantons und des Bundes zusammen. Sämtliche Änderungen des Erscheinungsbildes sowohl der Geländegestaltung als auch der Anlagen wurden berücksichtigt. Die Ergebnisse wurden in einem «Masterplan» festgehalten und gelten als Richtschnur für den Umgang mit der historischen Bausubstanz und den neu dazukommenden Bauten.

 

 

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Do

20

Dez

2012

ÖBB sind Mobilitätspartner der FIS Alpinen Ski WM Schladming 2013: 300.000 Fans reisen entspannt und staufrei mit der Bahn an

• Gemeinsam mit Partnern entwickeltes Mobilitätskonzept für die Ski WM
• Lokalverkehr: Intensiver Bus- und Shuttleverkehr von ÖBB und Postbus
• Fernverkehr: Sonderzüge von Linz, Salzburg, Graz und Wien
• Green Event: Umweltfreundlich nur mit der Bahn

 

Die ÖBB sind offizieller Mobilitätspartner der FIS Alpinen Ski WM Schladming 2013, die vom 4. bis 17. Februar 2013 stattfindet. Gemeinsam mit dem ÖSV und dem lokalen Organisationsteam in Schladming haben die ÖBB ein Mobilitätskonzept entwickelt, damit rund 300.000 Fans aus ganz Österreich entspannt und ohne Stau mit der Bahn an- und abreisen können.

Die  ÖBB  sind  offizieller  Mobilitätspartner  der  FIS Alpinen Ski WM Schladming 2013                                                                                                              Foto: Martin Radner

 

 

„Die ÖBB sorgen täglich für umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität – und das tun wir bei einem Großevent wie der Ski WM in Schladming natürlich besonders gerne“, so ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern. „Als österreichisches Unternehmen unterstützen die ÖBB die österreichischen Ski-Stars und die nationalen Heroes. Gemeinsam mit dem ÖSV sorgen wir für eine grüne, saubere Veranstaltung.“

 

 

Das ÖBB Mobilitätskonzept zur FIS Alpinen Ski WM Schladming 2013

 

Das Mobilitätskonzept der ÖBB ist ein mehrstufiges Programm, das die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fans berücksichtigt – egal ob sie von nah oder fern anreisen. So kommen Ski-Fans bequem und unkompliziert zum Ski-Stadion und von dort auch wieder zurück.

 

Lokalverkehr: Von den ausgeschilderten PKW Auffangparkplätzen entlang der Ennstal Bundesstraße in Haus und in Pichl werden die ÖBB den bestehenden Fahrplan aus dem Osten mit zusätzlichen Shuttlezügen ergänzen. Zwischen Bischofshofen und Selzthal werden die ÖBB zusätzliche Züge einsetzen. Diese Züge verkehren während der gesamten WM und können mit einer gültigen Eintrittskarte oder einer offiziellen Akkreditierung kostenlos genutzt werden.

 

Im Grossraum Schladming werden ergänzend zum Schienenverkehr kostenfreie Shuttlebusse angeboten, für die weder eine Akkreditierung noch eine gültige Eintrittskarte benötigt wird. Das Bus-Terminal befindet sich am Lendplatz in Schladming und ist von der Medal Plaza, der Zielarena und dem Mediacenter nur wenige Gehminuten entfernt.

 

Im Fernverkehr führen die ÖBB Party-Sonderzüge mit Tanzwaggon nach Schladming: Ab Graz, Linz, Salzburg und Wien können Fans bequem mit Sonderzügen anreisen. Der Preis für eine Sonderzugfahrt ab Graz oder Linz beträgt 25 Euro, ab Salzburg 15 Euro und ab Wien 60 Euro hin und retour. Das sind die besten Gründe, um das Auto stehen zu lassen.

 

 

Green Event

 

Sportgroßveranstaltungen dieser Art müssen perfekt organisiert sein – und angesichts immer knapper werdender Ressourcen auch umweltverträglich und nachhaltig durchgeführt werden. Das Motto der FIS Alpinen Ski WM Schladming 2013 lautet Ökologie und Nachhaltigkeit, daher hat das Mobilitätskonzept der ÖBB eine besonders große Bedeutung. Umweltverträgliche Verkehrsangebote vor, während und nach der WM, sowie ein hoher Anteil des öffentlichen Verkehrs bei den WM-Gästen ist deklariertes Ziel. „Der ÖSV als Veranstalter und die ÖBB als Offizieller Mobilitätspartner sind sich dieser Verantwortung bewusst und bekennen sich deshalb dazu die Ski WM nachhaltig auszurichten“, so ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel über einen höchstmöglichen Beitrag im Sinne des Klimaschutzes.

 

 

Die ÖBB bringen Sie mitten ins WM Geschehen

 

Die Mobilitätspartnerschaft zwischen ÖBB und der FIS Alpinen Ski WM Schladming 2013 wird ab Jänner 2013 mit einem mehrstufigen Kommunikationskonzept der breiten Öffentlichkeit kommuniziert. Die Botschaft ist klar: Damit Österreich als Ski-Nation ganz oben am Stockerl steht, brauchen unsere Ski-Stars die volle Unterstützung aus ganz Österreich. Daher bringen die ÖBB alle ÖsterreicherInnen mitten ins WM Geschehen!

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Mi

19

Dez

2012

Mit der Rhätischen Bahn zum Spenglercup 2012 nach Davos

Die Rhätische Bahn: Die Bahn für Eishockey-Fans

 

Während der ganzen Eishockey-Saison bietet die Rhätische Bahn den Hockeyfans spezielle Fahrkonditionen und im Anschluss an die Heimspiele den beliebten Extrazug an. Während des Spenglercups (26. – 31. Dezember 2012) wird dieser Service noch ausgebaut: So profitieren Matchbesucher aus dem Engadin nach Spielschluss auch von einem Auto-Extrazug.

Die HCD-Lok der Rhätischen Bahn "on tour"                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Hockeybillett ist auch Bahnbillett

 

Auch am diesjährigen Spenglercup beinhaltet das Matchbillett Zusatzleistungen: Im offiziellen Stadionticket sind die Gratis-Hinfahrt mit der Rhätischen Bahn nach Davos sowie die Gratis-Rückfahrt am Spieltag oder am folgenden Tag ab Davos, jeweils in der 2. Klasse, inbegriffen. Wie während der ganzen Eishockey-Saison wird auch am Spenglercup nach Spielende ein Extrazug angeboten. Dieser fährt frühestens um 23.00 Uhr oder 30 Minuten nach Spielende ab Davos Platz Richtung Chur, mit Halt an allen Stationen. Eintrittskarten sind an jedem RhB-Bahnhof und an den SBB-Bahnhöfen in Chur und Landquart erhältlich.

 

 

Extra-Autozug ins Engadin nach den Abendspielen

 

Auch für die Hockeyfans aus dem Engadin bietet die Rhätische Bahn einen Spezialservice: Während des Spenglercups verkehrt vom 26. bis 30. Dezember ein Auto-Extrazug ins Engadin. Dieser verlässt den Verladebahnhof Selfranga jeweils um 23.40 Uhr.

 

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Di

18

Dez

2012

Schweiz vereinbart engere Zusammenarbeit mit Italien im Verkehrs- und Energiebereich

Bundesrätin Doris Leuthard und der italienische Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Infrastruktur und Verkehr, Corrado Passera, haben heute in Bern zwei Absichtserklärungen unterzeichnet, die eine intensivere Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Italien beim Eisenbahnverkehr und im Energiebereich bezwecken. Im so genannten Memorandum of Understanding (MoU) zum Verkehr werden die Modalitäten für den Ausbau des Vier-Meter-Korridors für den Güterverkehr auf italienischem Territorium festgelegt. Angestrebt werden zudem Verbesserungen im grenzüberschreitenden Personenverkehr. Im Energiebereich wollen die Schweiz und Italien ihre bereits engen Beziehungen weiter stärken.

Grenzbahnhof Chiasso                                                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) und der von der Schweiz geplante Ausbau der Gotthard-Eisenbahnachse auf vier Meter Eckhöhe können ihren vollen Nutzen nur dann entfalten, wenn das Streckenprofil auch auf italienischer Seite angepasst wird. Dadurch können Gütercontainer und Sattelauflieger auf der Bahn direkt bis in die norditalienischen Wirtschaftszentren transportiert werden. In der heute unterzeichneten Absichtserklärung zum Bahnverkehr sehen die Schweiz und Italien deshalb vor, das Profil der Bahnstrecken zwischen Chiasso und Mailand sowie auf dem italienischen Teil der Luino-Linie zwischen Ranzo und Gallarate auf vier Meter auszubauen. Zudem haben die beiden Staaten vereinbart, für den Verlad von der Strasse auf die Schiene im Güterbahnhof von Mailand den Bau eines neuen Terminals zu unterstützen.

 

Bereits im September 2012 hatte der Bundesrat in der Vernehmlassungsvorlage zum Vier-Meter-Korridor beantragt, dass die Schweiz die nötigen Arbeiten in Italien mit rund 230 Millionen Franken aus dem Fonds für Eisenbahn-Grossprojekte (FinöV) bzw. aus dem für die Zeit ab 2017 geplanten Bahninfrastrukturfonds (BIF) unterstützen soll. An der Realisierung des Terminals in Mailand und allfälliger weiterer Terminals wird sich die Schweiz auf der Basis der bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten beteiligen. Die Schweiz ist zudem bereit, die nötigen Profilanpassungen auf der Luino-Linie und der Strecke Chiasso-Mailand vollständig zu finanzieren, da ein rascher Ausbau im Interesse der schweizerischen Verlagerungspolitik liegt. Eine solche Finanzierung erfolgt ebenfalls im Rahmen der bestehenden Gesetze. Sie muss von Bundesrat und Parlament mit der Botschaft zum Vier-Meter-Korridor gutgeheissen werden.

 

Die Schweiz und Italien wollen mit diesem MoU zudem den grenzüberschreitenden Personenverkehr verbessern. So sollen die internationalen Züge pünktlicher und mit einer besseren Servicequalität verkehren. Nach der Eröffnung der Basistunnels am Gotthard und Ceneri soll die Fahrzeit zwischen Zürich und Mailand schrittweise auf rund drei Stunden gesenkt werden.

 

 

Energie: Austausch zwischen der Schweiz und Italien wird weiter gestärkt

 

Bundesrätin Leuthard und Minister Passera vereinbarten mit der Unterzeichnung eines entsprechenden Memorandum of Understanding ausserdem eine Intensivierung ihrer Beziehungen im Energiebereich. So soll die Zusammenarbeit bei der Energieeffizienz, den erneuerbaren Energien, den Elektrizitätssystemen sowie bei der Versorgungssicherheit gestärkt werden. Zudem soll die gemeinsame Unterstützung des Trans Adriatic Pipeline-Projekts (TAP) enger koordiniert werden. Zwischen den beiden Ländern bestehen im Energiesektor aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten und gemeinsamen Interessen bereits heute enge Verbindungen. Die regelmässigen Gespräche zu Energiethemen auf Ministerstufe werden durch einen jährlich stattfindenden Energiedialog mit hochrangigen Vertretern der Regierungen der Schweiz und Italiens ergänzt. Zudem arbeiten zahlreiche Akteure der Energiewirtschaft beider Länder schon jetzt vertieft zusammen.

 

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Mo

17

Dez

2012

SBB Weihnachtsreiseverkehr: 68 000 zusätzliche Sitzplätze über die Festtage

Die SBB hat sich auf den Ansturm der Reisenden während den kommenden Festtagen vorbereitet: Über Weihnachten und Neujahr verstärkt sie Regelzüge und setzt insgesamt 46 Extrazüge ein, welche die Reisenden schnell und bequem ins Bündnerland und ins Wallis fahren. Insgesamt bietet die SBB über 68 000 zusätzliche Sitzplätze an.

Ein  Intercity  Basel SBB - Zürich HB - Chur  bei  Sargans               Foto: Marcel Manhart

 

Die SBB rechnet auch dieses Jahr über die Weihnachtsfeiertage mit einem Grossandrang auf die Wintersportorte. Um der steigenden Nachfrage während dieser Zeit gerecht zu werden, erweitert sie das Angebot auf der Schiene, um die Reisenden bequem an ihren Ausflugsort zu bringen. Vom 15. Dezember 2012 bis am 06. Januar 2013, verstärkt die SBB diverse Regelzüge mit zusätzlichen Wagen und setzt insgesamt 46 Extrazüge ein.

 

Davon fahren 8 Züge ab Bern nach Visp/Brig, 26 verkehren zusätzlich zwischen Zürich und Chur und 12 im Wallis zwischen Lausanne oder Brig und Domodossola. Die Zusatzzüge fahren wenige Minuten vor den fahrplanmässigen Verbindungen ab. Sie bieten im Bündnerland und im Wallis optimale Anschlüsse auf die Rhätische Bahn (RhB) und auf die Züge der Matterhorn Gotthard-Bahn (MGB)sowie auf die Postautoverbindungen in die Tourismusdestinationen. In fast allen Zügen ist eine Minibar an Bord, damit sich die Fahrgäste am Platz versorgen können. 

 

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Sa

15

Dez

2012

SBB setzen S-Bahn Züge als Regio-Express ein

Die Schweizerischen Bundesbahnen bringen S-Bahn-Züge im Regio-Express-Verkehr zum Einsatz. Ein Mangel an Komfort, der Fahrgastverband "Pro Bahn" zeigt sich verärgert.

 

Von Tobias Keller - Handelszeitung vom 14. Dezember 2012

Ein  KISS  im  Bahnhof  Lausanne  als  Regio-Express  auf  der  Linie  Romont - Genève                                                                                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) lassen ihre Stadler-Rail-Züge vom Modell «KISS» seit dem Fahrplanwechsel am vergangenen Sonntag in vielen Regionen auf Regio-Express-Strecken verkehren - dabei sind die Züge eigentlich für den Zürcher S-Bahn-Betrieb bestimmt.

 

Das Problem: Der Zugtyp «KISS» ist von der Einrichtung und vom Komfort her nicht auf lange Fahrten ausgerichtet. Die Kompositionen sind für Fahrten von durchschnittlich 15 Minuten konzipiert. Die SBB bedienen mit den Zügen nun aber Strecken von 42 Minuten (Schaffhausen - Zürich HB) oder 64 Minuten (Genève - Lausanne - Vevey bzw. 82 Minuten Genève - Lausanne - Romont). Ebenfalls ist der Einsatz in den Zentren Bern und Basel, wie auf den Strecken Zürich – Chur und St. Gallen - Chur vorgesehen.

 

Die SBB hatten 2008 bei Stadler Rail 50 der sechsteiligen, 150 Meter langen «KISS»-Kompositionen bestellt. 2010 wurden 24 weitere vierteilige Kompositionen, 100 Meter lang, geordert.

 

Die Bestellung verkauften die SBB damals als Aufwertung der Zürcher S-Bahn. Dies belegt eine SBB-Medienmitteilung vom 30. Juni 2008. «Die Zürcherinnen und Zürcher und alle Kundinnen und Kunden von SBB und ZVV in der Zürcher S-Bahn können sich freuen», liess sich SBB-Chef Andreas Meyer damals zitieren.

 

 

Pro Bahn verärgert

 

Für den Präsidenten von Pro Bahn Schweiz, Kurt Schreiber, ist die Umnutzung der S-Bahn-Züge für die Regio-Express-Strecken nicht nachvollziehbar. «Es sind Züge, die im Fernverkehr eingesetzt werden aber keinen Fernverkehrskomfort beinhalten». In den Zügen würde es zu wenige Toiletten geben. «Das ist ein echter Mangel», sagte Schreiber «Handelszeitung Online».

 

Mit dem Einsatz der S-Bahn-Züge auf den Regio-Express-Strecken sei auch ein Komfortabbau in der 1. Klasse verbunden. Denn dort wird es enger: Im Gegensatz zu anderen Regio-Zügen sind in den «KISS»-Wagen 64 statt nur 48 Sitzplätze untergebracht. Zudem bieten die «KISS»-Züge sind Sachen Gepäckablage kein Fernverkehrsstandart.

 

Bei den SBB heisst es zu den Pro-Bahn-Vorwürfen: «Der "KISS" fährt auf Linien mit vielen Halten (im Schnitt alle 10 Minuten). Dadurch muss er für grössere Frequenzwechsel vorbereitet werden, da viele Pendler ein- und wieder aussteigen. Dafür benötigt ein Zug breitere Türen.»

 

Dieses Argument lässt Pro Bahn nicht gelten: Laut Schreiber beschränke sich der Frequenzwechsel auf der Strecke St. Gallen – Chur und den anderen Linien auf weniger Personen pro Halt als beispielsweise auf dem Zürcher S-Bahnnetz.

 

 

Noch nicht alle Strecken auf Kiss umgestellt

 

Die SBB warten noch auf 41 ihrer «Kiss»-Züge, die sie in den Jahren 2008 und 2010 bestellten hatten. Darum kann sie noch nicht alle neuen Linien und Takte durchgehend mit dem neuen Material bedienen. Alte Züge müssen als Ersatz herhalten und diese bieten für Pendler in Sachen Patz für Mäntel und Gepäck oft einen deutlich höheren Komfort als das erwartete neue Rollmaterial.

 

Wie es auf Regio-Express-Strecken gehen könnte, zeigen laut Pro Bahn die Südostbahn und Transports Publics Fribourgeois. Diese setzen den «FLIRT» von Stadler Rail ein - eine Zugskomposition mit mehr Komfort für längere Strecken.

 

Probleme macht den SBB laut Medienberichten vom Frühling dieses Jahres übrigens auch die Beschaffung von 59 neuen Intercity-Zügen bei Bombardier. Diese werden voraussichtlich nicht auf den Fahrplanwechsel 2013 bereitstehen. Auch in diesem Fall soll altes Rollmaterial länger in Betrieb bleiben.

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Fr

14

Dez

2012

Die neuen FLIRT-Züge der Südostbahn durchlaufen Testphase

Nach einem sechswöchigen Prüfungsprogramm durch den Fahrzeugbauer Stadler Rail prüft die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) seit Ende November 2012 im Stadler-Inbetriebsetzungs-Zentrum Erlen den ersten der 12 nachbestellten Flirt. Die Flirt-Triebzüge werden bei der S-Bahn St. Gallen 2013 eingesetzt.

Der erste der 12 nachbestellten Flirt 2,  der RABe 526 052-6  durchläuft  derzeit  den SOB-Abnahmeprozess                                                Foto: Schweizerische Südostbahn

 

 

Nach Abschluss der Montage inklusive Inbetriebsetzung und einer internen sechswöchigen Prüfung hat Fahrzeugbauer Stadler Rail Ende November 2012 den ersten SOB-Flirt der zweiten Serie soweit fertig gestellt, dass die SOB mit dem Abnahmeprozess starten kann. Damit beginnt der formelle Akt der „Abnahme“ durch den Kunden. Der Fahrzeugkäufer legt fest, was er prüfen und kontrollieren möchte. Da die SOB selbst über die erforderlichen Experten verfügt, prüfen SOB-Mitarbeitende anhand von Checklisten akribisch das neue Rollmaterial.


 

Zweistufige, akribische Tests

 

Unterschieden wird zwischen einer statischen und dynamischen Werkabnahme. Bei der statischen Abnahme überprüfen drei bis vier SOB-Mitarbeitende die Fertigungsqualität, d. h. zum Beispiel die Kabelverlegung oder die Lackierung des Fahrzeuges. Auch die Bremseinrichtung oder Vollständigkeit der Dokumente sind Prüfkriterien. Zeigt die statische Abnahme ein positives Ergebnis, erfolgt die Freigabe für erste Fahrten auf dem Streckennetz. Mit einer längeren Fahrt auf dem Streckennetz der SBB/SOB werden die Funktionen des Zuges geprüft und Bremswege gemessen. Dazu werden aus 120 km/h Schnellbremsungen ausgeführt. „Ein Fokus“, so Hanspeter Schenk vom SOB-Flottenmanagement, „wird auf die Überprüfung der sicherheitsrelevanten Einrichtungen wie Bremsen, Zugsicherung und Türen gelegt. Anschliessend finden tageweise Typentests statt, indem Software und auch das neue Fahrgastinformationssystem getestet werden.“

 

 

Dynamische Abnahme

 

Dann beginnt mit der Fahrt von Erlen nach Herisau der Prozess der dynamischen Abnahme. Dort wird zusätzlich mit einem zweiten Flirt die Funktion der Mehrfachtraktion getestet. Verlaufen auch sie positiv, übernimmt die SOB das Fahrzeug.

 

 

Strenges Abnahmeprozedere

 

„Für die SOB ist es ein Glücksfall, über ein Expertenteam zu verfügen. Der definitive Abnahmeentscheid, der jeweils von drei Möglichkeiten ausgeht, wird im Team gefällt“, erläutert Hanspeter Schenk. Im besten Fall werden keine Mängel festgestellt und das Fahrzeug hat die Abnahme erfolgreich bestanden. Werden kleinere Mängel festgestellt und Stadler Rail hat diese bis zu einem festgesetzten Termin abgearbeitet, hat das Fahrzeug die Abnahme bestanden. Werden jedoch gravierende Mängel festgestellt, geht das Fahrzeug an den Hersteller zurück. Sind die Mängel behoben, kommt es zu einer erneuten Abnahme.

 

 

Beschleunigtes Verfahren

 

Dieses Vorgehen gilt für den ersten Flirt 2. Ab dem zweiten Fahrzeug wird der gesamte SOB-Abnahmeprozess innerhalb von etwa zehn Tagen durchgeführt. „Und es finden“, so Hanspeter Schenk, „ab dem zweiten Fahrzeug keine Typentests mehr statt.“ Nach dem Danach einer erfolgreichen Abnahme befragt, ergänzt er: „Dann wird die Übernahme des Fahrzeuges mit einer Unterschrift vereinbart und es geht definitiv in den Besitz der SOB über.“ Dabei wird die letzte Zahlungstranche fällig und die dreijährige Garantiefrist beginnt zu laufen.

 

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Do

13

Dez

2012

Eröffnung neue Schalteranlagen und Aufenthaltsbereiche im RhB Bahnhof Davos Platz

Heute fand im RhB Bahnhof Davos Platz die Eröffnung der neuen Schalteranlagen und Kunden-Aufenthaltsbereiche im Rahmen einer kleinen Feier statt. Damit verfügt einer der frequenzstärksten Bahnhöfe der Rhätischen Bahn (RhB) auch in dieser bedeutenden touristischen Region über zeitgemässe, kundenfreundliche Verkaufs- und Beratungsräume sowie Begegnungszonen für seine Gäste. Weitere grosse Umbauten in Davos Platz und auf der Strecke Klosters – Davos befinden zur Zeit in der Umsetzung oder in Planung Diese Bauarbeiten an insgesamt 14 Objekten werden während der Streckensperre in der Zwischensaison vom 2. April bis 26. Juni 2013 ausgeführt. Mit diesem konzentrierten Vorgehen reduziert die RhB die Einschränkungen für die Kunden auf ein Minimum und optimiert gleichzeitig die Kosten markant.

Christian  Florin  (hier  ganz  rechts  im  Bild)  und  sein  Team  informieren  über  die Bauarbeiten  im  Bahnhof  Davos Platz                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

1 Million Fahrgäste…

 

…frequentieren jährlich den Bahnhof Davos Platz. Damit gehört er zu den meistbesuchten Bahnhöfen auf dem Bündner Bahnnetz. Die Bedeutung des Bahnhofs Davos Platz als touristische Drehscheibe untermauern die zwei weltbekannten Panoramazüge Glacier Express und Bernina Express, welche während den Sommermonaten von rund 40 000 Fahrgästen benützt werden.

 

Bis vor kurzem entsprachen die Kunden- und Verkaufsbereiche keineswegs dem Renommee einer Tourismusmetropole der Grösse und Bedeutung von Davos. Mit der Eröffnung der neuen Beratungs- und Verkaufsräume stehen den RhB-Kunden sowie dem RhB-Personal vor Ort eine moderne und optimal eingerichtete Infrastruktur zur Verfügung. Ganz zur Freude von Victor Zindel, Verantwortlicher für den Vertrieb der Region Nord der RhB: «Als bedeutende Partnerin des Tourismus in Graubünden kann die RhB nun auch in Davos ihre Rolle als Gastgeberin für Gäste, Bündnerinnen und Bündner professionell und in einem freundlichen Umfeld wahrnehmen». Auch Annemarie Meyer, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Davos Klosters unterstreicht die Bedeutung des Bahnhofs für an- und abreisende Gäste: «Der Bahnhof vermittelt für viele Gäste den ersten Eindruck des gewählten Ferien- Wochenend- oder Ausflugsortes. So gesehen ist der Bahnhof Davos Platz eine spannende Begegnungsplattform für Einheimische und Gäste und die Visitenkarte unserer Destination». Als Zeichen für die bedeutende Rolle des Bahnhofs Davos Platz für die touristische Region weist Meyer stolz auf die Infosäule für die Gästeinformation im Kunden-Aufenthaltsraum hin.

 

 

Sanierung von 14 Bauobjekten während Streckensperre!

 

Mit der Eröffnung der Kundenanlagen im Bahnhof Davos Platz ist eine für die Fahrgäste wichtige Etappe abgeschlossen. Für einen langfristigen, sicheren und modernen Betrieb listet die RhB in Davos sowie auf der Strecke Klosters – Davos insgesamt 14 Bauwerke auf, welche saniert, bzw. instand gesetzt werden müssen. Dabei ragen der Totalumbau der Gleis- und Perronanlagen in Davos Platz sowie der 90 Meter lange Totalersatz des Gewölbes im Klostersertunnel als grösste Baustellen heraus. Dazu muss die RhB die Strecke zwischen Klosters Platz und Davos Frauenkirch während der Zwischensaison in der Zeit vom 2. April 2013 bis 26. Juni 2013 für den Bahnbetrieb total sperren. Die gleichzeitige Umsetzung der Arbeiten an den 14 verschiedenen Baustellen bedeutet für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung bezüglich Logistik und Einhaltung der vorgegebenen Bauzeit.

 

 

Ein ausgeklügelter Ersatzbetrieb für Fahrgäste

 

Das gewählte Baukonzept überzeugt mit Vorteilen: Alleine bei der Umsetzung der Arbeiten im Klostersertunnnel betragen die Einsparungen infolge Totalsperre 3.8 Millionen Franken und bei den Ausführungen im Bahnhof Davos Platz rund 2.5 Millionen Franken gegenüber der Ausführung unter Bahnbetrieb. Es sind jedoch nicht die Kosteneinsparungen allein, welche zu diesen Massnahmen führten. Leiter Infrastruktur und stellvertretender RhB-Direktor Christian Florin betonte anlässlich seiner Ausführungen in Davos Platz die Notwendigkeit der Bauarbeiten und dankte gleichzeitig allen Beteiligten für ihren Einsatz und Verständnis: « Baustellen sind per se negativ behaftet und erst recht, wenn sie dabei noch den Bahnbetrieb über längere Zeit zum Stillstand zwingen». Die gleichzeitige, konzentrierte Umsetzung der geplanten Bauarbeiten an 14 verschiedenen Baustellen ist in der Tat ein ambitiöses Vorhaben. Florin ist überzeugt, dass die gewählte Methode «nur Gewinner hervorbringen wird: Fahrgäste, welche ab der Sommersaison komfortabel ihr Ziel per Bahn erreichen, die Tourismusdestination Davos Klosters, welche ihre Gäste in einem modernen Bahnhof in Empfang nehmen darf und die RhB, welche dank cleverer Baumethoden Geld und Zeit spart». Während der Zeit des Streckenunterbruchs wird für die Fahrgäste ein ausgeklügeltes Verkehrskonzept den Ersatzbetrieb regeln. Dabei wird es für den Fahrgast ausser dem Nachteil des Umsteigens auf den Bus für die Fahrt zwischen Klosters und Davos Platz sowie zwischen Davos Platz und Davos Frauenkirch keine «fahrplantechnischen Einschränkungen geben», so Florin.

 

 

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