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Di

24

Dez

2013

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2014

Von ganzem Herzen wünsche ich Euch allen frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr. Gleichzeitig danke ich recht herzlich für die treue Leserschaft.

 

Alles Gute, Glück und Gesundheit für's 2014

                     

                                                                                                            Marcel

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Sa

14

Dez

2013

Frohe Festtage

Herzlichen Dank für Eure Treue und frohe Festtage! 

 

 

DPZ der S-Bahn Zürich als Regionalzug in Landquart                    Foto: Marcel Manhart

 

 

Mit diesem Foto eines DPZ (Doppelstock-Pendel-Zug)  der Züricher S-Bahn, der ausserhalb seines Stammgebietes im Einsatz ist  danke ich Euch allen für das Interesse an meiner Seite und auch für die Kommentare und die angeregten Diskussionen auf der Facebook Seite. Ich wünsche Euch noch eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten.

 

                                                                                             Herzlichen Dank

 

                                                                                                     Marcel

 

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Fr

06

Dez

2013

Orkan Xaver: Hier fahren ab heute früh wieder Züge - Stromausfall im Hamburger Hauptbahnhof

Das Orkantief "Xaver" hat Norddeutschland erreicht und fegt mit schweren Böen über Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Die DB hat gestern Abend fast den gesamten Verkehr in Schleswig-Holstein eingestellt. Hier eine Übersicht, wo Sie heute früh mit Störungen und Ausfällen rund um Hamburg rechnen müssen.

 

(Stand: Freitag,  06. Dezember 2013 um 10.40 Uhr)

Hamburg Hauptbahnhof                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Orkantief Xaver behindert weiterhin den Bahnverkehr im Norden Deutschlands. Vor allem in Schleswig-Holstein gibt es viele Störungen und Ausfälle. Unter anderem fahren zwischen Elmshorn und Itzehoe keine Züge. Die Bahnstrecke Hamburg-Kiel ist zwischen Wrist und Kiel bis voraussichtlich heute Abend gesperrt.

 

Ausserdem ist am Morgen der Strom auf der Ostseite des Hamburger Hauptbahnhofs ausgefallen. Dazu kommt ein Oberleitungsschaden bei Ahrensburg. Die Bahnen aus Richtung Büchen und Lübeck beginnen und enden daher in Bergedorf, bzw. Ahrensburg. 

 

Die Nord-Ostsee-Bahn hat ihren Verkehr zwischen Hamburg-Altona und Sylt bis mindestens 12 Uhr komplett eingestellt. Lediglich zwischen Hamburg und Elmshorn gibt es einen Pendelverkehr. Nach NOB-Angaben ist auf einigen Teilstrecken ein unregelmässiger Busersatzverkehr eingerichtet.

 

Bei der Nordbahn ist seit dem Vormittag die Strecke Heide - Hohenwestedt wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt.

 

Bei der AKN gibt es lediglich Verspätungen von bis zu 10 Minuten auf der Strecke zwischen Hamburg und Kaltenkirchen.

 

Beim Metronom in Niedersachsen ist die Strecke zwischen Harburg und Cuxhaven weiterhin wegen mehrerer Bäume im Gleis gesperrt. Zwischen Cuxhaven und Horneburg gibt es nach Angaben des Unternehmens einen Busersatzverkehr. Ausserdem beginnen und enden derzeit alle Metronomzüge in Harburg. Grund ist der Stromausfall im Hamburger Hauptbahnhof.

 

Bei der U-Bahn in Hamburg ist laut Hochbahn die U1 zwischen Schmalenbek und Großhansdorf bis heute Abend gesperrt. Ersatzverkehr ist eingerichtet.

 

Bei der Hamburger S-Bahn fahren derzeit keine Züge der Linie S3 zwischen Stade und Horneburg. Ersatzweise sind Busse unterwegs.

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Do

05

Dez

2013

SBB Fahrplan 2014: Einführung neue S-Bahn St. Gallen – Ausbau in den Regionen und im internationalen Verkehr

In der Ostschweiz wird mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 das Angebot des öffentlichen Verkehrs für die Kundinnen und Kunden weiter ausgebaut: Mit der Einführung der neuen S-Bahn St. Gallen wird auf den wichtigsten Linien der Halbstundentakt eingeführt. Die Fahrzeit des RE Rheintal-Express von St. Gallen nach Chur verkürzt sich um 12 Minuten. Auf der Linie Zürich – Chur wird der RegioExpress eingeführt. In der Westschweiz optimiert die SBB das Angebot auf den Linien Biel – Sonceboz – Moutier und nach La Chaux-de-Fonds. Im internationalen Verkehr verbessert die SBB das Angebot nach Österreich, auf der Nord-Süd-Achse und verstärkt die Verbindung nach München. Der Fahrplan im Nord-Süd-Verkehr wird auf Mitte 2014 stabilisiert und die Verbindungen besser in den Bahnknoten Milano eingebunden. Mitte Juni 2014 folgt die Eröffnung der Durchmesserlinie in Zürich. Parallel zu den besseren Fahrplanverbindungen erhöht die SBB mit dem Einsatz von neuem Rollmaterial den Komfort laufend.

Buchs SG  -  Dank  den  neuen  Triebzüge  auf  dem  Rheintal-Express verkürzt sich die Fahrzeit von St. Gallen nach Chur um 12 Minuten                           Foto: Marcel Manhart

 

 

Zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres wird die neue S-Bahn St. Gallen in Betrieb genommen, die offizielle Einweihung mit Bundesrätin Doris Leuthard und SBB CEO Andreas Meyer findet am 09. Dezember 2013 in St. Gallen statt. Das Streckennetz umfasst neu 23 Linien der SBB, Thurbo, SOB SÜDOSTBAHN, AB Appenzeller Bahnen und Frauenfeld-Wil-Bahn FWB. Die Kundinnen und Kunden profitieren von mehr Zugverbindungen. Auf den wichtigsten Linien im S-Bahngebiet verkehren die Züge mindestens im Halbstundentakt. Der Rheintal-Express (REX), der seit dem 9. Juni 2013 mit neuen Zügen des Typs Regio-Dosto zwischen Chur und St. Gallen verkehrt, wird bis nach Wil (SG) verlängert. Dank dem Ausbau der Strecke verkürzt sich die Fahrzeit zwischen den beiden Kantonshauptstädten St. Gallen und Chur um bis zu 12 Minuten, da die Züge neu mit bis zu 160 km/h verkehren können. Ab Dezember 2013 bietet der RE REX zudem bessere Anschlüsse in Sargans nach Zürich HB und in Landquart und Chur auf das Streckennetz der Rhätischen Bahn (RhB).

 

Die Bahnhöfe in St. Gallen St. Fiden, Rheineck und Maienfeld werden hingegen durch den REX nicht mehr bedient. Im Gegenzug profitieren diese Orte von mehr S-Bahn-Zügen. Der REX verkehrt seit der Einführung im Juni 2013 ohne systematische Zugbegleitung. Dank eines speziell konzipierten Sicherheitskonzepts mit Begleitung durch die Transportpolizei und weiterem Sicherheitspersonal auf Teilabschnitten konnte der hohe Sicherheitsstandard gewahrt werden. Das zuerst geplante Verpflegungsangebot kann aufgrund zu hoher Kosten für die Besteller nicht umgesetzt werden. Ein Einbau von Automaten wie beim Voralpen-Express kommt nicht in Frage, da die Regio-Dosto-Züge des REX auch auf anderen Strecken und bei der S-Bahn Zürich eingesetzt werden.

 

 

Mit dem Regio-Express von Zürich nach Chur

 

Zwischen Zürich und Chur bietet die SBB den Reisenden ab Dezember 2013 neue RegioExpress -Verbindungen mit Regio-Doppelstockzügen an. Diese ersetzen die bisherigen InterRegio -Züge. Dank dieser Änderung halten die Züge neu in Siebnen–Wangen und in Walenstadt, der Halt in Bad Ragaz wird aufgehoben. Zwischen Zürich und Bad Ragaz bestehen nach wie vor attraktive Verbindungen mit Umsteigen in Sargans, teilweise mit einer kürzeren Fahrzeit. Grund ist die Einführung des Halbstundentakts im Regionalverkehr (S12) von Chur nach Sargans mit raschen Anschlüssen an den IC nach Zürich. Ab Basel und aus Deutschland werden die Verbindungen in den Kanton Graubünden weiterhin durch die InterCity -Züge Basel – Chur und die tägliche EuroCity -Verbindung Hamburg – Chur sichergestellt.

 

Mit der Inbetriebnahme der ersten Etappe der Durchmesserlinie wird das Angebot für die Reisenden ab 15. Juni 2014 ebenfalls weiter ausgebaut. Realisiert werden ein S-Bahn-Halbstundentakt auf der Strecke Zürich – Zug sowie schnellere Verbindungen zwischen Zürich und Ziegelbrücke. Der GlarnerSprinter wird ab Mitte 2014 neu als S25 in die Zürcher S-Bahn integriert und verkehrt stündlich zwischen Zürich HB und Linthal. Ebenfalls ab diesem Zeitpunkt verkehren die S-Bahnlinien S2 , S8 und S14 durch die Durchmesserlinie und halten im neuen unterirdischen Bahnhof «Löwenstrasse». Die Züge verkehren von dort aus durch den neuen Weinbergtunnel bis nach Zürich Oerlikon. Die Fahrzeit zwischen Zürich Enge und Zürich Oerlikon verkürzt sich dadurch um fünf Minuten. Auf der Linie S8 zwischen Zürich und Winterthur erreichen die Reisenden ihr Ziel ab Mitte Juni 2014 rund vier Minuten schneller. Auch die Linie Zürich – Chur wird weiter ausgebaut: Ab dem 15. Juni 2014 verkehren zusätzliche InterCity -Züge zwischen Zürich und Chur.

 

 

Schrittweise Optimierungen im internationalen Verkehr

 

Auf den sogenannten «kleinen Fahrplanwechsel» Mitte Juni 2014 entkoppelt die SBB am Gotthard den nationalen vom internationalen Verkehr. Die internationalen EuroCity -Verbindungen ab Zürich werden zeitlich um eine halbe Stunde versetzt auf eine bessere Trasse. Diese zu finden war nicht einfach, es galt Trassenkonflikte bei der Stadtbahn Zug und der S-Bahn Milano zu lösen. Alle zwei Stunden, wenn jeweils die internationalen Züge verkehren, ergibt sich dadurch ein Halbstundentakt zwischen Zürich und Lugano. Die EuroCity -Züge erreichen den Bahnknoten Milano Centrale künftig zur Minute xx.35 statt wie bisher xx.50, wodurch die Reisenden in Mailand die wichtigen Anschlüsse an das italienische Hochgeschwindigkeitsnetz (FRECCIA-ROSSA, -ARGENTO und -BIANCA) ab der Minute xx.00 erreichen. Um den Verkehr zu stabilisieren und die Verspätungen zu minimieren, wird die Fahrzeit um rund 20 Minuten verlängert. Dank den angepassten Umsteigezeiten in Mailand wird die Gesamtsituation für die Reisenden auf der Nord-Süd-Strecke verbessert.

 

Im internationalen Verkehr zwischen der Schweiz und Österreich bieten ÖBB und SBB ab Fahrplanwechsel neu einen durchgehenden 2-Stunden-Takt an: Das bisherige Angebot aus sechs bestehenden Railjet- und zwei EuroNight -Zügen pro Tag und Richtung wird durch den zusätzlichen EuroCity “Transalpin” Zürich – Graz komplettiert. Dieser Zug – geführt mit ÖBB-Wagen und einem SBB Grossraumwagen in der 1. Klasse – bietet neben einer weiteren Direktverbindung nach Graz zusätzlich tagsüber die Möglichkeit des Veloselbstverlads nach Österreich. In Innsbruck besteht Anschluss an einen Railjet nach Wien.

 

Neu vervollständigt die SBB GmbH den Halbstundentakt zwischen Schaffhausen und Erzingen mit Halt an allen Stationen. Dieses Angebot wird in den Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag zum Viertelstundentakt verdichtet. Zusätzlich profitieren die Fahrgäste von besseren Anschlussverbindungen im Bahnhof Schaffhausen sowie auf die Busse im Klettgau.

 

Auf der Strecke Zürich – St. Gallen – München wird an den meisten Wochenenden im Jahr neu ein zusätzliches Zugpaar verkehren. Zusätzlich zum EuroCity -Angebot auf der Schiene bieten DB und SBB neu mit dem DB IC-Bus Zürich – München ein ergänzendes Angebot auf der Strasse an. Dank der IC-Busse kann künftig mindestens einmal alle zwei Stunden eine Abfahrt von Zürich nach München bzw. von München nach Zürich angeboten werden. Im Gegensatz zu den Zügen werden die Busse die Strecke Zürich – München ohne Halt befahren und sind damit mit einer Fahrzeit von 3 ¾ Stunden schneller als die Züge. Das Angebot wird in das Preis- und Informationssystem von DB und SBB integriert und ist bis zum Ausbau der Strecke Lindau – München befristet. Ein Tickte für den IC-Bus wird ab CHF. 25.00 erhältlich sein und es werden auch alle für die Strecke gültigen Bahntickets anerkannt. An Samstagen im Winter wird der City Night Line Amsterdam/Hamburg – Zürich neu nach Chur statt nach Brig verlängert.

 

Der TGV Lyria ab Bern nach Paris verkehrt ab dem Fahrplanwechsel über Basel. Aufgrund der Aufhebung der direkten Linie Neuchâtel – Pontarlier hat die SBB zusammen mit der SNCF, dem Kanton Neuchâtel und der Region Franche-Comté ein Angebot ab der Kantonshauptstadt nach Frasne mit Anschlussmöglichkeiten auf die TGV Lyria-Verbindungen ab Lausanne nach Paris entwickelt. Mit täglich drei RegioExpress -Zügen haben die Kundinnen und Kunden aus dem Raum Neuchâtel somit ein attraktives Angebot mit einem direkten Billett und einer Sitzplatzreservation in die französische Metropole zur Verfügung.

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Mi

04

Dez

2013

Umweltauszeichnung für den Wiener City Airport Train

Bei den „2013 European Rail Congress Awards“ Mitte November 2013 in London konnte der Wiener City Airport Train (CAT) unter hunderten europaweiten Einreichungen den ersten Preis erzielen. In der Kategorie nachhaltige Umweltfreundlichkeit (Excellence in Environmental Sustainability) wurde der zur Gänze CO2-freie Bahnstrom „railpower zero“ der ÖBB-Infrastruktur AG, welchen der CAT als erster Kunde seit 2011 bezieht, prämiert.

City Airport Train am Flughafen Wien                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

„Die internationale Auszeichnung ist für das gesamte CAT Team eine große Freude und Bestätigung. Mit der Entscheidung für grünen Bahnstrom bietet der CAT seinen Passagieren eine ökologisch überzeugende Flughafenanbindung”, so Mag. Doris Pulker-Rohrhofer und Wolfgang Schoiswohl, Geschäftsführung CAT.

 

Die ÖBB bieten seit 2011 nach eigenen Angaben emissionsfreien Bahnstrom aus 92 % Wasserkraft und 8 % Windkraft an und setzen so ein Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Schienenverkehr. Bereits von Beginn an verkehrt der CAT mit grünem Bahnstrom und garantiert so Null CO2 Emissionen. Etwaige vorgelagerte CO2 Ausstöße werden mit zusätzlichen Massnahmen und Initiativen vollständig kompensiert.

 

 

CAT mit kräftigem Passagierplus

 

In den Sommermonaten Juni, Juli und August 2013 haben über 290.000 Personen den City Airport Train (CAT) benutzt, was im Vergleich zum Vorjahr ein Passagierwachstum von 4,84 Prozent bedeutet. Bis Jahresende erwarten die CAT Geschäftsführer Doris Pulker-Rohrhofer und Wolfgang Schoiswohl den zehnmillionsten Passagier, womit eine Steigerung von vier Prozent (2012: 1,2 Mio.) einhergehen würde.

 

Im zweiten Quartal 2013 wurde der CAT am häufigsten im Zuge von Geschäftsreisen (36,8 Prozent), gefolgt von Städtetrips (20,1 Prozent) und Urlaubsreisen (16 Prozent) genutzt, so das Ergebnis einer aktuellen Marktforschung. In Zukunft sollen auch verstärkt Teilnehmer und Teilnehmerinnen von Wiener Kongressen angesprochen werden, die 9,7 Prozent der Reisenden ausmachen.

 

Neben der erfolgreichen Sommerbilanz stellte die Geschäftsführung auch ein neues Ticketangebot vor: Das „Vier-Single-Fahrten-Gruppenticket“. Damit kommt der CAT der Nachfrage nach einem Gruppenticket nach, welches je nach Bedarf auch von einer Person viermal verwendet werden kann. Das Ticket ist am Schalter oder Automaten um 38 Euro, im Internet um 37 Euro erhältlich.

 

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Di

03

Dez

2013

ÖBB lichten Tarifdschungel weiter, VORTEILSCARD einfacher und digital - Neuerungen ab 1.1.2014

Die ÖBB setzen Ihre Massnahmen zur Vereinfachung der Tariflandschaft fort. Die neuen Tarife gelten ab 01. Januar 2014. Mit der bisher grössten Vereinfachungswelle bei der Tariflandschaft sowie dem VORTEILSCARD-Angebot wird Bahnfahren für Kunden noch einfacher und übersichtlicher.

 

- Weitere Reduktion von 61 auf 31 Tarife

- Faire Tarifgestaltung: Abschaffung großer Preissprünge

- Vereinheitlichung: 5 Basisangebote mit jeweils einheitlichen Nutzungsbestimmungen

- VORTEILSCARD wird digital: Online-Bestellung und Karte am Smartphone

ÖBB Tarife & VORTEILSCARD-Angebote werden vereinfach            Foto: Marcel Manhart

 

 

Am 01. Januar 2014 setzen die ÖBB ihre 2012 gestartete Tarifvereinfachung fort. Für Kunden bringt die Reduktion vieler unterschiedlicher Tarife mehr Übersicht und Transparenz beim Ticketkauf. Gleichzeitig wird das VORTEILSCARD-Angebot wesentlich vereinfacht. Künftig können VORTEILSCARDs online bestellt, erneuert und bezahlt werden. Zur Bestellung der VORTEILSCARD wird kein Foto mehr benötigt. Darüber hinaus können Nutzer der ÖBB-Ticket App ihre VORTEILSCARD künftig unmittelbar nach der Bestellung auf ihr Smartphone laden. Damit geniessen sie bei Vorweisung der VORTEILSCARD am Smartphone auf ÖBB-Zügen innerhalb Österreichs die gewohnten Vorteile. Die VORTEILSCARD gilt in Verbindung mit einem gültigen Lichtbildausweis mit Altersangabe (z.B. Führerschein, Personalausweis, Schülerausweis).

 

Obwohl die Inflation seit der letzten Preiserhöhung 3,2 Prozent* beträgt, passen die ÖBB den Haustarif um durchschnittlich nur 2 Prozent und somit unter der Inflationsrate an. Mehr als 80 Prozent der Kunden sind von den Erhöhungen nicht betroffen, für fast ein Viertel der Fahrgäste mit ÖBB-Fahrkarten kommt es sogar zu Preissenkungen von bis zu 19 Prozent oder gleich bleibenden Preisen. Große Preissprünge für Einzelverbindungen gehören mit der Neugestaltung der Tariflandschaft der Vergangenheit an - sie werden fair und gleichmäßig verteilt. Die Zahl der Tarife wird nach der ersten Vereinfachung im Juli 2012 nochmals von derzeit 61 auf 31 Tarife halbiert - vor allem durch die Vereinheitlichung von Nutzungsbestimmungen sowie die Vereinfachung des VORTEILSCARD-Angebots.

 

 

Weniger Karten - mehr Übersicht

 

Das VORTEILSCARD-Angebot wird deutlich übersichtlicher. Statt bisher 8 verschiedener Karten mit vielen Variationen gibt es künftig 4 VORTEILSCARD-Varianten im freien Verkauf: Classic, Jugend, Senior und Family. Für Rekruten und Zivildiener werden weiterhin kostenlose VORTEILSCARD Heer / Zivil über das Bundesheer bzw. die Zivildienstorganisation bereitgestellt. Menschen mit Behinderung erhalten ab 01. Januar 2014 auch ohne VORTEILSCARD 50 Prozent Ermäßigung auf ÖBB Standard-Einzelfahrkarten - damit entfallen die VORTEILSCARD Blind, Spezial und Schwerkriegsbeschädigt. Einzige Voraussetzung: Ein österreichischer Behindertenpass oder ein österreichischer Schwerkriegsbeschädigtenausweis gemäß Bundesbehindertengesetz mit dem Eintrag des Grads der Behinderung von mindestens 70 Prozent oder mit dem Vermerk "kann die Fahrpreisermäßigung nach Bundesbehindertengesetz in Anspruch nehmen". Alle im Umlauf befindlichen VORTEILSCARDs können selbstverständlich bis zum Ende ihrer Gültigkeit wie gewohnt genutzt werden.

 

 

Neue VORTEILSCARD Family: flexibler mit Kindern reisen

 

Die VORTEILSCARD Familie wird durch eine neue, flexible Familienkarte abgelöst. Mit der neuen VORTEILSCARD Family um Euro 19 kann ein Erwachsener mit bis zu 50 Prozent Rabatt auf ÖBB-Standard-Einzelfahrkarten maximal zwei Kinder (zwischen 6 und 14 Jahren) gratis mitnehmen. Die VORTEILSCARD Family gilt nur, wenn die Kartenbesitzerin oder der Kartenbesitzer mit mindestens einem Kind gemeinsam reist und die mitreisenden Kinder auf der Fahrkarte eingetragen sind. Kleinkinder unter 6 Jahren reisen weiterhin gratis mit. Zu den mitgenommenen Kindern muss mit der neuen Family-Karte kein Verwandtschaftsverhältnis mehr nachgewiesen werden. Damit passen die ÖBB ihr Produkt an die Lebensrealität vieler Familien an. Patchwork-Familien oder ältere Geschwister bzw. Großeltern, die gemeinsam mit Kindern im Zug unterwegs sind, profitieren. InhaberInnen einer VORTEILSCARD Familie können diese selbstverständlich bis zum Ende ihrer Gültigkeit wie gewohnt nutzen und danach auf die neue VORTEILSCARD Family umsteigen.

 

 

Bewährte Familienangebote bleiben

 

Die ÖBB bieten für Familien viele Vorteile. Neben der VORTEILSCARD Family gibt es weitere Vergünstigungen für Reisen mit Kindern:

 

* Alle Kleinkinder fahren bis zum vollendeten 6. Lebensjahr in ÖBB-Zügen innerhalb Österreichs

   gratis mit.

* Bei jedem SparSchiene-Ticket können zwei Kinder gratis mitgenommen werden.

* Auch Gruppentickets eignen sich ideal für Reisen mit Kindern: Bereits ein Erwachsener mit Kind

   kann ein Gruppenticket lösen - hier erhalten Kinder zusätzlich zum Gruppenrabatt den Halbpreis.

* Das ideale Angebot für Reisen im ÖBB-Nahverkehr: Mit dem Einfach-Raus-Ticket können zwei

   bis fünf Personen einen Tag lang den gesamten ÖBB-Nahverkehr nutzen.

* Für Familien-Ausflüge bietet ÖBB Rail Tours eine Reihe von Kombitickets für Familien an.

* Und für Vielfahrer gibt es die ÖSTERREICHCARD Familie: Um Euro 4,80 pro Tag kann damit eine

   ganze Familie 365 Tage im Jahr mit ÖBB-Zügen innerhalb Österreichs reisen. Jedes Familienkind

   erhält dafür eine eigene ÖSTERREICHCARD.

 

 

Die neuen VORTEILSCARD-Preise:

 

Classic  Euro 99

Senior  Euro 29*

Jugend Euro 19

Family  Euro 19

Heer/Zivil kostenlos

 

* für Mindestrentner kostenlos

 

 

Die genannten Neuerungen treten mit 01. Januar 2014 in Kraft. Bis dahin gelten die aktuellen Inlands-Tarife. VORTEILSCARDs und ÖSTERREICHCARDs behalten ihre Gültigkeit bis zum aufgedruckten Ablaufdatum. Alle Infos sind auf oebb.at abrufbar.

 

 

EU-Vorgaben bringen Änderungen: Einstellung der VC-Zahlungsfunktion

 

Ab 01. Februar 2014 gilt ein einheitlicher Zahlungsverkehrsraum in der Europäischen Union (SEPA). Durch die SEPA-Bestimmungen steigen die Informationspflichten zu Bankeinzügen stark. Bei jedem Bankeinzug müssen Kunden in Zukunft schriftlich verständigt werden. Da dies für die derzeit gratis verfügbare Zahlungsfunktion der VORTEILS- und ÖSTERREICHCARD enorm hohe Zusatzkosten verursachen würde, stellen die ÖBB die Zahlungsfunktion im Auftrag und im Namen der card complete Service Bank AG zum 15. Januar 2014 ein. Das mit der Zahlungsfunktion eng verknüpfte Club & Bonusprogramm läuft ebenfalls an diesem Tag aus. VORTEILSCARDs mit Zahlungsfunktion behalten natürlich weiterhin ihre Gültigkeit als Rabattkarte. Die betroffenen Kunden wurden bereits am 15. November per Brief über diese Änderungen informiert.

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Mo

02

Dez

2013

Ja zu FABI bringt bessere Bahnverbindungen für die Bevölkerung und die Wirtschaft

Am 09. Februar 2014 kommt der Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) zur Abstimmung, der die Schaffung eines neuen Fonds vorsieht. Dieser garantiert, dass genug Geld in Betrieb und Unterhalt investiert, die Sicherheit erhöht und das Bahnnetz sinnvoll ausgebaut werden kann. Der Bundesrat empfiehlt, dem Beschluss zuzustimmen. Ein gutes Bahnnetz ist im Interesse der Bevölkerung und der Wirtschaft, sagte UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard heute bei der Erläuterung der bundesrätlichen Haltung.

Bahnhof Thalwil                                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Schweiz verfügt über ein attraktives Bahnnetz. Wegen der starken Beanspruchung stösst es aber an seine Grenzen. Bundesrat und Parlament haben darum beschlossen, mehr in die Bahninfrastruktur zu investieren: Gleise, Tunnels, Brücken, Perrons, Fahrleitungen und andere Bauten und Anlagen sollen besser instand gehalten und ausgebaut werden. Dazu soll mit dem Bahninfrastrukturfonds BIF auf Verfassungsstufe ein neuer, unbefristeter Fonds geschaffen werden, der Betrieb und Unterhalt einerseits und Ausbau andererseits aus einem gemeinsamen Topf finanziert. So können die Investitionen besser aufeinander abgestimmt und langfristig gut abgesichert werden. In den Fonds fliessen die bisher für die Bahninfrastruktur verwendeten Gelder und zusätzliche Mittel, die durch den Bund, die Kantone, die Bahnunternehmen und die Reisenden gedeckt werden.

 

Der neue Fonds schafft die Grundlage für den etappenweisen Ausbau der Bahninfrastruktur: Mit dem vom Parlament beschlossenen, ersten Ausbauschritt im Umfang von 6,4 Milliarden Franken werden die Voraussetzungen geschaffen, um das Bahnangebot bis 2025 zu verbessern. Die Investitionen ermöglichen auf vielen Strecken den Halbstundentakt, in städtischen Gebieten den Viertelstundentakt. Tourismusregionen werden besser angeschlossen. Zudem wird es möglich, auf zusätzlichen Strecken längere Züge sowie Doppelstockwagen einzusetzen. Der Güterverkehr erhält zusätzliche Kapazitäten auf der Schiene und damit zuverlässigere und raschere Verbindungen. „Die Investitionen zahlen sich aus”, sagte Bundesrätin Doris Leuthard. „Ein gutes Bahnnetz ist im Interesse der Bevölkerung und der Wirtschaft. Sichere und leistungsfähige Verkehrsverbindungen stärken die Schweiz: Die Reisenden bekommen bessere Verbindungen, die Wirtschaft erhält für den Gütertransport gesicherte Kapazitäten und die Kantone können ihre Standortattraktivität erhöhen.”

 

Die FABI-Vorlage dient dazu, den stark wachsenden Verkehr zu bewältigen: Seit 1998 nahm der Personenverkehr auf der Schiene um 60 Prozent zu, und im alpenquerenden Schienengüterverkehr erhöhte sich die transportierte Menge von 19,3 auf 23,8 Millionen Tonnen pro Jahr ebenfalls deutlich. Um der weiter steigenden Mobilität gerecht zu werden, muss das Angebot ausgebaut werden. Bis 2030 wird der Personenverkehr gemäss den Prognosen des Bundesamts für Statistik um 60 Prozent zulegen, der Güterverkehr um 70 Prozent. Die mit FABI geplanten Ausbaumassnahmen dienen dazu, Engpässe auf den Schienen und in den Bahnhöfen zu beseitigen: Mehr Kapazitäten und gute Umsteigeverbindungen haben Vorrang vor kürzeren Reisezeiten.

 

Der erste Ausbauschritt von 6,4 Milliarden Franken für die Zeit bis 2025 ist Teil des Strategischen Entwicklungsprogramms STEP, das die bis 2050 vorgesehenen Bahnprojekte enthält und diese gemäss ihrer Dringlichkeit priorisiert. Über die konkreten, einzelnen Ausbauschritte entscheidet jeweils das Parlament: Es beschliesst alle vier bis acht Jahre über den nächsten Ausbauschritt.

 

Der Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur ist ein direkter Gegenentwurf zur Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr”, die zurückgezogen wurde. Der neue Fonds löst den bisherigen Fonds für die Eisenbahn-Grossprojekte (FinöV-Fonds) ab. Da er in der Verfassung verankert werden soll, bedarf die Vorlage der Zustimmung von Volk und Ständen.

 

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So

01

Dez

2013

Bahnhof Davos Platz nach Totalumbau offizeill neu eröffnet

Mit einem «Tag der Begegnung» ist am Samstag, 30. November 2013, der Bahnhof Davos Platz offiziell eröffnet worden. Nach intensiven, umfangreichen Umbauarbeiten und einer dreimonatigen Totalsperre von anfangs April bis Ende Juni 2013 präsentiert er sich nun als moderne und attraktive touristische Drehscheibe im Raum Davos: Neben den neuen, behindertengerechten Kunden- und Bahnanlagen konnte gemeinsam mit der Davos Klosters Bergbahnen AG und der Gemeinde Davos durch die Erweiterung der Personenunterführung auch eine neue, direkte Verbindung zwischen dem Bahnhof und der Jakobshornbahn erstellt werden. Die Gesamtkosten des Totalumbaus betragen rund 42 Millionen Franken.

Davos Platz: Moderne und attraktive touristische Drehscheibe     Foto: Marcel Manhart

 

 

1 Million Fahrgäste im Jahr

 

Der Bahnhof Davos Platz spielt eine wichtige Rolle als Verkehrsknoten- und Umsteigepunkt zwischen RhB, PostAuto und den Verkehrsbetrieben Davos. Mit jährlich rund einer Million Fahrgästen gehört er zu den frequenzstärksten Bahnhöfen auf dem Bündner Bahnnetz. Zudem ist er eine Visitenkarte für den Weltkurort Davos. Der erneuerte Bahnhof wird dieser Bedeutung vollumfänglich gerecht und erfüllt die hohen Ansprüche des heutigen Fahrgastes und Touristen bezüglich Qualität, Kundenfreundlichkeit und Sicherheit.

 

 

1 ½ Jahre Bauzeit und 3 Monate Totalsperre

 

Mit dem Umbau des Bahnhofes Davos Platz wurden mehrere Ziele erreicht: Die Gleis-, Perron- und Publikumsanlagen wurden erneuert, die Erreichbarkeit des Bahnhofes verbessert sowie die Verkehrsführung optimiert. Seit dem Spatenstich im April 2012 arbeiteten die am 42 Millionen-Projekt beteiligten Unternehmen und die Gemeinde Davos Hand in Hand und machten den Bahnhof Davos Platz zu einer attraktiven Begegnungsstätte für Einheimische und Gäste. Die Rhätische Bahn nutzte zudem den Totalumbau in Davos Platz zur Umsetzung weiterer Umbau- und Sanierungsprojekte auf der Strecke Klosters – Davos und konnte so mit der 3-monatigen Totalsperre von anfangs April bis Ende Juni 2013 markant Kosten einsparen.

 

 

Weitere Aufwertung ab Juni 2014

 

Wie Hans Amacker, Direktor der Rhätischen Bahn, an seiner Eröffnungsrede ausführte, erfährt der Standort Davos ab Mitte nächstes Jahr eine weitere Aufwertung: Mit dem neuen Fahrplankonzept Retica30 wird Davos ab Juni 2014 sechs neue Verbindungen von/nach Landquart erhalten, mit schlanken Anschlüssen an einen neuen Intercity von/nach Zürich.

 

 

RhB - 125 Jahre faszinierend unterwegs

 

Auftakt am 4. Januar 2014 in Davos

 

2014 wird die RhB 125 Jahre alt. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres ist das Meisterschaftsspiel des HC Davos gegen die Rapperswil-Jona Lakers vom 4. Januar 2014 speziell der Rhätischen Bahn gewidmet und wird faszinierend anders sein. Seien Sie ein Teil des einmaligen Jubiläumsauftakts und lassen Sie sich überraschen.

 

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Sa

30

Nov

2013

SBB lanciert in Bern neue Billettautomat-Generation

Seit 27. November 2013 steht am Bahnhof Bern der erste neue Billettautomat mit grösserem Bildschirm und verbessertem Skimmingschutz im Einsatz. Weitere Automaten folgen im Dezember in Thun. Die neue Hardware bringt deutliche Verbesserungen für die Kundinnen und Kunden. Bis 2015 werden gut 1 000 Automaten ausgetauscht. Die SBB investiert rund 40 Millionen Franken für die neue Billettautomaten-Generation.

Bern und Thun: Erste Automaten im Test                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Billettautomat ist nach wie vor der absatzstärkste Vertriebskanal der SBB: 55 Millionen Billette lösen die Kundinnen und Kunden jedes Jahr an den 1 400 SBB Billettautomaten. Rund 62 Prozent aller Verkäufe bei der SBB werden an den Automaten getätigt. Nun ersetzt die SBB 1 000 Geräte durch das neue, leistungsfähigere Modell ePOS (electronic Point of Sale). Die Inbetriebnahme der neuen Billettautomaten erfolgt in mehreren Etappen und ist 2015 abgeschlossen. In die neue Hardware investiert die SBB rund 40 Millionen Schweizer Franken. Die Kosten für Wartung und Unterhalt beim neuen Modell fallen tiefer aus als bei den derzeit noch im Einsatz stehenden Automaten.

 

 

Leistungsfähige Hardware

 

Der neue, mit einem 15-Zoll-Bildschirm ausgestattete Billettautomat verfügt über moderne Technik für künftige Verkaufsprozesse und bringt Verbesserungen für die Reisenden. Eine neuartige Banknotenverarbeitung gibt das Retourgeld bis max. 100 Franken auch in Banknoten aus. Neu werden Banknoten von 200 Franken akzeptiert. Mit dem RFID-Leser ist eine kontaktlose und dadurch schnellere Zahlung mit Kreditkarte möglich. Eine vertiefte Eingabemulde mit Sichtschutz und ein Steckkartenleser verbessern den Schutz gegen Skimming. Das neue Modell erfüllt die Vorgaben des Behindertengesetzes, das per 1. Januar 2024 in Kraft tritt. Der Billettautomat ePOS hat eine Lebensdauer von gut 12 Jahren.

 

 

Kundenfreundlichere Benutzerführung

 

Die Software des Billettautomat bleibt vorerst dieselbe. Diese wird gemeinsam mit der ganzen öV-Branche ab 2017 angepasst und vereinheitlicht. In der Zwischenzeit verbessert die SBB die Benutzerführung am Automaten punktuell nach den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden: In den Verbünden wurde die Via-Auswahl angepasst, damit die Kundinnen und Kunden einfach und nachvollziehbar zum richtigen Billett gelangen. Die Auswahl der Reisewege wurde deshalb auf die am häufigsten genutzten Varianten reduziert.

 

Die Zielwahl als erster Schritt im Kaufprozess bedingt, dass nach der Wahl der Destination bzw. der Verbindung nur noch die dafür möglichen Angebote angezeigt werden. An sämtlichen Billettautomaten im ZVV-Gebiet ist zudem die Telefonnummer einer Gratis-Helpline angebracht, welche die Reisenden bei Unsicherheiten in Anspruch nehmen können. 2014 entscheidet die SBB über eine schweizweite Einführung dieses Kundenservices. Die Automaten sind von den Kundinnen und Kunden gut akzeptiert: So erhält die SBB nur zu jedem 13-tausendstem Verkauf eine Kundenreaktion, davon betreffen drei Viertel technische Störungen.

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Fr

29

Nov

2013

ÖBB-Sterneaktion zugunsten von Licht ins Dunkel

Jenen helfen, denen es nicht so gut geht: Dafür setzt sich der Verein "Licht ins Dunkel“ seit mehr als 40 Jahren ein. Die ÖBB unterstützen den Verein heuer bereits zum fünften Mal mit einer österreichweiten Sterneaktion. 

Die  ÖBB  "Licht ins Dunkel" - Lok  1116 126-4  ist bereits seit dem 14. November 2011 durch's Land unterwegs                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Ab 30. November 2013 sind sieben Postbusse in speziellem Design, das einem dunkelblauen Firmament gleicht, auf Österreichs Strassen unterwegs. Durch Sterne in verschiedenen Größen, die gekauft und auf die Busse geklebt werden, verwandelt sich das Firmament in einen strahlenden Sternenhimmel auf Rädern. Die Spenden-Aktion läuft bis Ende Januar 2014. Der Erlös kommt "Licht ins Dunkel“-Projekten in ganz Österreich zu Gute.

 

Die Patronanz der Sterneaktion übernimmt dieses Jahr wieder die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, Doris Bures. Gemeinsam mit Manfred Oschounig, Geschäftsführer der ÖBB-Werbung GmbH, signierte die Bundesministerin zum Auftakt einen Stern auf einem Sternebus: "Die Aktion 'Licht ins Dunkel' geniesst seit Jahrzehnten das Vertrauen der Menschen, weil das Geld dorthin gelangt, wo es gebraucht wird." Manfred Oschounig: "In den letzten fünf Jahren der Aktion haben Fahrgäste der ÖBB mehr als eine halbe Million Euro für bedürftige Familien in Österreich gespendet. Das ist ein starkes Zeichen gelebter Nächstenliebe, an dem wir uns als ÖBB gerne beteiligen.“

 

Die Sterne können in allen ÖBB-Postbussen gekauft und auf einen der sieben Sternebusse geklebt werden. Je nach Größe sind Sterne um 5, 50 oder 100 Euro erhältlich. Für Firmen bietet ÖBB-Postbus die Möglichkeit gebrandete Sterne zu 500 Euro und 1.000 Euro oder einen Kometen zu 5.000 Euro zu bestellen. Das Spendenkonto lautet: BAWAG/PSK BLZ 60000 Kto.Nr. 7.303.700, "Sternebus zu Gunsten Licht ins Dunkel“.

 

Alle Sterne und der Komet können auch telefonisch unter 0810 222 333-24 erworben werden. Zusätzlich wird die Aktion an den Bahnhöfen durch Spendenboxen an ausgewählten ÖBB-Personenkassen und durch ein eigens entwickeltes City Light unterstützt. Unter allen Spendern, die ein Foto von sich beim Kleben eines Sternes auf die ÖBB Facebook-Page hochladen, wird eine Führerstandsmitfahrt auf der "Licht ins Dunkel“-Sternelok verlost. Neben den sieben Sternebussen ist auch die „Licht ins Dunkel“-Lok weiterhin als Botschafterin der guten Sache durch ganz Österreich unterwegs.

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Do

28

Nov

2013

Zillertalbahn bald ohne Güterverkehr-Kooperationsvertrag mit ÖBB

Die ÖBB-Tochter Rail Cargo Austria (RCA) hat den jahrzehntealten Güterverkehr-Kooperationsvertrag mit den Privatbahnen gekündigt. Betroffen sind rund zehn Privatbahnen, die auch Güter befördern, in Tirol z.B. die Zillertalbahn. Die Regionalbahnen sehen sich durch diesen Schritt wirtschaftlich bedroht.

Güterumschlagsplatz bei der Zillertalbahn in Jenbach                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Wie das „WirtschaftsBlatt“ in seiner Montagausgabe berichtet, betrifft die Vertragskündigung österreichweit zehn Privatbahnen, die neben Personen auch Güter befördern, etwa die Montafoner Bahn, die Zillertalbahn, die Raaberbahn, Stern & Hafferl, die Graz Köflacher Bahn, die Steiermärkische Landesbahnen, die Salzburger Lokalbahn oder die Wiener Lokalbahnen. Laut Branchenobmann Thomas Scheiber, Kaufmännischer Direktor der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, steht nun ein zweistelliger Millionenbetrag auf dem Spiel.

 

Einzelne kleine Bahnunternehmen, die bisher für die Rail Cargo Transporte abwickeln, würden ab Januar 2014 Einbussen von bis zu 70 Prozent hinnehmen müssen. „Dieses Geschäft ist so nicht mehr wirtschaftlich zu führen.“ Ausserdem stehe eine Verlagerung der Transporte auf die Strasse und eine Verkehrslawine von bis zu 300.000 Lkw-Fahrten bevor.

 

 

Neuer Vertrag im Zillertal noch nicht in Sicht

 

Bei der Zillertalbahn weiaa man seit drei Wochen von der Entscheidung. Verträge und Tarife seien historisch gewachsen, so Prokurist Andreas Lackner im Gespräch mit tirol.ORF.at. Rail Cargo Austria wolle, dass die Bahn den Kunden künftig direkt gegenübertrete. Für die Zeit ab Januar 2014 gebe es zwar Vertragsentwürfe, aber keine Angaben über die Preise, so Lackner, und diese seien entscheidend. Fest stehe, dass RCA künftig der Regionalbahn deutlich weniger zahlen wolle. Derzeit suche man einen Gesprächstermin.

 

Die Zillertalbahn wickelt nur mehr wenige Transporte ab, der einzige Kunde ist Holz Binder im Zillertal. „Und für die wird es wohl eine Lösung geben“, sagte Lackner. Den künftigen Einnahmenverlust konnte der Prokurist der Zillertalbahn nicht beziffern.

 

 

ÖBB argumentiert mit EU-Recht

 

Die ÖBB begründen die Vertragskündigung mit einer nötigen Anpassung an EU-Regulatorien und wirtschaftlichen Motiven. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Kooperation von den Wettbewerbsbehörden als verbotene Absprache zwischen Unternehmen und Aufteilung von Kunden interpretiert wird. „Wir haben die rechtlich notwendige Kündigung zum Anlass genommen, auch die Preiskonditionen mit unseren Partnern neu zu verhandeln“, so die Bahn laut Zeitung. Ein leistungsfähiges Angebot in der Fläche müsse wirtschaftlich auch tragbar sein. Vor dem Hintergrund, dass der Einzelwagenverkehr erst ab einer Distanz von 250 Kilometern kostenseitig konkurrenzfähig zum Lkw sei, strebten die ÖBB „eine gemeinsame, sinnvolle Lösung“ mit ihren Partnern an. „Die Verhandlungen laufen; die Verträge gelten noch bis Ende 2013.“

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Di

26

Nov

2013

Neue Betriebszentrale für Hamburger S-Bahn in Hammerbrook

Die Hamburger S-Bahn hat im Stadtteil Hammerbrook eine neue Betriebsszentrale in Betrieb genommen. Mit der Investition in Höhe von 4,5 Millionen Euro soll die Abfertigung der Züge und die Überwachung der Bahnsteige verbessert werden.

S-Bahn und RE in Hamburg Hauptbahnhof                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Die S-Bahn Hamburg hat eine neue Betriebs- und Servicezentrale im Stadtteil Hammerbrook in Betrieb genommen. Ab sofort werden von dort aus alle S-Bahnen und Haltestellen überwacht. Dazu laufen die Bilder aller S-Bahnhöfe ein. Die Mitarbeiter können demnach auf insgesamt rund 1.200 Überwachungskameras zugreifen und nach Belieben in jeden Winkel zoomen. Bislang befand sich die S-Bahn-Zentrale in Altona.

 

 

Bilder von 1.200 Videokameras

 

Auf 150 grossen Monitoren laufen die Bilder aller Hamburger S-Bahnhöfe auf. Die Mitarbeiter der nagelneuen Betriebszentrale können die insgesamt rund 1.200 Videokameras in jeden dunklen Winkel zoomen lassen. Sie sehen, ob bei Rettungseinsätzen die Sanitäter schon da sind und die Züge wieder rollen dürfen. Je zwölf Mitarbeiter pro Schicht organisieren auch Busersatzverkehre und beantworten alle Anfragen und Notrufe.

 

 

"Wir können im Störungsfall schneller reagieren"

 

Vor allem ermöglicht die neue Technik eine schnellere Information der Zugführer und damit der Fahrgäste. Bisher habe man jeden Lokführer einzeln anfunken müssen, sagte Kay Uwe Arnecke, Chef der S-Bahn Hamburg. "Wir können hier im Störungsfall schneller reagieren. Wir haben jetzt hier einen sogenannten Gruppenruf eingerichtet. Damit können wir auf den Streckenabschnitten alle dort befindlichen Lokführer direkt erreichen."

 

 

Video-Aufzeichnungen werden 72 Stunden lang gespeichert

 

Alle Bilder der Videokameras werden 72 Stunden gespeichert. Die Bundespolizei kann sie auf Antrag sichten. Der Umzug der Betriebszentrale von Altona nach Hammerbrook verlief übrigens reibungslos und ohne Verspätungen.

 

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Mo

25

Nov

2013

Neue Angebote des öffentlichen Verkehrs im Kanton Graubünden

Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 wird das Angebot des öffentlichen Verkehrs für den Kanton Graubünden massiv aufgewertet. Dank dem neuen, attraktiven Fahrplan werden Reisezeiten verkürzt und die Kunden kommen komfortabler an ihr Ziel.

Dank  besseren  Anschlüssen  in  Landquart  bringt  der  neue Fahrplan unter anderem auch schnellere Verbindungen ins Prättigau und ins Engadin         Foto: Marcel Manhart

 

 

Jahrelange Vorplanungen der Transportunternehmungen, gemeinsam mit den betreffenden Kantonen, haben es ermöglicht, einen Quantensprung im öffentlichen Verkehr zu erarbeiten. Am 15. Dezember 2013 wird die neue S-Bahn St. Gallen in Betrieb genommen. Der Kanton Graubünden nimmt dieses Angebot auf und sorgt für entsprechende Anschlüsse und Verbindungen innerhalb von Graubünden. So werden unsere Kunden von folgenden aufgewerteten Verbindungen profitieren:

 

- Mit dem neuen Rheintal-Express (REX) gelangt man ganze 11 Minuten schneller von Chur nach

  St. Gallen. Die Verbindung vom Bodensee in die Surselva, ins Prättigau und ins Engadin wird

  durch die Optimierung der Anschlüsse in Landquart und Chur sogar um 22 Minuten beschleunigt.

 

- Alle 30 Minuten verkehrt eine S12 von Chur nach Sargans, wo im sogenannten Anschlussknoten

  zu den Minuten 00 und 30 jeweils Anschlüsse mit Bahn und Bus in alle Richtungen bestehen.

 

- Saisonaler Nachtzug der CityNightLine von Hamburg/Amsterdam/Köln nach Chur.

 

- Auf der PostAuto-Linie auf die Lenzerheide verkehrt ab diesem Zeitpunkt alle 30 Minuten ein Bus.

 

- Zwischen Chur und Flims/Laax wird zu gewissen Zeiten während der Saison das Angebot auch

  zu einem Halbstundentakt verdichtet.

 

- Das Fahrplanangebot der PostAuto Linie in die Bündner Herrschaft wird auf die neuen

  Verbindungen ausgerichtet, damit auch die Dörfer abseits der Bahnlinien vom neuen Angebot

  profitieren werden. Zudem werden in Bad Ragaz tagsüber sogar einige Kurse direkt bis ins

  Zentrum verlängert.

 

- Zwischen Chur und Ilanz werden unter der Woche in den Hauptverkehrszeiten zusätzliche

  Verbindungen der Rhätischen Bahn angeboten.

 

- Im Prättigau wurden die Buslinien konsequent auf die Anschlüsse der RhB ausgerichtet und

  verdichtet. So profitieren die Kunden von einer optimierten Transportkette bis vor ihre Haustüre.

 

Dies ist die erste Etappe von zukünftig geplanten Verbesserungen in der für die Standortattraktivität sehr wichtigen Anbindung mit dem öffentlichen Verkehr. Bereits im Juni 2014 wird zusätzlich die InterCity-Verbindung Chur – Zürich sowie die Bahnverbindung ins Engadin aufgewertet.

 

 

Moderne und einfachere Tarifsysteme für das Bündner Rheintal

 

Die seit Jahren erfolgreich in Davos, Im Oberengadin und beim Stadtbus Chur eingeführte Chip-Karte wird per Fahrplanwechsel im Dezember 2013 auf den Trans-Reno Perimeter Landquart – Rhäzüns erweitert. Eine einzige Plastikkarte vereinfacht anstelle einer Sammlung von streckenabhängigen Mehrfahrtenkarten die Nutzung des öffentlichen Verkehrs.

 

Auf die Chip-Karte kann ein frei wählbarer Betrag geladen werden. Für die Fahrt kann dann der Fahrausweis mit einem Rabatt von bis zu 20% gegenüber dem Preis des Einzeltickets abgebucht werden. InhaberInnen von bestehenden Chip-Karten und Abonnementen vom Stadtbus können die neuen Vorteile mit der bestehenden Chip-Karte nutzen.

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So

24

Nov

2013

Die Wiener Linien sind für den Winterbeginn gut gerüstet

Wie jedes Jahr bereiten sich die Wiener Linien auch heuer wieder vor dem ersten Schneefall auf den Wintereinbruch vor. Es wird ein grosser Aufwand betrieben, um auch bei Schnee und Eis den Betrieb für die täglich 2,5 Millionen Fahrgäste in gewohnter Qualität aufrecht zu erhalten. Bei lang anhaltenden Schneefällen sind trotz alledem Verzögerungen und Verspätungen möglich, weil dann der gesamte Verkehr in Wien deutlich langsamer fliesst.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Sonderfahrzeuge der Wiener Linien sorgen für einen reibungslosen Betrieb                                                 Foto: Wiener Linien/Helmer

 

 

MitarbeiterInnen und Fuhrpark rund um die Uhr im Einsatz

 

Insgesamt sind bis zu 300 MitarbeiterInnen der Wiener Linien einsatzbereit, Räumfirmen unterstützen zusätzlich. Rund 1.000 Straßenbahn-Haltestellen und mehr als 3.600 Bushaltestellen gilt es eis- und schneefrei zu bekommen. Auch zu den 104 U-Bahnstationen muss der Winterdienst der Wiener Linien ausrücken, um Eingänge und oberirdischen Bahnsteige zu räumen. Neben knapp 180 km Straßenbahn- und rund 80 km U-Bahn-Gleisen müssen auch die Betriebsbahnhöfe und Garagen vom Schnee befreit werden. Im Winter stehen außerdem die rund 1.700 Straßenbahnweichen besonders im Fokus. Rund 1.000 Weichen sind mit einer Heizung ausgestattet und werden damit vor Vereisung geschützt und von Schneematsch befreit.

 

Haltestellenbereiche, die sich auf dem Gehsteig befinden, müssen in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von den Hausbesitzern, Hauswarten oder den damit beauftragten Schneeräumfirmen betreut werden. Außerhalb dieser Zeit sorgt der Winterdienst der Wiener Linien dafür, dass gefahrloses Ein- und Aussteigen möglich ist. Um die Räumung der Straßen in Wien kümmert sich die MA 48 und sorgt damit dafür, dass auch die Busspuren vom Schnee befreit werden.

 

 

Falschparker behindern Öffis bei Schnee – Appell an Autofahrer

 

Immer wieder sorgen hängengebliebene PKWs und Falschparker in der kalten Jahreszeit für Verzögerungen bei den Öffis. Die Wiener Linien appellieren daher an die Autofahrer: Gerade bei Schnee sicher gehen, dass man richtig parkt.

 

 

Zahlen, Daten & Fakten zum Wiener-Linien-Winterdienst

 

· 1.000 Weichenheizungen

 

· 41 Schienen-Schneepflüge

 

· 13 Gross-LKW mit Schneepflug

 

· 40 Spezialfahrzeuge (z.B. Kehrmaschinen, Schneelader, Kleintraktoren, Streufahrzeuge etc.)

 

· 300 Tonnen Streusplit

 

· 350 Tonnen Solemischung (20% Salz und 80% Wasser)

 

 

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Sa

23

Nov

2013

Stadler Rail hat in Schweden einen Auftrag für Intercity-Züge erhalten

Stadler Rail hat in Schweden einen Auftrag der Privatbahn MTR für 6 Intercity-FLIRT erhalten. Dabei handelt es sich um 5-teilige Züge für Tempo 200 km/h und einem hochwertigen Interieur. Sie verfügen über eine sehr hohe Wintertauglichkeit. Diese Technologie hat sich bereits in den Stadler-Zügen für die übrigen nordischen Länder bewährt. Mit diesem Auftrag ist es Stadler erstmals gelungen, Züge nach Schweden zu verkaufen. Der Auftrag hat ein Volumen von rund CHF 85 Mio. und wird in der Schweiz abgewickelt. MTR wird auf der Strecke Stockholm – Göteborg ein Fernverkehrsangebot mit rund 15 Verbindungen pro Tag im Wettbewerb zur Schwedischen Staatsbahn realisieren. Die Auslieferung der Züge erfolgt bereits ab Herbst 2014.

Animation Intercity-FLIRT                                                                      Bild: Stadler Rail

 

 

Die Privatbahn MTR ist eine weltweit tätige private Bahnbetreiberin, welche ihren Hauptsitz in Hong Kong hat. Sie ist seit 2009 auch in Schweden tätig, wo sie die Stockholmer U-Bahn betreibt. Mit den bei Stadler Rail bestellten 6 FLIRT-Triebzügen wird sie sehr hochwertiges Rollmaterial für die Hauptlinie zwischen den beiden grössten Städten des Landes zur Verfügung haben.

 

 

Hoher Reisekomfort

 

Bei den Zügen für MTR handelt es sich um eine Weiterentwicklung des FLIRT. Die Züge erhalten einen speziell hochwertigen Innenausbau für ein angenehmes Reisen auf langen Distanzen. Der Zug wird über ein Bistro verfügen. Dem künftigen Einsatz im Fernverkehr entsprechend wird das Fahrzeug mit speziell komfortablen Sitzen ausgerüstet. Auch dem gesamten Design wurde bei der Planung höchste Aufmerksamkeit geschenkt. So wird ein ganz spezielles Beleuchtungskonzept zur Anwendung gelangen.

 

Die Züge sind mit 15 kV Wechselstrom elektrifiziert und mit dem Schwedischen Zugsicherungssystem ATP L 10‘000 ausgerüstet. Die Kompositionen werden eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h erreichen.

 

 

Hohe Wintertauglichkeit

 

Wie alle bisherigen Stadler-Züge in den Nordischen Ländern werden auch die MTR-FLIRT speziell für die strengen Winterbedingungen in Schweden ausgerüstet. Dazu zählen beispielsweise eine bessere Isolation, eine Bodenheizung, doppelwandige Wagenübergänge, Schneeschaber zwischen Drehgestellen und Wagenkasten oder eine Wärmerückgewinnung. Alle FLIRT aus dem Hause Stadler verfügen über Aluminium-Wagenkasten. In der Technologie der Aluminium-Leichtbauweise ist Stadler Rail weltweit führend. Durch diese Bauweise werden höhere Beschleunigungswerte erzielt und der Energieverbrauch sowie die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich gesenkt.

 

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Fr

22

Nov

2013

In ganz Graubünden gratis öV-Luft schnuppern - öV-Partner verschenken 1 000 BÜGA-Schnuppertageskarten

Die Bündner Transportunternehmen sowie ihre BÜGA-Partner aus den Grenzregionen Tirol und Südtirol verschenken 1 000 BÜGA-Schnuppertageskarten an Motorfahrzeuglenker. Diese erhalten nächste Woche mit der Rechnung für die Motorfahrzeugsteuer einen Gutschein, welcher gegen eine BÜGA-Schnuppertageskarte eingetauscht werden kann. Mit der vom Amt für Energie und Verkehr des Kantons Graubünden unterstützten Aktion sollen Motorfahrzeughalter auf die Vorzüge des öffentlichen Verkehrs aufmerksam gemacht werden.

BÜGA – Lassen Sie sich chauffieren»                                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Motorfahrzeuglenker, die im November zusammen mit ihrer Motorfahrzeugsteuerrechnung einen Gutschein für eine BÜGA-Schnuppertageskarte erhalten, können diesen am Bahnschalter einlösen. Vom 15. bis 30. Dezember 2013 liegen 1 000 BÜGA-Schnuppertageskarten an allen RhB-Bahnhöfen sowie den SBB-Bahnhöfen Chur, Landquart, Bad Ragaz und Bellinzona, am Bahnhof Sedrun sowie bei PostAuto Chur bereit. Eine Schnuppertageskarte berechtigt zur freien Fahrt für eine erwachsene Person sowie zwei Kinder bis 16 Jahre und ist gültig zwischen dem 1. Januar und dem 30. Mai 2014.

 

öV Graubünden: Ein zuverlässiger Partner

 

In Graubünden funktioniert die Transportkette mit dem öffentlichen Verkehr bei jedem Wetter und an 365 Tagen im Jahr - stündlich, auf immer mehr Strecken bereits alle 30 Minuten und in der Agglomeration sogar alle 10 Minuten. Für Pendlerinnen und Pendler liegen die Vorteile des öVs auf der Hand: Zuverlässig von A nach B und wieder zurück gelangen, ohne Parkplatzsorgen und Stau. Doch auch in der Freizeit sind die öffentlichen Verkehrsmittel eine attraktive Transportmöglichkeit. Es locken Tagesausflüge für jeden Geschmack, im ganzen Kanton und ins grenznahe Ausland.

 

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Do

21

Nov

2013

Elvetino betreibt die Bistros der Zentralbahn im Luzern-Interlaken Express

Per Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2013 verkehren neu stündlich die modernen Züge «Luzern-Interlaken Express» auf der Strecke von Luzern nach Interlaken Ost. Neben attraktiven Panoramafenstern, ebenerdigen Einstiegsmöglichkeiten, Klimaanlagen und elektronischer Platzreservierung führen die neuen Züge auch ein bedientes Bistro mit. Diese Bistros werden durch Elvetino, eine Tochtergesellschaft der SBB, bedient.

Bistrowagen beim Luzern-Interlaken Express                                Foto: Marcel Manhart

 

 

«Luzern-Interlaken Express» – so heissen die neuen Züge, welche in diesem Jahr bereits vereinzelt auf dem Streckennetz der Zentralbahn zu sehen und erleben sind. Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 stehen alle vier neuen Züge auf der Strecke Luzern-Interlaken im Einsatz. Dank der verkürzten Reisezeit von neu 1 Std. 50 Minuten (bisher 2 Stunden) kann die Zentralbahn die Strecke mit diesen vier Kompositionen und nicht mehr fünf wie bis anhin bewältigen.

 

Diese Züge weisen neben attraktiven Panoramafenstern, ebenerdigen Einstiegsmöglichkeiten, Klimaanlagen und elektronischer Platzreservierung noch eine weitere Attraktion auf: Ein modernes Bistro, wo die Fahrgäste während der Reise kalte und warme Speisen geniessen können. Am letzten Mittwoch wurde der Vertrag mit der Catering-Gesellschaft «Elvetino» unterzeichnet. Elvetino hat auch bisher die Restaurantwagen der alten Zugskompositionen der Zentralbahn betrieben und ist als Tochtergesellschaft der SBB auch in deren Zügen bestens bekannt. «Wir freuen uns, dass wir mit Elvetino einen Partner mit grosser Erfahrung in der Bahngastronomie an Bord haben» meint Renato Fasciati, Geschäftsführer der Zentralbahn.

 

Und für Wolfgang Winter, Geschäftsführer von Elvetino, ist klar: «Mit der Zentralbahn haben wir neben vielen Pendlern auch sehr viele Freizeitreisende im Zug. Die Ansprüche dieser Kundengruppe sind besonders hoch, wollen sie doch die fantastische Landschaft bei einem feinen Menu oder Glas Wein geniessen.»

 

In der ersten Phase werden die Bistros der Züge mit Abfahrt am Morgen um 08.05 Uhr ab Luzern bis abends mit Ankunft um 18.55 Uhr wieder in Luzern bedient sein. «Wir werden die Bedienung der Nachfrage anpassen» meint Renato Fasciati. Zudem erwähnt er, dass das Speise- und Getränkeangebot zukünftig noch stärker der Region und der Saison angepasst werden solle. «Wieso nicht mal ein Brünig-Schnitzel oder ein Haslital-Geschnetzeltes anbieten?» fügt Renato Fasciati schmunzelnd an.

 

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Mi

20

Nov

2013

Riesen Erfolg für die Fotografie, Reise und Outdoor Messe Photo+Adventure 2013 in Wien

Am vergangenen Wochenende, 16. und 17. November 2013, fand in der Messe Wien mit der Photo+Adventure Österreichs grösste Fotomesse und einzige Spezialmesse für individuelles Reise- und Outdoorerlebnis statt. Die kreative Themenkombination aus Fotografie, Reisen und Outdoor erwies sich 2013 neuerlich als Erfolgskonzept und die zuvor erwartete Besucherzahl wurde eindrucksvoll überboten. Bereits am Samstag, 16. November 2013, kamen rund 12.000 Besucher in die Messe Wien zu Reisevorträgen, Fotoausstellungen, Fotoseminaren und Workshops und dem umfangreichen Ausstellerbereich rund um die Themen Fotografie, Reise und Outdoor. Der Sonntag war mit 10.000 Besuchern dann nur geringfügig schwächer besucht.

 

 

Die Photo+Adventure setzte  am  vergangenen  Wochenende  ihren  stärksten  Akzent bisher  und  konnte  mit   22.000  Besuchern  einen  beeindruckenden  Besucherrekord erzielen. Das erfolgreiche Messekonzept stärkt damit nachhaltig seine Position sowohl im Bereich Fotografie- als auch im Adventuresegment                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Insgesamt überbot man mit rund 22.000 Besuchern an den beiden Messetagen das gesteckte Ziel eindrucksvoll. Ausstellerseitig konnte bereits im Vorfeld mit 268 Ausstellern und Marken ein deutlicher Zuwachs verkündet werden. Der Ansturm wurde ohne gröbere Probleme bewältigt. Nach 16.000 Besuchern bei der Vergleichsmesse von 2011 folgt man damit weiterhin einem kontinuierlichen Wachstum.

 

 

Fotografie mit Schwerpunktthemen

stärkt Position als Veranstaltung von internationaler Relevanz

 

Die Fotobranche, diesmal erweitert durch den Themenschwerpunkt Filmen mit DSLR-Kameras, ist nach wie vor das Kernstück der Messe. Fotoenthusiasten fanden in der erstmals angemieteten Halle B der Messe Wien alle großen Branchenvertreter sowie ein umfassendes Angebot an Fotozubehör vor. Für lebhafte Fotoatmosphäre sorgten zahlreiche Standaktivitäten und Liveshootings. Ein neuer Akzent wurde auch durch Unterwassershootings im Tauchcontainer gesetzt, der den Themenschwerpunkt „Wasser“ in Form von Unterwasserfotografie repräsentierte. Die zeitgemäße Anpassung des Fotothemas auf den Bereich Filmen erwies sich als tragfähig und soll künftig weiter ausgebaut werden.

 

Für das hochwertige Seminar- und Workshopprogramm stand das gesamte Wochenende heimische und internationale Topreferenten wie Manfred Baumann, Calvin Hollywood, Thomas Bredenfeld, Lois Lammerhuber und viele andere zur Verfügung. Derart hochwertig besetzt war das gesamte Workshop- und Seminarprogramm mit 80 Prozent ausgezeichnet ausgelastet, die beste Auslastung seit 2010. „Wir haben heuer auch festgestellt, dass der positive Ruf sowohl des Ausstellerbereichs als auch unseres Seminar- und Workshopangebotes sich auch international herumgesprochen hat. Ein Umstand, der uns für unsere künftige Entwicklung in Richtung Deutschland sehr positiv stimmt.“, zieht Oliver Bolch, Veranstalter und Entwickler des erfolgreichen Messekonzeptes Bilanz.

 

 

Adventure in Form von Reisen und Outdoor als stimmiges Gesamtpaket

 

In der Ausstellungshalle fanden sich wieder in erfrischender Ergänzung zum Fotothema die Themenbereiche Reisen, Outdoor und Naturerlebnismit einer Vielzahl von neuen Produkten und Themen. Durchwegs positiven Rückmeldungen gab es sowohl von Besucherseite als auch von Referentenseite für die insgesamt 38 Reisevorträge, beeindruckende Bilddokumentationen und Destinationeportraits die den Ausstellerbereich in gewohnte Weise widerspiegelten. Volle, z.T. übervolle Säle, zeugten erneut vom großen Interesse der Messebesucher an den erlebnisorientierten Reisethemen zwischen nah und fern. Bester Beleg dafür, dass es sich auszahlt, die Messe auch als Spezialreisemesse mit großem Interesse an individuellen Destinationen zu besuchen.

 

Als Erfolg erwiesen sich auch das branchenübergreifende Schwerpunktthema „Wasser“, das sowohl in der Fotobranche aus auch der Reisebranche interessante Impuls lieferte.

 

„Wir wurden heuer wieder bestätigt, dass das Grundkonzept und der stimmige Themenmix aus unseren Messethemen auch weiterhin der Schlüssel zum Erfolg sein wird. Die Schwerpunktthemen, die wir dieses Jahr erstmals gesetzt haben, haben sich als Erfolg erwiesen und werden auch künftig als dynamische Impulse unser Konzept verstärken, die nach Bedarf auch noch variiert oder ergänzt werden können“, so Thomas Wiltner, zweiter Veranstalter des erfolgreichen Messekonzeptes, das ab 2014 an drei Standorten durchgeführt wird.

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Di

19

Nov

2013

Es bahnt sich etwas an: Der 23. November ist Ybbstal-Bahn-Tag

Der 23. November ist (Ybbstal)-Bahn-Tag! Die neue Remise ist gedeckt und am 23.11.2013 kommt es (fachsprachlich) zur "Überstellung unter Dampf" der geschichtsträchtigen Lok Y.v.2 auf den Hauptbahnhof. Ein Fest nicht nur für Fans!

Elisa  und  klein Lina  erfreuen sich am neuen Ybbstalbahnkalender 2014,  dieser kann erworben werden.                                                                                      Foto: Karl Piaty

 

 

Das Prozedere um die Dampflok Y.V.2. des Vereines CLUB 598 erreicht am Samstag, den 23. November 2013 seinen vorläufigen Höhepunkt. An diesem Tag wird die "Überstellung per Dampf" vom Lokalbahnhof zum Hauptbahnhof abgewickelt. Hier die Details für alle Freunde und vor allem auch für Film- und Fotoexperten, die sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen werden.

 

 

Abfahrt:

 

Um ca. 10 Uhr 40 fährt die Dampflok vom Lokalbahnhof erstmals nach Jahren wieder ab, überquert majestätisch das grosse Viadukt bei der Spitalkirche um die ersten Waggons zum Hauptbanhof zu bringen. Danach wird die Y.V.2 ihre Dampfkraft weiter einsetzen, um die nächsten Waggons und die derzeit in Restauration befindliche 2. Dampflok abzuholen. Es gibt also zahlreiche Motive. Die Lok wird mit max. 10 km/h unterwegs sein, auch den "zittrigsten Hände" sollten daher gute Aufnahmen gelingen.

 

Um ca. 13 Uhr 40 (arbeitsbedingt möglicherweise erst um ca. 14:40) kommt sie nochmal auf der Strecke zum Einsatz. Danach befährt sie ihr soeben fertig gewordenes "Winterquartier".

 

Die Zusammenarbeit mit ÖBB und NÖVOG verläuft perfekt und reibungslos. Die Fahrdienstleitung übernehmen die ÖBB, die Schienen gehören der NÖVOG und die einzigartige, vor 117 Jahren für die Ybbstalbahn extra gebaute Dampf-Lokomotive (Wert ca. 1 Million Euro) ist im Besitz des CLUB 598.

 

Der 23. November ist, wie KR Piaty weiss, überhaupt ein signifikantes Datum für Dampflokomotiven. Der Zuckerbäckermeister und Bahnexperte dazu: " Am 23. November 1837 beginnt mit der Fahrt eingeladener Gäste auf der Strecke der Kaiser Ferdinands-Nordbahn zwischen Floridsdorf und Deutsch-Wagram das Eisenbahnzeitalter in Österreich . Ob ein 23. November der letzte Tag einer Dampflokomotive im Ybbstal sein wird, wollen wir nicht hoffen. Zumindest bleibt es ein Nachdenktag."

 

 

Ybbstalbahnkalender 2014

 

Der Kalender "Ybbstalbahn" für das Jahr 2014 ist fertig. "13 Kalenderblätter mit Bildern ausschliesslich aus dem Schaffen meines Vaters vor rund 50 Jahren", wie Karl Piaty schreibt. Es sind Bilder, welche nicht einmal Ing. Nykodem alle kannte. Und auch die Mannerschnitten tragen jetzt in einer "Waidhofner Sonderedition" die Dampflok. Denn Lok und Mannerschnitten sind fast Jahrgangskollegen. Beide sind daher traditionelle österreichische Produkte. Die Mannerschnitte hat ihre schwersten Zeiten hinter sich, die Dampflok steckt gerade drinnen. Aber die Hoffnung lebt, dass auch dieses Kuturgut bald wieder seine Trasse hat.

 

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Mo

18

Nov

2013

SBB Cargo richtet Lokdepots auf der Nord-Süd-Achse teilweise neu aus

SBB Cargo setzt auf 01. April 2014 ein neues Depotkonzept um, das die Standorte des Lokpersonals am Gotthard und Lötschberg/Simplon nach dem Hauptnutzerprinzip zuordnet. Pro Depot tritt künftig entweder SBB Cargo oder die im Transitverkehr tätige Tochter SBB Cargo International als Arbeitgeberin auf. Damit stellen sich die beiden Unternehmen optimal für die Zeit nach Eröffnung des Gotthard-Basistunnels auf.

In Bellinzona wechseln alle 76 Lokführer die Arbeitgeberin.  Sie  werden  neu  für  SBB Cargo International tätig sein.                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

Das neue Depotkonzept erlaubt SBB Cargo International, künftig auch in der Schweiz mit eigenem, schweizerischem Lokpersonal zu fahren. Bis anhin wurde dieses beim Mutterhaus SBB Cargo angemietet. «Mit der Zuweisung der Lokpersonalstandorte nutzen wir die Chancen des Gotthard-Basistunnels», erklärt Ruedi Büchi, Leiter Produktion SBB Cargo. «Bereits ab nächstem Jahr kann SBB Cargo International die Produktionskosten pro Zugkilometer in der Schweiz senken und somit die führende Rolle im Schienengütertransit auf der Nord-Süd-Achse durch die Schweiz ausbauen», verdeutlicht Michail Stahlhut, CEO von SBB Cargo International.

 

Zur grössten Veränderung wird es in Erstfeld kommen. Nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels wird das Depot von SBB Cargo per 1. Januar 2017 wie geplant aufgehoben. 12 der heute noch rund 60 in Erstfeld für SBB Cargo tätigen Lokführer wechseln per 2015 zum SBB Personenverkehr. Bereits heute fahren Lokführer von SBB Cargo auf einzelnen Strecken auch Personenzüge. Weitere Möglichkeiten bieten sich im neuen Erhaltungs- und Interventionszentrum in Erstfeld, das für den Gotthardbasistunnel aufgebaut wird. Dafür wird in den nächsten Jahren schrittweise Personal rekrutiert. Die SBB ist zuversichtlich, innerhalb der nächsten drei Jahre Lösungen für alle von der Aufhebung betroffenen Lokführer von SBB Cargo anbieten zu können.

 

Das Depot Bellinzona und mit ihm alle Lokführer wechseln per 1. April 2014 neu zu SBB Cargo International. In Basel wechselt voraussichtlich auf denselben Zeitpunkt rund ein Drittel der Lokführer zu SBB Cargo International. Der Lokpersonalstandort in Arth-Goldau bleibt weiterhin bei SBB Cargo und wird erst auf die für Dezember 2019 geplante Eröffnung des Ceneri-Basistunnels auf mögliche Verbesserungen überprüft. Damit können die Erfahrungen aus den ersten Betriebsjahren des Gotthard-Basistunnels genutzt werden. An den Standorten Chiasso und Brig kommt es aufgrund des neuen Depotkonzeptes zu keinen Veränderungen.

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So

17

Nov

2013

The Red Bulletin-Taurus-Lok fährt ab sofort durchs Land

Ein Jahr lang wird die 10.000 PS starke Taurus-Lokomotive 1116 222-1 im neuen Design vor einen ÖBB-Railjet gespannt und vorwiegend auf der "Weststrecke" im Einsatz sein. Die Lok ist ebenfalls "Schweiz-tauglich" und wird dementsprechend öfters auch in Zürich zu sehen sein. 

"The Red Bulletin Taurus"  in Wien Westbahnhof unterwegs am 16. November 2013 mit dem RJ 162 von Budapest-Keleti nach Zürich HB                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Während eines Jahres wird die Red Bulletin Taurus-Lokomotive nun im neuen Design im Einsatz sein. „Wir freuen uns, dieses spannende Projekt gemeinsam mit den ÖBB als starkem und zuverlässigem Partner umzusetzen“, kommentiert Franz Renkin, Verlagsleiter der Red Bull Media House Publishing GmbH, der gemeinsam mit Manfred Oschounig, Geschäftsführer ÖBB-Werbung GmbH, auch als „Taufpate“ der neuen Lok fungierte. „Hier treffen zwei der erfolgreichsten österreichischen Marken aufeinander – beide energiegeladen, kraftvoll und impactstark. Mit der gebrandeten Taurus-Lok wird die Kommunikationsmaxime ‚the medium is the message’ in Perfektion umgesetzt“, so Oschounig.

 

Entsprechend dem Magazin-Claim „Abseits des Alltäglichen“ wurde die offizielle Taufe der neuen Lok nicht nur mit einer Champagnerdusche gefeiert. Zusätzlich hat ihr BMX-Pro Senad Grosic mit einem sogenannten Wallride ihr ganz individuelles Gütesiegel verliehen.

 

Bei einer Promotion-Aktion wurden den Fahrgästen des von der gebrandeten Lok gezogenen Railjets im Zeitraum zwischen 14. und 17. November 2013 "Flügel verliehen". Immer mehr Marketer setzen auf Verkehrsmittelwerbung, denn neben dem Red Bull Media House wurden beispielsweise erst kürzlich auch ein Talet für die Tiroler Versicherung, zwei Taurus Loks für den ÖAMTC und eine Lok für das Einsatzkommando Cobra von der ÖBB gebrandet. Dazu ist auch ein ganzer Zug ist als "Ski Austria Railjet" unterwegs.

 

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Sa

16

Nov

2013

Aktion Ticino: Für nur 59 Franken ins Tessin

Ein Ausflug ins Tessin für einen attraktiven Preis: SBB RailAway und Ticino Turismo lancieren wiederum zusammen ein unvergleichliches Angebot. Zum fixen Preis von 59 Franken (2. Klasse mit Halbtax) geht die Fahrt für einen Tag lang in den Süden – Inspirationen inklusive, denn die Zusatzleistungen (Eintritt, Bergbahnfahrt usw.) für diverse Tessin-Erlebnisse sind im Fixpreis inbegriffen. Die Aktion läuft vom 01. Dezember 2013 bis zum 31. März 2014. Die Angebote sind am Bahnhof und neu online unter sbb.ch/erlebnis-tessin buchbar.

Ein Ausflug ins Tessin lohnt sich immer                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Das milde Klima im Tessin hebt zu jeder Jahreszeit die Stimmung. Betörend leuchten die Kastanienhaine im Herbst; mild stimmt der Tessiner Winter, derweil in der übrigen Schweiz die Minusgrade kaum zum Verweilen anhalten. Und: Es gibt viel zu erleben dort. Bellinzona mit den Burgen und dem Markt, das Shopping-Mekka FoxTown Factory Stores Mendrisio, das Modelleisenbahn-Museum Galleria Baumgartner, das Lido Locarno, die Swissminiatur Melide, eine Fahrt mit der modernen Luftseilbahn hinauf zur Aussichtsplattform Cardada, ein Besuch der Riviera Gambarogno oder des Mark-tes in Luino oder neu das Fossilienmuseum Monte San Giorgio, der neue Aquapark in Rivera Splash e Spa Tamaro und die Falconeria Locarno zählen zu den Tessiner Höhepunkten. Die Zusatzleistungen und der Transfer zu diesen Erlebnissen sind im neuen Fixpreis-Ticket inbegriffen.

 

Den ganzen Winter hindurch reisen Kunden zum Pauschalpreis von 59 Franken (2. Klasse mit Halbtax) oder für 99 Franken (2. Klasse ohne Halbtax) bzw. 87 Franken (1. Klasse mit Halbtax) und 147 Franken (1. Klasse ohne Halbtax) ins Tessin. Die grosse Nachfrage nach dem Aktionskombi-Billett während der letzten zwei Wintersaisons hat die Partner des öffentlichen Verkehrs und des Tourismus – namentlich SBB RailAway und Ticino Turismo – dazu bewogen, in diesem Jahr erneut ein attraktives Angebot zu präsentieren.

 

Das Billett für die Hin- und Rückreise gilt drei Tage. Das eröffnet die Möglichkeit, spontan über Nacht im Süden zu weilen. Die Reisenden profitieren von günstigen Pauschalangeboten (2 Übernachtungen in Doppelzimmer inklusive Frühstück, Abendessen, Nutzung des Spa usw.) in ausgesuchten Tessiner Hotels.

 

Alle Freizeitideen finden Sie auf der Website unter sbb.ch/railaway.

Alle SBB RailAway-Angebote sind an allen Bahnschaltern, beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz) oder im Online Freizeitshop unter sbb.ch/freizeitshop erhältlich.

 

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Fr

15

Nov

2013

Bahn frei für Höhen-Zug „Alpstein“ der Südostbahn

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) hat fristgerecht ihre neuen Flirts in Betrieb genommen und ist damit für die S-Bahn St.Gallen gerüstet. Peter Spuhler, CEO der Stadler Rail Group, und SOB-Verwaltungsratspräsident Hans Altherr tauften am 14. November 2013 im Beisein von viel Prominenz das 23. Fahrzeug in Herisau auf den Namen „Alpstein“.

FLIRT-Taufe in Herisau                                           Foto: Schweizerische Südostbahn AG

 

 

Nach der ersten Bestellung von elf Flirt-Triebzügen im Jahr 2005 löste die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) nach dem Ja des Souveräns zur S-Bahn St.Gallen im Frühjahr 2010 bei Stadler Rail die befristete Option für den Nachbau weiterer Triebzüge im Wert von rund 105 Mio. CHF aus und tätigte mit einem Gesamtvolumen von gegen 200 Mio. CHF die grösste Rollmaterialinvestition in ihrer Geschichte.

 

Inzwischen hat die SOB den zwölften Flirt der zweiten Beschaffungsserie in Betrieb genommen. Damit verfügt sie über 23 hochmoderne Triebfahrzeuge. Sieben der zwölf bestellten Flirts ersetzen ältere Fahrzeuge, die den Anforderungen an Leistung, Komfort und gesetzliche Neuerungen nicht mehr genügen. Fünf Fahrzeuge werden für das S-Bahn-Mehrangebot, die Linie S4 rund um den Säntis, benötigt. Der Ringzug S4 wird die Ostschweizer Regionen verbinden. Er legt während seiner dreistündigen Fahrt rund 180 km zurück und verkehrt zu Dreivierteln ausserhalb seines heute befahrenen Streckennetzes.

 

 

Der Flirt im FLIRT

 

Das Nahverkehrsmittel ist ein Ort der Kommunikation und Begegnung. Der Name „Flirt“ ist Programm. Vom Wortspiel rund um den „Flirt“ – dem Flirt im FLIRT – liess sich Verwaltungsratspräsident Hans Altherr in seiner Ansprache leiten. Die Flirts werden ab dem Fahrplanwechsel im Takt von St. Gallen über Buchs, Sargans, Ziegelbrücke, Uznach, Wattwil, Herisau nach St. Gallen fahren und umgekehrt. „Sie werden“, so Hans Altherr, „den Alpstein umkreisen oder umtänzeln, wie man in der Flirtsprache sagen könnte.“ Nach dem markanten Alpstein, dem „Hausberg oder besser der Haushügelkette“ der Appenzellerinnen und Appenzeller wird diese Flirt-Zugskomposition benannt.

 

Die Idee hinter dieser Namensgebung erläuterte Thomas Küchler, Vorsitzender der SOB-Geschäftsleitung. „Gemeinsam sind der Zentral- und Ostschweiz, dass Höhenzüge und Berggipfel die Landschaft prägen. Unsere Reisenden sollen Höhenflüge erleben, was wir mit der Namensgebung unterstreichen wollen.“

 

 

Der Flirt – ein Erfolgsmodell

 

Als Taufpate für den „Alpstein“ fungierte neben Hans Altherr Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group. Er freut sich sehr, dass auf allen Linien der S-Bahn St.Gallen moderne Fahrzeuge aus dem Hause Stadler zum Einsatz kommen werden. „Es erfüllt uns mit grossem Stolz, dass unsere FLIRT, KISS und GTW in der engsten Stadler-Heimat fortan das Rückgrat der S-Bahn St.Gallen bilden werden.“

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Do

14

Nov

2013

SBB und Starbucks lancieren erstes Coffee House

Die SBB und Starbucks stellen heute gemeinsam den weltweit ersten Starbucks auf Schienen vor. Im Rahmen eines Pilotprojekts der SBB können Kundinnen und Kunden ab 21. November 2013 ihre Reise in einem doppelstöckigen Coffee House geniessen. Die SBB investiert laufend in Innovationen im Bahncatering, um das Bahnfahren noch attraktiver zu gestalten.

Weltpremiere im Bahncatering in Zürich HB                           Foto: Alexander Schaeffer

 

 

Der umgebaute IC2000-Speisewagen verkehrt ab 21. November zwei Mal täglich auf der Strecke Genève/Fribourg-St. Gallen und zurück. Es ist der weltweit erste Zug mit einem Starbucks-Café. Im Untergeschoss bietet das Take-away eine rasche Verpflegung, im oberen Stock erwartet die Besucher ein bedientes Café. Den Fahrgästen steht das bekannte Starbucks-Sortiment mit verschiedenen Heiss- und Kaltgetränken zur Auswahl sowie die typische Patisserie und ein speziell kreiertes Verpflegungsangebot.

 

Das Design wurde partnerschaftlich von SBB und Starbucks entwickelt, um das Starbucks-Erlebnis in einen Doppelstockzug zu bringen. «Die grösste Herausforderung dabei war, die Sicherheitsstandards der SBB mit den charakteristischen Design Elementen von Starbucks zu vereinen und so eine authentische Atmosphäre zu gestalten. Ich freue mich, dass wir diese gemeistert haben» meint Liz Muller, Creative Director Starbucks Global Design.

 

 

Investition in Innovationen

 

Um das Bahnfahren noch attraktiver zu machen, investiert die SBB laufend in die Restauration auf ihren Fernverkehrszügen. Das Cateringkonzept umfasst unter anderem die bereits erfolgte Renovation von 18 einstöckigen Speisewagen, die Zusammenarbeit mit der Schweizer Kochnationalmannschaft, die Einführung eines 1.-Klasse-Stewards auf den EuroCity-Linien, das Take-away-Angebot auf den IC-, EC- und ICN-Zügen sowie das Pilotprojekt mit Starbucks.

 

Neben der Restauration der SBB-Züge wird das SBB-Tochterunternehmen elvetino, welches eng in das Projekt eingebunden ist, neu auch für den Betrieb des Starbucks-Wagens zuständig sein. Das Ziel der Partnerschaft mit Starbucks ist, das bestehende Verpflegungsangebot zu ergänzen und damit die Attraktivität vom Bahnfahren zu steigern. Jeannine Pilloud, Leiterin von SBB Personenverkehr, freut sich über die gelungene Realisierung des Projekts: «Die grosse Auswahl der Getränke bietet für jeden etwas, ob Kaffeeliebhaber oder nicht. Auch die hohen Qualitätsstandards von Starbucks und die Beliebtheit in der Schweiz sprachen für eine Zusammenarbeit. Starbucks an Bord der SBB soll zu einem Ort werden, an dem sich unsere Fahrgäste wohl fühlen und entspannen können - wie zuhause».

 

 

Unterwegs zuhause

 

Die Schweiz und Starbucks verbindet eine besondere Beziehung: So wurde in Zürich (2001, Central) der erste Starbucks in Kontinentaleuropa eröffnet, weltweit beziehen alle Filialen den Kaffee über Lausanne und die Kaffeemaschinen sind vom Zentralschweizer Hersteller «Thermoplan». Damit ist die Schweiz auch das erste Land, in dem Starbucks mit einem entsprechenden Angebot für die Bahnreisenden präsent ist – eine Weltpremiere.

 

Das Pilotprojekt dauert rund neun Monate, wobei im ersten Quartal 2014 noch ein zweiter Wagen folgt. Die Auswertung des Pilotversuchs wird über den künftigen Einsatz von Starbucks-Wagen entscheiden.

 

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Mi

13

Nov

2013

Neue Glykol-Sprühanlage im ICE-Werk Frankfurt verhindert Vereisung der Züge

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn bereitet sich intensiv auf den Winter vor. Zusätzlich zu den bundesweit zur Verfügung stehenden 37 Abtauanlagen wird Anfang Dezember 2013 im ICE-Werk in Frankfurt am Main eine neue Glykol-Sprühanlage als Pilotprojekt in Betrieb genommen. Das besprühen der ICE-Drehgestelle mit Glykol soll das Vereisen verhindern. Die Bahn investiert 800.000 Euro in diese bundesweit einzige Anlage.

ICE-Werk in Frankfurt am Main                                                        Foto: © Herbert Kröll

 

 

Die Anlage besteht aus einem 3.000 Liter fassenden Glykoltank neben dem Gleis, verbunden mit im Gleis verbauten Sprühdüsen, welche die Drehgestelle von ICE-Triebzügen bei der Überfahrt mit einem auf 40 Grad Celsius erwärmten Glykol-Wassergemisch besprühen. Dabei verteilt sich das Glykol auf den Drehgestellen und den Achsen, Federn und Halterungen. Dies minimiert die Anhaftung von Eis und Schnee während der Fahrt. Die Bauteile an den Unterseiten der Züge sind dann auch im Winter in den Werkstätten ohne lange Enteisungszeiten für Inspektionen zugänglich.

 

Während der Behandlung abtropfendes Glykol wird durch eine 27 Meter lange und 3,8 Meter breite Gleiswanne aus Edelstahl aufgefangen, gefiltert und bei der nächsten Behandlung wiederverwendet.

 

Der Triebfahrzeugführer bedient die Anlage selbst. Dazu gibt er auf einem neben dem Gleis montierten Bedienpanel die Triebzugnummer ein. Die Anlage erkennt den Zug und wählt das dazugehörige Einsprühprogramm aus. Der Zug fährt dann mit 2 km/h über die Sprühdüsen. Die Bremsscheiben werden automatisch durch ein in der Steuerung hinterlegtes Programm ausgespart, um die Bremsleistung nicht zu verringern. Die Behandlung eines 200 Meter langen ICE dauert ca. 7 Minuten.

 

Die Pilotanlage in Frankfurt am Main wird in diesem Winter alle 16 ICE-Fahrzeuge behandeln, die grenzüberschreitend nach Amsterdam, Brüssel und Paris fahren.

 

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Di

12

Nov

2013

Aargauer Regierung will das S-Bahn-Angebot bis 2021 verbessern

Im Kanton Aargau soll das S-Bahn-Angebot wie geplant ab Ende 2015 bis 2021 deutlich ausgebaut werden. Der Regierungsrat rechnet mit Gesamtinvestitionen von 163 Millionen Franken.

Ein Regio-Express in Zürich HB nach Aarau                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB-Bauten wie die Durchmesserlinie Zürich und der Vierspurausbau Olten-Aarau mit dem Eppenberg-Tunnel würden für den Aargau eine einmalige Chance bieten, die Bahninfrastruktur zügig zu verbessern, heisst es in der Botschaft des Regierungsrates vom Freitag.

 

Konkret sollen bis 2021 zwischen Aarau und Olten ein 30-Minuten-Takt sowie eine Direktverbindung Zofingen-Olten-Aarau-Turgi bestehen. Die S-Bahnlinie Brugg-Muri (S25) soll im Stundentakt fahren. Die Regionalzüge auf der Linie Zofingen-Lenzburg sollen bis 20 Uhr im 30-Minuten-Takt verkehren. Der Kanton plant zudem häufigere Fahrten der Direktzüge Zürich-Freiamt sowie ganztags zwei Zugverbindungen pro Stunde im Birrfeld.

 

 

Verschiedene Anpassungen geplant

 

Der Ausbau der Aargauer S-Bahn-Angebote bedingt punktuelle Ausbauten der Bahninfrastruktur, wie es in der Botschaft heisst. So sollen neue Wendegleise in Muri, Zofingen und am östlichen Portal des Eppenberg-Tunnels gebaut werden.

 

Weiter müssten die Perronanlagen in Othmarsingen und Mägenwil verlängert sowie in Othmarsingen zusätzliche Weichenverbindungen, in Kölliken und Hunzenschwil Kreuzungsgleise erstellt werden. Die Publikumsanlagen an verschiedenen Bahnhöfen entlang der Linie Zofingen-Lenzburg, auf der Heitersberglinie und im Freiamt müssten ebenfalls ausgebaut werden.

 

 

Aargau bezahlt einen Viertel der Kosten

 

Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 163 Millionen Franken entfallen rund 69 Millionen Franken auf den Substanzerhalt und die Automatisierung.

 

Der Kanton will sich mit rund 25 Prozent oder mit 39,82 Millionen Franken an den Gesamtkosten zu beteiligen. Der Grosse Rat soll den entsprechenden Kredit bewilligen. Die Gemeinden müssen rund 7 Millionen Franken an die Ausbauten der Publikums- und Veloabstellanlagen bezahlen.

 

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Mo

11

Nov

2013

VAP-Verkehrsforum: Mehr Wettbewerb zwischen den Bahnen

Die Trennung von Infrastruktur und Betrieb sowie die vollständige Liberalisierung auch des Personenverkehrs sind das Ziel der Vertreter des Bahngüterverkehrs, die sich am internationalen Güterverkehrsforum des VAP in Zürich ausgetauscht haben. Als unumgänglichen Zwischenschritt der Bahnreform fordern sie eine unabhängige und neutrale Fahrplanplanung und insbesondere Netzentwicklung, die Vergabe von System relevanten Führungsfunktionen wie Stromversorgung, IT usw. auch an andere Transportunternehmungen als die SBB mit verbindlicher Auftragsdefinition. 

Bahngüterverkehr, ein System mit Zukunft                                    Foto: Marcel Manhart

 

 

„Firewalls“ zwischen Monopol- und Wettbewerbsbereichen ohne Quersubventionierungen sowie eine starke und unabhängige Aufsichts- und Rekursinstanz sollen die letzten systembedingten Monopole regulieren. Zur Beschleunigung der Lärmreduktion im Güterverkehr verlangt die Branche eine Rückerstattung des Lärmbonus‘ an die Wagenhalter statt an die Transportunternehmungen, die in diesem Zusammenhang keine Kosten zu tragen haben.

 

Der VAP vertritt ca. 300 Unternehmungen der verladenden Wirtschaft und Logistik der Schweiz, Deutschlands, Italiens, Polens, Österreichs und Frankreichs, welche Güter per Bahn, Lastwagen, Schiffen, Pipeline sowie in allen Kombinationsformen transportieren und dazu erhebliche Investitionen in Anschlussgleise, Terminals, Umschlagseinrichtungen, Lastwagen, Güterwagen und Traktionsmittel tätigen. Sie sind die Auftraggeber der Transporteure (Eisenbahnverkehrsunternehmen, Speditionsfirmen, Strassenfuhrhalter usw.) und somit die eigentlichen Akteure im Güterverkehr und in der Verlagerungspolitik.

 

Zum Auftakt des VAP-Güterverkehrsforums plädierte Bernard Guillelmon, CEO der BLS AG, Bern, vor den zahlreich anwesenden Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Medien für bessere Rahmenbedingungen für ein wettbewerbsfähiges Bahnsystem. Als Einflussfaktoren stehen dabei die Regulierung, das Marktangebot, die Marktnachfrage und der Betrieb im Mittelpunkt. Als weitere wichtige Elemente nannte Guillelmon die Vorschläge der EU-Kommission im Rahmen des 4. Eisenbahnpaketes. Dazu gehörten namentlich die Einführung klarer und strenger Richtlinien zwischen Infrastrukturbetreiber und Eisenbahnunternehmungen sowie die komplette Trennung von Infrastruktur und Betrieb ab dem Zeitpunkt der vollständigen Liberalisierung.

 

Auch die obligatorische Ausschreibung aller Verkehre sei eine wichtige Komponente für ein wettbewerbsfähiges Bahnsystem. Ziele seien unter anderem eine Verringerung der Verwaltungskosten für Eisenbahnunternehmungen sowie ein erleichterter Marktzugang für neue Unternehmen, so Guillelmon. In der Schweiz stehe derzeit die Organisation der Bahninfrastruktur zur Debatte. Ein fairer Wettbewerb im weiteren Sinne brauche zuerst faire Rahmenbedingungen. Guillelmon dezidiert: „Wettbewerb steht für höheren Innovationsgrad, mehr Auswahl, Effizienzsteigerung, Best Practice und bessere Kundenorientierung“. Sodann sei die Abgrenzung und Governance von Systemführerschaften klar zu regeln.

 

Der Bund dürfe dies nicht einfach an die SBB delegieren. Guillelmon wörtlich: „Systemführerschaften sollen grundsätzlich auch an andere Transportunternehmungen als die SBB vergeben werden können“. Systemführerschaften mit Diskriminierungspotential wie z.B. Fahrplanplanung, Netzentwicklung und Vertrieb seien an eine neutrale Stelle zu überführen. Voraussetzungen für ein effizientes Bahnsystem seien vor allem auch „firewalls“ oder „chinese walls“ zwischen Monopol- und Wettbewerbsbereichen wie Wagenladungs- und Ganzzugsverkehr und eine starke unabhängige Aufsichts- und Rekursinstanz, hielt Guillelmon unmissverständlich fest. Der Schienengüterverkehr benötige zwingend einen intramodalen Wettbewerb, d.h. den Wettbewerb zwischen den Bahnen. Nur so würden die Bahnen angespornt, innovative und kreative Ideen zu entwickeln.

 

Die Entwicklung im Transitverkehr sei die Bestätigung dafür, unterstrich Guillelmon. Wichtige Voraussetzung für einen funktionierenden Wettbewerb im Güterverkehr sei letztlich auch die Trassensicherung für den Güterverkehr (Verfügbarkeit von Slots) und die konsequente Umsetzung von Netznutzungsplänen und Netznutzungskonzepten, hielt Guillelmon abschliessend fest.

 

 

Bernhard Kunz, CEO Hupac SA, Chiasso, stellte seine Ausführungen in den grösseren Kontext von Chancen und Risiken für die Güterbahn in der Verkehrspolitik. Der Bahngüterverkehr und insbesondere der Kombinierte Verkehr sei ein System mit Zukunft. Voraussetzung für erfolgreiche EU-Güterverkehrskorridore seien indessen einheitliche Standards in den Bereichen Zuglänge, Zufahrtslinien, Rollmaterial, Zuggewicht und Traktionskonzept. Kunz plädierte für moderne Infrastrukturen statt Betriebssubventionen.

 

Mit der damit verbundenen Erhöhung der Produktivität (längere und schwerere Züge, geringere Steigungen und weniger Loks) könnten Subventionen kompensiert werden. Bis Ende Jahr solle ein verbindlicher Zeitplan für die Umsetzung der Ausbauten und Projekte vorliegen. Die Integration Strasse/Schiene über den Kombinierten Verkehr schaffe einen Mehrwert. Beim Strassenverkehr sei eine Verlagerung der Flotten nach Osteuropa festzustellen. Beim Kombinierten Verkehr hingegen bleibe das Trucking und damit die Wertschöpfung vor Ort, führte Kunz aus. Die verschiedenen Güterbahnen seien eine Folge der Marktöffnung. Der Trend gehe auch weg vom nationalen Monopol und hin zu einer Internationalisierung der Bahnen.

 

 

Eine vergleichende Darstellung der Sicherheit Schiene-Strasse samt Schlussfolgerungen hat am VAP-Verkehrsforum Eckart Lehmann, Präsident UIP, Baar, erläutert und sich dabei auf die von der „hwh – Gesellschaft für Transprt- und Unternehmensberatung“ für die UIP und den VPI (Deutschland) erstellte Studie bezogen. Für den Zeitraum 2006 bis 2012 wurde anhand verschiedener Untersuchungen und nationaler wie internationaler Statistiken ermittelt, dass die durchschnittliche Anzahl der aufgrund technischer Fahrzeugmängel tödlich verunglückten Personen im Schienengüterverkehr bei einem Wert von 0,0018 pro Mrd tkm und beim Gütertransport auf der Strasse zwischen 0,0032 und 0,1620 pro Mrd tkm liegt.

 

Der Schienengüterverkehr sei sicherer als die Strasse, wobei Null Prozent Risiko dauerhaft nicht erreichbar sei. Jede weitere Massnahme (auch regulatorisch) müsse sowohl von einem „risk and impact assessment“ wie auch von einer „Kosten-Nutzen-Analyse“ begleitet werden. Die Harmonisierung und Standardisierung der Instandhaltungsvorschriften würden von der Branche selbst weiter vorangetrieben. Unverhältnismässige und einseitige Massnahmen resultierten dagegen oft in Kostensteigerungen für den Schienengüterverkehr und stünden auch im Widerspruch zu den politischen Verlagerungszielen.

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So

10

Nov

2013

Nach den Umbauarbeiten weiht Wädenswil feierlich seinen neuen Bahnhof ein

Die SBB und die Stadt Wädenswil weihten am 09. November 2013 den modernisierten Bahnhof Wädenswil ein. Die Bevölkerung erhält eine attraktive Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs mit modernen Publikumsanlagen.

Das SBB Plakat kündigt es an...                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Bahnhof Wädenswil zeigt sich nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten in neuem Kleid: Am 09. November 2013 haben die SBB und die Stadt Wädenswil den Bahnhof im Beisein des Zürcher Regierungsrats Ernst Stocker in einem feierlichen Akt eingeweiht. «Die ganze Bevölkerung freut sich über den sanierten Bahnhof und das neue Veloparkhaus. Die regional bedeutende ÖV-Drehscheibe Wädenswil erhält damit eine attraktive Visitenkarte», sagte Stadtpräsident Philipp Kutter.

 

Die SBB investierte seit Anfang Januar 2012 rund 13.5 Mio. Franken in die Modernisierung des Bahnhofs. Neu sorgt eine grosszügige, offene Halle als zentraler Bahnhofzugang für mehr Attraktivität im Bahnhof. «Wir haben den zentralen Zugang zum Bahnhof offen und übersichtlich gestaltet. Wenn Sie jetzt zu den Gleisen gehen, können sie den Panoramablick auf den See geniessen», sagte Felix Bissig, Leiter Projekte Region Ost von SBB Infrastruktur. Im Rahmen der Arbeiten verbesserte die SBB die Abgänge zur Personenunterführung mit einer Rampe, verbreiterte die Treppe und renovierte die Personenunterführung und den Mittelperron. Ausserdem erhöhte sie das Perron von Gleis 1 und 9, so dass die Kundinnen und Kunden nun bequem und ebenerdig in die Züge einsteigen können. Darüber hinaus erneuerte die SBB den Kiosk und modernisierte das Bahnhofsgebäude.

 

Die Stadt Wädenswil beteiligte sich mit rund 5.7 Mio. Franken an der Modernisierung: Sie baute den neuen Bushof, der den Fahrgästen ermöglicht, trockenen Fusses vom Bus zum Zug zu gehen. Parallel dazu renovierte sie die Fussgänger-Unterführungen. Zudem finanzierte die Stadt das neue unterirdische Velohaus beim Gleis 1, das für 230 Velos Platz bietet. Neu ist das Sozialprojekt „wädi rollt“ im Velohaus integriert und bietet den bewährten Gratis-Veloverleih und kleine Velounterhaltsdienste an. Ganzjährig können private Velos bewacht oder unbewacht eingestellt werden.

 

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Sa

09

Nov

2013

Hamburg Hauptbahnhof wird vier Wochen zur Grossbaustelle

Der Hamburger Hauptbahnhof wird in den kommenden vier Wochen zur Grossbaustelle. Der Grund dafür ist, dass die Deutsche Bahn insgesamt 22 Weichen austauscht. Am Mittwoch wurde mit den Arbeiten benonnen. Zahlreiche Nahverkehrszüge aus dem Umland enden deswegen schon in Altona und Harburg.

Auch  mehrere  Metronom - Züge  beginnen  oder  enden  während  der  Bauphase vom 15.  bis  24. November  in Hamburg-Harburg                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Deutsche Bahn hat am Mittwoch in einer Mammutaktion damit begonnen 22 Weichen im Hamburger Hauptbahnhof auszutauschen. Bis zum 2. Dezember 2013 fahren deshalb zahlreiche Nahverkehrszüge den Bahnhof nicht an.

 

So beginnen und enden zum Beispiel viele Regionalzüge nach und aus Itzehoe, Kiel und Flensburg in Hamburg-Altona.

 

In der besonders intensiven Bauphase zwischen Freitag, dem 15. November 2013 und Sonntag dem 24. November 2013 können auch viele Metronom-Züge den Hauptbahnhof nicht ansteuern. Sie beginnen und enden in Hamburg-Harburg. Nach Metronom-Angaben werden davon im Berufsverkehr mehr als 50 Prozent aller Züge betroffen sein. Ausserdem wird mit zahlreichen Verspätungen und mit spontanen weiteren Ausfällen gerechnet.

 

Als Ersatz dürfen Nahverkehrskunden die verbleibenden Fernverkehrszüge zwischen Harburg und dem Hauptbahnhof mitnutzen – ohne Zuschlag. Viele ICE-Züge halten dafür zusätzlich in Harburg. Ausserdem will die DB das S-Bahn-Angebot zwischen den beiden Bahnhöfen "punktuell verstärken".

 

Die Regionalzüge zwischen Hamburg und Lübeck verkehren planmässig.

 

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Fr

08

Nov

2013

Erster von 217 neuen Mercedes Citaro Bussen für Wien präsentiert

Gemeinsam mit den Elektro- und Hybrid-Bussen der Wiener Linien sind künftig auch die neuen Mercedes Citaro Busse auf Wiens Strassen unterwegs. Der erste von 217 Bussen wurde heute in der Busgarage der Wiener Linien von Mercedes offiziell übergeben. Bis Jahresende folgen noch 22 Stück des als „Bus des Jahres 2013“ ausgezeichneten Mercedes Citaro. Der neue umweltfreundliche und leise Mercedes-Bus erfüllt bereits jetzt schon die strengen, ab 2014 gültigen EURO-6-Normen und hebt gleichzeitig den Fahrgast-Komfort an.

Umweltfreundlich, leise, komfortabel                             Foto: © Wiener Linien / Zinner

 

 

Die nochmalige Hebung des Fahrgast-Komforts war eine unserer klaren Anforderungen bei der Ausschreibung zur neuen Busflotte der Wiener Linien im Herbst 2012. Durch den leisen und komfortablen Mercedes-Bus werden die Wienerinnen und Wiener noch lieber mit den Öffis unterwegs sein“, so Vizebürgermeisterin und Öffi-Stadträtin Renate Brauner.

 

Die ersten Busse der neuen Mercedes-Flotte werden auf der Linie 7A (Reumannplatz – Bahnhof Meidling) unterwegs sein. Bis 2016 wird die Hälfte der Busflotte der Wiener Linien umgestellt. Die neuen Fahrzeuge entsprechen durch ihren niedrigen Schadstoffausstoß den ab 2014 geltenden EURO-6-Abgasnormen, welche die Emissionen der Fahrzeuge auf ein Minimum reduziert, sie sind damit noch umweltfreundlicher als die bisherigen Busse und auch leiser. „Es war unser zentrales Anliegen, dass die neue Busflotte die Umweltfreundlichkeit der bisherigen Busse noch überbietet – und das ist uns gelungen“, erklärt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

 

 

Mehr Komfort und Sicherheit für Fahrgäste

 

Ein neuartiges Türsystem öffnet alle Türen nach außen und bringt dadurch mehr Platz im Fahrzeuginneren für die Fahrgäste. Der vergrößerte Ein- und Ausstiegsbereich bietet zudem mehr Raum für Kinderwägen und Rollstühle. Weniger Stufen bzw. Niveauunterschiede, breitere Durchgänge und eine verringerte Einstiegshöhe von 32 cm garantieren einen barrierefreien Zugang. Um die Fahrt für die Fahrgäste angenehm zu gestalten, verfügen alle Busse selbstverständlich auch über eine Klimaanlage. Zur Erhöhung der Sicherheit während des Fahrgastwechsels sind alle Mercedes Busse mit einer neuen Video-Türraumüberwachung ausgestattet. Zusätzlich wird das Bus-Innere durch moderne Beleuchtung heller gestaltet.

 

 

Fahrgäste wählten neues Design

 

Die Wienerinnen und Wiener konnten bereits während einer dreiwöchigen Abstimmung im April dieses Jahres über das künftige Design der neuen Mercedes-Busse entscheiden. Über 40.000 Menschen haben die Möglichkeit genutzt und online abgestimmt.

 

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Do

07

Nov

2013

Fahrgäste werden zu Stehplatzzonen in der Regio S-Bahn Basel befragt

Ab dem 11. November 2013 führt die SBB in Absprache mit Bund und Kantonen auf der S-Bahn Linie S1 zwischen Basel und Frick/Laufenburg einen Markttest zu Stehplatzzonen im Regionalverkehr durch. Die Fahrgäste werden in umgebauten Testzügen des Typs Flirt unter anderem dazu befragt, in welcher Art von Multifunktionszonen sie sich am wohlsten fühlen. Der Markttest wird vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage bei kleinem finanziellem Spielraum bei der Beschaffung von Fahrzeugen von Bund und Kantonen durchgeführt.

Zwei FLIRT-Testzüge auf Basler S-Bahn Linie S1                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Nachfrage im Regionalverkehr steigt weiter, insbesondere während der Hauptverkehrszeiten. Die SBB schafft wo möglich mehr Kapazität, zum Beispiel durch zusätzliche oder grössere Züge. Gleichzeitig wird der finanzielle Spielraum von Bund und Kantonen aber immer kleiner.

 

Im Regionalverkehr finanzieren neben den Kundinnen und Kunden auch die Kantone und der Bund das Angebot, die SBB, Bund und Kantone suchen deshalb mit bestehenden Mitteln gemeinsam nach innovativen, kundenfreundlichen Lösungen: Dazu gehören moderne Fahrzeug-Konzepte mit Multifunktionszonen im Eingangsbereich. Diese haben in den letzten Jahren geholfen, der steigenden Nachfrage zu bewältigen und insbesondere in Ballungszentren zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und das Ein- und Aussteigen zu beschleunigen.

 

 

Zusätzliche Kapazitäten und besserer Zugang zu den Sitzplätzen

 

Im Rahmen eines Markttests untersucht die SBB zwischen dem 11. November 2013 und Mitte Dezember 2013 vier verschiedene Konzepte in zwei identisch gestalteten Testzügen des Typs Flirt. Bei allen Layout-Konzepten wurden (Klapp-) Sitze entfernt. Fahrgäste, die auf kurzen Strecken lieber stehen oder Gepäck dabei haben, bekommen dadurch mehr Platz, aber auch die Sitzplätze sind besser erreichbar.

 

Der Markttest wird auf der S1 zwischen Basel und Frick/Laufenburg durchgeführt. Neben den quantitativen Messungen (z.B. zu Fahrgastwechselzeiten) verteilt die SBB Fragebogen an die Fahrgäste. Die Resultate werden Anfang 2014 ausgewertet und mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und den Kantonen diskutiert. Der Markttest und mögliche Anpassungen beschränken sich ausschliesslich auf den Regionalverkehr in der Regio S-Bahn Basel.

 

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Mi

06

Nov

2013

Mobilfunk: Wichtige Projekte für die ganze Reisekette aufgesetzt

– Immer besserer Empfang in Zügen

– Gratis-Internet am Bahnhof

– Herausforderungen im Regionalverkehr

 

Beim Mobilfunkempfang in den Zügen haben SBB und Mobilfunkanbieter bedeutende Fortschritte erzielt. Im Fernverkehr können Reisende bereits in über 70 Prozent der Zugswagen mit bestmöglichem Empfang telefonieren und Online- Dienste nutzen. Bis Ende 2014 sind sämtliche Wagen des Fernverkehrs mit den dafür notwendigen Signalverstärkern ausgerüstet. Vernetzt unterwegs auch an den Bahnhöfen: Mit über 5‘000 registrierten Kundinnen und Kunden ist SBB FREE WiFi, der kostenlose Internetzugang am Bahnhof, erfolgreich lanciert worden.

Nach den drei Pilotbahnhöfen Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf beginnt heute der reguläre Rollout in den vier Bahnhöfen Morges, Nyon, Montreux und Vevey. Bis Ende 2015 ist SBB FREE WiFi in den 100 meistfrequentierten Bahnhöfen verfügbar. Noch unzureichend hingegen ist die Mobilfunkversorgung im Regionalverkehr. Die SBB strebt den Einbau von Signalverstärkern auch in Regionalzügen an und hat entsprechende Gespräche mit den Mobilfunkanbietern lanciert.

V.l.n.r. Stephan Wehrle (Leiter Medienstelle), Andreas Meyer (CEO) und Peter Kummer (CIO) informieren über die Mobilfunkstrategie der SBB                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Die lückenlose Mobilfunkversorgung auf der ganzen Reisekette hat für die SBB grösste Priorität. «Für unsere Kundinnen und Kunden sind die Verbindungen aus dem Zug und in den Zug in Zukunft mindestens gleich wichtig, wie die Verbindung mit dem Zug», sagte SBB-CEO Andreas Meyer heute an einem Mediengespräch in Bern. Kundenbefragungen haben denn auch ergeben, dass der mobile Empfang für Reisende ein wichtiges Bedürfnis darstellt. Gerade für jüngere Kundengruppen wird es immer wichtiger, unterwegs mobile Services zu nutzen und soziale Kontakte auch in elektronischer Form zu pflegen.

 

Im Fernverkehr sind bereits über 70 Prozent der Züge mit Signalverstärkern ausgerüstet und mit entsprechenden Aufklebern gekennzeichnet. Bis Ende 2014 ist in sämtlichen Wagen des Fernverkehrs ein guter Empfang möglich. Messungen auf dem Schweizer Bahnnetz haben gezeigt, dass die eingebauten Signalverstärker im Fernverkehr den mobilen Empfang markant verbessert haben. Auf der Hauptachse St. Gallen – Genf etwa ist der Internet- und Telefonempfang bereits heute deutlich besser als im Ausland. Die SBB und die Mobilfunkbetreiber sind zudem im Gespräch, um die Mobilfunkversorgung entlang der Hauptachsen West-Ost bzw. Nord-Süd weiter zu verbessern sowie die Gotthardbasislinie bis 2016 auszurüsten.

 

 

Gratis-Internet am Bahnhof erfolgreich lanciert

 

Ab heute können die Kundinnen und Kunden auch in Morges, Nyon, Montreux und Vevey ihre Zeit im Bahnhof besser nutzen – dank SBB FREE WiFi. Der Pilotversuch, der am 23. September 2013 in Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf startete, ist erfolgreich abgeschlossen worden. «Der Service entspricht einem echten Kundenbedürfnis », so SBB-CIO Peter Kummer, der die Implementierung der SBBMobilfunkstrategie verantwortet. Bereits über 5‘000 Personen haben sich registriert, das sind 25% Prozent der rund 20’000 Personen, welche sich durchschnittlich pro Tag an diesen drei Bahnhöfen aufhalten. Bis Ende 2015 sind die 100 meistfrequentierten Bahnhöfe mit SBB FREE WiFi ausgerüstet.

 

 

Signalverstärker im Regionalverkehr: Notwendig, aber Finanzierung offen

 

«Auch im Regionalverkehr möchten unsere Kundinnen und Kunden Mobilfunkservices nutzen, gerade in grösseren Agglomerationen», ist Andreas Meyer überzeugt. Messfahrten haben hingegen ergeben, dass der mobile Empfang im Regionalverkehr nur in stark reduzierter Qualität möglich ist. Die SBB strebt daher auch für ihre Regionalverkehrsflotte den Einbau von Signalverstärkern an. Zudem dürften zusätzliche Antennen der drei Mobilfunk-Anbieter entlang der Bahnlinien notwendig werden.

 

Die Investitionen für den Einbau von Repeatern in die bestehenden Regionalzüge werden auf rund CHF 66 Millionen geschätzt. Die entsprechenden Umrüstungen kann die SBB ab 2014 mit bereits für dieses Zeitfenster geplanten Rollmaterialrevisionen kombinieren und Synergien nutzen. Bis 2020 könnte so die gesamte Regionalverkehrsflotte umgerüstet werden. Voraussetzung ist eine Einigung mit Mobilfunkanbietern und den Kantonen als Besteller über die Gesamt-Finanzierung. Dabei erkennt das Bundesamt für Verkehr (BAV) grundsätzlich die Abgeltungsberechtigung des Einbaus von 3G-Signalverstärkern in der Regionalverkehrsflotte. Eine Mitfinanzierung durch das BAV setzt aber die grossmehrheitliche Übernahme der Kosten durch die Mobilfunkprovider voraus. Die SBB und die Mobilfunkanbieter haben deshalb entsprechende Gespräche aufgenommen.

 

 

SBB FREE WiFi: Wie sieht der Zeitplan aus?

 

23.09.2013: Bern Wankdorf, Burgdorf, Wetzikon

06.11.2013: Nyon, Montreux, Morges, Vevey

18.11.2013: Zürich Altstetten, Bülach, Weinfelden, Thalwil, Pfäffikon SZ, Stettbach

27.01.2014: Wädenswil, Uster, Dietikon, Zürich Hardbrücke, Effretikon

17.02.2014: Liestal, Arth Goldau, Yverdon-les-Bains, Visp

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Di

05

Nov

2013

Bahngipfel: 460 Millionen Euro für Bahn-Ausbau in Schleswig-Holstein

460 Millionen Euro sollen bis 2017 in den Ausbau des Bahnverkehrs in Schleswig-Holstein fliessen. Das haben das Land und die DB auf einem Spitzentreffen vereinbart. Neben der S4 und einer S-Bahn nach Kaltenkirchen soll auch die Strecke Kiel - Lübeck schneller werden.

Im 10-Minuten-Takt bis nach Ahrensburg:   Die geplante S-Bahn-Linie S4  soll ab 2018 zwischen Hamburg-Altona,  Jungfernstieg,  Ahrensburg und Bad Oldesloe pendeln und die Fernverkehrsgleise im Hamburger Hauptbahnhof entlasten.   Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Schienenverkehr in Schleswig-Holstein soll mit rund 460 Millionen Euro bis 2017 deutlich ausgebaut werden. Darauf haben sich das Land und die Deutsche Bahn auf einem so genannten Bahn-Gipfel verständigt.

 

Eine leistungsfähige Infrastruktur in Schleswig-Holstein ist wichtig für die Mobilität der Bürger. Genauso wichtig ist, dass die Qualität des Verkehrs stimmt. Es freut mich, dass die Deutsche Bahn AG Anstrengungen unternehmen wird, um die Pünktlichkeit im Nah- und Fernverkehr zu verbessern, die Verfügbarkeit der Fahrzeuge zu erhöhen und Fahrgäste bei Störungen besser zu informieren", so Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig nach dem Treffen in Lübeck.

 

Bahnchef Grube ergänzte: "Wir wollen in Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Land maßgebliche Projekte vorantreiben, wie zum Beispiel die Planung der Infrastruktur für die neue S-Bahn-Linie S4 zwischen Bad Oldesloe, Ahrensburg und Hamburg. Hier wird die Deutsche Bahn die anstehende Entwurfs- und Genehmigungsplanung übernehmen."

 

Sowohl das Land als auch die Bahn bekannten sich darüber hinaus für die Verlängerung der bestehenden S-Bahn-Linie S21 Aumühle - Hamburg-Eidelstedt bis nach Kaltenkirchen.

 

Gegenstand war auch das Stationsprogramm zur Qualitätsverbesserung der Verkehrsstationen in Schleswig-Holstein, das sehr erfolgreich ist. Die Vereinbarung beinhaltet Bau- und Sanierungsmaßnahmen in mindestens 14 schleswig-holsteinischen Bahnhöfen.

 

Die zweite Ausbaustufe der Strecke Kiel – Lübeck wird nach Angaben des Landes und der DB bis 2016 vollendet. Der Regional-Express zwischen Kiel und Hansestadt Lübeck soll dann erstmals mit einer Fahrzeit von unter einer Stunde unterwegs sein und damit eine konkurrenzfähige Alternative zum Pkw bieten.

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Mo

04

Nov

2013

Wieder freie Fahrt zwischen Hannover und Berlin

Fünf Monate nach dem Dammbruch in Sachsen-Anhalt durch das Juni-Hochwasser kann die Deutsche Bahn die gesperrte Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Berlin wieder in Betrieb nehmen. Statt der um 30 bis 60 Minuten verlängerten Fahrzeit durch die Umleitungsstrecken verkehren seit heute alle ICE- und IC/EC-Züge von und nach Berlin wieder auf direktem Weg, mit den normalen Reisezeiten und im gewohnten Angebotsumfang. Das betrifft auch die ICE-Sprinter-Verbindung zwischen Frankfurt (Main) und Berlin.

Alle ICE  und  auch die IC und EC-Züge verekhren wieder auf direktem Weg nach Berlin                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

Um die wiedergewonnenen Kapazitäten auch sinnvoll auszulasten, bietet die Bahn ab heute Montag ein bundesweites Sonderkontingent von einer Million zusätzlichen Sparpreis-Tickets an. „Das ist unser Dankeschön für die grosse Geduld, die alle aufbringen mussten", sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB.

 

Die Extra-Schnäppchen ab 29 Euro stocken das normale Sparpreis-Angebot auf und sind insbesondere auch auf den vom Hochwasser beeinträchtigten Linien von Frankfurt (Main) und Köln über Hannover und Wolfsburg nach Berlin verfügbar. Aktuell sind rund 30 Prozent der täglich 340.000 Fernverkehrsreisenden mit den günstigen Fahrkarten unterwegs.

 

Wie die DB bereits Ende September mitteilte, verzichtet sie auf den am stärksten vom Hochwasser betroffenen Verbindungen von Köln bzw. Düsseldorf nach Berlin komplett auf Preiserhöhungen für das kommende Jahr.

 

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So

03

Nov

2013

Kompromiss: Pinneberg und Tornesch bekommen ab 2014 mehr Bahnhalte

Pinneberg und Tornesch bekommen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 mehr Zughalte als bislang vorgesehen. Darauf haben sich das Land und die beiden Städte nach einem monatelangen Streit geeinigt, berichtet das Hamburger Abendblatt.

Bahnhof Pinneberg: Künftig mehr Zughalte als bisher geplant        Foto: Marcel Manhart

 

 

Demnach sollen in Pinneberg morgens und nachmittags zusätzliche Regionalexpresszüge halten. Neben den bisher schon geplanten Halten Richtung Kiel um 4.56, 5.56 und 6.56 wird es zusätzliche Stopps um 7.35, 7.56, 8.56 und 10.38 Uhr geben. Nachmittags sind laut Abendblatt zusätzliche Halte in Richtung Hamburg um 17.19, 18.19, 18.58, 19.58 und 20.58 Uhr vorgesehen.

 

In Tornesch sollen zwar weiterhin keine Regionalexpresszüge der DB halten, dafür wird es künftig pro Stunde zwei Verbindung der Nordbahn nach Hamburg geben – einmal zum Hauptbahnhof und einmal nach Altona. In den Spitzenzeiten soll dem Abendblattbericht zufolge sogar noch ein weiterer Zug pro Stunde Richtung Altona fahren. Diese so genannten "Metro-Express-Züge" sollen auch in Pinneberg halten. Damit würden die Kapazitäten auf der Strecke in Spitzenzeiten von 1.435 auf 2.160 Plätze pro Stunde steigen.

 

Wie teuer diese zusätzlichen Verkehre sind, können die verantwortlichen Planer der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft (LVS) laut Zeitungsbericht noch nicht sagen. "Es sind aber erhebliche Mehrkosten, die mit den zusätzlichen Zügen entstehen werden", so LVS-Geschäftsführer Wewers.

 

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Sa

02

Nov

2013

Zwischen Brienz und Interlaken Ost verkehren infolge verschiedener Bauarbeiten Bahnersatzbusse

Infolge verschiedener Bauarbeiten verkehren vom 11. bis 24. November 2013 den ganzen Tag Bahnersatzbusse zwischen Brienz und Interlaken Ost. Damit in Interlaken Ost die Anschlusszüge erreicht werden, fahren die Züge ab Meiringen und die Busse ab Brienz früher ab. Bitte beachten Sie die geänderten Abfahrtszeiten.

Ein Interregio der Zentralbahn in Brienz                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

In den nächsten Wochen werden zwischen Brienz und Interlaken Ost diverse Arbeiten ausgeführt: Die Sanierung der «Aarebrücke», die Sanierung des Viadukts «mittlere Bachtalen» sowie der Weichenumbau Ringgenberg. Infolge dieser Bauarbeiten muss die Strecke zwischen Brienz und Interlaken Ost vom 11. bis 24. November 2013 für den Bahnverkehr gesperrt werden. Während dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse zwischen Brienz und Interlaken Ost. Damit in Interlaken Ost die Anschlusszüge erreicht werden, fahren die Züge ab Meiringen und die Busse ab Brienz früher ab. Bitte beachten Sie die geänderten Abfahrtszeiten.

 

 

Der Online Fahrplan der SBB ist angepasst.

 

 

Fahrradtransport

 

Aus Platzgründen können in den Bussen keine Fahrräder transportiert werden.

 

 

Fahrplan Interlaken Ost-Brienz-Meiringen

 

Die Busse ab Interlaken Ost nach Brienz verkehren gemäss Fahrplan. Der Anschluss in Brienz wird abgewartet. Die Ankunft in Brienz und in Meiringen verzögert sich um ca. 5 Minuten.

 

 

Brienzer Märt 13. und 14. November 2013

 

Am 13. und 14. November 2013 verkehren zwischen Brienz, Bahnhof und Brienz West Shuttlebusse. Die Anschlüsse können nicht garantiert werden.

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Fr

01

Nov

2013

ODEG baut bei den 16 KISS-Zügen in der 1. Klasse Tische ein

Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) hat mit dem Einbau von Tischen in ihre 1. Klasse begonnen. Damit reagiert die ODEG auf Kundenwünsche und steigert die Qualität des Reisens in der 1. Klasse. 

ODEG KISS mit 1. Klasse Abteil im Oberdeck                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Zusätzlich zu den anderen 1. Klasse Merkmalen, wie hochwertigem Design, verstellbaren Sitzen mit mehr Beinfreiheit, optimaler Beleuchtung und einer Steckdose an jedem Sitzplatz, werden zur Zeit in alle 16 KISS-Züge massgefertigte Tische an alle Plätze eingebaut. Dem Arbeiten am Laptop, dem Ausbreiten einer Zeitung oder dem Abstellen eines Lunchpaketes steht nun nichts mehr im Wege.

 

 

1. Klasse-Tische „Made in Germany"

 

Es gehört zur Unternehmensphilosophie der ODEG, möglichst Dienstleister und Produzenten aus der Region Berlin/Brandenburg oder den anderen Bundesländern aus dem ODEG Streckennetz zu beauftragen. In diesem Fall mit massgefertigten Tischen „Made in Germany", noch genauer gesagt mit Tischen „Made in Berlin-Pankow".

 

Der Tischlermeister Manfred Schulze, stolze 77 Jahre, stellt mit seinem Team seit mehr als 33 Jahren in seiner Werkstatt Möbel, u. a. für Eisenbahnunternehmen her. Neben den KISS-Zügen der ODEG, stattet er auch die ICE Bordbistros und die 1. Klasse der ICEs der Deutschen Bahn AG aus.

 

Zur Betriebsaufnahme der Regionalexpresslinien RE2 und RE4 wurde die Zugflotte zunächst nur mit kleinen Tischen bestellt. Mit der Aufrüstung der 1. Klasse reagiert die ODEG auf diverse Anfragen von Pendler/innen insbesondere aus Berlin und Brandenburg.

 

 

Weitere Neuerung: Kennzeichnung der Zugspitze mit der Plakette

 

Fahrgäste der 1. Klasse warten am besten in der Mitte des Bahnsteigs auf die KISS-Züge der ODEG. Bei den 16 von Stadler Pankow gebauten Zügen befinden sich die Abteile der 1. Klasse am Zuganfang oder Zugende und nicht in der Zugmitte. Befindet sich der 1. Klassebereich in Fahrtrichtung vorne, so ist er bei dem Zug in die Gegenrichtung am Ende.

 

Damit die Reisenden bereits bei Einfahrt des Zuges erkennen, wo sich die 1. Klasse befindet, werden alle 16 Zugspitzen jetzt gekennzeichnet. Die gelbe Plakette soll bei der Orientierung vor dem Einstieg helfen. Von der Bahnsteigmitte sind es in jedem Fall nur ein paar Schritte ins Abteil und man weiß aufgrund der Plakette an der Front oder ihres Fehlens sofort, in welchem Teil des Zuges sich die 1. Klasse befindet.

 

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Do

31

Okt

2013

SBB und SNCF realisieren im grenzüberschreitenden Regionalverkehr gemeinsam die künftige S-Bahn Genf

Die SBB und die SNCF verstärken die Partnerschaft in der grenzüberschreitenden S-Bahn Genf, welche voraussichtlich im Dezember 2017 in Betrieb genommen wird. Andreas Meyer, CEO der SBB und Guillaume Pepy, Präsident der SNCF, haben am 30. Oktober 2013 in Paris eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Diese beinhaltet die nächsten Schritte des gemeinsamen Projekts und definiert die Eckdaten der Betriebsorganisation entsprechend dem Wunsch der regionalen Behörden, als Besteller des Regionalverkehrs. Eine gemeinsame Gesellschaft mit Sitz in Genf, an welcher die SBB die Mehrheit halten wird, soll bis spätestens Ende 2014 gegründet werden. In Zukunft werden täglich rund 50‘000 Kunden die grenzüberschreitende S-Bahn nutzen.

Guillaume Pepy,  Präsident SNCF  (links)  und  Andreas Meyer,  CEO SBB anlässlich der Unterzeichung der Absichtserklärung in Paris                                    Foto: SBB CFF FFS

 

 

Die SBB und die SNCF haben am 30. Oktober 2013 in Paris eine Absichtserklärung unterzeichnet, welche die nächsten Etappen sowie die einzelnen Schritte der Realisierung und die Organisation des Betriebs des RER „franco-valdo-genevois“ (RER FVG) definiert. So werden ab 2014 die im Projekt involvierten Spezialisten der SBB und der SNCF die Projektarbeiten gemeinsam in Genf vorantreiben. Somit können die Arbeiten in den Bereichen Fahrplan, Rollmaterial, Tarifsysteme sowie die Anbindung an die nationalen und internationalen Verbindungen und an weitere Transportmittel besser koordiniert werden.

 

Um die Einführung des RER FVG rechtzeitig per Dezember 2017 sicherzustellen, müssen die Bestellerorganisationen (die Region Rhône-Alpes, die Kantone Genf und Waadt sowie die Eidgenossenschaft) zeitnah einen Entscheid in Bezug auf die Fahrzeugflotte und das Angebot fällen. Die SBB und die SNCF haben die Entscheidgrundlagen bereits vorgelegt.

 

In einer ersten Phase wird die künftige gemeinsame Gesellschaft das kommerzielle Angebot auf der Achse Genf-Bellegarde, eine der Hauptlinien des RER FVG, sicherstellen. In einer zweiten Phase übernimmt die Gesellschaft die Gesamtverantwortung des Angebots des RER FVG sowie die Konzeption der Produktion.

 

„Bis heute haben wir uns im Rahmen unserer Partnerschaft auf die Fragen der Finanzierung der Infrastruktur, insbesondere auf den Bau der neuen Linie CEVA (Cornavin-Eaux-Vives-Annemasse) konzentriert. Wir müssen uns nun voll und ganz auf unsere Kunden und auf ein qualitativ hervorragendes Angebot fokussieren“, erklärt Andreas Meyer, CEO der SBB.

 

„Die Züge, die jeden Tag unsere Kunden transportieren, sind unsere Priorität. Ich bin überzeugt von diesem ambitionierten Projekt, von welchem täglich rund 50‘000 Kunden beidseits der Grenzen profitieren werden. Gemeinsam mit unserem Partner SBB arbeiten wir an einer guten Lösung, um unseren Kunden ein komfortables und praktisches Mobilitäts-Angebot anzubieten“, unterstreicht Guillaume Pepy, Präsident der SNCF.

 

Der künftige Regionalverkehrsanbieter RER franco-valdo-genevois wird ein Streckennetz von 230 Kilometern aufweisen und 45 Bahnhöfe auf der französischen und der Schweizer Seite in einem Radius von rund 60 Kilometern von Coppet, Nyon, La Plaine, Bellegarde, Evian, La Roche-sur-Foron, St-Gervais und Annecy bedienen.

 

Im Zentrum der Agglomeration Genf-Annemasse werden den Kunden täglich 6 Züge pro Stunde zur Verfügung stehen. Auf dem restlichen Streckennetz verkehren in den Spitzenzeiten mindestens zwei Verbindungen pro Stunde.

 

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Mi

30

Okt

2013

Zugverkehr nach Orkan in Norddeutschland wieder angelaufen

Nach dem Orkan vom 28. Oktober 2013 in Norddeutschland ist der Verkehr in weiten Teilen Deutschlands wieder angelaufen. Aktuell kommt es jedoch noch vor allem in Norddeutschland zu starken Beeinträchtigungen durch Aufräumarbeiten infolge des Unwetters.

Anzeigetafel in Hamburg Hauptbahnhof                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Wie die Deutsche Bahn mitteilte, ist besonders Schleswig-Holstein, der Raum Hamburg sowie der Raum Bremen von dem Sturmtief „Christian“ stark getroffen worden. Aufgrund der Streckensperrungen in Schleswig-Holstein ist mit zusätzlichen Umstiegen und Fahrzeitverlusten bei Fahrten in dieser Region zu rechnen. In Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es kaum noch wetterbedingte Einschränkungen. Seit heute sind im Fernverkehr die Strecken Hamburg–Kopenhagen und Osnabrück–Amsterdam wieder befahrbar. Gestern konnten bereits die Strecken Hamburg–Berlin, Hannover–Hamburg, Hannover–Bremen und Hamburg–Lübeck wieder in Betrieb genommen werden.

 

In den betroffenen Regionen kommt es aber auch im Fernverkehr noch zu einzelnen Zugausfällen und Verspätungen. Die folgenden Strecken bleiben voraussichtlich heute noch gesperrt: Hamburg–Niebüll (Westerland Sylt), Hamburg–Flensburg sowie Hamburg–Kiel. Auf den Strecken Bremen-Hannover, Bremen-Oldenburg (Oldb)-Leer (Ostfriesl), Rheine-Leer (Ostfriesl)-Emden verkehren heute aufgrund eingeschränkter Gleiskapazitäten nur einzelne Fernverkehrszüge, Reisende werden hier gebeten, die Züge des Regionalverkehrs zu nutzen.

 

Das Unwetter hatte laut DB gravierende Folgen für den Bahnverkehr. Hunderte Mitarbeiter der Deutschen Bahn und externer Firmen haben über Nacht unter anderem in den Werken und Verkehrsleitungen mit Hochdruck daran gearbeitet, einen möglichst zuverlässigen Betriebsbeginn zu ermöglichen. In einigen Bahnhöfen wurden Übernachtungszüge für die Fahrgäste zur Verfügung gestellt. Aktuell beseitigen Mitarbeiter weiterhin Sturmschäden an den Strecken. Die Busersatzverkehre können nur in begrenztem Masse angeboten werden, da bislang nicht genügend Busse zur Verfügung gestellt werden können und auch Strassen durch umgestürzte Bäume zum Teil nicht befahrbar sind.

 

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Di

29

Okt

2013

Hochbahn Hamburg U4-Herbsttour 2013 - Bauarbeiten für Kehr- und Abstellanlage liegen im Plan

Das Planfeststellungsverfahren zur Verlängerung der neuen Hamburger U-Bahn-Linie U4 bis zu den Elbbrücken ist erfolgreich abgeschlossen. Aus Berlin liegt der Förderbescheid in Höhe von 71 Millionen Euro vor. Parallel laufen die Arbeiten zum Bau der betrieblich notwendigen Kehr- und Abstellanlage auf Hochtouren.

Blick von der vorläufigen Endhaltestelle HafenCity Universität  in  Richtung Elbbrücken                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Verlängerung der neuen Hamburger U-Bahn-Linie U4 bis zu den Elbbrücken liegt im Zeitplan. Das Planfeststellungsverfahren für den Bau der Strecke und der neuen Haltestelle Elbbrücken konnte vor zwei Wochen ohne kritische Einwendungen erfolgreich abgeschlossen werden. In dieser Woche bestätigte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dass das Projekt mit 71 Millionen Euro aus Bundesmitteln gefördert wird.

 

Ulrich Sieg, Vorstand der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN): „Wir sind sehr froh, dass sowohl der Planfeststellungsbeschluss als auch die Förderzusage so reibungslos gelaufen sind. Das spart Zeit und ermöglicht es uns, zügig die weiteren Massnahmen für die U4-Verlängerung anzugehen.“

 

Aktuell laufen die Arbeiten für die betrieblich notwendige Kehr- und Abstellanlage, die unmittelbar östlich der vorläufigen Endhaltestelle HafenCity Universität errichtet wird. Die Arbeiten für die rund 230 Meter lange Anlage sind im Sommer dieses Jahres gestartet. Die hierfür notwendigen Baugruben werden im Schlitzwandverfahren bis in 25 Meter Tiefe gebaut. Weil die Wände nicht in wasserundurchlässige Schichten einbinden, wird nach dem Ausbaggern eine Unterwasserbetonsohle eingebracht, bevor die Grube gelenzt werden kann.

 

Mit dem vorliegenden Planfeststellungsbeschluss kann die HOCHBAHN nun in Kürze auch den Auftrag für den Bau der U4-Strecke vergeben. Die Strecke teilt sich in zwei Bauabschnitte. Östlich der Kehr- und Abstellanlage wird die U4 zunächst in einem Tunnel geführt. Nach gut 700 Metern fährt sie dann in einem Trogbauwerk oberirdisch in die Haltestelle Elbbrücken.

 

Die Bauarbeiten für die Streckenverlängerung sollen im Frühjahr 2014 beginnen. In Betrieb gehen wird die Strecke bis zu den Elbbrücken Ende 2018.

 

Die 1,3 Kilometer lange Strecke führt die U-Bahn-Anbindung der HafenCity bis zu den Elbbrücken fort und bietet für die dort entstehenden Wohn- und Arbeitsquartiere eine leistungsfähige und attraktive Anbindung an die Hamburger Innenstadt. In den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken sollen 2.800 Wohnungen und Arbeitsplätze für 20.000 Menschen entstehen. Die HOCHBAHN rechnet mit mindestens 18.000 Fahrgästen pro Tag. Diese Zahl dürfte mit steigenden Pendlerströmen in der Zukunft und dem Anschluss der S-Bahn an die Haltestelle Elbbrücken noch einmal ansteigen.

 

Die HOCHBAHN rechnet mit knapp 180 Millionen Euro für das Gesamtprojekt inklusive Kehr- und Abstellanlage sowie Haltestelle.

 

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Mo

28

Okt

2013

Luzern: SBB und Stadt entwickeln das Areal Rösslimatt

Die SBB und die Stadt Luzern wollen das zentral gelegene Areal Rösslimatt nachhaltig und etappenweise entwickeln. An der heutigen Medienkonferenz haben Vertreter der SBB und der Stadt Luzern das Siegerprojekt einer städtebaulichen Studie präsentiert.

Areal Rösslimatt in Luzern                                                                     Bild: SBB CFF FFS

 

 

Im Juni haben die Luzernerinnen und Luzerner einer Revision der Bau- und Zonenordnung des Areals Rösslimatt zugestimmt – dadurch kann das Gebiet eingezont und bebaut werden. Heute haben Vertreter der SBB und der Stadt Luzern das Siegerprojekt zur Arealentwicklung präsentiert. Die Partner legen grossen Wert darauf, die Flächen gemeinsam nachhaltig zu entwickeln. «Das Areal Rösslimatt gehört für die SBB zu den wichtigsten städtischen Entwicklungsgebieten der nächsten Jahre», sagte Jürg Stöckli, Leiter von SBB Immobilien.

 

 

Urbaner Lebensraum wird in Etappen realisiert

 

Das rund fünf Hektar grosse Areal Rösslimatt befindet sich an zentraler Lage direkt neben den Gleisen, rund 400 Meter östlich des Bahnhofs Luzern. Es soll sich zu einem belebten urbanen Lebensraum entwickeln, der zur Aufwertung des Quartiers

beiträgt und dieses mit dem Bahnhof verbindet. Die erste Bauetappe sieht eine grosszügige Geschäftszone für Dienstleistungsbetriebe vor. In weiteren Bauetappen soll zusätzlicher Raum für Wohnen, Hotellerie, Kommerz, Gastronomie und Kultur realisiert werden.

 

«Der Bedarf an Dienstleistungs- und Wohnflächen in der Stadt Luzern ist gross –

insbesondere an gut erschlossener Lage», sagte der Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth gegenüber den Medien. Deshalb soll am jetzigen Standort des Güterschuppens dereinst ein hochwertiger Bürokomplex mit bis zu 20‘000 m2 vermietbarer Dienstleistungsfläche Platz finden. Der Baubeginn ist Mitte 2016 geplant, die Übergabe an die Mieter zwei Jahre später. Die übrigen Baufelder werden etappenweise realisiert. Insgesamt wird die Entwicklung mindestens 20 Jahre beanspruchen.

 

Das erhaltenswerte Gebäude an der Güterstrasse 7 ist Bestandteil der städtebaulichen Entwicklung und wird saniert. Der Bereich mit den Abstellgleisen wird mittel- bis langfristig durch die SBB Infrastruktur genutzt und erst danach für eine Entwicklung zur Verfügung stehen. Das Konzerthaus Schüür wird durch das Projekt Rösslimatt nicht tangiert.

 

Das Beurteilungsgremium bestand aus Architekten, Städte-, Landschaftsplanern sowie Vertretern der Stadt Luzern sowie der SBB und empfahl einstimmig, den Vorschlag des Teams unter der Leitung des Architekten Rolf Mühlethaler aus Bern weiterzuverfolgen und dieses mit der Erstellung des Gestaltungsplans zu beauftragen. Das Konzept überzeugte mit seiner soliden Grundordnung, die attraktive Bebauungsmöglichkeiten und hochwertige Freiräume schafft. Sie versieht das neue Quartier mit einer eigenen Identität, die sich gekonnt in die bestehende Stadtstruktur einfügt.

 

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So

27

Okt

2013

Bahnjubiläen 2014 - Vor 170 Jahren kam die Bahn in die Schweiz

Die erste Eisenbahn fährt 1804. Ganze 40 Jahre dauert es, bis 1844 die Eisenbahn Schweizer Boden erreicht und mit vielen Auf und Ab das Land erobert. Heute ist das Netz der Schweizer Bahnen eines der dichtesten dieser Erde. Im kommenden Jahr gibt es wiederum ein paar runde Jubiläen zu feiern.

 

Informationsdienst LITRA / Hans G. Wägli

Bahnhof Arosa: Am 12. Dezember 2014 wird die Eisenbahn von Chur nach Arosa genau hundertjährig                                                                                    Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Vor 210 Jahren, am 21. Februar 1804, zieht Richard Trevithicks (1771—1833) Lokomotive bei Merthyr Tydfil in Wales einen Zug mit fünf Waggons, 10 Tonnen Eisen und 70 Männern über 15,7 km Gleis der Pen-y-Darren-Werke. Die 4 Stunden und 5 Minuten Fahrzeit entsprechen 3,8 km/h im Schnitt. Vierzig Jahre später, am 15. Juni 1844, erreicht der erste Zug der Bahn von Strassburg nach Basel die Schweiz. Sein Endhalt liegt noch bis zum 11. Dezember vor der Stadtmauer am St.-Johann-Tor, erst dann wird der Bahnhof «intra muros» (auf dem Schällenmätteli) vollendet. Dieses Ereignis jährt sich 2014 zum 170. Mal.

 

Genau 150 Jahre alt werden am 1. Juni die Strecken Zollikofen—Biel und Gümligen—Langnau. Erbaut hat sie der Kanton Bern, der damit den vom Zürcher Alfred Escher initiierten eidgenössischen Verfassungsgrundsatz, wonach Bau und Betrieb von Eisenbahnen der Privattätigkeit zu überlassen seien, erstmals durchbricht. Gleichen Tags fährt auch der erste Eisenbahnzug von Zürich nach Luzern, und zwar durchs Knonauer Amt, wobei er in Zug über ein Gleisdreieck wenden muss. Güterzüge können den Kopfbahnhof Zug über ein (1970 aufgehobenes) direktes Gleis von Steinhausen (das erst 1904 einen eigenen Bahnhof erhält) nach Cham umfahren. Weil die Schweizerische Nordostbahn (NOB) damals den Vereinigten Schweizer Bahnen (VSB) den Netzzugang verweigern, eröffnet die VSB in Rorschach ein eigenes Parallelgleis zum Hafenbahnhof. Was damals (wie heute) wie eine Doppelspur aussieht, wird als parallele Einspurstrecken betrieben, die später auch der Rorschach—Heiden-Bahn dienen. Der Hafenbahnhof und die kurze Strecke verlieren 2005 ihre Eigenständigkeit und gelten seither als Teil des Bahnhofs Rorschach.

 

Den 125. Geburtstag feiern nächstes Jahr Meterspurbahnen im Norden von Lausanne (Echallens—Bercher), in den Neuenburger Bergen (La Chaux-de-Fonds—Les Ponts-de-Martel) im Appenzeller Land (St. Gallen—Gais) und im Prättigau (Landquart—Klosters). Die Jura—Bern—Luzern-Bahn verlängert die Brüniglinie von Alpnach bis Luzern, was der drei Tage jüngeren Zahnradbahn auf den Pilatus (zu den Schiffsverbindungen hinzu) gute Anschlüsse aus der und in die übrige Schweiz sichert. Gleich alt sind die Normalspurbahn Langenthal—Huttwil und zwei Standseilbahnen: die Polybahn in Zürich und die Drahtseilbahn vom Thunersee (Beatenbucht) nach Beatenberg. Als frühe Übernahme geht die im Badischen Bahnhof Basel beginnende Wiesentalbahn nach Zell in die Geschichte ein. Sie wird per 7. Juni 1889 Teil der Grossherzoglichen Badischen Staatseisenbahn (heute DB mit Zügen von SBB GmbH Deutschland).

 

Genau hundertjährig wird am 12.12.2014 die Eisenbahn von Chur nach Arosa. Sie ist 1942 Strecke der Rhätischen Bahn geworden. Die von Aigle ausgehende Bahn nach Le Sepey wird am 7.7.1914 ab Les Planches zum Endpunkt Les Diablerets verlängert. Die Strassenbahnen von Beatenbucht nach Interlaken und von Schwyz nach Ibach sind inzwischen (1939 und 1963) schon wieder verschwunden. Zu den wenigen Zentenarfeiern kommt das Jubiläum der Elektrifikation der Berner Oberland-Bahnen (Interlaken—Lauterbrunnen/-Grindelwald und Wilderswil—Schynige Platte). Daneben entstehen 1914 zweite Gleise: zwischen Sursee und Nottwil, von Thörishaus nach Bern, ab Gümligen bis Kiesen und von Scherzligen bis Spiez sowie im Unterwallis (Martigny—Riddes) und am Jurasüdfuss (St-Blaise—Cressier).

 

Vor 75 Jahren verschwindet die 25 Jahre zuvor, am Vorabend des Ersten Weltkriegs eröffnete Strassenbahn Beatenbucht—Interlaken wieder. Ebenfalls eingestellt wird die Bahn Vallorbe—Pontarlier. Allerdings bauen seit rund 20 Jahren Eisenbahnfreunde diese Strecke wieder auf – einstweilen erst auf französischem Boden (Näheres unter www.coni-fer.org). Abgebaut wird 1939 die Strassenbahn Kempten—Wetzikon. Neue Bahnen gibt es in der Krise kaum. Immerhin führen strategische Gedanken dazu, die 1909 stillgelegte Umfahrung im Norden von Zürich (Opfikon—Zürich Seebach) zu reaktivieren. Ein paar kurze Doppelspurabschnitte beseitigten Engpässe im Netz: Emmenbrücke—Gütsch (SBB) und Reinach Landererstrasse—Reinach BL (Trambahn Basel—Aesch, heute BLT). Die Schweizerische Südostbahn (damals nur westlich von Rapperswil SG tätig) elektrifiziert ihr Netz, und die 1912 eröffnete Säntisbahn passt ihren Namen der Realität an: Appenzell—Weissbad—Wasserauen (AWW, heute Appenzeller Bahnen). Obwohl nur wenige Meter Schweizer Boden betroffen sind, gilt die Elektrifikation Voghera—Mailand—Chiasso als bedeutendes Ereignis. In Italien krönt es die 100-Jahr-Feiern der italienischen Eisenbahnen.

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Sa

26

Okt

2013

RhB Lernexpress: Spielerisch informativ von Thusis nach Tirano

Der Verein Welterbe RhB lanciert die interaktive Onlineplattform «Lernexpress», um die Faszination für die Albula- und Berninalinie und gleichzeitig das Interesse an technischen Berufen zu fördern. Entwickelt wurde der «Lernexpress» zusammen mit der Academia Engiadina und der Pädagogischen Hochschule Graubünden. Ziel ist es, eine Lernerfahrung anzubieten, welche Neugierde sowie Spieltrieb weckt und gleichzeitig Informationen und Werte vermittelt. Mit der neuen Plattform kann die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der UNESCO Welterbestrecke gezielt und zeitgemäss entdeckt werden. Der «Lernexpress» eignet sich für alle, die sich mit der RhB-Bahnkultur auseinandersetzen möchten. Zudem bietet diese moderne Plattform auch ein spannendes Angebot für Schulklassen der Mittel- und Oberstufe.

Unterwegs im RhB Allegra beim Kreisviadukt in Brusio                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Die vom Verein Welterbe RhB lancierte interaktive Lernplattform «Lernexpress» fördert das Interesse an technischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen und macht die Bedeutung der UNESCO Welterbestrecke erlebbar. Der «Lernexpress» fährt zehn Stationen entlang der UNESCO Welterbestrecke von Thusis bis nach Tirano virtuell in Form von zehn Themenbereichen an. Inhaltlich werden so kulturelle, technische, naturwissenschaftliche, bahnhistorische, touristische und wirtschaftliche Aspekte abgedeckt. Jeder Themenbereich besteht aus Informationseinheiten, spielerischen Elementen und Wissenstests.

 

 

Nachhaltige Entwicklung erlebbar machen…

 

Das Internet ist heute einerseits das primäre Informationsmedium und andererseits hat die Handlungs- und Erlebnisorientierung in der Volksschule in den letzten zehn Jahren zugenommen, ebenso das Interesse Freizeitreisender an Bildungstourismus. Diesen Aspekten wird die neue Plattform gerecht.

 

Die Albula- und Berninalinie bietet thematisch ideale Voraussetzungen, um die Faszination für das allgegenwärtige Thema «Mobilität» und gleichzeitig das für die wirtschaftliche Wertschöpfung wichtige Interesse an technischen Berufen on- und offline zu fördern. Schliesslich war der Bau des zum UNESCO Welterbe erkorenen technischen und kulturellen Meisterwerks nur durch ein ungemein kreatives Ausnutzen von technischen, wirtschaftlichen und sozio-kulturellen Einflüssen möglich. Aufgabe des Vereins Welterbe RhB ist es, die Bevölkerung über die angestrebte nachhaltige Entwicklung zu informieren und das Welterbe RhB mit authentischen Angeboten erlebbar zu machen. Diese Vorgabe soll auch durch die Nutzung neuer Medienformen erreicht werden.

 

Dank der Zusammenarbeit mit der Academia Engiadina und der Pädagogischen Hochschule Graubünden wurde eine qualitativ hochstehende Lernplattform entwickelt. Dazu Dr. Felix Keller, Fachdidaktiker Umweltlehre an der ETH Zürich: «Der Lernexpress führt Jugendliche und Junggebliebene aus dem Internet in die Faszination des Weltkulturerbes, mit all seinen technischen, kulturellen und naturräumlichen Höhepunkten.»

 

 

… und die Erlebbarkeit des Welterbes weiter steigern

 

Der «Lernexpress» ist eine auf das Web ausgerichtete Ergänzung zum Informations- und Unterrichtsmaterial zum Thema UNESCO Welterbe RhB. Neben Reiseführer, Kinderbücher und i-Phone App bietet der Lernexpress eine zusätzliche, neuartige Plattform. Der Lernexpress erweitert, neben den frei zugänglichen Unterrichteinheiten auf der Internetseite www.kiknet.ch für Lehrkräfte, die Möglichkeiten, das Thema in den Unterricht einzubauen. Das interaktive Online-Angebot ist eine weitere Initiative des Vereins Welterbe RhB, um die Öffentlichkeit auf die angestrebte nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren.

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Do

24

Okt

2013

ÖBB-Fahrplan 2014: Mehr Angebot und kürzere Fahrzeiten

Der neue Fahrplan ist ab sofort online und ÖBB-Züge buchbar

 

• Tirol mit der Bahn so schnell und oft erreichbar wie noch nie

• Neue Reisemöglichkeiten über den neuen Salzburger Hauptbahnhof

• Wiedereinführung von zwei Direktzügen zwischen Graz und Linz

• Wiedereinführung der direkten Tagesverbindung Wien – Venedig

• Ausbau des Nah- und Regionalverkehrs

• Kundenzufriedenheit bestätigt ÖBB-Qualitätsoffensive

ÖBB Intercity und Railjet in Wien Westbahnhof                               Foto: Marcel Manhart

 

 

Am 15. Dezember 2013 tritt der neue ÖBB-Fahrplan in Kraft. Bahnreisende profitieren von kürzeren Fahrzeiten und neuen Reisemöglichkeiten. Neben der ÖBB-Qualitätsoffensive bringt auch der neue Fahrplan 2014 Verbesserungen für die Bahnfahrer.

 

Damit sich Kunden rechtzeitig über Neuerungen informieren können, ist der neue Fahrplan im Internet unter oebb.at verfügbar. Tickets für die neue Fahrplanperiode können ab sofort online im ÖBB-Ticketshop, per mobile Ticket-App, an ÖBB-Fahrkartenautomaten oder ÖBB-Personenkassen, über das ÖBB-Kundenservice 05-1717 sowie in Reisebüros mit Fahrkartenverkauf erworben werden.

 

 

Fernverkehr: Mehr Verbindungen und kürzere Fahrzeiten

 

Fernverkehrsreisende profitieren von mehr Verbindungen und kürzeren Fahrzeiten. Ostösterreich rückt mit neuen Bahnverbindungen näher an Tirol heran. Darüber hinaus gibt es über den Salzburger Hauptbahnhof zahlreiche neue Reisemöglichkeiten in alle Himmelsrichtungen und der railjet verkehrt künftig ab Wien Richtung Westen immer zur Minute 30 (statt bisher zu Minute 36).

 

 

Schneller nach Tirol

 

Tirol wird künftig so schnell mit der Bahn erreichbar wie noch nie:

 

- Die derzeit Richtung Tirol verkehrenden InterCity-Züge werden großteils durch railjets ersetzt. Das Haltemuster der Züge bleibt bestehen. Damit halten künftig wesentlich mehr railjets in Kufstein, Jenbach und Wörgl. Durch die Umstellung auf railjets, sind die Kunden aus dem Unterinntal Richtung Wien um bis zu 30 Minuten schneller unterwegs.

 

- Für die verbleibenden InterCity-Züge wird es künftig in Salzburg einen Anschluss an railjets Richtung Wien geben. Fahrgäste können also entweder auf einen railjet umsteigen und schneller in Wien sein oder im InterCity umsteigefrei nach Wien reisen.

 

- Im Tiroler Oberland erhalten die railjets, die Richtung Vorarlberg bzw. Zürich unterwegs sind, künftig Halte in Imst/Pitztal und Ötztal und ersetzen hier Intercity-Halte. Auch hier gibt es eine Verbesserung der Reisezeit. Kunden sind durch die Umstellung auf railjets ins Oberland um bis zu 50 Minuten schneller unterwegs.

 

- Zwischen Wien und Innsbruck wird sich die Reisezeit ebenfalls verkürzen: mit dem railjet ist man ab 15. Dezember mit den schnellsten Verbindungen nur noch 4h 8min bzw. mit den neuen Halten im Unterland nur noch 4h 24min unterwegs.

 

 

Fahrzeitverkürzungen auf der Weststrecke:

 

50 Minuten schneller von Wien nach Ötztal

- NEU railjet: 4h 36min

- Bisher IC: 5h 26min

 

28 Minuten schneller von Wien nach Kufstein

- NEU railjet: 3h 42min

- Bisher IC: 4h 10min

 

7 Minuten schneller von Wien nach Innsbruck

- NEU railjet: 4h 08min

- Bisher RJ: 4h 15min

 

5 Minuten schneller von Wels nach München

- NEU IC/RJ: 2h 40min

- Bisher IC/RJ: 2h 45min

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Mi

23

Okt

2013

Wiener jagte U-Bahn-Weltrekord - Knappe fünf Stunden für 104 Stationen

Vier Stunden und 54 Minuten: So lang brauchte Motorjournalist Andreas W. Dick für eine „Komplettbefahrung“ der Wiener U-Bahn. Der U-Bahn-Fan war am Dienstagmorgen zur Befahrung des Streckennetzes aufgebrochen, das im Oktober um drei Stationen und 4,2 Kilometer verlängerte wurde. Um 14.00 Uhr wurde er schliesslich von Wiener-Linein-Geschäftsführer Eduard Winter in der neuen U2-Endstation Seestadt empfangen.

V.l.n.r. :   Auto-aktuell-Redakteur  Johannes Böhm,  Motorjournalist  Andreas W. Dick, Wiener-Linien-Geschäftsführer Eduard Winter               Foto: Wiener Linien/Bohmann

 

 

„So ein Weltrekord kann in Wien natürlich nie lange halten“, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführer Winter: Das U-Bahn-Netz wird schließlich laufend erweitert“.

 

„Die Idee stammt von meinem Sohn Alexander, der in einem 'Guinness Buch' ähnliche Rekorde für Berlin und Hamburg entdeckt hatte. Bereits 2008 haben wir mit 4 h 27 min eine Bestzeit für das Netz bis zum Stadion und 2013 mit 4 h 54 min einen neuen Richtwert nach der U2-Verlängerung bis zur Endstation Aspernstraße aufgestellt“, so Dick.

 

Das Wiener U-Bahn-Netz zählt aktuell 104 Stationen und knapp 80 Kilometern Länge. Wegen der laufend steigenden Fahrgastzahlen wurden vor wenigen Wochen auch die Intervalle auf U1, U2, U3 und U4 weiter verdichtet. Pro Tag sind mehr als 1,2 Millionen Fahrgäste mit der Wiener U-Bahn unterwegs.

 

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Di

22

Okt

2013

Kein Bahnbetrieb zwischen St. Gallen und Herisau am Wochenende

Gleich an drei Projekten baut die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) an diesem Wochenende intensiv und sperrt deshalb die Strecke zwischen St. Gallen und Herisau von Samstag, 26. Oktober 2013, 00:15 Uhr, bis Montag, 28. Oktober 2013, um 04:30 Uhr. Es verkehren Bahnersatzbusse.

Weichenumbau bei der Südostbahn                        Foto: Schweizerische Südostbahn AG

 

 

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) treibt am kommenden Wochenende mehrere Bauprojekte  intensiv voran. Mit der Streckensperrung vom Samstag, 26. Oktober 2013, 00:15 Uhr bis Montagmorgen 04:30 Uhr schafft sie die Voraussetzungen für zügiges Bauen. Für Reisende hat die SOB einen Busbetrieb eingerichtet.

 


Umbau Bahnhof St. Gallen Haggen


Die Bauarbeiten am Bahnhof St. Gallen Haggen begannen Mitte Juni. Sie treten nun in die vorletzte Phase. An diesem Wochenende ersetzt die SOB fünf Weichen in den Hauptgleisen. Schon während der Planung hatte sich gezeigt, dass der Ersatz der Weichen 1 und 12 nur während einer Totalsperre des Bahnbetriebs erfolgen kann. Mit Optimierungen schafft es die SOB nun, statt der zwei gleich fünf Weichen an diesem Wochenende zu ersetzen.

 


Bahnhof Herisau


Die Streckensperrung erlaubt zugleich, in Herisau die zwei Weichen Richtung Gübsensee zu ersetzen, die das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Der Weichenersatz ist ein Bestandteil der Gleisoptimierungen Herisau in Zusammenhang mit der S-Bahn St. Gallen. Die restlichen Arbeiten werden im Jahr 2014 ausgeführt.

 


Sitterviadukt


Seit diesem Montag bis Anfang nächster Woche führt die SOB auch am Sitterviadukt Bauarbeiten aus. Das Natursteingewölbe vor dem Pfeiler IV (Bogen 4), der sich im Areal des Kraftwerks Kubel an der Kubelstrasse befindet, muss neu abgedichtet werden. In der Nacht von Freitag, 25. Oktober, auf Samstag, 26. Oktober, von Mitternacht bis am Morgen baut die SOB das Gleis aus und entfernt Schotter und Schutzmörtel, um danach die Abdichtung bei Bogen 4 zu erneuern. Die Hauptarbeiten erfolgen während der Totalsperre.

 

Bei allen Projekten sind die Bauarbeiten mit gewissen, leider unvermeidlichen Lärmemissionen verbunden. Die SOB bemüht sich, diese auf ein Minimum zu begrenzen, und bittet um Verständnis.

 


Bahnersatz


Die SOB befördert die Reisenden mit Bahnersatzbussen der VBSG. Sie fahren in St. Gallen vor dem Haupteingang zur Schalterhalle ab, in Herisau bei der Unterführung Ost vor dem Postgebäude. In St. Gallen Haggen bedienen die Bahnersatzbusse die offizielle VBSG-Bushaltestelle. Reisende müssen mit einer Verlängerung der Reisezeit von etwa 30 bis 60 Minuten rechnen. Sie werden gebeten, die Abfahrtsanzeigen, Bildschirme, Info-Plakate und Lautsprecherdurchsagen zu beachten.

 

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Mo

21

Okt

2013

Eisenbahnstatistik UIC 2012: Die Schweiz bleibt Europa- und Weltmeister im Bahnfahren

Der öffentliche Verkehr wird in der Schweiz so häufig genutzt wie in keinem anderen Land. Gemäss den Zahlen des Internationalen Eisenbahnverbandes UIC fuhren die Kundinnen und Kunden 2012 durchschnittlich 51 mal pro Jahr mit der Bahn und legten dabei 2274 km zurück. Dies bedeutet den europäischen und weltweiten Spitzenplatz.

Bereits  2008   hat  die  SBB  Werbelok  Re 460 025-0  angekündigt,  dass  die  Schweiz Europameister  ist....                                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Die LITRA hat die Statistik 2012 des Internationalen Eisenbahnverbands (UIC) bezüglich Benutzungshäufigkeit (Fahrten je Einwohner und Jahr) und Reisedistanz (zurückgelegte Kilometer pro Einwohner und Jahr) ausgewertet.

 

 

Nutzung

 

Die Schweiz nutzt Ihren öffentlichen Verkehr europameisterlich. Jeder Einwohner war 2012 durchschnittlich 51mal pro Jahr mit der Eisenbahn unterwegs. In den Top 5 folgen Luxemburg (40 Fahrten), Dänemark (37), Osterreich (27) und Grossbritannien (25). Deutschland, 2011 noch auf dem 5. Platz, ist aus den Spitzenplatzierungen gefallen. Schlusslichter bilden Lettland, Griechenland, Litauen, Rumänien, Schweden, Estland und Bulgarien. In den erwähnten Staaten wird nicht mehr als 4mal pro Jahr die Bahn benutzt.

 

Im weltweiten Vergleich kann einzig Japan die Schweiz überholen. Im Land der aufgehenden Sonne wird 69mal pro Einwohner und Jahr Bahn gefahren.

 

 

Reisedistanz

 

Bezüglich der mit der Bahn zurückgelegten Reisedistanz haben die Schweizerinnen und Schweizer ihren Weltmeistertitel verteidigt: Sie sind mit 2‘274km pro Einwohner und Jahr Spitze. Auszeichnen konnten sich weiter Japan (1‘912km), Dänemark (1‘365km), Frankreich (1‘301km) und Österreich (1‘233km), welche auf den Plätzen zwei bis fünf folgen. Am anderen Ende der Tabelle befinden sich Lettland, Griechenland, Litauen und Estland.

 

«Die Bahnstatistik ist mehr als ein Zahlenspiel. Sie unterstreicht, wie wichtig ein funktionierendes Verkehrsnetz für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes ist. Die Schweizerinnen und Schweizer tun gut daran, sich diesen Titel zu erhalten und am 9. Februar 2014 JA zur Vorlage Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) zu stimmen» ist LITRA-Präsident Ständerat Peter Bieri überzeugt.

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Fr

18

Okt

2013

DB Infos zum Fahrplanwechsel ab Dezember 2013

Zum europaweiten Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 hat die Deutsche Bahn (DB) ihr Fernverkehrsangebot weiter ergänzt und verbessert. Die Reisenden profitieren von neuen Verbindungen sowie neuen Angebotskonzepten und kürzeren Fahrzeiten. Wie die DB mitteilt ist der neue Fahrplan ab sofort in allen Auskunfts- und Buchungssystemen veröffentlicht und auch der Vorverkauf gestartet. Fahrkarten für Reisen ab dem 15. Dezember 2013 sind bis einschliesslich 14. Dezember 2013 noch zu den alten Preisen erhältlich.

Die DB bietet attraktive Neuerungen                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

Günstiger Reisen in der 1. Klasse

 

Seit dem 1. Oktober 2013 bietet die DB den Sparpreis für die 1. Klasse bereits ab 39 Euro für die einfache Fahrt an. Für kurze Strecken bis 250 Kilometer gibt es ihn bereits ab 29 Euro für die einfache Fahrt. Für beide Angebote gilt: Es besteht drei Tage Vorkaufsfrist, die Tickets sind kontingentiert und zuggebunden. Familienkinder unter 15 Jahren fahren kostenlos mit ihren Eltern oder Grosseltern mit.

 

 

Start des Integrationsmodells zwischen Emden und Bremen

 

Auf der Strecke zwischen Emden und Bremen startet die DB das bundesweit erste Integrationsmodell. Dort können Bahnreisende ab dem 15. Dezember 2013 auch die IC-Züge mit Nahverkehrstickets nutzen. Gleichzeitig weitet die DB ihr Fernverkehrsangebot von heute täglich drei auf bis zu neun IC-Verbindungen aus. Mit der zweistündlich verkehrenden Regional-Express-Linie von Bremen nach Emden besteht künftig ein durchgehender Stundentakt an die Nordsee.

 

 

Angebotsanpassungen im Knoten Leipzig

 

Für die Einbindung der neuen Schnellfahrstrecke Leipzig/Halle (Saale) Erfurt sind umfangreiche Umbauten im Knoten Leipzig sowie Bahnsteigverlängerun-gen im Leipziger Hauptbahnhof nötig. Die DB passt daher die heutige Linien-führung und den Fahrzeugeinsatz auf der Strecke zwischen Dresden und Frankfurt (Main) an.

 

So fährt die alle zwei Stunden zwischen Frankfurt Flughafen, Frankfurt Süd und Leipzig verkehrenden IC-Verbindung ab 15. Dezember 2013 weiter bis Dresden und wird weitgehend auf ICE-Züge umgestellt. Die Städte Bad Hersfeld, Gotha, Weimar und Naumburg (Saale) erhalten damit wieder regelmäßige ICE-Anschlüsse. Die bisherige ICE-Linie von Wiesbaden via Mainz und Frankfurt Hbf nach Dresden endet künftig bereits in Leipzig und wird ab Januar weitgehend auf modernisierte IC-Züge umgestellt. In Leipzig besteht Anschluss nach Dresden mit den Zügen der IC-Linie 55 aus Hannover.

 

Alternierend mit oder ohne Umstieg in Leipzig können Reisende ab Dresden künftig eine neue stündliche schnelle Fernverkehrsverbindung in Richtung Halle, Magdeburg und Hannover nutzen. Damit besteht ab Dresden zwei¬stündlich eine Direktverbindung nach Köln statt bisher nach Oldenburg. Die Fernverkehrszüge werden wieder stündlich in Dresden Neustadt halten.

 

 

City Tunnel Leipzig: Schnelle Achse für Mitteldeutschland

 

Ab 15. Dezember 2013 verbinden sechs neue S-Bahn-Linien den mitteldeutschen Wirtschaftsraum um Leipzig und Halle (Saale) schneller und effizienter mit dem Umland und sorgen für deutlich kürzere Reisezeiten auf der Schiene. Der City-Tunnel Leipzig ist dabei das Herzstück des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes: Er schafft eine direkte Schienenverbindung zwischen dem Süden der Stadt und dem Hauptbahnhof. Bislang müssen Züge auf der Nord-Süd-Achse die Leipziger Innenstadt aufwändig umfahren. Durch die schnelle Nord-Süd-Achse unterhalb des Leipziger Zentrums verkürzt sich die Gesamtfahrtzeit auf einigen Strecken um bis zu 40 Minuten.

 

 

Fahrzeitverkürzung von Rostock nach Berlin

 

Nach dem weitgehend abgeschlossenen Streckenausbau verkürzt sich die Reisezeit im Fernverkehr zwischen Rostock und Berlin ab 15. Dezember 2013 um rund 30 Minuten auf gut zwei Stunden. Es verkehrt weiterhin von Montag bis Samstag ein ICE morgens in Richtung Berlin und weiter nach München und von Montag bis Freitag sowie am Sonntag ein ICE abends in der Gegenrichtung. Ab Sommer 2014 wird sich die Reisezeit nach Abschluss des vollständigen Streckenausbaus voraussichtlich um etwa weitere 15 Minuten verkürzen.

 

 

Neue IC-Verbindung von Aachen über Hannover nach Berlin

 

Die Städte Aachen, Mönchengladbach, Viersen und Krefeld erhalten mit einem morgendlichen Intercity montags bis freitags eine direkte Verbindung nach Hannover und Berlin. Der IC 2222 verlässt Aachen um 5.45 Uhr und erreicht Berlin um 12.17 Uhr. In der Gegenrichtung fährt der IC 2223 nachmittags um 13.44 Uhr in Berlin ab und erreicht Aachen um 19.50 Uhr. Gleichzeitig entfällt Sonntagmorgen im Abschnitt Mönchengladbach–Neuss–Düsseldorf der schwach genutzte ICE 1049 nach Berlin.

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Do

17

Okt

2013

Die öffentlichen Verkehrsunternehmen als Akteure der Energiestrategie 2050

Ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs in der Schweiz entfällt auf den Verkehr. Dieser Anteil wird angesichts der steigenden Nachfrage weiter zunehmen. Deshalb ist es wichtig, dass dieser Sektor die Energiestrategie 2050 des Bundesrates aktiv mitträgt. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) ist mit der Umsetzung der Massnahmen im Bereich des öffentlichen Verkehrs beauftragt. Es regt bei den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs Innovationen an und will sie zu Akteuren beim Umbau des Energiesystems machen.

Herausforderung ESöV 2050                                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Im Mai 2011 beschloss der Bundesrat den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie. Im September 2013 verabschiedete er seine neue Energiepolitik und überwies dem Parlament ein erstes Massnahmenpaket zur Beratung. Damit soll der Umbau des Energiesystems in der Schweiz ohne Versorgungsengpässe geschafft werden. Im Zentrum der Energiestrategie 2050 stehen die Senkung des Energieverbrauchs (bessere Energieeffizienz) und der Ausbau der erneuerbaren Energien. Beim Verkehr (ohne Luftfahrt) will der Bundesrat den Energieverbrauch um die Hälfte reduzieren.

 

 

Mehrere Stossrichtungen

 

Der öffentliche Verkehr steht vor folgenden Herausforderungen:

 

• Steigerung der Energieeffizienz: Die Energieeffizienz kann je nach Verkehrsträger um zehn bis fünfzig Prozent verbessert werden.

 

• Ausstieg aus der Kernenergie: Der Bahnstrom und der Strom für die Infrastruktur (Beleuchtung, Stromversorgung für die Signalanlagen, die Weichen, Gebäude usw.) kommen künftig aus erneuerbaren Quellen. Die Transportunternehmen produzieren diesen erneuerbaren Strom selber oder kaufen ihn ein.

 

• Senkung des CO2-Ausstosses: Der Verbrauch von fossilen Brenn- und Treibstoffen für Gebäude und Infrastruktur ist zu senken.

 

• Ausbau der Ökostromproduktion: Die Produktion von Ökostrom ist nötig, um die Kernenergie zu ersetzen und Lastspitzen abzudecken.

 

Die Herausforderungen betreffen sowohl die Infrastrastruktur und die Gebäude wie auch die Fahrzeuge und den Betrieb. Mögliche Handlungsfelder sind beispielsweise eine bessere Energierückgewinnung bei Bahn, Tram und Bus, Anpassungen bei den elektrischen Weichenheizungen oder mehr Effizienz von Heizung, Lüftung und Kühlung, die zusammen fast gleich viel Energie verbrauchen können wie das Fortbewegen der Fahrzeuge. Anlagen des öffentlichen Verkehrs wie beispielsweise die Dächer von Bahnhöfen, Depots und Perrons oder Schutzwände entlang der Schienen weisen ausserdem zahlreiche grosse Flächen auf, die sich für die Erzeugung von Solarstrom eignen.

 

 

Den Umbau des Energiesystems aktiv mitgestalten

 

Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat den Auftrag erhalten, die neue Energiestrategie des Bundesrates in seinem Zuständigkeitsbereich zu konkretisieren und umzusetzen. Seit Jahresbeginn arbeitet ein Mitarbeiter an der Ausgestaltung der Energiestrategie 2050 im öffentlichen Verkehr (ESöV 2050) und ist für ihre erfolgreiche Umsetzung verantwortlich.

 

Mit der ESöV 2050 werden auch die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs zu Akteuren beim Umbau des Energiesystems, weil sie für den Betrieb und die operativen Entscheidungen verantwortlich sind. Damit energetische Überlegungen als wesentliche Elemente in den Entscheidungsprozess einfliessen können, ist zudem die Zusammenarbeit mit den Kantonen zentral. Diese sind wichtige Partner bei der Ausarbeitung der Leistungsvereinbarungen mit den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs. Damit eine Gesamtschau erarbeitet und ein Austausch über Best Practices ermöglicht werden kann, ist eine verstärkte Kommunikation zwischen den Beteiligten nötig. Das BAV fördert den Dialog und treibt Innovationen über Studien und Pilotprojekte bei den öffentlichen Verkehrsunternehmen voran. Daneben bietet es Unterstützung an bei der Umsetzung, insbesondere über finanzielle, fachliche oder gesetzliche Anreize.

 

Die Konzeptphase für die ESöV 2050 (Inhalte, Organisation) ist bald abgeschlossen. Für die sieben ersten Projekte hat die Begleitgruppe der ESöV Beiträge in der Höhe von insgesamt 650 000 Franken bewilligt (siehe Kasten unten). Bis zum Jahresende wird eine Ausschreibung für Projekte lanciert, um die Palette der Vorschläge zu erweitern.

 

Für die erfolgreiche Umsetzung der ESöV 2050 stehen dem BAV ab 2014 rund 3,5 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung. Diese Summe wird etappenweise investiert. Damit sollen im öffentlichen Verkehr rund 600 Gigawattstunden im Jahr eingespart werden, später soll die Einsparung weiter steigen. 600 Gigawattstunden entsprechen einem Fünftel der Jahresproduktion eines Kernkraftwerks wie Mühleberg oder Beznau.

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Mi

16

Okt

2013

Steinschlag oberhalb der Station Lüen-Castiel verursacht Streckensperrung der RhB-Linie Chur – Arosa

Ein Steinschlag oberhalb der Station Lüen-Castiel hat am frühen Mittwochmorgen zu einem Streckenunterbruch der Rhätischen Bahn zwischen Chur und Arosa geführt. Gestein und Geröll verschütteten das Gleis und es wurden zwei Fahrleitungsmasten sowie die Fahrleitung beschädigt.

Bahnersatz Bus nach Arosa auf Gleis 2 in Chur                               Foto: Marcel Manhart

 

 

Im Vergleich zum Steinschlag-Ereignis Ende März, welches an gleicher Stelle zu einem knapp vierwöchigen Streckenunterbruch geführt hatte, stürzte beim aktuellen Ereignis weniger Gestein auf die Gleise. Trotzdem präsentiert sich die Situation problematisch: Nach wie vor ist der Hang in Bewegung, so dass aus Sicherheitsgründen keine Aufräumarbeiten möglich sind.

 

Die Rhätische Bahn analysiert die Situation derzeit mit Geologen. Eine Prognose, wann mit den Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten begonnen werden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Bis auf weiteres bleibt die Strecke Chur – Arosa gesperrt. Es verkehren Ersatzbusse.

 

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Mo

14

Okt

2013

Neuer WESTbahn Fahrplan ab 15. Dezember 2013

Im Zuge des Fahrplanwechsels am 15. Dezember 2013 reagiert die private WESTbahn GmbH auf zahlreiche Kundenwünsche und erweitert das Angebot:

Die letzten Taktlücken im Fahrplan werden geschlossen.

WESTbahn Zug bei der Einfahrt in Wiener Westbahnhof                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Mit den Änderungen ab Fahrplanwechsel werden noch mehr Reisemöglichkeiten angeboten und durch die Schliessung der letzten Taktlücken die Planung vereinfacht: Jede Stunde ein Zug der WESTbahn. "Damit sind auch Geschäftsreisende jetzt noch besser bei uns aufgehoben. Top Qualität, WLAN und jetzt ohne Lücke voll verfügbar," schreibt die WESTbahn GmbH.

 

 

Zusätzliche Züge ab Wien Westbahnhof:

 

- täglich 10:40 Uhr

- Freitag und Samstag 19:40 Uhr (neu bis Salzburg, bisher nur bis Linz)

- Samstag 05:40 (bisher erst ab Linz) und 13:40 Uhr

- Sonn- und Feiertag 07:40 Uhr (bisher erst ab Linz)

 

 

Zusätzliche Züge ab Salzburg Hauptbahnhof:

 

- täglich 10:50 Uhr - Montag bis Samstag 5:50 Uhr (bisher täglich erst ab Attnang-Puchheim)

- Samstag 13:50 Uhr

- Sonn- und Feiertag 07:50 Uhr

 

Entsprechend der Nachfrage verkehrt der Zug Wien-Linz um 20:40 Uhr nur mehr an Sonn- und Feiertagen sowie der Zug von Salzburg nach Wien um 19:50 Uhr nur mehr von Freitag bis Sonntag. In der Fahrtrichtung Wien - Salzburg reduziert sich die Fahrzeit um 2 Minuten auf 2h30min. Damit wird der minimale Fahrzeitunterschied zum railjet noch geringer. Salzburg - Wien bleibt wegen Rücksichtnahme auf das Nahverkehrsgefüge die Fahrzeit bei 2h32min, trotz Entfall des Haltes in Tullnerfeld.

 

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Sa

12

Okt

2013

Europaallee beim Hauptbahnhof Zürich präsentiert neue Geschäfte

Mitte Dezember 2013 ziehen im Erdgeschoss der Europaallee neue Geschäfte und Lokale ein. Sie befinden sich auf dem Baufeld E, der dritten von acht Etappen des neuen Stadtteils, und ergänzen die bestehenden Angebote.

Europaallee Baufeld E                                                                             Bild: SBB CFF FFS

 

 

Nach der Europaallee-Passage auf dem Baufeld A sowie Läden und Restaurants im UBS-Gebäude kommen Mitte Dezember auf dem Baufeld E weitere Shops und Gastrobetriebe, die den bestehenden Nutzungsmix in den Erdgeschossen ergänzen. Hinzu kommen die Bar Neo, der Spezialitätenladen Taste of Greece mit kleinem Backshop, das urbane Gartengeschäft Veg and the City, die Goldschmiede Lesjunja, der Coiffeur & Shop mad Hairstyling, das Kosmetikstudio Bia Cosmetics & Nails sowie die Schumacherei Viceconte und das Modelabel Comepony. Ebenfalls im Erdgeschoss wird sich der Ausstellungsraum zur Europaallee befinden.

 

Die vier darüber liegenden Geschosse umfassen rund 10‘000 Quadratmeter Büroflächen, die von Swisscanto und OBC Suisse (Office Business Center) belegt werden. Über diesem Sockel angelegt sind zwei Wohntürme mit 64 Mietwohnungen, verteilt auf sechs und neun Etagen. Der Neubau wurde von den Architekten Caruso St John Architects, London, und Bosshard Vaquer Architekten, Zürich, konzipiert.

 

Die Europaallee wächst etappenweise weiter. Das Baufeld G (Bezug 2015) ist im Bau. Mitte 2014 erfolgt der Spatenstich für das Baufeld H und bis 2020 werden die ans Gleisfeld anschliessenden Baufelder B, F und D realisiert.

 

 

Meilensteine in der Europaallee Zürich

 

· September 2012: Fertigstellung der ersten Etappe; Eröffnung der Pädagogischen Hochschule

  Zürich sowie der Shops und Gastrobetriebe im Erdgeschoss

· Mitte 2014: Fertigstellung Bahnhof Löwenstrasse und Rückbau Bahnhof Sihlpost

· Anfang 2017: Baubeginn letzte Etappe

· 2020: Fertigstellung des Gesamtareals Europaallee

 

2500 Studienplätze an der Pädagogischen Hochschule, über 6000 Arbeitsplätze, 300 Wohnungen, ein Design-Hotel, vielfältige Einzelhandels- und Gastronomieangebote sowie Freizeiteinrichtungen machen die Europaallee mit ihren Plätzen und ihrem attraktiven Umfeld zu einem neuen, lebendigen Teil Zürichs.

 

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Fr

11

Okt

2013

ÖBB: „Offizieller Mobilitätspartner des Austria Ski Teams“

• Einkleidungspräsentation am Wiener Westbahnhof

• Kern und Schröcksnadel taufen „Ski Austria Zug“

 

Ab Oktober 2013 sind die ÖBB für drei Jahre „Offizieller Mobilitätspartner des Austria Ski Teams“. Damit werden die ÖBB als grösstes nationales Mobilitätsunternehmen und der ÖSV als bedeutendster nationaler Wintersportverband den öffentlichen Verkehr zu Wintersportveranstaltungen weiter und noch verstärkt fördern. Als Auftakt dieser Mobilitätspartnerschaft fand am 10.10.2013 die offizielle Einkleidungs-Präsentation des ÖSV-Teams am Wiener Westbahnhof statt. Die ÖSV-Stars wie Marcel Hirscher, Marlies Schild oder Gregor Schlierenzauer reisten dafür eigens mit dem Sonderzug Ski Austria railjet von Innsbruck nach Wien, wo sie von ÖBB-Chef Christian Kern, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und Sportminister Gerald Klug am Bahnsteig empfangen wurden. Danach tauften Kern und Schröcksnadel offiziell den neuen „Ski Austria Zug“.

Railjet Nr. 51 ist nun der Ski Austria Zug                         Foto: © ÖBB / Christian Zenger

 

 

Im Anschluss daran präsentierten die erfolgreichsten Wintersportler Österreichs die ÖSV-Winterkollektion 2013/14 und führten die neuen Renn- und Sprunganzüge für die kommende Wintersaison vor. Unzählige Kinder, Jugendliche und Erwachsene sicherten sich eine Unterschrift ihres Lieblingssportlers bei der Autogrammstunde mit allen ÖSV-Stars in der ÖBB-BahnhofCity Wien West

 

ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern: „Die neue rot-weiß-rote Partnerschaft zwischen ÖBB und ÖSV verbindet Top-Leistungen und Highspeed. Ab sofort bringen wir die Fans umweltfreundlich und sicher zu allen Wintersportevents. Wir wünschen den Athleten viel Erfolg für die kommende Saison und natürlich auch bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi.

 

ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel: „Die ÖBB waren bereits in den vergangenen Jahren bei vielen Großveranstaltungen wie zum Beispiel der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming ein verlässlicher Partner. Umso mehr freut es mich, dass die Zusammenarbeit mit dem größten Mobilitätsunternehmen Österreichs jetzt noch weiter intensiviert werden konnte. Der Ski Austria railjet, der mehrere Jahre quer durch Österreich fährt, ist sichtbarer Botschafter dieser umweltfreundlichen Zusammenarbeit.“

Sportminister Gerald Klug: „Es ist wichtig, dass alle Säulen unserer Gesellschaft für den österreichischen Sport an einem Strang ziehen. Wirtschaft, Politik und Sportverbände gehen Hand in Hand, um für unsere Sportlerinnen und Sportler ein optimales Umfeld zu schaffen. Nur so sind rot-weiß-rote Erfolge möglich."

 

 

Partnerschaft: Sieg für Umweltfreundlichkeit

 

Schon in den vergangenen Jahren haben ÖSV und ÖBB gut und erfolgreich zusammen gearbeitet. Highlight war die Zusammenarbeit und das ÖBB Mobilitätskonzept für die Ski WM in Schladming im Februar 2013. Täglich sorgen die ÖBB für umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität. Gerade Sportgroßveranstaltungen wie Skirennen müssen perfekt organisiert sein – und angesichts immer knapper werdender Ressourcen, auch umweltverträglich und nachhaltig durchgeführt werden. Der Klimaschutz sind wichtige Anliegen der ÖBB und des ÖSV. Daher setzen die beiden Partner auf grüne, saubere Veranstaltungen. Umweltverträgliche Verkehrsangebote, sowie ein hoher Anteil des öffentlichen Verkehrs bei Ski-Fans sind deklarierte Ziele der gemeinsamen Anstrengungen.

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Do

10

Okt

2013

Effizienter und umweltschonender Wagenladungsverkehr: SBB Cargo tauft in Ziegelbrücke die 20. Hybridlok

SBB Cargo hat heute die zwanzigste von 30 bestellten Hybridloks getauft. Sie ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.

Die Eem 923 024 wurde auf den Namen "Fronalpstock" getauft     Foto: Marcel Manhart

 

 

«Ich freue mich, dass wir mit der neuen Hybridlok Eem 923 in Ziegelbrücke eine schwere Rangierlok des Typs Am 843 ersetzen können. Mit der neuen Lok können wir noch effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher rangieren», sagte Ruedi Büchi in Ziegelbrücke. Zusammen mit Herbert Küng, Gemeindepräsident von Schänis, taufte er die Hybridlok Eem 923 024-4 auf den Namen «Fronalpstock». Die weiteren der insgesamt 30 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG laufend bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

 

 

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

 

Mit der neuen Hybridlok lassen sich die Bedürfnisse der Kunden optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.

 

Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte. Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

 

Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken. SBB Cargo hat sich bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet.

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Mo

07

Okt

2013

Photo+Adventure am 16. und 17. November in der Messe Wien

Am 16. und 17. November 2013 findet in der Messe Wien mit der Photo+Adventure wieder die grösste Fotomesse und gleichzeitig einzige Spezialmesse für Individualreisen statt. Photo+Adventure, Messe&Event für Fotografie, Reise und Outdoor 2013 ist so gross wie nie, setzt erstmals Themenschwerpunkte in allen Bereichen und präsentiert neuerlich internationale Top-Referenten.

Photo+Adventure  ist  die  grösste Fotomesse  und  gleichzeitig  einzige  Spezialmesse für  Individualreisen                                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Photo+Adventure wurde bereits 2004 als Publikumsmesse mit hohem Eventcharakter konzipiert und vereint die drei Boomthemen Fotografie, Reisen und Outdoor unter einem Dach. Besonderes Merkmal und USP des Messeevents ist das umfangreiche und hochwertige Rahmenprogramm, das alle drei Messethemen  nachhaltig verstärkt. Seit 2011 findet die Messe in Österreich jährlich, alternierend in der Messe Wien und im Design Center Linz statt. Die Wiener Photo+Adventure ist in den ungeraden Jahren größte Fotomesse im deutschen Sprachraum und fixe Größe in der internationalen Fotoszene. Auf dem Reisesektor konnte man sich nachhaltig als einzige Spezialmesse für individuelle Reisen und Outdoorerlebnis positionieren. 2014 expandiert das erfolgreiche Messekonzept nach Deutschland und feiert seinen ersten Auftritt im Landschaftspark Duisburg- Nord.

 

Am 16. und 17. November 2013 findet in der Messe Wien mit der Photo+Adventure wieder die größte Fotomesse und gleichzeitig einzige Spezialmesse für Individualreisen statt. Unter dem Motto Das Abenteuer Fotografie live erleben trifft foto-, reise- und naturbegeistertes Publikum auf alle Branchengrößen aus dem Bereich Fotografie und Digital Imaging sowie ein umfassendes Angebot an Wander-, Trekking- und Adventurereisen in nahen Regionen und weltweit.

 

Die Ausstellungsfläche wandert 2013 erstmals vom Congress Center in die Halle B. Der Congress steht weiterhin für das Rahmenprogramm zur Verfügung. Die Photo+Adventure wird mit rund 250 Ausstellern, 10 Fotoausstellungen und bis dato 150 Rahmenprogrammpunkten auf rund 13.000m2 Fläche die größte Photo+Adventure bisher sein. Für das traditionell hochwertige Rahmenprogramm, für das rund die Hälfte der Gesamtmessefläche zur Verfügung steht, konnten neuerlich internationale Topreferenten gewonnen werden. Sechs Wochen vor der Veranstaltung zeichnen sich die konkrete Ausgestaltung und erste Highlights des diesjährigen Messeevents ab. Durch einige kreative Programmpunkte erweitert, präsentiert sich die Photo+Adventure so vielfältig wie nie. Erwartet werden rund 20.000 Besucher.

 

 

Erstmals Fokus auf Schwerpunktthemen:

Filmen mit DSLR-Kameras, Wasser und Winter

 

Erstmals nützen die Veranstalter die erweiterte Fläche auch für eine Fokussierung auf attraktive Spezialthemen. Fototechnisch widmet man sich sowohl auf Ausstellerseite als auch im Rahmenprogramms verstärkt dem Trend-Thema Filmen mit DSLR-Kameras. Eines der Messehighlights: Philip Bloom, internationaler Star aus der Filmbranche, konnte erstmals in Österreich für einen Workshop gewonnen werden.

 

Thematisch hat man mit dem Schwerpunkt „Wasser“ eine spektakuläre  Überschneidungsfläche zwischen den Messethemen Reisen (in und am Wasser) und Fotografie (Unterwasserfotografie) gefunden. Konkret gibt es 2013 erstmals auch einen räumlichen Cluster, der sich von beiden Seiten dem Thema widmet. Besucher- Anziehungspunkt und sichtbare Betonung dieses Themenfeldes ist ein Tauchcontainer des TSVÖ (Tauchsportverband Österreichs), der 25m3 Raum für spektakuläre Inszenierungen bietet. Die herannahende Wintersaison wird sowohl ausstellerseitig als im Rahmenprogramm, etwa durch die Präsentation des Ski Guide Austria oder durch die Beherbergung des Freeride Filmfestival als Sideevent (s.u.) thematisiert.

 

 

Was bietet das Messeticket?:

64 Vorträge, Fotoausstellungen und Liveaction mit Pecha Kucha

 

Der mit dem Messeticket frei zugängliche Bereich ist so umfassend wie noch nie. Alle Aussteller bieten laufend attraktive Standaktivitäten und Live Fotoshootings. Für alle Messebesucher gilt auch das Angebot der gesamten Vortragsreihe, in dessen Rahmen insgesamt 64 hochwertige Vorträge, Diashows, Destinationenportraits und Produktpräsentationen stattfinden. (z.B.: Lois Lammerhuber über sein Gigapixelbild New York oder Chris Cappozielo, der berührende Einblicke in das Leben seines behinderten Bruders gewährt).

 

Kreatives Highlight ist erstmals auch Pecha Kucha. Eine Kooperation von fotografie.at, Pecha Kucha Night Vienna und Photo+Adventure: Sieben kreative Fotografen bekommen die Chance 20 ihrer Bilder in je 20 Sekunden einem breiten Publikum zu präsentieren.

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Sa

05

Okt

2013

Mit dem öffentlichen Verkehr an das Winzerfest am Bielersee - Extrahalt für die Trüelete in Twann

Die Trüelete, das grösste Winzerfest der Bielerseeregion, findet vom 25. bis 27. Oktober 2013 in Twann statt. Die SBB verstärkt ihr Angebot mit zusätzlichem Rollmaterial und einem Extrahalt in Twann vom 26. auf den 27. Oktober 2013.

Regionalzug am Bahnhof Twann                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Trüelete ist das grösste Winzerfest am Bielersee. Nach der Jahrgangstaufe des neuen Weins laden Weinkeller und Carnotzets zu Twannerwein und Spezialitäten. Das Organisationskomitee der Trüelete empfiehlt die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr. Die Parkplatzzahl in Twann und Region ist beschränkt.

 

Damit alle Festbesucherinnen und Festbesucher entspannt an die Trüelete und wieder nach Hause gelangen, verstärkt die SBB ihr fahrplanmässiges Angebot. Die Züge des Regionalverkehrs verkehren am Wochenende mit zusätzlichen Wagen. Zudem macht der ICN Richtung Biel/ Bienne in der Nacht vom Samstag, 26. Oktober 2013 auf Sonntag, 27. Oktober 2013 einen Extrahalt in Twann um 00:38 Uhr. Das Festgelände im Dorfzentrum ist zu Fuss vom Bahnhof Twann bequem in zwei Minuten erreichbar.

 

 

Reisetipps: Rückreisebillette auf dem Hinweg kaufen und P+Rail nutzen

 

Das Ticket für die Rückreise kann bereits auf der Anfahrt gekauft werden. Dies erspart das Anstehen vor den Billettautomaten am Bahnhof Twann. Die SBB empfiehlt weiter, das Auto an einem P+Rail Bahnhof zu parkieren und dort in den Zug umzusteigen.

(Übersicht: sbb.ch/mobilitaet)

 

Das OK der Trüelete organisiert von Gaicht nach Twann ein Shuttlebetrieb mit Parkmöglichkeiten in Gaicht  (Informationen: www.truelete.ch).

 

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Do

03

Okt

2013

S-Bahn Bern: Längere Perrons für längere Doppelstockzüge

Die SBB verlängert ab Mitte Oktober 2013 die Perrons der beiden Bahnhöfe Bern Ausserholligen SBB und Münchenbuchsee auf 220 Meter. Damit starten die beiden ersten Teilprojekte des 30-Millionen-Franken-Gesamtprojekts «Perronausbauten S-Bahn Bern». Das Projekt beinhaltet an 13 Bahnhöfen der Linien S1 und S3 Perronausbauten für längere BLS-Doppelstockzüge MUTZ und sorgt so künftig für ein rascheres und komfortableres Ein- und Aussteigen.

Perronausbauten für längere BLS-Doppelstockzüge MUTZ             Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB verlängert im Auftrag der Kantone Bern und Freiburg bis Ende 2015 an

13 Bahnhöfen der S-Bahnlinien S1 Fribourg/Freiburg-Bern-Münsingen-Thun und S3 Biel/Bienne-Bern-Belp die Perrons, so auch am Bahnhof Bern Ausserholligen SBB. Hier verlängert sie ab 7. Oktober 2013 bis Ende Januar 2014 die beiden Perrons um je 50 Meter in Richtung Fribourg/Freiburg. Die Perronlänge beträgt damit neu 220 Meter. Die Arbeiten haben keine Auswirkungen auf den Fahrplan.

 

Auch in Münchenbuchsee verlängert die SBB ab Oktober 2013 die beiden Perrons. Bei diesen genügen 15 zusätzliche Meter Perron in Richtung Bern, um auf die gewünschte Länge von 220 Metern zu kommen. Die Arbeiten beginnen am 14. Oktober 2013 und dauern bis Ende November 2013. Im selben Zeitfenster erneuert die SBB zudem den Bahnübergang Moosgasse und macht ihn so für die Nutzerinnen und Nutzer im Quartier fit für die nächsten Jahrzehnte.

 

Um die Arbeiten in Münchenbuchsee sicher und speditiv ausführen zu können, ersetzen in den ersten beiden Novemberwochen jeweils von Montagnacht bis und mit Freitagnacht ab 22.00 Uhr Bahnersatzbusse einzelne S3 -Züge zwischen Zollikofen und Schüpfen. Für die Hauptarbeiten am Bahnübergang müssen die SBB und die Gemeinde diesen zudem vom 21. Oktober 2013 bis 9. November 2013 sperren. Eine Umleitung wird signalisiert.

 

Mit Bern Ausserholligen SBB und Münchenbuchsee starten die beiden ersten Teilprojekte des 30-Millionen-Franken-Gesamtprojekts «Perronausbauten S-Bahn Bern». Dank den Perronverlängerungen kann die BLS künftig in Zeiten mit grosser Nachfrage zwei aneinander gekoppelte BLS-Doppelstockzüge MUTZ mit insgesamt 770 Sitzplätzen einsetzen, ohne wegen kurzen Perrons einzelne Türen abschliessen zu müssen. So können die Kundinnen und Kunden komfortabler und rascher ein- und aussteigen, was wiederum der Pünktlichkeit dient.

 

Im Dezember 2013 beginnen die Arbeiten für die Perronverlängerungen in Schüpfen. 2014 folgen Bern Bümpliz Süd, Kiesen, Flamatt, Wünnewil, Suberg-Grossaffoltern, Wichtrach, Düdingen, Oberwangen und Studen BE, 2015 Thörishaus Dorf. Im Bahnhof Thun verlängert die SBB zudem für die BLS-Doppelstockzüge MUTZ ein Gleis in der Abstellgleisanlage von 140 auf 320 Meter.

 

Die Gesamtkosten für die Ausbauten belaufen sich auf rund 30 Millionen Franken. Der Kanton Bern beteiligt sich mit 12,1 Millionen Franken, der Kanton Freiburg mit 2,6 Millionen Franken. Die restlichen Kosten übernimmt der Bund.

 

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Mi

02

Okt

2013

InnoTrans Berlin 2014 mit positiver Halbzeitbilanz

Mit grossen Schritten nähert sich die InnoTrans 2014 – und wirft bereits ihre Schatten voraus: Mehr als 90 Prozent der Ausstellungsfläche der vergangenen Veranstaltung sind schon gebucht und auch die internationale Ausstellerbeteiligung liegt mit etwa 50 Prozent auf hohem Niveau. Die internationale Fachmesse für Verkehrstechnik, innovative Komponenten, Fahrzeuge und Systeme findet vom 23. - 26. September 2014 in Berlin statt.

Nach 2012 ist es dann 2014 wieder soweit: InnoTrans Berlin         Foto: Marcel Manhart

 

 

Mehr als 90 Prozent der Ausstellungsfläche der vergangenen InnoTrans 2012 sind schon gebucht und auch die internationale Ausstellerbeteiligung liegt mit etwa 50 Prozent auf hohem Niveau. Beispielsweise organisiert die US-amerikanische Railway Engineering-Maintenance Suppliers Association (REMSA) zum zweiten Mal einen Gemeinschaftsstand, diesmal allerdings mit doppelt so großer Ausstellungsfläche. Auch die Japan Overseas Rolling Stock Association (JORSA) ist wieder mit einem Gemeinschaftsstand dabei – erneut belegt Japan eine ganze Messehalle.

 

Mit der Tengiz Trans Group wird erstmals ein kasachisches Unternehmen seine Visitenkarte auf dem Branchenevent in Berlin abgeben. Laut eigenen Angaben ist der Aussteller das größte unabhängige Leasingunternehmen für rollendes Material in Kasachstan. Neu auf der InnoTrans 2014 ist auch der südafrikanische Hersteller von Schienenfahrzeugen DCD. Und wenn die InnoTrans als internationale Leitmesse für Schienenverkehrstechnik am 23. September des nächsten Jahres startet, dann stehen an den vier Messetagen vor allem die Produktneuheiten der globalen Bahnindustrie im Zentrum der Aufmerksamkeit.

 

 

Erste Weltpremiere angekündigt

 

Insgesamt 104 Weltpremieren haben die Unternehmen der globalen Bahnindustrie im letzten Jahr vorgestellt. Mit dem deutschen Startup-Unternehmen BGM GmbH Badische Gleisbaumaschinen hat nun bereits der erste Aussteller eine Weltpremiere für die InnoTrans 2014 angekündigt: „Wir werden auf der InnoTrans in Berlin erstmals die Prototypen unserer neu entwickelten und patentrechtlich geschützten Materialtransportwagen MT 100 dem Fachpublikum präsentieren", erläutert Andreas Vonhoff, Geschäftsleiter der BGM GmbH.

 

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Di

01

Okt

2013

Österreich Schienen-Control: Geplanter Tempo-Zuschlag ab 160 km/h kommt nicht

Die ÖBB Infrastruktur AG wollte ab dem Winterfahrplan im Dezember einen Geschwindigkeitszuschlag ab 160 km/h von 0,5638 Euro pro Kilometer von allen Bahnunternehmen einheben. Der Zuschlag wurde mit höheren Errichtungs- und Abnutzungskosten von Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecken begründet.

Kein Geschwindigkeitszuschlag für WESTbahn und ÖBB                 Foto: Marcel Manhart

 

 

In einem Entscheid vom 27. September 2013 erklärte der Österreichische Bahnregulierer Schienen-Control den geplanten Geschwindigkeitszuschlag nun für unwirksam.

 

 

“Marktadäquat und fair”

 

Die ÖBB Infrastruktur AG wird den Geschwindigkeitszuschlag nicht einheben, bestätigte ÖBB-Sprecher Michael Braun auf APA-Anfrage. Die weitere Vorgehensweise sei offen, eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof möglich. Die geplanten Erlöse hätten sich auf rund 4 Mio. Euro belaufen, davon rund 3 Mio. Euro von der ÖBB Personenverkehr und 1 Mio. Euro von der Westbahn. Ein Zuschlag für Geschwindigkeiten über 160 km/h sei “marktadäquat und fair”, betonte Braun. Hochgeschwindigkeit-Zuschläge gebe es auch in anderen Ländern – etwa in Deutschland und Frankreich.

 

 

Keine Erklärung zur Berechnung

 

Der Regulierer hatte im März 2012 von Amts wegen ein wettbewerbsaufsichtsbehördliches Verfahren eingeleitet. Die ÖBB habe trotz mehrmaliger Auskunftsersuchen der Schienen-Control Kommission in mehreren Stellungnahmen nicht erklärt, wie sie den Zuschlag anhand Paragraf 67 des Eisenbahngesetzes ermittelt habe. “Das kann nur dahingehend gewürdigt werden, dass sie den Zuschlag nicht gesetzeskonform ermittelt hat”, heißt es im aktuellen Bescheid. Innerhalb von fünf Tagen nach Zustellung des Bescheids muss die ÖBB Infrastruktur AG nun den Zuschlag aus den Schienennetz-Nutzungsbedingungen 2014 und dem Produktkatalog entfernen.

 

 

WESTbahn über Entscheid erfreut

 

Die mehrheitlich private WESTbahn zeigte sich über den Entscheid der Schienen-Control Kommission erfreut. “Der Bescheid ist jedoch nicht endgültig”, warnte WESTbahn-Geschäftsführer Erich Forster am Dienstag in einer Aussendung. Die Erhöhungen des Infrastruktur-Benützungsentgelts dürften nur in Höhe der Inflationsrate erfolgen, fordert der WESTbahn-Chef.

 

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Mo

30

Sep

2013

ÖBB-Chef wird ab Januar 2014 oberster Repräsentant der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen

ÖBB-Holding AG Vorstandsvorsitzender Christian Kern wurde zum neuen Präsidenten der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen (CER) gewählt. Zusätzlich zu seiner unveränderten Funktion bei den ÖBB wird er ab 1. Januar 2014 für zwei Jahre die Anliegen von mehr als 80 Europäischen Eisenbahn- und Infrastrukturgesellschaften auf europäischer Ebene vertreten. Christian Kern folgt auf Mauro Moretti, Vorstand der italienischen Staatsbahnen (FS).

ÖBB-Chef Christian Kern bei einem ORF Interview                          Foto: Marcel Manhart

 

 

ÖBB-Holding AG Vorstandsvorsitzender Christian Kern: „Die Wahl zum Präsidenten der CER ist eine grosse Anerkennung für den ÖBB-Konzern und unterstreicht die Bedeutung der ÖBB im europäischen Kontext. Die kommenden Jahre werden von einem Paradigmenwechsel und neuen Herausforderungen im Eisenbahnsektor geprägt sein, die der aktiven Mitgestaltung durch unsere Industrie bedürfen. Die Stärkung der Schiene gegenüber anderen Transportmitteln und die Herstellung von fairen Wettbewerbsbedingungen werden Schwerpunkte der kommenden Arbeit bilden.“

 

Die Mitglieder des Management Kommittees für die Periode 2014 bis Ende 2015 sind Guillaume Pepy (SNCF, Französische Staatsbahnen), Rüdiger Grube (DB, Deutsche Bahn), Andreas Meyer (SBB, Schweizer Bundesbahnen), Jiří KOLÁŘ (SZDC, Tschechischer Eisenbahninfrastrukturbetreiber), Mauro Moretti (FS, Italienische Staatsbahnen), Ilona Dàvid (MÁV, Ungarische Staatsbahnen), Roger Cobbe (ATOC, Verband der Eisenbahnverkehrs-unternehmen), Crister Fritzson (ASTOC / SJ, Schwedische Bahn), Jakub Karnowski (PKP, Polische Bahnen), Oliver Wolf (VDV, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen), Dušan Mes (SŽ, Slowenische Bahn), und Timo Huges (NS, Niederländische Bahn).

 

 

CER: Gemeinschaft der Europäischen Bahnen

 

Die CER (Community of European Railway and Infrastructure Companies) ist mit mehr als 80 Mitgliedern Europas führende Interessensvertretung aus Infrastrukturbetreibern, Bahnen und Fahrzeugleasinggesellschaften. Die CER hat ihren Sitz in Brüssel, sie wurde vom internationalen Eisenbahnverband UIC im Jahr 1988 gegründet. Ihre Mitglieder sind privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen und Unternehmen in öffentlicher Hand gleichermaßen. Gemeinsam vertreten sie 75 Prozent des Streckennetzes, 85 Prozent des Frachtverkehrs und 90 Prozent des Passagierverkehres in der EU, den EFTA Ländern und den EU Beitrittskandidaten.

 

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So

29

Sep

2013

ÖBB suchen zusammen mit der Kronen Zeitung 30 Begleitkinder für Österreichs Wintersportler: Triff deine Skistars am Wiener Westbahnhof

Die "Krone" und die ÖBB suchen skibegeisterte Kids (zwischen 6 und 12 Jahren), die am 10. Oktober 2013 (15 Uhr, Dauer ca. 2 Std.) das Austria-Ski-Team am Wiener Westbahnhof willkommen heissen und sie zur offiziellen Einkleidung in der Bahnhofshalle begleiten möchten. Ab sofort kann man sich über ein Anmeldeformular bewerben und mit etwas Glück Anna Fenninger, Marcel Hirscher, Benni Raich, Gregor Schlierenzauer & Co. hautnah miterleben und kennenlernen. Einsendeschluss ist der 02. Oktober 2013 um 12.00 Uhr.

Der Ski-WM Railjet am Wiener Westbahnhof                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Der neue Weltcup-Winter rückt immer näher. Bereits am 26. Oktober 2013 geht es für österreichs alpine Skifahrer mit dem traditionellen Eröffnungs-Riesenslalom in Sölden los, Skispringer (23. November 2013 in Klingenthal), Biathleten (24. November 2013 in Östersund) und nordische Kombinierer (30. November 2013 in Kuusamo) haben noch etwas länger Zeit.

 

Doch einen Pflichttermin haben alle ÖSV- Athleten schon am 10. Oktober 2013: Die Einkleidung, bei der Marcel Hirscher, Gregor Schlierenzauer, Marlies Schild und Co. ihre Outfits für die kommende Saison erhalten und sich dabei in der ÖBB-BahnhofCity Wien West ab 16 Uhr auch wieder als Models auf dem Laufsteg präsentieren werden.

 

 

T- Shirts, Autogramme und ÖSV- Stars hautnah

 

Im Vorfeld dieses unterhaltsamen Abends haben nun auch viele Kids die Chance, ihre grossen Wintersport-Helden hautnah zu erleben. Denn die "Krone" und die ÖBB (ab Oktober 2013 für drei Jahre offizieller Mobilitätspartner des Austria Ski Teams) suchen 30 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren, welche die ÖSV- Stars, die am 10. Oktober 2013 mit einem Sonderzug aus Innsbruck anreisen werden, am Westbahnhof begrüssen wollen - im Spalier, wie es grossen Sportlern gebührt!

 

Danach dürfen die Kids die Athleten beim Einzug in die Halle begleiten. Alle Kinder erhalten vor Ort einheitliche T-Shirts, die sie sich von dem Skistar, den sie begleiten, mit einem Autogramm versehen lassen können. Nach der Einkleidung und der anschliessenden Modenschau werden Benni Raich, Anna Fenninger und Co. auch noch eine Autogrammstunde geben.

 

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Sa

28

Sep

2013

Mitgliederversammlung und Verkehrsforum 2013: Volk und Stände von FABI überzeugen

Die LITRA nutzte ihre 77. Mitgliederversammlung zu einer verkehrspolitischen Auslegeordnung. Im Zentrum stand dabei die Vorlage «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)». Die LITRA wird zusammen mit dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) eine Pro-Kampagne bestreiten, um Volk und Stände im Februar 2014 von einem Ja zu überzeugen. Die LITRA begrüsst ebenso die Absicht des Bundesrates, die Finanzierung des Strassennetzes und des Agglomerationsverkehr mittels eines Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds, kurz NAF, zu regeln.

Ja zu FABI heisst grünes Licht für den Verkehr                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Die LITRA hat sich in Bern zu ihrer 77. Mitgliederversammlung und Verkehrsforum getroffen. Als Gastreferentin legte UVEK-Vorsteherin Bundesrätin Doris Leuthard dar, wie der Bundesrat das Verkehrsnetz der Schweiz für die Zukunft wappnen will. «Gute Verkehrsverbindungen stärken die Schweiz. Der Bundesrat setzt deshalb für Strasse und Schiene auf je einen Fonds, um Betrieb, Unterhalt und Ausbau langfristig zu finanzieren», betonte Bundesrätin Doris Leuthard. Mit der Abstimmung über die Preiserhöhung bei der Autobahnvignette stehe ein erster wichtiger verkehrspolitischer Entscheid an. Die Erhöhung ermögliche eine sinnvolle Erweiterung des Nationalstrassennetzes. «Viele Regionen können so besser erschlossen und mit Umfahrungen entlastet werden.»

 

Präsident Ständerat Peter Bieri unterstrich in seiner Präsidialansprache die entscheidende Bedeutung, welche die Vorlage «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)» für den öffentlichen Verkehr und die ganze Schweiz inne hat. Er trat Kritik entgegen, wonach der erste Ausbauschritt in Höhe von 6.4 Mia. CHF sich in den Regionen verzettele: «Der erste FABI-Ausbauschritt ist mitnichten ein regionales Wunschkonzert, sondern ein gezielter Ausbau der Kapazitätsengpässe und zwar schweizweit.». Als weiteres Argument für FABI fügte Bieri die gesicherte und faire Finanzierung des Bahnnetzes an, woran alle ihren Anteil zu leisten hätten, die von einem funktionierenden öV profitierten: «Niemand zahlt gerne Steuern. Es liegt uns an, die Stimmbürgerinnen und -bürger davon zu überzeugen, dass eine leistungsfähige Mobilitätsinfrastruktur einen Steuerobolus wert ist.». Für diesen Zweck wird die LITRA zusammen mit dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) eine Pro-Kampagne für die auf Februar 2014 geplante FABI-Abstimmung bestreiten.

 

Handlungsbedarf ist auch in der Strasseninfrastruktur vorhanden. Die LITRA begrüsst es denn auch, dass nach einer erfolgreichen FABI Abstimmung auch die Strassenfinanzierung und die Bundesmitfinanzierung des Agglomerationsverkehrs mit Hilfe eines Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds – kurz NAF – auf eine neue verfassungsmässig gesicherte Basis gestellt wird.

 

Die LITRA – Der Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr setzt sie sich für günstige Rahmenbedingungen für den öffentlichen Verkehr sowie ein leistungsfähiges wie umweltgerechtes schweizerisches Verkehrssystem ein. Dabei kann die LITRA auf rund 240 Mitglieder auf dem gesamten Sektor des öffentlichen Verkehrs zählen: Transportunternehmen auf Schiene und Strasse, Hersteller von Bahnen und Bussen, Infrastrukturhersteller, Ingenieur- / Planungsbüros, Bildung und Forschung, Verbände, die öffentliche Hand und die Politik.

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Fr

27

Sep

2013

Die PostAuto Schweiz AG setzt auf HaCon-Technologie

HaCon hat sich in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren dafür qualifiziert, die Bus-Flotte der PostAuto Schweiz AG mit HAFAS Smart ITCS (Intermodal Transport Control System) auszustatten. Das Betriebsleitsystem für den öffentlichen Verkehr ist bereits bei der ÖBB Postbus GmbH, der dänischen Auskunft Rejseplanen, der Eurostar Group sowie der DB Regio Bus im Einsatz. Vor kurzem wurde die HaCon-Software vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) für ihre Innovationskraft ausgezeichnet.

PostAuto Terminal in Chur                                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Bis Ende 2013 wird das System in den Fahrzeugen auf Android-Tablets installiert. Zunächst werden 120 Busse in der Zentralschweiz mit HAFAS Smart ITCS-Clients ausgestattet, anschließend auch der Rest der PostAuto-Flotte, die derzeit mehr als 2.000 Fahrzeuge umfasst. Die Fahrer-App sammelt Echtzeitdaten zum aktuellen Standort, die in sämtliche Ausgabekanäle für Fahrgastinformationssysteme eingespeist werden und so umfassende, aktuelle Angaben zur Fahrplanlage gewährleisten.

 

Darüber hinaus übernimmt das HaCon-System auch die Verwaltung, Bearbeitung und Archivierung der Daten in der Leitstelle: Dort hat der Disponent webbasierten Zugriff auf einen interaktiven Live-Fahrplan, auf dem er die aktuellen Fahrzeug-Positionen verfolgen kann. Anhand der gesendeten Echtzeitdaten erkennt er Abweichungen vom Fahrplan sofort und kann schnell reagieren, um Anschlussverbindungen sicherzustellen.

 

Ein weiterer Bestandteil der Gesamtlösung für die PostAuto Schweiz AG ist die HaCon-Datendrehscheibe: Diese trägt alle (Echtzeit-)Daten zusammen und gibt sie an verschiedenste Abnehmersysteme weiter. Der VDV-Standard (VDV 453/454) und die Abstimmung über nur eine Schnittstelle ermöglichen es allen Datenlieferanten und -abnehmern, Informationen untereinander auszutauschen.

 

Für Raimund Frick, Leiter des Kompetenzzentrums Fahrgastinformationssystem bei der PostAuto Schweiz AG, ist der Einsatz von HAFAS Smart ITCS ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensentwicklung: „Wir transportieren jeden Tag mehr als 350.000 Pendler und Freizeitreisende und sind stets bestrebt, die Kundenzufriedenheit noch weiter zu steigern. Dank HAFAS Smart ITCS, das wir auf mobilen Tablets installieren, können wir sehr flexibel Echtzeitdaten generieren. Mit HaCon haben wir uns für einen erfolgreichen wie erfahrenen Partner und Software-Spezialisten entschieden und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Hannover und Bern!“

 

HaCon-Geschäftsführer Michael Frankenberg freut sich über den Zuschlag für das Projekt und das entgegengebrachte Vertrauen: „Mit der PostAuto Schweiz AG haben wir einen weiteren der größten Busbetreiber Europas von der Qualität unserer Systeme überzeugen können. Erstmalig wird HAFAS Smart ITCS per WLAN über die zukünftige IP-KOM-Schnittstelle direkt mit weiteren Komponenten in den Fahrzeugen kommunizieren – das macht unsere Lösung zukünftig noch flexibler.“

 

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Do

26

Sep

2013

Baumarathon startet im Berliner S-Bahn-Netz

Die Grunderneuerung mehrerer Strecken führt mit Beginn der Herbstferien zu mehrwöchigen Einschränkungen im Berliner S-Bahn-Netz. Fahrgäste im nördlichen Teil der Linie S1 müssen sich auf veränderte Taktabstände und Umleitungen einstellen. Auf dem Südabschnitt der Linie S2 und dem östlichen Streckenteil der Linie S5 werden die rot-gelben Züge durch Busse ersetzt.

Umfangreiche Bauarbeiten bei der Berliner S-Bahn                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Bereits ab Freitag, 27. September 2013 um 04:00 Uhr, bis Montag, 14. Oktober 2013 um 01:30 Uhr, werden die durchgehend alle 20 Minuten zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Oranienburg verkehrenden Züge der Linie S1 ab Bornholmer Straße über Blankenburg und Schönfließ bis Hohen Neuendorf umgeleitet. Die Fahrzeiten verlängern sich nur um wenige Minuten. Die Verstärkerzüge Potsdam Hauptbahnhof – Frohnau werden bis Hohen Neuendorf verlängert und fahren ebenfalls im 20-Minuten-Takt. Das Angebot wird montags bis freitags von 6 bis 19 Uhr zwischen Bornholmer Straße und Waidmannslust durch Züge der Linie S85 ergänzt. Zwischen Gesundbrunnen und Wittenau wird zudem die Nutzung der Linie U8 empfohlen.

 

Von Montag, 30. September 2013 um 04:00 Uhr, bis Montag, 11. November 2013 um 01:30 Uhr, fahren auf der Linie S2 zwischen Priesterweg und Marienfelde ersatzweise Busse. Die S2 aus Richtung Innenstadt verkehrt wochentags bis 23 Uhr mit allen Zügen bis Priesterweg. Ab 23 Uhr sowie am Wochenende muss die S2 aufgrund zusätzlicher Gleissperrungen bereits in Südkreuz beziehungsweise Anhalter Bahnhof enden. Die Ersatzbusse ab Priesterweg können jedoch zu allen Zeiträumen mit der S25 erreicht werden. Der Zehn-Minuten-Takt der S2 wird zu den üblichen Zeiten zwischen Buch und Priesterweg (am Wochenende nur bis Anhalter Bahnhof) und zwischen Marienfelde und Lichtenrade angeboten. Zur weiträumigen Umfahrung kann auch die U-Bahn-Linie U6 zwischen der Innenstadt und Alt-Mariendorf genutzt werden.

 

Von Freitag, 27. September 2013 um 22:00 Uhr  bis Montag, 21. Oktober 2013 um 04:00 Uhr, verkehrt die Linie S5 nur zwischen Spandau und Fredersdorf. Dabei gelten teilweise geänderte Fahrpläne. Bis Mahlsdorf / Hoppegarten wird tagsüber der gewohnte Zehn-Minuten-Takt angeboten. Der Busersatzverkehr zwischen Fredersdorf und Strausberg Nord fährt am Tage und abends grundsätzlich alle 20 Minuten. Zwischen Fredersdorf und Strausberg wird das Busangebot jeweils nachfragegerecht verstärkt.

 

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Mi

25

Sep

2013

Rail Cargo Group gewinnt die Kategorie "Nachhaltiger Güterverkehr" beim VCÖ-Mobilitätspreis

Um den hohen Qualitätsanforderungen am Markt Rechnung zu tragen, verbessert die Rail Cargo Group laufend ihr bestehendes Schienenproduktionssystem. Ziel ist, noch mehr schienenaffinen Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn zu erhöhen. Nun investiert die Rail Cargo Group gemeinsam mit sechs weiteren europäischen Güterbahnen in die Entwicklung eines Buchungssystems für Transporte mit Fokus auf den Einzelwagenverkehr. Dieses innovative und zukunftsorientierte Konzept wurde nun mit dem VCÖ-Mobilitätspreis prämiert. Am 24. September 2013 nahm Rail Cargo Group Vorstand Georg Kasperkovitz stellvertretend für alle Mitwirkenden MitarbeiterInnen die Auszeichnung entgegen.

ÖBB-Güterzug auf dem "Brazer Bogen": Innovatives Transportbuchungssystem für den Einzelwagenverkehr stärkt den Schienengüterverkehr                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Rail Cargo Group: Güterverkehr der ÖBB

 

Die Rail Cargo Group mit 2,3 Mrd. EUR Umsatz und 9.000 MitarbeiterInnen ist der für den Güterverkehr verantwortliche Teilkonzern der ÖBB. Kerngeschäft der Rail Cargo Group sind schienenaffine Logistikleistungen in 15 Ländern Zentral- und Süd-Ost-Europas mit den Hauptmärkten Österreich und Ungarn. Operative Leitgesellschaft der Rail Cargo Group ist die Rail Cargo Austria AG.

 

 

Mehr Kundennutzen durch Echtzeitsystem im Einzelwagenverkehr

 

Ziel der Einführung eines Kapazitätsbuchungssystems ist, den Nutzen für die Kunden der Rail Cargo Group zu steigern. Mittels web-basiertem Kundenportal können strecken- und datumsspezifische Transportinformationen in Echtzeit abgerufen werden. Das System ermöglicht somit, die Flexibilität und die Qualität der Transporte zu erhöhen. Bei rechtzeitiger Buchung von Volumen durch die Kunden, können Planung und Waggonauslastung optimiert werden. Durch die Zusammenarbeit mit den Xrail-Partnerbahnen (CD Cargo, CFL Cargo, DB Schenker Rail, Green Cargo, SNCB Logistics und SBB Cargo) ist es darüber hinaus möglich, diese Leistungen auch international zu erbringen. So kann die Attraktivität der Schiene im Vergleich zur Straße im Einzelwagenverkehr nicht nur in Österreich, sondern auch europaweit nachhaltig gesteigert werden. Die Einführung des Systems ist mit Anfang 2015 geplant.

 

"Mit der Entwicklung unseres Buchungssystems setzen wir einen wichtigen Schritt zur Attraktivitätssteigerung des Einzelwagenverkehrs. Unser bestehendes Schienenproduktionssystem wird so hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Wirtschaftlichkeit weiter verbessert. Unser Projektteam arbeitet mit vollem Elan und hoher Motivation an der Entwicklung und Umsetzung, umso mehr freut es mich, dass wir den VCÖ-Mobilitätspreis gewonnen haben", so Georg Kasperkovitz.

 

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Di

24

Sep

2013

Betriebszentrale Mitte in Olten: Die Arbeiten für das SBB-Herzstück sind auf Kurs

Stadtpräsident Martin Wey und SBB-Betriebsleiter Bruno Stehrenberger enthüllten am 23. September 2013 die frisch angebrachten SBB-Logos auf dem Dach der künftigen Betriebszentrale Mitte in Olten. Rahmen dafür war eine Baustellenführung. Die Arbeiten für das 99-Millionen-Franken-Projekt sind auf Kurs. Ab Ende 2014 kann die SBB das neue Herzstück der Zugverkehrssteuerung schrittweise bis Mitte 2016 in Betrieb nehmen.

SBB Betriebszentrale Mitte in Olten                                                   Foto: © SBB CFF FFS

 

 

Der Bau der Betriebszentrale (BZ) Mitte in Olten schreitet voran. Am 23. September 2013 präsentierte darum das Projektteam an einer Baustellenführung für Vertreterinnen und Vertreter von Stadt, Projektpartnern und Medien den aktuellen Stand der Arbeiten. Martin Wey, Stadtpräsident Olten, und Bruno Stehrenberger, Leiter Betrieb von SBB Infrastruktur, enthüllten dabei gleich eigenhändig die frisch angebrachten SBB-Logos auf dem Dach des 25 Meter hohen Gebäudes.

 

«Wir sind mit den Arbeiten sowohl qualitativ, terminlich als auch bezüglich der Kosten auf Kurs», resümierte Andrés Doménech Nothhelfer, SBB Gesamtprojektleiter, an der Führung. Ende Oktober 2011 starteten die Abbrucharbeiten auf dem Areal der ehemaligen Industriewerke beim Bahnhof Olten. Im Juli 2012 folgte die Grundsteinlegung. Ab Ende 2014 wird das neue Herzstück der Zugverkehrssteuerung schrittweise bis Mitte 2016 in Betrieb genommen. «Der Rohbau ist seit Frühjahr 2013 abgeschlossen, seither läuft der Ausbau», ergänzt Doménech Nothhelfer.

 

Das Herzstück des Gebäudes befindet sich im obersten Geschoss: Der zwischen viereinhalb und sieben Meter hohe Kommandoraum mit seiner prägnanten Glasfront. «Hier entstehen rund 100 Arbeitsplätze, jeder mit bis zu acht Bildschirmen ausgestattet», erklärt José Thürler, SBB Projektleiter Betrieb. «Von diesen lenken und steuern unsere Zugverkehrsleiterinnen und -leiter künftig den kompletten Zugverkehr zwischen Basel, Bern, Brugg und Luzern, inklusive der Zuläufe der beiden NEAT-Achsen Gotthard und Lötschberg».

 

Wie das geht, illustriert Thürler mit einem vereinfachten Beispiel: Die Zugverkehrsleiterin im Kommandoraum klickt mit der Maus auf die gewünschte Weiche. Die Eingabe wird in einem der Rechnerräume verarbeitet, denn anders als in den meisten Büros befinden sich in der BZ die Rechner weder im selben Raum wie der Bildschirm, noch auf derselben Etage. Das sorgt am Arbeitsort für weniger Abwärme und Lärm. Von den Rechnerräumen gelangt die Eingabe in einen der beiden Telekom-Server-Räume, zwei eindrückliche Räume mit je 55 Wandschrankgrossen Server-Kasten, auch sie wiederum auf einer separaten Etage. Von den Server-Räumen wird die Eingabe via den Leitungsausgängen zur Weiche übermittelt. Die Weiche bewegt sich und meldet ihre neue Lage auf umgekehrtem Weg zurück zur Zugverkehrsleiterin.

 

Insgesamt über 3‘000 Weichen und 2‘900 Signale werden künftig so von Olten aus bedient. Um den Kundinnen und Kunden die gewohnt hohe Zugpünktlichkeit bieten zu können, sind eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Anlagen zentral. Deshalb sind alle betriebswichtigen Komponenten der BZ doppelt vorhanden. Zum Beispiel die Rechner- und Telecom-Server-Räume: Wird einer der Räume von einer Störung heimgesucht, übernehmen die Anlagen im anderen Raum. Zum Beispiel die Leitungen nach aussen: Sie verlassen das Gebäude an zwei unterschiedlichen Orten. Würde beispielsweise bei späteren Bauarbeiten im städtebaulichen Entwicklungsgebiet eine Leitung versehentlich getrennt, springt die andere ein.

 

Auch für einen Stromausfall ist die BZ gewappnet. Vier Kleinbusgrosse Generatoren liefern – wenn erforderlich – den nötigen Strom zum Betrieb der Anlagen. Eine ausgeklügelte Lüftung sorgt zudem dafür, dass die Rechner und Server via Umluftkühlgeräte mit einem permanenten Luftzug von unten nach oben gekühlt werden. Rund 350 Mitarbeitende werden im Endausbau in der BZ Mitte arbeiten. Neben den 100 Arbeitsplätzen im Kommandoraum bietet das neue Gebäude weitere 180 Büroarbeitsplätze. Die Kosten das Projekt belaufen sich auf rund 99 Mio. Franken.

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Mo

23

Sep

2013

Kostenloses Internet an ersten SBB Bahnhöfen

Seit heute surfen Fahrgäste und Passanten in den drei Pilotbahnhöfen Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf kostenlos im Internet. Nach einer einmaligen Registrierung können sie «SBB-FREE» WiFi überall nutzen. Bis Ende 2015 folgen 97 weitere Bahnhöfe in der ganzen Schweiz. Damit die Fahrgäste auch im Zug besseren Empfang haben, rüstet die SBB gemeinsam mit den Mobilfunkanbietern die Zugwagen mit neuen Signalverstärkern aus.

Wie hier in Wetzikon gibt es «SBB-FREE» WiFi neu auch in Bern Wankdorf und Burgdorf                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Am Bahnhof im Internet surfen wie zuhause oder im Büro: Das ist ab heute in den drei Pilotbahnhöfen Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf möglich. Die Fahrgäste können die Zeit im Bahnhof noch besser nutzen und E-Mails synchronisieren oder grosse Datenmengen herunterladen – auf dem Perron genauso wie in den haltenden Zügen am Bahnhof.

 

Im Februar 2013 hat die SBB entschieden, bis Ende 2015 an 100 Bahnhöfen kostenloses Internet anzubieten. Für den heute startenden Pilot «SBB-FREE» WiFi wurden mit Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf bewusst kleine Bahnhöfe gewählt. Bevor im November 2013 erste Standorte in der Romandie und im Raum Zürich online gehen, wertet die SBB die Erfahrungen aus dem Pilot und optimiert die Dienstleistung. Danach legt sie die weitere Planung fest. Nach einmaliger Registrierung ist «SBB-FREE» WiFi künftig an allen ausgerüsteten Bahnhöfen nutzbar. Der Service ist auf 60 Minuten beschränkt – nach zwei Stunden Pause kann wieder losgesurft werden. Ab Sommer 2014 wird schnelles Internet auch an den grossen Schweizer SBB-Bahnhöfen verfügbar sein, welche heute noch mit einem kostenpflichtigen Service von Swisscom versorgt sind.

 

 

Besserer Empfang unterwegs dank Signalverstärkern

 

Damit Reisende auch innerhalb des Zuges von einem Empfang wie ausserhalb profitieren, erhalten sämtliche Wagen des Fernverkehrs Verstärker der neusten Generation (3G/4G), sogenannte Repeater. Dadurch können die Mobilfunksignale ungehindert in den Zug gelangen. Bereits heute ist ein Grossteil der Fernverkehrszüge mit diesen Signalverstärkern ausgerüstet, Ende 2014 ist der Einbau abgeschlossen. Damit die Reisenden wissen, wo neue Repeater eingebaut sind, werden die Türen der entsprechenden Wagen und Kompositionen mit Klebern gekennzeichnet. Das Surfen im Zug wird aber letztendlich nur dank genügend Abdeckung mit 3G - und 4G/LTE-Funksignalen komfortabler. Die Schweizer Telekomanbieter Swisscom, Orange und Sunrise investieren daher massiv in den Netzausbau entlang der Bahnstrecken.

 

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So

22

Sep

2013

ÖBB Initiative für mehr Sauberkeit im Zug

Die ÖBB nehmen die Anliegen ihrer Kunden ernst und tragen einem vielfachen Kundenwunsch Rechnung indem ab sofort die Innenreinigung der Züge verstärkt wird. Zusätzlich statten die ÖBB ihre Nahverkehrszüge „Talent“ und „4020-Schnellbahn“ mit mehr und grösseren Abfallbehältern aus. Mit der ab sofort startenden Promotionaktion der clean-i-Engel unter dem Motto „Wir zaubern´s sauber – Helfen Sie mit“ appellieren die ÖBB auch an die Unterstützung der Fahrgäste, um die Züge sauber zu halten. Die parallel laufende Kundeninformationskampagne im Rahmen einer Railshow an den Bahnhöfen soll für die Kunden das Bahnfahren nicht nur sauberer sondern noch einfacher machen. 

• Reinigungsintensität in Nahverkehrszügen wird verstärkt                         Foto: © ÖBB

• Clean-i-Engel im Einsatz: ÖBB bitten Fahrgäste um Mithilfe bei Sauberkeit

• Railshow für mehr Kundeninformation und noch einfacheres Bahnfahren

 

 

ÖBB erfüllen Kundenwunsch und verstärken Unterwegsreinigung

 

Täglich fahren 1,3 Millionen Menschen mit den Österreichischen Bundesbahnen. Im Nahverkehr sind jeden Tag 3.700 Züge im Einsatz, die von rund 1.000 Mitarbeitern regelmäßig gereinigt werden. Um den Kunden noch sauberere Züge zur Verfügung zu stellen, intensivieren die ÖBB die Unterwegsreinigung Die Reinigung während der Fahrt wird verstärkt, indem in vermehrt regelmässigen Abständen loser Abfall, wie z.B. Jausensackerl und Getränkedosen, vom Boden und den Sitzen entfernt wird.

 

Zusätzlich machen die ÖBB mit der clean-i-Engel-Aktion darauf aufmerksam, dass Sauberkeit in den Zügen ein gemeinsames Anliegen ist, jeder Kunde zur Sauberkeit der Züge beitragen kann und bitten ihre Fahrgäste die Bahn sauber zu halten. Bis 1. Oktober 2013 schwirren in ganz Österreich clean-i Engel „bewaffnet“ mit Staubwedel durch die Nahverkehrszüge und verteilen Flyer und Erfrischungstücher.

 

 

Mehr und grössere Abfallbehälter in Nahverkehrszügen

 

Die Meinung der Kunden ist den ÖBB wichtig. So werden auf Kundenwunsch seit Anfang April die „Talent-“ und 4020-Schnellbahn-Garnituren im Nahverkehr kontinuierlich mit größeren bzw. mit mehr Abfallbehältern ausgestattet. Bis Ende Dezember werden über 300 Talent / 4020-Garnituren neu ausgestattet sein. Um eine Lärmreduktion beim Schließvorgang zu bewirken, werden zusätzlich die Dichtungsbänder bei allen Abfallbehältern in den 4020-Garnituren ausgetauscht.

 

 

Information & Unterhaltung: Railshow an Bahnhöfen in ganz Österreich

 

Damit Bahnfahren für alle Fahrgäste nicht nur so sauber, sondern auch so einfach wie möglich wird, haben die ÖBB eine neue Kundeninformationskampagne gestartet. Fragen wie „Wie lese ich meinen Fahrplan? Was steht auf dem Wagenreihungsanzeiger? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?“ beantworten ÖBB-Kundeninformationsmitarbeiter im Rahmen einer Railshow mit Unterhaltungsprogramm, welche dieses Jahr noch Station an den Bahnhöfen in Linz, Villach, Innsbruck und Graz macht. Ab Frühjahr 2014 geht die Railshow in die nächste Runde und wird wieder an einigen Bahnhöfen in Österreich Station machen. Gestartet wird in Salzburg. 

 

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Sa

21

Sep

2013

Schnellfahrstrecke Hannover - Berlin bald wieder befahrbar

Schneller als erwartet steht ab 04. November 2013  die elektrifizierte Schnellfahrstrecke Hannover - Berlin mit beiden Gleisen wieder für den Bahnverkehr zur Verfügung. Damit fahren alle Züge auf dieser Relation wieder nach dem regulären Fahrplan.

Ein ICE in Berlin Hauptbahnhof                                                         Foto: Marcel Manhart

 

„Die uns vorliegenden und ausgewerteten Gutachten zeigen, dass das Hochwasser an der Hochgeschwindigkeitsstrecke keine tiefer gehenden Schädigungen des Bahndamms verursacht hat“, erläutert Dr. Volker Kefer, DB-Vorstand für Infrastruktur und Dienstleistungen. „Die erforderlichen Arbeiten an der Fahrbahn und der Leit- und Sicherungstechnik werden so zügig umgesetzt, dass wir die Strecke schneller als ursprünglich erwartet wieder in Betrieb nehmen können.“

 

Ab 1. Oktober 2013 sind alle Informationen zum Personenverkehrsangebot ab 4. November 2013 in den elektronischen Fahrplanmedien der Bahn hinterlegt. Für bereits gekaufte Reisetickets ab 4. November 2013, die noch über die aktuellen Umleitungsstrecken führen und noch die veränderten Abfahrtszeiten aufweisen, gelten die bisherigen Hochwasser-Kulanzregeln: Bis zum 15. Oktober 2013 ist der kostenlose und unbürokratische Umtausch oder die Rückgabe von Fahrkarten auf den betroffenen Strecken möglich.

 

Die bislang umgeleiteten Züge der ICE-Linie 10 (Berlin - Hannover - Köln/Düsseldorf), ICE-Linie 11 (Berlin - Braunschweig - Frankfurt (Main) - Stuttgart - München) und der ICE-Linie 12 (Berlin - Braunschweig - Karlsruhe - Interlaken) sowie die IC-Linie 32 (Berlin - Hannover - Köln - Mainz - Stuttgart) fahren ab 4. November 2013 wieder über die Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin. Die Halte in Magdeburg und Stendal entfallen damit ebenso wie die Fahrzeitverlängerungen durch die Umwege.

 

Die Züge der IC-Linie 16 (Berlin - Hannover - Frankfurt (Main)) und der IC-Linie 77 (Amsterdam - Osnabrück - Hannover - Berlin) fahren ab 4. November 2013 wieder durchgehend bis Berlin und die EC-Linie 99 (Hamburg - Berlin - Wroclaw) wieder bis Hamburg. Alle Wochenend- und Verstärkerzüge, die aufgrund der eingeschränkten Infrastruktur entfallen mussten, verkehren ab 4. November 2013 ebenfalls wieder planmässig. Auch der ICE-Sprinter zwischen Berlin und Frankfurt (Main) ist dann wieder als reservierungspflichtiger Zug mit verkürzter Fahrzeit unterwegs.

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Fr

20

Sep

2013

Erster STADLER-FLIRT für künftiges MERIDIAN-Netz in Rosenheim präsentiert

Am 19. September 2013 haben im Bahnhof Rosenheim die Bayerische Oberlandbahn und Stadler Pankow in Anwesenheit des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, erstmals einen modernen sechsteiligen Elektrotriebzug der Fahrzeugfamilie FLIRT präsentiert.

Der Stadler FLIRT an der Pressekonferenz in Rosenheim                      Foto: Hans Sölch

 

 

In Anwesenheit des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, haben am 19. September 2013 im Bahnhof Rosenheim die Bayerische Oberlandbahn und Stadler Pankow erstmals einen modernen sechsteiligen Elektrotriebzug der Fahrzeugfamilie FLIRT präsentiert. Unter dem Markennamen MERIDIAN wird mit diesen fabrikneuen, komfortablen Regionaltriebzügen die Bayerische Oberlandbahn, eine Tochter der Veolia Verkehr GmbH, zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 im Auftrag des Freistaates Bayern den Betrieb im Netz Rosenheim aufnehmen. Dazu zählen die Strecken von München über Rosenheim nach Salzburg und Kufstein sowie von München über Holzkirchen nach Rosenheim. Die Vorbereitungen für den Betriebsstart laufen derzeit auf Hochtouren. Zum Betriebsstart des MERIDIAN wird Stadler Pankow 20 der insgesamt 35 Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Weitere Züge werden im Anschluss kontinuierlich geliefert.

 

Dirk Bartels, Geschäftsführer der Veolia Verkehr GmbH, und Kai Müller-Eberstein, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, präsentierten in Rosenheim das künftige Konzept und versprachen mit dem MERIDIAN erstklassigen Service und einen neuen Komfort für die Fahrgäste zwischen München und der Landesgrenze.

 

Dirk Bartels bedankte sich beim Hersteller Stadler Pankow für dessen Bemühungen, dass fristgerecht 20 der fabrikneuen Züge zur Verfügung gestellt werden. „Dass der Hersteller nicht alle bestellten 35 Fahrzeuge zum Betriebsstart liefern kann, beeinträchtigt natürlich das von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft bestellte Konzept, da es auf der Verfügbarkeit der modernen, spurtstarken Fahrzeugflotte beruht“, so Bartels. „Wir werden jedoch gemeinsam alles tun, um einen reibungslosen Bahnverkehr auf den MERIDIAN-Strecken zum Fahrplanwechsel zu gewährleisten. Wir haben vorsorglich Ersatzkonzepte erstellt und auch dafür gesorgt, dass wir im Fall der Fälle genügend Ersatzfahrzeuge zur Verfügung haben. Alle Fahrgäste werden mit uns auch weiterhin ihr Reiseziel erreichen.“

 

Kai Müller-Eberstein betonte, dass die Vorbereitungen für den Betriebsstart nach Plan laufen: „Wir werden bis zum 15. Dezember 2013 sowohl genügend neues, hoch motiviertes Personal eingestellt haben als auch ausreichende Werkstattkapazitäten für die Wartung der neuen Züge zur Verfügung haben. Unsere Fahrgäste müssen sich zudem keine Sorgen bezüglich der Tarife oder Gültigkeit von Zeitkarten machen. Wir haben mit der Deutschen Bahn eine umfangreiche Kooperation vereinbart. Die DB-Tickets im Nah- und Fernverkehr werden anerkannt, ebenso Tickets des Münchner Verkehrsverbundes.“

 

Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, erläuterte die Vorzüge des innovativen FLIRT-Fahrzeugs. „Bei diesem FLIRT-Zug handelt es sich um ein komplett neues Fahrzeug. Als erstes seiner Art wurde es als Sechsteiler konzipiert und mit der neuen Crash-Norm ausgerüstet. Wir freuen uns, dass wir dem hohen Anspruch der Bayerischen Oberlandbahn gerecht werden können und im Dezember innovative und technisch hochentwickelte Fahrzeuge auf die Strecken gehen werden.“ Ein neues Nachweisverfahren im Bereich „Festigkeit von Radsätzen“ wird seit Frühjahr 2013 seitens der Genehmigungsbehörde gefordert. Zusätzliche umfangreiche Testfahrten und deren Auswertungen wurden erforderlich. „Dieses hatte Einfluss auf die vorgesehene Produktionssequenz und führte zu veränderten Lieferplänen“, erklärte Daum. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Eisenbahnbundesamt hat der Hersteller einen Meilensteinplan erarbeitet, der die fristgerechte Zulassung der Fahrzeuge ermöglichen soll.

 

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Do

19

Sep

2013

Trotz Niederlage vor Gericht möchte die BLS nach Domodossola fahren

Seit Monaten kämpft die BLS um eine Bewilligung für den regionalen Personenverkehr zwischen Brig und Domodossola sowie für den Autoverlad durch den Simplon. Sie hält an ihren Plänen trotz der jüngst vor Bundesverwaltungsgericht eingefahrenen Niederlage fest, wie sie am Montag mitteilte.

 

Von Hans Galli - Der Bund

Der Streit zwischen BLS und SBB am Simplon geht weiter              Foto: Marcel Manhart

 

 

Heute sind die SBB für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen dem Wallis und der italienischen Region Ossola zuständig. Das Bundesamt für Verkehr hatte die entsprechende Bewilligung bis 2017 verlängert. Dagegen erhoben die BLS und der Kanton Wallis Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Die BLS verlangte, die Bewilligung soll nur bis Ende 2015 verlängert werden. Dann sei die Gesamtsanierung des Simplontunnels abgeschlossen, und es sei möglich, wesentlich mehr Züge durch den Tunnel zu führen. Die BLS werde ab Fahrplanwechsel Dezember 2015 einen Stundentakt für Regional- und Autozüge anbieten.

 

 

Kein Weiterzug ans Bundesgericht

 

Das Bundesverwaltungsgericht lehnte die Beschwerde Anfang September ab. Die BLS zeigt sich über den Entscheid enttäuscht, aber sie verzichtet auf einen Weiterzug des Verfahrens ans Bundesgericht, wie sie gestern mitteilte. Aber am Projekt selber hält sie ausdrücklich fest, wie aus der Mitteilung hervorgeht. «Sie wird dieses weiter vorantreiben und das ausgereifte Konzept den Bestellern zu gegebener Zeit unterbreiten», schreibt die BLS. Mit den Bestellern sind das Bundesamt für Verkehr, der Kanton Wallis sowie die italienische Region Verbano-Cusio-Ossola gemeint. Vor diesem Hintergrund ist auch die Absichtserklärung von Domodossola zu sehen, die im Juli von Vertretern der BLS, der Regionen Bern, Wallis, Verbano-Cusio-Ossola sowie von Bern Tourismus und dem Oberwalliser Verein für Tourismus und Verkehr unterzeichnet wurde.

 

 

Tourismusförderung

 

Die BLS habe am Lötschberg gezeigt, dass sie gemeinsam mit den lokalen Behörden und Organisationen sehr viel zur Tourismusförderung beitragen könne, sagt BLS-Sprecher Hugo Wyler. Dieses Ziel verfolge sie mit dem geplanten Konzept auch in der Simplonregion und in der Region Ossola. Die Absicht sei, die modernen Züge vom Typ Lötschberger, welche heute von Bern über die Lötschberg-Bergstrecke nach Brig fahren, im Stundentakt bis nach Domodossola weiterzuführen. Die Züge sicherten direkte Anschlüsse ins Goms und nach Zermatt sowie in die oberitalienischen Orte. Dank Synergien mit dem von ihr betriebenen Autoverlad am Lötschberg könnte die BLS auch den Stundentakt beim Autoverlad zwischen Brig und Iselle anbieten, und das ohne die Anschaffung zusätzlicher Autozüge. Die am Lötschberg gültige Punktekarte könnte auch am Simplon eingesetzt werden; sie sei wegen des Rabatts beliebt.

 

BLS-Sprecher Wyler wollte sich am Dienstag nicht festlegen, wann das entsprechende Konzept in Kraft treten soll. Das sei Sache der zuständigen Behörden.Die Bewilligung der SBB gilt bis Ende 2017. Allerdings stehen sie unter Druck, ihr Angebot nach der Sanierung des Simplontunnels auszubauen, wie es der Kanton Wallis wünscht. Sie werden das tun, wie sie in einer Mitteilung ankündigten. Dank einem zweiten Autozug würden sie den Stundentakt zwischen Brig und Iselle sicherstellen; heute fährt der Autozug alle anderthalb Stunden. Und die Reisenden könnten von einem dichteren Fahrplan sowie komfortablen, modernisierten Zügen profitieren, teilten sie mit.

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Mi

18

Sep

2013

WESTbahn GmbH protestiert gegen Geschwindigkeitszuschlag

Die private WESTbahn GmbH beschwert sich über eine "Kostenexplosion" die durch die Benützungsgebühren für die Schieneninfrastruktur auf sie zukomme.

Konkret stört den ÖBB-Mitbewerber ein neuer "Geschwindigkeitszuschlag", den das Verkehrsministerium verhindern hätte können, aber nicht tat. Derzeit ist die staatliche Schienen-Control Kommission am Zug, die WESTbahn rechnet mit einer Entscheidung in Kürze.

Wolken  über  der  WESTbahn:  Der  private  ÖBB-Konkurrent  kritisiert,  dass  durch Benützungsgebühren  für  die Schieneninfrastruktur eine "Kostenexplosion" auf die WESTbahn  zukomme                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Die WESTbahn beschwert sich über einen neuen "Geschwindigkeitszuschlag" und somit über eine "Kostenexplosion" die durch die Benützungsgebühren für die Schieneninfrastruktur auf sie zukomme. "Das Infrastruktur-Benützungsentgelt muss bezahlbar bleiben. Schliesslich soll Bahnfahren die preiswertere Reisemöglichkeit als das Auto für den Kunden bleiben", so Geschäftsführer Erich Forster. Es sei "völlig unverständlich zuerst für höhere Geschwindigkeiten Strecken und Tunnel auszubauen und dann das schnelle Fahren mit Zuschlägen zu bestrafen."

 

Die WESTbahn könne auch 160 km/h auf Hochgeschwindigkeits-Strecken fahren und damit das Fahrplangefüge zerstören, um Kosten zu sparen. „Das kann doch keine Verkehrspolitik sein", beschwert sich Forster. Er fordert Verkehrsministerin Doris Bures deshalb auf, die "notwendige Zustimmung zur Festsetzung des Infrastruktur-Benützungsentgeltes 2014 nicht zu geben oder diese wieder zu entziehen".

 

 

Verkehrsministerium versteht Aufregung nicht

 

Im Verkehrsministerium kann man die Aufregung nicht verstehen. Die Kosten würden für alle Bahnunternehmen gleichermaßen verrechnet, außerdem sei die Eisenbahninfrastruktur in den vergangenen Jahren "massiv" ausgebaut worden. "Das Infrastrukturbenützungsentgelt ist jedoch im Europavergleich äußerst niedrig und deckt bei weitem nicht die Kosten für Ausbau und Erhalt der Infrastruktur", so der Generalsekretär des Verkehrsministeriums, Herbert Kasser.

 

Der "Geschwindigkeitszuschlag" sei durchaus argumentierbar. "Höhere Geschwindigkeiten führen zu stärkerer Abnutzung der Infrastruktur. Deshalb werden für die Hochgeschwindigkeitsstrecken auch höhere Entgelte schlagend", rechnete Kasser vor.

 

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Di

17

Sep

2013

Wien Hauptbahnhof: ÖBB - Kampagne "Mehr als ein Bahnhof"

Um den Fahrgästen die Wartezeit bis zur Eröffnung des neuen Wiener Hauptbahnhofs zu verkürzen, wird die ÖBB-Kampagne "Mehr als ein Bahnhof" im Herbst fortgesetzt. Als erste mobile Visitenkarte wird ab sofort ein "Talent" mit Hauptbahnhof-Komplett-Branding ein Jahr lang in Wien und Niederösterreich unterwegs sein und die Fahrgäste auf die neue Verkehrsdrehscheibe einstimmen.

Mehr als nur eine Verkehrsstation:                                                Foto: Marcel Manhart

Reisen,  Entertainment,  Wohnen,  Bildung,  Gastronomie  und  Arbeiten an einem Ort vereint Vorzüge des Wiener Hauptbahnhofs werden mit Kampagne näher vorgestellt.           

 

Am Hauptbahnhof Wien bauen die ÖBB für Generationen: Der Bahnhof wird eine moderne Verkehrsstation, die den modernen Bedürfnissen der Reisenden entspricht. Zusätzlich wird der Wiener Hauptbahnhof zu einem Ort der Begegnung, weil hier Reisen, Entertainment, Wohnen, Bildung, Gastronomie und Arbeiten an einer zentralen Stelle der Stadt vereint wird.

 

 

Kampagne "Mehr als nur ein Bahnhof"

 

Die ÖBB-Kampagne "Mehr als ein Bahnhof" wird im Herbst fortgesetzt. Als erste mobile Visitenkarte wird ab sofort ein "Talent" mit Hauptbahnhof-Komplett-Branding ein Jahr lang in Wien und Niederösterreich unterwegs sein. Der "Talent" ist ein barrierefreier ÖBB-Nahverkehrszug mit 199 Sitzplätzen und zeichnet sich durch hohen Fahrgastkomfort und modernes Design aus. Zusätzlich werden die HAUPTbotschaften HauptÖBBhof, HauptREISEhof, HauptSTADThof und HauptLEBENShof als Piktogramme Plakate, Busse und Züge zieren.

 

Mit der Kampagne "Mehr als nur ein Bahnhof" machen die ÖBB auf die vielen Funktionen und Annehmlichkeiten aufmerksam, die der Wiener Hauptbahnhof nach Fertigstellung im Herbst 2014 aufweisen wird.

 

Die ÖBB setzen am Wiener Hauptbahnhof auf alternative Mobilität und bieten Radfahrern ab dem Frühjahr 2015 ein perfektes Service durch drei Fahrradgaragen mit 1.100 Stellplätzen und 250 Outdoor-Radbügeln sowie zwei City-Bike-Stationen und E-Bike-Tankstellen.

 

 

Eines der grössten Infrastrukturprojekte Österreichs

 

Der neue Wiener Hauptbahnhof ist eines der grössten Infrastruktur-Projekte des Landes. Über 500 Arbeiter sind täglich auf der Bahnhofs-Baustelle, 275.000 m3 Beton wurden bisher verarbeitet. 5.700 Tonnen wiegt das Rautendach. 100 km Gleise werden verlegt, damit 2015 das Bahninfrastrukturprojekt fertiggestellt werden kann. Auf 20.000 m² wird die BahnhofsCity ein Zentrum für Handel, Dienstleistung und Gastronomie. Ein Frischemarkt, Bäckereien, Cafés und Restaurants sowie Geschäfte aus vielen Branchen werden zum Verweilen einladen.

 

Der Teilbetrieb am Bahnhof wurde bereits im Dezember 2012 aufgenommen, parallel dazu gehen die Bauarbeiten planmässig weiter. Die Verkehrsstation Wien Hauptbahnhof wird im Herbst 2014 eröffnen, Ende 2015 wird die gesamte Infrastruktur als internationale Verkehrsdrehscheibe voll funktionstüchtig sein.

 

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Mo

16

Sep

2013

Stadler Rail übernimmt für BLS Ersatzteilmanagement

Stadler Rail hat von der BLS den Auftrag für das Ersatzteilmanagement der neuen Doppelstocktriebzüge MUTZ (Typ KISS) erhalten. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in einem neuen Geschäftsfeld. Stadler Rail plant in den nächsten Jahren den Bereich Kundenservice weiter aufzubauen. Erstmals übernimmt Stadler mit dem Auftrag der BLS für einen Kunden die Lagerhaltung und Lieferung sämtlicher Ersatzteile. Seit September 2012 läuft die Auslieferung der 28 MUTZ-Fahrzeuge für die S-Bahn Bern.

BLS "Mutz" auf Überführungsfahrt vom IBS Erlen nach Bern          Foto: Marcel Manhart

 

 

Diese neue Dienstleistung hat sowohl für die BLS wie auch für Stadler erhebliche positive Effekte: Die BLS muss für die neue Flotte nur noch eine geringe Ersatzteil-Lagerhaltung betreiben und kann damit eine Kostenoptimierung erzielen. Stadler kann den Kunden über die Fahrzeuglieferung hinaus betreuen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, Erkenntnisse über die Züge in die Entwicklung künftiger Serien zurück fliessen zu lassen. Zudem ergeben sich bei grosse Synergiepotentiale mit der bei Stadler laufenden Serienproduktion und mit weiteren After-Sales-Aufträgen. Es ergibt sich somit für BLS und Stadler eine klassische Win-win-Situation.

 

 

Lieferung innert 24 Stunden

 

Stadler übernimmt für die MUTZ-Flotte der BLS das Ersatzteilmanagement, welches die Lagerhaltung sämtlicher Artikel und deren jeweiliger Lieferung innert 24 Stunden oder für gewisse Bestandteile in einer anderen definierten Lieferfrist beinhaltet. Dabei werden von Stadler stets auch Komponenten mit langer Lieferfrist an Lager gehalten. Die BLS bezahlt jeweils nur das tatsächlich benötigte Material. Die Rechnungsstellung erfolgt erst nach der Lieferung.

 

In den wachsenden Geschäftsfeldern der Serviceleistungen möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Aus diesem Grund ist eine leistungsfähige Division Service am Standort Bussnang und an den Standorten in Ungarn, Algerien, Österreich, Tschechien sowie im Südtirol aufgebaut worden. Es werden neben der Instandhaltung verschiedener Flotten umfangreiche Service- und Revisionsdienstleistungen angeboten. Das Spektrum beginnt bei kleineren Servicearbeiten der mobilen Equipen an Subsystemen sowie Fahrzeugen und reicht bis zu umfangreichen Reparaturen von schwer beschädigten Unfallfahrzeugen. Dabei kann Stadler auf dem langjährigen firmeninternen Know-how in diesen Dienstleistungen aufbauen.

 

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So

15

Sep

2013

Verkehrsminister aus Liechtenstein, St.Gallen und Vorarlberg beraten über S-Bahn im Rheintal

Der öffentliche Verkehr im Dreiländereck Österreich, Liechtenstein und Schweiz soll verbessert werden. Die zuständigen Verkehrsminister haben sich zu einem Gespräch über die Weiterentwicklung der S-Bahnsysteme in den drei Ländern getroffen.  Dabei sind sich die Verantwortlichen aus Liechtenstein, St. Gallen und Vorarlberg einig, dass ein vernetztes Vierländer-S-Bahnsystem einen Mehrwert für die gesamte Region erzeugen würde. Durch verschiedene Ausbauten soll ein S-Bahn-System von Lindau bis Chur und von St.Gallen bis Bludenz enstehen.

Eisenbahn   und   Autobahn   zwischen   Bregenz   und   Feldkirch   in   Vorarlberg                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

Im Nachgang zur Medienkonferenz für eine grenzüberschreitende Tarifkooperation der Verkehrsbetriebe im Rheintal trafen sich die für den öffentlichen Verkehr zuständigen Verkehrsminister, Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer (Liechtenstein), Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (Vorarlberg) und Regierungsrat Benedikt Würth (St. Gallen) zu einem Gespräch über die Weiterentwicklung der S-Bahnsysteme in den drei Ländern.

 

Vorarlberg hat in den vergangenen Jahren erfolgreich auf den Ausbau der S-Bahn gesetzt. Dank einer zwischen Bregenz und Bludenz durchgehend zweigleisigen Schieneninfrastruktur verkehren S-Bahnen und Regionalexpresszüge im Halbstundentakt und verbinden zahlreiche, auch neu erstellte Haltestellen.

 

Bregenz und Feldkirch bilden Knotenpunkte, an denen die eingleisigen Strecken nach St. Margrethen und Buchs abzweigen. Auch auf diesen grenzüberschreitenden Strecken möchten Vorarlberg und die ÖBB schrittweise ein S-Bahn-Angebot im Halbstundentakt einführen. Da beide Linien auch dem internationalen Fern- und Güterverkehr dienen, müssen die Strecken hierzu durch zweigleisige Abschnitte und erweiterte Bahnhofsanlagen ergänzt werden.

 

 

Bahnstrecken gemeinsam ausbauen

 

Auf dem Streckenabschnitt St. Margrethen–Lustenau konnte vor einem halben Jahr mit der Eröffnung der von der Schweiz und Österreich gemeinsam finanzierten neuen Rheinbrücke und einer anschliessenden Neubaustecke bereits eine wesentliche Infrastrukturverbesserung in Betrieb genommen werden.

 

Auf Ende Jahr wird mit der Eröffnung der neuen S-Bahn St. Gallen ein regionaler Umsteigeknoten in St. Margrethen entstehen, der die Angebote der S-Bahn Vorarlberg und der neuen S-Bahn St. Gallen im Halbstundentakt sowohl Richtung St. Gallen wie Richtung Altstätten optimal verknüpft. Nach weiteren Bahnhof- und Streckenausbauten in Lustenau und Rorschach kann hier voraussichtlich Ende 2018 eine direkte S-Bahnlinie zwischen Bregenz und St. Gallen im Halbstundentakt eingeführt werden.

 

 

Optimale Verknüpfung

 

Im Streckenabschnitt Feldkirch–Buchs sehen die ÖBB den Bau eines Doppelspurabschnitts auf Liechtensteinischem Gebiet und die Errichtung von S-Bahnstationen vor, um auch im Knoten Buchs eine halbstündliche Verknüpfung mit dem Netz der neuen St. Galler S-Bahn zu ermöglichen. Der Ausbau ermöglicht ein durchgehend in Knotenbahnhöfen abgestimmtes S-Bahn-System von Lindau bis Chur und von St. Gallen bis Bludenz. Die Projektunterlagen der ÖBB wurden den Behörden zur Plangenehmigung unterbreitet.

 

Vorarlberg und St. Gallen leisten bereits finanzielle Beiträge an den Ausbau der Bahninfrastrukturen. Sie ermöglichen damit ÖBB und SBB die Modernisierung der Bahninfrastruktur in den nationalen Ausbauprogrammen besser zu positionieren und mit hoher Priorität zu realisieren. Die optimale Verknüpfung der Netze der beiden Bahnen nützt dem ganzen Alpenrheintal und verbessert die Verkehrsanbindung sowohl für die Wirtschaft wie für die Bevölkerung.

 

 

Verkehrsprobleme gemeinsam lösen

 

Die ÖBB betreibt aufgrund eines Staatsvertrages von 1870 nicht nur die einzige Bahnstrecke in Liechtenstein, sondern auch die Streckenabschnitte in der Schweiz bis St. Margrethen und Buchs sowie in Deutschland bis Lindau. Liechtenstein wiederum, mit täglich über 18 000 Grenzgängern, wird eine Schlüsselrolle bei der Frage einnehmen, ob und wie die Ausbaupläne der ÖBB und SBB im Teilabschnitt Feldkirch–Buchs unterstützt werden.

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Sa

14

Sep

2013

Umbau Bahnhof Hohenems: Ein moderner Bahnhof für die Stadt

Um den heutigen Anforderungen zu entsprechen, wird die alte Bahnanlage des ÖBB Bahnhofes Hohenems in Vorarlberg im Zuge des Rheintalkonzepts modernisiert und ein kundenfreundlicher, architektonisch hochwertiger Bahnhof errichtet. Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Vorarlberg, der Stadt Hohenems und der ÖBB-Infrastruktur AG finanziert.

Der Bahnhof Hohenems wird modernisiert                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

Service-Knotenpunkt für Mobilität

 

Von der neuen Verkehrsstation profitieren alle: Schiene, Bus und Rad werden optimal verknüpft. Barrierefreie Zugänge bieten Komfort und Sicherheit. Neue getrennte Unterführungen für Fußgänger und Radfahrer verbinden auf kurzem Weg zentrale Stadtteile von Hohenems.

 

 

Umbau Bahnhof Hohenems:

 

  -  Neubau des Bahnhofsgebäudes

  -  Umbau der Gleisanlagen

  -  Umbau der bestehenden Unterführung in eine Fahrradunterführung

  -  Umbau der bestehenden Unterführung in eine

  -  Fahrradunterführung

  -  Neubau einer Bahnsteigunterführung

  -  Barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen

  -  Neue überdachte Bahnsteige mit erhöhten Bahnsteigkanten

 

 

Neue Verkehrsdrehscheibe in der letzten Bauphase

 

Seit 12. August 2013 sind die Restarbeiten für den Hausbahnsteig und die Bahnsteigkante 2 erfolgreich abgeschlossen. Der Teil der neuen Bahnhofsunterführung, der neue Hausbahnsteig und der Bahnsteig 2 bieten bereits jetzt einen kleinen Vorgeschmack darauf in welchem hellen Ambiente der neue Bahnhof künftig erstrahlen wird. Die Herausforderungen waren groß. Bis zu 20 verschiedene Firmen gleichzeitig mussten auf der Baustelle koordiniert und der Zugverkehr musste auch während des Umbaus aufrechterhalten werden.

 

 

Attraktivierung Bahnhof Hohenems

 

Im vergangenen September wurde mit den umfangreichen Umbauarbeiten am Bahnhof Hohenems begonnen. Das Bahnhofsgebäude und die Gleisanlagen werden erneuert, wobei das alte Bahnhofsgebäude erst im kommenden Jahr abgerissen wird. Das neue Gebäude ist mit einer Nutzfläche von 500 m² auf ein Unter- und ein Erdgeschoß verteilt und im Rohbau bereits fertig. Dabei werden drei Flächen für Geschäfte und Kundenservice zur Verfügung stehen. Das neue Betriebsgebäude wird mit Juni 2014 in Betrieb gehen. Weiter werden drei neue Bahnsteigkanten mit je 240 Metern Länge auf 55 Zentimeter angehoben, um den stufenlosen Einstieg in die Nahverkehrszüge zu gewährleisten. Für die Fußgänger wird eine neue Unterführung als Zugang zu den überdachten Bahnsteigen gebaut. Einer von drei neuen Aufzügen zum Hausbahnsteig geht bereits mit August 2013 in Betrieb. Die weiteren Aufzüge zum Inselbahnsteig und zur Herrenriedstraße sorgen mit Ende der letzten Bauphase für einen barrierefreien Zugang.

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Fr

13

Sep

2013

Wiener Linien mit Staatspreis Mobilität ausgezeichnet

Gestern Abend wurden die Wiener Linien für ihre zwölf Elektrobusse im Palais Ferstl mit dem Staatspreis Mobilität in der Kategorie “Planen. Bauen. Betreiben.“ durch Verkehrsministerin Doris Bures ausgezeichnet.

Wiens ElectriCity-Bus als internationales Vorzeigemodell              Foto: Marcel Manhart

 

 

Gestern Abend wurden die Wiener Linien für ihre zwölf Elektrobusse im Palais Ferstl mit dem Staatspreis Mobilität in der Kategorie “Planen. Bauen. Betreiben.“ durch Verkehrsministerin Doris Bures ausgezeichnet. Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer und Projektleiter Peter Wiesinger nahmen die Auszeichnung entgegen. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury waren das Ladekonzept, das vorhandene Infrastruktur – die Oberleitungen der Straßenbahnen – nutzt und die beispielhafte Integration dieses neuartigen Buskonzepts in eine gut funktionierende bestehende Flotte.

 

„Unser E-Bus erweckt international sehr viel Interesse. Es freut uns umso mehr, dass wir auch im eigenen Land mit dem Staatspreis für Mobilität für unser innovatives E-Bussystem ausgezeichnet wurden“, so Günter Steinbauer.

 

 

Innovation: Wiener Linien als weltweites Vorbild

 

Das Ladesystem des ElectriCity-Busses sorgt international für Furore, denn die Busse werden über einen Stromabnehmer am Dach des Fahrzeugs, der in den Endhaltestelle (Schwarzenbergplatz und Schottenring) per Knopfdruck hoch- und runtergefahren wird, in weniger als 15 Minuten schnellgeladen. Dadurch verdoppelt sich die Lebensdauer der Batterien des Busses und es konnten kleinere Batteriepakete eingebaut werden. Über Nacht werden die Busse in der Garage dann langsam mit einer Leistung von 15 kW aufgeladen. Eine Besonderheit ist unter anderem, dass erstmalig das Ladegerät im Bus selbst verbaut ist. Aber auch, dass Heizung und Klimaanlage rein elektrisch betrieben werden, hat Seltenheitswert. Die Elektrobusse werden nicht nur elektrisch angetrieben, sondern speisen die bei der Bremsung gewonnene Energie wieder in die Batterie zurück und sind deshalb besonders umweltfreundlich.

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Do

12

Sep

2013

Im Bahnhof Wetzikon zukünftig stufenlos einsteigen

Im Bahnhof Wetzikon erhöht die SBB ab Ende September 2013 die Perrons und erneuert die bestehenden Wartehallen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2014 und kosten insgesamt rund 6.4 Millionen Franken. Für den Bahnverkehr wird es geringfügige Einschränkungen geben.

Die Perrons in Wetzikon werden erhöht                                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB investiert im nächsten Jahr rund 6.4 Millionen Franken in den Bahnhof Wetzikon: Um das stufenlose Einsteigen auf den Perrons zu ermöglichen, werden die Perrons der Gleise 1 bis 5 erhöht. Zudem erneuert die SBB die Wartehallen auf den Perrons und passt die Treppen- und Rampenanlagen an.

 

Die Vorbereitungen für die Bauarbeiten beim Bahnhof Wetzikon beginnen Ende September und erfolgen Nachts, die Züge verkehren nach Fahrplan. Zunächst wird das Perron von Gleis 1 erhöht und die Treppen und Rampen angepasst. Ab Frühling 2014 folgen die Arbeiten am Perron der Gleise 2/3 sowie die Erneuerung der Wartehalle und zum Schluss wird ab Juli 2014 das Perron und die Wartehalle von Gleise 4/5 angepasst. Erst zu diesem Zeitpunkt ist mit geringfügigen Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen. Voraussichtlich Ende 2014 wird der Umbau abgeschlossen sein.

 

Gewisse Arbeiten nahe der Gleisanlagen und des elektrischen Stroms können aus Sicherheitsgründen nur bei ausgeschalteter Fahrleitung und mit Gleissperrungen ausgeführt werden. Sie finden deshalb in der Nacht statt. Die SBB setzt alles daran, die Unannehmlichkeiten für die Reisenden und Anwohner auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

 

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Mi

11

Sep

2013

Kantonspolizei Zürich mit verstärkter Präsenz im Hauptbahnhof Zürich

Die Kantonspolizei Zürich verstärkt mit mehr Personal und neuem Polizeiposten ihre Präsenz im Hauptbahnhof Zürich und sorgt damit für mehr Sicherheit.

Diese zukunftsorientierten Massnahmen richten sich an den veränderten Bedürfnissen der Bevölkerung sowie an der Entwicklung des Hauptbahnhofs aus.

Neben der SBB-Transportpolizei verstärkt die Zürcher Kantonspolizei die Präsenz im Zürcher Hauptbahnhof                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Hauptbahnhof Zürich ist der grösste Bahnhof und mit 400’000 Reisenden im Tagesdurchschnitt überhaupt die grösste Verkehrsplattform der Schweiz. Er ist nicht nur ein Bahnknotenpunkt für Züge aus dem Inland sowie dem angrenzenden Ausland, sondern auch ein Einkaufs- und Veranstaltungsort. Mit dem wachsenden Personenverkehr haben in den vergangenen Jahren auch die Einsätze der Polizei zugenommen. Die geplanten Erweiterungen des Bahnhofs lassen einen weiteren Anstieg von polizeilichen Dienstleistungen erwarten.

 

Um den gestiegenen Bedürfnissen gerecht zu werden, verlängerte die Kantonspolizei Zürich die Öffnungszeiten der Polizeistation und erhöhte den Personalbestand auf 37 Mitarbeitende. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Optimierung des Standortes gelegt. Der neue Polizeiposten ist rollstuhlgängig und mit einem kundenfreundlichen Schalter für die Anliegen der Bevölkerung ausgestattet. Den Polizistinnen und Polizisten steht an ihrem Arbeitsplatz eine moderne Infrastruktur zur Verfügung, die sowohl den aktuellen wie auch den Anforderungen der nächsten Jahre entspricht.

 

Nachdem die seit mehreren Monaten dauernden Um- und Ausbauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen werden konnten, steht der neue Polizeiposten ab dem nächsten Montag, 16. September 2013 an der Museumstrasse 1 im Hauptbahnhof Zürich für die Anliegen der Bevölkerung zur Verfügung.

 

 

In Ergänzung: Die SBB-Transportpolizei

 

Die Transportpolizei sorgt auf den Bahnhöfen und in den Verkehrsmitteln verschiedenster Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr für Sicherheit und Ordnung. Als spezialisierte Sicherheitspolizei erfüllt sie ihre Aufgaben in allen Landesteilen der Schweiz und arbeitet eng mit dem Zugpersonal und anderen Polizeikorps zusammen. Sie verfügt über polizeihoheitliche Kompetenzen gemäss Bundesgesetzgebung.

 

Transportpolizistinnen und –polizisten sind mit den berufsüblichen Interventionsmitteln inklusive einer Schusswaffe ausgerüstet. Sie patrouillieren in Uniform und in Zivilkleidung. Dabei arbeiten sie am Puls des Geschehens und stehen in direktem Kontakt mit den Kundinnen und Kunden der Transportunternehmen, sowie den Passantinnen und Passanten in den Bereichen der Bahnhöfe und Stationen.

 

Die Transportpolizei ist darüber hinaus mit einer stattlichen Anzahl angeschriebener und auch ziviler Fahrzeuge ausgerüstet. Mit einem flexiblen Einsatzkonzept können die Polizistinnen und Polizisten rasch dort sein, wo sie gebraucht werden.

 

Nebst dem täglichen Präsenz- und Interventionsdienst erfüllt die Transportpolizei zahlreiche andere Aufgaben: Dazu zählen u.a. die Unterstützung anderer Polizeikorps im Ordnungsdienst bei Grossanlässen wie z.B. dem WEF; die Begleitung von Eventzügen, die Gewährung der Sicherheit von Grossanlässen der SBB, die VIP-Begleitung und der Schutz von Personen. Verschiedene Spezialabteilungen (Einsatzgruppe „Genesis“, Fachstelle Videoanalyse, Diensthundeführer etc.) unterstützen die Polizistinnen und Polizisten an der Front.

 

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Di

10

Sep

2013

LITRA-Verkehrszahlen Ausgabe 2013: Der öffentliche Verkehr in Zahlen

Wie viele Personen und Güter transportiert der öffentliche Verkehr in der Schweiz und wie viel Infrastruktur und Energie benötigt er dazu? Die Antworten auf diese Fragen und weitere Zahlen zur Mobilität der Schweiz sind in der Broschüre «Verkehrszahlen Ausgabe 2013» der LITRA zu finden.

Interregio und Intercity am Bahnhof Lausanne                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Ob die wirtschaftlichen Eckwerte der Transportunternehmen, die Finanzierung, die Verkehrsleistung, Energie und Ökologie oder der europäische Vergleich: Die LITRA-Verkehrszahlen bieten einen soliden Überblick über die Zahlenwelt des öffentlichen Verkehrs und der Mobilität im Allgemeinen.

 

 

Einige Zahlen in Kürze:

 

- Die 430 Unternehmen des öffentlichen Verkehrs beschäftigen 89‘693 Mitarbeitende.

  Sie transportierten 2011 2‘186 Millionen Reisende und 76.1 Millionen Tonnen Güter.

 

- Diese immense Transportleistung benötigt Infrastruktur: Das Netz (ohne Luftfahrt) umfasst

  27‘386 km Schienen und Strassen und nicht weniger als 26‘045 Bahnhöfe, Stationen, Haltestellen

  und Flughäfen.

 

- 2011 setzte der öffentliche Verkehr 1‘018 Lokomotiven, 1‘356 Triebwagen/Triebwagenzüge,

  3‘942 Personenwagen, 9‘078 Güterwagen, 617 Trams, 5‘370 Busse/Trolleybusse, 160 Schiffe und

  87 Flugzeuge ein, um die Kunden und die Güter zu transportieren.

 

- Der öffentliche Verkehr finanziert sich zu rund 49.3% aus Kundenerträgen, zu 37.8% aus

  allgemeinen Steuermitteln von Bund, Kantonen und Gemeinden und zu 12.9% aus

  zweckgebundenen Steuern.

 

- Die Schweiz investierte 2011 495 Franken pro Kopf für die Schienen- und 574 Franken für die

  Strasseninfrastruktur.

 

- Herr und Frau Schweizer setzen 11% ihrer Gesamtausgaben für die Mobilität ein. Davon entfallen

  77.7% auf den Individualverkehr, 16% auf den öffentlichen Verkehr und 5.8% Prozent auf den

  Luftverkehr.

 

- Der öffentliche Verkehr löste 2011 Aufträge in Höhe von 5.4 Mia. CHF bei der

  Schweizer Wirtschaft aus.

 

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Mo

09

Sep

2013

RhB und GEVAG: Gemeinsames Fernwärmeprojekt: RhB-Hauptwerkstätte in Landquart soll CO2-neutral beheizt werden

Die Rhätische Bahn (RhB) plant, ihre Hauptwerkstätte in Landquart vollumfänglich mit Fernwärme aus der Kehrichtverbrennungs-anlage (KVA) des Gemeindeverbands für Abfallentsorgung in Graubünden (GEVAG) in Trimmis zu beheizen. Der Verwaltungsrat der RhB hat für das Projekt «Fernwärme GEVAG» einen Kredit von 2,5 Millionen Franken gesprochen. Die RhB unterstreicht damit ihr Engagement für eine effiziente und nachhaltige Energienutzung. Bereits seit Anfang dieses Jahres fahren alle elektrisch betriebenen Züge der RhB mit Energie, die ausschliesslich aus Bündner Wasserkraft stammt.

RhB Ge 4/4 III 648 in der Hauptwerkstätte Landquart                    Foto: Marcel Manhart

 

 

RhB-Verwaltungsrat gibt grünes Licht

 

An seiner letzten Sitzung hat der Verwaltungsrat der RhB für das Projekt «Fernwärme GEVAG» einen Kredit von 2,5 Millionen Franken gesprochen und die Geschäftsleitung damit beauftragt, einen entsprechenden Langfristvertrag mit dem GEVAG abzuschliessen. Mit der angestrebten Umsetzung stellt die RhB langfristig die nachhaltige Wärmeversorgung für ihre Werkstätte in Landquart sicher. Die bisherige Heizzentrale in Landquart aus dem Jahr 1979, die zu 100% mit Öl betrieben wurde, wird abgebaut. Dazu Martin Gredig, Leiter Finanzen der RhB: «Mit der Nutzung der CO2-neutralen Fernwärme unterstreicht die RhB ihr Engagement für eine ressourcenschonende Energienutzung aus einheimischer Produktion. Bereits seit Anfang dieses Jahres fahren alle elektrisch betriebenen Züge der RhB mit Energie, die zu 100% aus Bündner Wasserkraft stammt».

 

 

Definitiver Entscheid an Delegiertenversammlung des GEVAG

 

Damit der Anschluss der Werkstätte in Landquart an das Fernwärmenetz der GEVAG erstellt werden kann, ist die Zustimmung der Delegiertenversammlung des GEVAG im Dezember 2013 notwendig. «Der Vorstand des GEVAG freut sich auf die Zusammenarbeit mit der RhB. Er wird alles daran setzen, das Projekt termingerecht und in der vereinbarten Qualität umzusetzen» so der GEVAG-Präsident Hans Geisseler. Der Beginn der Bauarbeiten erfolgt voraussichtlich im Winter 2014/15, damit die Anlage rechtzeitig im Herbst 2015 in Betrieb genommen werden kann. Der GEVAG seinerseits löst mit dem geplanten Projekt Investitionen in der Höhe von bis zu 6 Millionen Franken aus.

 

 

Anschluss an das Fernwärmenetz in Landquart

 

Mit dem Anschluss der RhB-Werkstätte in Landquart an das Fernwärmenetz erweitert der GEVAG sein Versorgungsgebiet im Bündner Rheintal und steigert den Gesamtenergienutzungsgrad der Kehrichtverbrennungsanlage. Bereits vor mehr als 20 Jahren begann der GEVAG, die bei der Verbrennung entstehende Wärme energetisch zu nutzen: Seit 1990 besteht ab der KVA Trimmis eine Ferndampfleitung zur Versorgung der Papierfabrik in Landquart, ab welcher auch das Forum im Ried, das Sekundarschulhaus sowie ein grosses Gewächshaus mit Fernwärme versorgt werden. Das Projekt mit der RhB sieht vor, ab der Dampfleitung der Papierfabrik eine Leitung zur Hauptwerkstätte der RhB beim Bahnhof Landquart zu erstellen. Immobilienbesitzer entlang der neuen Leitung erhalten die Möglichkeit, ihre Liegenschaft an das Fernwärmenetz anzuschliessen.

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So

08

Sep

2013

Herbstoffensive des öffentlichen Verkehrs und von Schweiz Tourismus

Nach dem grossen Erfolg der letztjährigen Herbstoffensive spannen die SBB, der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und Schweiz Tourismus (ST) erneut zusammen und präsentieren gebündelte Inspirationen. Mit dem Ferienpass, dem Mitfahrbillett und attraktiven Hotelangeboten werden Ferien in der Schweiz zum preislich unschlagbaren Vergnügen.

Kirche  von  Wassen:   Ein  Bahnfahrt  über  die  Gotthardstrecke  ist  immer  attraktiv                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Um in den Herbstferien möglichst viele Schweizerinnen und Schweizer für Ausflüge und Entdeckungen zu begeistern, spannen die SBB, der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und Schweiz Tourismus (ST) erneut zusammen und präsentieren gebündelte Inspirationen: ST bietet vielfältige Herbstangebote. SBB und VöV das Billett dazu. Diese stiessen bereits im Lancierungsjahr 2012 auf grosses Interesse: 27’000 Ferienpässe und fast 55’000 Mitfahrbillette wurden verkauft.

 

 

Über 250 Ausflugstipps für die ganze Familie, mehr als 150 aussichtsreiche Wanderungen an der Sonne und nahezu 400 Herbstfeste in der ganzen Schweiz: Der Herbst in der Schweiz lädt ein zum Wandern, Geniessen und Erleben. Die Natur zeigt sich von ihrer goldenen Seite und gibt ihre Schätze preis. Zum Beispiel bei einer Kreuzfahrt on the Top auf dem Silsersee im Engadin – die höchst gelegene Kursschifflinie Europas gibt es schon seit 100 Jahren. Jürg Schmid, Direktor Schweiz Tourismus, ist begeistert: «Hier fand Friedrich Nietzsche Ruhe und Inspiration. Unter goldfarbenen Lärchen, auf der Halbinsel Chastè, steht noch immer die Bank, auf der er sass. Eines von vielen eindrücklichen Erlebnissen, die der Schweizer Herbst uns schenkt.» Dabei hat die Schweiz neben spektakulärer Natur, Kultur und authentischem Brauchtum einen weiteren Trumpf in der Hand: Das weltweit einmalige öV-Netz. «Mit dem Schweizer öV beginnt das Freizeiterlebnis bereits mit der Reise», sagt Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr.

 

 

Der Ferienpass und das Mitfahrbillett: nahtlos und preislich unschlagbar

 

Mit dem Ferienpass und dem Mitfahrbillett ist es unschlagbar günstig, die Schweiz im Herbst mit dem öffentlichen Verkehr zu entdecken und zu bereisen. Für beide Angebote braucht es kein Halbtaxabonnement. «Mit den Aktionsangeboten wollen wir auch für diejenigen attraktiv sein, die selten Bahn fahren», so Stephan Pfuhl, Leiter SBB Fernverkehr. Gut zwei Drittel fahren heute noch mit dem Auto ins Freizeitvergnügen. «Auch diese wollen wir für den öV begeistern.»

 

 

Ferienpass

 

Der Ferienpass ist auf dem GA-Geltungsbereich gültig. Es werden die folgenden zwei Fahrausweisarten angeboten: Angebot zum Einheitspreis für Kunden mit und ohne Halbtax (2. Klasse / 1. Klasse). Der Ferienpass ist persönlich und nur für Personen mit festem Wohnsitz in der Schweiz erhältlich.

 

- Ferienpass 2 Wochen (15 Tage): CHF 219.- (2. Klasse) / 299.- (1. Klasse)

- Ferienpass Flexi (4 frei wählbare Tage / 1 Monat): CHF 149.- (2. Klasse) / 219.- (1. Klasse)

 

 

Mitfahrbillett

 

Dieses Angebot ist gültig für alle Kunden, die zusammen mit einer Person reisen, die in Besitz einer Tageskarte zum Halbtax, einer 9-Uhr-Karte zum Halbtax oder eines Generalabonnements ist. Ist die 1. Person in Besitz eines 1. Klass-Fahrausweises oder Klassenwechsels, so reist die 2. Person mit dem Mitfahrbillett ebenfalls in der 1. Klasse mit.

 

- Mitfahrbillett: CHF 35.-

 

 

Die Angebote sind vom 09. September 2013 bis am 31. Oktober 2013 erhältlich. Das Mitfahrbillett ist bis am 31.10.2013 gültig, der Ferienpass bis am 14.11.2013 und der Ferienpass Flexi sogar bis am 30.11.2013.

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Sa

07

Sep

2013

Ab 2019 ist der Gleisabschnitt Effretikon–Winterthur am Limit

Auf der Bahnverbindung Zürich–Winterthur wird die Nachfrage bis Ende des nächsten Jahrzehnts um 75 Prozent steigen. Die SBB wollen bis 2019 technisch das Maximum aus der Strecke herausholen. Dann hilft nur noch der Brüttener Tunnel.

 

Von Stefan Hotz - Neue Zürcher Zeitung

ICN aus Richtung Winterthur bei der Einfahrt in Effretikon             Foto: Marcel Manhart

 

 

Wie profitieren Bahnkunden im Raum Zürich vom ersten Ausbauschritt bis 2025 im Rahmen von Fabi? Über diese Bundesvorlage für die Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur wird voraussichtlich im Februar abgestimmt. Die korrekte Antwort lautet: durch den Halbstundentakt zwischen Zürich und Chur sowie zwischen Sargans und Buchs im Rheintal und dank längeren Zügen der Südostbahn.

 

Das sind nicht die dringendsten Engpässe aus Zürcher Sicht. Mit der Eröffnung der Durchmesserlinie und den 4. Teilergänzungen der S-Bahn wird jedoch bis Ende 2018 das Angebot auf dem Zürcher Schienennetz erheblich verbessert. Dann ist auch der Halbstundentakt flächendeckend Realität. Ausserdem hat der Zürcher Regierungsrat erreicht, dass die Projektierung des Brüttener Tunnels und des Bahnhofausbaus am Stadelhofen auf 4 Gleise verbindlich Teil der Fabi-Vorlage ist. 2017/18 wird entschieden, ob die beiden Vorhaben bis 2030 gebaut werden.

 

 

Nachfrage enteilt Bahnausbau

 

Tatsache ist, dass ab 2019 eine Investitionspause folgt. Die Zunahme der Pendlerströme wird jedoch weitergehen. In einem kleinen Seminar haben die Verantwortlichen der SBB, namentlich Philippe Gauderon, Leiter Infrastruktur, und Daria Martinoni, Leiterin Netzentwicklung, am Freitag erläutert, wie die Verkehrszunahme bewältigt werden soll. Ort war nicht von ungefähr der Bahnhof Winterthur. Zwischen Zürich und der Eulachstadt wird die Nachfrage am meisten steigen, gegenüber 2007 bis 2030 um das Doppelte (siehe Grafik). Das ist in absoluten Zahlen und prozentual weit mehr als auf anderen Bahnkorridoren. Grund ist, dass sich auf dieser Achse der Pendlerverkehr aus mehreren Richtungen – St. Gallen, Thurgau, Schaffhausen – überlagert. Um zu reagieren, stehen den SBB immerhin und zugesichert rund 750 Millionen Franken zur Verfügung.

 

Die erste Verbesserung, die Überwerfung Hürlistein, ist Ende Jahr bereit. Die Entflechtung an der Abzweigung der Flughafenlinie bei Lindau und ein Überholgleis für Güterzüge in Winterthur bringen mehr Stabilität im Fahrplan. Mit Weichen für den Spurwechsel, dem 4. Gleis Hürlistein–Effretikon, das im Bau ist, und einer Reduktion der Zugfolgezeiten kann ab 2016 die Kapazität auf den zwei Gleisen zwischen Effretikon und Winterthur von heute 500 auf 570 Züge im Tag erhöht werden. Der grösste Schritt folgt Ende 2018 mit Entflechtungen in Kloten, Anpassungen in Winterthur und kürzeren Zugfolgezeiten auch zwischen Flughafen und Effretikon. Danach können im Tag 670 Züge den verbleibenden Doppelspurabschnitt passieren, was laut Martinoni das planbare Maximum ist.

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Do

05

Sep

2013

Voralpen-Express neu im Besitz der Schweizerischen Südostbahn

Auf den Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 tritt die SBB AG ihren Anteil von einem Drittel am Voralpen-Express an die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) ab. Anna Barbara Remund, Leiterin SBB Regionalverkehr, Werner Schurter, Leiter SBB Regionalverkehr Zürich, und Thomas Küchler, Vorsitzender der SOB-Geschäftsleitung, nahmen die feierliche Übergabe am Donnerstag in Herisau vor.

Der Voralpen-Express bei Bollingen am Zürcher Obersee              Foto: Marcel Manhart

 

 

Seit 1991 verbindet der Voralpen-Express (VAE) bequem und stündlich die Ost- und Zentralschweiz. Eigenes Wagenmaterial und der Name VAE kennzeichnen diesen Zug, der stetig steigende Frequenzen zu verzeichnen hat und bei Pendlerinnen und Pendlern sowie Ausflugsreisenden äusserst beliebt ist.

 

Betrieben wurde der VAE anfänglich von den drei Bahnen SBB, Südostbahn und Bodensee-Toggenburgbahn (BT). Ein verbessertes Angebot und einheitliches Rollmaterial veranlassten die Bahnen 1999, die Marketinggesellschaft «Voralpen-Express» zu gründen. Sie vermarktet das gemeinsame Produkt VAE und stellt die Beschaffung sowie den Unterhalt des Rollmaterials sicher. Seit der Fusion der BT und der Südostbahn zur Schweizerischen Südostbahn AG im Jahr 2001 wird die Marketinggesellschaft im Verhältnis 1/3 SBB und 2/3 SOB finanziert.

 

 

Übernahme zum Fahrplanwechsel

 

Bereits im Februar 2012 regelten die Partner SBB und SOB vertraglich den Verkauf der Rechte am Produkt Voralpen-Express und von elf Zwischenwagen (zwei 1.-Klasswagen, sechs 2.-Klasswagen und zwei Steuerwagen 2. Klasse). Auf den 15. Dezember 2013 beenden SBB und SOB den gemeinsamen Betrieb des VAE und lösen die gemeinsame Marketinggesellschaft auf. Für rund 4.2 Mio. Franken geht der VAE ins Eigentum der SOB über. Auf die Reisenden wird die Veränderung keinen Einfluss haben.

 

 

Umrüstung des VAE

 

Ab dem Fahrplanwechsel 2013 betreibt die SOB den VAE, der mit der Einführung der S-Bahn zwischen St. Gallen und Luzern verkehren wird, allein. Er wird dann in geänderter Komposition fahren – dies, um die Kapazität zu erhöhen und den Betrieb zu optimieren. Das VAE-Rollmaterial gestaltet die SOB zurzeit so um, wie das vom Bundesamt für Verkehr bewilligte Konzept «Voralpen-Express» es vorsieht. Nur die dringlichsten Anpassungen können aus Kostengründen vorgenommen werden. Diese Umrüstung des Rollmaterials muss wegen der S-Bahn St. Gallen bis 15. Dezember 2013 abgeschlossen sein.

 

 

Zukunft des VAE

 

Die aufgefrischten und modernisierten Züge werden bis 2018 in Betrieb bleiben und spätestens auf den Fahrplanwechsel 2018/19 ersetzt. Aktuell laufen bei der SOB auch die Abklärungen für den Ersatz des VAE. Spätestens Mitte 2014 müssen durch Bund und Kantone die nötigen Entscheide gefällt werden, damit die neuen Fahrzeuge rechtzeitig beschafft und bereitgestellt werden können. Gemäss Auftrag von Bund und Kantonen prüft die SOB auch eine Lösung ohne Weiterbetrieb des VAE auf der Basis von reinen S-Bahn-Verbindungen. Thomas Küchler, Vorsitzender der SOB-Geschäftsleitung, konstatierte: «Die SOB wird mit ihrem ganzen Potenzial alles daran setzen, dass das Erfolgsprodukt Voralpen-Express auch über 2018 hinaus zwischen St. Gallen und Luzern verkehren wird, denn unsere Kundinnen und Kunden sollen auch nach 2018 weiterhin eine der schönsten schweizerischen Bahnstrecken in entsprechendem Rollmaterial, ohne umzusteigen, von St. Gallen nach Luzern geniessen können.»

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Mi

04

Sep

2013

Weichenumbau in Basel SBB führt zu Zugausfällen

Seit Ende August 2013 führt die SBB einen Weichenumbau beim Bahnhof Basel SBB aus. Während den Hauptarbeiten am kommenden Wochenende, 07./08. September 2013, fallen die S6 -Züge zwischen Basel SBB und Basel Badischer Bahnhof aus.

Wegen Bauarbeiten  in  Basel SBB  fallen die Züge der S6  bis Badischer Bahnhof aus                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Auf der Ostseite des Bahnhofs Basel SBB arbeitet die SBB seit 25. August 2013 am Umbau von drei Weichen und erneuert deren Oberbau. Am kommenden Wochenende finden die Hauptarbeiten statt, weshalb Züge ausfallen oder umgeleitet werden.

 

Von Samstag, 7. September, 13.00 Uhr, bis Sonntag, 8. September 2013, Betriebsschluss, fallen die Züge der S6 Basel SBB – Zell im Wiesental zwischen Basel SBB und Basel Badischer Bahnhof aus. Reisende von und nach Basel Badischer Bahnhof benützen die Fernverkehrszüge oder das Tram 2 . Die S1 -Züge Basel SBB–Laufenburg leitet die SBB zur Entlastung der Bahnhofseinfahrt zwischen Basel SBB und Muttenz via Güterbahnhof um, was keinen Einfluss auf deren Fahrplan hat. Zudem haben die Bauarbeiten Gleisänderungen zur Folge.

 

Detaillierte Auskünfte erhalten Kundinnen und Kunden an den Bahnschaltern, unter www.sbb.ch/fahrplan sowie 24 Stunden am Tag über den Rail Service 0900 300 300 (1.19 CHF/Min. ab Schweizer Festnetz). Die SBB setzt alles daran, trotz der Arbeiten einen störungsfreien Betrieb aufrechtzuerhalten und ihre Kundinnen und Kunden auch während der Bauzeit sicher und pünktlich ans Ziel zu bringen.

 

 

Unterhalt auf dem SBB-Netz im Jahr 2013

 

Die SBB unterhält das meistbefahrene Bahnnetz der Welt. Im vergangenen Jahr verkehrten pro Hauptgleis und Tag durchschnittlich 97 Züge. Was so intensiv genutzt wird, muss auch gepflegt werden. 2013 investiert die SBB über eine Milliarde Franken in die Erneuerung des bestehenden Schienennetzes. Dazu kommen jährlich Unterhaltsarbeiten im Umfang von mehr als 500 Millionen Franken.

 

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Di

03

Sep

2013

ÖBB-Flotte wird ab 2015 schrittweise mit 100 neuen Nah- und Regionalverkehrszügen Desiro ML erweitert

Verkehrsministerin Doris Bures und ÖBB-Vorstandsvorsitzender Christian Kern präsentierten heute das Außen- und Innendesign für die nächste Generation der ÖBB-Flotte im Nah- und Regionalverkehr. Im Jänner bestellten die ÖBB bei Siemens 100 Züge für S-Bahn und Regionalbahnen. Die neuen Desiro ML werden unter dem Namen „ÖBB cityjet“ unterwegs sein, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und zeichnen sich durch einen besonders hohen Komfort aus. Ab Ende 2015 wird der cityjet schrittweise in den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark eingesetzt. Die Endfertigung wird in den eigenen ÖBB-Werkstätten durchgeführt.

ÖBB Nah- & Regionalverkehr bekommt „cityjet“                      Foto: ÖBB © Marek Knopp

 

 

„Bahnfahren liegt eindeutig im Trend. Die Bahn wird immer mehr zum Rückgrat für den Pendlerverkehr in den Ballungsräumen. In keinem anderen EU-Staat wird so viel mit der Bahn gefahren wie in Österreich, und die Österreicherinnen und Österreicher gehören zu den zufriedensten Bahnfahrern in Europa. Deshalb investieren wir in noch mehr umweltfreundlichen Verkehr, für mehr Komfort und Qualität für die Pendlerinnen und Pendler“, so Verkehrsministerin Doris Bures. Das Verkehrsministerium und die Länder Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark und Wien investieren für diese Qualitätsoffensive für Pendlerinnen und Pendler insgesamt 550 Millionen Euro, 90 % davon kommen aus dem Verkehrsministerium.

 

 

Aufwärtstrend im 1. Halbjahr: Rund 4 % mehr Fahrgäste

 

„Die steigenden Fahrgastzahlen im ersten Halbjahr 2013 von rund 4 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 sind unter anderem auf die Qualitätsverbesserungen des Wagenmaterials zurückzuführen. Deshalb setzen wir die Modernisierung der ÖBB-Fahrzeugflotte fort. Was der railjet für den Fernverkehr ist, das wird der cityjet für den Nahverkehr sein“, so Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG.

 

 

Auch bei den ÖSTERREICHcard-Verkäufen konnten die ÖBB Zuwächse verzeichnen. Wurden 2012 um 64 % mehr ÖSTERREICHcards verkauft, so waren es im ersten Halbjahr 2013 weitere plus 35 %. Die stärksten Zuwächse gibt es bei der ÖSTERREICHcard Senior und <26. Ein 5 %-Plus wurde heuer auch beim Verkauf der SparSchiene-Tickets verzeichnet.

 

 

Designkonzept schafft neue Standards im europäischen Nahverkehr

 

In den Rot-Weiß-Rot gehaltenen Garnituren werden durch Lichtgestaltung und Einrichtungsakzente verschiedene Nutzungsmöglichkeiten wie Kommunikation, Arbeit, Entspannung geschaffen. Eine Servicezone bietet Raum für Rollstuhlfahrer, Kinderwägen und Fahrräder. Damit gehen die ÖBB auf unterschiedliche Bedürfnisse der Fahrgäste ein.

 

Jeder Sitzplatz wird mit einer Leselampe, Steckdose und ausklappbarem Laptop-Tisch ausgestattet. Mit den Komfortsitzen, die auf Basis der Ergebnisse des ÖBB-Sitztests gefertigt werden, wird genügend Beinfreiheit geschaffen. Die Sitze verfügen über eine verstellbare Sitzfläche, ergonomische Kopfstützen und Armlehnen. Darüber hinaus werden die Züge mit bis zu 26“ großen Info-Screens ausgestattet sein, die den Fahrgästen wichtige Informationen zu ihrer Fahrt geben werden.

 

Generell wurde bei der gesamten Gestaltung besonderes Augenmerk auf frische Farben, hochwertige Materialien und das Lichtdesign gelegt. Das Branding und Innendesign wurden vom Wiener Designunternehmen Spirit Design konzipiert.

 

 

ÖBB cityjet in zwei Versionen

 

Beim ÖBB cityjet handelt es sich um ein dreiteiliges Elektrotriebfahrzeug, das in der S-Bahn-Version über 244 Sitzplätze und in der Regionalbahnversion über 259 Sitzplätze verfügt. Von den 100 bestellten Zuggarnituren sind 30 für den S-Bahn-Verkehr in und um Wien und Niederösterreich und 70 für den Regionalverkehr in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark vorgesehen. Besonderer Wert wurde auf die Barrierefreiheit des Fahrzeugs gelegt – sei es durch breite Portale, offene und ruhige Übergänge oder stärkere Farbkontraste für Sehbehinderte. Bequeme Niederflureinstiege garantieren einen einfachen Zugang ohne Rampen auch für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen. Die S-Bahnen erhalten sechs, die Regionalzüge vier Türen pro Einstiegsseite. Durch seine Bauweise kann der Zug später im Bedarfsfall um einen zusätzlichen Wagen erweitert werden.

 

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Mo

02

Sep

2013

Pendlertarife: ÖBB werden Westbahn-Kunden Angebot machen - Stellungnahme der WESTbahn dazu

Die ÖBB halten zu den heutigen Ankündigungen der Westbahn, ihre Pendlertarife aufgrund fehlender Stützungen durch Steuermittel zu erhöhen, fest, dass auch die ÖBB auf dieser Strecke keine gemeinwirtschaftlichen Leistungen erhalten.

 

Die WESTbahn nimmt Stellung: Die Fakten der ÖBB Aussendung stimmen nicht. Erstens gibt es für REX-Züge, Regionalzüge etc auf der Westbahnstrecke auch im Abschnitt zwischen Wien und Salzburg sehr wohl Leistungsbestellungen in grossem Umfang, mit welchen die Angebote für die Pendler finanziert werden, die durchaus in direkter Konkurrenz zu den Zügen der WESTbahn (z.B. Amstetten - St. Pölten oder St. Pölten - Wien) stehen.

WESTbahn und ÖBB REX 200 am Wiener Westbahnhof                     Foto: Marcel Manhart

 

Die ÖBB halten zu den heutigen Ankündigungen der Westbahn, ihre Pendlertarife aufgrund fehlender Stützungen durch Steuermittel zu erhöhen, fest, dass auch die ÖBB auf dieser Strecke keine gemeinwirtschaftlichen Leistungen erhalten.

 

Generell werden gemeinwirtschaftliche Leistungen seit 2010 zug- und streckengenau abgerechnet und zwar auf Strecken, die nicht eigenwirtschaftlich zu führen sind. Die Weststrecke ist eine eigenwirtschaftliche Strecke.

 

Weiters ist es unrichtig, dass nur die ÖBB Sozialtarifabgeltungen erhalten. Der Sozialtarif für Schüler- und Lehrlingsfreifahrten wird vom Verkehrsverbund für die Westbahn nach den gleichen Regeln kompensiert, wie für die ÖBB. Darüber hinaus gehende Mittel aus Sozialtarifen stehen auch den ÖBB nicht zur Verfügung.

 

Die ÖBB weisen auch darauf hin, dass Kapazitätsprobleme nicht durch eine Erhöhung der Tarife gelöst werden können. Die ÖBB werden die Pendlertarife nicht erhöhen und wollen Pendlern ein Angebot machen, um den Wechsel auf die ÖBB attraktiv zu machen.

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So

01

Sep

2013

VÖV-GV in Bern: Klare Forderungen der ÖV-Branche zum Agglomerationsverkehr und zur Raumplanung

Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) hat an seiner Generalversammlung in Bern neben den statutarischen Geschäften klare Forderungen bezüglich der Finanzierung des Agglomerationsverkehrs sowie einer integrierten Siedlungs- und Verkehrsplanung postuliert. Hauptthemen waren zudem FABI, die Kundenfreundlichkeit der öV-Branche sowie die brancheninterne Zusammenarbeit.

Die Schweiz braucht einen starken ÖV                                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Eineinhalb Jahre Einsatz seit der Verabschiedung der Botschaft durch den Bundesrat haben sich gelohnt, Ende Juni verabschiedete das Parlament die Bahnfinanzierungs-Vorlage FABI: Dabei sind fast alle Forderungen des VöV übernommen worden, vor allem die Erhöhung des 1. Ausbau­schrittes von 3,5 auf 6,4 Mia. Franken. Mit FABI wird die ganze Schweiz mit guten öV-Verbin­dungen verknüpft und alle Regionen profitieren. Da die Vorlage für den gesamten öffentlichen Verkehr sehr wichtig ist, engagiert sich der VöV gemeinsam mit der litra im Abstimmungskampf zu FABI (www.fabi-ja.ch / www.oui-faif.ch).

 

Zum Gegenstück zu FABI für die Strasse, dem Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds NAF hat der VöV eine klare Forderung aufgestellt: Die Gelder für Agglomerationsprojekte des öV müssen langfristig gesichert werden, und zwar mindestens im heutigen Ausmass (Infrastruktur­fonds). VöV-Präsident Urs Hanselmann fasste zusammen: «Es muss sichergestellt sein, dass mit dem NAF auch Tram- und Bussysteme in Städten und Agglomerationen weiter ausgebaut werden können.»

 

 

VöV fordert integrierte Siedlungs- und Verkehrsplanung


Die Bevölkerungszunahme von über einem Prozent pro Jahr führt zu einem vermehrten Unbehagen wegen der fortlaufenden Zersiedlung der Landschaft. Es ist absehbar, dass eine Siedlungsverdichtung nach innen in den grossen Städten und entlang ausgewiesener Wachstums­korridore stattfinden wird. Gerade in verdichteten Räumen aber ist der öV im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr besonders effizient. Aus Sicht des VöV ist deshalb der gezielte Ausbau des öV in verdichteten Räumen zwingend erforderlich, um ein weiteres Ansteigen des Individualverkehrs zu vermeiden und um die Zersiedelung einzudämmen. Der VöV verlangt dazu eine integrierte Siedlungs- und Verkehrsplanung nicht nur in den Städten und Agglomerationen, sondern schweizweit. Auch in touristischen Regionen können dank einer koordinierten Planung von Siedlungen, touristischen Anlagen und öV-Erschliessung ein Verkehrschaos vermieden und die einmaligen Landschaften geschützt werden.

 

 

Kundenfreundlichkeit und brancheninterne Zusammenarbeit


An der VöV-GV wurden zwei interne Bekenntnisse betont: Einerseits ist sich die öV-Branche bewusst, dass betreffend «Kundenfreundlichkeit» Handlungsbedarf besteht. Es ist das erklärte Ziel, die Kundenfreundlichkeit vermehrt ins Zentrum zu stellen. Konkret soll den Kundinnen und Kunden ein kundenfreundliches, das heisst einfaches, kalkulierbares und möglichst einheitliches Gesamt-öV-System zur Verfügung stehen. Damit dies erreicht wird, braucht es zwischen dem Direkten Verkehr und den Verbünden gemeinsame koordinierte Anstrengungen und mehr Verbind­lichkeit, wie auch VöV-Direktor Ueli Stückelberger in seiner Rede betonte: «Die brancheninterne Zusammenarbeit ist wichtig, um den Kundinnen und Kunden ein abgestimmtes und einfaches Angebot unterbreiten zu können. Betreffend die gemeinsame Eigentümergesellschaft für die neue öV-Plattform haben wir nun Nägel mit Köpfen zu machen und die notwendigen Grundsatz­entscheide zu fällen.»

 

Nach dem Beschluss an der VöV-GV 2012 zur brancheninternen Zusammenarbeit auf Infra­strukturseite läuft diese Zusammenarbeit seither vor allem auch im Bereich des Personenverkehrs sehr intensiv. Diese Zusammenarbeit spiegelt sich auch in den Beschlüssen der wichtigsten Projekte: Sei es das «Zukünftige Preissystem» (ZPS), die öV-Karte (zusammen mit den Verbünden) oder die Beschlüsse zur Eigentümergesellschaft für die neue öV-Plattform – der Wille zu vermehrter Zusammenarbeit manifestiert sich klar und vielfach. Diese Prozesse und Projektstände sind nicht mehr umkehrbar.

 

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Fr

30

Aug

2013

Neubau des Albulatunnels: Im Val Bever werden Bedenken laut

2014 will die Rhätische Bahn (RhB) mit dem Bau des neuen Albulatunnels beginnen.

Die geplanten Massnahmen rund um den Betrieb der Baustelle haben auf der Engadiner Seite Befürchtungen ausgelöst.

 

Von Manuela Nyffenegger - Neue Zürcher Zeitung

Bahnhof Spinas im Val Bever                                                            Foto: Marcel Manhart

 

 

Wer wie die Journalistin aus dem Unterland anreist, den Zug nach dem Albulatunnel in Spinas verlässt und während einer Stunde durch das Tal nach Bever spaziert, merkt schnell, warum die geplante Baustelle im Val Bever Ängste auslöst. Die Idylle ist hier noch intakt, Wanderer und Velofahrer treffen eine Ruhe an, die nur hie und da vom Lärm durchfahrender Züge gestört wird.

 

 

Grünes Licht von Ämtern

 

Genau diese so geschätzte Ruhe ist nun in Gefahr. Ab 2014 soll hier während sieben Jahren ein neuer Albulatunnel gebaut werden. Baracken und Infrastruktur für mehrere Dutzend Arbeiter sollen in Spinas entstehen. Und obwohl die RhB den Aushub per Bahn abtransportiert, lässt sich ein gewisser Baustellenverkehr nicht verhindern. Die Bahn plant, Wanderer, Velofahrer und Kutschen auf den sogenannten «Märchenweg», eine Forststrasse auf der linken Talseite, zu verlagern und die Feldstrasse auf der rechten Seite für den motorisierten Verkehr zu reservieren. Zu diesem Zweck soll die verbreiterte Feldstrasse mit einem Recycling-Belag befestigt und die Forststrasse leicht verbreitert und für Kutsche, Velofahrer und Spaziergänger mit Kinderwagen hergerichtet werden.

 

Im seit Anfang Jahr laufenden Plangenehmigungsverfahren des Bundesamts für Verkehr stiessen diese Pläne auf wenig Widerstand. Sowohl die Bundesämter für Umwelt und für Kultur als auch die kantonalen Ämter für Verkehr und für Umwelt geben grünes Licht. Auch die Umweltschutzorganisationen opponieren nicht gegen das Projekt. Sie waren von Anfang an in die Planung einbezogen.

 

 

Verein von Unterländern

 

Trotzdem sind 25 Einsprachen eingegangen, wie RhB-Vizedirektor und Leiter Infrastruktur Christian Florin gegenüber der NZZ bestätigt. Dies sei nicht ungewöhnlich, denn Privaten wie Gemeinden sei es nur via Einsprache möglich, ihre Interessen zu vertreten. So geht es bei 19 Einsprachen um Entschädigungsbegehren, die man laut Florin bald zu bereinigen hofft. Je eine Einsprache stammt von den Gemeinden Bergün und Bever; dabei geht es vor allem um Infrastrukturfragen. Die übrigen 4 Einsprachen seien mehr ideeller Natur, also von Personen, die sich grundsätzlich für möglichst minime Eingriffe im Val Bever einsetzten.

 

Genau dieses Ziel verfolgt auch der Verein Pro Val Bever, im Mai zunächst als Interessengemeinschaft gegründet. Laut dem Co-Präsidenten Martin Möhr hat man schwere Bedenken, vor allem wegen der «unverhältnismässigen» Verbreiterung und Befestigung der Feldstrasse sowie wegen des «überdimensionierten» Ausbaus der bestehenden Forststrasse, der auf dem idyllischen «Märchenweg» zu viel Rummel führe. Auch der behindertengerechte Ausbau des Bahnhofs Spinas – die Verlängerung des Perrons auf 250 Meter – «schiesst über das Ziel hinaus». Um dieser Kritik Gehör zu verschaffen, wandte sich der Verein an die Medien und lud am Freitag zu einer Begehung ein. Dabei plädierte er für den Bau einer dritten Strasse nahe dem Bach Beverin, auf der der Bauverkehr abgewickelt werden solle.

 

Im Laufe der Begehung wurde aber auch klar: Der Verein ist stark von Ängsten geprägt, hat aber wenig Informationen zur Hand. Dies erstaunt nicht, denn bisher ist Pro Val Bever weder bei der RhB noch bei der Gemeinde Bever je vorstellig geworden mit seinem Anliegen. Man kenne den Verein nur aus den Medien, erklärt Christian Florin. Tatsächlich liessen sich wohl einige Bedenken in einer Aussprache mit der RhB relativieren. Auch wäre klargeworden, dass der Wunsch nach der dritten Strasse am Gewässerschutzgesetz scheitern dürfte. Gemeindeschreiber Renato Roffler bedauert, dass sich der Verein mit seinen Bedenken nicht an die gewählte Behörde wendet, denn viele Punkte seien in der umfassenden Einsprache der Gemeinde enthalten. Erstaunen mag auch die Tatsache, dass von den rund hundert Vereinsmitgliedern der grösste Teil aus dem Unterland stammt. Nur gerade ein Drittel kommt aus dem Engadin, davon etwa zehn Personen aus Bever. Fast scheint es, als ob die Feriengäste mehr am Idyll hängen als die Einheimischen.

 

Bis im Herbst will die RhB die Einsprachen regeln. Wird keine Einigung erzielt, wird das Bundesamt für Verkehr eine Interessenabwägung vornehmen und entscheiden.

 

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Mi

28

Aug

2013

Berlin Hauptbahnof als vorbildlicher Ort für barrierenfreie Verkehrsinfrastruktur geehrt

Auf Initiative des Runden Tisches Barrierefreie Stadt wurde am 27. August 2013 die von der Europäischen Kommission der Stadt Berlin verliehene Plakette zum Access City Award 2013 am Berliner Hauptbahnhof angebracht. Im Beisein von Staatssekretär Ephraim Gothe, des Regionalbereichsleiters der DB Station&Service Uwe Marxen, des Bahnhofsmanagers des Berlin-Hauptbahnhofs Thomas Hesse und Vertretern des Runden Tisches Barrierefreie Stadt wurde die Plakette zum Award an einem Ort angebracht, der stellvertretend für viele barrierefrei ausgebaute Gebäude in Berlin steht. 

Berlin Hauptbahnhof, modernster Kreuzungsbahnhof Europas       Foto: Marcel Manhart

 

 

Der modernste Kreuzungsbahnhof Europas ist ein Vorzeigebeispiel für den ungehinderten Zugang zum Fern- und Regionalverkehr in Berlin. So verbindet z.B. ein Blindenleit- und Orientierungssystem alle Ebenen. Mit Hilfe von Handlaufbeschriftungen, mit Sprachansagen vor und in den Aufzügen sowie mit leicht zugänglichen Informationsmonitoren an den Aufzügen wird die Orientierung im Gebäude und das Umsteigen erleichtert.

 

Mit zahlreichen Massnahmen zur Barrierefreiheit hat Berlin im Dezember 2012 sowohl die nationale als auch die europäische Jury überzeugt und sich gegenüber 99 weiteren Bewerbern aus ganz Europa durchgesetzt: Die höchste europäische Auszeichnung für Barrierefreiheit wurde für ein Jahr an Berlin vergeben.

 

Staatssekretär Ephraim Gothe: „Barrierefreiheit muss heute bei allen Planungen und Projekten mitgedacht werden. Eine Metropole wie Berlin ist nur dann ein lebenswerter Ort, wenn die Teilhabe aller am öffentlichen Leben ermöglicht wird. Das ist leider noch nicht immer selbstverständlich. Deshalb bringt der Runde Tisch Barrierefreie Stadt die Akteure aus Verwaltung, Unternehmen und den Verbänden zusammen, um noch vorhandene Defizite zu benennen und gemeinsame Lösungen zu finden."

 

Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter der DB Station&Service: „Wir freuen uns, dass unser Hauptbahnhof stellvertretend für viele Gebäude und Anlagen in Berlin diese Plakette tragen darf. Gemeinsam mit unseren Partnern beim Senat und den Verbänden werden wir weiter alles tun, um die Nutzung der Bahnhöfe für alle so leicht wie möglich zu machen."

 

Ziel des Runden Tisches ist es, mit gezielten Aktionen auf die Notwendigkeit von Barrierefreiheit hinzuweisen, Partner zu finden und in der Praxis Maßnahmen dazu umzusetzen. So konnten z.B. im letzten Jahr die Betreiber der Berliner Weihnachtsmärkte dafür gewonnen werden, die Barrierefreiheit der Weihnachtsmärkte zu überprüfen und soweit wie möglich umzusetzen. Als nächstes wird der Runde Tisch gemeinsam mit Vertretern der Berliner Ausflugsschifffahrt, u.a. mit der Stern- und Kreisschifffahrt, die Zugänglichkeit an ausgewählten Schiffanlegern überprüfen und Verbesserungen vor Ort besprechen.

 

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Di

27

Aug

2013

Rund 400 Extrazüge für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest

Das «Eidgenössische» findet vom 30. August 2013 bis 01. September 2013 in Burgdorf statt. Für die 250 000 erwarteten Festbesucherinnen und Festbesucher setzt die SBB gemeinsam mit ihren Transportpartnern BLS und Busland AG rund 400 Extrazüge sowie 680 Extrabusse ein, die bis spätnachts verkehren.

Mit dem öffentlichen Verkehr zu den Bösen                                    Foto: Marcel Manhart

 

 

Während dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Burgdorf werden von Freitag, 30. August 2013 bis Sonntag, 01. September rund 250 000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Zusätzlich zum Sportgeschehen in den Disziplinen Schwingen, Hornussen und Steinstossen wird ein Festprogramm bis spätnachts geboten. Das Organisationskomitee des ESAF rät den Besucherinnen und Besuchern, wenn immer möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln staufrei und ohne Parkplatzsorgen anzureisen.

 

Die SBB ist offizielle Transportpartnerin des ESAF und koordiniert das Transportkonzept gemeinsam mit der BLS und der Busland AG. Das Transportkonzept liefert einen wichtigen Beitrag zu einem reibungslosen Festablauf. Der reguläre Fahrplan wird mit rund 400 Extrazügen von SBB und BLS sowie mit 680 Zusatzbussen der Busland AG ergänzt. Zusätzlich werden täglich bis zu 60 Regelzüge verstärkt und die Sitzplatzkapazitäten erhöht. Allein am Samstagmorgen fahren zwischen 6 Uhr und 7 Uhr 29 Züge in den Bahnhof Burgdorf ein, damit Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz spätestens um 7 Uhr in Burgdorf eintreffen. (Einmarsch der Schwinger um 7.30 Uhr). Nach dem Schlussgang am Sonntag verkehren alle fünf bis zehn Minuten Extrazüge von Burgdorf nach Bern sowie nach Olten-Zürich, von wo aus Anschlüsse in die ganze Schweiz gewährleistet sind. Detaillierte Informationen zur Rückreise sind am Sonntag bei den Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuern am SBB Infostand im Festgelände und am Bahnhof Burgdorf erhältlich.

 

Vom Bahnhof Burgdorf aus führen gut ausgeschilderte Routen zum Festgelände (Dauer Fussmarsch zum Festgelände circa 15 Minuten, zur Emmental-Arena rund 20 Minuten). Ausserdem stehen gehbehinderten und betagten Gästen für den Weg vom Bahnhof zum Festgelände kostenlose Shuttlebusse zur Verfügung. Zum Festgelände der Hornusser in Zauggenried verkehren die Busse der Linie 465 ab Bahnhof Burgdorf (Umsteigen in Lyssach, Kernenriedstrasse).

 

In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag wird das Angebot der regionalen Verkehrsmittel zeitlich ausgedehnt: Die Züge auf den Strecken Burgdorf–Langenthal-Olten, Burgdorf–Bern, Burgdorf–Langnau, Burgdorf–Solothurn und Burgdorf–Konolfingen–Thun sowie die Busse des Linienverkehrsverkehrs verkehren jeweils bis 3 Uhr morgens. Auch in dieser Zeit fahren die Shuttlebusse zwischen dem Festgelände und dem Bahnhof Burgdorf.

 

Das Arena-Ticket beinhaltet ein Spezial-Billett für den öffentlichen Verkehr. Dieses umfasst die einmalige Hin- und Rückreise vom Wohnort nach Burgdorf mit Zug, Bus und Tram in der 2. Klasse (1. Klasse gegen Aufpreis). Das 2-Tages-Ticket beinhaltet die freie Fahrt im Übernachtungsperimeter innerhalb des LIBEROTarifverbunds, also im Raum Burgdorf, Langnau, Bern, Solothurn und Langenthal. Das ins Arena-Ticket integrierte Spezial-Ticket ist vom Freitag, 30. August 2013 bis Montag, 2. September 2013 gültig. Das Festgelände und der Public Viewing-Bereich sind für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos zugänglich.

 

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Mo

26

Aug

2013

Basel feiert am 15. September 2013 100 Jahre Badischer Bahnhof

Die Deutsche Bahn feiert gemeinsam mit ihren Partnern am Sonntag, 15. September 2013 von 12.00 bis 18.00 Uhr das 100jährige Bahnhofsjubiläum des Badischen Bahnhofs in Basel. Das Bahnhofsfest ist Teil der „Mobilitätswoche Basel Dreiland“, die in Kooperation mit dem Kanton Basel-Stadt vom 15. bis zum 21. September 2013 durchführt wird.

Am 15. September 2013 ist grosses Bahnhofsfest                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Besucher und Eisenbahnfans erwartet im Bahnhof ein buntes Programm mit Infoständen, Bahnhofsführungen und Lokmitfahrten. In der Ladenpassage wird eine historische Fotoausstellung über den Badischen Bahnhof gezeigt. Der Bahnhof sowie das Stellwerk können mit Voranmeldung besichtigt werden.

 

Auf dem Bahnsteig 1 laden Gastronomiestände zu einem Imbiss ein. Viele Info-Stände informieren an diesem Sonntag über das Nahverkehrsangebot und touristische Ausflugsfahrten. In der alten Zollhalle werden die Modelleisenbahner eine Ausstellung für die Besucher vorbereiten.

 

Ein Shuttle-Zug von Gleis 11 wird die Festbesucher auch zum ICE-Werk bringen, das den ganzen Nachmittag seine Türen öffnet. Für musikalische Unterhaltung sowie für das leibliche Wohl wird gesorgt und für die Kinder gibt es hier ein spezielles Programm.

 

 

Die Geschichte des Badischen Bahnhofs in Basel

 

Aufgrund eines Staatsvertrags zwischen dem Grossherzogtum Baden und der Eidgenossenschaft sowie zwischen Baden und dem Kanton Basel-Stadt wurde bereits im Jahre 1862 der alte Badische Bahnhof für den Personenverkehr eröffnet. Seinerzeit befand er sich am Riehenring, wo heute die Messe steht. Der zunehmende Verkehr und die direkte Anbindung an das schweizerische Eisenbahnnetz setzten dem Betrieb des alten Badischen Bahnhofs schon bald Grenzen, so dass dieser an seinen heutigen Standort an der Schwarzwaldallee verlegt wurde. Die Grundsteinlegung erfolgte 1910, die Einweihung des neuen Badischen Bahnhofs am 13. September 1913. In den Jahren 2002 bis 2006 wurde der Badische Bahnhof aufwändig renoviert und umgebaut.

 

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So

25

Aug

2013

In Wien wird der 3. Geburtstag der Nacht-U-Bahn gefeiert

23 Millionen Fahrgäste verzeichnete der Öffi-Nachtverkehr allein seit der Eröffnung der Nacht-U-Bahn im September 2010. Um das gebührend zu feiern, laden die Wiener Linien am Freitagabend, den 30. August 2013, 54.000 Nachtschwärmer in die besten Lokale, Clubs und Diskotheken der Stadt ein. Wer sich online ein gratis Nightride-Ticket holt, hat aber nicht nur freien Eintritt in die Top-Locations sondern kann auch die ganze Nacht lang kostenlos mit den Öffis von Party zu Party fahren.

Mit  dem  Nightride-Ticket  eine  Nacht  lang  gratis  Öffis und freier Eintritt in 50 Clubs                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

Der Nightride als Partyhighlight

 

Schon zum vierten Mal begeistert der Wiener Nightride das Partyvolk. Letztes Jahr waren über 55.000 Besucher mit dabei und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Auch heuer wird wieder einiges los sein, wenn die Tickets der Wiener Linien freien Eintritt in über 50 Top-Locations ermöglichen. Darunter befinden sich dieses Jahr legendäre Clubs wie Volksgarten, Ost Klub und Pratersauna. Für die Tickets kann man sich unter www.summerbreakvienna.at kostenlos registrieren und bekommt einen ab Freitagabend um 19 Uhr bis Samstagmorgen, 6 Uhr, gültigen Fahrschein, mit dem auch alle teilnehmenden Lokale besucht werden können.

 

Das Event bildet den Auftakt zum Summerbreak Vienna, mit dem der Sommer gebührlich verabschiedet wird. An diesem letzten Wochenende im August finden ausser dem Nightride noch das Streetfestival und eine Poolparty statt.

 

 

Rückblick auf die Nacht-U-Bahn

 

Seit dem Start der Nacht-U-Bahn sind drei Jahre vergangen und sie hat sich bereits einen festen Platz im Leben der Menschen erarbeitet. Jedes Wochenende nutzen rund 90.000 Wienerinnen und Wienern die im Viertelstunden-Takt verkehrende Nacht-U-Bahn. Zusammen mit den Nightlines ermöglicht sie allen Öffi-Nutzern in den Nächten vor Samstagen und vor Sonn- und Feiertagen ein Heimkommen auch zu später Stunde.

 

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Fr

23

Aug

2013

ECM-Zertifizierung für SBB Industriewerk: IW Bellinzona öffnet sich für den internationalen Wettbewerb

Das Industriewerk der SBB in Bellinzona wird mit der europäischen Norm ECM (Entities in Charge of Maintenance) zertifiziert. Mit dieser Zertifizierung macht das IW Bellinzona einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Im Rahmen einer Verordnung der Europäischen Union wird die ECM-Norm für Anbieter von Instandhaltungs-Leistungen im internationalen Güterwagen- und Lokomotivengeschäft ab 2015 verbindlich. ECM regelt sämtliche Prozesse der Sicherheit im Rahmen der Instandhaltung. Bellinzona ist der erste Standort der SBB, welcher mit der ECM-Norm zertifiziert wird.

Stolz präsentiert der Direktor vom Industriewerk Bellinzona, Felix Hauri das Zertifikat                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

Die aktuelle Auftragslage des IW Bellinzona ist bis ins Jahr 2015 stabil. Längerfristig geht die SBB für das traditionelle Güterwagengeschäft von einer rückläufigen Entwicklung aus. Das IW Bellinzona konzentriert sich deshalb im Güterwagengeschäft auf die langfristige Sicherung der bestehenden internen und externen Kundenbeziehungen und auf die Wachstumsbereiche Radsätze und Lokomotiven. Die Wettbewerbsfähigkeit des Industriewerks wird in allen Bereichen kontinuierlich verbessert.

 

Einerseits wird diese Verbesserung durch Effizienzsteigerungen und Kapazitätsanpassungen realisiert. Zum anderen werden gezielte Massnahmen ergriffen, um auch in Zukunft im internationalen Geschäft mithalten und neue Drittgeschäfte akquirieren zu können. Vor diesem Hintergrund hat sich Felix Hauri, Direktor des IW Bellinzona, im November des vergangenen Jahres entschlossen, die ECM-Zertifizierung für das Tessiner Werk so rasch als möglich zu implementieren.

 

Das im Auftrag der SBB für den Zertifizierungsprozess federführende Unternehmen Sconrail hat heute Freitag in Bellinzona das ECM-Zertifikat dem Management des Industriewerks übergeben. Für Felix Hauri ist die Erreichung der ECM-Zertifizierung „eine ausserordentliche Teamleistung, welche dem Werk einerseits einen Wettbewerbsvorteil bietet, und anderseits das Commitment der SBB zum Standort Bellinzona einmal mehr unterstreicht“.

 

 

ECM regelt die relevanten Prozesse der Sicherheit


ECM regelt die massgebenden Prozesse der Sicherheit in der Instandhaltung der Güterwagen. So müssen unter anderem sicherheitsrelevante Ersatzteile vor dem Einsetzen kontrolliert werden. Zudem werden die Arbeitssicherheit sowie die Kommunikation zwischen dem Fahrzeughalter und dem Auftragnehmer geregelt und die Risikobewertung in einem detaillierten Prozess festgehalten. Im Rahmen der künftigen EU-Verordnung zur Instandhaltung der Güterwagen werden in Zukunft bei Unregelmässigkeiten vermehrt die Werkstätten und nicht mehr nur die Fahrzeugbesitzer zur Verantwortung gezogen. Die aktuelle ECM-Zertifizierung des IW Bellinzona beschränkt sich auf die Instandhaltung von Güterwagen. Bereits in rund zwei Jahren will das IW Bellinzona die Zertifizierung auf die Instandhaltung von Lokomotiven ausweiten. Erste Vorbereitungsarbeiten sind bereits im Gange. Die SBB plant, in den nächsten Jahren weitere Industriewerke mit ECM zu zertifizieren.

 

 

IW Bellinzona im laufenden Jahr gut unterwegs


Das Industriewerk in Bellinzona ist auch im laufenden Jahr gut unterwegs. So konnten die Produktionsstunden im Vergleich zum Vorjahr erhöht und die Fehlerkosten weiter gesenkt werden. Im Bereich on time delivery sieht Hauri noch Optimierungspotential. Innert Jahresfrist hat sich im Industriewerk zudem die Mitarbeiter-Zufriedenheit um rund 12 Prozent verbessert. In den nächsten Monaten fokussiert sich das IW Bellinzona-Team auf die Weiterentwicklung entlang der strategischen Hauptachse, beispielsweise auf die Optimierung der Radsatzfertigung und die kürzlich in Betrieb genommene neue Motorenfabrik. Im Drittgeschäft will sich das Industriewerk verstärkt als Kompetenzzentrum für die Reparaturen von Lokomotiven positionieren. Derzeit werden unter anderem Reparaturarbeiten von Lokomotiven aus Italien und den Niederlanden vorgenommen.

 

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Do

22

Aug

2013

Studie 2030 zum Bahngüterverkehr in der Schweiz zeigt Handlungsbedarf

Eine von der Branche in Auftrag gegebene Studie zum Schienengüterverkehr in der Fläche mit Blickpunkt auf das Jahr 2030 zeigt detailliert auf, wo die gesetzgeberischen Hebel angesetzt werden müssen, um die anstehenden Herausforderungen zu lösen – gerade weil der Schweizer Güterverkehr gute Zukunftsperspektiven hat. Entscheidend wird dabei sein, dass der Güterverkehr neben dem boomenden Personenverkehr auch genügend Kapazitäten auf der Schiene haben wird, wie Vertreter der Branche an einer Medienkonferenz darlegten.

Entscheidend  wird  sein,  dass  auch  der  Güterverkehr  neben  dem Personenverkehr genügend  Kapazitäten  auf  der  Schiene  haben  wird                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Verkehrspolitische Diskussionen zum Güterverkehr fokussieren sich in der Schweiz fast immer auf den alpenquerenden Verkehr und die Möglichkeiten zur Verlagerung von der Strasse auf die Schiene. Neuerdings rückt aber der Güterverkehr in der Fläche, also im Landesinnern auf die politische Agenda. Gleichzeitig wächst der Bedarf an fundierten Analysen zum Güterverkehrsmarkt und seiner künftigen Entwicklung.

 

Deshalb haben der Verband öffentlicher Verkehr (VöV), SBB Cargo und der Verband der Verladenden Wirtschaft (VAP) zusammen mit SBB Infrastruktur, BLS Cargo, den Schweizerischen Rheinhäfen sowie demBundesamt für Verkehr (BAV) eine Studie in Auftrag gegeben, welche die wichtigsten Entwicklungen zum Schienengüterverkehr quantifiziert.

 

Die «Marktanalyse und Marktprognose Schienengüterverkehr 2030» ist mittlerweile ausgewertet, die vier wichtigsten Erkenntnisse sind:

  • Der Personenverkehr auf der Schiene nimmt bis 2030 gemäss neuesten Prognosen des Bundes um 59 bis 83 Prozent zu. Auch der Schienengüterverkehr wird in den nächsten 20 Jahren um 35 % wachsen. Will der Güterverkehr in der Konkurrenz um die Trassen nicht völlig abgehängt werden, müssen Netznutzungspläne dem Güterverkehr vor allem auf den Achsen Basel-Mittelland, Genf–Lausanne, Jurasüdfuss, Lötschberg, Gotthard und Aarau-Zürich minimale Trassenpaar-Zahlen garantieren.
  • Die tägliche Betriebszeit für den Güterverkehr muss zwingend 18 (statt 15) Stunden betragen. Wird der Güterverkehr während der Stosszeiten total je vier Stunden blockiert, kann er sein Potenzial bis 2030 wegen Kapazitätsengpässen nicht ausschöpfen.
  • Die Durchschnittsgeschwindigkeit und die Pünktlichkeit der Güterzüge müssen bis 2030 deutlich zunehmen können. Das ist durch den Abbau von Benachteiligungen beim Netzzugang (Priorisierung), durch eine Erhöhung der Trassenqualität (z.B. durch Reduktion der Überholungshalte) und zielgerichtete Infrastrukturanpassungen zu gewährleisten.
  • Das Volumen des Verkehrs mit Verkehrsträgerwechsel (Sammelladungen, Container, Wechselbrücken, Wagenladungen) wird über den Kombinierten Verkehr hinaus zunehmen. Der Bund muss deshalb seine im neuen Gütertransportgesetz vorgesehenen Innovations-Hilfen vor allem für Techniken betreffend den Verkehrsträgerwechsel intelligent einsetzen.

 

Als übergreifendes Fazit kamen die Branchenvertreter zu drei Erkenntnissen:

  • Der Schweizer Schienengüterverkehr in der Fläche hat gute Zunftsperspektiven.
  • Die vom Parlament verabschiedete Vorlage FABI (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur), die voraussichtlich am 9. Februar 2014 zur Volksabstimmung kommt, dient auch dem Güterverkehr.
  • Die Vorlage Schienengüterverkehr in der Fläche (Revision Gütertransportgesetz) sichert die Zukunft des Binnengüterverkehrs.

 

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Mi

21

Aug

2013

Rhätische Bahn und Cornèrcard lancieren die RhB-Kreditkarte

Die Rhätische Bahn (RhB) lanciert in Zusammenarbeit mit dem Kredit- und Prepaid-Kartenherausgeber Cornèrcard die RhB-Kreditkarte. Nebst der Möglichkeit, im Alltag, auf Reisen oder im Internet bargeldlos zu bezahlen, verfügt die RhBKreditkarte über eine weitere Funktion, mit welcher sie zum Erhalt von historischen Bahnwagen beiträgt. RhB-Karteninhaber profitieren zudem von exklusiven Rabatten und Preisvorteilen für Bahn- und Freizeiterlebnisse.

Mit der RhB-Kreditkarte historische Bahnwagen erhalten               Foto: Marcel Manhart

 

 

Gemeinsam für «historic RhB»

 

Der Verein historic RhB bezweckt auf gemeinnütziger Basis die Erhaltung, Restaurierung und Instandstellung sowie den Betrieb von historischen Fahrzeugen der RhB auf deren Netz. «Die neue RhB-Kreditkarte überzeugt mit erstklassigen und nützlichen Leistungen, verbunden mit einem Beitrag zur Kulturförderung», freuen sich Piotr Caviezel, Leiter Vertrieb und Marketing der Rhätischen Bahn, und Alessandro Seralvo, Director Cornèrcard: Als Kooperationspartnerin von Cornèrcard und Initiantin der neuen Kreditkarte spendet die RhB vom ersten Jahresbeitrag jeder Kreditkarte CHF 30 zugunsten des Vereins historic RhB. Erganzend dazu uberweist Cornèrcard von jedem getatigten Einkauf mit der RhB-Kreditkarte 0,2 % an historic RhB – ohne Mehrkosten fur die Karteninhaber.

 

 

Vorteile auf der ganzen Linie

 

Inhaber einer RhB-Kreditkarte profitieren von einem Jahresumsatz-Bonus in Form von RhBRailbons und von exklusiven Rabatten und Preisvorteilen z.B. für Führerstandsfahrten, historische Dampffahrten durch Graubünden oder beim Besuch des Bahnmuseums Albula in Bergün. Für das Design der RhB-Kreditkarte stehen drei attraktive Motive zur Auswahl.

 

 

Infos zur Cornèrcard/Cornèr Bank AG

 

Die Cornèr Bank, 1952 in Lugano gegründet, ist ein privates und unabhängiges Schweizer Bankinstitut. 1975 lancierte sie als erste Bank in der Schweiz die Visa Kreditkarte und gestaltete dank ständiger Innovationsleistungen die Schweizer Kreditkarten-Landschaft wesentlich mit. Seit 1998 führt die Cornèr Bank/Cornèrcard nebst der Visa auch die MasterCard Karte in ihrem Portfolio. Cornèrcard bietet eine breite Palette von Kredit- und Prepaidkarten an, die auf neusten Technologien beruhen, und darf heute auch zu den Pionieren im Internet-Bereich gezählt werden. Als eine der ersten Bankinstitute in Europa führte die Cornèr Bank die Standards des Secure ECommerce ein und strebt nach einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Leistungen in den Bereichen E-Commerce und Mobile Commerce.

 

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Di

20

Aug

2013

Wiener Westbahnhof erneut der schönste Bahnhof Österreichs

Der Wiener Westbahnhof ist der schönste Bahnhof Österreichs. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Bahntest des Verkehrsclub Österreich (VCÖ), der mehr als fünfzehntausend Fahrgäste befragt hat. Auch im Vorjahr war der Wiener Westbahnhof Umfragesieger, an zweiter Stelle landete heuer und auch im Vorjahr der Linzer Hauptbahnhof. Neu auf dem Podest ist heuer der Salzburger Hauptbahnhof auf dem dritten Platz.

Sieger:  Der Wiener Westbahnhof mit der 2011 neu eröffneten Bahnhof City Wien West                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

 

Drei Jahre wurde der Wiener Westbahnhof unter laufendem Betrieb umgebaut und im November 2011 zusammen mit der ersten ÖBB-BahnhofCity eröffnet. Mit ihr wurde die eigentliche Verkehrsstation, die Bahnhofshalle, um ein Gastronomie-, Shopping- und Dienstleistungszentrum erweitert. Der Westbahnhof ist damit ein moderner Bahnhof, der Reisen, Shoppen, Arbeiten und Wohnen vereint. Die BahnhofCity Wien West ist zusätzlich ein wichtiger Impulsgeber und trägt zur Aufwertung des angrenzenden 15. Bezirks bei.

 

 

Bahnhofsoffensive

 

Die ÖBB modernisieren mehr als 100 Verkehrsstationen, dieses erfolgreiche Programm wird auch in Zukunft fortgesetzt. Die Bahnhofsoffensive ist ein rund drei Milliarden schweres Investitionsprogramm, von dem die Fahrgäste direkt profitieren: Die neuen Bahnhöfe sind schön, kundenfreundlich und sicher. Rund ein Viertel der im Rahmenplan 2013-2018 vorgesehenen Schieneninvestitionen fließt in die Erneuerung der Bahnhöfe.

 

Bis 2015 werden alle Bahnhöfe, die täglich von mehr als 2.000 Fahrgästen benützt werden, mit Informationsmonitoren ausgestattet und 170 Bahnhöfe barrierefrei benutzbar sein. 1.500 PKW- sowie 2.000 Fahrrad-Abstellplätze wurden allein heuer neu geschaffen. Mit diesen Maßnahmen werden rund 80 Prozent der Bahnkunden erreicht, bis 2025 werden es durch weitere Modernisierungen sogar 90 Prozent sein.

 

 

Die Rangliste der schönsten Bahnhöfe Österreichs:

 

1.   Wien Westbahnhof

2.   Linz Hauptbahnhof

3.   Salzburg Hauptbahnhof

4.   Graz Hauptbahnhof

5.   Innsbruck Hauptbahnhof

6.   Klagenfurt Hauptbahnhof

7.   Bahnhof Dornbirn

8.   ex aequo Bahnhof Baden

      und Bahnhof Leibnitz

10. Wien Hauptbahnhof

 

 

• Moderne Bahnhöfe machen Bahnfahren attraktiver

• ÖBB Bahnhofsoffensive: Mehr als 100 Bahnhöfe werden modernisiert

• Für mehr Kundenzufriedenheit: Zusätzlich viele kleinere Verbesserungsmassnahmen

  an Bahnhöfen in ganz Österreich

 

 

Bilanz 2012

 

Alleine im Vorjahr konnten elf Bahnhöfe erneuert und modernisiert werden, wie etwa die Bahnhöfe Angern, Bad Vöslau, Lilienfeld, Tullnerbach-Pressbaum, Mistelbach, Felixdorf, Mauthausen, Perg , Lend, Spittal-Millstätter See und Reutte.

 

Völlig neu gebaut, eröffnet oder zumindest den Teilbetrieb aufgenommen haben acht Bahnhöfe und Haltestellen, das sind Salzburg Hauptbahnhof (Teileröffnung), Neukirchen bei Lambach, Tullnerfeld, Absdorf-Hippersdorf, Wien Hauptbahnhof (Teilinbetriebnahme), Wien Mitte (Gesamtfertigstellung) sowie Leibnitz.

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So

18

Aug

2013

Thema heute in der Sonntagspresse: Verpflegungsstände auf den Perrons und KISS-Züge im Fernverkehr

Die SBB wollen Perrons als Geldquelle erschliessen. Sie planen Take-aways zwischen den Geleisen – unter anderem in Zürich. Das stösst auf Kritik, weil viele Bahnhöfe heute schon an der Kapazitätsgrenze sind. Kritik trägt den SBB auch die Verwendung der KISS - Triebzüge (komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug) für den Fernverkehr ein.

Ein KISS-Triebzug als RegioExpress Chur - St. Gallen                    Foto: Marcel Manhart

 

 

SBB verdichten 1. Klasse - Sonntags Zeitung von Claudia Gnehm

 

Preislich erreicht die Premiumklasse der SBB immer höhere Sphären, beim Komfort geht es weiter abwärts. Dass der Sitzkomfort in der 1. Klasse im Fernverkehr nachlässt, hat einen einfachen Grund: Die SBB setzen neue sogenannte Dosto-Stadler- Doppelstockzüge ein. In diesen Zügen sitzen die Passagiere enger zusammen. SBB-Sprecher Christian Ginsig bestätigt: «Die SBB haben bisherige Fernverkehrslinien teilweise in Regionalverkehrslinien umgewandelt und setzen dort neu auch Züge des Regionalverkehrs ein, wo erstmals zweimal vier Personen in einem Abteil sitzen statt wie vorher zwei und vier.»

 

So konnten die SBB die Sitzplatzauslastung in der 1. Klasse um ein Drittel erhöhen. Dabei waren die Dosto-Züge ursprünglich für den Regionalverkehr gedacht. SBB-CEO Andreas Meyer sprach von «Rollmaterial für die Zürcher S-Bahn», als er im Juni 2008 den eine Milliarde schweren Grossauftrag für 50 Stadler-Doppelstockzüge bekannt gab.

Inzwischen fahren 48 dieser Dosto-Züge auf dem SBB-Netz. Seit dem letzten Fahrplanwechsel werden sie auch auf Fernverkehrsstrecken wie Bern-Olten, St. Gallen-Chur und Lausanne-Genf eingesetzt. 2010 bestellten die SBB weitere 24 Exemplare, die «ab 2015 zwischen Basel-Frick-Zürich, Bern-Biel und Bern-Olten rollen».

 

Gemäss Richtlinien des Internationalen Eisenbahnverbands (UIC) sind sechs Sitze pro Abteil für die 1. Klasse im Fernverkehr Standard. Der SBB-Sprecher relativiert: «Bei den UIC-Standards handelt es sich um Richtlinien für den internationalen Verkehr, selbstverständlich kann jede europäische Bahn ihre Fahrzeuge nach den örtlichen Gegebenheiten anpassen oder optimieren.» Laut Bundesamt für Verkehr sind die Wagen für diese Nutzung zugelassen.

 

Kurt Schreiber von Pro Bahn kritisiert: «Die SBB steigern die Platzauslastung in der 1. Klasse um ein Drittel, doch der 1.-Klasse-Zuschlag beträgt nach wie vor 70 Prozent.» Die SBB sähen keinen Anlass, die Preise der 1. Klasse zu reduzieren, sagt SBB-Sprecher Ginsig: «Der Abstand zum Sitznachbar in den Regio-Dosto-Zügen ist in der 1. Klasse tatsächlich kleiner.» Doch die Beinfreiheit bleibe weiterhin deutlich grösser als in der 2. Klasse.

 

Die Nivellierung der 1. Klasse nach unten findet aber nicht nur bei den Platzverhältnissen statt. Künftig sitzen alle Passagiere auf demselben Material. Die Ledersitze in der 1. Klasse werden durch Stoffbezüge ersetzt.

 

Fragt sich, wozu die Passagiere ein teures 1.-Klasse-Billett kaufen sollen? «Mit dem Aufschlag kaufen sie vor allem Ruhe und mehr Beinfreiheit», antwortet Ginsig. Der Mehrwert bei Fernverkehrszügen läge auch in Ruhewagen, Businesszonen und den Lounges für GA-Fahrer der 1. Klasse.

 

 

 

Auf den Perrons wird es enger - von René Donzé NZZ am Sonntag

 

Sandwiches, Snacks und Kaffee sollen demnächst auch die letzte bis heute noch verkaufsfreie Zone in den SBB-Bahnhöfen erobern. «Wir sehen vor, schweizweit in zehn bis zwanzig Bahnhöfen Perronverkaufsstände zu installieren», sagt SBB-Sprecherin Lea Meyer. Geplant sind Imbissbuden für die Reisenden und Pendler. Ein Test in Winterthur ist laut SBB positiv ausgefallen. Dort bietet in einer Glasbox zwischen den Gleisen 4 und 5 der Brezelkönig seit letztem November ein reduziertes Sortiment an Brezeln, Brötchen und Kaffee an. Beliefert wird der Satellit von der Filiale in der Bahnhofunterführung.

 

«Ertragszahlen und Kundenreaktionen zeigen, dass der Stand bei der Kundschaft gut ankommt», sagt Meyer. Genaue Umsatzzahlen geben weder die SBB bekannt noch die Valora-Gruppe, zu der die Kette gehört. Für die SBB, die umsatzabhängige Mieten einfordern, lohnt sich das Geschäft offenbar. Als Nächstes planen sie Verkaufsstände auf den Perrons der Bahnhöfe Basel, Zürich Hauptbahnhof, Olten, Yverdon und Biel. Ob dort wieder der Brezelkönig zum Zuge kommt, ist offen. Die SBB wollen nach eigenen Angaben einen möglichst guten Branchenmix erreichen und laden Interessenten ein, Offerten einzureichen.

 

 

Pro Bahn befürchtet Engpass

 

Valora hätte gleich mehrere Angebote, die auf die Perrons passten: Neben Brezelkönig-Satelliten kämen Ableger der Kaffee-Kette Spettacolo infrage. Mit dem Spettacolino hat Valora ein Kleinkonzept entwickelt, das sich in der Unterführung des Bahnhofs Zürich Oerlikon bewährt. Und ihre Kioske kann die Valora in jeglicher Grösse anbieten. Unternehmenssprecher Dominic Stöcklin will nicht konkret werden: «Valora beteiligt sich je nach Standorteignung mit kleinflächigen Konzepten an Ausschreibungen», sagt er. «An welchen Standorten und mit welchen Konzepten Valora Offerten einreicht, kommentieren wir nicht öffentlich. Deshalb sind weitere Informationen nicht spruchreif.» Laut SBB kommen als Mieter einzig Take-aways oder Food-Anbieter infrage. Die Reisenden sollen sich rasch verpflegen können – beim Umsteigen oder Warten auf den Zug: «Damit entsprechen wir einem Kundenbedürfnis», sagt Meyer.

 

Dies bezweifelt Pro Bahn Schweiz, die Interessenvertretung der Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs. «Die Perrons sind dazu da, dass die Passagiere möglichst rasch Ein- und Aussteigen können. Sie sind sicher nicht dafür gedacht, ganze Marktbuden hinzustellen», sagt Pro-Bahn-Präsident Kurt Schreiber. Für ihn unverständlich ist diese Möblierung vor allem, weil viele Bahnhöfe zu Hauptverkehrszeiten ohnehin aus allen Nähten platzen.

 

Unlängst haben die SBB gemeldet, dass vielerorts die Kapazitätsgrenzen erreicht seien. Pendlerströme verstopfen Perrons, Treppen und Rampen. Und bis 2040 wird die Zahl der Bahnnutzer nochmals um bis zu 70 Prozent steigen, schätzen die SBB. In ihrem Netzzustandsbericht 2012 listen sie zwölf «kapazitätskritische» Bahnhöfe auf – das heisst, diese weisen Sicherheitsrisiken und Verspätungen wegen zu langer Haltezeiten auf. Auf dieser Liste stehen auch Basel und Olten, die nun für Perronstände vorgesehen sind. Walter von Andrian, Herausgeber der «Schweizer Eisenbahn-Revue», sagt: «Ich fühle mich im falschen Film. Da haben die SBB erst kürzlich Massnahmen angekündigt, um den Zugang zu den Zügen mit baulichen Massnahmen zu verbessern. Und nun wollen sie diese Perrons mit zusätzlichen Bauten verstellen.» Seit Freitag testen die SBB an Bahnhöfen im Laufental neue Signalisationen und bessere Fahrgastinformationen, um Staus abzubauen.

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Fr

16

Aug

2013

ÖBB: Kundenzufriedenheitsanalyse bestätigt positiven Trend

• Hohe Zufriedenheit mit Pünktlichkeit und Zugangebot der ÖBB

• Gute Noten für das ÖBB-Kundenservice

 

Parallel zum VCÖ-Bahntest wurde auch dieses Jahr im Mai und Juni die Kundenzufriedenheitsanalyse der ÖBB durchgeführt. Die Österreicherinnen und Österreicher fahren nicht nur öfter mit der Bahn, sie bewerten die ÖBB und ihre Leistungen bereits zum dritten Mal in Folge besser. Mit einer Gesamtnote von 2,08 hat sich die Bewertung gegenüber dem Vorjahr (2,10) leicht erhöht.

Die ÖBB ist "im Takt"                                                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

„Die Ergebnisse unserer Kundenzufriedenheitsanalyse zeigen, dass die Qualitätsoffensive der ÖBB greift. Das positive Kundenfeedback bestätigt die Verbesserungen, aber wir werden weiterhin an unseren Schwachstellen arbeiten. Wir sind am richtigen Weg und nehmen den Auftrag unserer Kunden noch besser zu werden ernst“, so Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG. Kern bedankt sich besonders bei den Kunden für ihr Vertrauen und die Treue und versichert, dass die Qualitätsoffensive konsequent fortgesetzt wird.

 

 

„Sehr gut“ für Pünktlichkeit, „Gut“ für Angebot

 

Die aktuelle Kundenzufriedenheitsanalyse bestätigt auch einmal mehr den EU-Spitzenplatz der ÖBB hinsichtlich Pünktlichkeit. Trotz der Hochwasserkatastrophe im Juni 2013 konnte die Pünktlichkeit auf einem hohen Level gehalten werden. Diese Leistung erkennen die Kunden an und vergeben dafür die Note 1,59. Ebenso positiv werden das verstärkte Zugangebot und die Häufigkeit der ÖBB-Verbindungen mit 2,0 bewertet.

 

Verbesserungen sehen die ÖBB-Kunden bei der telefonischen Auskunft und bei den Informationen durch das ÖBB-Kundenservice. Wurde diese im Vorjahr mit der Note 2,42 bewertet, so erreicht das Kundenservice heuer die Note 2,35. Zum einen schätzen die Kunden die kürzeren Wartezeiten, zum anderen werden Klarheit und Verständlichkeit der Auskünfte am Telefon besser bewertet als 2012.

 

Konstant hoch bleibt das Sicherheitsgefühl im Zug. Lag der Wert für die Sicherheit im Zug letztes Jahr bei 1,78, so vergaben die ÖBB-Kunden dafür heuer die Note 1,56. Auch das Gesamtbild der WCs (2,5; Vorjahr: 3), das Sitzplatzangebot (1,97; Vorjahr: 2,13) und die Sauberkeit der Sitzplätze (1,86, Vorjahr 2,02) in den ÖBB-Zügen wurde von den Fahrgästen besser bewertet.

 

Verbesserungspotential sehen viele Fahrgäste bei der Kundeninformation im Störungsfall sowie beim Beschwerdemanagement. Hierfür wurden die Noten 2,35 und 3,35 vergeben. Zu beiden Themen arbeiten die ÖBB bereits an Verbesserungsmaßnahmen. Das Ziel ist, den Grossteil aller Kundenanliegen innerhalb von 24 Stunden zufriedenstellend zu bearbeiten.

 

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Do

15

Aug

2013

Zugsausfälle wegen Bauarbeiten in Zürich Oerlikon - SBB baut neue Gleisverbindungen

Von Freitagabend, 16. August 2013 bis Montagmorgen, 19. August 2013, verlegt die SBB in Zürich Oerlikon mehrere Gleise und nimmt ein Unterquerungsbauwerk in Betrieb. Wegen dieser umfangreichen Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau der Durchmesserlinie wenden die Interregio-Züge zwischen Luzern und Zürich Flughafen in Zürich HB. Die SBB bittet die Reisenden um Verständnis.

Die Interregio-Züge  aus  Luzern  enden  am  Wochenende in Zürich HB und verkehren nicht wie gewohnt via Oerlikon zum Flughafen                               Foto: Marcel Manhart

 

Die SBB führt von 16. August 2013 bis 19. August 2013 im Bahneinschnitt Oerlikon umfangreiche Arbeiten aus: Im Bereich des Portals des neuen Weinbergtunnels verlegen Bautrupps das Gleis Wipkingen–Oerlikon wieder in die alte Lage. Ausserdem wird eine neue Verbindung bestehender Gleise zwischen der Regensbergbrücke und dem Bahnhof Oerlikon gebaut. Und schliesslich nimmt die SBB das Unterquerungsbauwerk vor der Einfahrt in den Bahnhof in Betrieb. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Bau der Durchmesserlinie und dauern von Freitagabend, 21 Uhr, bis Montagmorgen, 5 Uhr.

 

Wegen der Arbeiten werden die Interregio-Züge zwischen Luzern und Zürich Flughafen während dieser Zeit vorzeitig in Zürich HB gewendet. Reisende nach Zürich Flughafen steigen am HB auf den Intercity Richtung Romanshorn (Abfahrt xx.07) um. Von Zürich Flughafen bietet der Intercity-Neigezug Richtung Lausanne (Abfahrt xx.43) Anschluss auf den Interregio Richtung Luzern (Abfahrt xx.04) am HB.

 

Gewisse Arbeiten können aus Sicherheitsgründen nur nachts bei gesperrten Gleisen und ausgeschalteten Fahrleitungen ausgeführt werden. Deshalb wird rund um die Uhr gearbeitet. Tagsüber erfolgen die Arbeiten in Oerlikon aber unter laufendem Betrieb. 800 Züge fahren täglich an den Baustellen vorbei. Die SBB setzt alles daran, trotz der Arbeiten einen störungsfreien Betrieb aufrechtzuerhalten und ihre Kundinnen und Kunden auch während der Bauzeit sicher und pünktlich ans Ziel zu bringen.

 

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