Mo

20

Jun

2011

Simplontunnel: Internationale Züge fahren wieder durchgehend

Ab heute fahren die Eurocity-Züge (EC) wieder planmässig durch den Simplontunnel. EC-Reisende müssen nicht mehr in Brig und Domodossola umsteigen. Die zehn ausgebrannten Wagen des Güterzuges werden ab heute Abend geborgen. Der Tunnel bleibt jedoch noch über Monate nur beschränkt befahrbar. Der aktuelle provisorische Fahrplan gilt bis 31. Juli 2011.

Die EC-Züg verkehren wieder durchgehend von Genf bis Mailand  Foto: Marcel Manhart

 

Ab heute gilt für den Simplontunnel ein neuer provisorischer Fahrplan: Gemäss diesem verkehren die internationalen Eurocity-Züge (EC) Genf–Mailand und Basel–Mailand in beiden Richtungen wieder planmässig durch den eingeschränkt befahrbaren Tunnel. EC-Reisende müssen nicht mehr in Brig und Domodossola umsteigen.

Die Regionalzüge Brig–Iselle–Domodossola sowie die Interregio-Züge Brig–Domodossola verkehren ebenfalls, jedoch mit veränderten Fahrzeiten. Diese sind auf www.sbb.ch/166 abrufbar. Auch die Autoverladzüge fahren wieder, auch sie mit angepassten Fahrzeiten. Diese ist auf www.sbb.ch/autoverlad abrufbar. Der provisorische Fahrplan gilt bis 31. Juli 2011.

Die Unglücksstelle, an welcher am 09. Juni 2011 mehrere Wagen eines Cargo Zuges der BLS in Brand geraten sind, ist noch nicht geräumt. Die Bergung der zehn Wagen beginnt heute Abend. Sie dürfte rund 15 Tage dauern. Erst danach lässt sich der Umfang der Schäden definitiv abschätzen. Die Widerinstandsetzung des Tunnels dürfte jedoch gemäss ersten Prognosen noch Monate dauern.

Die SBB hat eine Taskforce eigesetzt, welche die Arbeiten koordiniert. Diese prüft zudem, inwiefern sich die Reparaturen mit den bereits geplanten Tunnelerneuerungsarbeiten kombinieren lässt.

 

SBB und BLS informieren Reisende mit Aushängen an den Bahnhöfen und Durchsagen in den Zügen. Weitere Informationen sind auf www.sbb.ch/166 erhältlich sowie über den telefonischen RailService,

Tel 0900 300 300 (1.19 CHF p/Min. aus dem Schweizer Festnetz). 

 

 

UPDATE: Bericht SF Tagesschau vom 21. Juni 2011

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