Mo

23

Jul

2012

ÖBB: CO2-Emissionen um 5 Prozent gesunken

CO2-Transparenz im Verkehr ein Gebot der Stunde
Neue Berechnungen des Umweltbundesamtes belegen Klimafreundlichkeit der Bahn

Die ÖBB setzen schon lange auf klimafreundliche Mobilität, die Treibhausgasemissionen werden jährlich berechnet. "Die Berechnungen des Umweltbundesamtes zeigen, dass die ÖBB im Verkehrssektor bei den CO2-Emissionen weiterhin einen Schritt voraus sind", so Franz Seiser, Vorstand der ÖBB-Holding AG. "Die gesamten Treibhausgasemissionen des ÖBB-Verkehrssektors sind im Vergleich zum Vorjahr um 5% gesunken." In absoluten Zahlen betragen diese 404.430 Tonnen, sie setzen sich zusammen aus den CO2 äquivalenten Emissionen aus Schienen- und Straßenverkehr.

 

ÖBB-Medienmitteilung vom 23. Juli 2012 

Bahn ist  10 mal  klimafreundlicher  als  PKW  und  22 mal  klimafreundlicher  als  LKW                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

CO2-Transparenz ist vor allem im Verkehrssektor ein Gebot der Stunde. "Es ist wichtig die Menschen in leicht verständlichen Zahlen über die CO2-Auswirkungen der unterschiedlichen Verkehrsarten zu informieren", so Herbert Minarik, ÖBB-Nachhaltigkeitskoordinator.
Die Treibhausgasberechnungen des Umweltbundesamtes für 2011 ergeben, dass die ÖBB ihre großen CO2-Vorteile gegenüber anderen Verkehrsmitteln halten konnten und sich in Teilbereichen sogar leicht verbessern haben (berechnet wurden durchschnittliche Auslastungen).


- Im Personenverkehr auf der Schiene emittieren die ÖBB im Durchschnitt bezogen auf

  den Personenkilometer um rd. 10mal weniger an CO2-Emissionen als ein PKW.


- Der CO2-Unterschied im Güterverkehr ist noch um einiges höher. Jede Tonne, die mit

  dem ÖBB-Güterverkehr auf der Schiene transportiert wird, emittiert um rd. 22x weniger

  an CO2-Emissionen als der Gütertransport mit einem LKW - das bedeutet eine

  Verbesserung gegenüber dem letzten Jahr (2010: 21x weniger).

 

Erneuerbare Energie, Effizienzsteigerung und Ökologisierung der Flotte

"Die ÖBB liegen mit ihrem hohen Anteil an erneuerbarer Energie im Spitzenfeld der europäischen Bahnen. Wir sind auf einem guten Weg, einer der nachhaltigsten Mobilitätsanbieter in Europa zu werden", so Franz Seiser.

Die CO2-Vorteile der ÖBB resultieren im Schienenverkehr vor allem aus dem Traktionsstrom. Rund 92% des Traktionsstroms im Jahr 2011 stammten aus erneuerbaren Energieträgern. 89% werden aus Wasserkraft, die restlichen 3% aus sonstigen erneuerbaren Energieträgern erzeugt. Zusätzlich wurden 2011 noch 8% des Traktionsstrombedarfs aus Erdgas produziert.

Effizienzsteigerungen, der Einsatz klimafreundlicher Techniken (z.B. Rückspeisebremse bei der "Taurus"-Lok und beim Triebwagen "Talent") und die Effekte der energie- bzw. spritsparenden Fahrweise der ÖBB-Lokführer und Postbus-Lenker sind einige Gründe für die gute CO2-Bilanz der ÖBB.

 

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