Koordinierte Verkehrs- und Raumentwicklung schont Boden und Bundesfinanzen

Die Schweiz strebt eine nachhaltige Entwicklung von Siedlung und Verkehr an. Weil die Ressource Boden begrenzt ist und die Finanzmittel für Unterhalt und Ausbau von Strasse und Schiene beschränkt sind, kommt einer koordinierten Verkehrs- und Raumentwicklungspolitik eine wachsende Bedeutung zu. Eine aktuelle Studie des Bundesamtes für Raumentwicklung ARE bestätigt, dass die Raumentwicklungs- und Verkehrspolitik des Bundes einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltigere Raum- und Verkehrsentwicklung leisten kann.

Unterwegs sind wir alle und Raum brauchen wir auch...                Foto: Marcel Manhart

 

Die Schweiz strebt eine nachhaltige Entwicklung von Siedlung und Verkehr an. Die koordinierte Verkehrs- und Raumentwicklungspolitik gewinnt zudem wegen beschränkter Finanzmittel für Unterhalt und Ausbau von Strasse und Schiene sowie der knappen Ressource Boden zunehmend an Bedeutung. Dass der Boden nur beschränkt vorhanden ist, wurde in den letzten Jahren sowohl der Bevölkerung als auch der nationalen Politik wieder stärker bewusst. 

Eine Studie des Bundesamts für Raumentwicklung ARE stellt die wichtigsten Ergebnisse bisheriger und laufender Untersuchungen zusammen und analysiert diese in Hinblick auf die Abstimmung von Siedlung und Verkehr. Der Bericht liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion der künftigen Entwicklung von Siedlung und Verkehr in der Schweiz.

Der Bericht bestätigt weitgehend die bisherige Raumentwicklungs- und Verkehrspolitik des Bundes. Deutlich erkennbar wird die hohe Bedeutung des Agglomerationsverkehrs sowie der Siedlungsentwicklung nach innen. Die Begrenzung des Siedlungsgebiets, die Ausrichtung der Siedlungsentwicklung auf den öffentlichen Verkehr und urbane Räume sowie die Abstimmung von Verkehrsangebot und -infrastruktur auf die Siedlungsentwicklung bleiben auch künftig zentrale Forderungen einer kohärenten Raumentwicklungs- und Verkehrspolitik.

 

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