Archiv der Beiträge vom November 2013

 

 

 

 

Sa

30

Nov

2013

SBB lanciert in Bern neue Billettautomat-Generation

Seit 27. November 2013 steht am Bahnhof Bern der erste neue Billettautomat mit grösserem Bildschirm und verbessertem Skimmingschutz im Einsatz. Weitere Automaten folgen im Dezember in Thun. Die neue Hardware bringt deutliche Verbesserungen für die Kundinnen und Kunden. Bis 2015 werden gut 1 000 Automaten ausgetauscht. Die SBB investiert rund 40 Millionen Franken für die neue Billettautomaten-Generation.

Bern und Thun: Erste Automaten im Test                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Billettautomat ist nach wie vor der absatzstärkste Vertriebskanal der SBB: 55 Millionen Billette lösen die Kundinnen und Kunden jedes Jahr an den 1 400 SBB Billettautomaten. Rund 62 Prozent aller Verkäufe bei der SBB werden an den Automaten getätigt. Nun ersetzt die SBB 1 000 Geräte durch das neue, leistungsfähigere Modell ePOS (electronic Point of Sale). Die Inbetriebnahme der neuen Billettautomaten erfolgt in mehreren Etappen und ist 2015 abgeschlossen. In die neue Hardware investiert die SBB rund 40 Millionen Schweizer Franken. Die Kosten für Wartung und Unterhalt beim neuen Modell fallen tiefer aus als bei den derzeit noch im Einsatz stehenden Automaten.

 

 

Leistungsfähige Hardware

 

Der neue, mit einem 15-Zoll-Bildschirm ausgestattete Billettautomat verfügt über moderne Technik für künftige Verkaufsprozesse und bringt Verbesserungen für die Reisenden. Eine neuartige Banknotenverarbeitung gibt das Retourgeld bis max. 100 Franken auch in Banknoten aus. Neu werden Banknoten von 200 Franken akzeptiert. Mit dem RFID-Leser ist eine kontaktlose und dadurch schnellere Zahlung mit Kreditkarte möglich. Eine vertiefte Eingabemulde mit Sichtschutz und ein Steckkartenleser verbessern den Schutz gegen Skimming. Das neue Modell erfüllt die Vorgaben des Behindertengesetzes, das per 1. Januar 2024 in Kraft tritt. Der Billettautomat ePOS hat eine Lebensdauer von gut 12 Jahren.

 

 

Kundenfreundlichere Benutzerführung

 

Die Software des Billettautomat bleibt vorerst dieselbe. Diese wird gemeinsam mit der ganzen öV-Branche ab 2017 angepasst und vereinheitlicht. In der Zwischenzeit verbessert die SBB die Benutzerführung am Automaten punktuell nach den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden: In den Verbünden wurde die Via-Auswahl angepasst, damit die Kundinnen und Kunden einfach und nachvollziehbar zum richtigen Billett gelangen. Die Auswahl der Reisewege wurde deshalb auf die am häufigsten genutzten Varianten reduziert.

 

Die Zielwahl als erster Schritt im Kaufprozess bedingt, dass nach der Wahl der Destination bzw. der Verbindung nur noch die dafür möglichen Angebote angezeigt werden. An sämtlichen Billettautomaten im ZVV-Gebiet ist zudem die Telefonnummer einer Gratis-Helpline angebracht, welche die Reisenden bei Unsicherheiten in Anspruch nehmen können. 2014 entscheidet die SBB über eine schweizweite Einführung dieses Kundenservices. Die Automaten sind von den Kundinnen und Kunden gut akzeptiert: So erhält die SBB nur zu jedem 13-tausendstem Verkauf eine Kundenreaktion, davon betreffen drei Viertel technische Störungen.

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Fr

29

Nov

2013

ÖBB-Sterneaktion zugunsten von Licht ins Dunkel

Jenen helfen, denen es nicht so gut geht: Dafür setzt sich der Verein "Licht ins Dunkel“ seit mehr als 40 Jahren ein. Die ÖBB unterstützen den Verein heuer bereits zum fünften Mal mit einer österreichweiten Sterneaktion. 

Die  ÖBB  "Licht ins Dunkel" - Lok  1116 126-4  ist bereits seit dem 14. November 2011 durch's Land unterwegs                                                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Ab 30. November 2013 sind sieben Postbusse in speziellem Design, das einem dunkelblauen Firmament gleicht, auf Österreichs Strassen unterwegs. Durch Sterne in verschiedenen Größen, die gekauft und auf die Busse geklebt werden, verwandelt sich das Firmament in einen strahlenden Sternenhimmel auf Rädern. Die Spenden-Aktion läuft bis Ende Januar 2014. Der Erlös kommt "Licht ins Dunkel“-Projekten in ganz Österreich zu Gute.

 

Die Patronanz der Sterneaktion übernimmt dieses Jahr wieder die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, Doris Bures. Gemeinsam mit Manfred Oschounig, Geschäftsführer der ÖBB-Werbung GmbH, signierte die Bundesministerin zum Auftakt einen Stern auf einem Sternebus: "Die Aktion 'Licht ins Dunkel' geniesst seit Jahrzehnten das Vertrauen der Menschen, weil das Geld dorthin gelangt, wo es gebraucht wird." Manfred Oschounig: "In den letzten fünf Jahren der Aktion haben Fahrgäste der ÖBB mehr als eine halbe Million Euro für bedürftige Familien in Österreich gespendet. Das ist ein starkes Zeichen gelebter Nächstenliebe, an dem wir uns als ÖBB gerne beteiligen.“

 

Die Sterne können in allen ÖBB-Postbussen gekauft und auf einen der sieben Sternebusse geklebt werden. Je nach Größe sind Sterne um 5, 50 oder 100 Euro erhältlich. Für Firmen bietet ÖBB-Postbus die Möglichkeit gebrandete Sterne zu 500 Euro und 1.000 Euro oder einen Kometen zu 5.000 Euro zu bestellen. Das Spendenkonto lautet: BAWAG/PSK BLZ 60000 Kto.Nr. 7.303.700, "Sternebus zu Gunsten Licht ins Dunkel“.

 

Alle Sterne und der Komet können auch telefonisch unter 0810 222 333-24 erworben werden. Zusätzlich wird die Aktion an den Bahnhöfen durch Spendenboxen an ausgewählten ÖBB-Personenkassen und durch ein eigens entwickeltes City Light unterstützt. Unter allen Spendern, die ein Foto von sich beim Kleben eines Sternes auf die ÖBB Facebook-Page hochladen, wird eine Führerstandsmitfahrt auf der "Licht ins Dunkel“-Sternelok verlost. Neben den sieben Sternebussen ist auch die „Licht ins Dunkel“-Lok weiterhin als Botschafterin der guten Sache durch ganz Österreich unterwegs.

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Do

28

Nov

2013

Zillertalbahn bald ohne Güterverkehr-Kooperationsvertrag mit ÖBB

Die ÖBB-Tochter Rail Cargo Austria (RCA) hat den jahrzehntealten Güterverkehr-Kooperationsvertrag mit den Privatbahnen gekündigt. Betroffen sind rund zehn Privatbahnen, die auch Güter befördern, in Tirol z.B. die Zillertalbahn. Die Regionalbahnen sehen sich durch diesen Schritt wirtschaftlich bedroht.

Güterumschlagsplatz bei der Zillertalbahn in Jenbach                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Wie das „WirtschaftsBlatt“ in seiner Montagausgabe berichtet, betrifft die Vertragskündigung österreichweit zehn Privatbahnen, die neben Personen auch Güter befördern, etwa die Montafoner Bahn, die Zillertalbahn, die Raaberbahn, Stern & Hafferl, die Graz Köflacher Bahn, die Steiermärkische Landesbahnen, die Salzburger Lokalbahn oder die Wiener Lokalbahnen. Laut Branchenobmann Thomas Scheiber, Kaufmännischer Direktor der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, steht nun ein zweistelliger Millionenbetrag auf dem Spiel.

 

Einzelne kleine Bahnunternehmen, die bisher für die Rail Cargo Transporte abwickeln, würden ab Januar 2014 Einbussen von bis zu 70 Prozent hinnehmen müssen. „Dieses Geschäft ist so nicht mehr wirtschaftlich zu führen.“ Ausserdem stehe eine Verlagerung der Transporte auf die Strasse und eine Verkehrslawine von bis zu 300.000 Lkw-Fahrten bevor.

 

 

Neuer Vertrag im Zillertal noch nicht in Sicht

 

Bei der Zillertalbahn weiaa man seit drei Wochen von der Entscheidung. Verträge und Tarife seien historisch gewachsen, so Prokurist Andreas Lackner im Gespräch mit tirol.ORF.at. Rail Cargo Austria wolle, dass die Bahn den Kunden künftig direkt gegenübertrete. Für die Zeit ab Januar 2014 gebe es zwar Vertragsentwürfe, aber keine Angaben über die Preise, so Lackner, und diese seien entscheidend. Fest stehe, dass RCA künftig der Regionalbahn deutlich weniger zahlen wolle. Derzeit suche man einen Gesprächstermin.

 

Die Zillertalbahn wickelt nur mehr wenige Transporte ab, der einzige Kunde ist Holz Binder im Zillertal. „Und für die wird es wohl eine Lösung geben“, sagte Lackner. Den künftigen Einnahmenverlust konnte der Prokurist der Zillertalbahn nicht beziffern.

 

 

ÖBB argumentiert mit EU-Recht

 

Die ÖBB begründen die Vertragskündigung mit einer nötigen Anpassung an EU-Regulatorien und wirtschaftlichen Motiven. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Kooperation von den Wettbewerbsbehörden als verbotene Absprache zwischen Unternehmen und Aufteilung von Kunden interpretiert wird. „Wir haben die rechtlich notwendige Kündigung zum Anlass genommen, auch die Preiskonditionen mit unseren Partnern neu zu verhandeln“, so die Bahn laut Zeitung. Ein leistungsfähiges Angebot in der Fläche müsse wirtschaftlich auch tragbar sein. Vor dem Hintergrund, dass der Einzelwagenverkehr erst ab einer Distanz von 250 Kilometern kostenseitig konkurrenzfähig zum Lkw sei, strebten die ÖBB „eine gemeinsame, sinnvolle Lösung“ mit ihren Partnern an. „Die Verhandlungen laufen; die Verträge gelten noch bis Ende 2013.“

Die Privatbahnen wollen ein neues Fördersystem                          Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Privatbahnen fordern nun in einem Brief an das Infrastrukturministerium eine Änderung des Fördersystems, doch das Ressort von Ministerin Doris Bures (SPÖ) blockt ab. Das Fördersystem sei erst Ende 2012 „differenziert“ worden. „Und in den Markt und die Tarifgestaltung greifen wir sicher nicht ein“, wird Ministeriumsgeneralsekretär Herbert Kasser zitiert.

 

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Di

26

Nov

2013

Neue Betriebszentrale für Hamburger S-Bahn in Hammerbrook

Die Hamburger S-Bahn hat im Stadtteil Hammerbrook eine neue Betriebsszentrale in Betrieb genommen. Mit der Investition in Höhe von 4,5 Millionen Euro soll die Abfertigung der Züge und die Überwachung der Bahnsteige verbessert werden.

S-Bahn und RE in Hamburg Hauptbahnhof                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Die S-Bahn Hamburg hat eine neue Betriebs- und Servicezentrale im Stadtteil Hammerbrook in Betrieb genommen. Ab sofort werden von dort aus alle S-Bahnen und Haltestellen überwacht. Dazu laufen die Bilder aller S-Bahnhöfe ein. Die Mitarbeiter können demnach auf insgesamt rund 1.200 Überwachungskameras zugreifen und nach Belieben in jeden Winkel zoomen. Bislang befand sich die S-Bahn-Zentrale in Altona.

 

 

Bilder von 1.200 Videokameras

 

Auf 150 grossen Monitoren laufen die Bilder aller Hamburger S-Bahnhöfe auf. Die Mitarbeiter der nagelneuen Betriebszentrale können die insgesamt rund 1.200 Videokameras in jeden dunklen Winkel zoomen lassen. Sie sehen, ob bei Rettungseinsätzen die Sanitäter schon da sind und die Züge wieder rollen dürfen. Je zwölf Mitarbeiter pro Schicht organisieren auch Busersatzverkehre und beantworten alle Anfragen und Notrufe.

 

 

"Wir können im Störungsfall schneller reagieren"

 

Vor allem ermöglicht die neue Technik eine schnellere Information der Zugführer und damit der Fahrgäste. Bisher habe man jeden Lokführer einzeln anfunken müssen, sagte Kay Uwe Arnecke, Chef der S-Bahn Hamburg. "Wir können hier im Störungsfall schneller reagieren. Wir haben jetzt hier einen sogenannten Gruppenruf eingerichtet. Damit können wir auf den Streckenabschnitten alle dort befindlichen Lokführer direkt erreichen."

 

 

Video-Aufzeichnungen werden 72 Stunden lang gespeichert

 

Alle Bilder der Videokameras werden 72 Stunden gespeichert. Die Bundespolizei kann sie auf Antrag sichten. Der Umzug der Betriebszentrale von Altona nach Hammerbrook verlief übrigens reibungslos und ohne Verspätungen.

 

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Mo

25

Nov

2013

Neue Angebote des öffentlichen Verkehrs im Kanton Graubünden

Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 wird das Angebot des öffentlichen Verkehrs für den Kanton Graubünden massiv aufgewertet. Dank dem neuen, attraktiven Fahrplan werden Reisezeiten verkürzt und die Kunden kommen komfortabler an ihr Ziel.

Dank  besseren  Anschlüssen  in  Landquart  bringt  der  neue Fahrplan unter anderem auch schnellere Verbindungen ins Prättigau und ins Engadin         Foto: Marcel Manhart

 

 

Jahrelange Vorplanungen der Transportunternehmungen, gemeinsam mit den betreffenden Kantonen, haben es ermöglicht, einen Quantensprung im öffentlichen Verkehr zu erarbeiten. Am 15. Dezember 2013 wird die neue S-Bahn St. Gallen in Betrieb genommen. Der Kanton Graubünden nimmt dieses Angebot auf und sorgt für entsprechende Anschlüsse und Verbindungen innerhalb von Graubünden. So werden unsere Kunden von folgenden aufgewerteten Verbindungen profitieren:

 

- Mit dem neuen Rheintal-Express (REX) gelangt man ganze 11 Minuten schneller von Chur nach

  St. Gallen. Die Verbindung vom Bodensee in die Surselva, ins Prättigau und ins Engadin wird

  durch die Optimierung der Anschlüsse in Landquart und Chur sogar um 22 Minuten beschleunigt.

 

- Alle 30 Minuten verkehrt eine S12 von Chur nach Sargans, wo im sogenannten Anschlussknoten

  zu den Minuten 00 und 30 jeweils Anschlüsse mit Bahn und Bus in alle Richtungen bestehen.

 

- Saisonaler Nachtzug der CityNightLine von Hamburg/Amsterdam/Köln nach Chur.

 

- Auf der PostAuto-Linie auf die Lenzerheide verkehrt ab diesem Zeitpunkt alle 30 Minuten ein Bus.

 

- Zwischen Chur und Flims/Laax wird zu gewissen Zeiten während der Saison das Angebot auch

  zu einem Halbstundentakt verdichtet.

 

- Das Fahrplanangebot der PostAuto Linie in die Bündner Herrschaft wird auf die neuen

  Verbindungen ausgerichtet, damit auch die Dörfer abseits der Bahnlinien vom neuen Angebot

  profitieren werden. Zudem werden in Bad Ragaz tagsüber sogar einige Kurse direkt bis ins

  Zentrum verlängert.

 

- Zwischen Chur und Ilanz werden unter der Woche in den Hauptverkehrszeiten zusätzliche

  Verbindungen der Rhätischen Bahn angeboten.

 

- Im Prättigau wurden die Buslinien konsequent auf die Anschlüsse der RhB ausgerichtet und

  verdichtet. So profitieren die Kunden von einer optimierten Transportkette bis vor ihre Haustüre.

 

Dies ist die erste Etappe von zukünftig geplanten Verbesserungen in der für die Standortattraktivität sehr wichtigen Anbindung mit dem öffentlichen Verkehr. Bereits im Juni 2014 wird zusätzlich die InterCity-Verbindung Chur – Zürich sowie die Bahnverbindung ins Engadin aufgewertet.

 

 

Moderne und einfachere Tarifsysteme für das Bündner Rheintal

 

Die seit Jahren erfolgreich in Davos, Im Oberengadin und beim Stadtbus Chur eingeführte Chip-Karte wird per Fahrplanwechsel im Dezember 2013 auf den Trans-Reno Perimeter Landquart – Rhäzüns erweitert. Eine einzige Plastikkarte vereinfacht anstelle einer Sammlung von streckenabhängigen Mehrfahrtenkarten die Nutzung des öffentlichen Verkehrs.

 

Auf die Chip-Karte kann ein frei wählbarer Betrag geladen werden. Für die Fahrt kann dann der Fahrausweis mit einem Rabatt von bis zu 20% gegenüber dem Preis des Einzeltickets abgebucht werden. InhaberInnen von bestehenden Chip-Karten und Abonnementen vom Stadtbus können die neuen Vorteile mit der bestehenden Chip-Karte nutzen.

 

Das neue Interabonnement Chur

 

Neu ins Sortiment aufgenommen wird ein "Interabonnement Chur". Dies ist eine Kombination zwischen dem bewährten Streckenabonnement für Pendler und einem stark ermässigten Stadtbusabonnement auf einem einzigen Fahrausweis.

 

Mit dem öffentlichen Verkehr ins neue Skigebiet Arosa – Lenzerheide

 

Auch der öffentliche Verkehr ist am Start für die neue Skigebietsverbindung Arosa – Lenzerheide. Alle Schneesportpässe berechtigen zur Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr auf der Strecke Arosa – Chur – Lenzerheide – Tiefencastel. Dank der Angebotsverdichtung und den geplanten bzw. umgesetzten Verbesserung der Zugänge zu den Bergbahnen beginnt das neue Skigebiet für die Kunden des öffentlichen Verkehrs bereits in Chur.

 

 

Mit Inbetriebnahme der neuen Durchmesserlinie in Zürich ab 15. Juni 2014 können zweistündlich zusätzliche IC's zwischen Zürich und Chur angeboten werden, was weitere Fahrplanverbesserungen für den Kanton Graubünden bedeutet.

Die Fahrplanänderungen im Detail
FahrplanänderungenAEVGR_2014_1.pdf
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So

24

Nov

2013

Die Wiener Linien sind für den Winterbeginn gut gerüstet

Wie jedes Jahr bereiten sich die Wiener Linien auch heuer wieder vor dem ersten Schneefall auf den Wintereinbruch vor. Es wird ein grosser Aufwand betrieben, um auch bei Schnee und Eis den Betrieb für die täglich 2,5 Millionen Fahrgäste in gewohnter Qualität aufrecht zu erhalten. Bei lang anhaltenden Schneefällen sind trotz alledem Verzögerungen und Verspätungen möglich, weil dann der gesamte Verkehr in Wien deutlich langsamer fliesst.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Sonderfahrzeuge der Wiener Linien sorgen für einen reibungslosen Betrieb                                                 Foto: Wiener Linien/Helmer

 

 

MitarbeiterInnen und Fuhrpark rund um die Uhr im Einsatz

 

Insgesamt sind bis zu 300 MitarbeiterInnen der Wiener Linien einsatzbereit, Räumfirmen unterstützen zusätzlich. Rund 1.000 Straßenbahn-Haltestellen und mehr als 3.600 Bushaltestellen gilt es eis- und schneefrei zu bekommen. Auch zu den 104 U-Bahnstationen muss der Winterdienst der Wiener Linien ausrücken, um Eingänge und oberirdischen Bahnsteige zu räumen. Neben knapp 180 km Straßenbahn- und rund 80 km U-Bahn-Gleisen müssen auch die Betriebsbahnhöfe und Garagen vom Schnee befreit werden. Im Winter stehen außerdem die rund 1.700 Straßenbahnweichen besonders im Fokus. Rund 1.000 Weichen sind mit einer Heizung ausgestattet und werden damit vor Vereisung geschützt und von Schneematsch befreit.

 

Haltestellenbereiche, die sich auf dem Gehsteig befinden, müssen in der Zeit von 6 bis 22 Uhr von den Hausbesitzern, Hauswarten oder den damit beauftragten Schneeräumfirmen betreut werden. Außerhalb dieser Zeit sorgt der Winterdienst der Wiener Linien dafür, dass gefahrloses Ein- und Aussteigen möglich ist. Um die Räumung der Straßen in Wien kümmert sich die MA 48 und sorgt damit dafür, dass auch die Busspuren vom Schnee befreit werden.

 

 

Falschparker behindern Öffis bei Schnee – Appell an Autofahrer

 

Immer wieder sorgen hängengebliebene PKWs und Falschparker in der kalten Jahreszeit für Verzögerungen bei den Öffis. Die Wiener Linien appellieren daher an die Autofahrer: Gerade bei Schnee sicher gehen, dass man richtig parkt.

 

 

Zahlen, Daten & Fakten zum Wiener-Linien-Winterdienst

 

· 1.000 Weichenheizungen

 

· 41 Schienen-Schneepflüge

 

· 13 Gross-LKW mit Schneepflug

 

· 40 Spezialfahrzeuge (z.B. Kehrmaschinen, Schneelader, Kleintraktoren, Streufahrzeuge etc.)

 

· 300 Tonnen Streusplit

 

· 350 Tonnen Solemischung (20% Salz und 80% Wasser)

 

 

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Sa

23

Nov

2013

Stadler Rail hat in Schweden einen Auftrag für Intercity-Züge erhalten

Stadler Rail hat in Schweden einen Auftrag der Privatbahn MTR für 6 Intercity-FLIRT erhalten. Dabei handelt es sich um 5-teilige Züge für Tempo 200 km/h und einem hochwertigen Interieur. Sie verfügen über eine sehr hohe Wintertauglichkeit. Diese Technologie hat sich bereits in den Stadler-Zügen für die übrigen nordischen Länder bewährt. Mit diesem Auftrag ist es Stadler erstmals gelungen, Züge nach Schweden zu verkaufen. Der Auftrag hat ein Volumen von rund CHF 85 Mio. und wird in der Schweiz abgewickelt. MTR wird auf der Strecke Stockholm – Göteborg ein Fernverkehrsangebot mit rund 15 Verbindungen pro Tag im Wettbewerb zur Schwedischen Staatsbahn realisieren. Die Auslieferung der Züge erfolgt bereits ab Herbst 2014.

Animation Intercity-FLIRT                                                                      Bild: Stadler Rail

 

 

Die Privatbahn MTR ist eine weltweit tätige private Bahnbetreiberin, welche ihren Hauptsitz in Hong Kong hat. Sie ist seit 2009 auch in Schweden tätig, wo sie die Stockholmer U-Bahn betreibt. Mit den bei Stadler Rail bestellten 6 FLIRT-Triebzügen wird sie sehr hochwertiges Rollmaterial für die Hauptlinie zwischen den beiden grössten Städten des Landes zur Verfügung haben.

 

 

Hoher Reisekomfort

 

Bei den Zügen für MTR handelt es sich um eine Weiterentwicklung des FLIRT. Die Züge erhalten einen speziell hochwertigen Innenausbau für ein angenehmes Reisen auf langen Distanzen. Der Zug wird über ein Bistro verfügen. Dem künftigen Einsatz im Fernverkehr entsprechend wird das Fahrzeug mit speziell komfortablen Sitzen ausgerüstet. Auch dem gesamten Design wurde bei der Planung höchste Aufmerksamkeit geschenkt. So wird ein ganz spezielles Beleuchtungskonzept zur Anwendung gelangen.

 

Die Züge sind mit 15 kV Wechselstrom elektrifiziert und mit dem Schwedischen Zugsicherungssystem ATP L 10‘000 ausgerüstet. Die Kompositionen werden eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h erreichen.

 

 

Hohe Wintertauglichkeit

 

Wie alle bisherigen Stadler-Züge in den Nordischen Ländern werden auch die MTR-FLIRT speziell für die strengen Winterbedingungen in Schweden ausgerüstet. Dazu zählen beispielsweise eine bessere Isolation, eine Bodenheizung, doppelwandige Wagenübergänge, Schneeschaber zwischen Drehgestellen und Wagenkasten oder eine Wärmerückgewinnung. Alle FLIRT aus dem Hause Stadler verfügen über Aluminium-Wagenkasten. In der Technologie der Aluminium-Leichtbauweise ist Stadler Rail weltweit führend. Durch diese Bauweise werden höhere Beschleunigungswerte erzielt und der Energieverbrauch sowie die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich gesenkt.

 

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Fr

22

Nov

2013

In ganz Graubünden gratis öV-Luft schnuppern - öV-Partner verschenken 1 000 BÜGA-Schnuppertageskarten

Die Bündner Transportunternehmen sowie ihre BÜGA-Partner aus den Grenzregionen Tirol und Südtirol verschenken 1 000 BÜGA-Schnuppertageskarten an Motorfahrzeuglenker. Diese erhalten nächste Woche mit der Rechnung für die Motorfahrzeugsteuer einen Gutschein, welcher gegen eine BÜGA-Schnuppertageskarte eingetauscht werden kann. Mit der vom Amt für Energie und Verkehr des Kantons Graubünden unterstützten Aktion sollen Motorfahrzeughalter auf die Vorzüge des öffentlichen Verkehrs aufmerksam gemacht werden.

BÜGA – Lassen Sie sich chauffieren»                                              Foto: Marcel Manhart

 

 

Motorfahrzeuglenker, die im November zusammen mit ihrer Motorfahrzeugsteuerrechnung einen Gutschein für eine BÜGA-Schnuppertageskarte erhalten, können diesen am Bahnschalter einlösen. Vom 15. bis 30. Dezember 2013 liegen 1 000 BÜGA-Schnuppertageskarten an allen RhB-Bahnhöfen sowie den SBB-Bahnhöfen Chur, Landquart, Bad Ragaz und Bellinzona, am Bahnhof Sedrun sowie bei PostAuto Chur bereit. Eine Schnuppertageskarte berechtigt zur freien Fahrt für eine erwachsene Person sowie zwei Kinder bis 16 Jahre und ist gültig zwischen dem 1. Januar und dem 30. Mai 2014.

 

öV Graubünden: Ein zuverlässiger Partner

 

In Graubünden funktioniert die Transportkette mit dem öffentlichen Verkehr bei jedem Wetter und an 365 Tagen im Jahr - stündlich, auf immer mehr Strecken bereits alle 30 Minuten und in der Agglomeration sogar alle 10 Minuten. Für Pendlerinnen und Pendler liegen die Vorteile des öVs auf der Hand: Zuverlässig von A nach B und wieder zurück gelangen, ohne Parkplatzsorgen und Stau. Doch auch in der Freizeit sind die öffentlichen Verkehrsmittel eine attraktive Transportmöglichkeit. Es locken Tagesausflüge für jeden Geschmack, im ganzen Kanton und ins grenznahe Ausland.

 

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Do

21

Nov

2013

Elvetino betreibt die Bistros der Zentralbahn im Luzern-Interlaken Express

Per Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2013 verkehren neu stündlich die modernen Züge «Luzern-Interlaken Express» auf der Strecke von Luzern nach Interlaken Ost. Neben attraktiven Panoramafenstern, ebenerdigen Einstiegsmöglichkeiten, Klimaanlagen und elektronischer Platzreservierung führen die neuen Züge auch ein bedientes Bistro mit. Diese Bistros werden durch Elvetino, eine Tochtergesellschaft der SBB, bedient.

Bistrowagen beim Luzern-Interlaken Express                                Foto: Marcel Manhart

 

 

«Luzern-Interlaken Express» – so heissen die neuen Züge, welche in diesem Jahr bereits vereinzelt auf dem Streckennetz der Zentralbahn zu sehen und erleben sind. Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 stehen alle vier neuen Züge auf der Strecke Luzern-Interlaken im Einsatz. Dank der verkürzten Reisezeit von neu 1 Std. 50 Minuten (bisher 2 Stunden) kann die Zentralbahn die Strecke mit diesen vier Kompositionen und nicht mehr fünf wie bis anhin bewältigen.

 

Diese Züge weisen neben attraktiven Panoramafenstern, ebenerdigen Einstiegsmöglichkeiten, Klimaanlagen und elektronischer Platzreservierung noch eine weitere Attraktion auf: Ein modernes Bistro, wo die Fahrgäste während der Reise kalte und warme Speisen geniessen können. Am letzten Mittwoch wurde der Vertrag mit der Catering-Gesellschaft «Elvetino» unterzeichnet. Elvetino hat auch bisher die Restaurantwagen der alten Zugskompositionen der Zentralbahn betrieben und ist als Tochtergesellschaft der SBB auch in deren Zügen bestens bekannt. «Wir freuen uns, dass wir mit Elvetino einen Partner mit grosser Erfahrung in der Bahngastronomie an Bord haben» meint Renato Fasciati, Geschäftsführer der Zentralbahn.

 

Und für Wolfgang Winter, Geschäftsführer von Elvetino, ist klar: «Mit der Zentralbahn haben wir neben vielen Pendlern auch sehr viele Freizeitreisende im Zug. Die Ansprüche dieser Kundengruppe sind besonders hoch, wollen sie doch die fantastische Landschaft bei einem feinen Menu oder Glas Wein geniessen.»

 

In der ersten Phase werden die Bistros der Züge mit Abfahrt am Morgen um 08.05 Uhr ab Luzern bis abends mit Ankunft um 18.55 Uhr wieder in Luzern bedient sein. «Wir werden die Bedienung der Nachfrage anpassen» meint Renato Fasciati. Zudem erwähnt er, dass das Speise- und Getränkeangebot zukünftig noch stärker der Region und der Saison angepasst werden solle. «Wieso nicht mal ein Brünig-Schnitzel oder ein Haslital-Geschnetzeltes anbieten?» fügt Renato Fasciati schmunzelnd an.

 

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Mi

20

Nov

2013

Riesen Erfolg für die Fotografie, Reise und Outdoor Messe Photo+Adventure 2013 in Wien

Am vergangenen Wochenende, 16. und 17. November 2013, fand in der Messe Wien mit der Photo+Adventure Österreichs grösste Fotomesse und einzige Spezialmesse für individuelles Reise- und Outdoorerlebnis statt. Die kreative Themenkombination aus Fotografie, Reisen und Outdoor erwies sich 2013 neuerlich als Erfolgskonzept und die zuvor erwartete Besucherzahl wurde eindrucksvoll überboten. Bereits am Samstag, 16. November 2013, kamen rund 12.000 Besucher in die Messe Wien zu Reisevorträgen, Fotoausstellungen, Fotoseminaren und Workshops und dem umfangreichen Ausstellerbereich rund um die Themen Fotografie, Reise und Outdoor. Der Sonntag war mit 10.000 Besuchern dann nur geringfügig schwächer besucht.

 

 

Die Photo+Adventure setzte  am  vergangenen  Wochenende  ihren  stärksten  Akzent bisher  und  konnte  mit   22.000  Besuchern  einen  beeindruckenden  Besucherrekord erzielen. Das erfolgreiche Messekonzept stärkt damit nachhaltig seine Position sowohl im Bereich Fotografie- als auch im Adventuresegment                  Foto: Marcel Manhart

 

 

 

Insgesamt überbot man mit rund 22.000 Besuchern an den beiden Messetagen das gesteckte Ziel eindrucksvoll. Ausstellerseitig konnte bereits im Vorfeld mit 268 Ausstellern und Marken ein deutlicher Zuwachs verkündet werden. Der Ansturm wurde ohne gröbere Probleme bewältigt. Nach 16.000 Besuchern bei der Vergleichsmesse von 2011 folgt man damit weiterhin einem kontinuierlichen Wachstum.

 

 

Fotografie mit Schwerpunktthemen

stärkt Position als Veranstaltung von internationaler Relevanz

 

Die Fotobranche, diesmal erweitert durch den Themenschwerpunkt Filmen mit DSLR-Kameras, ist nach wie vor das Kernstück der Messe. Fotoenthusiasten fanden in der erstmals angemieteten Halle B der Messe Wien alle großen Branchenvertreter sowie ein umfassendes Angebot an Fotozubehör vor. Für lebhafte Fotoatmosphäre sorgten zahlreiche Standaktivitäten und Liveshootings. Ein neuer Akzent wurde auch durch Unterwassershootings im Tauchcontainer gesetzt, der den Themenschwerpunkt „Wasser“ in Form von Unterwasserfotografie repräsentierte. Die zeitgemäße Anpassung des Fotothemas auf den Bereich Filmen erwies sich als tragfähig und soll künftig weiter ausgebaut werden.

 

Für das hochwertige Seminar- und Workshopprogramm stand das gesamte Wochenende heimische und internationale Topreferenten wie Manfred Baumann, Calvin Hollywood, Thomas Bredenfeld, Lois Lammerhuber und viele andere zur Verfügung. Derart hochwertig besetzt war das gesamte Workshop- und Seminarprogramm mit 80 Prozent ausgezeichnet ausgelastet, die beste Auslastung seit 2010. „Wir haben heuer auch festgestellt, dass der positive Ruf sowohl des Ausstellerbereichs als auch unseres Seminar- und Workshopangebotes sich auch international herumgesprochen hat. Ein Umstand, der uns für unsere künftige Entwicklung in Richtung Deutschland sehr positiv stimmt.“, zieht Oliver Bolch, Veranstalter und Entwickler des erfolgreichen Messekonzeptes Bilanz.

 

 

Adventure in Form von Reisen und Outdoor als stimmiges Gesamtpaket

 

In der Ausstellungshalle fanden sich wieder in erfrischender Ergänzung zum Fotothema die Themenbereiche Reisen, Outdoor und Naturerlebnismit einer Vielzahl von neuen Produkten und Themen. Durchwegs positiven Rückmeldungen gab es sowohl von Besucherseite als auch von Referentenseite für die insgesamt 38 Reisevorträge, beeindruckende Bilddokumentationen und Destinationeportraits die den Ausstellerbereich in gewohnte Weise widerspiegelten. Volle, z.T. übervolle Säle, zeugten erneut vom großen Interesse der Messebesucher an den erlebnisorientierten Reisethemen zwischen nah und fern. Bester Beleg dafür, dass es sich auszahlt, die Messe auch als Spezialreisemesse mit großem Interesse an individuellen Destinationen zu besuchen.

 

Als Erfolg erwiesen sich auch das branchenübergreifende Schwerpunktthema „Wasser“, das sowohl in der Fotobranche aus auch der Reisebranche interessante Impuls lieferte.

 

„Wir wurden heuer wieder bestätigt, dass das Grundkonzept und der stimmige Themenmix aus unseren Messethemen auch weiterhin der Schlüssel zum Erfolg sein wird. Die Schwerpunktthemen, die wir dieses Jahr erstmals gesetzt haben, haben sich als Erfolg erwiesen und werden auch künftig als dynamische Impulse unser Konzept verstärken, die nach Bedarf auch noch variiert oder ergänzt werden können“, so Thomas Wiltner, zweiter Veranstalter des erfolgreichen Messekonzeptes, das ab 2014 an drei Standorten durchgeführt wird.

 

 

Ausblick 2014 – Erstmals zweimal Photo+Adventure in einem Jahr!

 

Exakt zehn Jahre nach ihrem ersten Auftritt 2004 schreitet die Photo+Adventure in eine besonders spannende Periode ihrer Entwicklung. 2014 wird es erstmals zwei Messeevents unter der Marke Photo+Adventure geben: von 7. bis 9. November 2014 kehrt die Messe wieder im Design Center Linz ein, wo sie seit 2012 abwechselnd zur Wiener Messe stattfindet. Bereits im Juni 2014 erfolgt der bisher bedeutendste Schritt: Der erste Auftritt der Photo+Adventure in Deutschland, im Landschaftspark Duisburg-Nord. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.

 

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Di

19

Nov

2013

Es bahnt sich etwas an: Der 23. November ist Ybbstal-Bahn-Tag

Der 23. November ist (Ybbstal)-Bahn-Tag! Die neue Remise ist gedeckt und am 23.11.2013 kommt es (fachsprachlich) zur "Überstellung unter Dampf" der geschichtsträchtigen Lok Y.v.2 auf den Hauptbahnhof. Ein Fest nicht nur für Fans!

Elisa  und  klein Lina  erfreuen sich am neuen Ybbstalbahnkalender 2014,  dieser kann erworben werden.                                                                                      Foto: Karl Piaty

 

 

Das Prozedere um die Dampflok Y.V.2. des Vereines CLUB 598 erreicht am Samstag, den 23. November 2013 seinen vorläufigen Höhepunkt. An diesem Tag wird die "Überstellung per Dampf" vom Lokalbahnhof zum Hauptbahnhof abgewickelt. Hier die Details für alle Freunde und vor allem auch für Film- und Fotoexperten, die sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen werden.

 

 

Abfahrt:

 

Um ca. 10 Uhr 40 fährt die Dampflok vom Lokalbahnhof erstmals nach Jahren wieder ab, überquert majestätisch das grosse Viadukt bei der Spitalkirche um die ersten Waggons zum Hauptbanhof zu bringen. Danach wird die Y.V.2 ihre Dampfkraft weiter einsetzen, um die nächsten Waggons und die derzeit in Restauration befindliche 2. Dampflok abzuholen. Es gibt also zahlreiche Motive. Die Lok wird mit max. 10 km/h unterwegs sein, auch den "zittrigsten Hände" sollten daher gute Aufnahmen gelingen.

 

Um ca. 13 Uhr 40 (arbeitsbedingt möglicherweise erst um ca. 14:40) kommt sie nochmal auf der Strecke zum Einsatz. Danach befährt sie ihr soeben fertig gewordenes "Winterquartier".

 

Die Zusammenarbeit mit ÖBB und NÖVOG verläuft perfekt und reibungslos. Die Fahrdienstleitung übernehmen die ÖBB, die Schienen gehören der NÖVOG und die einzigartige, vor 117 Jahren für die Ybbstalbahn extra gebaute Dampf-Lokomotive (Wert ca. 1 Million Euro) ist im Besitz des CLUB 598.

 

Der 23. November ist, wie KR Piaty weiss, überhaupt ein signifikantes Datum für Dampflokomotiven. Der Zuckerbäckermeister und Bahnexperte dazu: " Am 23. November 1837 beginnt mit der Fahrt eingeladener Gäste auf der Strecke der Kaiser Ferdinands-Nordbahn zwischen Floridsdorf und Deutsch-Wagram das Eisenbahnzeitalter in Österreich . Ob ein 23. November der letzte Tag einer Dampflokomotive im Ybbstal sein wird, wollen wir nicht hoffen. Zumindest bleibt es ein Nachdenktag."

 

 

Ybbstalbahnkalender 2014

 

Der Kalender "Ybbstalbahn" für das Jahr 2014 ist fertig. "13 Kalenderblätter mit Bildern ausschliesslich aus dem Schaffen meines Vaters vor rund 50 Jahren", wie Karl Piaty schreibt. Es sind Bilder, welche nicht einmal Ing. Nykodem alle kannte. Und auch die Mannerschnitten tragen jetzt in einer "Waidhofner Sonderedition" die Dampflok. Denn Lok und Mannerschnitten sind fast Jahrgangskollegen. Beide sind daher traditionelle österreichische Produkte. Die Mannerschnitte hat ihre schwersten Zeiten hinter sich, die Dampflok steckt gerade drinnen. Aber die Hoffnung lebt, dass auch dieses Kuturgut bald wieder seine Trasse hat.

 

Elisa mit dem neuen Ybbstalbahnbuch                                                      Foto: Karl Piaty

 

 

INFOS zum 23. November 2013 (Karl Piaty)
23. November dampflok.doc
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Traditionsreiche Ybbstalbahn für den Tourismus der Zukunft!
Leopoldi - Botschaft CLUB 598.pdf
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Ybbstalbahn als postives Beispiel der Elektromobilität?
Leopoldi-Botschaft Elektromobilität.pdf
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Mo

18

Nov

2013

SBB Cargo richtet Lokdepots auf der Nord-Süd-Achse teilweise neu aus

SBB Cargo setzt auf 01. April 2014 ein neues Depotkonzept um, das die Standorte des Lokpersonals am Gotthard und Lötschberg/Simplon nach dem Hauptnutzerprinzip zuordnet. Pro Depot tritt künftig entweder SBB Cargo oder die im Transitverkehr tätige Tochter SBB Cargo International als Arbeitgeberin auf. Damit stellen sich die beiden Unternehmen optimal für die Zeit nach Eröffnung des Gotthard-Basistunnels auf.

In Bellinzona wechseln alle 76 Lokführer die Arbeitgeberin.  Sie  werden  neu  für  SBB Cargo International tätig sein.                                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

Das neue Depotkonzept erlaubt SBB Cargo International, künftig auch in der Schweiz mit eigenem, schweizerischem Lokpersonal zu fahren. Bis anhin wurde dieses beim Mutterhaus SBB Cargo angemietet. «Mit der Zuweisung der Lokpersonalstandorte nutzen wir die Chancen des Gotthard-Basistunnels», erklärt Ruedi Büchi, Leiter Produktion SBB Cargo. «Bereits ab nächstem Jahr kann SBB Cargo International die Produktionskosten pro Zugkilometer in der Schweiz senken und somit die führende Rolle im Schienengütertransit auf der Nord-Süd-Achse durch die Schweiz ausbauen», verdeutlicht Michail Stahlhut, CEO von SBB Cargo International.

 

Zur grössten Veränderung wird es in Erstfeld kommen. Nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels wird das Depot von SBB Cargo per 1. Januar 2017 wie geplant aufgehoben. 12 der heute noch rund 60 in Erstfeld für SBB Cargo tätigen Lokführer wechseln per 2015 zum SBB Personenverkehr. Bereits heute fahren Lokführer von SBB Cargo auf einzelnen Strecken auch Personenzüge. Weitere Möglichkeiten bieten sich im neuen Erhaltungs- und Interventionszentrum in Erstfeld, das für den Gotthardbasistunnel aufgebaut wird. Dafür wird in den nächsten Jahren schrittweise Personal rekrutiert. Die SBB ist zuversichtlich, innerhalb der nächsten drei Jahre Lösungen für alle von der Aufhebung betroffenen Lokführer von SBB Cargo anbieten zu können.

 

Das Depot Bellinzona und mit ihm alle Lokführer wechseln per 1. April 2014 neu zu SBB Cargo International. In Basel wechselt voraussichtlich auf denselben Zeitpunkt rund ein Drittel der Lokführer zu SBB Cargo International. Der Lokpersonalstandort in Arth-Goldau bleibt weiterhin bei SBB Cargo und wird erst auf die für Dezember 2019 geplante Eröffnung des Ceneri-Basistunnels auf mögliche Verbesserungen überprüft. Damit können die Erfahrungen aus den ersten Betriebsjahren des Gotthard-Basistunnels genutzt werden. An den Standorten Chiasso und Brig kommt es aufgrund des neuen Depotkonzeptes zu keinen Veränderungen.

 

SEV fordert flankierende Massnahmen

 

Die von SBB Cargo geplante Depot-Neuausrichtung zwingt faktisch das ganze Cargo-Lokpersonal in Bellinzona und einen Drittel des Cargo-Lokpersonals in Basel zum Wechsel zu SBB Cargo International. Die Verkehrspersonal-Gewerkschaft SEV ist damit nur unter bestimmten Bedingungen einverstanden und fordert langfristige Lösungen für die Mitarbeitenden aller Standorte.

 

„Für die Übertretenden braucht es eine Beschäftigungsgarantie oder eine Rückfallebene bei der Mutterfirma SBB Cargo,“ fordert Philipp Hadorn, zuständig bei der Gewerkschaft SEV für den Cargo-Bereich. Konkret sollen die Mitarbeitenden, die zu SBB Cargo International kommen, während 12 Monaten freiwillig zu SBB Cargo zurückkehren können. Und im Fall einer Aufhebung ihrer Stelle bei SBB Cargo International muss dieses Rückkehrrecht zeitlich unbeschränkt gelten. „SBB Cargo erbringt damit den Tatbeweis, dass die Betroffenen auf eine sichere berufliche Zukunft zählen können.“

 

Weiter verlangt der SEV von SBB Cargo separate Verhandlungen zu den konkreten Übertrittsmodalitäten der Betroffenen an den beiden Standorten.

 

SBB Cargo International soll zudem die Vereinbarung zum „Leistungsausgleich im grenzüber- schreitenden Verkehr“ garantieren, damit nicht Arbeitnehmende mit ausländischen Anstellungs- und Arbeitsbedingungen in der Schweiz mehr Leistungen erbringen als Beschäftigte mit schweizerischen Bedingungen im Ausland. SBB Cargo hat mit dem SEV schon 2005 eine solche Vereinbarung über den „Leistungsaustausch“ unterzeichnet.

 

„Ausserdem muss zur längerfristigen Sicherstellung von Arbeitsplätzen und der Umsetzung einer sinnvollen Politik der Güterverlagerung von der Strasse auf die Schiene auch in der Zukunft eine Gütertransportpflicht für den SBB-Konzern bestehen,“ fordert Philipp Hadorn, der als Verkehrspolitiker auch Mitglied des Nationalrates ist. Er sagt dies mit Blick auf den Vorschlag des Bundesrats für ein Güterverkehrsgesetz, das die Transportwege weitgehend dem freien Markt überlassen will.

 

Im Hinblick auf die Eröffnung des NEAT-Tunnels erwartet der SEV, dass für alle Betroffenen attraktive Lösungen für eine sichere, berufliche Zukunft gefunden werden.

 

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So

17

Nov

2013

The Red Bulletin-Taurus-Lok fährt ab sofort durchs Land

Ein Jahr lang wird die 10.000 PS starke Taurus-Lokomotive 1116 222-1 im neuen Design vor einen ÖBB-Railjet gespannt und vorwiegend auf der "Weststrecke" im Einsatz sein. Die Lok ist ebenfalls "Schweiz-tauglich" und wird dementsprechend öfters auch in Zürich zu sehen sein. 

"The Red Bulletin Taurus"  in Wien Westbahnhof unterwegs am 16. November 2013 mit dem RJ 162 von Budapest-Keleti nach Zürich HB                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Während eines Jahres wird die Red Bulletin Taurus-Lokomotive nun im neuen Design im Einsatz sein. „Wir freuen uns, dieses spannende Projekt gemeinsam mit den ÖBB als starkem und zuverlässigem Partner umzusetzen“, kommentiert Franz Renkin, Verlagsleiter der Red Bull Media House Publishing GmbH, der gemeinsam mit Manfred Oschounig, Geschäftsführer ÖBB-Werbung GmbH, auch als „Taufpate“ der neuen Lok fungierte. „Hier treffen zwei der erfolgreichsten österreichischen Marken aufeinander – beide energiegeladen, kraftvoll und impactstark. Mit der gebrandeten Taurus-Lok wird die Kommunikationsmaxime ‚the medium is the message’ in Perfektion umgesetzt“, so Oschounig.

 

Entsprechend dem Magazin-Claim „Abseits des Alltäglichen“ wurde die offizielle Taufe der neuen Lok nicht nur mit einer Champagnerdusche gefeiert. Zusätzlich hat ihr BMX-Pro Senad Grosic mit einem sogenannten Wallride ihr ganz individuelles Gütesiegel verliehen.

 

Bei einer Promotion-Aktion wurden den Fahrgästen des von der gebrandeten Lok gezogenen Railjets im Zeitraum zwischen 14. und 17. November 2013 "Flügel verliehen". Immer mehr Marketer setzen auf Verkehrsmittelwerbung, denn neben dem Red Bull Media House wurden beispielsweise erst kürzlich auch ein Talet für die Tiroler Versicherung, zwei Taurus Loks für den ÖAMTC und eine Lok für das Einsatzkommando Cobra von der ÖBB gebrandet. Dazu ist auch ein ganzer Zug ist als "Ski Austria Railjet" unterwegs.

 

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Sa

16

Nov

2013

Aktion Ticino: Für nur 59 Franken ins Tessin

Ein Ausflug ins Tessin für einen attraktiven Preis: SBB RailAway und Ticino Turismo lancieren wiederum zusammen ein unvergleichliches Angebot. Zum fixen Preis von 59 Franken (2. Klasse mit Halbtax) geht die Fahrt für einen Tag lang in den Süden – Inspirationen inklusive, denn die Zusatzleistungen (Eintritt, Bergbahnfahrt usw.) für diverse Tessin-Erlebnisse sind im Fixpreis inbegriffen. Die Aktion läuft vom 01. Dezember 2013 bis zum 31. März 2014. Die Angebote sind am Bahnhof und neu online unter sbb.ch/erlebnis-tessin buchbar.

Ein Ausflug ins Tessin lohnt sich immer                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Das milde Klima im Tessin hebt zu jeder Jahreszeit die Stimmung. Betörend leuchten die Kastanienhaine im Herbst; mild stimmt der Tessiner Winter, derweil in der übrigen Schweiz die Minusgrade kaum zum Verweilen anhalten. Und: Es gibt viel zu erleben dort. Bellinzona mit den Burgen und dem Markt, das Shopping-Mekka FoxTown Factory Stores Mendrisio, das Modelleisenbahn-Museum Galleria Baumgartner, das Lido Locarno, die Swissminiatur Melide, eine Fahrt mit der modernen Luftseilbahn hinauf zur Aussichtsplattform Cardada, ein Besuch der Riviera Gambarogno oder des Mark-tes in Luino oder neu das Fossilienmuseum Monte San Giorgio, der neue Aquapark in Rivera Splash e Spa Tamaro und die Falconeria Locarno zählen zu den Tessiner Höhepunkten. Die Zusatzleistungen und der Transfer zu diesen Erlebnissen sind im neuen Fixpreis-Ticket inbegriffen.

 

Den ganzen Winter hindurch reisen Kunden zum Pauschalpreis von 59 Franken (2. Klasse mit Halbtax) oder für 99 Franken (2. Klasse ohne Halbtax) bzw. 87 Franken (1. Klasse mit Halbtax) und 147 Franken (1. Klasse ohne Halbtax) ins Tessin. Die grosse Nachfrage nach dem Aktionskombi-Billett während der letzten zwei Wintersaisons hat die Partner des öffentlichen Verkehrs und des Tourismus – namentlich SBB RailAway und Ticino Turismo – dazu bewogen, in diesem Jahr erneut ein attraktives Angebot zu präsentieren.

 

Das Billett für die Hin- und Rückreise gilt drei Tage. Das eröffnet die Möglichkeit, spontan über Nacht im Süden zu weilen. Die Reisenden profitieren von günstigen Pauschalangeboten (2 Übernachtungen in Doppelzimmer inklusive Frühstück, Abendessen, Nutzung des Spa usw.) in ausgesuchten Tessiner Hotels.

 

Alle Freizeitideen finden Sie auf der Website unter sbb.ch/railaway.

Alle SBB RailAway-Angebote sind an allen Bahnschaltern, beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Festnetz) oder im Online Freizeitshop unter sbb.ch/freizeitshop erhältlich.

 

Weitere Informationen (inkl. Onlinekauf) zu der Tessiner Winterwonne finden Sie unter sbb.ch/erlebnis-tessin oder in der RailAway-Broschüre «Milde Wintertage im Tessin». Diese ist am Bahnhof erhältlich und kann bei SBB RailAway bestellt werden.

 

Weitere Informationen auch unter www.ticino.ch

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Fr

15

Nov

2013

Bahn frei für Höhen-Zug „Alpstein“ der Südostbahn

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) hat fristgerecht ihre neuen Flirts in Betrieb genommen und ist damit für die S-Bahn St.Gallen gerüstet. Peter Spuhler, CEO der Stadler Rail Group, und SOB-Verwaltungsratspräsident Hans Altherr tauften am 14. November 2013 im Beisein von viel Prominenz das 23. Fahrzeug in Herisau auf den Namen „Alpstein“.

FLIRT-Taufe in Herisau                                           Foto: Schweizerische Südostbahn AG

 

 

Nach der ersten Bestellung von elf Flirt-Triebzügen im Jahr 2005 löste die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) nach dem Ja des Souveräns zur S-Bahn St.Gallen im Frühjahr 2010 bei Stadler Rail die befristete Option für den Nachbau weiterer Triebzüge im Wert von rund 105 Mio. CHF aus und tätigte mit einem Gesamtvolumen von gegen 200 Mio. CHF die grösste Rollmaterialinvestition in ihrer Geschichte.

 

Inzwischen hat die SOB den zwölften Flirt der zweiten Beschaffungsserie in Betrieb genommen. Damit verfügt sie über 23 hochmoderne Triebfahrzeuge. Sieben der zwölf bestellten Flirts ersetzen ältere Fahrzeuge, die den Anforderungen an Leistung, Komfort und gesetzliche Neuerungen nicht mehr genügen. Fünf Fahrzeuge werden für das S-Bahn-Mehrangebot, die Linie S4 rund um den Säntis, benötigt. Der Ringzug S4 wird die Ostschweizer Regionen verbinden. Er legt während seiner dreistündigen Fahrt rund 180 km zurück und verkehrt zu Dreivierteln ausserhalb seines heute befahrenen Streckennetzes.

 

 

Der Flirt im FLIRT

 

Das Nahverkehrsmittel ist ein Ort der Kommunikation und Begegnung. Der Name „Flirt“ ist Programm. Vom Wortspiel rund um den „Flirt“ – dem Flirt im FLIRT – liess sich Verwaltungsratspräsident Hans Altherr in seiner Ansprache leiten. Die Flirts werden ab dem Fahrplanwechsel im Takt von St. Gallen über Buchs, Sargans, Ziegelbrücke, Uznach, Wattwil, Herisau nach St. Gallen fahren und umgekehrt. „Sie werden“, so Hans Altherr, „den Alpstein umkreisen oder umtänzeln, wie man in der Flirtsprache sagen könnte.“ Nach dem markanten Alpstein, dem „Hausberg oder besser der Haushügelkette“ der Appenzellerinnen und Appenzeller wird diese Flirt-Zugskomposition benannt.

 

Die Idee hinter dieser Namensgebung erläuterte Thomas Küchler, Vorsitzender der SOB-Geschäftsleitung. „Gemeinsam sind der Zentral- und Ostschweiz, dass Höhenzüge und Berggipfel die Landschaft prägen. Unsere Reisenden sollen Höhenflüge erleben, was wir mit der Namensgebung unterstreichen wollen.“

 

 

Der Flirt – ein Erfolgsmodell

 

Als Taufpate für den „Alpstein“ fungierte neben Hans Altherr Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group. Er freut sich sehr, dass auf allen Linien der S-Bahn St.Gallen moderne Fahrzeuge aus dem Hause Stadler zum Einsatz kommen werden. „Es erfüllt uns mit grossem Stolz, dass unsere FLIRT, KISS und GTW in der engsten Stadler-Heimat fortan das Rückgrat der S-Bahn St.Gallen bilden werden.“

 

INFO zum Flirt

 

Der Flirt gehört zur modularen Fahrzeugfamilie von Stadler Rail. Der Flinke Leichte Innovative Regional Triebzug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Er verfügt auch bei Steigungen von 50 Promille über ein hohes Beschleunigungsvermögen. Grosse Schwenkschiebetüren und ausfahrbare Schiebetritte ermöglichen auch Personen mit eingeschränkter Mobilität ein bequemes Ein- und Aussteigen. Die Türen sind uni Silbergrau zugunsten der Sehbehinderten. Der Flirt 2 mit seinen 214 Sitzen, 243 Stehplätzen und dem durchgängigen Innenraum verfügt beispielsweise im Vergleich mit der Serie 1 über ein dynamisches Fahrgastinformationssystem, komfortablere 1.-Klasse-Sitze sowie multifunktionale Velohalter / Skiträger.

 

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Do

14

Nov

2013

SBB und Starbucks lancieren erstes Coffee House

Die SBB und Starbucks stellen heute gemeinsam den weltweit ersten Starbucks auf Schienen vor. Im Rahmen eines Pilotprojekts der SBB können Kundinnen und Kunden ab 21. November 2013 ihre Reise in einem doppelstöckigen Coffee House geniessen. Die SBB investiert laufend in Innovationen im Bahncatering, um das Bahnfahren noch attraktiver zu gestalten.

Weltpremiere im Bahncatering in Zürich HB                           Foto: Alexander Schaeffer

 

 

Der umgebaute IC2000-Speisewagen verkehrt ab 21. November zwei Mal täglich auf der Strecke Genève/Fribourg-St. Gallen und zurück. Es ist der weltweit erste Zug mit einem Starbucks-Café. Im Untergeschoss bietet das Take-away eine rasche Verpflegung, im oberen Stock erwartet die Besucher ein bedientes Café. Den Fahrgästen steht das bekannte Starbucks-Sortiment mit verschiedenen Heiss- und Kaltgetränken zur Auswahl sowie die typische Patisserie und ein speziell kreiertes Verpflegungsangebot.

 

Das Design wurde partnerschaftlich von SBB und Starbucks entwickelt, um das Starbucks-Erlebnis in einen Doppelstockzug zu bringen. «Die grösste Herausforderung dabei war, die Sicherheitsstandards der SBB mit den charakteristischen Design Elementen von Starbucks zu vereinen und so eine authentische Atmosphäre zu gestalten. Ich freue mich, dass wir diese gemeistert haben» meint Liz Muller, Creative Director Starbucks Global Design.

 

 

Investition in Innovationen

 

Um das Bahnfahren noch attraktiver zu machen, investiert die SBB laufend in die Restauration auf ihren Fernverkehrszügen. Das Cateringkonzept umfasst unter anderem die bereits erfolgte Renovation von 18 einstöckigen Speisewagen, die Zusammenarbeit mit der Schweizer Kochnationalmannschaft, die Einführung eines 1.-Klasse-Stewards auf den EuroCity-Linien, das Take-away-Angebot auf den IC-, EC- und ICN-Zügen sowie das Pilotprojekt mit Starbucks.

 

Neben der Restauration der SBB-Züge wird das SBB-Tochterunternehmen elvetino, welches eng in das Projekt eingebunden ist, neu auch für den Betrieb des Starbucks-Wagens zuständig sein. Das Ziel der Partnerschaft mit Starbucks ist, das bestehende Verpflegungsangebot zu ergänzen und damit die Attraktivität vom Bahnfahren zu steigern. Jeannine Pilloud, Leiterin von SBB Personenverkehr, freut sich über die gelungene Realisierung des Projekts: «Die grosse Auswahl der Getränke bietet für jeden etwas, ob Kaffeeliebhaber oder nicht. Auch die hohen Qualitätsstandards von Starbucks und die Beliebtheit in der Schweiz sprachen für eine Zusammenarbeit. Starbucks an Bord der SBB soll zu einem Ort werden, an dem sich unsere Fahrgäste wohl fühlen und entspannen können - wie zuhause».

 

 

Unterwegs zuhause

 

Die Schweiz und Starbucks verbindet eine besondere Beziehung: So wurde in Zürich (2001, Central) der erste Starbucks in Kontinentaleuropa eröffnet, weltweit beziehen alle Filialen den Kaffee über Lausanne und die Kaffeemaschinen sind vom Zentralschweizer Hersteller «Thermoplan». Damit ist die Schweiz auch das erste Land, in dem Starbucks mit einem entsprechenden Angebot für die Bahnreisenden präsent ist – eine Weltpremiere.

 

Das Pilotprojekt dauert rund neun Monate, wobei im ersten Quartal 2014 noch ein zweiter Wagen folgt. Die Auswertung des Pilotversuchs wird über den künftigen Einsatz von Starbucks-Wagen entscheiden.

 

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Mi

13

Nov

2013

Neue Glykol-Sprühanlage im ICE-Werk Frankfurt verhindert Vereisung der Züge

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn bereitet sich intensiv auf den Winter vor. Zusätzlich zu den bundesweit zur Verfügung stehenden 37 Abtauanlagen wird Anfang Dezember 2013 im ICE-Werk in Frankfurt am Main eine neue Glykol-Sprühanlage als Pilotprojekt in Betrieb genommen. Das besprühen der ICE-Drehgestelle mit Glykol soll das Vereisen verhindern. Die Bahn investiert 800.000 Euro in diese bundesweit einzige Anlage.

ICE-Werk in Frankfurt am Main                                                        Foto: © Herbert Kröll

 

 

Die Anlage besteht aus einem 3.000 Liter fassenden Glykoltank neben dem Gleis, verbunden mit im Gleis verbauten Sprühdüsen, welche die Drehgestelle von ICE-Triebzügen bei der Überfahrt mit einem auf 40 Grad Celsius erwärmten Glykol-Wassergemisch besprühen. Dabei verteilt sich das Glykol auf den Drehgestellen und den Achsen, Federn und Halterungen. Dies minimiert die Anhaftung von Eis und Schnee während der Fahrt. Die Bauteile an den Unterseiten der Züge sind dann auch im Winter in den Werkstätten ohne lange Enteisungszeiten für Inspektionen zugänglich.

 

Während der Behandlung abtropfendes Glykol wird durch eine 27 Meter lange und 3,8 Meter breite Gleiswanne aus Edelstahl aufgefangen, gefiltert und bei der nächsten Behandlung wiederverwendet.

 

Der Triebfahrzeugführer bedient die Anlage selbst. Dazu gibt er auf einem neben dem Gleis montierten Bedienpanel die Triebzugnummer ein. Die Anlage erkennt den Zug und wählt das dazugehörige Einsprühprogramm aus. Der Zug fährt dann mit 2 km/h über die Sprühdüsen. Die Bremsscheiben werden automatisch durch ein in der Steuerung hinterlegtes Programm ausgespart, um die Bremsleistung nicht zu verringern. Die Behandlung eines 200 Meter langen ICE dauert ca. 7 Minuten.

 

Die Pilotanlage in Frankfurt am Main wird in diesem Winter alle 16 ICE-Fahrzeuge behandeln, die grenzüberschreitend nach Amsterdam, Brüssel und Paris fahren.

 

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Di

12

Nov

2013

Aargauer Regierung will das S-Bahn-Angebot bis 2021 verbessern

Im Kanton Aargau soll das S-Bahn-Angebot wie geplant ab Ende 2015 bis 2021 deutlich ausgebaut werden. Der Regierungsrat rechnet mit Gesamtinvestitionen von 163 Millionen Franken.

Ein Regio-Express in Zürich HB nach Aarau                                     Foto: Marcel Manhart

 

 

Die SBB-Bauten wie die Durchmesserlinie Zürich und der Vierspurausbau Olten-Aarau mit dem Eppenberg-Tunnel würden für den Aargau eine einmalige Chance bieten, die Bahninfrastruktur zügig zu verbessern, heisst es in der Botschaft des Regierungsrates vom Freitag.

 

Konkret sollen bis 2021 zwischen Aarau und Olten ein 30-Minuten-Takt sowie eine Direktverbindung Zofingen-Olten-Aarau-Turgi bestehen. Die S-Bahnlinie Brugg-Muri (S25) soll im Stundentakt fahren. Die Regionalzüge auf der Linie Zofingen-Lenzburg sollen bis 20 Uhr im 30-Minuten-Takt verkehren. Der Kanton plant zudem häufigere Fahrten der Direktzüge Zürich-Freiamt sowie ganztags zwei Zugverbindungen pro Stunde im Birrfeld.

 

 

Verschiedene Anpassungen geplant

 

Der Ausbau der Aargauer S-Bahn-Angebote bedingt punktuelle Ausbauten der Bahninfrastruktur, wie es in der Botschaft heisst. So sollen neue Wendegleise in Muri, Zofingen und am östlichen Portal des Eppenberg-Tunnels gebaut werden.

 

Weiter müssten die Perronanlagen in Othmarsingen und Mägenwil verlängert sowie in Othmarsingen zusätzliche Weichenverbindungen, in Kölliken und Hunzenschwil Kreuzungsgleise erstellt werden. Die Publikumsanlagen an verschiedenen Bahnhöfen entlang der Linie Zofingen-Lenzburg, auf der Heitersberglinie und im Freiamt müssten ebenfalls ausgebaut werden.

 

 

Aargau bezahlt einen Viertel der Kosten

 

Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 163 Millionen Franken entfallen rund 69 Millionen Franken auf den Substanzerhalt und die Automatisierung.

 

Der Kanton will sich mit rund 25 Prozent oder mit 39,82 Millionen Franken an den Gesamtkosten zu beteiligen. Der Grosse Rat soll den entsprechenden Kredit bewilligen. Die Gemeinden müssen rund 7 Millionen Franken an die Ausbauten der Publikums- und Veloabstellanlagen bezahlen.

 

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Mo

11

Nov

2013

VAP-Verkehrsforum: Mehr Wettbewerb zwischen den Bahnen

Die Trennung von Infrastruktur und Betrieb sowie die vollständige Liberalisierung auch des Personenverkehrs sind das Ziel der Vertreter des Bahngüterverkehrs, die sich am internationalen Güterverkehrsforum des VAP in Zürich ausgetauscht haben. Als unumgänglichen Zwischenschritt der Bahnreform fordern sie eine unabhängige und neutrale Fahrplanplanung und insbesondere Netzentwicklung, die Vergabe von System relevanten Führungsfunktionen wie Stromversorgung, IT usw. auch an andere Transportunternehmungen als die SBB mit verbindlicher Auftragsdefinition. 

Bahngüterverkehr, ein System mit Zukunft                                    Foto: Marcel Manhart

 

 

„Firewalls“ zwischen Monopol- und Wettbewerbsbereichen ohne Quersubventionierungen sowie eine starke und unabhängige Aufsichts- und Rekursinstanz sollen die letzten systembedingten Monopole regulieren. Zur Beschleunigung der Lärmreduktion im Güterverkehr verlangt die Branche eine Rückerstattung des Lärmbonus‘ an die Wagenhalter statt an die Transportunternehmungen, die in diesem Zusammenhang keine Kosten zu tragen haben.

 

Der VAP vertritt ca. 300 Unternehmungen der verladenden Wirtschaft und Logistik der Schweiz, Deutschlands, Italiens, Polens, Österreichs und Frankreichs, welche Güter per Bahn, Lastwagen, Schiffen, Pipeline sowie in allen Kombinationsformen transportieren und dazu erhebliche Investitionen in Anschlussgleise, Terminals, Umschlagseinrichtungen, Lastwagen, Güterwagen und Traktionsmittel tätigen. Sie sind die Auftraggeber der Transporteure (Eisenbahnverkehrsunternehmen, Speditionsfirmen, Strassenfuhrhalter usw.) und somit die eigentlichen Akteure im Güterverkehr und in der Verlagerungspolitik.

 

Zum Auftakt des VAP-Güterverkehrsforums plädierte Bernard Guillelmon, CEO der BLS AG, Bern, vor den zahlreich anwesenden Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Medien für bessere Rahmenbedingungen für ein wettbewerbsfähiges Bahnsystem. Als Einflussfaktoren stehen dabei die Regulierung, das Marktangebot, die Marktnachfrage und der Betrieb im Mittelpunkt. Als weitere wichtige Elemente nannte Guillelmon die Vorschläge der EU-Kommission im Rahmen des 4. Eisenbahnpaketes. Dazu gehörten namentlich die Einführung klarer und strenger Richtlinien zwischen Infrastrukturbetreiber und Eisenbahnunternehmungen sowie die komplette Trennung von Infrastruktur und Betrieb ab dem Zeitpunkt der vollständigen Liberalisierung.

 

Auch die obligatorische Ausschreibung aller Verkehre sei eine wichtige Komponente für ein wettbewerbsfähiges Bahnsystem. Ziele seien unter anderem eine Verringerung der Verwaltungskosten für Eisenbahnunternehmungen sowie ein erleichterter Marktzugang für neue Unternehmen, so Guillelmon. In der Schweiz stehe derzeit die Organisation der Bahninfrastruktur zur Debatte. Ein fairer Wettbewerb im weiteren Sinne brauche zuerst faire Rahmenbedingungen. Guillelmon dezidiert: „Wettbewerb steht für höheren Innovationsgrad, mehr Auswahl, Effizienzsteigerung, Best Practice und bessere Kundenorientierung“. Sodann sei die Abgrenzung und Governance von Systemführerschaften klar zu regeln.

 

Der Bund dürfe dies nicht einfach an die SBB delegieren. Guillelmon wörtlich: „Systemführerschaften sollen grundsätzlich auch an andere Transportunternehmungen als die SBB vergeben werden können“. Systemführerschaften mit Diskriminierungspotential wie z.B. Fahrplanplanung, Netzentwicklung und Vertrieb seien an eine neutrale Stelle zu überführen. Voraussetzungen für ein effizientes Bahnsystem seien vor allem auch „firewalls“ oder „chinese walls“ zwischen Monopol- und Wettbewerbsbereichen wie Wagenladungs- und Ganzzugsverkehr und eine starke unabhängige Aufsichts- und Rekursinstanz, hielt Guillelmon unmissverständlich fest. Der Schienengüterverkehr benötige zwingend einen intramodalen Wettbewerb, d.h. den Wettbewerb zwischen den Bahnen. Nur so würden die Bahnen angespornt, innovative und kreative Ideen zu entwickeln.

 

Die Entwicklung im Transitverkehr sei die Bestätigung dafür, unterstrich Guillelmon. Wichtige Voraussetzung für einen funktionierenden Wettbewerb im Güterverkehr sei letztlich auch die Trassensicherung für den Güterverkehr (Verfügbarkeit von Slots) und die konsequente Umsetzung von Netznutzungsplänen und Netznutzungskonzepten, hielt Guillelmon abschliessend fest.

 

 

Bernhard Kunz, CEO Hupac SA, Chiasso, stellte seine Ausführungen in den grösseren Kontext von Chancen und Risiken für die Güterbahn in der Verkehrspolitik. Der Bahngüterverkehr und insbesondere der Kombinierte Verkehr sei ein System mit Zukunft. Voraussetzung für erfolgreiche EU-Güterverkehrskorridore seien indessen einheitliche Standards in den Bereichen Zuglänge, Zufahrtslinien, Rollmaterial, Zuggewicht und Traktionskonzept. Kunz plädierte für moderne Infrastrukturen statt Betriebssubventionen.

 

Mit der damit verbundenen Erhöhung der Produktivität (längere und schwerere Züge, geringere Steigungen und weniger Loks) könnten Subventionen kompensiert werden. Bis Ende Jahr solle ein verbindlicher Zeitplan für die Umsetzung der Ausbauten und Projekte vorliegen. Die Integration Strasse/Schiene über den Kombinierten Verkehr schaffe einen Mehrwert. Beim Strassenverkehr sei eine Verlagerung der Flotten nach Osteuropa festzustellen. Beim Kombinierten Verkehr hingegen bleibe das Trucking und damit die Wertschöpfung vor Ort, führte Kunz aus. Die verschiedenen Güterbahnen seien eine Folge der Marktöffnung. Der Trend gehe auch weg vom nationalen Monopol und hin zu einer Internationalisierung der Bahnen.

 

 

Eine vergleichende Darstellung der Sicherheit Schiene-Strasse samt Schlussfolgerungen hat am VAP-Verkehrsforum Eckart Lehmann, Präsident UIP, Baar, erläutert und sich dabei auf die von der „hwh – Gesellschaft für Transprt- und Unternehmensberatung“ für die UIP und den VPI (Deutschland) erstellte Studie bezogen. Für den Zeitraum 2006 bis 2012 wurde anhand verschiedener Untersuchungen und nationaler wie internationaler Statistiken ermittelt, dass die durchschnittliche Anzahl der aufgrund technischer Fahrzeugmängel tödlich verunglückten Personen im Schienengüterverkehr bei einem Wert von 0,0018 pro Mrd tkm und beim Gütertransport auf der Strasse zwischen 0,0032 und 0,1620 pro Mrd tkm liegt.

 

Der Schienengüterverkehr sei sicherer als die Strasse, wobei Null Prozent Risiko dauerhaft nicht erreichbar sei. Jede weitere Massnahme (auch regulatorisch) müsse sowohl von einem „risk and impact assessment“ wie auch von einer „Kosten-Nutzen-Analyse“ begleitet werden. Die Harmonisierung und Standardisierung der Instandhaltungsvorschriften würden von der Branche selbst weiter vorangetrieben. Unverhältnismässige und einseitige Massnahmen resultierten dagegen oft in Kostensteigerungen für den Schienengüterverkehr und stünden auch im Widerspruch zu den politischen Verlagerungszielen.

 

Piotr Rapacz, Single European Rail Area, DG Move der EU-Kommission, informierte die Teilnehmer des VAP-Verkehrsforums über den Stand der Dinge in Sachen Lärmreduktion in der EU beim Schienenverkehr. Ziel sei, die Anzahl der Menschen, welche unter Verkehrslärm litten, entscheidend zu reduzieren. Dazu seien bereits verschiedene Richtlinien der EU in Kraft. Die Wettbewerbsfähigkeit und Interoperabilität des Schienentransportes dürfe indessen nicht beeinträchtigt werden, ansonsten sich der auch von der Kommission gewünschte Verlagerungseffekt hin zur Schiene nicht realisieren lasse. Im Rahmen eines – noch nicht verabschiedeten – Förderprogramms der EU sollen maximal 20 Prozent den Kosten für die Umrüstung von Güterwagen, die noch mit Graugusssohlen ausgerüstet sind, zur Verfügung gestellt werden.

 

Life Cycle Costs und Lärmbekämpfung an der Infrastruktur. Diesem Thema widmete sich an der VAP-Veranstaltung Markus Hecht, Professor an der Technischen Universität Berlin. Allein vom Schienenlärm seien zum Beispiel in Deutschland 3,8 Mio. Menschen betroffen und in der Schweiz 0,2 Mio. Im Vergleich produziere aufgrund von Messungen im Massstab 1:1 ein nicht sanierter Güterzug mit Graugussbremssohle 90 dB(A) und ein sanierter Güterzug mit Verbundstoff-Bremssohle nur noch 79 dB(A). Am Fahrzeug könnten 10 bis 20 Dezibel weniger Lärm mit geringen Kosten erreicht werden, d.h. 1 bis 2 Prozent Mehrkosten bezogen auf den Gesamtpreis. An der Infrastruktur – so Hecht – könne alles Mehr an Lärm gegenüber glattem Schottergleis ebenfalls auf dieses Niveau reduziert werden und zwar namentlich auf Brücken, mit Riffelschleifen und schotterlosen Gleisbauarten.

 

Die sonst überall übliche Praxis, dass laute Bauteile akustisch definiert werden, müsse auch im Gleisbau endlich angewendet werden, betonte Hecht in seinen Ausführungen. Es könne nicht sein, dass die Lärmjustage im Gleisbau weiter vernachlässigt werde. Der Bauauftrag dürfe nicht nur den blossen Einbau beigestellten Materials umfassen. Laut Hecht fehlten Grenzwerte für Schienen und Schwellen völlig, obwohl ca. 70 Prozent des Lärms von Schiene und Schwelle kämen. Warten auf die EU helfe nicht, da Gleislärm kein Interoperabilitätsproblem sei, Radsatzlärm hingegen schon. Die EU verlange deshalb, dass die Mitgliedsstaaten beim Gleislärm selber aktiv würden.

 

 

Gilles Peterhans, Generalsekretär der International Union of Wagon Keepers (UIP), Brüssel, informierte die Vertreter der verladenden Wirtschaft, Politik und Medien, über den aktuellen Stand der Lärmsanierung durch die Güterwagenhalter auf europäische Ebene. Die Wagenhalter seien nach wie vor bereit und würden sich auch zur Lärmminderung an der Quelle verpflichten, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dazu gehörten ein EU-weites harmonisiertes Anreizsystem bei dem die auf leise Bremstechnologien umgerüsteten Wagen förderungsberechtigt sind und dies unabhängig von ihrem Registrierungsland. Diskriminierungen und Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der Single European Railway Area müssten vermieden werden.

 

Der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit durch umrüstungsbedingte betriebliche Mehrkosten müsse kompensiert werden und angemessene Laufzeiten für die tatsächliche Umrüstung (inkl. einheitlichem Verbotsdatum für mit Graugusssohlen ausgerüstete Güterwagen) seien zu definieren. Eine günstige Low-Noise-Technologie um umzurüsten sei vorhanden, unterstrich Peterhans in Zürich. Die Wagenhalter benötigten indessen einen einheitlichen Rechtsrahmen für die Geltendmachung von Ansprüchen auf Fördergelder auf EU und nationaler Ebene.

 

 

Eine interessierte Zuhörerschaft folgte auch den Ausführungen von Philipp Müller, Vorstandsmitglied des VAP, der über die Rückerstattung des Lärmbonus in der Schweiz sprach. Der speziellen Situation im Güterverkehr sei bei der letzten Trassenpreisrevision ungenügend Rechnung getragen worden.

 

Die schlechte Qualität der Trasse (für Güterzüge ohne Priorität) und das Verkehrsaufkommen (tiefere Preise in Randzeiten) würden bei der Trassenpreisberechnung ungenügend berücksichtigt. Immerhin sei der Rabatt für lärmsanierte Güterzüge deutlich erhöht und differenziert worden. Allerdings werde seither auch ein spezieller Zuschlag für Güterzüge mit Gefahrgut (nicht für Lastwagen mit Gefahrgut) erhoben, um spezielle Sicherheitsmassnahmen zu decken. Der Gefahrgutzuschlag werde leider auch für Leertransporte (!) von Gefahrgutwagen erhoben. Spezielle Sicherheitsmassnahmen wie Heisslaufortungsanlagen und Entgleisungsdetektoren seien von den Verladern mit Einnahmen aus dem Gefahrgutfonds in der Vergangenheit schon einmal bezahlt worden. Und die Kosten für die Betriebswehrdienste sollten allen Netznutzern angelastet werden, nicht nur dem Schienengüterverkehr.

 

Die Erhöhung des Lärmbonus per 1. Januar 2013 fördere den Anreiz zur Umrüstung und trage den erhöhten Betriebskosten (im Vergleich zur Graugusssohle) der Wagenhalter Rechnung, legte Müller dar. Der Lärmbonus werde aber den Eisenbahnunternehmungen ausgerichtet, was falsch sei. Müller dazu wörtlich: „Die erhöhten Betriebskosten für die lärmsanierten Wagen fallen beim Wagenhalter an und sollten deshalb auch von diesem beansprucht werden können, was aber nicht der Fall ist“. Vielmehr würden die Eisenbahnunternehmungen teilweise – so Müller – die Auskunft über die Fahrleistungen der Güterwagen verweigern und beanspruchten den Lärmbonus für sich selbst.

 

Die Weiterleitung des Bonus von den Eisenbahnunternehmungen an den Wagenhalter werde von den EVU’s teilweise mit Gebühren belastet. Die anspruchsberechtigten Wagenhalter könnten in solchen Fällen den Lärmbonus weder beim Eisenbahnunternehmen einfordern noch nachvollziehen. Müller: „So verfehlt der Bonus die gewünschte Anreizwirkung“. Das Bundesamt für Verkehr müsse deshalb diesen Missständen Rechnung tragen, das Ausrichtungssystem ändern und den Lärmbonus inskünftig den Wagenhaltern ausbezahlen. Damit könne auch ein Anreizsystem für rasche Umrüstung der ausländischen Wagen geschaffen werden. Das Bundesamt für Verkehr BAV – so Müller – stelle sich hingegen auf den Standpunkt, dass das Eisenbahngesetz kein direktes Rechtsverhältnis zwischen BAV und Wagenhalter ermögliche. Zudem sei der Lärmbonus Bestandteil des Trassenpreises, der mit den EVU’s abgerechnet werde. Das BAV wolle nun aber die Wagenhalter bei der Beschaffung bzw. Überprüfung der wagenbezogenen Informationen, welche den Wagenhaltern von den EVU’s zustehen, unterstützen.

 

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So

10

Nov

2013

Nach den Umbauarbeiten weiht Wädenswil feierlich seinen neuen Bahnhof ein

Die SBB und die Stadt Wädenswil weihten am 09. November 2013 den modernisierten Bahnhof Wädenswil ein. Die Bevölkerung erhält eine attraktive Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs mit modernen Publikumsanlagen.

Das SBB Plakat kündigt es an...                                                       Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Bahnhof Wädenswil zeigt sich nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten in neuem Kleid: Am 09. November 2013 haben die SBB und die Stadt Wädenswil den Bahnhof im Beisein des Zürcher Regierungsrats Ernst Stocker in einem feierlichen Akt eingeweiht. «Die ganze Bevölkerung freut sich über den sanierten Bahnhof und das neue Veloparkhaus. Die regional bedeutende ÖV-Drehscheibe Wädenswil erhält damit eine attraktive Visitenkarte», sagte Stadtpräsident Philipp Kutter.

 

Die SBB investierte seit Anfang Januar 2012 rund 13.5 Mio. Franken in die Modernisierung des Bahnhofs. Neu sorgt eine grosszügige, offene Halle als zentraler Bahnhofzugang für mehr Attraktivität im Bahnhof. «Wir haben den zentralen Zugang zum Bahnhof offen und übersichtlich gestaltet. Wenn Sie jetzt zu den Gleisen gehen, können sie den Panoramablick auf den See geniessen», sagte Felix Bissig, Leiter Projekte Region Ost von SBB Infrastruktur. Im Rahmen der Arbeiten verbesserte die SBB die Abgänge zur Personenunterführung mit einer Rampe, verbreiterte die Treppe und renovierte die Personenunterführung und den Mittelperron. Ausserdem erhöhte sie das Perron von Gleis 1 und 9, so dass die Kundinnen und Kunden nun bequem und ebenerdig in die Züge einsteigen können. Darüber hinaus erneuerte die SBB den Kiosk und modernisierte das Bahnhofsgebäude.

 

Die Stadt Wädenswil beteiligte sich mit rund 5.7 Mio. Franken an der Modernisierung: Sie baute den neuen Bushof, der den Fahrgästen ermöglicht, trockenen Fusses vom Bus zum Zug zu gehen. Parallel dazu renovierte sie die Fussgänger-Unterführungen. Zudem finanzierte die Stadt das neue unterirdische Velohaus beim Gleis 1, das für 230 Velos Platz bietet. Neu ist das Sozialprojekt „wädi rollt“ im Velohaus integriert und bietet den bewährten Gratis-Veloverleih und kleine Velounterhaltsdienste an. Ganzjährig können private Velos bewacht oder unbewacht eingestellt werden.

 

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Sa

09

Nov

2013

Hamburg Hauptbahnhof wird vier Wochen zur Grossbaustelle

Der Hamburger Hauptbahnhof wird in den kommenden vier Wochen zur Grossbaustelle. Der Grund dafür ist, dass die Deutsche Bahn insgesamt 22 Weichen austauscht. Am Mittwoch wurde mit den Arbeiten benonnen. Zahlreiche Nahverkehrszüge aus dem Umland enden deswegen schon in Altona und Harburg.

Auch  mehrere  Metronom - Züge  beginnen  oder  enden  während  der  Bauphase vom 15.  bis  24. November  in Hamburg-Harburg                                   Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Deutsche Bahn hat am Mittwoch in einer Mammutaktion damit begonnen 22 Weichen im Hamburger Hauptbahnhof auszutauschen. Bis zum 2. Dezember 2013 fahren deshalb zahlreiche Nahverkehrszüge den Bahnhof nicht an.

 

So beginnen und enden zum Beispiel viele Regionalzüge nach und aus Itzehoe, Kiel und Flensburg in Hamburg-Altona.

 

In der besonders intensiven Bauphase zwischen Freitag, dem 15. November 2013 und Sonntag dem 24. November 2013 können auch viele Metronom-Züge den Hauptbahnhof nicht ansteuern. Sie beginnen und enden in Hamburg-Harburg. Nach Metronom-Angaben werden davon im Berufsverkehr mehr als 50 Prozent aller Züge betroffen sein. Ausserdem wird mit zahlreichen Verspätungen und mit spontanen weiteren Ausfällen gerechnet.

 

Als Ersatz dürfen Nahverkehrskunden die verbleibenden Fernverkehrszüge zwischen Harburg und dem Hauptbahnhof mitnutzen – ohne Zuschlag. Viele ICE-Züge halten dafür zusätzlich in Harburg. Ausserdem will die DB das S-Bahn-Angebot zwischen den beiden Bahnhöfen "punktuell verstärken".

 

Die Regionalzüge zwischen Hamburg und Lübeck verkehren planmässig.

 

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Fr

08

Nov

2013

Erster von 217 neuen Mercedes Citaro Bussen für Wien präsentiert

Gemeinsam mit den Elektro- und Hybrid-Bussen der Wiener Linien sind künftig auch die neuen Mercedes Citaro Busse auf Wiens Strassen unterwegs. Der erste von 217 Bussen wurde heute in der Busgarage der Wiener Linien von Mercedes offiziell übergeben. Bis Jahresende folgen noch 22 Stück des als „Bus des Jahres 2013“ ausgezeichneten Mercedes Citaro. Der neue umweltfreundliche und leise Mercedes-Bus erfüllt bereits jetzt schon die strengen, ab 2014 gültigen EURO-6-Normen und hebt gleichzeitig den Fahrgast-Komfort an.

Umweltfreundlich, leise, komfortabel                             Foto: © Wiener Linien / Zinner

 

 

Die nochmalige Hebung des Fahrgast-Komforts war eine unserer klaren Anforderungen bei der Ausschreibung zur neuen Busflotte der Wiener Linien im Herbst 2012. Durch den leisen und komfortablen Mercedes-Bus werden die Wienerinnen und Wiener noch lieber mit den Öffis unterwegs sein“, so Vizebürgermeisterin und Öffi-Stadträtin Renate Brauner.

 

Die ersten Busse der neuen Mercedes-Flotte werden auf der Linie 7A (Reumannplatz – Bahnhof Meidling) unterwegs sein. Bis 2016 wird die Hälfte der Busflotte der Wiener Linien umgestellt. Die neuen Fahrzeuge entsprechen durch ihren niedrigen Schadstoffausstoß den ab 2014 geltenden EURO-6-Abgasnormen, welche die Emissionen der Fahrzeuge auf ein Minimum reduziert, sie sind damit noch umweltfreundlicher als die bisherigen Busse und auch leiser. „Es war unser zentrales Anliegen, dass die neue Busflotte die Umweltfreundlichkeit der bisherigen Busse noch überbietet – und das ist uns gelungen“, erklärt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

 

 

Mehr Komfort und Sicherheit für Fahrgäste

 

Ein neuartiges Türsystem öffnet alle Türen nach außen und bringt dadurch mehr Platz im Fahrzeuginneren für die Fahrgäste. Der vergrößerte Ein- und Ausstiegsbereich bietet zudem mehr Raum für Kinderwägen und Rollstühle. Weniger Stufen bzw. Niveauunterschiede, breitere Durchgänge und eine verringerte Einstiegshöhe von 32 cm garantieren einen barrierefreien Zugang. Um die Fahrt für die Fahrgäste angenehm zu gestalten, verfügen alle Busse selbstverständlich auch über eine Klimaanlage. Zur Erhöhung der Sicherheit während des Fahrgastwechsels sind alle Mercedes Busse mit einer neuen Video-Türraumüberwachung ausgestattet. Zusätzlich wird das Bus-Innere durch moderne Beleuchtung heller gestaltet.

 

 

Fahrgäste wählten neues Design

 

Die Wienerinnen und Wiener konnten bereits während einer dreiwöchigen Abstimmung im April dieses Jahres über das künftige Design der neuen Mercedes-Busse entscheiden. Über 40.000 Menschen haben die Möglichkeit genutzt und online abgestimmt.

 

Günter Steinbauer u. Renate Brauner an der Präsentaion Foto: © Wiener Linien/Zinner

 

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Do

07

Nov

2013

Fahrgäste werden zu Stehplatzzonen in der Regio S-Bahn Basel befragt

Ab dem 11. November 2013 führt die SBB in Absprache mit Bund und Kantonen auf der S-Bahn Linie S1 zwischen Basel und Frick/Laufenburg einen Markttest zu Stehplatzzonen im Regionalverkehr durch. Die Fahrgäste werden in umgebauten Testzügen des Typs Flirt unter anderem dazu befragt, in welcher Art von Multifunktionszonen sie sich am wohlsten fühlen. Der Markttest wird vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage bei kleinem finanziellem Spielraum bei der Beschaffung von Fahrzeugen von Bund und Kantonen durchgeführt.

Zwei FLIRT-Testzüge auf Basler S-Bahn Linie S1                             Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Nachfrage im Regionalverkehr steigt weiter, insbesondere während der Hauptverkehrszeiten. Die SBB schafft wo möglich mehr Kapazität, zum Beispiel durch zusätzliche oder grössere Züge. Gleichzeitig wird der finanzielle Spielraum von Bund und Kantonen aber immer kleiner.

 

Im Regionalverkehr finanzieren neben den Kundinnen und Kunden auch die Kantone und der Bund das Angebot, die SBB, Bund und Kantone suchen deshalb mit bestehenden Mitteln gemeinsam nach innovativen, kundenfreundlichen Lösungen: Dazu gehören moderne Fahrzeug-Konzepte mit Multifunktionszonen im Eingangsbereich. Diese haben in den letzten Jahren geholfen, der steigenden Nachfrage zu bewältigen und insbesondere in Ballungszentren zusätzliche Kapazitäten zu schaffen und das Ein- und Aussteigen zu beschleunigen.

 

 

Zusätzliche Kapazitäten und besserer Zugang zu den Sitzplätzen

 

Im Rahmen eines Markttests untersucht die SBB zwischen dem 11. November 2013 und Mitte Dezember 2013 vier verschiedene Konzepte in zwei identisch gestalteten Testzügen des Typs Flirt. Bei allen Layout-Konzepten wurden (Klapp-) Sitze entfernt. Fahrgäste, die auf kurzen Strecken lieber stehen oder Gepäck dabei haben, bekommen dadurch mehr Platz, aber auch die Sitzplätze sind besser erreichbar.

 

Der Markttest wird auf der S1 zwischen Basel und Frick/Laufenburg durchgeführt. Neben den quantitativen Messungen (z.B. zu Fahrgastwechselzeiten) verteilt die SBB Fragebogen an die Fahrgäste. Die Resultate werden Anfang 2014 ausgewertet und mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) und den Kantonen diskutiert. Der Markttest und mögliche Anpassungen beschränken sich ausschliesslich auf den Regionalverkehr in der Regio S-Bahn Basel.

 

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Mi

06

Nov

2013

Mobilfunk: Wichtige Projekte für die ganze Reisekette aufgesetzt

– Immer besserer Empfang in Zügen

– Gratis-Internet am Bahnhof

– Herausforderungen im Regionalverkehr

 

Beim Mobilfunkempfang in den Zügen haben SBB und Mobilfunkanbieter bedeutende Fortschritte erzielt. Im Fernverkehr können Reisende bereits in über 70 Prozent der Zugswagen mit bestmöglichem Empfang telefonieren und Online- Dienste nutzen. Bis Ende 2014 sind sämtliche Wagen des Fernverkehrs mit den dafür notwendigen Signalverstärkern ausgerüstet. Vernetzt unterwegs auch an den Bahnhöfen: Mit über 5‘000 registrierten Kundinnen und Kunden ist SBB FREE WiFi, der kostenlose Internetzugang am Bahnhof, erfolgreich lanciert worden.

Nach den drei Pilotbahnhöfen Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf beginnt heute der reguläre Rollout in den vier Bahnhöfen Morges, Nyon, Montreux und Vevey. Bis Ende 2015 ist SBB FREE WiFi in den 100 meistfrequentierten Bahnhöfen verfügbar. Noch unzureichend hingegen ist die Mobilfunkversorgung im Regionalverkehr. Die SBB strebt den Einbau von Signalverstärkern auch in Regionalzügen an und hat entsprechende Gespräche mit den Mobilfunkanbietern lanciert.

V.l.n.r. Stephan Wehrle (Leiter Medienstelle), Andreas Meyer (CEO) und Peter Kummer (CIO) informieren über die Mobilfunkstrategie der SBB                 Foto: Marcel Manhart

 

 

Die lückenlose Mobilfunkversorgung auf der ganzen Reisekette hat für die SBB grösste Priorität. «Für unsere Kundinnen und Kunden sind die Verbindungen aus dem Zug und in den Zug in Zukunft mindestens gleich wichtig, wie die Verbindung mit dem Zug», sagte SBB-CEO Andreas Meyer heute an einem Mediengespräch in Bern. Kundenbefragungen haben denn auch ergeben, dass der mobile Empfang für Reisende ein wichtiges Bedürfnis darstellt. Gerade für jüngere Kundengruppen wird es immer wichtiger, unterwegs mobile Services zu nutzen und soziale Kontakte auch in elektronischer Form zu pflegen.

 

Im Fernverkehr sind bereits über 70 Prozent der Züge mit Signalverstärkern ausgerüstet und mit entsprechenden Aufklebern gekennzeichnet. Bis Ende 2014 ist in sämtlichen Wagen des Fernverkehrs ein guter Empfang möglich. Messungen auf dem Schweizer Bahnnetz haben gezeigt, dass die eingebauten Signalverstärker im Fernverkehr den mobilen Empfang markant verbessert haben. Auf der Hauptachse St. Gallen – Genf etwa ist der Internet- und Telefonempfang bereits heute deutlich besser als im Ausland. Die SBB und die Mobilfunkbetreiber sind zudem im Gespräch, um die Mobilfunkversorgung entlang der Hauptachsen West-Ost bzw. Nord-Süd weiter zu verbessern sowie die Gotthardbasislinie bis 2016 auszurüsten.

 

 

Gratis-Internet am Bahnhof erfolgreich lanciert

 

Ab heute können die Kundinnen und Kunden auch in Morges, Nyon, Montreux und Vevey ihre Zeit im Bahnhof besser nutzen – dank SBB FREE WiFi. Der Pilotversuch, der am 23. September 2013 in Wetzikon, Bern Wankdorf und Burgdorf startete, ist erfolgreich abgeschlossen worden. «Der Service entspricht einem echten Kundenbedürfnis », so SBB-CIO Peter Kummer, der die Implementierung der SBBMobilfunkstrategie verantwortet. Bereits über 5‘000 Personen haben sich registriert, das sind 25% Prozent der rund 20’000 Personen, welche sich durchschnittlich pro Tag an diesen drei Bahnhöfen aufhalten. Bis Ende 2015 sind die 100 meistfrequentierten Bahnhöfe mit SBB FREE WiFi ausgerüstet.

 

 

Signalverstärker im Regionalverkehr: Notwendig, aber Finanzierung offen

 

«Auch im Regionalverkehr möchten unsere Kundinnen und Kunden Mobilfunkservices nutzen, gerade in grösseren Agglomerationen», ist Andreas Meyer überzeugt. Messfahrten haben hingegen ergeben, dass der mobile Empfang im Regionalverkehr nur in stark reduzierter Qualität möglich ist. Die SBB strebt daher auch für ihre Regionalverkehrsflotte den Einbau von Signalverstärkern an. Zudem dürften zusätzliche Antennen der drei Mobilfunk-Anbieter entlang der Bahnlinien notwendig werden.

 

Die Investitionen für den Einbau von Repeatern in die bestehenden Regionalzüge werden auf rund CHF 66 Millionen geschätzt. Die entsprechenden Umrüstungen kann die SBB ab 2014 mit bereits für dieses Zeitfenster geplanten Rollmaterialrevisionen kombinieren und Synergien nutzen. Bis 2020 könnte so die gesamte Regionalverkehrsflotte umgerüstet werden. Voraussetzung ist eine Einigung mit Mobilfunkanbietern und den Kantonen als Besteller über die Gesamt-Finanzierung. Dabei erkennt das Bundesamt für Verkehr (BAV) grundsätzlich die Abgeltungsberechtigung des Einbaus von 3G-Signalverstärkern in der Regionalverkehrsflotte. Eine Mitfinanzierung durch das BAV setzt aber die grossmehrheitliche Übernahme der Kosten durch die Mobilfunkprovider voraus. Die SBB und die Mobilfunkanbieter haben deshalb entsprechende Gespräche aufgenommen.

 

 

SBB FREE WiFi: Wie sieht der Zeitplan aus?

 

23.09.2013: Bern Wankdorf, Burgdorf, Wetzikon

06.11.2013: Nyon, Montreux, Morges, Vevey

18.11.2013: Zürich Altstetten, Bülach, Weinfelden, Thalwil, Pfäffikon SZ, Stettbach

27.01.2014: Wädenswil, Uster, Dietikon, Zürich Hardbrücke, Effretikon

17.02.2014: Liestal, Arth Goldau, Yverdon-les-Bains, Visp

 

Hier  ist  jeweils  ersichtlich,  welche Bahnhöfe bereits online sind

Die Rollout-Planung für die Bahnhöfe ab März erfolgt Anfang 2014

 

 

Fakten zum Mobilfunk im Zug und WiFi am Bahnhof

 

Repeater

 

Signalverstärker für moderne 2G/3G/4G Übertragung von mobilen Endgeräten im schnellen Datenstandard GSM, EDGE, UMTS, HSPA, HSPA+ oder LTE. Verarbeitet auch die jüngsten Mobilfunkstandards.

 

Anzahl mit Repeatern ausgerüstete Wagen bei SBB

Bis jetzt sind >70 % aller Fernverkehrswagen (EC, ICN, EWIV und IC2000) ausgerüstet. Damit werden rund 1‘000 Wagen umgerüstet - der Umbau soll bis Ende 2014 abgeschlossen sein. Welche Wagen ausgerüstet sind, kennzeichnet die SBB mit entsprechenden Klebern:

Der Ausbau mit Signalverstärkern der neusten Generation ist im europäischen Vergleich in der Schweiz sehr weit fortgeschritten. Auf ersten Strecken surfen Kunden bereits über 4G/LTE. Messungen zeigen, dass der mobile Empfang im SBB Fernverkehr heute dank

             der Signalverstärker besser ist als in den Bahnen unserer Nachbarländer.

 

WiFi oder WLAN

 

In vielen Ländern (u.a. USA, Grossbritannien, Frankreich, Italien, sowie neuerdings auch Deutschland) wird WiFi als Synonym für WLAN benutzt.

 

WiFi im Zug

 

Swisscom bietet die WLAN-Hotspots in 73 Businesswagen der 1. Klasse noch bis Sommer 2014 an. WiFi im Zug bringt im Vergleich zum direkten 3G/4G Empfang nicht mehr Bandbreite beim Surfen, da es für den Internetzugang dasselbe Mobilfunknetz nutzt. Tests der vielzitierten WLAN Services der Bahnen unserer Nachbarländer haben die SBB Strategie bestätigt, da diese WLAN Angebote störungsanfällig sind und die von einem WLAN Service erwartete Leistung oft nicht erbringen.

 

Unterschied zu WiFi Projekten von Busbetrieben oder städtischen Trams?

 

Datenübertragung aus einem Fahrzeug ist aufgrund der langsamen Geschwindigkeit und der viel kleineren Nutzerzahlen wesentlich einfacher zu bewerkstelligen. Auch bei Bussen mit WiFi ist die Bandbreite beschränkt. Aufgrund der wesentlich kleineren Nutzerzahl pro Fahrzeug fallen Kapazitätsengpässe weniger auf.

 

WiFi am Bahnhof

 

Die SBB bietet bis Ende 2015 an 100 Bahnhöfen «FREE-WiFi». Grosse Bahnhöfe ab Mitte 2014.

Nach einmaliger Registrierung ist das kostenlose Internet künftig an allen ausgerüsteten Bahnhöfen nutzbar. Zeitbeschränkung: 60 Minuten, danach zwei Stunden Pause.

 

Strom am Sitzplatz

 

25‘000 Steckdosen für das Aufladen von Laptops, Mobiltelefonen und Tablets im Zug.

 

 

Bericht SRF Tagesschau vom 06. November 2013

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Di

05

Nov

2013

Bahngipfel: 460 Millionen Euro für Bahn-Ausbau in Schleswig-Holstein

460 Millionen Euro sollen bis 2017 in den Ausbau des Bahnverkehrs in Schleswig-Holstein fliessen. Das haben das Land und die DB auf einem Spitzentreffen vereinbart. Neben der S4 und einer S-Bahn nach Kaltenkirchen soll auch die Strecke Kiel - Lübeck schneller werden.

Im 10-Minuten-Takt bis nach Ahrensburg:   Die geplante S-Bahn-Linie S4  soll ab 2018 zwischen Hamburg-Altona,  Jungfernstieg,  Ahrensburg und Bad Oldesloe pendeln und die Fernverkehrsgleise im Hamburger Hauptbahnhof entlasten.   Foto: Marcel Manhart

 

 

Der Schienenverkehr in Schleswig-Holstein soll mit rund 460 Millionen Euro bis 2017 deutlich ausgebaut werden. Darauf haben sich das Land und die Deutsche Bahn auf einem so genannten Bahn-Gipfel verständigt.

 

Eine leistungsfähige Infrastruktur in Schleswig-Holstein ist wichtig für die Mobilität der Bürger. Genauso wichtig ist, dass die Qualität des Verkehrs stimmt. Es freut mich, dass die Deutsche Bahn AG Anstrengungen unternehmen wird, um die Pünktlichkeit im Nah- und Fernverkehr zu verbessern, die Verfügbarkeit der Fahrzeuge zu erhöhen und Fahrgäste bei Störungen besser zu informieren", so Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig nach dem Treffen in Lübeck.

 

Bahnchef Grube ergänzte: "Wir wollen in Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Land maßgebliche Projekte vorantreiben, wie zum Beispiel die Planung der Infrastruktur für die neue S-Bahn-Linie S4 zwischen Bad Oldesloe, Ahrensburg und Hamburg. Hier wird die Deutsche Bahn die anstehende Entwurfs- und Genehmigungsplanung übernehmen."

 

Sowohl das Land als auch die Bahn bekannten sich darüber hinaus für die Verlängerung der bestehenden S-Bahn-Linie S21 Aumühle - Hamburg-Eidelstedt bis nach Kaltenkirchen.

 

Gegenstand war auch das Stationsprogramm zur Qualitätsverbesserung der Verkehrsstationen in Schleswig-Holstein, das sehr erfolgreich ist. Die Vereinbarung beinhaltet Bau- und Sanierungsmaßnahmen in mindestens 14 schleswig-holsteinischen Bahnhöfen.

 

Die zweite Ausbaustufe der Strecke Kiel – Lübeck wird nach Angaben des Landes und der DB bis 2016 vollendet. Der Regional-Express zwischen Kiel und Hansestadt Lübeck soll dann erstmals mit einer Fahrzeit von unter einer Stunde unterwegs sein und damit eine konkurrenzfähige Alternative zum Pkw bieten.

Für die Schienenanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung mit dem Ausbau der Strecke Lübeck – Puttgarden läuft derzeit das Raumordnungsverfahren. Das Land und die Deutsche Bahn bekennen sich zu dem Großprojekt mit den entsprechenden Planungsschritten und begleiten es mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit.

 

Der Fahrgastverband Pro Bahn begrüßt die Ergebnisse des Bahngipfels. "Mit der Realisierung der 2. Ausbaustufe Kiel – Lübeck kann der Integrale Taktfahrplan in Schleswig-Holstein weiter ausgebaut werden, weil der RE Kiel – Lübeck durch die Verkürzung der Fahrtzeit dann den Taktknoten Kiel zur vollen Stunde bedienen kann, so dass in Kiel attraktive Anschlüsse nach Husum und Flensburg entstehen. So verkürzt sich nicht nur die Fahrtzeit Kiel – Lübeck von 68-69 Minuten auf rund 55 Minuten, sondern auch die Fahrtzeiten Husum – Lübeck von 2.55 Stunden auf rund 2.20 Stunden und auch die Fahrtzeiten Flensburg – Lübeck von 2.50 Stunden auf rund 2.10 Stunden. Davon versprechen wir uns deutlich steigende Fahrgastzahlen", so der Vorsitzende des schleswig-holsteinischen Landesverbandes, Stefan Barkleit, zu Nahverkehr HAMBURG.

 

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Mo

04

Nov

2013

Wieder freie Fahrt zwischen Hannover und Berlin

Fünf Monate nach dem Dammbruch in Sachsen-Anhalt durch das Juni-Hochwasser kann die Deutsche Bahn die gesperrte Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Berlin wieder in Betrieb nehmen. Statt der um 30 bis 60 Minuten verlängerten Fahrzeit durch die Umleitungsstrecken verkehren seit heute alle ICE- und IC/EC-Züge von und nach Berlin wieder auf direktem Weg, mit den normalen Reisezeiten und im gewohnten Angebotsumfang. Das betrifft auch die ICE-Sprinter-Verbindung zwischen Frankfurt (Main) und Berlin.

Alle ICE  und  auch die IC und EC-Züge verekhren wieder auf direktem Weg nach Berlin                                                                                                            Foto: Marcel Manhart

 

Um die wiedergewonnenen Kapazitäten auch sinnvoll auszulasten, bietet die Bahn ab heute Montag ein bundesweites Sonderkontingent von einer Million zusätzlichen Sparpreis-Tickets an. „Das ist unser Dankeschön für die grosse Geduld, die alle aufbringen mussten", sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der DB.

 

Die Extra-Schnäppchen ab 29 Euro stocken das normale Sparpreis-Angebot auf und sind insbesondere auch auf den vom Hochwasser beeinträchtigten Linien von Frankfurt (Main) und Köln über Hannover und Wolfsburg nach Berlin verfügbar. Aktuell sind rund 30 Prozent der täglich 340.000 Fernverkehrsreisenden mit den günstigen Fahrkarten unterwegs.

 

Wie die DB bereits Ende September mitteilte, verzichtet sie auf den am stärksten vom Hochwasser betroffenen Verbindungen von Köln bzw. Düsseldorf nach Berlin komplett auf Preiserhöhungen für das kommende Jahr.

 

Bericht SRF Tagesschau vom 04. November 2013

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So

03

Nov

2013

Kompromiss: Pinneberg und Tornesch bekommen ab 2014 mehr Bahnhalte

Pinneberg und Tornesch bekommen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 mehr Zughalte als bislang vorgesehen. Darauf haben sich das Land und die beiden Städte nach einem monatelangen Streit geeinigt, berichtet das Hamburger Abendblatt.

Bahnhof Pinneberg: Künftig mehr Zughalte als bisher geplant        Foto: Marcel Manhart

 

 

Demnach sollen in Pinneberg morgens und nachmittags zusätzliche Regionalexpresszüge halten. Neben den bisher schon geplanten Halten Richtung Kiel um 4.56, 5.56 und 6.56 wird es zusätzliche Stopps um 7.35, 7.56, 8.56 und 10.38 Uhr geben. Nachmittags sind laut Abendblatt zusätzliche Halte in Richtung Hamburg um 17.19, 18.19, 18.58, 19.58 und 20.58 Uhr vorgesehen.

 

In Tornesch sollen zwar weiterhin keine Regionalexpresszüge der DB halten, dafür wird es künftig pro Stunde zwei Verbindung der Nordbahn nach Hamburg geben – einmal zum Hauptbahnhof und einmal nach Altona. In den Spitzenzeiten soll dem Abendblattbericht zufolge sogar noch ein weiterer Zug pro Stunde Richtung Altona fahren. Diese so genannten "Metro-Express-Züge" sollen auch in Pinneberg halten. Damit würden die Kapazitäten auf der Strecke in Spitzenzeiten von 1.435 auf 2.160 Plätze pro Stunde steigen.

 

Wie teuer diese zusätzlichen Verkehre sind, können die verantwortlichen Planer der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft (LVS) laut Zeitungsbericht noch nicht sagen. "Es sind aber erhebliche Mehrkosten, die mit den zusätzlichen Zügen entstehen werden", so LVS-Geschäftsführer Wewers.

 

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Sa

02

Nov

2013

Zwischen Brienz und Interlaken Ost verkehren infolge verschiedener Bauarbeiten Bahnersatzbusse

Infolge verschiedener Bauarbeiten verkehren vom 11. bis 24. November 2013 den ganzen Tag Bahnersatzbusse zwischen Brienz und Interlaken Ost. Damit in Interlaken Ost die Anschlusszüge erreicht werden, fahren die Züge ab Meiringen und die Busse ab Brienz früher ab. Bitte beachten Sie die geänderten Abfahrtszeiten.

Ein Interregio der Zentralbahn in Brienz                                         Foto: Marcel Manhart

 

 

In den nächsten Wochen werden zwischen Brienz und Interlaken Ost diverse Arbeiten ausgeführt: Die Sanierung der «Aarebrücke», die Sanierung des Viadukts «mittlere Bachtalen» sowie der Weichenumbau Ringgenberg. Infolge dieser Bauarbeiten muss die Strecke zwischen Brienz und Interlaken Ost vom 11. bis 24. November 2013 für den Bahnverkehr gesperrt werden. Während dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse zwischen Brienz und Interlaken Ost. Damit in Interlaken Ost die Anschlusszüge erreicht werden, fahren die Züge ab Meiringen und die Busse ab Brienz früher ab. Bitte beachten Sie die geänderten Abfahrtszeiten.

 

 

Der Online Fahrplan der SBB ist angepasst.

 

 

Fahrradtransport

 

Aus Platzgründen können in den Bussen keine Fahrräder transportiert werden.

 

 

Fahrplan Interlaken Ost-Brienz-Meiringen

 

Die Busse ab Interlaken Ost nach Brienz verkehren gemäss Fahrplan. Der Anschluss in Brienz wird abgewartet. Die Ankunft in Brienz und in Meiringen verzögert sich um ca. 5 Minuten.

 

 

Brienzer Märt 13. und 14. November 2013

 

Am 13. und 14. November 2013 verkehren zwischen Brienz, Bahnhof und Brienz West Shuttlebusse. Die Anschlüsse können nicht garantiert werden.

 

 

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Fr

01

Nov

2013

ODEG baut bei den 16 KISS-Zügen in der 1. Klasse Tische ein

Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) hat mit dem Einbau von Tischen in ihre 1. Klasse begonnen. Damit reagiert die ODEG auf Kundenwünsche und steigert die Qualität des Reisens in der 1. Klasse. 

ODEG KISS mit 1. Klasse Abteil im Oberdeck                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Zusätzlich zu den anderen 1. Klasse Merkmalen, wie hochwertigem Design, verstellbaren Sitzen mit mehr Beinfreiheit, optimaler Beleuchtung und einer Steckdose an jedem Sitzplatz, werden zur Zeit in alle 16 KISS-Züge massgefertigte Tische an alle Plätze eingebaut. Dem Arbeiten am Laptop, dem Ausbreiten einer Zeitung oder dem Abstellen eines Lunchpaketes steht nun nichts mehr im Wege.

 

 

1. Klasse-Tische „Made in Germany"

 

Es gehört zur Unternehmensphilosophie der ODEG, möglichst Dienstleister und Produzenten aus der Region Berlin/Brandenburg oder den anderen Bundesländern aus dem ODEG Streckennetz zu beauftragen. In diesem Fall mit massgefertigten Tischen „Made in Germany", noch genauer gesagt mit Tischen „Made in Berlin-Pankow".

 

Der Tischlermeister Manfred Schulze, stolze 77 Jahre, stellt mit seinem Team seit mehr als 33 Jahren in seiner Werkstatt Möbel, u. a. für Eisenbahnunternehmen her. Neben den KISS-Zügen der ODEG, stattet er auch die ICE Bordbistros und die 1. Klasse der ICEs der Deutschen Bahn AG aus.

 

Zur Betriebsaufnahme der Regionalexpresslinien RE2 und RE4 wurde die Zugflotte zunächst nur mit kleinen Tischen bestellt. Mit der Aufrüstung der 1. Klasse reagiert die ODEG auf diverse Anfragen von Pendler/innen insbesondere aus Berlin und Brandenburg.

 

 

Weitere Neuerung: Kennzeichnung der Zugspitze mit der Plakette

 

Fahrgäste der 1. Klasse warten am besten in der Mitte des Bahnsteigs auf die KISS-Züge der ODEG. Bei den 16 von Stadler Pankow gebauten Zügen befinden sich die Abteile der 1. Klasse am Zuganfang oder Zugende und nicht in der Zugmitte. Befindet sich der 1. Klassebereich in Fahrtrichtung vorne, so ist er bei dem Zug in die Gegenrichtung am Ende.

 

Damit die Reisenden bereits bei Einfahrt des Zuges erkennen, wo sich die 1. Klasse befindet, werden alle 16 Zugspitzen jetzt gekennzeichnet. Die gelbe Plakette soll bei der Orientierung vor dem Einstieg helfen. Von der Bahnsteigmitte sind es in jedem Fall nur ein paar Schritte ins Abteil und man weiß aufgrund der Plakette an der Front oder ihres Fehlens sofort, in welchem Teil des Zuges sich die 1. Klasse befindet.

 

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