Archiv der Beiträge vom Januar 2013

 

 

 

 

Do

31

Jan

2013

Mit der Rhätischen Bahn zum FIS Langlauf Weltcup nach Davos

Die Weltelite des Langlaufsports trifft sich vom 15. bis 17. Februar 2013 zu "Davos Nordic". Der FIS Langlauf Weltcup ist Dario Colognas Heimwettkampf und findet dieses Jahr zum 40. Mal statt. Mit der RhB reisen Sie "einfach für retour" aus dem ganzen Kanton an.

Auf nach Davos - natürlich mit der Rhätischen Bahn                      Foto: Marcel Manhart

 

Mit der Aktion 'einfach für retour' bieten die Rhätische Bahn und PostAuto Graubünden ein attraktives Angebot. Das Prozedere ist einfach: Vom 15.-17. Februar 2013 lösen Kundinnen und Kunden der Rhätischen Bahn und von PostAuto Graubünden ein Einfach-Billett für die Fahrt nach Davos. Das Angebot gilt für Fahrten mit RhB und PostAuto innerhalb des Kantons Graubünden. Einzige Bedingung: Das Einfach-Ticket zur Gratis-Rückfahrt muss im Zielgelände beim RhB-Stand abgestempelt werden.

 

Profitieren Sie von diesem Spezialangebot und gelangen Sie „wintersicher“ mit Bahn und Postauto nach Davos zur Unterstützung unserer Langlauf-Cracks!

 

Infos und Verkauf:


Bei allen Verkaufstellen der Rhätischen Bahn und von PostAuto,

sowie  beim  Railservice der RhB   Telefon  +41 (0)81 288 65 65

 

RhB Railservice: railservice@rhb.ch

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Fr

25

Jan

2013

Hohe Kundenzufriedenheit bei der Rhätischen Bahn

Zugpersonal der RhB: Top in Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft

 

Um die Qualität ihrer Dienstleistungen zu messen, führt die Rhätische Bahn (RhB) alljährlich eine Befragung ihrer Gäste durch. Das Ergebnis der repräsentativen Kundenbefragung durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut bescheinigt der RhB allgemein eine hohe Kundenzufriedenheit bei allen Angeboten.

 

Sehr positiv bewertet wurden die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Zugpersonals. Verbesserungspotenzial sehen die Kunden insbesondere beim Preis- / Leistungs-verhältnis und dem Gepäckstauraum. Der Mittelwert beträgt 4.2 auf der 5er Skala und liegt dabei auf demselben hohen Niveau wie im Vorjahr. Die Erkenntnisse aus der Kundenbefragung dienen der RhB als Basis für eine kontinuierliche Verbesserung ihrer Dienstleistungen.

Ausgezeichnete  Bewertungen  hat  die  RhB  für  den  touristischen  Verkehr  erhalten                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

Pendler-Bahn, Tourismus-Bahn, Freizeit-Bahn…

 

Anlässlich der Befragung im Sommer und Herbst 2012 erhielt die RhB insgesamt 2’736 Rückmeldungen von Reisenden. Dabei bewerteten alle Kundensegmente die Dienstleistungen der RhB generell als qualitativ hoch. Nicht überraschend wurde deutlich, dass die Kunden im Freizeitverkehr andere Bedürfnisse und Erwartungen haben als die Kunden im Pendlerverkehr.

 

Im touristischen Verkehr bewegt sich die RhB auf hohem Niveau. Herausragend sind die Bewertungen für den «Bernina Express» und den «Bernina Express Bus», wobei dazu vor allem die ausserordentlich hohen Bewertungen für die Zugbegleiter und die Busfahrer beigetragen hat. Separat erhoben wurde die Kundenzufriedenheit im «Glacier Express», welchen die Rhätische Bahn gemeinsam mit der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) betreibt. Die hohe Zufriedenheit wird durch die Aussage unterstrichen, wonach 80% der Gäste den «Glacier Express» ganz bestimmt weiterempfehlen werden. Im Freizeitverkehr wurden die Kunden zu den neuen Allegra-Zügen befragt. Während Reisekomfort, Innendesign und das Kundeninformationssystem im Zug sehr gut bewertet wurden, befindet sich die Laufruhe noch nicht auf dem erwünschten Stand. Im Pendlerverkehr erhalten die in den letzten Jahren eingeführten Kundeninformationssysteme gute Bewertungen. Kritischer betrachtet werden die für Pendler wichtigen Kriterien wie Preis-/Leistungsverhältnis und Fahrplanangebot.

 

 

Reisemotiv

 

Die Albula- und Berninalinie sind bei vielen Kunden als Teil des «UNESCO Welterbes Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina» bekannt und im Freizeitverkehr eines der Hauptmotive für eine Reise mit der RhB. Der Pendler legt in erster Linie Wert auf die Umweltverträglichkeit. Zudem schätzt er, keine Parkplatzsorgen zu haben und nicht im Stau steckenzubleiben.

 

 

Persönliche Interviews zum Autoverlad Vereina

 

Im Sommer wurde durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut auch das Reiseverhalten der Autofahrer am Vereina vertieft untersucht. Befragt wurden Kunden an der Verladestation Selfranga sowie auf dem Flüelapass. Beim Autoverlad Vereina schätzen die Kunden die angenehme Erholungszeit während der Durchfahrt sowie den Zeitgewinn. Der Kunde trifft die Routenwahl zwischen Autoverlad und Passfahrt oft bereits zuhause, wobei die Wetterbedingungen eine eher untergeordnete Rolle spielen. Das Preis- / Leistungs- verhältnis wird allgemein als attraktiv empfunden.

 

Mit den jährlichen Kundenbefragungen bezweckt die Rhätische Bahn, die Qualität ihrer Angebote laufend zu messen und diese den Bedürfnissen der Kunden anzupassen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dabei jeweils in konkrete Massnahmen umgesetzt.

 

 

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Do

24

Jan

2013

Haselsteiner und Kern, WESTbahn und ÖBB auf Kuschelkurs

Erstmals seit langem haben sich die beiden Spitzenmanager Hans Peter Haselsteiner und Christian Kern für ein Interview an einen Tisch gesetzt. Das Gespräch fand nicht auf neutralem Boden statt, sondern in der Lounge der ÖBB am Westbahnhof. Doch von diesem Bahnhof starten seit Dezember 2011 auch die Züge der privaten Westbahn Richtung Salzburg - der Markteintritt des neuen Anbieters hat damals für ordentlich Wirbel gesorgt.

 

FORMAT  Interview:   Westbahn-Miteigentümer  Hans Peter Haselsteiner  und

ÖBB-Chef Christian Kern sind nach einer Klagsorgie plötzlich auf Kuschelkurs

ÖBB und WESTbahn auf Kuschelkurs                                                Foto: Marcel Manhart

 

 

Für FORMAT zogen Haselsteiner und Kern Bilanz über ein Jahr Wettbewerb im Bahnbereich. Was als hartes Match begann, ist mittlerweile ein Kuschelkurs geworden. Doch auch abseits vom Bahngeschäft haben Strabag-Chef Haselsteiner und ÖBB-Boss Kern einiges gemeinsam: Beide wurden vom Magazin "trend“ zu "Männern des Jahres“ gewählt (Kern 2012, Haselsteiner schon 1998), beide zeigen keine Berührungsängste mit der Politik. Haselsteiner war von 1994 bis 1998 LiF-Abgeordneter, Kern arbeitete von 1994 bis 1997 im SPÖ-Klub.

FORMAT: Im Dezember feierte die Westbahn ein Jahr auf Schiene. Was hat der Angriff auf das Monopol der ÖBB gebracht?

Hans Peter Haselsteiner: Für die Bahnkunden viel: eine höhere Frequenz, ein besseres Service und billige - aus meiner Sicht zu billige - Preise. Zusammengefasst: eine bessere Leistung von beiden Anbietern.

Haben Sie die ÖBB unterschätzt?

Haselsteiner: In Teilen ja. Ich war überrascht, dass sie doch so maßgebliche Fortschritte machen kann.

Herr Kern, sind Sie ein bisschen dankbar, dass Sie durch den neuen Anbieter mehr Druck hatten und Änderungen im Unternehmen so leichter durchsetzen konnten?

Christian Kern: Dankbar ist vielleicht nicht das richtige Wort. Aber wir sind mit der Entwicklung zufrieden. Faktum ist, dass das Bahnfahren wesentlich mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekommen hat, dass eine Branche, die als ein bisschen verschlafen wahrgenommen wurde, durch die Konkurrenz nun anders gesehen wird.

Wie viele Klagen sind denn jetzt noch zwischen ÖBB und Westbahn anhängig?

Haselsteiner: Alle nennenswerten Klagen, die anhängig sind, sind ruhend gestellt, weil wir ein Mediationsverfahren bei der Bundeswettbewerbsbehörde haben. Wir hoffen, dass wir uns danach den strittigen Weg ersparen können, und wollen bis zum nächsten Fahrplanwechsel im Herbst 2013 entweder eine tragfähige Vereinbarung zur Kooperation treffen oder die Verfahren fortsetzen. Vielleicht ist nach diesem Jahr so viel Frust und Gegnerschaft abgebaut, auch unter unseren Mitarbeitern, dass eine solche Kooperation realistisch ist.

Wobei bei den Westbahn-Mitarbeitern die Gegnerschaft ja weniger ausgeprägt war als unter den ÖBB-Bediensteten …

Haselsteiner: Beim Angegriffenen ist sie immer größer als beim Angreifer. Dabei eint uns ja eines: die Freude, dass wir mehr Bahnkunden haben und dass durch die Westbahn neue Kunden das Bahnfahren entdeckt haben.

Kern: Das ist der entscheidende Punkt bei der Sache. Durch die Westbahn gibt es 25 Prozent mehr Kapazität zwischen Wien und Salzburg. Wir sind davon ausgegangen, dass wir im selben Ausmaß Fahrgäste verlieren, das ist aber nicht eingetreten. Tatsächlich fahren durch die Verstärkung des Angebots jetzt mehr Menschen mit der Bahn. Wir hatten im Vorjahr im Fernverkehr generell Zuwächse, auf der Weststrecke sind wir stabil geblieben, das ist eine enorme Bestätigung für unser Haus.

Herr Kern, wie sehen Sie denn das überraschende Angebot zur Kooperation?

Kern: Es gibt noch deutliche Verbesserungspotenziale für die Bahnkunden. Ein Beispiel: Am Westbahnhof fahren derzeit innerhalb von 18 Minuten drei Züge Richtung Westen ab. Würde man sich am Reißbrett hinsetzen, würde man wahrscheinlich alle 20 Minuten einen Zug losschicken, um berechenbarer zu sein. Man muss natürlich die unterschiedlichen Fahrzeuge, Haltemuster und Geschwindigkeiten berücksichtigen, mit denen sich die Wettbewerber Vorteile verschaffen wollen. Aber es wäre gut, hier gemeinsam das Angebot für den Kunden zu optimieren, ohne das Wettbewerbsrecht zu verletzen.

Haselsteiner: Ich glaube, dass die Kunden uns letztlich zu einer Abstimmung der Fahrpläne zwingen werden. Wenn wir beide wollen, dass die Kunden das Auto stehen lassen, muss man ihnen anbieten, dass sie ohne nachzudenken zum Bahnhof gehen können, weil alle 20 oder 15 Minuten ein Zug fährt.

Aber noch weniger nachdenken müsste man, wenn eine Fahrkarte für beide Unternehmen gelten würde …

Kern: Man könnte eine Analogie aus dem Flugbereich nehmen: Wenn Sie ein AUA-Ticket kaufen und versuchen, bei der Air France einzusteigen, wird das nicht funktionieren. Wenn Sie innerhalb einer Allianz Code-Sharing betreiben, funktioniert das schon. Bei uns geht es darum, einen sinnvollen Mittelweg zu finden, denn eine riesige Preisdifferenzierung zwischen Westbahn und ÖBB wird es auf Dauer nicht geben. Wir werden uns über das Service, über Haltemuster und Ähnliches unterscheiden.

Würde Ihnen ein Code-Sharing mit den ÖBB gefallen, Herr Haselsteiner?

Haselsteiner: Es kommt auf die Bedingungen an. Die Frage ist: Kann man mit einem größenmäßig überlegenen Partner, ohne an dessen Brust zerdrückt zu werden, eine unternehmerische Aufgabe erfüllen? Die Westbahn möchte natürlich ein eigenständiges Unternehmen bleiben, unsere Rail AG will zusätzliche Strecken bedienen, sobald sie ausgeschrieben werden, das ist unser großes Ziel.

Können die ÖBB von der Westbahn lernen?

Kern: Die Westbahn ist ein gut gemachtes Produkt. Aber ich glaube, dass die Kollegen festgestellt haben, dass das Eisenbahnfahren eine technisch sehr komplexe Sache ist, ungefähr gleich nach den Raketenwissenschaften. Es gibt ein paar Aspekte, die uns weniger gefallen: Der Miteigentümer SNCF versucht in Europa Felder auf der Landkarte zu besetzen, und gleichzeitig gibt es in Frankreich ein gesetzlich verankertes Monopol für ihn. Das ist nicht okay. Wir respektieren, dass in Österreich Herr Haselsteiner sein privates Geld in die Bahn investiert, das kann man ihm nicht hoch genug anrechnen. Denn das zuverlässigste Mittel, um aus einem großen Vermögen ein kleines zu machen, ist, eine Bahn zu gründen.

Das klingt, als seien Sie hier eher Bahn-Mäzen als Unternehmer?

Haselsteiner: Die Bahn ist ein Geschäft, aber durchaus ein hartes.

Herr Haselsteiner, Sie haben gesagt, die Preise sind zu niedrig. Warum bieten Sie die Tickets nicht teurer an?

Haselsteiner: Wir würden sofort Frequenz verlieren, würden wir über das ÖBB-Niveau springen. Wenn wir in der Lage wären, eine eigenständige Preispolitik zu machen, dann würden wir das auch tun. Aber ein Wettbewerb über den Preis ist nicht sinnvoll und auf lange Sicht nicht durchhaltbar. Bei der Westbahn verursacht er Kapitalbedarf, bei den ÖBB Steuergeld-Einsatz. Man muss nicht die Existenzberechtigung des anderen infrage stellen. Und ich glaube, unsere Kunden schütteln zunehmend den Kopf, denn es ist unverständlich, dass sie für das Taxi zum Bahnhof das Dreifache einer Zugfahrt von Salzburg nach Wien bezahlen.

Kern: Im internationalen Vergleich ist Bahnfahren in Österreich sehr günstig. Trotzdem ist es in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz selbstverständlich, dass es jedes Jahr eine Preiserhöhung gibt, während in Österreich so ein Schritt immer eine gewisse Empörung auslöst. Wenn man nachhaltig investitionsfähig bleiben will, kann es dieses tiefe Preisniveau nicht ewig geben.

Wann soll diese "Ewigkeit“ denn enden?

Kern: Man darf die Kunden nicht überfordern. Wir müssen zuvor das Angebot verbessern, dann erst können wir über Preise diskutieren. Im Bereich Service und Infrastruktur haben wir bereits große Schritte gemacht. Wir unterhalten im Vergleich zur Westbahn ein sehr komplexes System. Unser Ziel ist es, die Tarife und das Bahnfahren generell einfacher zu machen. Dazu kommt, dass die Westbahn genauso wie wir Jahr für Jahr mehr für die an sich günstige Nutzung der Infrastruktur bezahlen muss, das wird zu einer Nachholbewegung bei den Preisen beitragen. Aber im Vergleich zu Deutschland wird Österreich bei den Tickets immer ein Niedrigpreisland bleiben.

Wie viel fehlt denn der Westbahn derzeit, um kostendeckende Preise zu haben?

Haselsteiner: Noch einiges. Ich möchte diese Ziffer aber nicht verlautbaren.

Auf Preisschlachten wie am Anfang dürfen Kunden also nicht mehr hoffen?

Haselsteiner: Schlacht wäre der falsche Ausdruck. Die ÖBB würden eine Aktion starten und wir sofort nachziehen.

Kern: Oder umgekehrt. Unser Ziel ist, die Auslastung zu erhöhen. Allein durch die Fahrzeitbeschleunigung auf der neuen Weststrecke erwarten wir heuer 1,5 Millionen mehr Fahrgäste. Wo wir noch besser werden müssen, ist beim Verkauf von freien Sitzen zu schwächeren Zeiten.

Wie viel Umsatz macht die Westbahn?

Haselsteiner: Ich wüsste die Zahl gar nicht.

Kern: Ich könnte Ihnen sagen, wie viele Passagiere Sie pro Monat haben. Das schauen wir uns natürlich an.

Wie viele denn?

Kern: Wenn die Westbahn diese Zahl nicht veröffentlicht, kann ich unsere Schätzungen nicht zum Besten geben. Ich hätte auch keine Freude, wenn der Herr Haselsteiner ÖBB-Zahlen bekannt gibt.

Wie viel verdienen die ÖBB auf der Westbahnstrecke?

Kern: Wir gehen davon aus, dass wir uns jetzt von einem Nullergebnis in die schwarzen Zahlen begeben. Ein Nullergebnis ist nämlich unbefriedigend, weil man dabei nicht einmal die Kapitalkosten verdient.

Werden, wenn der neue Hauptbahnhof in Vollbetrieb ist, nach wie vor schnelle ÖBB-Züge vom Westbahnhof aus abfahren?

Kern: Ja, jedenfalls. Wir würden der Westbahn sonst das gesamte Einzugsgebiet im Westen Wiens überlassen, würden wir nur noch vom Hauptbahnhof starten.

Herr Haselsteiner, sollte man aus Ihrer Sicht die ÖBB privatisieren oder an Frank Stronach verkaufen?

Haselsteiner: Ich glaube nicht, dass das eine sonderlich gute Idee ist. Die Infrastruktur eines Landes gehört jedenfalls in die Hände des Staates. Etwas anderes ist es beim Betrieb, aber durch die Liberalisierung sind die ÖBB hier ohnehin in eine andere Rolle gekommen.

Kern: Das Dilemma an unserem Geschäft ist, dass es extrem investitionsintensiv ist. Daher würde das auf Dauer nur noch ein Spiel der großen Staatsunternehmen sein, vor allem der Deutschen und der Franzosen.

Herr Haselsteiner, gibt es noch andere Bereiche in Österreich, denen Sie gerne einen Liberalisierungsschub verpassen würden?

Haselsteiner: Ich glaube, es gibt nur mehr verhältnismäßig wenig Liberalisierungspotenzial in Österreichs Wirtschaft. Was anderes ist die Frage unserer politischen Verwaltungsstruktur: Ich glaube nicht, dass man in Österreich neunmal dieses und neunmal jenes braucht. Ich hoffe, dass die Skandale in Salzburg und Niederösterreich einen Druck erzeugen, um die Struktur zu verändern. Es braucht eine Debatte, welche Rolle die Bundesländer in Zukunft haben sollen. Neun gesetzgebende Körperschaften sind ein Schildbürgerstreich, für den wir uns international genieren müssen.

Kern: Man darf nicht vergessen: Von den Fundamentaldaten her gesehen, liegt Österreich sehr gut. Das Land hat eine enorme Innovationskraft, exzellente Unternehmen, eine geringe Arbeitslosigkeit, aber es bedarf mehr gemeinsamer Zukunftsbilder. Ich persönlich bin von der Berufsheer-Diskussion überrascht, weil daraus ein ordentlicher politischer Dialog geworden ist. Ich glaube, es braucht mehr solche Debatten, damit das Politische wieder Teil des öffentlichen Diskurses wird.

Wie werden Sie am Sonntag abstimmen, Herr Kern?

Kern: Ich habe mir eine Wahlkarte besorgt und werde nach längerer Überlegung mein Kreuz für das Berufsheer machen.

Haselsteiner: Ich habe die Wahlkarte schon weggeschickt und für das Berufsheer gestimmt. Das war bei mir eine sehr klare Entscheidung.

Dem ÖBB-Chef sagt man nach, er könnte einmal in die Politik wechseln. Hätten Sie als ehemaliger Politiker einen Rat für ihn, Herr Haselsteiner?

Haselsteiner: Eine Verbesserung der Lebensqualität ist es mit Sicherheit nicht.

Kern: Es gibt immer Optionen im Leben, aber aktive Politik gehört nicht dazu.

Zur Person:

Bisher Angreifer: Hans Peter Haselsteiner


Sein Geld machte den Start der privaten Westbahn auf der Strecke von Salzburg nach Wien im Dezember 2011 erst möglich. Mittlerweile gehören Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner 35 Prozent an der Westbahn-Mutter Rail Holding AG, die anderen Anteile halten die französische Staatsbahn SNCF und die Augusta Holding von Eduard Grossnigg. Die Rail Holding will expandieren und hofft auf öffentliche Ausschreibungen von anderen Strecken.

Bisher der Angegriffene: Christian Kern

Der ÖBB-Chef Christian Kern nutzte den Start der Konkurrenz, um Verbesserungen bei den Bundesbahnen durchzusetzen. So wurde etwa das Catering neu organisiert. Der langjährige Quasi-Monopolist wurde von der Westbahn mit zahlreichen Klagen eingedeckt. Seit dem Abgang von Westbahn-Chef Stefan Wehinger im Juni 2012 hat sich das Klima zwischen den beiden Bahnbetreibern deutlich verbessert.

 

 

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Mi

23

Jan

2013

Erster Stadler FLIRT an die Ferrovie Emilia Romagna übergeben

Stadler Rail und der italienische Schienenfahrzeugbauer AnsaldoBreda haben am 21. Januar 2013 in Bologna feierlich den ersten FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) an die Ferrovie Emilia Romagna (FER) übergeben. Stadler und AnsaldoBreda haben für den Bau von 32 elektrischen und 2 Diesel-Triebzügen an die beiden Betreiber FER und Sistemi Territoriali ein Konsortium gebildet.

Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt rund EURO 200 Mio., zusätzlich bestehen noch Optionen für weitere 20 FLIRT und weitere GTW. Dieser Auftrag umfasst neben weiteren Fahrzeugen 12 fünfteilige FLIRT für FER, die nun in den kommenden Monaten ausgeliefert werden. In Italien verkaufte Stadler bisher bereits 132 Züge an verschiedene Kunden.

Ein FLIRT für die FER in der Werkhalle von Stadler in Bussnang    Foto: Marcel Manhart

 

 

Die ersten fünf neuen FLIRT (Bezeichnung in Italien: ETR-350) wurden gestern im Hauptbahnhof von Bologna in Anwesenheit des Präsidenten der Region Emilia Romagna, Vasco Errani, der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt. Es handelt sich bei diesen Fahrzeugen um moderne 5- teilige Züge mit hohem Passagierkomfort und dem höchsten Sicherheitsstandard, welcher von der italienischen Zulassungsbehörde definiert wurde. Der Innenraum ist grosszügig gestaltet mit Mehrzweckabteilen für den Transport von Kinderwagen, Fahrrädern oder sperrigem Gepäck und mit Behindertenabteilen für Rollstuhlfahrer.

 

 

Leichtbaufahrzeuge aus Aluminium

 

Bei den Zügen handelt es sich um Leichtbaufahrzeuge aus Aluminium. Damit können die Energiekosten deutlich reduziert werden. Sie können in Doppeltraktion betrieben werden um in Spitzenzeiten höhere Kapazitäten anbieten zu können. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Die Züge haben eine USTIF-Zulassung (Streckenspezifische Zulassung für verschiedene Strecken in der Region Emilia Romagna). In den kommenden Wochen werden die Fahrzeuge auch eine ANSF-Zulassung (Agenzia Nazionale per la Sicurezza della Ferrovie) für das gesamte italienische RFI-Netz (Rete Ferroviaria Italiana) erhalten.

 

 

Zusammenarbeit mit AnsaldoBreda

 

Stadler ist für das Engineering, die Fertigung der Triebköpfe, den Einbau der Traktionsausrüstung sowie des Führerstands und für die Herstellung der Lauf- und Triebdrehgestelle verantwortlich. AnsaldoBreda übernimmt am Standort Pistoia die Fertigung der Zwischenwagen, deren Endmontage sowie die Zusammenstellung des Triebzuges und seine Inbetriebsetzung bis zur Auslieferung an den Kunden.

 

 

Erfolgsstory in Italien

 

Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group freut sich sehr über die Auslieferung des ersten FLIRT an FER: „Dieser Auftrag ist für uns von sehr grosser Bedeutung. Erstmals haben wir gemeinsam mit AnsaldoBreda ein Fahrzeug gebaut. Der italienische Markt ist für uns von grosser Bedeutung.“ Stadler hat bisher bereits über 130 Triebzüge an neun verschiedene Kunden in Italien verkauft (ohne die TILO-Flotte der SBB). Davon sind rund die Hälfte FLIRT. Mit der heutigen Auslieferung hat Stadler die komplette Palette an möglichen FLIRT in Italien ausgeliefert: Es wurden 3-teilige, 4-teilige, 5-teilige und 6-teilige Kompositionen gebaut. Die Züge verkehren in verschiedenen Regionen verteilt über das ganze Land, von Kalabrien oder Apulien im Süden bis in die Lombardei oder das Südtirol im Norden. Peter Spuhler ergänzt: „Ich bin sehr stolz, dass nun auch in der Emilia Romagna Züge aus unserem Hause verkehren.“

 

 

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Di

22

Jan

2013

Kapazitätserhöhung auf der Simplon-Linie: Neue Vispabrücke fertiggestellt

Heute Dienstagvormittag wurde die neue Vispabrücke erstmals Vertretern des Kantons Wallis, der Matterhorn-Gotthard-Bahn, der Gemeinde Visp, der SBB sowie geladenen Gästen präsentiert. Das 2800 Tonnen schwere Bauwerk wird in den kommenden Tagen an seinen endgültigen Standort über der Vispa verschoben. Über diese Brücke wird dereinst das vierte Gleis von Visp nach St. German (Anschluss Lötschberg-Basislinie) führen.

Das 2800 Tonnen schwere Bauwerk  (links)  wird in den kommenden Tagen an seinen endgültigen Standort über der Vispa verschoben                          Foto: Marcel Manhart

 

Der Bau der Vispa-Brücke, über die dereinst das vierte Gleis von Visp nach St. German (Anschluss Lötschberg-Basislinie) und das Anschlussgleis an den Güterbahnhof Bockbart führen werden, wurde im September 2011 von der SBB und der Matterhorn-Gotthard-Bahn in Angriff genommen. Nun ist der Brückenoberbau fertiggestellt und die Brücke wird in den kommenden Tagen an ihren endgültigen Standort über der Vispa verschoben.

 

Heute Vormittag wurde das fertiggestellte Bauwerk feierlich präsentiert: Anwesend waren Jacques Melly, Staatsrat des Kantons Wallis und Vorsteher des Departements für Verkehr, Bau und Umwelt; Fernando Lehner, CEO der Matterhorn-Gotthard-Bahn; Markus Geyer, Leiter Projekte SBB Infrastruktur, und Vertreter der Gemeinde von Visp. Die Brücke ist 2800 Tonnen schwer und die Gesamtkosten belaufen sich auf 6 Millionen Franken.

 

Um die für die Zukunft notwendige Netzkapazität zu schaffen, die Fahrplanstabilität zu erhöhen und das Verkehrsaufkommen vom und ins Wallis bewältigen zu können, ist zwischen dem Bahnhof Visp und dem Anschluss an die Lötschberg-Basislinie in St. German der Bau eines vierten Gleises notwendig. Dazu gehört auch die neue Vispa-Brücke. Der Bau des gesamten vierten Gleises wird bis voraussichtlich Ende 2016 realisiert und die Kosten betragen rund 45 Millionen Franken.

 

Die neue Vispabrücke wird neben dem SBB-Gleis auch mit dem Anschlussgleis der Matterhorn-Gotthard-Bahn für das neue Güterterminal Bockbart ausgerüstet. Das Güterterminal befindet sich im Bau und wird noch vor Ende 2013 in Betrieb genommen.

 

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So

20

Jan

2013

Die private WESTbahn GmbH wirbt verstärkt auch um Autofahrer

Um ihre Züge stärker auszulasten startet die WESTbahn eine Werbeoffensive, Testgutscheine gehören dazu.

 

Der Geschäftsführer der mehrheitlich privaten WESTbahn, Erich Forster, sieht das Konkurrenzunternehmen zu den ÖBB im zweiten Jahr des Bahnbetriebs im Aufwärtstrend. Für das Jahr 2013 werde der Break-even angepeilt, "Gewinne werden noch einige Zeit dauern", sagt Forster. Die WESTbahn wolle ihr Zugangebot zwischen Wien und Salzburg in einem Mehrstufenplan in den nächsten Jahren ausbauen und ihr Service und Angebot für die Bahnfahrer perfektionieren. Genaue Zahlen über Passagiere und Unternehmensergebnisse werden nicht bekanntgegeben.

WESTbahn Züge am Wiener Westbahnhof                                        Foto: Marcel Manhart

 

 

Der weitere Ausbau soll stufenweise erfolgen: Im Vorjahr (im Bahnfahrplan: Dezember 2011 bis Dezember 2012), dem ersten Jahr im Bahnbetrieb, wurden 2,9 Millionen Zugkilometer angeboten, heuer sind es 3,16 Millionen. Im Letztausbau soll das Angebot schließlich auf 3,7 Millionen Zugkilometer steigen. Dabei soll alles mit den bestehenden sieben Doppelstock-Zügen der Schweizer Stadler Rail abgedeckt werden, die tagsüber auf der Strecke sind und in der Nacht gewartet werden. Durch die Ausweitung des Parkpickerls in Wien werde der Trend zur Bahn verstärkt, aber auch in Oberösterreich seien starke Passagierzuwächse zu verzeichnen. Und mit der Inbetriebnahme des Hauptbahnhofs werde die Westbahn durch die Abfahrten am Westbahnhof weiter punkten.

 

 

Fahrzeugfinanzierung zurückverdienen

 

"Wir müssen die Fahrzeugfinanzierung zurückverdienen", erläutert Forster. Die drei Eigentümer der Westbahn-Muttergesellschaft Rail Holding, die staatliche französische Bahngesellschaft SNCF, der Bau-Industrielle Hans Peter Haselsteiner (Strabag) und die Schweizer Augusta Holding, hinter der der Investor Erhard Grossnigg steht, haben offenbar einen langen Atem, Absprungtendenzen quasi vom fahrenden Zug sieht der Geschäftsführer keine. "Im Bahngeschäft ist der Weg bis zum Gewinn länger, aber dann ist der Personenverkehr konjunkturell resistent."

 

Der frühere ÖBB-Manager Forster hat die Nachfolge des Westbahn-Mitgründers und erstem Geschäftsführer Stefan Wehinger angetreten. Dieser war im Juni 2012 überraschend ausgeschieden. Die neue Westbahn-Spitze mit Forster und Clemens Schneider fährt gegenüber den ÖBB einen deutlich kooperativeren Kurs, während Wehinger regelmäßig gegen seinen früheren Arbeitgeber, die Bundesbahn, gewettert hatte und vor Gericht gezogen war.

 

Das kooperative Vorgehen werde auch beibehalten, versichert Forster. Er ist überzeugt, dass mit den ÖBB bei verschiedenen Punkten eine Lösung gefunden werden könne. So etwa bei der Entzerrung der Zugabfahrtszeiten: Derzeit fahren die ÖBB- und Westbahn-Züge von Wien in einem knappen Zeitfenster von 20 Minuten weg, dann fährt 40 Minuten gar kein Zug nach Salzburg. Da müsse man sich zusammensetzen und nach Lösungen im Interesse der Kunden suchen. Auch ÖBB-Chef Christian Kern hatte dies bereits angeregt.

 

 

Neue Werbeoffensive

 

Um ihre Züge stärker auszulasten startet die Westbahn nun eine Werbeoffensive: Zielgruppe sind die Autofahrer. Auf den Autobahnabfahrten der Westautobahn wird mit Plakaten auf die geringen Kosten für ein Westbahn-Ticket auf der jeweiligen Strecke hingewiesen. Mit einer Postwurfaktion an eine halbe Million Haushalte entlang der Strecke werden Fahrpläne und Testgutscheine verteilt. Sogar auf ÖBB-Brücken wirbt die Westbahn, die angefragten Flächen wurden von der Staatsbahn dem Mitbewerber zur Verfügung gestellt: "Dafür müssen wir natürlich bezahlen".

Den EU-Liberalisierungsplänen mit einer Abtrennung der Infrastruktur vom Bahnbetrieb, was bei den ÖBB zu einer Aufspaltung führen würde, kann Forster wenig abgewinnen. Entscheidender für das Funktionieren von Wettbewerb sei vielmehr ein guter Regulator. In Österreich werde diese Aufgabe von der Schienen-Control mit ihrer Geschäftsführerin Maria-Theresia Röhsler hervorragend erfüllt.

 

Die Westbahn-Züge sind im ÖBB-Fahrplansystem "Scotty" aufgenommen. Offen sei derzeit die Aufstellung einer Westbahn-Zuginformation am Bahnhof Salzburg, der denkmalgeschützt sei. Aber auch hier werde man mit den ÖBB gemeinsam eine Lösung finden, ist Forster überzeugt. Die Probleme im Tunnel auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Wien und St. Pölten wurden durch eine geringe Änderung bei der Türsicherung beseitigt, versichert Forster.

 

Mit den französischen Miteigentümern, der staatlichen französischen Bahngesellschaft SNCF, wird übrigens Englisch gesprochen. Französisch könne er gar nicht, sagt Forster.

 

 

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Mi

16

Jan

2013

Neue ÖBB Werbekampagne zur Fahrzeitverkürzung auf der Weststrecke

Heute startet die neue Werbekampagne der ÖBB zur Fahrzeitverkürzung auf der Weststrecke. Dass man durch den Ausbau der Weststrecke mit den ÖBB schneller, komfortabler und stressfreier als mit dem Auto ans Ziel kommt, ist die zentrale Botschaft. Unterstützt wird die TV-Kampagne mit Split-Screen-Technik durch einen Hörfunk-Spot, Printanzeigen, Online-Werbung und Out-of-Home Werbemassnahmen. An den drei Bahnhöfen Linz, St.Pölten und Wien Westbahnhof wird im Kampagnenzeitraum mit grossflächigen Station-Brandings geworben.

Werbung am Wiener Westbahnhof                                                  Foto: Marcel Manhart

 

 

Die Fahrgäste ernten jetzt die Früchte des Ausbaus der Hochleistungsstrecke: Mit bis zu 230 km/h schnellen Zügen verkürzt sich die Fahrzeit von Wien nach St. Pölten um 15 Minuten, jene nach Salzburg sogar um 23 Minuten. Damit hat die Bahn gegenüber dem Auto klar die Nase vorne. MittelsSplit-Screen-Technik erleben die Zuseher im TV-Spot parallel die Erlebnisse von Bahnfan De Luca im Zug und Raunzer Christoph Fälbl im Auto.

 

Humorvoller TV-Spot mit beliebten ÖBB-Testimonials

 

Auf einem zweigeteilten Bildschirm genießt auf der rechten Seite De Luca das entspannte Bahnfahren während sich zeitgleich auf der linken Bildschirmhälfte Fälbl über Staus und andere Autofahrer ärgern muss. Die Handbewegungen der beiden Protagonisten sind ident, allerdings aus unterschiedlichen Beweggründen. Die Botschaft ist klar: Wer mit der Bahn fährt kommt schneller und vor allem entspannter an.

 

„Wir erleben gerade einen Paradigmenwechsel: Der neue Luxus heißt Zeit. Die Bahn gibt uns ein Stück Zeitmächtigkeit und Selbstbestimmung zurück. Das ist die Geschichte unseres neuen Spots. Schnelligkeit, Zeitgewinn und Komfort gegenüber der Parallewelt des im Stau stehenden Autofahrers“, so Kristin Hanusch-Linser, Leiterin Kommunikation und Marketing ÖBB-Holding AG.

 

 

ÖBB-Werbung bringt neue Kampagne auf 2.000 m² Werbefläche

 

„Station Brandings sind die Königsklasse der Out-of-Home Werbung. Der Bahnhof wird zu einer inszenierten Werbewelt, die die Werbebotschaft impaktstark täglich an die 1,2 Millionen Fahrgäste der ÖBB bringt“, so Hanusch-Linser. Die Realisierung dieser überdimensionalen Werbeform wurde von der ÖBB-eigenen Werbeagentur übernommen, die als exklusiver Vermarkter der ÖBB Werbeflächen mit zahlreichen maßgeschneiderten Werbelösungen für Aufsehen sorgt. Für die Anbringung der Station Brandings auf den Bahnhöfen in Linz, St. Pölten und Wien Westbahnhof wurden insgesamt ca. 2.000 m² Folien, Planen und Werbetafeln verwendet. Die ÖBB-Werbeflächen stehen auch externen Kunden zur Verfügung.

 

ÖBB-Werbung GmbH

 

Die ÖBB-Werbung GmbH bietet alle Facetten moderner Außenwerbung – die Vermietung von Werbeträgern, die Durchführung von Produktion, Montage und Demontage sowie die Erarbeitung von individuellen Lösungen in der Außen- und Verkehrsmittelwerbung. Als werblicher Vermarkter sämtlicher Flächen der ÖBB bietet die ÖBB Werbung eine breite Palette von Werbemöglichkeiten entlang der gesamten Mobilitätskette – vom Bahnhof, über das Verkehrsmittel – bis hin zur Onlinewerbung. Die ÖBB Werbung vermarktet österreichweit rund 18.000 Werbeflächen und zählt als exklusiver Vertrieb der Werbeflächen der ÖBB zu den größten heimischen Full-Service-Anbietern in der Out-of- Home Werbung.

 

 

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Mo

14

Jan

2013

"Ferien-Messe 2013" in der Messe Wien: Ungebrochene Reiselust

Hochbetrieb herrschte vom Donnerstag bis Sonntag vergangener Woche in den vier Hallen der Messe Wien, als gleich drei Messen parallel stattfanden: die "Ferien-Messe Wien" (Hallen A, B), die "Vienna Autoshow" (Hallen C, D), beide von Reed Exhibitions Messe Wien organisiert, sowie die Gastveranstaltung "Cook & Look", Österreichs grösste Koch- und Genussmesse. Zum Messeschluss am Sonntagabend konnten Aussteller und Veranstalter eine überaus erfreuliche Bilanz ziehen, denn insgesamt 147.759 Besucherinnen und Besucher frequentierten diese drei Veranstaltungen.

Auch 2013 hatte die Ferien Messe wieder viel zu bieten                Foto: Marcel Manhart

 

 

Vom 10. bis 13. Januar 2013 herrschte  in den vier Hallen der Messe Wien Hochbetrieb! Gleichzeitig fand nämlich die "Ferien-Messe Wien", die "Vienna Autoshow" (beide von Reed Exhibitions Messe Wien organisiert), sowie die Gastveranstaltung "Cook & Look", Österreichs grösste Koch- und Genussmesse statt. Zum Messeschluss am Sonntagabend konnten die Aussteller und Veranstalter eine überaus erfreuliche Bilanz ziehen: Insgesamt 147.759 Besucherinnen und Besucher frequentierten diese drei Veranstaltungen. Alle drei Messen konnten übrigens mit einem gemeinsamen Ticket besucht werden.

 

"Die Themenkombination Reisen und Auto hat einmal mehr ihre enorme Attraktivität bewiesen. Sowohl 'Ferien-Messe Wien' als auch 'Vienna Autoshow' sind wichtige Plattformen und zeichnen sich durch ihre Impulskraft für die Tourismus- und die Automobilbranche aus", sagt DI Matthias Limbeck, Geschäftsführer von Reed Exhibitions Messe Wien. Die in Kooperation mit Ruefa/Verkehrsbüro Group veranstaltete "Ferien-Messe" gehört zusammen mit der "Vienna Autoshow" nicht nur zu den publikumsstärksten und erfolgreichsten Veranstaltungen im Portfolio von Reed Exhibitions Messe Wien, sondern sie zählen auch in Österreichs gesamter Messelandschaft definitiv zu den Höhepunkten jedes Messejahres. "Neben dem zugkräftigen Messeangebot haben die durch die grosszügige Architektur und die moderne Infrastruktur gegebenen optimalen Rahmenbedingungen in der Messe Wien maßgeblich zum Erfolg dieses Messehighlights beigetragen", betont Matthias Limbeck, "hinzu kommen die zentrale Lage in der Stadt und die direkte Anbindung an das leistungsfähige öffentliche Verkehrsnetz." Auf der "Ferien-Messe Wien 2013" in der Messe Wien präsentierten 750 Aussteller aus 70 Ländern ihre neuesten und topaktuellen Angebote.

 

"Die Verkehrsbüro Group ist auf der 'Ferien-Messe Wien' erfolgreich ins neue Reisejahr gestartet", resümiert Mag. Harald Nograsek, Generaldirektor der Verkehrsbüro Group. "Die Besucher waren von unseren prominenten Messeauftritten mit den Marken Ruefa und Jumbo begeistert. Was speziell auf der 'Ferien-Messe Wien' zu beobachten ist: Viele unserer Besucher haben ihren Traumurlaub direkt bei unseren 40 Reise-Experten vor Ort gebucht. Das ist ein Wiener Phänomen, das es anderswo so nicht gibt."

 

"Die 'Ferien-Messe Wien' ist eine Messe mit sehr hohem Niveau", bekräftigt auch Dr. Simion Giurca, Präsident des Corps Touristique. "Als größte Urlaubs- und Reisemesse ist sie nicht nur ein erstes Barometer für die kommende Saison, sondern auch eine Orientierungshilfe für die Branche: Die Entscheidung zur Buchung wird entweder hier getroffen oder hat hier ihren Ursprung."

 

Neben der "Ferien-Messe Wien" ist die in wenigen Tagen stattfindende "Ferien-Messe Linz" (Anm.: 25. bis 27. Jänner 2013 im Design Center Linz) für Simion Giruca eine ebensolch wichtige Messeplattform: "Die Abfolge von 'Ferien-Messe Wien' und 'Ferien-Messe Linz' zu Beginn des Jahres ist wichtig für die Tourismusbranche. Für 2013 unterstützen wir die 'Ferien-Messe Linz' daher mit einem gemeinsamen Auftritt von acht Ländern. Das ist ein wichtiger Schritt und ein starkes Signal in einem der wichtigsten Herkunftsregionen in Österreich. Denn die Oberösterreicher sind nach den Wienern die zweitreisefreudigsten."

 

Einzigartiges Angebot

 

Auch aus Sicht von Ing. Gerhard Perschy, dem neuen Leiter des Geschäftbereiches Messen bei Reed Exhibitions Messe Wien, ist die umfassende Bandbreite des Angebots einzigartig in Österreich: "Die Besucher finden hier eine Fülle an Informationen und Anregungen vor wie nirgendwo sonst in Österreich. Dadurch wird die 'Ferien-Messe Wien' für die Branche auch zum verläßlichen Trendbarometer, das anzeigt, welche Urlaubsformen und Destinationen das Publikum bevorzugt." Dies umso mehr, als viele Besucher die Messe dazu genutzt haben, vor Ort zu buchen. Laut Besucherbefragung machten 26,8 Prozent der Besucher von dieser Möglichkeit Gebrauch, und 15,5 Prozent sagten, später auf Basis der auf der Messe gewonnenen Informationen ihre Dispositionen treffen zu wollen."

 

 

Fruchtbare Koexistenz von Messe und Internet: Persönlicher Kontakt zwischen Anbietern und Kunden unverzichtbar

 

Die Bedeutung der "Ferien-Messe Wien" ist in den letzten Jahren trotz Internet und Online-Angeboten weiter hoch geblieben. "Diese Messe ist ein unerlässlicher Marktplatz für Reiseveranstalter, Destinationen und Reisedienstleister, da hier naturgemäß der unmittelbare Kontakt zwischen Anbietern und Kunden im Vordergrund steht", erklärt Messeleiter Mag. (FH) Stefan Wisiak und fügt hinzu: "Hier kommen die Stärken des Live-Mediums Messe, das Erleben mit allen Sinnen sowie das persönliche Gespräch voll zum Tragen. In Kombination mit der Internet-Präsenz unserer Aussteller repräsentiert die 'Ferien-Messe Wien' eine zentrale Plattform, bei der das persönliche Gespräch, das 'Live-Gefühl' und das Vorab-Erleben von Urlaub ausschlaggebend sind. Das macht die 'Ferien-Messe Wien' zum einzigartigen Erlebnis für die Besucher und zugleich zum Impulsgeber für die Tourismusbranche, der klare Tendenzen aufzeigt und erste Buchungen generiert."

 

"Messen sind wichtig", erklärt auch Simion Giurca. "Plattformen wie die Ferien-Messen in Wien und Linz sind beste Gelegenheiten, um Neukunden zu gewinnen, Stammkunden persönlich zu betreuen oder auch, um direktes Feedback von Kunden zu bekommen, die ihre Erlebnisse und Erfahrungen nach einer Reise teilen wollen. In dieser Form schafft das das Internet nicht."

 

 

Anlasstourismus und Südamerika stark im Kommen - mehr Fokus darauf bei "Ferien-Messe Wien" 2014

 

Stichwort Trends: Anlasstourismus ist, das hat die "Ferien-Messe 2013" gezeigt, stark im Kommen. Dieser Themenkomplex soll mit Blick auf die Messe 2014 forciert werden. Auch Golfreisen und Themenparks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und stehen für die Messeedition 2014 am Plan. Enormes Potenzial als Trenddestination weist mit Südamerika gleich ein ganzer Kontinent auf. Auch diesen Angebotsbereich will Reed Exhibitions 2014 verstärkt präsentieren. Weiterhin boomen die Urlaubsklassiker am Mittelmeer, auch Kultur- und Genussurlaube erfreuen sich großer Beliebtheit. "Alle klassischen Sommerreiseziele rund ums Mittelmeer wie Spanien und die Türkei sind heuer sehr gefragt, auch für Griechenland erwartet die Verkehrsbüro Group wieder ein gutes Jahr. Ebenso nehmen Kreuzfahrten wieder deutlich Fahrt auf", sagte dazu Mag. Harald Nograsek vom Kooperationspartner der "Ferien-Messe Wien", der Ruefa/Verkehrsbüro Group, die heuer zusätzlich mit einem Vorzeigeprojekt für aktiven Umweltschutz vertreten war. "Am Jumbo-Messestand, der einem eleganten exotischen Pavillon nachempfunden war, stand heuer Nachhaltigkeit im Fokus: Pro Messe-Buchung spendeten Ruefa und Jumbo für das Umweltschutzprojekt ,Regenwald der Österreicher' in Costa Rica: Jede Buchung kaufte 15 m2 Regenwald frei und unterstützt die Pflanzung von Regenwaldbäumen, um Treibhausgase zu kompensieren", so Nograsek.

 

 

Partnerland Rumänien

 

Während in der Halle A internationale Aussteller, Reiseveranstalter und ferne Reiseziele ihre Angebote für die kommende Saison vorstellten, fungierte die Halle B als Österreich-Halle, in der den Besuchern die Vielfältigkeit heimischer Urlaubs- und Ausflugsmöglichkeiten dargestellt wurde. Als Partnerland stand Rumänien im Fokus. Für 2013 zeigte sich Rumänien, das nicht einmal 400 km entfernt von Österreich liegt, als großteils für viele Österreicher noch unbekanntes und geheimnisvolles Land der Karpaten mit zahlreichen touristischen Highlights. Über ein "besonders starkes Interesse seitens der Messebesucher, aber vor allem auch seitens der Medien" freute sich Dr. Simion Giurca, neben seiner Funktion als Präsident des Corps Touristique auch Direktor des Rumänischen Touristenamts. "Wir haben mit der 'Ferien-Messe Wien' eine wichtige Plattform in Österreich gefunden, um die vielen Vorzüge Rumäniens einem breiten Publikum näher zu bringen. Als Partnerland der diesjährigen Messeausgabe sind wir sehr zufrieden und können nur jedem Land empfehlen, diese gewinnbringende Partnerschaft mit der 'Ferien-Messe Wien' einzugehen."

 

 

Partnerregion: Alpe-Adria-Trail

 

Als Partnerregion traten unter dem Titel "Alpe-Adria-Trail" Kärnten, Slowenien und Friaul Julisch Venetien gemeinsam auf. Der Alpe-Adria-Trail ist ein Weitwanderweg, der die drei Regionen über insgesamt 40 Etappen verbindet. Ausgehend vom Fuß des höchsten Berges Österreichs, dem Großglockner, führt der Alpe-Adria-Trail durch die schönsten Kärntner Berg' und Seegebiete und in die Nähe des Kreuzungspunktes der drei Länder Österreich, Italien, Slowenien, zum Dreiländereck, und weiter durch den Triglav Nationalpark, entlang des Soca-Tals, durch einladende Weinbaugebiete und durch den Karst bis zur Adria nach Muggia.

Freizeitangebote und Unterhaltung rund um Wien für die ganze Familie Unter dem Titel "Family Highlights" haben sich zehn Freizeitanbieter aus Wien und Wien Umgebung für die "Ferien-Messe Wien" zusammengeschlossen und erstmals gemeinsam ihr Angebot vorgestellt. Mit dabei waren das Haus des Meeres, der Nationalpark Donau Auen, das Festschloss Hof, das Schloss Schönbrunn, das Steiff Museum, das Technische Museum, der Tiergarten Schönbrunn, Time Travel Vienna, die Vienna Ring Tram und das Wiener Riesenrad. Alle bieten ein Top-Freizeitprogramm für die ganze Familie und passten damit thematisch perfekt zum Angebot der "Ferien-Messe Wien".

 

 

Prima Noten bei der Besucherbefragung

 

Die Beliebtheit der "Ferien-Messe Wien" geht auch aus den Resultaten der diesjährigen Besucherbefragung hervor. Sehr zufrieden (Noten 1 und 2) zeigten sich 87 Prozent der Befragten (plus 3er = 97,4 %); 91,5 Prozent erklärten, die "Ferien-Messe Wien" Bekannten und Kollegen weiterempfehlen zu wollen, und 87,7 meinten, vom Messebesuch profitiert zu haben. Neue Produkte und Angebote hatten laut Umfrage 44,4 Prozent der Besucher entdeckt, neue Anbieter 37,7 Prozent. Mehr als die Hälfte der Besucher (57,9 %) waren laut Befragung Stammbesucher, zum ersten Mal hatten 12,5 Prozent eine "Ferien-Messe" in der Messe Wien besucht.

 

Im Vordergrund des Publikumsinteresses (Mehrfachnennungen) standen Erholungsurlaube (28,9 %), Fern- und Exklusivreisen (17,3 %) sowie Kurz- und Städtereisen (16,6 %), gefolgt von Individualreisen (14,8 %), All-inclusive-Reisen (14,3 %) sowie Kultur- und Sprachreisen (13,7 %). Bevorzugt werden dabei (Anm.: Mehrfachnennungen möglich) mehrere Kurzurlaube (44,3 %) sowie ein mehr als 14 Tage dauernder Haupturlaub (33,4 %). Die meisten Befragten (45,4 %) machen sowohl im In- als auch im Ausland Urlaub, nur im Ausland urlauben 37 Prozent, nur im Inland 17,5 Prozent. Der Haupturlaub (Mehrfachnennungen) dient dabei in der überwiegenden Anzahl der Fälle der Erholung (77,1 %), aber auch Kultur (49,4 %), Aktivität/Sport (29,7 %) und Vitalität/Wellness (25,8 %) sind gefragt.

 

 

Grosse Zufriedenheit bei den Ausstellern

 

"Wir haben mit PromPeru, der staatlichen Tourismus Behörde Perus, zum ersten Mal auf der 'Ferien-Messe Wien' die Möglichkeit genutzt, die Vielfalt unseres Landes zu präsentieren, ohne bestimmte Destinationen oder Angebote in den Mittelpunkt zu stellen. Peru ist weit mehr als Machu Picchu - wir haben Berge, Natur, Ökotourismus, Wanderziele und vieles mehr und können die interessierten Besucher objektiv, aber auch sehr individuell über die zahlreichen Möglichkeiten informieren, die unser Land bietet. Die "Ferien-Messe Wien" ist für uns eine wichtige Plattform im deutschsprachigen Markt und Österreich ein interessantes Herkunftsland. Wir hoffen, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können", sagte Carlos Garcia Castillo, zweiter Sekretär der Peruanischen Botschaft.

 

Tobias Pflantz, Coordinator Tour & Travel - Feriendorf, LEGOLAND Deutschland erklärte: "Die 'Ferien-Messe Wien' ist für uns die wichtigste Messe im Quellmarkt Österreich, der für uns einen hohen Stellenwert hat. Wir konnten hier unsere Neuheiten präsentieren und unser Kunden bestens auf die Saison 2013 vorbereiten. Die Besucherfrequenz war konstant hoch über alle Tage, wobei am Wochenende die Familien am stärksten vertreten waren. Speziell unser Angebot zum aktiven Mitmachen - wir haben bei uns am Stand ein Mosaik aus 30.000 Einzelteilen gebaut - wurde sehr gut angenommen. Mit der Organisation und dem sehr strukturierten Ablauf waren wir sehr zufrieden. Unser Dank gilt dem Messeteam, von dem wir bestens unterstützt wurden."

 

Prok. Karlheinz Köberl von Columbus Reisen meinte: "Wir wollten auf der diesjährigen 'Ferien-Messe Wien' mit einem innovativen Konzept zeigen, dass es auch ohne Koje geht. Mit unserem Oldtimer-Bus, der zum Kommunikationsmittelpunkt geworden ist, haben wir einen absoluten Sympathieträger auf die Messe gebracht und damit Zielgruppen jeden Alters erreicht. Das bestärkt uns in der Ansicht, dass man sich als Aussteller etwas trauen und Neues überlegen muss. Das tut dem eigenen Image gut, gibt aber auch der Messe neue Impulse."

 

Als einer der größten Aussteller präsentierte die VAMED Vitality World, Österreichs führender Betreiber von Thermen- und Gesundheitsresorts das vielfältige Angebot ihrer acht einzigartigen Resorts vom Ötztal bis zum Seewinkel. "Wir gratulieren den Veranstaltern zu einer gelungenen Messe. Mit ihrem 3-Säulen-Modell ist die 'Ferien-Messe Wien' in Österreich einzigartig. Sie bietet nicht nur einer Vielzahl an Urlaubsinteressierten eine großartige Dichte an Informationen und Angeboten, sondern auch Fachbesuchern und Branchenkollegen hervorragende Austauschmöglichkeiten. Besonders stolz sind wir auf den Besucherrekord an unserem Stand", freut sich Gerhard Gucher, Direktor Marketing und PR der VAMED Vitality World über das erfolgreiche Wochenende.

 

Zum ersten Mal waren das Projekt Spielberg (Red Bull Ring) und der Tourismusverband Aichfeld in Kombination bei der "Ferien-Messe Wien" zu sehen. "Wien ist ein sehr wichtiger Partner und es ist durchaus entscheidend hier mitzumachen", erklärten KommR Gerald Taffnek, Vorsitzender des Tourismusverband Aichfeld), und Franz Fabian, Verkaufsleiter des Projekt Spielberg. "Unser Auftritt bei der 'Ferien-Messe Wien' ist optimal, um unser Produkt einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Hier konnten wir deutlich aufzeigen, dass Spielberg und die gesamte Region Aichfeld nicht nur Motorsport, sondern Unterhaltung und Spielbetrieb 365 Tage im Jahr anbieten. Hier treffen wir unsere Zielgruppe."

 

 

Nächster Branchentermin: "Ferien-Messe Linz 2013"

 

Der nächste Fixtermin für Touristiker und Urlaubshungrige lässt nicht lange auf sich warten: Vom 25. bis 27. Januar 2013 findet im Design Center Linz der oberösterreichischen Landeshauptstadt die zweite Auflage der "Ferien-Messe Linz" statt.

 

 

"Ferien-Messe Wien 2014"

 

Und auch der Termin der nächstjährigen "Ferien-Messe Wien" in der Messe Wien steht bereits fest: Diese findet wieder zeitgleich mit der "Vienna Autoshow" und der "Cook & Look" vom 16. bis 19. Januar 2014 statt.

 

 

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Mi

09

Jan

2013

SBB Cargo tauft in Olten die neunte Eem 923 Hybridlok

Am 08. Januar 2013 hat SBB Cargo in Olten die neunte von insgesamt 30 bestellten Hybridloks getauft. Sie ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.

Eugenio Tura (mitte),  der  Teamleiter  Oensingen  freut  sich  zusammen  mit  Olten's Stadtpräsident  Ernst  Zingg (links)  und dem Leiter Produktion von  SBB Cargo, Ruedi Büchi (rechts) auf die neue Lok                                                      Foto: Marcel Manhart

 

 

«Ich freue mich, dass wir künftig zwischen Däniken, Olten und Burgdorf effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher rangieren können.», sagte Ruedi Büchi am 08. Januar 2013 im ehemaligen Rangierbahnhof von Olten. Zusammen mit Ernst Zingg, dem Stadtpräsidenten von Olten taufte er die neunte Hybridlok Eem 923 006-1 auf den Namen «Born». Die weiteren der insgesamt 30 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG laufend bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

 

 

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

 

Mit der neuen Hybridlok lassen sich die Bedürfnisse der Kunden optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.

 

Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte – Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

 

Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken. SBB Cargo hat sich bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet.

 

Namensgebung: Regionale Hausberge als Symbol für Nachhaltigkeit

 

Nicht nur mit der Hybridlok selber, auch bei der Namensgebung beschreitet SBB Cargo neue Wege: Da die Loks an regionalen Standorten zum Einsatz kommen, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge. Sie symbolisieren die nachhaltige, regionale und ökologische Verankerung. Den Namen wählt das jeweilige Cargo-Produktionsteam vor Ort aus. Im Fall dieser Hybridlok, die in Oensingen stationiert ist, fiel die Wahl mit grosser Mehrheit aus. Das RCP-Team unter der Leitung von Eugenio Tura entschied sich für den örtlichen Hausberg «Born».

 

 

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Di

08

Jan

2013

RhB Strecke Poschiavo - Tirano infolge Steinschlag bei Brusio unterbrochen

Infolge Steinschlag bei Brusio ist die RhB Berninastrecke St. Moritz - Tirano derzeit unterbrochen. Der Materialabbruch ereignete sich heute 08. Januar 2013 kurz nach 17 Uhr an derselben Stelle, wo am 14. Dezember 2008 die Strecke auf einer Länge von rund 150 Metern ebenfalls durch einen Steinschlag schwer beschädigt wurde. 

 

Der durchgehende Zugverkehr kann frühestens am Donnerstag, 10. Januar 2013 wieder aufgenommen werden. Zumindest morgen Mittwoch bleibt die Strecke den ganzen Tag bis Betriebsschluss unterbrochen.

 

Foto und Infos von Paolo Della Cà sowie SBB-Bahnverkehrsinformation

Der Regionalzug 4668 auf dem Kreisviadukt bei Brusio                  Foto: Paolo Della Cà

 

 

Auf der RhB Berninastrecke St. Moritz - Tirano hat sich heute 08. Januar 2013 kurz nach 17 Uhr in Brusio an derselben Stelle wie vor 4 Jahren ein relativ grosser Steinschlag erreignet. Damals wurde von der Firma Pirovino zum Schutz ein grosser Damm erstellt. Dies zur vollsten Zufriedenheit, wie sich heute gezeigt hat, denn es ist kein einziger Stein über den Damm hinaus geflogen und die Gleisanlagen wurden nicht beschädigt. Bereits am heutigen frühen Nachmittag sind um etwa 13.30 Uhr schon einige kleinere Steine herunter gekommen.

 

Der in Richtung Norden fahrende Regionalzug 4668 mit der Abfahrtszeit um 16.50 Uhr in Tirano und der planmässigen Ankunft um 17.09 Uhr am Bahnhof Brusio war ca. 5 Minuten verspätet und befuhr zum Zeitpunkt als die Steine herunterkamen gerade den Kreisviadukt. Um 17.13 Uhr war der Zug komplett auf dem Viadukt, als sich gleichzeitig recht viel Material löste. Der Lokführer bemerkte dies und hat den Zug unverzüglich angehalten und fuhr sogleich etwa 30 Meter zurück. 

 

Bis etwa um 18.00 Uhr ist der Regionalzug 4668 dann dort stehen geblieben. Später konnte er die Fahrt in Richtung Norden fortsetzen. Für Untersuchungen bleibt die Linie jedoch zumindest morgen Mittwoch, 09. Januar 2013 den ganzen Tag bis Betriebsschluss gesperrt. Zwischen Poschiavo und Tirano verkehren Bahnersatz Busse.



UPDATE Rhätische Bahn AG - Stand: 09.01.2013 um 08.30h

 

Mehrere Steinschläge im Bereich des Kreisviaduktes von Brusio führten gestern Dienstag zu einem Unterbruch des Bahnbetriebs. Bis auf weiteres ist zwischen Poschiavo und Tirano ein Ersatzbetrieb eingerichtet.

Ein erster Steinschlag oberhalb des Kreisviaduktes wurde gestern Dienstag gegen 14.00 registriert. Um ca 17 Uhr Uhr erfolgten weitere Steinschläge. Darunter befanden sich Felsbrocken in der Grösse von rund 20 m3. Ein langsam nordwärts fahrender Zug konnte rechtzeitig im sicheren Bereich des Kreisviadkuktes anhalten. Der Zug konnte in der Folge in vorsichtiger und überwachter Fahrt nach Poschiavo weiter geführt werden. Dannach wurde die Strecke für jeglichen Zugsverkehr gesperrt. Weitere Steinniedergänge wurden um ca. 19 Uhr registriert. Der Grossteil der Steine wurde vom 2009 erstellten Schutzdamm aufgehalten. Damit hat dieser Damm seine Schutzfunktion erfüllt, wenn auch kleinere Absplittungen über den Damm gelangten. Diese haben die Fahrleitung auf rund 300 Meter beschädigt. Zudem hat ein grösserer Stein das Gleis auf rund 15 Meter beschädigt.

Zur Zeit beurteilen lokale Forstinstanzen, das Amt für Wald sowie Spezialisten der Rhätischen Bahn zusammen mit Geologen die aktuelle Situation und besprechen das weitere Vorgehen. Die Schäden an den Bahnanlagen können voraussichtlich innerhalb von zwei Tagen behoben werden. Entscheidend für die Freigabe der Strecke ist aber die Lageberuteilung von heute. Für die Kundinnen und Kunden der RhB wurde bereits ein gleichwertiger Bahnersatz mit Busen eingerichtet. Weitere Infos erfolgen nach der Beurteilung vor Ort im Laufe des Tages.


UPDATE Rhätische Bahn AG - Stand: 09.01.2013 um 15.30h

Die Aufräumarbeiten im Zusammenhang mit den Steinschlägen im Bereich des Kreisviaduktes dauern aus heutiger Sicht voraussichtlich rund 1 Monat. Dies ergab eine Beurteilung der beteiligten Exponenten vom Amt für Wald und Naturgefahren, der aufgebotenen Geologen, der lokalen Forstinstanzen sowie der Spezialisten der RhB. Während der Streckensperrung bietet die RhB zwischen Poschiavo und Tirano eine adäquate Ersatz-Dienstleistung mit Bussen auf der Strasse an.

Für eine sichere Räumung des Gesteinsmaterials im Bereich des Kreisviaduktes bei Brusio muss vorerst ein Überwachungskonzept ausgearbeitet und anschliessen umgesetzt werden. Erst danach kann das rund 30 000 m3 Gesteins- und Felsmaterial aus dem Schutzwall entfernt werden. Die Entleerung des mit bis zu 50% gefüllten Schutzdammes ist eine dringende Voraussetzung für einen zukünftigen sicheren Bahnbetrieb sowie zum Schutz der umliegenden Liegenschaften und der Kantonsstrasse. Diese Arbeiten werden rund zwei Wochen beanspruchen. Der Schutzdamm hat beim aktuellen Steinschlag die ihm zugedachte Schutzfunktion erfüllt und damit grössere Schäden verhindert. Zum Abschluss der Aufräumarbeiten werden die Bahnanlagen instand gestellt. Diese Arbeiten werden rund zwei Tage in Anspruch nehmen.

 


UPDATE Rhätische Bahn AG - Stand: 15.02.2013 um 15.30h

 

Wiederinbetriebnahme der Strecke Poschiavo – Tirano

 

Die Instandsetzungsarbeiten an den Bahnanlagen wurden parallel zur Dammleerung ausgeführt. Die Dammleerung wurde am Freitag (15.2.2013) abgeschlossen, anschliessend finden noch kleinere Arbeiten an den Bahnanlagen statt. Die Strecke kann am Sonntagmorgen, 17. Februar 2013 ab Betriebsbeginn für den Bahnbetrieb wieder geöffnet werden.

 

 

 

Fotoalbum  (vom Dezember 2012):

Mit dem PostAuto von Poschiavo nach Tirano

 

Fotoalbum  (vom Dezember 2012):
Mit dem PostAuto von Tirano nach Poschiavo

 

Fotoalbum  (vom Oktober 2011) :  

Kreisviadukt Brusio

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Mo

07

Jan

2013

Die Rhätische Bahn nimmt neue Niederflur-Triebzüge für die Region Thusis - Chur – Landquart - Schiers in Betrieb

«Ein Meilenstein für den Agglomerationsverkehr»


Am Dienstag, 08. Januar 2013 nimmt der erste der fünf neuen ALLEGRA-Agglomerationstriebzüge den fahrplanmässigen Einsatz im Rahmen eines Ertüchtigungsbetriebs auf. Die von Stadler Rail für die Rhätische Bahn (RhB) gebauten Niederflur-Triebzüge werden im Grossraum Chur eingesetzt. Damit kommen die Fahrgäste auf der Strecke Thusis – Chur – Landquart – Schiers in den Genuss von modernen komfortablen und leistungsstarken Fahrzeugen.

 

Die ALLEGRA-Agglomerartionszüge ersetzen die über 40 Jahre alten Triebzüge und werden – zusammen mit den 15 bereits erfolgreich eingesetzten sogenannten Zweispannungstriebzügen – das Bild der RhB-Züge auf dem bündnerischen Schienenetz prägen. Am 07. Januar 2013 fand – quasi als Generalprobe zum fahrplanmässigen Einsatz am Folgetag – eine Medien-Premierenfahrt von Chur nach Reichenau-Tamins statt. Mit an Bord des ALLEGRA-Triebzuges ABe 4/16 3103 waren Vertreter der Stadler Rail, Gemeindevertreter aus dem Einsatzgebiet sowie Vertreter des Amts für Energie und Verkehr (AEV) und der RhB. Bei dieser Gelegenheit fand auch die Taufe des neuen Triebzuges auf den Namen Hortensia von Gugelberg statt.

Peter Spuhler,  CEO Stadler Rail,   Hans Amacker,  RhB-Direktor   und   Werner Glünkin, Leiter Abteilung öffentlicher Verkehr GR vor der Abfahrt in Chur  Foto: Marcel Manhart

 

 

Ein Bekenntnis für den Agglomerationsverkehr

 

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der 15 Zweispannungstriebzüge des Typs ALLEGRA auf den Strecken Chur – Arosa, Landquart – Davos Platz sowie auf der Berninalinie verkehrt ab Dienstag, 8. Januar 2013, der erste der fünf ALLEGRA-Agglomerationstriebzüge zwischen Thusis – Chur – Landquart – Schiers. Damit stehen den Kundinnen und Kunden im Grossraum Chur zeitgemässe Fahrzeuge für die Fahrt zur Arbeit, zur Schule, zu Besuchen oder auch zum Einkauf zur Verfügung. RhB-Direktor Hans Amacker unterstreicht die grosse Bedeutung dieser Kunden für die Bündner Bahn: «Mit einem guten Fahrplan- und Preisangebot und neu auch mit den modernen, komfortablen ALLEGRA-Triebzügen wollen wir allen Fahrgästen ein attraktives Gesamtpaket anbieten und zudem neue Kundinnen und Kunden von den Vorteilen des öffentlichen Verkehrs auch in der Agglomeration überzeugen». Dabei unterstreicht er stolz die Vorzüge der

Niederflurwagen, welche sich besonders für den bequemen Ein- und Ausstieg von gehbehinderten Menschen in Rollstühlen oder für den Transport von Kinderwagen und Velos eignen. Für Amacker ist die Inbetriebnahme dieser neuen Züge ein «Meilenstein für den Agglomerationsverkehr in Graubünden».

 

 

Mit ALLEGRA-Agglomerationstriebzügen in eine neue Ära


In der Tat: Die fünf neuen ALLEGRA-Stammnetztriebzüge werden – zusammen mit den bereits im Einsatz stehenden 15 ALLEGRA-Zweispannungstriebzügen – das Bild auf dem bündnerischen Schienennetz markant prägen. Optisch sind sie kaum voneinander zu unterscheiden. Aufgrund ihres klassischen Einsatzgebiets in der Agglomeration Chur sind sie jedoch mit entscheidenden technischen Unterschieden versehen. Im Gegensatz zu den bisher ausgelieferten dreiteiligen sogenannten ALLEGRA-Zweispannungstriebzügen bestehen die neuen Kompositionen aus vier Einheiten – aus je einem Trieb- und Steuerwagen sowie aus zwei kurz gekuppelten Niederflur-Zwischenwagen. Diese sind mit Rollstuhlbereich, einem behindertengerechten WC sowie einem Multifunktionsraum ausgestattet. Den Reisenden stehen insgesamt 180 Sitzplätze, davon 24 in der ersten Klasse, sowie zusätzliche 22 Klappsitze zur Verfügung. Mit klimatisierten Fahrgasträumen und modernen Fahrgastinformationssystemen mit Flachbildschirmen erfüllen die ALLEGRA-Stammnetztriebzüge die Erwartungen der heutigen, modernen Kundinnen und Kunden. Erstmals werden bei der RhB Videoüberwachungsanlagen in Fahrzeugen installiert. Dies entspricht dem internationalen Standard und dient der Sicherheit der Fahrgäste und des Personals und soll nicht zuletzt die Fahrzeuge gegen Vandalismus schützen.

 

 

Anpassungen verzögern die Inbetriebnahme


Die Inbetriebsetzungsphase dauerte deutlich länger als vorgesehen. Bevor das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Zulassung für den Ertüchtigungsbetrieb der neuen Fahrzeuge erteilen konnte, mussten Fahreigenschaften optimiert und weitere technische Komponenten nachgebessert werden. Aus diesem Grund verzögerte sich auch deren fahrplanmässiger Einsatz. Zwischenzeitlich mussten die 5 Fahrzeuge an verschiedenen Orten – wie beispielsweise auf dem Areal des ehemaligen Sägewerks in Domat/Ems – abgestellt werden.

 

Als erster wird nun der Triebzug 3103 ab Dienstag, 8. Januar, während acht Wochen im Rahmen einer fahrplanmässigen Betriebserprobung auf der Strecke Thusis – Chur – Schiers eingesetzt. In dieser Zeit werden primär kundenrelevante Komponenten – wie Kundeniformationssysteme, Klima- und WC-Anlagen, Fahreigenschaften oder Beschallungsqualität unter fahrplanmässigen Bedingungen durch Techniker von Stadler Rail und RhB getestet. Nach der erfolgreichen Netzabnahme findet die offizielle Übergabe von Stadler Rail an die RhB statt. Die restlichen vier ALLEGRA-Triebzüge werden sodann sukzessive in Betrieb genommen und ersetzen die über 40 Jahre alten Pendelzüge Be 4/4 511 – 516, welche in der ersten Phase des geplanten Angebotsausbaus «Retica 30» die RhB-Fahrzeugflotte im Prättigau verstärken werden.

 

 

200 Millionen für 20 ALLEGRA-Triebzüge


Der erste der 5 neuen ALLEGRA-Agglomerationstriebzüge wurde am 7. Januar 2013 im Rahmen einer Medienfahrt von Chur nach Reichenau-Tamins und zurück präsentiert – einen Tag bevor er in den fahrplanmässigen Turnus zwischen Thusis – Chur – Landquart – Schiers eingesetzt wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Geheimnis um seinen Namen gelüftet: Der Triebzug 3103 wird fortan unter dem Namen Hortensia von Gugelberg seine Runden drehen.

 

Mit der Inbetriebsetzung der 15 ALLEGRA-Zweispannungstriebzüge und der 5 ALLEGRA-Stammnetztriebzüge ist nun die zweite Etappe im Rahmen der Rollmaterialbeschaffung der RhB abgeschlossen. Sie investierte damit rund 200 Millionen Franken in die Modernisierung ihrer Fahrzeugflotte.

 

 

Pendlerfest und Pendlerangebot mit einer Aktionswoche im April


Die RhB wird anfangs April 2013 im Grossraum Chur während einer Woche eine Pendler Aktionswoche im Zeichen des Agglomerationsverkehrs durchführen. Dabei werden die neuen ALLEGRA-Triebzüge, aber auch das gute Fahrplanangebot sowie das auf die Bedürfnisse abgestimmte Fahrausweis-Angebot einem breiten Publikum näher gebracht werden. Mit dieser Aktion will die RhB den treuen Kundinnen und Kunden für ihr Vertrauen danken und möglichst viele neue Fahrgäste von den Vorzügen des öffentlichen Verkehrs überzeugen.

 

BÜGA und ALLEGRA für alle ÖV-Benützer in Graubünden

 

Für Pendlerinnen und Pendler bietet die RhB seit vielen Jahren das beliebte Bündner Generalabo BÜGA an. Das BÜGA wurde laufend weiter entwickelt und den Bedürfnissen der regelmässigen Benützer des öffentlichen Verkehrs in Graubünden angepasst. So stehen den Kunden heute nebst dem Basis-BÜGA für Erwachsene solche für Kinder, Junioren, Senioren sowie für Reisende mit einer Behinderung zur Verfügung. Mit dem Monats-BÜGA als neustes Angebot will die RhB – quasi als Einstiegsticket in die Welt des öffentlichen Verkehrs in Gaubünden – neue Kunden a-sprechen. Das Basis BÜGA für Erwachsene für ein Jahr in 2. Klasse kostet 1 650 Franken – oder umgerechnet 4.50 Franken pro Tag. Mit den neuen ALLEGRA-Pendelzügen sowie mit den auf die Kundenwünsche ausgerichteten Fahrausweis-Angeboten unterstreicht die RhB ihre bedeutende Rolle als wichtige Partnerin auch im Nahverkehrsbetrieb.

 

 

«Pendla isch zwäg» – Aktionswoche im April


Die Bedeutung ihrer Kunden im Agglomerationsbereich unterstreicht die RhB mit einer Pendler-Aktionswoche anfangs April 2013. Von Dienstag, 2. April bis Freitag 5. April 2013 überrascht die RhB ihre Fahrgäste im Grussaum Chur mit verschiedenen Aktionen und am Freitag, 5. April 2013 steigt dann das grosse Pendlerfest in Chur

 

 

Allegra Triebzug Nr. 3103 Hortensia von Gugelberg, 1659 – 1715, Schriftstellerin

 

Hortensia von Gugelberg gilt als Wegbereiterin der schweizerischen Frauenbewegung. Nach einem Selbststudium wurde sie eine erfolgreiche Naturärztin und die Patienten kamen von weit her, um sich von ihr behandeln zu lassen. Sie lebte in Maienfeld.

 

 

 

Siehe auch Beitrag vom 27. Dezember 2012

Etappenweise Ernuerung des Fahrzeugparkes bei der S-Bahn Chur RhB

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So

06

Jan

2013

Fahrgastverband rechnet in Berlin mit neuer S-Bahn-Krise

Der Berliner Fahrgastverband IGEB erwartet in spätestens fünf Jahren einen "verschärften Fahrzeugmangel" bei der S-Bahn. Der Senat habe es verpasst, Aufträge für Neufahrzeuge rechtzeitig auszuschreiben, sagte IGEB-Chef Christian Tschepe am Sonntag. Anstatt anzuwarten, ob ältere S-Bahnzüge über 2017 hinaus eingesetzt werden können, müsse der Senat sofort mit der Planung von Ergänzungsangeboten zur S-Bahn beginnen, hieß es weiter.

 

rbb Nachrichten vom 06. Januar 2013

Bei der S-Bahn Berlin könnte es ein Fahrzeugmangel geben         Foto: Marcel Manhart

 

S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner hatte bereits im September eingeräumt, dass die Zulassung älterer Züge durch das Eisenbahnbundesamt ungewiss sei. Die Fahrzeuge müssten unter Umständen mit einem neuen Zugsicherungssystem und einem neuen Kommunikationssystem ausgerüstet werden. Die Kosten lägen insgesamt bei rund 100 Millionen Euro.

 

Nach Einschätzung der IGEB reicht zudem der Altbestand nicht aus, um die erforderlichen 190 neuen Viertelzüge zu ersetzen. Gerade mit Blick auf wachsende Einwohner- und damit auch Fahrgastzahlen sei der Ausbau des Angebots der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dringend erforderlich, erklärte Tschepe. Es sei "absurd, dass der Finanzsenator noch immer bestrebt ist, das Verkehrsangebot der BVG zu kürzen", hieß es in einer IGEB-Mitteilung. Diese Entwicklung müsse nicht nur gestoppt, sondern umgekehrt werden.

 

 

rbb Nachrichten vom 18. September 2012

Auch nach 2017 droht S-Bahn-Verkehrschaos

 

Nach der Teilausschreibung der Berliner S-Bahn drohen Berlin rund 100 Millionen Euro zusätzliche Kosten sowie weiteres S-Bahn-Chaos. Laut rbb-Informationen besteht der Grund darin, dass die S-Bahn nach dem Auslaufen des Verkehrsvertrags ab Ende 2017 rund 150 Altfahrzeuge wird einsetzen müssen, bis neue Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Dabei ist die Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt ungewiß, sagte S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner im rbb-Fernsehen:

"Die Fahrzeuge werden unter Umständen mit einem neuen Zugsicherungssystem ausgerüstet werden müssen und mit einem neuen Kommunikationssystem, so dass nicht nur hohe Aufwendungen für eine Weiterverwendung der Fahrzeuge anfallen, sondern auch technische Risiken, dass diese Fahrzeuge so überhaupt umrüstbar sind und dann auch zulassungsfähig sind."

Die S-Bahn beziffert die Kosten auf rund 650.000 Euro pro Fahrzeug, insgesamt somit auf rund 100 Millionen Euro. Die Restaurierung von Altfahrzeugen wird nötig, weil nach der Teilausschreibung des S-Bahn-Netzes weder die Bahn noch ein anderer Betreiber in der Lage sein wird, ab 2018 sofort neue Fahrzeuge auf das Gleis zu stellen.

Kritiker werfen dem Senat vor, sich zu viel Zeit gelassen zu haben. Von der Ausschreibung bis zur Zulassung und Fertigstellung neuer Züge braucht es laut Experten mindestens 6,5 Jahre. Dazu erklärte der ehemalige Wirtschaftssenator Harald Wolf : "Das heißt die Gefahr droht, das nach 2017 nicht ausreichend Züge für einen funktionierenden S-Bahnbetrieb da sind und dass das Chaos noch größer wird."

 

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Sa

05

Jan

2013

15-jähriger Täter nach der Bombendrohung von Uster verhaftet

Aufgrund einer Bombendrohung durch einen zunächst unbekannten Täter ist eine Komposition der S9 am Freitagabend, 04. Januar 2013 im Bahnhof Uster evakuiert worden. Die Durchsuchung durch Spezialisten der Polizei verlief negativ. Der Täter ist noch gleichentags aufgrund eines Hinweises verhaftet worden.

 

Bericht bahnONLINE.ch

Eine S9 und eine S15 am Bahnhof Uster                                          Foto: Marcel Manhart

 

Kurz nach 18.15 Uhr meldeten Zugspassagiere den SBB, dass ein zu diesem Zeitpunkt nicht näher bekannter Mann in der S9 18971 Zug – Uster zwischen Zürich und Uster eine Bombendrohung geäussert habe und dann verschwunden sei. Die alarmierte Kantonspolizei Zürich rückte sofort aus und veranlasste, dass der Zug in Uster blockiert und das Bahnhofareal sowie die umliegenden Gebäude evakuiert wurden. Spezialisten des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes sowie der Kantonspolizei Zürich durchsuchten die aus drei DPZ-Kompositionen bestehende S-Bahn-Einheit, fanden jedoch keine verdächtigen Gegenstände. Das Bahnhofareal sowie der Zugsverkehr konnten aufgrund dessen um 20.00 Uhr wieder freigegeben werden. Die zuvor evakuierten Bewohner konnten wieder in ihre Wohnung zurückkehren.

 

Noch am Freitagabend, 04. Januar 2012 meldete sich eine Frau bei der Stadtpolizei Uster und erklärte, dass es sich beim Gesuchten um ihren Sohn handeln könnte. Eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich konnte ihn in der Folge an seinem Wohnort verhaften. Bei ihm wurden keinerlei verdächtige Gegenstände gefunden. In der polizeilichen Befragung war er geständig, für die Bombendrohung verantwortlich zu sein. Beim Verhafteten handelt es sich um einen 15-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der im Bezirk Uster wohnhaft ist. Der Jugendliche dürfte psychische Probleme haben und ist nach den polizeilichen Abklärungen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Im Zusammenhang mit der Bombendrohung erfolgt gegen ihn eine Strafanzeige an die zuständige Jugendanwaltschaft.

 

Für die Dauer der Sperrung des Bahnhofes Uster wurde durch die SBB zwischen Schwerzenbach ZH und Wetzikon ein Ersatzbusse eingesetzt, zahlreiche Züge mussten vorzeitig wenden oder umgeleitet werden:

 

- Die S-Bahnzüge S5 Niederweningen / Rafz - Pfäffikon SZ

  fielen zwischen Zürich HB und Wetzikon aus.

- Die S-Bahnzüge S9 Zug – Uster fielen zwischen Schwerzenbach ZH und Uster aus.

- Die S-Bahnzüge S14 Zürich HB – Hinwil fielen zwischen Schwerzenbach ZH und Wetzikon aus.

- Die S-Bahnzüge S15 Affoltern am Albis – Rapperswil wurden via Pfäffikon ZH umgeleitet

  und hielten zusätzlich in Stettbach – der Bahnhof Uster wurde nicht bedient.

 

Im Einsatz standen nebst verschiedenen Spezialisten der Kantonspolizei Zürich die Kommunalpolizeien von Uster sowie Illnau-Effretikon, die Transportpolizei, die Stützpunktfeuerwehr Uster, Ambulanzfahrzeuge aus Uster sowie von Schutz & Rettung

Zürich und die SBB.

 

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Do

03

Jan

2013

Probleme mit den neuen VBZ Doppelgelenk-Trolleybussen

Die VBZ beschafften in den letzten Monaten zwölf neue Doppelgelenkbusse als Ersatz für kleinere, ältere Trolleybusse. Davon steht nun aber knapp die Hälfte mit Defekt still. Grund ist der Teil der Technik, der als «weltweit einzigartig» gerühmt wurde.

 

Von Reto Scherrer - Neue Zürcher Zeitung

Anfangs Oktober 2012 war  "der Stolz von Zürich"  zu Testzwecken einige Tage in der Stadt Salzburg unterwegs                                                               Foto: Marcel Manhart

 

 

Sogar mit Plakaten kündigten die VBZ die Inbetriebnahme von zwölf neuen Doppelgelenkbussen auf der Strecke der Linie 32 an. Darauf wurde den Fahrgästen versprochen, sie hätten künftig deutlich mehr Platz. Die Trolleybuslinie war nämlich in den letzten Jahren chronisch überlastet. Die neuen Fahrzeuge für über 200 Passagiere sollten laut den Ankündigungen ihre in die Jahre gekommenen Vorgänger – mit nur einem Gelenk, nicht niederflurig und am Ende der technischen Lebensdauer – ablösen.

 

 

Versprechen nicht gehalten

 

Weil die Kapazitäten mit den Doppelgelenkbussen grösser werden sollten, wurde auf den Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember hin gar der Takt in den Spitzenzeiten etwas ausgedünnt. Bis dahin, so versprachen die VBZ, «sind alle kleineren Gelenkbusse durch die neuen Fahrzeuge ersetzt». Dem ist allerdings noch heute nicht so.

 

Momentan verkehren die verschiedensten Busse als 32er, keineswegs nur die fabrikneuen Doppelgelenkbusse «Longo 2». Das fällt zurzeit wohl nur wenigen auf, aber ab nächster Woche, wenn die Pendlerströme nach den Fest- und Ferientagen wieder auf das normale Niveau anschwellen, werden die im Gedränge Stehenden bemerken, dass sich die versprochene Kapazitätserweiterung in ihr Gegenteil verkehrt hat.

 

Der Grund für den wieder knapperen Platz auf der Strecke zwischen Holzerhurd in Zürich Affoltern und dem Strassenverkehrsamt liegt in der Batterieladesteuerung der neuen Busse, wie Andreas Uhl, Sprecher der VBZ, auf Anfrage erklärt. Von den 12 Fahrzeugen könnten lediglich 6 bis 8 eingesetzt werden. Der Rest leide an «technischen Kinderkrankheiten» bei der Elektronik. So sei in einem Fall zum Beispiel die Heizung komplett ausgefallen, andere Busse seien unvermittelt und unverrückbar auf offener Strecke – oder gar mitten auf einer Kreuzung – stehengeblieben. Die Probleme mit der Technik äusserten sich auch auf andere Arten, aber alle mit dem gleichen Resultat: Jeden Tag müssen einige der 25 Meter langen Busse in der Garage in Zürich Hardau bleiben.

 

Besonders ärgerlich ist für die Beteiligten, dass die technischen Schwierigkeiten ausgerechnet mit jenem Bereich in Zusammenhang stehen, der anlässlich der Präsentation der neuen Busse als «weltweit einzigartige Kombination» angekündigt wurde. Die Trolleybusse verfügen nämlich nicht über einen Dieselmotor als Notaggregat für den Fall, dass die Stromversorgung vorübergehend nicht verfügbar ist, sondern über eine Lithiumionenbatterie. Diese ist leiser als die bisherigen Notaggregate, verursacht keine Schadstoffemissionen und ist erst noch leistungsfähiger – wenn sie funktioniert. Gegenwärtig liegt bei der Batterie das lahmlegende Problem.

 

Uhl weiss aus Erfahrung, dass jedes neue Fahrzeug irgendwelche technischen Marotten mitbringt, die es zunächst auszumerzen gilt. Doch dafür genügten normalerweise zwei bis drei Wochen; eine Zeitspanne, die auch für die Indienststellung der neuen Doppelgelenkbusse eingeplant gewesen war und die nun längst verstrichen ist.

 

 

Lieferant einbestellt

 

Für die VBZ ist die Situation unangenehm, doch weil es sich um einen Mangel bei der ganzen Serie handelt, steht vor allem der Hersteller in der Pflicht, die Hess Carrosserie AG aus Bellach im Kanton Solothurn. Diese wurde laut Uhl mit andern Lieferanten auf nächste Woche zum Gespräch einbestellt; die in solchen Fällen nötigen juristischen Schritte seien bereits in die Wege geleitet. Die VBZ hätten die Doppelgelenkbusse bereits bezahlt, jetzt wollten sie diese auch nutzen können. Es gehe dabei nicht in erster Linie um Entschädigungszahlungen, sondern um eine speditive Behebung der Probleme. Jeder Tag sei nun mit Blick auf die Kapazitäten bei der Trolleybuslinie 32 entscheidend; für den Betrieb sei man auf alle neuen Busse angewiesen.

 

In Bellach war derweil niemand erreichbar; die Firmenleitung weilt noch bis nächste Woche in den Ferien. Wohl auch zur Freude der VBZ ist aber die technische Hotline in Betrieb. Doch sie kann auch nicht viel weiterhelfen. Die Hess AG fungiert bei der Lieferung der neuen Trolleybusse als Generalunternehmer; die problembehafteten Elemente stammen dagegen von der Düsseldorfer Firma Vossloh Kiepe. Diese ist Teil des Vossloh-Konzerns, der für das vergangene Jahr mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro rechnete; die zwölf Batterieladesteuerungen in Zürich werden nicht oberste Priorität haben.

Laut Uhl haben die heutigen Probleme vorerst keine Auswirkungen auf die in diesem Jahr erfolgende Beschaffung von rund zwanzig Gelenktrolleybussen, für welche die Hess Carrosserie AG zeitgleich im Sommer 2011 den Zuschlag zur Lieferung erhalten hatte. Insgesamt beläuft sich das Auftragsvolumen auf rund 45 Millionen Franken.

 

 

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