SBB Cargo tauft in Buchs SG die achte Hybridlok auf den Namen "Alvier"

SBB Cargo hat heute in Buchs SG die achte von insgesamt 30 bestellten Hybridloks getauft und in Betrieb genommen. Sie ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.

Die Hybridlok Eem 923 009-5 trägt nun den Namen «Alvier»        Foto: Marcel Manhart

 

«Ich freue mich, dass SBB Cargo mit dem neuen Team in Buchs für Ihre Kundinnen und Kunden noch besser aufgestellt ist. Das Team Buchs darf sich nun darauf freuen, künftig mit der modernsten und innovativsten Lokomotive tagtäglich arbeiten zu können», sagte Ruedi Büchi (hier ganz links im Bild) am 11. Dezember 2012 in Buchs SG. Zusammen mit Ludwig Altenburger, Gemeinderat von Buchs taufte er die achte Hybridlok des Typs Eem 923 auf den Namen «Alvier». Zum Einsatz kommt die Eem 923 009-5 von Buchs SG aus im Rheintal bis Oberriet. Dazu werden im Sarganserland die Bahnhöfe Flums, Mels uns Sargans bedient.

 

Die weiteren der insgesamt 30 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG laufend bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

 

 

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

 
Mit der neuen Hybridlok lassen sich die Bedürfnisse der Kunden optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.

 

Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte – Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

 

Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken. SBB Cargo hat sich bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet.

 

 

Namensgebung: Regionale Hausberge als Symbol für Nachhaltigkeit


Nicht nur mit der Hybridlok selber, auch bei der Namensgebung beschreitet SBB Cargo neue Wege: Da die Loks an regionalen Standorten zum Einsatz kommen, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge. Sie symbolisieren die nachhaltige, regionale und ökologische Verankerung. Den Namen wählt das jeweilige Cargo-Produktionsteam vor Ort aus. Im Fall dieser Hybridlok, die in Buchs SG stationiert ist, entschied sich das RCP-Team unter der Leitung von Rolf Jud für den örtlichen Hausberg «Alvier».

 

 

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